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04.05.2020 22:50    |    jennss    |    Kommentare (345)

Ist die Förderung der E-Mobilität richtig?

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Kurze Umfrage:

Viele Staaten fördern aktuell E-Mobilität. Nicht jeder Bürger ist damit einverstanden. Einige fühlen sich benachteiligt, wenn sie wieder einen Verbrenner kaufen wollen. Manche sind der Auffassung, dass sich eine neue Technik selbst durchsetzen können muss. Ansonsten ist sie nicht gut genug, um Verbrenner abzulösen. Andere wiederum finden die Förderungen richtig.

 

Sind Steuergelder für Ladeinfrastruktur und E-Autos (inkl. Brennstoffzellenautos, d.h. Kaufzuschüsse inkl. Steuererleichterungen) rausgeschmissenes Geld oder findet ihr die (zeitweilige) Förderung richtig? Wie seht ihr das? Sollte sich der Staat heraushalten?

j.

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13.05.2020 21:23    |    Boppin B

Vielleicht ist es aber auch so daß gut die Hälfte aller Fahrzeugbesitzer schlichtweg kein Interesse an Elektroautos haben.


14.05.2020 09:34    |    Gravitar

Ich habe mir auch gerade diese Frage gestellt (E-Auto, Plug-in oder Hybrid) und mit vielen Argumenten, auch hier aus dem Forum abgewogen. Ich bin ganz bewußt zu der Überzeugung gekommen, dass für mich aus vielen Gründen ein solches Fahrzeug nicht in Frage kommt, da ich meine Käufe sehr lange nutze (aktuell 7 Jahre, das nächste Fahrzeug ist für 10 Jahre geplant). Also habe ich einen reinen Verbrenner bestellt. Mal sehen, wie die Bedingungen in 10 Jahren sind, wenn mutmaßlich der nächste Kauf ansteht.

 

Gruß

 

Gravitar


14.05.2020 11:27    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 13. Mai 2020 um 21:23:00 Uhr:

Vielleicht ist es aber auch so daß gut die Hälfte aller Fahrzeugbesitzer schlichtweg kein Interesse an Elektroautos haben.

So ist es ganz sicher. Das liegt auch daran, dass das Angebot noch zu klein ist . Dank Förderung wird es bald besser werden. Preise sinken dann durch Skaleneffekte, brauchen die Förderung dann nicht mehr, Auswahl wird größer, Reichweiten länger, Ladezeiten kürzer, Infrastruktur besser...

j.


14.05.2020 11:41    |    Gravitar

Zur Veranschaulichung meiner Überlegungen: Ich fahre 20.000km im Jahr, viel Kurzstrecke/Mittelstrecke bis 200km. Etwa 10x im Jahr Strecken größer 500km bis zu 1.500km. Ich brauche viel Platz, nicht wegen der Familie aber mein Hobby ist Modellfliegen und eine Tragfläche ist schon mal 3m lang, trotzdem möchte ich noch mindestens zu zweit fahren können. Etwa 5x in Jahr möchte ich auch Anhänger ziehen können, meist kleinere bis 1.000kg, ein- bis zweimal aber auch größere von 1.600kg. Mein letztes Fahrzeug war grenzwertig für das Hobby, hat aber Zeit und Distanz ohne wesentliche Reparaturen überdauert. Sogar die Wartung war durch Eigenleistung unter 1.000Euro in den 7 Jahren.

 

Ein geeignetes Elektroauto für diese Belange konnte ich nicht finden, das zusätzlich optisch, haptisch und von den Kosten her in den Rahmen gepasst hätte, mein Budget habe ich mit 25.000-30.000Euro gesteckt. Es ginge mehr, ich möchte aber für meinen Daily Driver nicht mehr investieren. Also schaue ich mir die Entwicklung noch einmal OLD fashioned an und werde dann in 10 Jahren neu überlegen und hoffen, das die Rahmenbedingungen für das neue Fahrzeug so lange tragen.

 

Gruß

 

Gravitar


14.05.2020 11:42    |    jennss

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Mai 2020 um 09:34:58 Uhr:

Ich bin ganz bewußt zu der Überzeugung gekommen, dass für mich aus vielen Gründen ein solches Fahrzeug nicht in Frage kommt, da ich meine Käufe sehr lange nutze (aktuell 7 Jahre, das nächste Fahrzeug ist für 10 Jahre geplant). Also habe ich einen reinen Verbrenner bestellt.

Mit 7 Jahren liegst du beim E-Auto allerdings noch innerhalb der Garantie für das wichtigste Bauteil (Akku). Beim Verbrenner sind es beim Motor wohl meist nur 2 Jahre (richtig?). Ich sehe beim E-Auto folgende Einschränkungen:

- Wenn die Anschaffung sehr günstig sein soll und man viele Langstrecken fährt.

- Wenn man nicht zuhause laden kann und die aktuellen öffentlichen Ladesäulen nicht auf den üblichen Wegen oder in der Nähe liegen.

- Wenn man einen großen Wohnwagen ziehen möchte.

- Wenn bei günstigem Preis eine Anhängerkupplung dran sein muss.

- Wenn das Geld nur für ältere Gebrauchtwagen reicht.

 

Das sind alles Punkte, wo derzeit noch Schwachen sind, die aber in Zukunft allmählich immer weniger Bedeutung haben werden. Bei der Haltbarkeit sehe ich hingegen kein echtes Gegenargument mehr.

j.


14.05.2020 11:50    |    jennss

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Mai 2020 um 11:41:12 Uhr:

Zur Veranschaulichung meiner Überlegungen: Ich fahre 20.000km im Jahr, viel Kurzstrecke/Mittelstrecke bis 200km. Etwa 10x im Jahr Strecken größer 500km bis zu 1.500km. Ich brauche viel Platz, nicht wegen der Familie aber mein Hobby ist Modellfliegen und eine Tragfläche ist schon mal 3m lang, trotzdem möchte ich noch mindestens zu zweit fahren können. Etwa 5x in Jahr möchte ich auch Anhänger ziehen können, meist kleinere bis 1.000kg, ein- bis zweimal aber auch größere von 1.600kg. Mein letztes Fahrzeug war grenzwertig für das Hobby, hat aber Zeit und Distanz ohne wesentliche Reparaturen überdauert. Sogar die Wartung war durch Eigenleistung unter 1.000Euro in den 7 Jahren.

 

Ein geeignetes Elektroauto für diese Belange konnte ich nicht finden, das zusätzlich optisch, haptisch und von den Kosten her in den Rahmen gepasst hätte, mein Budget habe ich mit 25.000-30.000Euro gesteckt.

Ich denke, du hast richtig entschieden. Wegen Anhängerziehen ist die Auswahl bei E-Autos noch stark eingeschränkt. Ein zugfähiges Model 3 liegt trotz Förderung noch über 30000 € und hat eine kleine Heckklappe. Und 1600 kg schafft das auch nicht, glaube ich.

j.


14.05.2020 13:37    |    Gravitar

Danke für deine Einschätzung, ich hatte auch deinen 225XE auf dem Schirm, BMW lässt derzeit 30% nach, wenn man die Umweltprämie mit einbezieht. Mein Versuch ein Interieur abseits von schwarz/grau zu bekommen führt aber mindestens zur Ausstattungslinie "Luxury Line" und ist dann nochmals teurer, ich bin mit allen Rabatten und etwas Ausstattung bei knapp 35.000Euro gelandet bei einem rabattiertem Grundpreis von 32.521Euro für die Luxury-Line. Die Alternative bekomme ich nun für 25.400Euro mit hellem Leder und Interieur, ist aber halt kein Hybrid und hat weniger Leistung, was mir aber egal ist....

 

Gruß

 

Gravitar


14.05.2020 14:56    |    jennss

Unser 225xe kann keine Anhängerkupplung aufnehmen. Und PlugIns haben einen relativ hohen Elektroverbrauch, wobei ich immer noch rätsel, warum. Das sieht man schon am Verhältnis Akkukapazität zu Reichweite. Und dann hat man den Verbrauch ohne Ladeverluste, meist über 20 kWh. Die reinen E-Autos sind oft wesentlich sparsamer. Der offizielle WLTP-Verbrauch enthält übrigens auch Ladeverluste. Den Verbrauch ohne Ladeverluste bekommt man aus Kapazität und Reichweite.

 

Ich würde jetzt nur noch ein reines E-Auto kaufen, aber ich brauche auch keinen Anhänger. Was mich beim PlugIn etwas stört ist der Zwiespalt. Fahre ich jetzt mit 88 PS, habe ich gutes Ansprechverhalten, aber wenig Gesamtleistung bei 1,7 t. Fahre ich im Hybridmodus habe ich Power, aber wieder die elende Verzögerung durch Schaltvorgänge (nicht schlimm, aber fährt sich nicht so fein) und Spritverbrauch bzw. höhere Fahrkosten. Der 225xe hat auch nur 5 Jahre/100000 km Garantie auf den Akku. Reine E-Autos allermeist 8 Jahre. Ein Verbrenner ist manchmal immer noch die bessere Entscheidung. Es kommt immer auf die Umstände an.

j.


14.05.2020 15:02    |    CarFan_77

Ich habe hier ein wenig meine Erfahrung zu meinem Plug-In beschrieben:

https://www.motor-talk.de/.../140-1600-93-t6830823.html

 

Meiner hat übrigens eine AHK. Ich darf auch 1800 km ziehen. Damit lässt sich leben.

 

Zum Verbrauch kann ich auch noch etwas mehr schreiben.


14.05.2020 17:30    |    Gravitar

Den Skoda hatte ich mir nur mal im Konfigurator angesehen, er kostet als kleiner Hybrid mit 156PS schon 45.500Euro, mit hellem Leder und etwas Ausstattung dann knapp 50.000Euro. Es gibt gute Rabatte bei Skoda, man landet mit Umweltbonus bei 34-35k Euro. Genau deswegen ist es ein Volvo XC40 Momentum geworden. Die 25.400Euro gehen mit hellem Leder, LED-Scheinwerfern und einigen wenigen weiteren Extras in Ordnung......

 

Gruß

 

Gravitar


14.05.2020 21:31    |    Boppin B

Zitat:

@jennss schrieb am 14. Mai 2020 um 11:42:18 Uhr:

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Mai 2020 um 09:34:58 Uhr:

Ich bin ganz bewußt zu der Überzeugung gekommen, dass für mich aus vielen Gründen ein solches Fahrzeug nicht in Frage kommt, da ich meine Käufe sehr lange nutze (aktuell 7 Jahre, das nächste Fahrzeug ist für 10 Jahre geplant). Also habe ich einen reinen Verbrenner bestellt.

Mit 7 Jahren liegst du beim E-Auto allerdings noch innerhalb der Garantie für das wichtigste Bauteil (Akku). Beim Verbrenner sind es beim Motor wohl meist nur 2 Jahre (richtig?). Ich sehe beim E-Auto folgende Einschränkungen:

- Wenn die Anschaffung sehr günstig sein soll und man viele Langstrecken fährt.

- Wenn man nicht zuhause laden kann und die aktuellen öffentlichen Ladesäulen nicht auf den üblichen Wegen oder in der Nähe liegen.

- Wenn man einen großen Wohnwagen ziehen möchte.

- Wenn bei günstigem Preis eine Anhängerkupplung dran sein muss.

- Wenn das Geld nur für ältere Gebrauchtwagen reicht.

 

Das sind alles Punkte, wo derzeit noch Schwachen sind, die aber in Zukunft allmählich immer weniger Bedeutung haben werden. Bei der Haltbarkeit sehe ich hingegen kein echtes Gegenargument mehr.

j.

Zum Thema Garantie: es gibt recht viele Marken, welche mehr als zwei Jahre Garantie geben. Beispiel Subaru: 5 Jahre oder 160tkm, Mitsubishi ebenfalls 5 Jahre, Kia gibt meine ich 7 Jahre, Suzuki, Nissan, Honda, Mazda und Toyota 3 Jahre. (Quelle: ADAC). Ich denke das bezieht sich auf Verbrennerfahrzeuge.

 

Komisch: die meisten Fabrikate, vor allem teure, geben nur 2 Jahre. Wenn ich mir anschaue wie sich z.B. VW in der Vergangenheit um Garantiefälle bei offensichtlichen Qualitätsmängeln bei Motoren (Stichwort: "Steuerkette") verhalten hat, dann würde mich brennend interessieren was sie im Falle eines noch während des Garantiezeitraums dahinscheidenden Akkus tun werden.


15.05.2020 08:50    |    Gravitar

FIAT und Alfa Romeo übrigens 4Jahre, eine Giulia hatte ich auch auf dem Schirm...... Ein schönes Fahrzeug ab 28.500 Euro, aber auch hier muss mann für eine helle Innenausstattung die zweithöchste Ausstattungsstufe wählen und landet dann bei 34-35k. Auch nicht wirklich ideal für das Hobby. Ein KIA Proceed für 23.500€ war auch noch eine Alternative, 7 Jahre Garantie.....

 

Gruß

 

Gravutar


16.05.2020 01:07    |    k-hm

Zitat:

@Boppin B schrieb am 13. Mai 2020 um 11:59:29 Uhr:

Zur Erinnerung: in diesem Thread ging es darum, ob E-Mobilität gefördert werden soll oder nicht. Stand heute sind knapp 55% der Umfrageteilnehmer der Ansicht, daß man das nicht tun sollte! Weitere 15% schränken Förderungen zumindest ein. Und nicht mal mehr 30% denken, daß es gut sei, Förderungen zu gewähren.

Sorry, hatte das aus den Augen verloren. Hast ja Recht.

 

Ich bin grundsätzlich dafür, dass man Elektromobilität fördern sollte, denn sie ist langfristig sicherlich die umweltfreundlichere und effektivere Technik und kann jedem vorführen, dass Elektro "taugt".

 

Doch man sollte das wohl eher nicht so tun wie es unsere Auto-Lobby-gesteuerte Politik tut...

 

Also werden wir wohl warten müssen, bis sich die Technik von allein durchsetzt. Das kann dauern.

Schade.

 

Gruß

 

k-hm


16.05.2020 21:20    |    Boppin B

Ich finde daß Elektromobilität auf keinen Fall gefördert werden sollte, jedenfalls nicht durch sogenannte "Kaufprämien".

 

Ob die Technik "effektiver" oder "umweltfreundlicher"ist, ist nicht sicher, was jedoch sicher ist: durch Kaufprämien werden Steuergelder verschleudert und es verfälscht die Tatsachen (z.B. effektive Kosten eines E-Autos).

 

Kaufprämien sind m.E. nicht richtig und sollten sofort eingestellt werden. Wenn es dauert bis sich das durchsetzt (und ob es sich jemals durchsetzt) muß alleine der Markt regulieren, wenn nicht, dann war die Technik wohl doch nicht so gut wie manche annehmen. Aber diejenigen können sich ja trotzdem ein E-Auto kaufen, da spricht ja nichts dagegen.


17.05.2020 00:10    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. Mai 2020 um 21:20:54 Uhr:

 

 

was jedoch sicher ist: durch Kaufprämien werden Steuergelder verschleudert und es verfälscht die Tatsachen

Also quasi genau das, was beim Diesel seit Jahrzehnten der Fall ist.

 

Nur ist das hier keine einmalige "prämie" sondern eine die ganze Investition begleitende Erscheinung.

 

Man sollte einfach alles nach energiegehalt (alles was vom bohrloch bis zur Säle an energie reingesteckt wird) versteuern und berechnen. Das wäre Fair.


17.05.2020 08:17    |    notting

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 17. Mai 2020 um 00:10:50 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. Mai 2020 um 21:20:54 Uhr:

 

 

was jedoch sicher ist: durch Kaufprämien werden Steuergelder verschleudert und es verfälscht die Tatsachen

Also quasi genau das, was beim Diesel seit Jahrzehnten der Fall ist.

 

Nur ist das hier keine einmalige "prämie" sondern eine die ganze Investition begleitende Erscheinung.

 

Man sollte einfach alles nach energiegehalt (alles was vom bohrloch bis zur Säle an energie reingesteckt wird) versteuern und berechnen. Das wäre Fair.

Man könnte hier allerdings auch noch argumentieren, dass in div. Fällen recht weite zusätzl. Fahrten nötig sind weil nächsten Tankmöglichkeit recht weit weg ist. Z. B. auch das CNG-Tankstellennetz ist nicht so der Brüller. Oder stelle dir jmd. ohne Lademöglichkeit daheim in einer Gegend mit sehr wenigen öffentl. Ladesäulen vor (wo er evtl. nur mit 11kW laden kann da weder DC-Ladesäule noch ein stärkeren Typ2-Lader im Auto). Der müsste mit einem BEV sehr wahrscheinlich jedes Mal extra zum Laden hinfahren, irgendwie wieder zurück und muss dann wenig waren (weil er das Spielchen so selten wie nötig machen will, aber wg. der geringeren Reichweite ist es häufiger pro gefahrene km nötig auch wg. Vorklimatisierung aus dem Akku). Weitere Wege = mehr Steuer pro gefahrene Netto-Energie. Aber die Politik pusht ja gerade Richtung BEV...

Und den Resourcen-Aufwand bis da eine Tankstelle/Ladesäulen stehen darf man auch nicht vergessen, da das auch von den jew. Fahrzeugen verursacht wird.

 

notting


17.05.2020 08:22    |    Kaesespaetzle

Öl Pumpe, Öl in LKW, Frachter nach Übersee, LKW in die Raffinerie, Verarbeitung in Raffinerie, Tankstelle bauen, LKW zur Tankstelle, Auto zur Tankstelle, Auto weg von Tankstelle

 

Jemand der nicht in der Nähe laden kann wird sich kaum ein BEV anschaffen.

 

Außerdem wären die zusätzlichen weiten Fahrten dann ja auch durch die Versteuerung des Energiegehalts abgegolten


17.05.2020 10:42    |    Boppin B

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 17. Mai 2020 um 00:10:50 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 16. Mai 2020 um 21:20:54 Uhr:

 

 

was jedoch sicher ist: durch Kaufprämien werden Steuergelder verschleudert und es verfälscht die Tatsachen

Also quasi genau das, was beim Diesel seit Jahrzehnten der Fall ist.

 

Nur ist das hier keine einmalige "prämie" sondern eine die ganze Investition begleitende Erscheinung.

 

Man sollte einfach alles nach energiegehalt (alles was vom bohrloch bis zur Säle an energie reingesteckt wird) versteuern und berechnen. Das wäre Fair.

Schade, daß keiner beachtet, daß auch die E-Infrastruktur erst geschaffen und entsprechend ausgebaut werden muß. Diese Kosten werden mit Sicherheit zu einem mehr als nur unerheblichen Teil von Steuergeldern bezahlt (und damit mithin von Fahrern von Verbrennerfahrzeugen aufgebracht!) Einmalige Prämien für E-Autos in Höhe von mehreren tausend Euro summieren sich ebenfalls zu horrenden Summen. Desweiteren die Steuerbefreiung bei E-Autos, ebenfalls unverständlich! (ja, da zahlen Dieselfahrer ganz ordentlich in den Topf ein wovon sich die E-Mobilität mit Sicherheit dran bedient!). Und dann meint man, die Dieselgeschichte sei ja ebenfalls subventioniert und DAS wäre unfair? Sorry, da fehlt mir dann doch etwas der Sinn dafür!

 

Tja, und auch bei der E-Mobilität gibt es wohl noch genügend ungelöste Probleme, welche wahrscheinlich erst dann Gewicht bekommen, wenn mal mehr als nur homöopathische Dosen an E-Autos herumfahren. Diese Kosten dürften dann auch zunächst mal am Staat hängenbleiben, zahlen mithin also auch wieder alle.

 

P.S.: jetzt könnte man ja noch einwenden, Diesel würde in erster Linie deshalb subventioniert, damit das Transportgewerbe nicht zu sher belastet wäre. das mag durchaus sein, aber die transportieren ja für alle!

 

Nach wie vor: Prämien für E-Autos sind unnötig!


17.05.2020 10:58    |    carchecker75

Elektromobilität sollte auf keinen Fall gefördert/subventioniert werden, laßt den Markt/Verbraucher entscheiden was für ihn besser ist ohne das er dafür etwas bekommt.

 

Sollten es mal in ein paar Jahren so sein das mehr E Autos als Verbrenner fahren ist es vorbei mit Kostenlos/Kaufprämie usw.

Oder glaubt jemand das die Regierung sich die Einnahmen aus der Mineralölsteuer/KFZ Steuer entgehen läßt wenn der Großteil E Auto fährt.

Wenn immer mehr E Auto fahren ist auch nichts mehr mit zuhause an der Photovoltaik oder beim Verbrauchermarkt kostenlos Laden, dann gibt es eine Technik die dies verhindert.

 

Somit ist es eine Milchmädchenrechnung das ein E Auto auf dauer günstiger ist als ein Verbrenner.

 

Die Kosten/Unterhalt Verbrenner zu E Auto werden dann in Zukunft fast gleich sein bis auf die Komponente Motor mit Öl,Kerzen,Riemen usw. dafür lassen sich die Hersteller bestimmt kostenpflichtige Softwareupdates einfallen, die Werkstätten müßen ja von was Leben.


17.05.2020 12:29    |    Kaesespaetzle

Dann kann man auch gleich alle KfW Forderungen für den Hausbau streichen. Denn wer sein Haus energiesparend bauen will, der soll es selbst finanzieren.

 

Elterngeld/Kindergeld auch. Wer ein Kind will, soll es selbst finanzieren.

 

So kann man mit jeder Förderung umgehen...

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr die Förderung für falsch haltet, weil es euch nicht betrifft. Entweder weil ihr keinen Neuwagen kaufen wollt, oder weil euch Elektroautos generell nicht gefallen.

Das ist nur natürlich Sachen abzulehnen von denen man selbst nichts hat.

 

Ich bin zum Beispiel absolut dafür komplett jegliche Zahlung für Fußball etc einzustellen. Davon hat nämlich keiner was.

Auch, dass der Staat für die Sicherheit der Spiele zahlt ist ein Witz.


17.05.2020 12:43    |    carchecker75

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 17. Mai 2020 um 12:29:58 Uhr:

Dann kann man auch gleich alle KfW Forderungen für den Hausbau streichen. Denn wer sein Haus energiesparend bauen will, der soll es selbst finanzieren.

 

Elterngeld auch. Wer ein Kind will, soll es selbst finanzieren.

 

So kann man mit jeder Förderung umgehen...

Zum Thema KFW Energiesparend auch damit wird in den Markt eingegriffen und Preise steigen.

Mit KFW wird auch viel Unsinn gefördert der sich nicht rechnet z.b. Fassadendämmung bei Altbau


17.05.2020 12:53    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@carchecker75 schrieb am 17. Mai 2020 um 12:43:10 Uhr:

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 17. Mai 2020 um 12:29:58 Uhr:

Dann kann man auch gleich alle KfW Forderungen für den Hausbau streichen. Denn wer sein Haus energiesparend bauen will, der soll es selbst finanzieren.

 

Elterngeld auch. Wer ein Kind will, soll es selbst finanzieren.

 

So kann man mit jeder Förderung umgehen...

Zum Thema KFW Energiesparend auch damit wird in den Markt eingegriffen und Preise steigen.

Mit KFW wird auch viel Unsinn gefördert der sich nicht rechnet z.b. Fassadendämmung bei Altbau

Sag ich ja, am besten alle Förderungen einstellen und die Wirtschaft sich selbst überlassen. Mal sehen, wie schnell wir wieder im 18. Jahrhundert landen, was den Schadstoff Ausstoß betrifft


17.05.2020 21:35    |    Boppin B

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 17. Mai 2020 um 12:53:47 Uhr:

Zitat:

@carchecker75 schrieb am 17. Mai 2020 um 12:43:10 Uhr:

 

 

Zum Thema KFW Energiesparend auch damit wird in den Markt eingegriffen und Preise steigen.

Mit KFW wird auch viel Unsinn gefördert der sich nicht rechnet z.b. Fassadendämmung bei Altbau

Sag ich ja, am besten alle Förderungen einstellen und die Wirtschaft sich selbst überlassen. Mal sehen, wie schnell wir wieder im 18. Jahrhundert landen, was den Schadstoff Ausstoß betrifft

Hast du bereits ein Haus gebaut daß Du überhaupt mitreden kannst? Falls nein - informier dich mal über die Kosten!

 

Falls ja - dann solltest du erst recht wissen was aufgrund teils wirklich unsinniger Vorschriften ein Hausbau heutzutage kostet. Man sollte nicht den Unsinn fördern sondern selbigen beseitigen!

 

Du kannst sicher sein: kein Häuslebauer mit normalem Einkommen verdummt Geld, weder beim Bau noch bei den Fix- und Betriebskosten wenn er drin wohnt. Die Frage ist dann nur noch: wieviele Leute können sich ein eigenes Haus künftig überhaupt noch leisten? Hast du schon mal 300k€ Schulden zurückbezahlt? Wenn Die Zukunft für Dich natürlich so aussieht, daß Du in irgendeinem Wohnsilo wohnst und monatlich Deine Kosten abstotterst, dann mag das für dich vielleicht in Ordnung sein. Für mich ist das allerdings keine Wohnqualität und noch weniger eine Option!

 

Ähnlich verhält es sich bei der E-Mobilität. Warum fördern? Es gibt keinerlei Grund hierfür! Wichtiger wäre es, die Leute für sparsamere Fahrzeuge zu begeistern (die meisten machen das ohnehin schon), aber unser Staat schafft es ja nicht mal die Schuldigen im Dieselgate zur Rechenschaft zu ziehen! Und die erzählen uns daß die E-Mobilität ja ach so toll sei und die Zukunft sei das ohnehin. Weisst du warum das (vermeintlich) die Zukunft ist? Weil der Staat die Kosten durch Prämien verwässert, weil man die Rechenmodelle mit falschen Zahlen füttert, weil man den Leuten erzählt was sie hören sollen. Und weil man den Mund in der Vergangenheit diesbezüglich schon so voll genommen hat, daß alles andere ein Schuldeingeständnis wäre.


18.05.2020 00:14    |    Kaesespaetzle

Dachte ich mir schon. Alles leere Platitüden die über Bord geworfen werden, sobald es eine Förderung ist, die einem selbst Nutzen könnte.

 

Wenn jemand ein Haus bauen will, dann freut er sich über die KfW Förderung.

 

Wenn jemand ein e Auto kaufen will, dann freut er sich über die elektro Förderung.

 

Beide fördern jeweils nur ein spezielles Klientel.

 

Ich als Bürger freue mich über jedes Geld, das ich vom Staat bekomme.

 

Für mich ist Kindergeld auch Schwachsinn, ganz zu schweigen vom Kinder Baugeld, weil ich es nie nutzen werde, dennoch spreche ich keinem das Recht darauf ab.


18.05.2020 12:10    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 17. Mai 2020 um 21:35:03 Uhr:

 

Ähnlich verhält es sich bei der E-Mobilität. Warum fördern? Es gibt keinerlei Grund hierfür!

Weil die Förderung der Technik die nötige Zeit gibt konkurrenzfähig zu werden. Bisher waren vergleichbare E-Autos in der Anschaffung teurer als Verbrenner. Allmählich gehen die Zellenpreise durch die Menge ("Skalierungseffekt") runter und die Entwicklung voran, so dass die E-Technik, welche bisher nur das größere Potenzial, aber ansonsten noch klare Nachteile hatte, weiter aufholen kann. Das ist zumindest der Gedanke der Förderung. Die Regierungen glauben an das Potenzial. Ohne die Förderung hätte die E-Mobilität keine Chance bzw. nur theoretisch.

j.


18.05.2020 12:37    |    Kaesespaetzle

Gutes Beispiel sind auch LED Lampen.

LED wird auch gefördert und es wurden sogar per Gesetzes Beschluss normale Glühlampen verboten.

 

Ohne dieses Gesetz hätte LED niemals so Konkurrenz fähig werden können


18.05.2020 18:51    |    notting

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 18. Mai 2020 um 12:37:41 Uhr:

Gutes Beispiel sind auch LED Lampen.

LED wird auch gefördert

Wo werden die finanziell gefördert?

 

Zitat:

und es wurden sogar per Gesetzes Beschluss normale Glühlampen verboten.

 

Ohne dieses Gesetz hätte LED niemals so Konkurrenz fähig werden können

LED = eher schwierig zu entsorgen weil Elektronik-Schrott und wenn man für LEDs vernünftig konstruierte Lampen hat (hinsichtl. Lichtausbeute) sind die LEDs meist fest eingebaut = komplette Lampe wegschmeißen wenn zuviele LEDs kaputt.

Glühbirne = im Haushalt so gut wie immer auswechsel- über Hausmüll entsorgbar.

 

In den letzten Jahren sind mir soviele kaputte LED-Beleuchtungsmittel im Haushalts- und Kfz-Bereich begegnet (also außer irgendwelchen Status-LEDs), dass ich mich gerade wenn's um eine größere zusammengebackene Einheit geht (z. B. LED-Deckenleuten oder Kfz-Rückleuchten) frage, wie der CO2-Fußabdruck von solchen LED-Lösungen verglichen mit Glühlampen in der Praxis besser sein soll.

Dazu noch die LED-Module die von der Form her herkömml. Glühlampen ersetzen sollen, aber die Lampe an sich den LEDs nicht genügend Kühlung bietet, z. B. keine oder nicht ausreichend viele Luftlöcher -> Leuchtmittel geht schneller kaputt. Und dazu sind diese Lösungen bzgl. der Lichtausbeute meist nicht optimal, da z. B. unnötig zur Seite gestrahlt wird wo bestenfalls Reflektoren sind und schlechtestenfalls das Licht in der Hauptsache absorbiert wird.

 

notting


18.05.2020 19:14    |    Kaesespaetzle

Ich hab mal geschaut, scheinbar hat es die Förderung zum Austausch bei der BAFA nicht lange gegeben.

 

 

Mal abgesehen davon was du schreibst:

Ich habe seit über 5 Jahren die gleichen Lampen in der Wohnung mit LED. Davon ist noch keine kaputt gegangen. Und das waren extrem billig Lampen mit festen LED.

 

Auch sieht man im Kfz Bereich eher weniger Defekte LED Beleuchtungen als z. B. Xenon oder halogen


18.05.2020 19:23    |    notting

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 18. Mai 2020 um 19:14:40 Uhr:

Ich hab mal geschaut, scheinbar hat es die Förderung zum Austausch bei der BAFA nicht lange gegeben.

 

 

Mal abgesehen davon was du schreibst:

Ich habe seit über 5 Jahren die gleichen Lampen in der Wohnung mit LED. Davon ist noch keine kaputt gegangen. Und das waren extrem billig Lampen mit festen LED.

 

Auch sieht man im Kfz Bereich eher weniger Defekte LED Beleuchtungen als z. B. Xenon oder halogen

Hab den Eindruck du redest von "alle LEDs des Moduls" kaputt. AFAIK gibt's gerade bei der HU gibt's gewisse Grenzen wieviel kaputt sein darf. Oder man sieht man es halt nur, wenn derjenige auch bremst oder blinkt bzw. das Rücklicht an hat. D.h. du musst das relativ zu der Zeit sehen, wo du leuchtende Blinker/Brems-/Rücklichter siehst. Z. B. Verwandte von mir hat's mit einem IIRC damals 8-9 Jahre alten Golf erwischt -> die komplette teure Einheit musste gewechselt werden. Mein Auto ist älter und hat noch kein Ersatzleuchtmittel in den Rücklichtern/Blinkern gebraucht (LED als ABL gibt's noch nicht solange wie hinten, deswegen betrachte ich LED-ABL nicht, sondern erst wenn es mehr Erfahrung über die Jahre gibt auch weil verbreiteter).

 

Div. LED-Leuchtmittel für 230V oder in Taschenlampen sind mir auch schon kaputtgegangen. Und wir bestellen unseren Kram nie bei Aliexpress & Co., sondern bei durchaus bekannten dt. Elektronik-Versandhändlern.

 

notting


18.05.2020 19:27    |    Alexander67

Die kfz-Led-Lampen haben viele Led.

Ist eine kaputt, muss üblicherweise das ganze Element getauscht werden.

 

Also statt ein paar € für ein Halogenbirnchen auf einmal ein paar hundert für so ein Element.


18.05.2020 22:49    |    Boppin B

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 18. Mai 2020 um 00:14:42 Uhr:

Dachte ich mir schon. Alles leere Platitüden die über Bord geworfen werden, sobald es eine Förderung ist, die einem selbst Nutzen könnte.

 

Wenn jemand ein Haus bauen will, dann freut er sich über die KfW Förderung.

 

Wenn jemand ein e Auto kaufen will, dann freut er sich über die elektro Förderung.

 

Beide fördern jeweils nur ein spezielles Klientel.

 

Ich als Bürger freue mich über jedes Geld, das ich vom Staat bekomme.

 

Für mich ist Kindergeld auch Schwachsinn, ganz zu schweigen vom Kinder Baugeld, weil ich es nie nutzen werde, dennoch spreche ich keinem das Recht darauf ab.

Tja, ist zwar keine Antwort auf meine Frage (Häuslebauer oder nicht?). Und Deine Argumentation ist - geline gesagt - hahnebüchen. Es geht bei Fördreungen sicher nicht darum ob sich jemand freut dies ezu bekommen oder nicht! Es sind Steuergelder, und die muß man nicht für Unsinn ausgeben.Dazu gehören für mich bestimmte Vorgaben beim Hausbau (wobei die Förderung meist auch nur einen geringen Teil ausmacht., ohne die jeweilige Vorgabe käme der Hausbauer meist deutlich günstiger davon).

 

Bei E-Autos ist es das gleiche, ich denke nicht daß wir bei "Wünsch-Dir-was" sind. Hier wird mit großen Summen etwas gefördert, was zumindest mal recht zweifelhaft ist!

 

Zitat:

@jennss schrieb am 18. Mai 2020 um 12:10:27 Uhr:

Zitat:

@Boppin B schrieb am 17. Mai 2020 um 21:35:03 Uhr:

 

Ähnlich verhält es sich bei der E-Mobilität. Warum fördern? Es gibt keinerlei Grund hierfür!

Weil die Förderung der Technik die nötige Zeit gibt konkurrenzfähig zu werden. Bisher waren vergleichbare E-Autos in der Anschaffung teurer als Verbrenner. Allmählich gehen die Zellenpreise durch die Menge ("Skalierungseffekt") runter und die Entwicklung voran, so dass die E-Technik, welche bisher nur das größere Potenzial, aber ansonsten noch klare Nachteile hatte, weiter aufholen kann. Das ist zumindest der Gedanke der Förderung. Die Regierungen glauben an das Potenzial. Ohne die Förderung hätte die E-Mobilität keine Chance bzw. nur theoretisch.

j.

Wenn es so wäre wie Du schreibst, dann wäre eine Förderung umso unsinniger! Du schreibst sinngemäß, die "Akkutechnik wird besser". Hm, da frage ich mich jetzt ernsthaft, warum dann die "alte Akkutechnik" gefördert wird? Ob die Regierungen daran "glauben" oder nicht ist unerheblich, zum "glauben" können sie in die Kirche gehen. Fakt ist, daß sie viel Geld ausgeben, Geld, welches ihnen nicht gehört! Allem Anschein nach deshalb, damit sie ihre selbstgesteckten Ziele sonst nicht erreichen. Nur macht das keinen Sinn, denn wenn die E-Technik nicht taugt, dann wird sie nicht dadurch besser, daß ich bei jedem neuen E-Auto mehrere tausend Euro ins Handschuhfach lege.

 

Ich widerhole es gerne nochmal: wenn die E-Mobilität nicht taugt und dadurch die Leute eben nicht überzeugt, dann ist das so! Du schreibst ja selbst: "Ohne die Förderung hätte die E-Mobilität keine Chance bzw. nur theoretisch." Ja, und? Sie hat ihre Chance, entweder sie verkauft sich oder Regierung und Hersteller haben aufs falsche Pferd gesetzt. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Warum von staatlicher Seite also noch zusätzlich Geld hinterherwerfen?


18.05.2020 23:11    |    jennss

Der Weg zu besserer Akkutechnik führt nun mal über ältere. So ist das immer mit Entwicklungen. Der Benzinmotor war 1950 auch nicht so gut wie 2020. Ohne Förderung ist der Weg nicht machbar.

 

Dran glauben habe ich geschrieben, weil es niemals eine Garantie gibt, dass etwas der richtige Weg ist. Man kann die Wahrscheinlichkeit nur abschätzen und die Fachleute in den Regierungen sehen die Wahrscheinlichkeit eben hoch. Im übrigen hat jede Technik ihre Zeit. Wenn E-Mobilität die Verbrenner-Technik ablöst, wird sie irgendwann noch von etwas Neuerem abgelöst. Vielleicht in 20 Jahren, vielleicht auch in 100 Jahren. Ich sehe bei vielen Techniken eine Art Umkehr-e-Funktion. Zuerst gibt es große Fortschritte, später immer kleinere. Im Moment macht die Elektromobilität noch große Fortschritte - dank Förderung.

 

Was mir bei der Elektromobilität gefällt ist, dass ein Teil der Technik ausgelagert wird. Das E-Auto wird umweltfreundlicher, wenn die Energieerzeugung verbessert wird. Das gilt auch für alte E-Autos. Beim Verbrenner ist die Umweltfreundlichkeit nach dem Bau festgelegt.

 

Zitat:

Sie hat ihre Chance, entweder sie verkauft sich oder Regierung und Hersteller haben aufs falsche Pferd gesetzt.

Genau das sehe ich anders. Sie hat ihre Chance erst durch Förderung.

j.


19.05.2020 07:00    |    Kaesespaetzle

Zitat:

@Boppin B schrieb am 18. Mai 2020 um 22:49:22 Uhr:

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 18. Mai 2020 um 00:14:42 Uhr:

Dachte ich mir schon. Alles leere Platitüden die über Bord geworfen werden, sobald es eine Förderung ist, die einem selbst Nutzen könnte.

 

Wenn jemand ein Haus bauen will, dann freut er sich über die KfW Förderung.

 

Wenn jemand ein e Auto kaufen will, dann freut er sich über die elektro Förderung.

 

Beide fördern jeweils nur ein spezielles Klientel.

 

Ich als Bürger freue mich über jedes Geld, das ich vom Staat bekomme.

 

Für mich ist Kindergeld auch Schwachsinn, ganz zu schweigen vom Kinder Baugeld, weil ich es nie nutzen werde, dennoch spreche ich keinem das Recht darauf ab.

Tja, ist zwar keine Antwort auf meine Frage (Häuslebauer oder nicht?). Und Deine Argumentation ist - geline gesagt - hahnebüchen. Es geht bei Fördreungen sicher nicht darum ob sich jemand freut dies ezu bekommen oder nicht! Es sind Steuergelder, und die muß man nicht für Unsinn ausgeben.Dazu gehören für mich bestimmte Vorgaben beim Hausbau (wobei die Förderung meist auch nur einen geringen Teil ausmacht., ohne die jeweilige Vorgabe käme der Hausbauer meist deutlich günstiger davon).

 

Bei E-Autos ist es das gleiche, ich denke nicht daß wir bei "Wünsch-Dir-was" sind. Hier wird mit großen Summen etwas gefördert, was zumindest mal recht zweifelhaft ist!

Zitat:

@Boppin B schrieb am 18. Mai 2020 um 22:49:22 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 18. Mai 2020 um 12:10:27 Uhr:

 

 

Weil die Förderung der Technik die nötige Zeit gibt konkurrenzfähig zu werden. Bisher waren vergleichbare E-Autos in der Anschaffung teurer als Verbrenner. Allmählich gehen die Zellenpreise durch die Menge ("Skalierungseffekt") runter und die Entwicklung voran, so dass die E-Technik, welche bisher nur das größere Potenzial, aber ansonsten noch klare Nachteile hatte, weiter aufholen kann. Das ist zumindest der Gedanke der Förderung. Die Regierungen glauben an das Potenzial. Ohne die Förderung hätte die E-Mobilität keine Chance bzw. nur theoretisch.

j.

Wenn es so wäre wie Du schreibst, dann wäre eine Förderung umso unsinniger! Du schreibst sinngemäß, die "Akkutechnik wird besser". Hm, da frage ich mich jetzt ernsthaft, warum dann die "alte Akkutechnik" gefördert wird? Ob die Regierungen daran "glauben" oder nicht ist unerheblich, zum "glauben" können sie in die Kirche gehen. Fakt ist, daß sie viel Geld ausgeben, Geld, welches ihnen nicht gehört! Allem Anschein nach deshalb, damit sie ihre selbstgesteckten Ziele sonst nicht erreichen. Nur macht das keinen Sinn, denn wenn die E-Technik nicht taugt, dann wird sie nicht dadurch besser, daß ich bei jedem neuen E-Auto mehrere tausend Euro ins Handschuhfach lege.

 

Ich widerhole es gerne nochmal: wenn die E-Mobilität nicht taugt und dadurch die Leute eben nicht überzeugt, dann ist das so! Du schreibst ja selbst: "Ohne die Förderung hätte die E-Mobilität keine Chance bzw. nur theoretisch." Ja, und? Sie hat ihre Chance, entweder sie verkauft sich oder Regierung und Hersteller haben aufs falsche Pferd gesetzt. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Warum von staatlicher Seite also noch zusätzlich Geld hinterherwerfen?

Nein, ich habe noch kein Haus gebaut, möchte aber mal eins bauen.

 

Glaubst du ernsthaft, dass es moderne Heizungen und Dämmtechnik wie wir sie heute haben geben würde, wenn sowas nicht gefördert werden würde?

Keine Sau würde tausende Euros für sowas ausgeben, wenn er nicht aucvh auf eine alte bewährte Technik zurück greifen könnte.

Und genau dann stellt sich die Frage, ob die Hersteller in Entwicklung Geld gesteckt hätten, wenn es keiner kauft.

 

Die Förderung für BEV hilft ja nicht nur der Kfz Branche, sondern generell jeglicher Art von Akku betriebenen Geräten.

 

 

Jetzt mal Gegenfrage, welche Vorgabe beim Hausbau ist für dich sinnlos?


19.05.2020 10:32    |    Boppin B

Thema Hausbau: da bin ich anderer Meinung. ich konnte mein Haus noch (glücklicherweise) bauen, bevor schwachsinnige Vorschriften erlassen wurden. Ich habe als "Dämmung" 36cm Hochlochziegel, das ganze mit Mineralputz von aussen. Mein Kollege baut aktuell, es ist unglaublich was verlangt wird. Forscht man dann mal weiter, dann stellt man fest, daß sehr viele Häuser "viel zu gut" gedämmt werden (müssen). Folgen sind beispielsweise Schimmel, oftmals sind weitergehende Maßnahmen erforderlich wie z.B. aktive Wohnraumbelüftungen, wodurc natürlich weitere Kosten entstehen. Die "Förderung" deckt jedoch nur einen kleinen teil der Mehrkosten dafür ab, ist zudem an Bedingungen gebunden. In meinem gesamten Haus findet sich keinerlei Schimmel oder sonstiges, die Kosten und Verbräuche für Heizung usw. sind trotzdem recht niedrig.

 

Die Vorgaben verunsichern zudem eher, im Zweifel wird lieber "alles" gemacht, ohne daß man versteht, was genau man da tut. Letztlich ist es sehr oft so, daß der Hausbesitzer erhebliche Probleme hat bzw. haben kann, in jedem Fall aber unglaubliche Kosten! Würde man den Häuslebauer lieber fachgerecht beraten, aber es letztlich in seiner Entscheidung lassen was und wie er beispielsweise dämmt, dann wäre das viel zielführender. Kein Hausbesitzer will Geld zum Fenster rauswerfen, nicht beim bauen aber auch nicht bei den Unterhaltskosten. Es ist aber keinem gedient wenn ein Hausbau aufgrund gesetztlicher Vorgaben künstlich verteuert wird, und zwar so sehr, daß es sich letztlich kaum mehr einer leisten kann. Also: bau Du erst mal und wohne mal 10 oder 15 Jahre in "deinem" Haus, dann wirst du wissen was ich meine.

 

Um den Bogen wieder zurückszuspannen: Das E-Auto wird gesetztlich überdurchschnittlich gefördert, der Gesetzgeber "will" das so, warum auch immer. Gründe, dies lieber zu unterlassen habe ich mehrfach benannt, ich bin nach wie vor der Meinung: handelt es sich um ein gutes Produkt, dann wird es auch gekauft (ohne Förderung!). Verkauft es sich nicht, dann war es wohl nicht so gut. Die Hersteller haben doch alle Karten in der Hand, sie müssen die Vorteile (ob vermeintlich oder tatsächlich) herausstellen, der Käufer entscheidet ob ihm das wichtig ist oder nicht! Normales Gesetz des Marktes, meine ich. Mehr als die Hälfte der Umfragenteilnehmer sehen das ja wohl ähnlich wie ich.

 

Bei "Regulierungen" kommt hier immer ein Ungleichgewicht mit herein, die ganze Sache bricht spätestens zusammen, wenn die Förderungen wegfallen! Denkt mal an Solarstom der ersten Generation, diese Verträge laufen nach 20 Jahren aus, die Besitzer haben mit viel Glück vielleicht ihre Unkosten gedeckt, nun dürfen sie sich um die Entsorgung kümmern.


19.05.2020 11:43    |    Kaesespaetzle

Du musst aber auch sehen, dass unter den "mehr als die hälfte der Umfrageteilnehmer" sehr viele sind, die Elektroautos generell scheiße finden "weil kein sound und benzingeruch und weil kacke"

 

So wirklich repräsentativ ist das hier nicht, weil einfach viele, die eben beispielsweise lieber 10000€ Dacia wollen neidisch auf die sind, die die Prämie bekommen und sie selbst eben nicht.


19.05.2020 12:03    |    jennss

Zitat:

@Boppin B schrieb am 19. Mai 2020 um 10:32:33 Uhr:

 

Um den Bogen wieder zurückszuspannen: Das E-Auto wird gesetztlich überdurchschnittlich gefördert, der Gesetzgeber "will" das so, warum auch immer.

Weil die Umweltprognose besser ist.

 

Zitat:

Gründe, dies lieber zu unterlassen habe ich mehrfach benannt, ich bin nach wie vor der Meinung: handelt es sich um ein gutes Produkt, dann wird es auch gekauft (ohne Förderung!). Verkauft es sich nicht, dann war es wohl nicht so gut.

Zu einfach gedacht. Außer Tesla traute sich bis zur Förderung kein Hersteller voll einzusteigen. Alle super vorsichtig. Damit würden die Preise nie sinken, da homöopathische Mengen. Was Tesla geschafft hat, ist unglaublich und war sehr mutig. Große Ausnahme. Jetzt kämpft die Konkurrenz damit technisch aufzuholen.

 

Zitat:

Bei "Regulierungen" kommt hier immer ein Ungleichgewicht mit herein,

Die Förderungen bringen ein Gleichgewicht, weil der Verbrenner über 100 Jahre Vorsprung hat.

 

Zitat:

die ganze Sache bricht spätestens zusammen, wenn die Förderungen wegfallen!

Nein, denn bis dahin sind die Zellenpreise durch Skalierungseffekte gesunken. Dann ist das E-Auto auch ohne Förderung nicht mehr teurer.

j.


19.05.2020 19:14    |    Gravitar

Die meisten Akkuleute glauben tatsächlich, das bei Kapazität, Haltbarkeit und Gewicht/Nutzenrelation in naher Zukunft Quantensprünge zu erwarten sind. Wer in der Schule die Fächer Chemie und Physik nicht nur im Grundkurs in homöopathischer Dosis genossen hat wird wissen, das zur Speicherung von Elektronen, die seeeehr leicht sind, ein Haufen Ballast in Form von Protonen, Neutronen und weiteren, der (Zell-) Chemie wichtigen Begleitmaterialien von Nöten ist. Es gibt ein theoretisches, aber vermutlich technisch nie zu erreichendes Maximum der Elektronen- (Strom) Speicherung von 1kg Masse/Kw/h. Ein 100Kw/h Stromspeicher könnte also irgendwann unter Idealstbedingungen 150kg wiegen, das würde ich aber eher in eine Zukunft Anno 2100+ verlegen. Lithium ist schon das drittleichteste Element mit Speichervermögen im Periodensystem der Elemente, seine technischen Möglichkeiten bezogen auf Speichervermögen pro Kilogramm Masse sind schon nahezu erreicht. Etwas geringeren Bauraum könnte mann noch hinbekommen, die 200kg Li-Ionenbatterie mit 100Kw/h Speichervermögen aber wohl eher nicht. Ich würde unter 100Kw/h Kapazität ein E-Auto noch nicht einmal mit der Kneifzange anfassen angesichts von Degradation und klaren Kapazitätsverlusten unter 5°C. Gerade im Winter möchte ich nicht frieren, wenn ich für 6 Kurzstreckenfahrten am Wochenende das E-Mobil 6x auf Akku Vorbereiten lasse, habe ich vermutlich dadurch schon meine Batterie mit Kälteschwund zu 15% geleert. Wie auch immer, es wird eine Zukunft ohne Verbrenner geben (müssen), ein batteriegetriebenes Fahrzeug wird aus meiner heutigen naturwissenschaftlichen Betrachtung dabei nur eine Randnotiz bleiben. Ich sehe langfristig einen Prozentsatz zwischen 15 und 35% für den Nahbereich. Eine Kristallkugel habe ich natürlich nicht, nur eine gute naturwissenschaftliche Ausbildung.....

 

Aus meiner Sicht nur das fördern, das tatsächlich Aussicht auf Durchsetzung am Markt hat. Akkus gehören, Stand 2020 und perspektivisch die nächsten 10 Jahre nicht dazu. Wenn mir einer eine höhere Speichermöglichkeit physikalisch plausibel erklären kann (Speicherung in den reaktionfreudigen äußeren Eletronenbahnen des Atoms, Relation Bindungsvemögen und Enthalpie zu Atomgewicht), bitte gerne, ich bin lernfähig. Das Gerede und viele Untersuchungen am Markt sind marketingverfärbt. Jeder behauptet und interpretiert, was ihm den meisten Nutzen und in Folge die meiste Kohle in die Tasche füllt. Deswegen relativ klar bitte keine Förderung E-Mobil aus meiner Sicht, es handelt sich um eine Mobilitätseinbahnstrasse....

 

 

Gruß

 

Gravitar


19.05.2020 20:09    |    jennss

Zitat:

@Gravitar schrieb am 19. Mai 2020 um 19:14:34 Uhr:

Die meisten Akkuleute glauben tatsächlich, das bei Kapazität, Haltbarkeit und Gewicht/Nutzenrelation in naher Zukunft Quantensprünge zu erwarten sind. Wer in der Schule die Fächer Chemie und Physik nicht nur im Grundkurs in homöopathischer Dosis genossen hat wird wissen, das zur Speicherung von Elektronen, die seeeehr leicht sind, ein Haufen Ballast in Form von Protonen, Neutronen und weiteren, der (Zell-) Chemie wichtigen Begleitmaterialien von Nöten ist. Es gibt ein theoretisches, aber vermutlich technisch nie zu erreichendes Maximum der Elektronen- (Strom) Speicherung von 1kg Masse/Kw/h. Ein 100Kw/h Stromspeicher könnte also irgendwann unter Idealstbedingungen 150kg wiegen, das würde ich aber eher in eine Zukunft Anno 2100+ verlegen.

Eine Kristallkugel habe ich natürlich nicht, nur eine gute naturwissenschaftliche Ausbildung.....

Die Einheit der Speicherkapazität ist kWh, nicht Kw/h. :)

Was wäre ein Quantensprung? Die Preise pro kWh aus https://de.statista.com/.../weltweite-preise-fuer-lithium-ionen-akkus :

2013: 400 €

2014: 360 €

2015: 275 €

2016: 225 €

2017: 171 €

2018: 149 €

2019: 105 €

2020: 84 €

 

Ich würde sagen, das ist schon ein bedeutsamer Fortschritt, denn Preise sind wichtig.

Weiterhin waren bis vor einigen Jahren 120 kW Ladeleistung das Maximum. Jetzt sind es 270 kW. Auch Kleinwagen haben teils schon 100 kW, wenn auch nicht durchgehend bis 80%. Der eGolf schaffte 40 kW, der ID.3 geht bis 125 kW. Auch da gibt es Fortschritte. Ebenso bei den Erfahrungen zur Haltbarkeit und Akkuklimatisierung. Das Ladenetz ist jetzt sehr viel besser als noch vor ein paar Jahren. In den e-Up passten anfangs nur 18,7 kWh brutto, jetzt 36,8 kWh. Und Tesla kann auf den Kobalt-Anteil in Batterien verzichten und plant auch eine neue, günstige Batterietechnik, die 1,6 Mio km ermöglichen soll. An allen Fronten verbessert sich etwas. Um vorherzusagen, wozu die Forschung fähig ist, reicht es sicher nicht, im Unterricht aufzupassen :).

 

Das Akkugewicht ist nicht so entscheidend. Zum einen liegt der Schwerpunkt bei E-Autos eh tiefer und zum anderen bekommt man durch Rekuperation die investierte Energie zum Teil zurück. Ein Tesla Model 3 mit 487 PS wiegt 1847 kg. Ein Mercedes C63S Coupe 1800 kg. Das ist jetzt nicht die Welt. Weniger ist besser, aber selbst wenn es mal ein paar 100 kg Differenz sind, wo ist das Problem?

j.


19.05.2020 21:08    |    Alexander67

Quantensprung muss ja nicht auf Kosten bezogen sein.

 

Auch nicht unbedingt auf das Gewicht pro kWh.

 

Ich sehe es derzeit aber nicht, dass es einen richtigen Quantensprung gibt.

 

Es geht für mich um sicheres und schnelles laden.

Bzw. tanken.

Da sind schon 10 Minuten für 500km nicht gerade wenig.

Und bei 500km in 10 Minuten fließen Ströme, ...

Und Fahrzeuge die so etwas auch nur näherungsweise können sind sooo teuer.

 

 

Aktuell sehe ich vor allem Brennstoffzellen auf der Langstrecke. Es kann anders kommen, aber den notwendigen Quantensprung erwarte ich nicht mehr. Vor 5 Jahren war es noch anders. Da habe ich noch erwartet, dass es schnell neue Konzepte gibt die zum Quantensprung führen.

Ich habe das Warten auf den Quantensprung aufgegeben.

 

So ein Brennstoffzellen PKW kann einen Akku von 10 bis 40kWh haben. Und wenn der nur noch zur Hälfte oder auch nur noch 20% geladen ist, dann kann die Brennstoffzelle aktiv werden.

Wegen der Reserve kann man den Akku beim laden auch schonen. Nicht so schnell und nicht so voll laden.


19.05.2020 21:14    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Mai 2020 um 21:08:19 Uhr:

Quantensprung muss ja nicht auf Kosten bezogen sein.

 

Auch nicht unbedingt auf das Gewicht pro kWh.

 

Ich sehe es derzeit aber nicht, dass es einen richtigen Quantensprung gibt.

 

Es geht für mich um sicheres und schnelles laden.

Bzw. tanken.

Da sind schon 10 Minuten für 500km nicht gerade wenig.

Und bei 500km in 10 Minuten fließen Ströme, ...

Und Fahrzeuge die so etwas auch nur näherungsweise können sind sooo teuer.

Der Strom an sich ist weniger das Problem, sondern die Leistung. Der geringere Strom dank höherer Spannung sorgt nur für dünnere Leitungen solange es nicht 400V-kompatibel sein muss und für aufwändigere Isolierung...

Wenn du zwanghaft ein günstigeres 800V-BEV willst: https://www.electrive.net/.../

 

Zitat:

Aktuell sehe ich vor allem Brennstoffzellen auf der Langstrecke. Es kann anders kommen, aber den notwendigen Quantensprung erwarte ich nicht mehr. Vor 5 Jahren war es noch anders. Da habe ich noch erwartet, dass es schnell neue Konzepte gibt die zum Quantensprung führen.

Ich habe das Warten auf den Quantensprung aufgegeben.

 

So ein Brennstoffzellen PKW kann einen Akku von 10 bis 40kWh haben. Und wenn der nur noch zur Hälfte oder auch nur noch 20% geladen ist, dann kann die Brennstoffzelle aktiv werden.

Wegen der Reserve kann man den Akku beim laden auch schonen. Nicht so schnell und nicht so voll laden.

FC-Stacks und der Tank der extreme Drücke aushalten muss bringen erstmal Gewicht. Gewicht, was man auch bei einem größeren Akku hat. Und größerer Akku = weniger Stress bei gleicher Leistung beim Ent-/Laden. Vllt. baut man bald große Goldcaps ein um die Spitzenströme am Akku während der Fahrt zu reduzieren.

 

notting


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