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09.06.2019 23:05    |    jennss    |    Kommentare (56)

herstellerangabenherstellerangaben

Besonders bei PlugIn-Hybriden fehlen viele interessante Werksangaben, aber auch bei anderen Autos kann man gerne noch einiges ergänzen.

 

Als wir unseren BMW 225xe gekauft haben, hat mich eigentlich nur die volle Beschleunigung interessiert, denn er war für mich eine Alternative zum Golf GTI. Dabei hatte ich auch auf der Probefahrt nur ganz kurz den rein elektrischen Modus probiert. Die Bedeutung dessen habe ich jedoch unterschätzt, denn trotz des kleinen Akkus (7,6 kWh) habe ich nun etwa 50% elektrischen Anteil. Im Sommer sind es gar ca. 70%, d.h. ich fahre zu 70% mit nur 88 PS. Klar, ich kann jederzeit den Verbrenner zuschalten, aber will ich das? Eher nicht. Ich fahre sehr gerne rein elektrisch, mit feinem Ansprechen und das Zuschalten würde den Verbrenner auch nur für den Sprint kalt mit hohem Verbrauch anlaufen lassen. Muss nicht sein, wenn ich rein elektrisch noch wieder nach Hause kommen kann. Also, was fehlt, ist die Angabe der rein elektrischen Beschleunigung, 0 bis 50 und 0 bis 100 km/h. Einige geben 0 bis 60 km/h an und das ist dann eben nicht mehr vergleichbar mit 0-50 km/h.

 

Bei REX-Autos wäre die Dauer-Höchstgeschwindigkeit bei leerem Akku interessant und bei Hybriden mit getrennten Motor-Systemen wie dem 225xe würde ich auch eine PS-Angabe über 125 km/h gut finden, also wenn der große E-Motor nicht mehr aktiv ist, sondern nur noch der 15 kW-Hochvoltstartergenerator Leistung seine Leistung zum Verbrenner ergänzt.

 

Dem Kunden sollte natürlich klar sein, dass Beschleunigungszeiten bei elektrischen Autos komfortabler zu erreichen sind als bei Verbrennern. Das sofortige Ansprechen (ID.3-Werbung: "Instant Power" :cool:) und fehlende Schaltzeiten (hoch und runter) ergeben Praxisbeschleunigungen, die bei gleichen Zahlen viel lieber ausgenutzt werden als bei Verbrennern. Trotzdem sind die Zeiten wichtig, denn man will ja auch unter den elektrischen Autos vergleichen können.

 

Weiterhin sollte es eine Verbrauchsangabe für den Hybriden bei rein elektrischer Fahrt (kWh), sowie auch bei leerem Akku (Benzin) geben. Eine Steigerung, die man auch bei anderen Autos noch betreiben kann, ist das Ausmessen der verschiedenen Fahrmodi. Insbesondere im Eco-Modus sind einige Autos lahm, aber eben auch sparsamer.

 

Bei Verbrennern mit Handschalter sollte sich ein Standard bei der Elastizität einbürgern. Einige geben 60 bis 100 an, andere 60 bis 120 km/h. Das ist dann nicht vergleichbar, aber immer noch besser als gar keine Elastizitätsmessungen.

 

Nett wären auch noch Scheinwerfer-Messungen (Lumen), aber das ist insofern schwierig, weil mit dem Wert ja noch nicht die Ausleuchtung des Bereichs gezeigt wird. Die Heizleistung bzw. -geschwindigkeit der Sitzheizung muss nicht sein, wäre eher ein Wert für Premiumhersteller, die mit ihren guten Extras angeben wollen :). Die Innenraumheizleistung könnte jedoch allgemein durchaus interessant sein. Der Wendekreis ist nicht bei allen Autos angegeben, wäre gut.

 

Damals gab es Verbrauchsangaben für 90 km/h, 120 km/h und Stadtbereich. Die fand ich gar nicht so schlecht. Konstantangaben für 120 km/h wären bei E-Autos besonders von Interesse, um die Reisetauglichkeit mit der Aerodynamik abschätzen zu können.

 

Bei rekuperierenden Autos (Hybride, E-Autos) fände ich auch eine Angabe für maximale Rekuperationsleistung interessant, aber das ist auch keine Muss-Angabe, weil nicht mehr so direkt relevant für den Kunden. Ein Auto mit starker Rekuperationsleistung dürfte mit und ohne Rekuperation einen großen Unterschied beim Stadtverbrauch haben.

 

Eine fehlende Angabe bei E-Autos ist auch die Ladeleistung ab ca. 80%. Ein Smart soll von 22 kW auf ca. 11 kW runtergehen. Manch andere E-Autos haben da noch extremere Differenzen. Häufig wird nur die Angabe von 10 bis 80% Ladestand bei idealer Temperatur angegeben. Aber gerade der Bereich über 80% verlangsamt das Laden auf 100 doch beträchtlich, sowie auch die Temperatur (Kälte, Hitze). Also bitte auch hier die Ladeleistung angeben.

 

Bei Verbrennern gibt es häufig Leistungs- und Drehmomentkurven. Bei E-Autos fehlen die oft. Dabei sind die doch sehr interessant. Unser 225xe-Hybrid hat eine E-Maximalleistung von 88 PS, aber in welchem Geschwindigkeitsbereich? Ich vermute das Maximum liefert er bei ca. 40 km/h. E-Autos haben ja kein Getriebe und können dann nicht zurückschalten, um in den Bereich der maximalen Leistung zu gelangen. Hier würde ich mir eine Kurve der Leistung wünschen. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten lassen E-Autos oft etwas nach. Unser 225xe hat über 100 km/h sicher keine 88 PS mehr. Drehmomentkurven jedoch sehe ich beim E-Auto aufgrund der festen Übersetzung als unnötig an.

 

Habt ihr noch Wünsche für ergänzende Herstellerangaben?

j.

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16.06.2019 18:33    |    Schwarzwald4motion

@FWebe: Überholen ist keine einfache Sache Reserven sind da sehr sinnig und der sicheren Überholvorgang zuträglich, deshalb muss man es ja nicht ausreizen ist für den "Notfall gedacht", so lässt sich für mich die Beibehaltung der 80-120 Messung erklären früher hieß dies mal Elastizitätsmessung. Also durchaus sehr Relevant.


16.06.2019 23:26    |    jennss

Zitat:

@nickydw schrieb am 16. Juni 2019 um 16:49:52 Uhr:

Der 80 auf 120Km/h Wert ist der wichtigste Beschleunigungswert überhaupt, nämlich zum überholen, zwei Sekunden hin oder her können da zwischen leben und tot unterscheiden. 0-100 oder 100-200 sind vielleicht gut um am Stammtisch anzugeben, aber im Alltag wenig relevant.

Die typischen 80-120er-Werte sind Elastizitätswerte für Schaltfaule. Wer Power braucht, schaltet zurück. Dann hat man die maximale Beschleunigung, im Prinzip wie bei 0-100.

j.


16.06.2019 23:56    |    FWebe

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 16. Juni 2019 um 18:33:13 Uhr:

@FWebe: Überholen ist keine einfache Sache Reserven sind da sehr sinnig und der sicheren Überholvorgang zuträglich, deshalb muss man es ja nicht ausreizen ist für den "Notfall gedacht", so lässt sich für mich die Beibehaltung der 80-120 Messung erklären früher hieß dies mal Elastizitätsmessung. Also durchaus sehr Relevant.

Ich sehe da weiterhin keine Relevanz. Bei Bedarf im "Notfall" kann man mit jedem Fahrzeug ~1000 "PS" zur Beschleunigung abrufen.

Diese s.g. "Elastizitätswerte" sind willkürlich gewählte Tests, welche für die Realität ebenfalls reichlich uninteressant sind und mit der Motorelastizität i.d.R. nichts zu tun haben.

Was genau sollte beim Beschleunigen schwierig sein und wofür sollte man da Reserven brauchen?

100 km/ h ist nicht schneller, nur weil man mehr Leistung hat. Passt die Situation nicht, weil man halt einfach nicht vernünftig fahren kann, hilft ein kräftiger Tritt auf die Bremse um die Situation bei weitem effektiver zu entschärfen.

 

Ich mein ich weiß, dass es reichlich Leute gibt, welche ihren Führerschein der anderen wegen lieber abgeben sollten, aber man muss diese Inkompetenz doch nicht noch im Netz breittreten und als unvermeidlich bezeichnen.


17.06.2019 07:01    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Juni 2019 um 23:26:29 Uhr:

Die typischen 80-120er-Werte sind Elastizitätswerte für Schaltfaule. Wer Power braucht, schaltet zurück. Dann hat man die maximale Beschleunigung, im Prinzip wie bei 0-100.

j.

Beim Überholen schalt ich nicht, kostet Zeit. Hab den Wert nicht Erfunden aber er hat eine Aussage, insbesondere bei einem E-Auto wo es keine Schaltpunkte mehr gibt.:D

Wird aber langsam OT.


17.06.2019 07:40    |    GLKman

Mehr Angaben zu Leistungsdaten eines Fahrzeugs sind immer besser auch wenn einige Informationen für manche nicht so nützlich sind. Höchstgeschwindigkeit aber auch Beschleunigung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten geben einen guten Eindruck über Leistung und Charakter eines Antriebs.

 

Die Ausdauer hat beim Verbrennungsmotor nie eine Rolle gespielt. Da gelten die Maximalwerte bis der Tank leer ist. Sonst ist der Motor nicht Dauerlastfähig und so was würde sich schnell rumsprechen.

 

Aber E-Fahrzeuge, aus welchem Grund auch immer, sind nicht für maximale Leistung konstruiert. Für mich wären genaue Zahlen für Dauerfahrleistungen vor einem Kauf sehr hilfreich, auch wenn die dann für die Werbung schlecht aussehen.


17.06.2019 08:31    |    jennss

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 17. Juni 2019 um 07:01:17 Uhr:

 

Beim Überholen schalt ich nicht, kostet Zeit. Hab den Wert nicht Erfunden aber er hat eine Aussage, insbesondere bei einem E-Auto wo es keine Schaltpunkte mehr gibt.:D

Wird aber langsam OT.

Das ist noch ein bisschen OnTopic :).

80 bis 120 wird gewöhnlich im 5. Gang angegeben. Wahrscheinlich überholst du in dem Bereich eher im 4. oder sogar im 3. Gang und dann ist für dich zum Vergleichen die maximale Beschleunigung interessanter, also 0-100, auch wenn du bis 120 hochfährst.

j.


17.06.2019 09:08    |    Schwarzwald4motion

@jennss: Hab 6-Gänge, Der Wert ist in der Tat für Schaltfaule, z.B. Schnellstraßenauffahrten e.t.c.


17.06.2019 09:16    |    FWebe

Zitat:

@jennss schrieb am 17. Juni 2019 um 08:31:46 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 17. Juni 2019 um 07:01:17 Uhr:

 

Beim Überholen schalt ich nicht, kostet Zeit. Hab den Wert nicht Erfunden aber er hat eine Aussage, insbesondere bei einem E-Auto wo es keine Schaltpunkte mehr gibt.:D

Wird aber langsam OT.

Das ist noch ein bisschen OnTopic :).

80 bis 120 wird gewöhnlich im 5. Gang angegeben. Wahrscheinlich überholst du in dem Bereich eher im 4. oder sogar im 3. Gang und dann ist für dich zum Vergleichen die maximale Beschleunigung interessanter, also 0-100, auch wenn du bis 120 hochfährst.

j.

Das ist der eine Punkt, der andere ist, dass die Elastizität eigentlich ähnlich gemessen wird. Sinn der Sache ist es, möglichst viel des Drehzahlbandes ohne Schaltvorgänge und Veränderung der Pedalstellung zu nutzen. 80 - 120 im 5. oder 6. Gang ist da i.d.R. die falsche Herangehensweise und wäre eher ein Wert für die gemächliche Autobahnfahrt, allein schon des Tempobereichs wegen, wo es dann jedoch auch eher uninteressant ist, wie schnell das nun tatsächlich vonstatten geht.

 

Es gibt bezüglich der Elastizität sogesehen zwei Messungen, die interessant wären. Die Beschleunigung x nach y, wo das komplette Drehzahlband genutzt werden darf, sprich der kürzeste Gang, in dem y noch erreicht werden kann und einmal die Beschleunigung x nach y, in dem kürzesten Gang, in dem Y spätestens zum Ende des maximalen Drehmomnts erreicht werden muss.

Beim Einganggetriebe beschleunigt man dann entweder mit Volllast oder mit so viel Last, dass das Zieltempo mit dieser Stellung erreicht wird.


17.06.2019 12:00    |    GLKman

Ich wüsche mir mehr technische Angaben von Tests unter realen Bedingungen.

Viele Prospektwerte, die sogar vom Gesetzgeber in Normen gefasst werden, sind von Prahlerei am Stammtisch kaum noch zu unterscheiden.

 

Hier als Beispiel Werksangaben, die heutzutage mit WWI-Normen getarnt, so den Kunden präsentiert werden: Der Mercedes C 300 de, ein Hybrid als Limousine und T-Modell hat einen Kraftstoffverbrauch kombiniert von unglaublich geringen 1,6 l/100 km, eine CO2-Emissionen von nur lächerlichen 42 g/km. Bei richtigem Rekuperieren gibt es den Strom für lau und dass bei einer 2t Familienkutsche, die von 0 auf 100 in 5,7s beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h hat.

 

Natürlich kann sich jeder über zig unterschiedliche Normen, die natüüüüürlich nur dem Vergleich dienen, im Internet informieren aber wenn ich diesen Angaben aus dem Prospekt blind vertraue, ist das Auto der rasende Umweltengel auf Rädern.


17.06.2019 15:14    |    nickydw

Die kombinierte Verbrauchsangabe bei plugins ist für den Endanwender komplett nutzlos, nur wenn man Fahrstrecke der Normstrecke entspicht kann ich diesen Wert erreichen. Fahre ich etwas weniger habe ich einen deutlich geringeren Verbrauch, fahre ich etwas mehr verbrauche ich deutlich mehr. Ich bin die E Klasse schon als Dieselhybrid sowie Benzinhybrid gefahren, das macht schon sehr viel Spaß wenn dir beide Motoren in den Rücken treten. Sparsam waren die aber beide nicht, vielleicht 0,5l unter den reinen Verbrennern, inklusive einer kompletten Batterieladung. Die machen somit nur Sinn wenn man im Alltag komplett elektrisch fahren kann. Da gehört der Verbrauch dringend seperat ausgewiesen, sonst ist es unmöglich zu kalkulieren.


17.06.2019 20:43    |    notting

Zitat:

@GLKman schrieb am 17. Juni 2019 um 12:00:36 Uhr:

Ich wüsche mir mehr technische Angaben von Tests unter realen Bedingungen.

Viele Prospektwerte, die sogar vom Gesetzgeber in Normen gefasst werden, sind von Prahlerei am Stammtisch kaum noch zu unterscheiden.

Tja, und was sind "reale Bedingungen"? In der Realität gehen die sehr weit auseinander...

 

notting


17.06.2019 21:09    |    Schwarzwald4motion

Seien wir doch mal ganz Ehrlich, der Staat macht dies oder jenes Messverfahren nicht nur wegen der Steuer oder Vergleichbarkeit. Da sprechen die Lobbygruppen bei der kreativen Ausgestaltung massiv mit nur so lassen sich solche 0-Nummern wie der NEFZ-Zyklus halbwegs begründen. Die Täuschung des Kunden war Teil der Ausarbeitung.

Sinnhaft wäre das solche Reichweite Zyklen eine Chance haben sich beim Kunden zu Bewähren, und diese dann auch zwingend mit angegeben werden müssen, Keine Rosinenpickerei mehr wie Bescheiß ich meinen Kunden am besten.

 

Bisher fand ich spritmonitor.de immer ganz passabel, aber beim E-Auto mit Ladeverlusten und den verschiedenen Fahrprofilen funktioniert das einfach nicht mehr, Hoffen also das seriöse Auto-Zeitschriften, Youtuber, Podcaster und Blogger fähig sind dieses Vakuum zu füllen.


19.06.2019 08:35    |    GLKman

Zitat:

@notting schrieb am 17. Juni 2019 um 20:43:11 Uhr:

 

Tja, und was sind "reale Bedingungen"? In der Realität gehen die sehr weit auseinander...

 

notting

Machen wir es uns doch nicht immer so schwer.

Fragen wir doch mal einen Ingenieur bei Mercedes Benz. Daten aus realen Bedingungen werden im sogenannten „Feldversuch“ vor jedem Verkaufsstart ermittelt. Jeder Tesla Fahrer ist wahrscheinlich, mit seiner eigenen freundlichen Genehmigung eine „Laborratte“, da er ständig online seine Daten an den Hersteller sendet. Der Mann am Server weiß genau was alle Tesla Model 3 im Schnitt verbrauchen. Leider werden diese Daten wie ein Staatsgeheimnis gehütet.

Das Kraftfahrt-Bundesamt könnte ja mal, im Interesse der Bürger eine eigene Datenbank anlegen.

Für Abgaswerte aller zulassungsfähigen Kfz gibt es die ja auch schon, sagt der freundliche Mann beim TÜF.

Ok, es gibt immer tausend Einwände aber irgend so was muss doch heutzutage möglich sein.


25.06.2019 19:47    |    jennss

Selbst im Handelsblatt liest man so einen Quatsch:

 

Zitat:

Doch ohne geladene Batterie sind die Plug-in-Hybriden durstiger als reine Verbrenner und belasten so die Umwelt. Ein Problem für die Akzeptanz der Technik.

:(

j


25.08.2019 14:44    |    Sp3kul4tiuS

Folgende Aussage nicht als Angriff verstehen.

 

wie das derjeniger halt auslegt.

Ist nun mal so das andere Menschen nicht immer das sagen was man selber glaubt oder selber anders auslegt. Ich meine das hört sich komisch an auch wenn man jetzt sagt aber ein Handelsblatt muss das doch "richtig" wiedergeben. Die Verschwörungskeule ist hier auch meist falsch am Platz. Auch Journalisten tendieren mal in die eine oder andere Ecke ohne dafür EXTRA Geld zu bekommen. Muss man auch für sich selber abwägen. Da kann man natürlich anfangen zu pöbeln und es einfach abstempeln als genau meine Meinung oder eben falsch. Auch hier gibt es Privatmenschen die jeweils das eine oder andere für Richtig halten.

 

nach meinem Dresdenurlaub und den vielen E-Rollern finde ich die z.B. nur als Elektroschrott (würde aus Spaß aber auch einen Fahren) Will nur das Geld dafür nicht ausgeben. Die Strecken dort habe ich zu Fuß erledigt. Der Roller würde also meine Fußleistung ersetzen. Meine Meinung ist das es bei den "meisten" so ist.

 

Durch verschiedene Aussagen und "selber" probieren bildet man sich seine Meinung. Nur anhand der Bildzeitung sollte man sich nicht enttäuschen lassen.

 

 

sooo

Zitat:

Damals gab es Verbrauchsangaben für 90 km/h, 120 km/h und Stadtbereich. Die fand ich gar nicht so schlecht. Konstantangaben für 120 km/h wären bei E-Autos besonders von Interesse, um die Reisetauglichkeit mit der Aerodynamik abschätzen zu können.

Sowas im E-Modus und Benzin/Dieselmodus vermisse ich schon lange.

In letzter Zeit besonders wieder nach dem Zoe Test und dem Kauf des Clios.


30.06.2020 07:25    |    Jason_V.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 17. Juni 2019 um 21:09:43 Uhr:

Bisher fand ich spritmonitor.de immer ganz passabel, aber beim E-Auto mit Ladeverlusten und den verschiedenen Fahrprofilen funktioniert das einfach nicht mehr, Hoffen also das seriöse Auto-Zeitschriften, Youtuber, Podcaster und Blogger fähig sind dieses Vakuum zu füllen.

Spritmonitor möchte ja am liebsten immer eine "Vollbetankung", damit der Durchschnittsverbrauch errechnet werden kann. Da scheiterts jetzt leider schon: ich versuche meinen eGolf bis maximal 80% zu laden = Teilbetankung und kein Ergebnis.

Ebenfalls schade: man lädt gerne auch mal kostenlos und hat dann keinerlei angaben über die geladene Energiemenge :(


11.05.2021 10:43    |    MannyD

Naja, ich behaupte mal frech, dass die meisten mit den jetzigen, mageren Daten schon hoffnungslos überfordert sind. Man braucht sich doch bloß mal die diversen Fragen und Diskussionen allein hier in MT anschauen. Die größten Probleme sind doch eher die Anzahl der Ambientefarben, ob der Fußraum beleuchtet ist oder irgendeine sonstige, alberne Zierleiste beleuchtet oder farbig ist.

Je mehr Daten die Hersteller rausrücken, umso mehr werden sie von Leuten, die diese garnicht verstehen, zerpflückt. Warum sollte sich ein Hersteller das antun, wenn er nur die gesetzlich verordneten Daten veröffentlicht, ist er allemal besser dran. Ich würde mir auch mehr Daten wünschen, aber ich verstehe auch die Hersteller, die sich auf die gesetzlich vorgeschriebenen zurückziehen. Jede Info mehr bietet Angriffsfläche und kann damit auch gegen den Hersteller verwendet werden.

 

Manny


Deine Antwort auf "Liebe Hersteller, bitte mehr Werksangaben!"

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