• Online: 3.111

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2022 21:17    |    jennss    |    Kommentare (35)

Welchen EQA findet ihr für euch interessanter?

eqa250+eqa250+

Noch eine kleine, spontane Umfrage... Mit dem auf 1000 Stk. limitierten EQA250+ zeigt Mercedes, dass mit dem EQA auch eine sehr gute Effizienz möglich ist. Und man sieht, die Höhe eines SUVs ist nicht unbedingt das wesentliche Hindernis zur Effizienz. So kann es z.B. auch bei BMW iX M50 vs. EQS 450+ aussehen.

 

Nun ist der EQ250+ (ca. 56500 €) allerdings überraschend teuer geworden. Er hat mit 70,5 kWh nur ca. 4 kWh mehr als der normale EQA250, aber mit 540 km nach WLTP liegt er weit über dem normalen EQA250 (428 km, ca. 47500 €). Mercedes hat ein ganzes Paket geliefert, von verbesserter Aerodynamik (6 mm Tieferlegung, geschlossener Unterboden, Entfall Dachreling), über einen anderen Motor (PSM statt ASM), andere Reifen mit weniger Rollwiderstand (mehr Reifendruck) und einem etwas größeren Akku. Er erreicht damit fast die Reichweite eines Cupra Born mit 77 kWh (7,0 s. auf 100, 231 PS, 44300 €, 548 km), durch weniger Verbrauch trotz SUV-Höhe und mit kleinerem Akku.

 

Was im Mercedes Konfigurator auffällt, ist der fast gleiche Preis zum EQA350 4Matic. Dieser hat Allradantrieb, 292 PS, 437 km nach WLTP und geht in 6,0 s. auf 100. Der EQA250+ braucht mit Frontantrieb 9,1 s. dafür. Allerdings hat der 250+ mehr Extras: Er hat ggü. dem normalen 250er wie auch 300er und 350er zusätzlich inklusive: Advanced Paket* (2.034,90 €), Electric Art Line (940,10 €), Sitzheizung vorne (345,10 €). Somit bleiben aber immer noch über 5000 € Differenz zum 250er. Unter Berücksichtigung der inklusiven Extras liegt der 250+ am nächsten zum EQA300 4Matic (228 PS, 7,7 s. auf 100, 437 km, ca. 53500 € + ca. 3300 € Extras, die der 250+ serienmäßig hat). Bei beiden gibt es rund 1600 € weniger Umweltprämie als beim normalen 250er, weil über 47500 €.

 

Wer sich den EQA wünscht, steht jetzt vor der Frage, ob er den stärkeren 300er mit Allradantrieb nimmt oder den 250+ mit deutlich größerer Reichweite, aber nur Frontantrieb. Wie würdet ihr entscheiden?

j.

 

PS: Das Advanced Paket besteht aus: Media-Display, Park-Paket mit Rückfahrkamera, Volldigitales Instrumenten-Display, Spiegel-Paket

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

08.03.2022 09:40    |    tomcat092004

Bei den E-Fahrzeugen ist mir ein Allrad wichtiger.

08.03.2022 10:05    |    Goify

Welcher Buchstabe kommt im Alphabet eigentlich vor dem A? Ich frage deshalb, weil ja noch die elektrische A-Klasse irgendwann kommen wird und dieser Wagen ja offensichtlich dem GLB entspricht. Der GLA ist schon ne Ecke kleiner.

 

Erinnert sich noch einer an die ersten beiden A-Klassen? Sehr kompakte und geräumige Autos mit riesigem Doppelboden für die Akkus. Genau sowas würde ich brauchen: Eine elektrische A-Klasse mit einer Gesamtlänge von maximal 4 m.

08.03.2022 11:15    |    jennss

Der aktuelle GLA sieht fast genauso aus wie der EQA. Ob noch eine normale A-Klasse kommt, weiß ich nicht, aber der Smart ist auf jeden Fall noch unter der A-Klasse und kommt 2023. Die erste A-Klasse kam leider zu früh. Da war Elektromobilität noch nicht angesagt.

j.

08.03.2022 18:07    |    B-Mounty

Hallo,

 

der EQA 250 + ist für mich keine vernüftige Alternative zum EQA 250 oder EQA 300. Neben positiven Weiterentwicklungen bei Aerodynamik, Akku-Leistung und dem Einsatz eines effektiveren PSM statt ASM- Motors schreckt die kostengünstige Reduzierung auf einige willkürliche Pakete ab. Ist ein höherer Reifendruck i.V.m. weicherer Dämpfung einem sicheren Fahrverhalten wirklich dienlich? Eine individuelle Konfigurierung wird abgeschnitten. Gewinnoptimierung lässt grüßen.

 

M.E. das allergrößte Manko - es fehlt (versteckt) ein Totwinkelassistent!- eine der vielleicht wichtigsten Sicherheitsfunktionen im Verkehr - ein no go! Stattdessen gibt es allerhand Firlefanz von Innenbeleuchtung bis Polsterdesign bei einem deftigen Aufpreis für Schnick-Schnack.

 

Mit den Komponenten neuer PSM Motor und einem leistungsstärkerem Akku für eine höhere Reichweite ließe sich der EQA m.E. wirklich positiv weiterentwickeln. Die Dachreling konnte jeder ja vernünftigerweise bereits bisher abwählen.

 

Gruß

B-Mounty

08.03.2022 20:42    |    jennss

Was ich mich frage, ist, warum der Aufpreis so hoch ist. Die 4 kWh mehr kosten doch sicher nur ca. 1000 €. Ist der PSM so viel teurer? Warum ist ein ID.3/Born trotz PSM so viel billiger. Ich denke, Mercedes hat schon erkannt, dass der ASM als einziger Motor ein Fehler war. Der EQB hat ja schon einen PSM drin und damit 472 km beim normalen 250er, trotz größerer Karosserie.

j.

09.03.2022 01:05    |    Martyn136

Sehe zwischen den EQA Modellen keinen grossen Unterschied.

 

Mich stört eher das alle vier Varianten von EQA250 bis zum EQA durchweg schon bei 160 km/h abregeln.

 

Auch die Ladelesitung ist mit 11KW völlig identisch, und die Akkukapazität zumindest fast identisch, 66,5 KWh bei den meisten Modellen und minimale 4 KWh mehr beim EQA250+.

 

Alles in Allem sehe ich da keinen grossen Unterschied.

09.03.2022 09:12    |    jennss

Reichweite und Antriebsleistung sind die Unterschiede. Für die meisten dürfte das schon ein deutlicher Unterschied sein. Ein Allradler hat eine bessere Traktion.

j.

09.03.2022 09:18    |    Goify

Die bessere Traktion ist aber auch nur für 1 % der Autofahrer notwendig.

09.03.2022 13:13    |    Martyn136

Zitat:

@jennss schrieb am 9. März 2022 um 09:12:59 Uhr:

Reichweite und Antriebsleistung sind die Unterschiede. Für die meisten dürfte das schon ein deutlicher Unterschied sein. Ein Allradler hat eine bessere Traktion.

j.

Den Reichweitenunterschied finde ich nicht signifikant, zwischen 411km und 540km nach WLTP liegen geradmal um 129km und in der Praxis vielleicht um 70km die einem wahrscheinlich eh nie retten.

 

Bleiben eigentlich nur das Beschleunigungsvermögen und Allrad. Aber das sehe ich jetzt auch nicht als so relevant an. Denn selbst die 8,9s des EQA250 sind nicht schlecht (Vergleich: GLA180 liegt bei 9,6s und GLA180d sogar bei 10,8s) und Frontantrieb reicht eigentlich auch aus. Nur alle paar Jahre mal gibt es einen Winter wo an ein paar Tagen Allrad hilfreich wäre.

 

*****

 

Wenn es nach mir ginge hätte ich die Varianten anders gestaltet und auch anders benannt:

 

EQA 180 als "Budgetmodell" mit ca. 45 KWh Akku, ca. 280km WLTP Reichweite, 7,4 KW Ladung und 150 km/h Vmax

 

EQA 200 als "Standardmodell" mit ca. 66 KWh Akku, ca. 420km WLTP Reichweite, 11 KW Ladung und 170 km/h Vmax

 

EQA 250 4MATIC als "Premium-Modell" mit ca. 75 KWh Akku, ca. 560km WLTP Reichweite, 11 KW Ladung und 190 km/h Vmax

 

AMG EQA 40 4MATIC als "Ultimate-Modell" mit ca. 75 KWh Akku, ca. 560km WLTP Reichweite, 22 KW Ladung und 210 km/h Vmax

 

Das wäre für mich dann ein deutlicher Unterschied!

09.03.2022 22:13    |    notting

Anhängelast:

EQA250: 750kg

EQA250+: keine

EQA 4MATIC: 1,8t

 

Auto ohne offizielle Anhängelast kommt nicht in Frage.

 

notting

09.03.2022 23:12    |    jennss

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 9. März 2022 um 13:13:09 Uhr:

Den Reichweitenunterschied finde ich nicht signifikant, zwischen 411km und 540km nach WLTP liegen geradmal um 129km und in der Praxis vielleicht um 70km die einem wahrscheinlich eh nie retten.

 

Es ist einfach zusätzlicher Komfort seltener zu laden. 70 km sind schon einiges. Man fährt ja die letzten 10 bis 20% kaum leer und im Alltag lädt man eher bis 80%. Da sind 70 km schon einiges. Allerdings muss das nicht entscheidend sein. Ich habe beim ID.3 jetzt auch nur WLTP 420 km und komme damit sehr gut klar.

 

Bleiben eigentlich nur das Beschleunigungsvermögen und Allrad. Aber das sehe ich jetzt auch nicht als so relevant an. Denn selbst die 8,9s des EQA250 sind nicht schlecht (Vergleich: GLA180 liegt bei 9,6s und GLA180d sogar bei 10,8s) und Frontantrieb reicht eigentlich auch aus. Nur alle paar Jahre mal gibt es einen Winter wo an ein paar Tagen Allrad hilfreich wäre.

Ich bin den EQA250 ja gefahren und fand schon, dass er bis 30 km/h deutlich gedrosselt ist. Wenn man den ID.3 gewohnt ist, dann ist das schon ein Verlust von Fahrspaß. Ich würde jedoch lieber gleich den EQA350 nehmen. Der ist deutlich schneller als der 300er.

 

Zitat:

Wenn es nach mir ginge hätte ich die Varianten anders gestaltet und auch anders benannt:

 

Ich würde die Benennung auch ändern. Der EQA250 ist von den Fahrleistungen her eher ein 200er.

 

EQA 180 als "Budgetmodell" mit ca. 45 KWh Akku, ca. 280km WLTP Reichweite, 7,4 KW Ladung und 150 km/h Vmax

7,4 kW ist nichts für Mercedes, finde ich. Das Budget-Modell würde ich weglassen.

 

Zitat:

EQA 200 als "Standardmodell" mit ca. 66 KWh Akku, ca. 420km WLTP Reichweite, 11 KW Ladung und 170 km/h Vmax

 

EQA 250 4MATIC als "Premium-Modell" mit ca. 75 KWh Akku, ca. 560km WLTP Reichweite, 11 KW Ladung und 190 km/h Vmax

 

AMG EQA 40 4MATIC als "Ultimate-Modell" mit ca. 75 KWh Akku, ca. 560km WLTP Reichweite, 22 KW Ladung und 210 km/h Vmax

Kein Unterschied bei den Leistungen?

j.

09.03.2022 23:13    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 9. März 2022 um 22:13:12 Uhr:

Anhängelast:

EQA250: 750kg

EQA250+: keine

EQA 4MATIC: 1,8t

 

Auto ohne offizielle Anhängelast kommt nicht in Frage.

Ja, das ist auch noch ein Punkt. Warum eigentlich keine Anhängelast beim 250+?

j.

10.03.2022 02:41    |    Martyn136

Zitat:

@jennss schrieb am 9. März 2022 um 23:12:12 Uhr:

Kein Unterschied bei den Leistungen?

Könnte mir auch unterschiedliche Leistungen vorstellen, aber das finde ich eher nebensächlich.

 

Wichtiger wäre mir das z.B. das Premium-Modell erst bei 190 km/h abregelt, ab ob 0 auf 100 nun 9,2 Sekunden oder nur 6,6 Sekunden dauert ist mir relativ egal.

10.03.2022 12:59    |    JürgenS60D5

Gewöhn dich dran, dass das Thema "Topspeed" zukünftig keine Rolle mehr spielt. Ausserhalb von DE ist es eh schon egal, und auch innerhalb von De ist das kein Thema mehr.

 

Ich fahre immer noch gut 60.000km pro Jahr. Die Strecken, in denen ich schneller als 170 fahre fahre liegen bei vielleicht 200-300km pro Jahr.... Es bringt nichts. Aber klar: nachts um 2 da will man brettern..... Und: wenn ich überholt werde, dann meistens in einer 120er Zone.... Ist schon seltsam....

10.03.2022 13:17    |    Goify

In der 120er-Zone hat auch der Fiesta mit 60 PS genügend Leistungsüberschuss, um dich souverän mit 145 zu überholen.

10.03.2022 15:58    |    jennss

Bei Verbrennern gibt es viele Leistungsstufen. Topspeed über 200 haben fast alle. Im Grunde genommen geht es da nur um die Beschleunigung.

 

Nachts mit 190 auf der Bahn... Ist nicht unbedingt ungefährlich, weil die Sicht nicht so toll ist. Naja, aufblenden kann man streckenweise wohl mal. Ich fahre auf der Autobahn aber fast nur abgeblendet. Der fuhr 247 km/h in der Nacht, als ihm Wildschweine vor's E-Auto liefen:

https://osthessen-news.de/.../...wildschwein-crash-mit-500-ps-aus.html

j.

10.03.2022 19:05    |    Martyn136

Zitat:

@jennss schrieb am 10. März 2022 um 15:58:42 Uhr:

Bei Verbrennern gibt es viele Leistungsstufen. Topspeed über 200 haben fast alle. Im Grunde genommen geht es da nur um die Beschleunigung.

Bei den Subkompakten ist es oft eher so das das Budgetmodell mit 95PS mit so 185 km/h eingetragen ist, das Standardmodell mit 130PS mit so 210 km/h, das Premium-Modell mit 170PS mit so 235 km/h und das Ultimate-Modell mit 270PS mit aberegelten 250 km/h.

 

Beschleunigung ist eine andere Sache, zumindest die angegebene 0-100 Beschleunigung ist eigentlich irrelevant, wichtiger wäre die Elastizitit 80-120 und 120-160. Aber da die so gut wie nie angegeben ist, muss eben die 0-100 Beschleunigung als Richtwert herhalten.

 

Was länger als 12s von 0-100 braucht sehr zäh, 11,9-9,5s recht zäh, 9,4-7s normal, 6,9-5,5s recht sportlich und weniger als 5,5s sehr sportlich ist, kann man als Richtwert sehen.

 

Die vielleicht 11,3s es 95PS Einstiegsmodells sind oft schon recht zäh, aber ob nun die 9,2s des 130PS Standardmodells, die 7,4s des 170PS Premium-Modells oder die 6,1s des 270PS Ultimate-Modells für mich eher Nebensache.

12.03.2022 14:53    |    jennss

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 10. März 2022 um 19:05:59 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. März 2022 um 15:58:42 Uhr:

Bei Verbrennern gibt es viele Leistungsstufen. Topspeed über 200 haben fast alle. Im Grunde genommen geht es da nur um die Beschleunigung.

Bei den Subkompakten ist es oft eher so das das Budgetmodell mit 95PS mit so 185 km/h eingetragen ist, das Standardmodell mit 130PS mit so 210 km/h, das Premium-Modell mit 170PS mit so 235 km/h und das Ultimate-Modell mit 270PS mit aberegelten 250 km/h.

Ich denke, die Höchstgeschwindigkeit ist nur für sehr wenige Leute wirklich von Bedeutung. 160 oder 180 reicht für fast alle.

 

Zitat:

Beschleunigung ist eine andere Sache, zumindest die angegebene 0-100 Beschleunigung ist eigentlich irrelevant, wichtiger wäre die Elastizitit 80-120 und 120-160. Aber da die so gut wie nie angegeben ist, muss eben die 0-100 Beschleunigung als Richtwert herhalten.

Elastizität ist bei Verbrennern mit Handschalter ohne Gangwechsel relevant. Hier Zeiten 80-120/0-100 km/h:

Porsche 718 GTS 4.0 (400 PS) 5. Gang 6,0 s./4,5 s.

Dto. mit Porsche PDK (Automatik) 2,6 s. (da wird durchgeschaltet)/4,0 s.

Porsche Taycan GTS 2,1 s. (1 Gang)/3,7 s.

Porsche 911 GTS PDK 2,1 s.(da wird durchgeschaltet)/3,4 s.

 

0-100 und 80-120 sind von der Aussage zur Beschleunigung her ziemlich das gleiche, weil da durchgeschaltet wird bzw. bei Elektro kein Gangwechsel nötig ist. Von daher halte ich 0-100 zur Beurteilung der Beschleunigung für ausreichend.

 

Zitat:

Was länger als 12s von 0-100 braucht sehr zäh, 11,9-9,5s recht zäh, 9,4-7s normal, 6,9-5,5s recht sportlich und weniger als 5,5s sehr sportlich ist, kann man als Richtwert sehen.

Jo, passt ja.

j.

12.03.2022 16:12    |    Martyn136

Zitat:

@jennss schrieb am 12. März 2022 um 14:53:43 Uhr:

 

Ich denke, die Höchstgeschwindigkeit ist nur für sehr wenige Leute wirklich von Bedeutung. 160 oder 180 reicht für fast alle.

Aber auf Anschlag fahren ist sehr, sehr unangenehm!

 

Vorallem Verbrenner werden dann sehr zäh und laut, bei Elektroautos ist das zwar nicht so stark ausgeprägt, aber im Ernstfall keine Reserven mehr zu haben und nur noch bremsen zu können ist trotzdem ein doofes Gefühl.

 

Damit man souverän Tempo 170 fahren kann sollte auch ein Elektroauto mit mindestens 190 und ein Verbrenner mit mindestens 210 eingetragen sein.

12.03.2022 16:18    |    jennss

Ich fahre öfter auf Anschlag (160 km/h). Kein Lärm. Ist ja abgeregelt, könnte eigentlich mehr. Ich sehe da kein Problem.

j.

12.03.2022 16:28    |    Martyn136

Aber es ist trotzdem ein doofes Gefühl wenn man im Ernstfall nur noch bremsen kann.

 

Als weitere Option einfach das Gaspedal durchdrücken können, fühlt sich einfach besser an.

12.03.2022 17:41    |    pcAndre

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 12. März 2022 um 16:28:12 Uhr:

Aber es ist trotzdem ein doofes Gefühl wenn man im Ernstfall nur noch bremsen kann.

 

Als weitere Option einfach das Gaspedal durchdrücken können, fühlt sich einfach besser an.

Morgen...!

Mach mal ein großes ADAC Fahrsicherheitstraining. Dann erzählst du dem Instruktor von deiner Idee, vor einem Ernstfall / Gefahrensituationen weg zu Beschleunigen...!;)

 

MfG André

12.03.2022 20:22    |    tomcat092004

Kein Thema

Denn was in der Situation besser ist, hängt eben sehr stark von dieser selbst ab.

Es gibt Konstellationen, wo die Flucht nach vorne besser ist, sofern das Fahrzeug dazu in der Lage ist.

Das wird dir der Fahrlehrer dort aber nur mit vorgehaltener Hand erzählen.

btw

Das ist keine Spekulation sondern schon erlebt.

12.03.2022 20:45    |    jennss

Ich hatte mit 160 noch keine solchen Probleme. Wenn einer von hinten angeschossen kommen sollte, gehe ich sobald wie möglich nach rechts. Im Übrigen darf der auch nicht einfach drauffahren. Das wäre die einzige Situation, die mir jetzt einfällt, wo man ersatzweise beschleunigen könnte. Ist aber bei mir bisher nie ein Problem gewesen.

j.

12.03.2022 21:02    |    JürgenS60D5

Zitat:

@pcAndre schrieb am 12. März 2022 um 17:41:04 Uhr:

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 12. März 2022 um 16:28:12 Uhr:

Aber es ist trotzdem ein doofes Gefühl wenn man im Ernstfall nur noch bremsen kann.

 

Als weitere Option einfach das Gaspedal durchdrücken können, fühlt sich einfach besser an.

Morgen...!

Mach mal ein großes ADAC Fahrsicherheitstraining. Dann erzählst du dem Instruktor von deiner Idee, vor einem Ernstfall / Gefahrensituationen weg zu Beschleunigen...!;)

 

MfG André

Tipp: ab dem Zeitpunkt, wirst Du Mode sein....

 

Ich muss zugeben, dass ich zu den Versionen nicht viel sagen kann. Fragt man die Verkäufer, welche Modelle gefragt sind, bekommt man oft zu hören: entweder nackig und billig, oder volle Hütte.... Damit erscheint der EQA205+ eher obsolet.

16.03.2022 18:32    |    JCzopik

Wenn ich ehrlich sein sollte: keinen!

Erstens sind die von Mercedes und damit schon ein No-Go für mich.

Zweitens sind es Elektroautos, die in unserer Wohnsituation hier für uns und die gesamte Neubausiedlung aus 1997 nicht geeignet sind. Nur vereinzelte Häuser haben Strom in den Garagen, etwa die Hälfte der Häuser hat die Garagen nicht am Haus und müsste von zu Hause kreuz und quer durch die Siedlung Kabel ziehen.

Außerdem brauche ich ein Auto, welches in einer vertretbaren Zeit von hier nach Krakau (1.050 km eine Strecke) fahrbar ist. Damit ist ein Elektroauto für mich vollkommener Unsinn.

17.03.2022 08:14    |    Goify

Zitat:

@JCzopik schrieb am 16. März 2022 um 18:32:14 Uhr:

Außerdem brauche ich ein Auto, welches in einer vertretbaren Zeit von hier nach Krakau (1.050 km eine Strecke) fahrbar ist. Damit ist ein Elektroauto für mich vollkommener Unsinn.

Wurde die Bahnverbindung nach Krakau eingestellt?

17.03.2022 08:47    |    tomcat092004

Mit mehreren Personen und/oder Gepäck ist die Bahn keine Alternative.

17.03.2022 09:57    |    Goify

Aha.

17.03.2022 11:37    |    JCzopik

Zitat:

@Goify schrieb am 17. März 2022 um 08:14:29 Uhr:

Zitat:

@JCzopik schrieb am 16. März 2022 um 18:32:14 Uhr:

Außerdem brauche ich ein Auto, welches in einer vertretbaren Zeit von hier nach Krakau (1.050 km eine Strecke) fahrbar ist. Damit ist ein Elektroauto für mich vollkommener Unsinn.

Wurde die Bahnverbindung nach Krakau eingestellt?

Nein, es gibt auch Flüge. Aber wir reisen dorthin mit 2 Katzen...

Außerdem dauert die Bahnfahrt unnötig lange und die Preise gehen in Richtung unverschämt.

17.03.2022 11:40    |    Goify

Gottseidank kostet der Liter Diesel keine 1,40.

17.03.2022 11:40    |    JCzopik

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 17. März 2022 um 08:47:37 Uhr:

Mit mehreren Personen und/oder Gepäck ist die Bahn keine Alternative.

Absoluter Quatsch. Bahn ist eine echt gute Alternative, wenn man nicht gerade den ganzen Tag unterwegs sein muss. Thalys nach Paris schafft die Strecke in ca. 5 Stunden. Das geht auch mit Gepäck und mehreren Personen.

Nach Krakau müssten es 8 Stunden sein, dann wäre es eine Option (auf die wir seit Jahren hoffen), ist sie aber nicht. Und das Problem liegt nicht unbedingt auf der polnischen Seite.

Preislich sieht es noch etwas anders aus, denn flexibel buchen ist unbezahlbar. Man muss fix buchen, dann ist 2. Klasse preislich annehmbar. Nur fahre ich keine 14 Stunden in der 2. Klasse nicht. Bis Berlin im ICE geht es noch ziemlich gut, aber dann ist es unerträglich. Verhältnisse im Zug wie hier vor ca. 30 Jahren.

In Deutschland hingegen ist Bahn meist die einzige Option, um pünktlich beim Kunden anzukommen.

17.03.2022 11:47    |    JCzopik

Zitat:

@Goify schrieb am 17. März 2022 um 11:40:09 Uhr:

Gottseidank kostet der Liter Diesel keine 1,40.

Bahnticket 1. Klasse mit BC50, fix gebucht: 186 EUR. Flexibel 315 EUR.

Pro Person, wohl gemerkt. Mit Auto bin ich flexibel und fahre 1. Klasse.

Also muss ich den Preis 1. Klasse vergleichen.

Hin und zurück bei heutigem Spritpreisen zahle ich gerundet 600 EUR.

Bei 3 Personen ist es mit dem Fixpreis der Bahn vergleichbar, vorausgesetzt aber, dass ALLE Personen die BC50 haben. Die kostet aber rund 480 EUR pro Jahr und lohnt sich nur, wenn man Bahn häufig fährt. Der Preis der DB bei 3 Personen liegt bei 1.380 EUR für die Strecke.

Also worüber reden wir denn? Fliegen kostet einen Bruchteil davon, ist sogar billiger als das Auto, schließt aber Katzen aus.

E-Auto ist auf 1000 km keine Alternative.

Solange sich hier nichts tut und die öffentlichen Verkehrsmittel eine echte Alternative fürs Auto auf allen Strecken werden, ist auch das E-Auto keine Option. Ein Hybrid könnte sinnvoll sein, denn damit würde ich zwar für diese Langstrecke keine Ersparnis haben, aber für die restlichen Fahrten hier durchaus sparsamer werden.

17.03.2022 14:49    |    tomcat092004

Zitat:

@JCzopik schrieb am 17. März 2022 um 11:40:51 Uhr:

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 17. März 2022 um 08:47:37 Uhr:

Mit mehreren Personen und/oder Gepäck ist die Bahn keine Alternative.

Absoluter Quatsch. Bahn ist eine echt gute Alternative, wenn man nicht gerade den ganzen Tag unterwegs sein muss. Thalys nach Paris schafft die Strecke in ca. 5 Stunden. Das geht auch mit Gepäck und mehreren Personen.

...

Ob es Quatsch ist oder nicht, hängt von den Begleitumständen ab.

Allein der Preis für 3 Personen ist um einiges teurer als das eigene Fahrzeug. Zudem kann ich mit dem Auto mehr Gepäck mitnehmen und sofern ich am Zielort mobil bleiben muss und der dortige ÖPNV nicht ausreichend ist, ist das eigene Fahrzeug die bessere Wahl.

Wir haben auch schon die Bahn dem Fahrzeug vorgezogen. Allerdings nur, weil wir am Zielort nicht auf ein Fahrzeug angewiesen waren und die Zufahrt für alle entspannter war (kein Umsteigen usw.).

 

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was für ihn die bessere Variante ist. Das kann ein anderer gerne als Quatsch empfinden, aber der hat auch mit den Folgen dieser Entscheidung für diese Situation nicht zu leben.

17.03.2022 18:01    |    miko-edv

ich weiß, es driftet jetzt noch mehr ab ... sorry dafür.

 

Das letzte Mal Bahnfahren war bei mir/uns vor gut 5 Jahren, aus der Not geboren - das Auto war Sonntags nachmittags auf der Fahrt von Ostfriesland nach Düsseldorf im Emsland kaputt gegangen.

 

Der freundliche Abschlepperfahrer hat das Auto und uns nicht nur zur Werkstatt gebracht, sondern dann auch noch zum Bahnhof Haaren/Ems. Linienpreis: fast 150€ pro Nase ... er hat sein Trinkgeld umso mehr verdient, weil er den Tipp gegeben hat, ein Niedersachsen-Wochenend-Ticket zu nehmen. Galt bis Münster, kostete 25€ und könnte sogar bis zu 5 Personen befördern. In Münster mußten wir sowieso umsteigen, da konnten wir dann auch das NRW-WE-Ticket zu denselben Konditionen kaufen. So haben wir also zu zweit für ein Drittel des Preises einer Einzelfahrkarte in denselben Zügen aus dem Tarifdschungel der DB heraus finden können.

 

Daß wir dann deutlich mehr als die doppelte Zeit gebraucht haben, als wenn wir mit dem Auto hätten weiter fahren können, ist die Nebenbedingung ...

 

Seitdem haben wir übrigens die "goldene ADAC-Karte" - damit hätte er uns und das Auto auch direkt nach Hause gefahren ...

Deine Antwort auf "Mercedes EQA300 4Matic vs. EQA250+"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • physis
  • Touran 360
  • jennss
  • JustinSto
  • Ronan harris
  • MrSlow
  • DPLounge
  • crus_gs
  • GaramMasala

Archiv