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14.10.2021 14:23    |    jennss    |    Kommentare (34)

Welches dieser Grand Coupés wäre eure Wahl?

Zwillinge
Zwillinge

Es gibt einige Autos, die es mit Benziner, aber auch mit Elektroantrieb gibt. Jetzt soll z.B. der AC Cobra neu aufgelegt werden und neben einem 4-Zylinder auch mit E-Motor zu bekommen sein:

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

Interessant finde ich vor allem den neuen BMW 4er. Als M440 xDrive kommt er auf 67200 €, mit 374 PS. Fast gleich teuer ist der neue BMW i4 M50 mit 544 PS. Der kommt auf 69900 €, wovon man noch 7975 € Umweltprämie abziehen kann, so dass man dann auf 61925 € kommt. Was ich bisher gelesen habe, bekommt man beim i4 trotz Umweltprämie noch guten Rabatt, also vermutlich ähnlich wie beim Benziner.

 

Beide sind Modelle aus der M GmbH, quasi Vorstufen zum eigentlichen M-Modell. Der i4 hat das Facelift der 4er Reihe für 2022 bereits vorweggenommen, soweit ich gelesen habe. Der Benziner hat auf den Rücksitzen wahrscheinlich mehr Sitzhöhe, weil beim i4 der Akku unter den Füßen ist. Innen unterscheiden sich beide mehr als außen.

 

M440i xDrive

374 PS (davon 11 PS wg. Mild-Hbrid)

0-100 in 4,7 s.

250 km/h

3 l. Hubraum, 6 Zylinder

WLTP-Verbrauch 8-8,5 l.

67200 €

https://configure.bmw.de/de_DE/configure/G26

 

i4 M50

544 PS

0-100 in 3,9 s

225 km/h

Ladeleistung 205 kW

WLTP-Verbrauch 18-22,5 kWh

Reichweite 416-521 km (alleine die 20"-Räder senken die Reichweite um fast 90 km ggü. 18", kann man im Konfigurator sehen)

61925 € (Umweltprämie abgezogen)

https://configure.bmw.de/de_DE/configure/G26E

 

Btw: Beim i4 eDrive40 bringen 17"-Felgen nochmal 12 km mehr Reichweite nach WLTP ggü. 18", so dass der i4 mit kleinem Motor (340 PS) auf maximal 590 km kommt.

 

Welcher wäre eure Wahl?

j.

 

PS: Auto Motor und Sport hat den i4 M50 schon gefahren:

https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/bmw-i4-m50/

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14.10.2021 14:30    |    Redirion

Option 3: eDrive40


14.10.2021 14:40    |    Alexander67

Zitat:

....

Jetzt soll z.B. der AC Cobra neu aufgelegt werden und neben einem 4-Zylinder auch mit E-Motor zu bekommen sein: ....

Also da finde ich den 4-Zylinder erst mal schlimmer als die E-Variante.


14.10.2021 14:41    |    Alexander67

Zitat:

@Redirion schrieb am 14. Oktober 2021 um 14:30:27 Uhr:

Option 3: eDrive40

Technische Daten?


14.10.2021 14:42    |    bsa11

Erstmal eine typische M-Linie ist nicht meine. Sollte ich gezwungen werden ein E-Auto zu wählen, wäre dann mit dem i4 ein erstes ansehliches Stück vorhanden, was ich überlegen würde, weil: kein SUV, kein Kompakt. Reichweite würde ich mit der Reifenwahl etc. maximieren und würde damit mich zwar nicht zufriedenstellen, aber unter Zwang als erträglich ansehen. Wie man nun aus vielen Publikationen weiß, die kommunizierten WLTP Reichweiten müssen min. 20% reduziert werden für eine reelle Betrachtung. Wieweit es noch sinkt mit beim bei Diesel gewohnten Fahrtempo, Soundsystem, bei Bedarf Heizung wäre zu prüfen.


14.10.2021 14:44    |    jennss

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 14. Oktober 2021 um 14:41:47 Uhr:

Zitat:

@Redirion schrieb am 14. Oktober 2021 um 14:30:27 Uhr:

Option 3: eDrive40

Technische Daten?

340 PS

Reichweite bis 590 km

Hinterradantrieb statt Allrad

58300 € abzgl. 7975 €, aber auch weniger Serienausstattung.

 

Hatte damit gerungen, ihn in die Umfrage zu bringen, aber doch weggelassen.

j.


14.10.2021 15:00    |    dk_1102

Meine frage dazu wäre, wie unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge bzw ist nicht nur der Motor anders? Die sehen doch komplett identisch aus.


14.10.2021 15:08    |    jennss

Sie sind außen sehr ähnlich, innen unterschiedlich. Der i4 hat da größere Displays. Zum Beinraum hinten habe ich ja schon was geschrieben. Kofferraum beide 470 l. Zuladung i4 520 kg, beim M440i 555 kg. Drehmoment M440i 500 Nm, i4 M50 795 Nm. Beim i4 ist der Grill geschlossen.

j.


14.10.2021 15:24    |    Gurkengraeber

Also momentan wirklich noch 440i. Ein Stromer passt einfach nicht zu meiner Lebenssituation und das wird sicherlich auch noch ein wenig so bleiben.

 

Aber neu sowieso grundsätzlich nicht. Und bis die Dinger als Gebrauchte zu anständigen Preisen aus dem Leasing kommen, dauert es ja noch etwas. Vielleicht schau ich mir 2025 einen i4 mal genauer an.


14.10.2021 21:21    |    jennss

Ja, es passt noch nicht für jeden. Aber >200 kW Ladeleistung und mehr als 500 km Reichweite nach WLTP machen es einem schon leichter bei der aktuellen Ladeinfrastruktur. Eine hohe Reichweite ist auch im Alltag wertvoll, wenn man nicht zuhause laden kann.

j.


15.10.2021 10:08    |    Sebis-Mondeo

Ich finde den i4 M50 aktuell das interessanteste e-Auto Angebot, wenn man sich, wie ich, nicht mit dem Design und den Fahreigenschaften eines Tesla Model 3 anfreunden kann.

Das kürzlich veröffentlichte Video von CarManiac hat das "Haben-wollen" Gefühl noch verstärkt.

Leider brauche ich in 5 Monaten Ersatz für mein aktuelles Fahrzeug. Ich wähle wohl erst Mal ein Auto-Abo, bis der i4 M50 gut lieferbar ist und hoffe dann auf bessere Leasingraten (aktuell ist 0,89 der beste LF, den ich gesehen habe) und einen immer noch gefüllten BAFA-Topf (da wird es in den Hochrechnungen schon eng).

 

Edit: Die 19" M Aerodynamikräder 860 M Bicolor / MB sehen extrem gut aus und kosten nur 2 km WLTP Reichweite. Die wären wohl meine Wahl für den M50.


Bild

15.10.2021 12:54    |    Trottel2011

Option 3: solange dieser Grill dran ist, gehe ich zu Fuss.


15.10.2021 12:57    |    dk_1102

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 15. Oktober 2021 um 12:54:12 Uhr:

Option 3: solange dieser Grill dran ist, gehe ich zu Fuss.

Das ist eh klar, sieht wirklich schlimm aus! Ich würde auch definitiv keinen von beiden kaufen.


15.10.2021 13:01    |    JürgenS60D5

In der Tat: der Grill verhunzt das ganze Auto. Gruselig. Absoluter Ausschlussgrund. Weitere Gründe: kein SUV, viel zu flach, bei jedem Kieselstein setzt der auf. Unpraktischer Kofferraum. Und: wenn man etwas Ausstattung reinpackt sind die 100k€ nicht weit.


15.10.2021 13:02    |    jennss

Mir gefällt der Grill mittlerweile. Ansonsten wäre ein Polestar 2 eine günstige Alternative.

j.


15.10.2021 20:57    |    Standspurpirat

Solang du damit nur nachts fährst, ist es egal welchen du kaufst.

Tagsüber sind beide ungenießbar...


15.10.2021 22:39    |    totetz

Zitat:

@Sebis-Mondeo schrieb am 15. Oktober 2021 um 10:08:04 Uhr:

Ich finde den i4 M50 aktuell das interessanteste e-Auto Angebot, wenn man sich, wie ich, nicht mit dem Design und den Fahreigenschaften eines Tesla Model 3 anfreunden kann.

Das kürzlich veröffentlichte Video von CarManiac hat das "Haben-wollen" Gefühl noch verstärkt.

Leider brauche ich in 5 Monaten Ersatz für mein aktuelles Fahrzeug. Ich wähle wohl erst Mal ein Auto-Abo, bis der i4 M50 gut lieferbar ist und hoffe dann auf bessere Leasingraten (aktuell ist 0,89 der beste LF, den ich gesehen habe) und einen immer noch gefüllten BAFA-Topf (da wird es in den Hochrechnungen schon eng).

 

Edit: Die 19" M Aerodynamikräder 860 M Bicolor / MB sehen extrem gut aus und kosten nur 2 km WLTP Reichweite. Die wären wohl meine Wahl für den M50.

Der I4 M50 ist für mich das erste richtig gute wettbewerbsfähige E-Auto nach dem I3, der damals seiner Zeit zuvor kam (das hat er mit dem Audi A1 gemeinsam). Gegenüber dem Model 3 ist er deutlich wertiger und geht noch besser voran. Wegen dem BAFA Topf wäre ich entspannt - wir bekommen eine Regierung mit Grünanteil, die wohl nicht gleich im ersten Regierungsmonat zusehen wird wie die E-Auto Prämie baden geht.

Bei den Felgen wären 20 Zöller nicht verkehrt, wenn es sie gibt?

Zur Niere: Kräht in 2 Jahren kein Hahn mehr nach...


15.10.2021 22:50    |    Acidrain2001

+1

Leider wird bei uns erst irgendwann “in nächster Zeit“ die Dienstwagen-Policy angepasst, sonst hätte ich jetzt schon einen i4 M50 bestellt. So wurde es zumindest ein 530e.

 

Nachdem bisher ja schon A5 Sportback, 3er GT und 4er GC gerne als Dienstwagen genommen wurden, dürfte der i4 ganz gut einschlagen!


16.10.2021 09:43    |    tomcat092004

Mal unabhängig der nichtvorhandenen Infrastruktur finde ich den i4 sehr gut.

Preislich jedoch mir zu hoch.


16.10.2021 13:50    |    jennss

Den i4 gibt es auch als eDrive40 für UVP 58300 €. Auf Insta schrieb jemand in einem Kommentar, er habe für den i4 schon mehr als 16000 € Rabatt angeboten bekommen (inkl. Umweltprämie). Dann fängt er bei ca. 42000 € an. Der hat aber nur 340 PS (mit 590 km Reichweite).

j.


16.10.2021 19:12    |    cookie_dent

Freut mich das die armen Schlucker, die sich nur ein 70.000€ Auto leisten können, noch staatliche Stütze bekommen.


16.10.2021 19:47    |    Trottel2011

Zitat:

@totetz schrieb am 15. Oktober 2021 um 22:39:15 Uhr:

Zitat:

Zur Niere: Kräht in 2 Jahren kein Hahn mehr nach...

Das bezweifele ich... Entweder sind die Nieren dann so gross, dass BMW selbst merkt oder BMW steuert schon gegen. Es gibt mittlerweile für den 4er und 3er mit den Riesennieren neue Bodykits, mit den Nieren vom Vorgänger.

 

Man kann schon 4er fahren, nur muss man zeitgleich eine neue Stosstange für Vorne kaufen ;)


16.10.2021 21:59    |    tomcat092004

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:12:50 Uhr:

Freut mich das die armen Schlucker, die sich nur ein 70.000€ Auto leisten können, noch staatliche Stütze bekommen.

Das war doch mit der Umweltprämie das Gleiche.

Nur die etwas besser betuchten konnten sich einen Neuwagen leisten und bekamen auch Geld geschenkt.

Ist meist das Problem solcher Pakete, zu mal die Prämie erst nach dem Kauf geleistet wird (zumindest bei der Umweltprämie war es so. Geworben wurde damals mit Preisen mit Einberechnung der Prämie).

 

E-Auto fahren ist momentan nur etwas für besser Gestellte. Leute mit Eigenheimen, die sich die Infrastruktur selbst bereitstellen können oder Dienstwagenfahrer, die das Fahrzeug beim Arbeitgeber laden können.

Für Laternenparker ist es sehr schwer, da nicht genügend Ladeplätze vorhanden sind.


17.10.2021 12:19    |    bermuda.06

Das stimmt so meines Erachtens überhaupt nicht. Man konnte dank E Prämie noch nie so günstig Neuwagen fahren, wenn man least. Entweder reine E Autos oder Plugin Hybriden. Bspw. Kann man einen Cupra Formentor schon für 160€ im Monat fahren. Bei der Kostenbilanz können sogar sehr viele gebrauchte Benziner nicht mithalten.

 

Auch gebrauchte E Autos sind mittlerweile günstig.

 

Und selbstverständlich passt ein Auto noch nicht zu jeder Lebenssituation. Genauso wenig wie ein 2 Sitzersportwagen nicht zu jeder Lebenssituation passt. Das kann man entweder akzeptieren oder man kann darüber jammern und E Autos schlecht reden - hilft aber auch nicht.


18.10.2021 08:56    |    JürgenS60D5

Gestern war ein "Test" des i4 M50 bei Auto und Sport TV (VOX).


18.10.2021 09:20    |    XF-Coupe

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:12:50 Uhr:

Freut mich das die armen Schlucker, die sich nur ein 70.000€ Auto leisten können, noch staatliche Stütze bekommen.

Bekommen sie die wirklich?

Wer heute ein 60.000 € E-Auto kauft bekommt 6.000 € vom Staat, zahlt aber zugleich alleine für den Wagen 9.579,83 € MWSt.

 

Da der Käufer ja den Wagen bezahlen muß, bevor er die Bafa-Förderung bekommt, bekommt er nur von seinem eigenen Geld einen Teil wieder zurück.

 

Kauft er den Wagen nicht, und fährt seinen Verbrenner weiter, hat der Staat 3.579,83 € weniger ;)

 

Rechnet man noch die Ertragssteuern bei Händler und Hersteller dazu, wird der Betrag noch höher.

 

Bei Kleinfahrzeugen hingegen wird tatsächlich staatlich gestützt. In den 29.900 € Listenpreis eines Renault Zoe z.B. ist weniger MWSt. enthalten, als es an staatlicher Förderung gibt.


18.10.2021 09:31    |    Alexander67

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 18. Oktober 2021 um 09:20:33 Uhr:

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:12:50 Uhr:

Freut mich das die armen Schlucker, die sich nur ein 70.000€ Auto leisten können, noch staatliche Stütze bekommen.

Bekommen sie die wirklich?

Wer heute ein 60.000 € E-Auto kauft bekommt 6.000 € vom Staat, zahlt aber zugleich alleine für den Wagen 9.579,83 € MWSt.

 

Da der Käufer ja den Wagen bezahlen muß, bevor er die Bafa-Förderung bekommt, bekommt er nur von seinem eigenen Geld einen Teil wieder zurück.

 

Kauft er den Wagen nicht, und fährt seinen Verbrenner weiter, hat der Staat 3.579,83 € weniger ;)

 

Rechnet man noch die Ertragssteuern bei Händler und Hersteller dazu, wird der Betrag noch höher.

 

Bei Kleinfahrzeugen hingegen wird tatsächlich staatlich gestützt. In den 29.900 € Listenpreis eines Renault Zoe z.B. ist weniger MWSt. enthalten, als es an staatlicher Förderung gibt.

Das ist doch ein Argument für:

 

https://www.motor-talk.de/.../...igkeit-bei-e-mobilitaet-t7170618.html


18.10.2021 12:25    |    jennss

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 18. Oktober 2021 um 09:20:33 Uhr:

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:12:50 Uhr:

Freut mich das die armen Schlucker, die sich nur ein 70.000€ Auto leisten können, noch staatliche Stütze bekommen.

Bekommen sie die wirklich?

Wer heute ein 60.000 € E-Auto kauft bekommt 6.000 € vom Staat, zahlt aber zugleich alleine für den Wagen 9.579,83 € MWSt.

5000 € zwischen ca. 47500 € und ca. 77500 € UVP.

 

Interessanter Punkt, dass man bei teuren Wagen mehr MwSt zahlt als man Prämie bekommt, bei günstigen hingegen nicht.

j.


18.10.2021 12:32    |    tomcat092004

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 17. Oktober 2021 um 12:19:15 Uhr:

Das stimmt so meines Erachtens überhaupt nicht. Man konnte dank E Prämie noch nie so günstig Neuwagen fahren, wenn man least. Entweder reine E Autos oder Plugin Hybriden. Bspw. Kann man einen Cupra Formentor schon für 160€ im Monat fahren. Bei der Kostenbilanz können sogar sehr viele gebrauchte Benziner nicht mithalten.

 

Auch gebrauchte E Autos sind mittlerweile günstig.

Du hast meinen Beitrag falsch verstanden. Ich jammere nicht und rede E-Fahrzeuge nicht schlecht.

Leasing ist ein Thema, das später teuer werden kann und wer viele km im Jahr fährt, der zahlt deutlich mehr als 160€ pro Monat. Diese Preise sind, soweit mir bekannt mit 10 tkm im Jahr. Das reicht bei mir nicht.

Bin für ein Leasingangebot eines Familienautos (Golfgröße ist ok, bitte mehr als nur die Grundausstattung) mit 22 tkm pro Jahr für unter 200€ durchaus offen. Die Reichweite sollte wenigstens 200km eher 300km sein (das bedeutet für mich alle 2 Tage laden). Auf Langstrecken mache nicht sehr viele und vor allem langePause (4x im Jahr knapp 600km pro Strecke). Da bräuchte ich schon Schnelllader und die hat nicht jede Tankstelle und jedes mal zum Laden einen großen Umweg fahren, möchte ich nicht.

 

Bleibt nur noch das Problem mit dem Laden an sich. Der überwiegende Teil der Bevölkerung wohnt nicht in einem eigenem Häuschen mit Stellplatz davor. Mein Fahrzeug z.B. steht in einer Sammelgarage (bis zu 50 Fahrzeuge) ohne Stromanschlüsse. Auf der Straße gibt es keine Ladesäulen in der näheren Umgebung bis auf die Möglichkeit bei Aldi während des Einkaufens. Das reicht nicht zum vollladen, vor allem wer geht schon alle 3 Tage 4h lang einkaufen?

Deswegen schrieb ich ich was von Leuten, die die Möglichkeit haben, sich die Infrastruktur Zuhause selbst zu schaffen. Das können in meinen Augen nur Eigenheimbesitzer. Bei einem üblichen Mehrfamilienhaus in der Stadt sieht es sehr schlecht damit aus.

Es gibt noch eine Handvoll Menschen, die es fern von Zuhause realisieren können, sind jedoch auch nicht die Masse.

Zitat:

Und selbstverständlich passt ein Auto noch nicht zu jeder Lebenssituation. Genauso wenig wie ein 2 Sitzersportwagen nicht zu jeder Lebenssituation passt. Das kann man entweder akzeptieren oder man kann darüber jammern und E Autos schlecht reden - hilft aber auch nicht.

Dein Vergleich mit dem 2-Sitzersportwagen ist mehr als hinkend. Für deren Entscheidung ist nicht die Infrastrukturfrage zu stellen. Wer einen Verbrenner kauft, muss sich nur nach der gewünschten Größe umschauen.

Für ein Antriebskonzeptwechsel sind noch viel mehr Fragen zu beantworten. Da allein ist die Frage, ob ein E-Fahrzeug geladen werden kann entscheidend und das können relativ wenige der Autobesitzer. Eigenheimbesitzer können das bis auf wenige Ausnahmen ohne Probleme.

 

E-antrieb hat viele Vorteile, aber ist noch nicht Massentauglich, um Verbrenner komplett zu ersetzen. Da Rede ich nicht von der Reichweite, die kommt oben drauf für Leute, die täglich sehr viel oder oft lange Strecken fahren.


18.10.2021 12:43    |    tomcat092004

Verbrenner müssen auf lange Sicht abgeschafft werden.

Aber noch sind wir nicht auf dem Stand, dass dies sofort für alle geschehen kann.

Dazu fehlt noch einiges an Infrastruktur. Die zur Zeit verlegten Stromleitungen können gar nicht die dann benötigte Last bewältigen. Die vielen Laternenparkplätze in Ballungsgebieten müßten aufgerüstet werden. Die mir bekannten Gegenden haben einen Anteil an Ladesäulen, der noch nicht der Rede wert ist. Ein Anfang ist gemacht. Das muss ausgebaut werden und vor allem schneller geschehen. Ich bin noch immer der Meinung, dass Strom nicht der Weisheit letzter Schluss ist und wir in Zukunft andere Konzepte haben werden.

Wasserstoff finde ich als Alternative sehr gut, allerdings ist die Gewinnung zu energieintensiv und lohnt sich (noch) nicht.


18.10.2021 19:34    |    Alexander67

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 18. Oktober 2021 um 12:43:28 Uhr:

Verbrenner müssen auf lange Sicht abgeschafft werden.

Aber noch sind wir nicht auf dem Stand, dass dies sofort für alle geschehen kann.

Dazu fehlt noch einiges an Infrastruktur. Die zur Zeit verlegten Stromleitungen können gar nicht die dann benötigte Last bewältigen. Die vielen Laternenparkplätze in Ballungsgebieten müßten aufgerüstet werden. Die mir bekannten Gegenden haben einen Anteil an Ladesäulen, der noch nicht der Rede wert ist. Ein Anfang ist gemacht. Das muss ausgebaut werden und vor allem schneller geschehen. Ich bin noch immer der Meinung, dass Strom nicht der Weisheit letzter Schluss ist und wir in Zukunft andere Konzepte haben werden.

Wasserstoff finde ich als Alternative sehr gut, allerdings ist die Gewinnung zu energieintensiv und lohnt sich (noch) nicht.

Ja, reine Verbrenner müssen schnell vom Neuwagenmarkt verschwinden.

Akkus sind aber das effektivste.

Daher finde ich jedes neue Fahrzeug muss Plugin-fähig sein.

Aktuelle Wasserstofffahrfeuge haben nicht nur kein Plugin sondern haben auch zu kleine Akkus.

Ich denke die sinnvolle Akku-Grôße liegt bei einer Reichweite von mindestens 70 oder 100km.

Wenn dann auf Langstrecke oder bei hoher Leistung ein Verbrenner oder eine Brennstoffzelle hilft, dann ist das auch i.o.


18.10.2021 20:22    |    XF-Coupe

Eine Brennstoffzelle hilft nicht wie ein Verbrenner, sondern wandelt lediglich den Wasserstoff in Strom um, der dann in die Puffer-Batterie gespeist wird.

 

Von daher braucht ein Wasserstoffauto auch keinen Akku für 70 oder 100 km, weil ja die Energie in Form von Wasserstoff im Tank ist und nach Bedarf in die Pufferbatterie gespeist werden kann.

 

Ich fahre ja seit Ende Juli einen Plug in als Alltagsfahrzeug. Wenn man einen Plug in möglichst viel elektrisch bewegen möchte, braucht man Lademöglichkeiten. Denn ein Plug in muss zum einen häufig geladen werden und zum Anderen dauert bei den meisten Plug ins der Ladevorgang sehr lange, weil sie nur einphasig laden.

 

Mein Plug in schafft ca. 60 km elektrisch. Da mein Arbeitsweg bei knapp 40 km liegt, lade ich zweimal täglich. Einmal im Betrieb und einmal zu Hause. Ich werde nächstes Jahr auf ein vollelektrisches Fahrzeug wechseln, weil ich da beim selben Fahrprofil mit zweimal Laden pro Woche hinkomme.


18.10.2021 20:32    |    Alexander67

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 18. Oktober 2021 um 20:22:24 Uhr:

Eine Brennstoffzelle hilft nicht wie ein Verbrenner, sondern wandelt lediglich den Wasserstoff in Strom um, der dann in die Puffer-Batterie gespeist wird.

 

Von daher braucht ein Wasserstoffauto auch keinen Akku für 70 oder 100 km, weil ja die Energie in Form von Wasserstoff im Tank ist und nach Bedarf in die Pufferbatterie gespeist werden kann.

....

Nochmals.

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 18. Oktober 2021 um 19:34:31 Uhr:

...

Ja, reine Verbrenner müssen schnell vom Neuwagenmarkt verschwinden.

Akkus sind aber das effektivste.

Daher finde ich jedes neue Fahrzeug muss Plugin-fähig sein.

....


18.10.2021 20:47    |    XF-Coupe

... ich hatte mich auf diesen Teil Deines Postings bezogen ;)

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 18. Oktober 2021 um 19:34:31 Uhr:

Aktuelle Wasserstofffahrfeuge haben nicht nur kein Plugin sondern haben auch zu kleine Akkus.

Ich denke die sinnvolle Akku-Grôße liegt bei einer Reichweite von mindestens 70 oder 100km.

Wenn dann auf Langstrecke oder bei hoher Leistung ein Verbrenner oder eine Brennstoffzelle hilft, dann ist das auch i.o.

... ein Wasserstoffauto ist nichts Anderes als ein E-Auto, dass seine Energie im Wesentlichen nicht im Akku sondern in Form von Wasserstoff mitführt, was teilweise größere Reichweiten und schnellere Tankvorgänge ermöglicht.


18.10.2021 20:55    |    Alexander67

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 18. Oktober 2021 um 20:47:15 Uhr:

... ich hatte mich auf diesen Teil Deines Postings bezogen ;)

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 18. Oktober 2021 um 20:47:15 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 18. Oktober 2021 um 19:34:31 Uhr:

Aktuelle Wasserstofffahrfeuge haben nicht nur kein Plugin sondern haben auch zu kleine Akkus.

Ich denke die sinnvolle Akku-Grôße liegt bei einer Reichweite von mindestens 70 oder 100km.

Wenn dann auf Langstrecke oder bei hoher Leistung ein Verbrenner oder eine Brennstoffzelle hilft, dann ist das auch i.o.

... ein Wasserstoffauto ist nichts Anderes als ein E-Auto, dass seine Energie im Wesentlichen nicht im Akku sondern in Form von Wasserstoff mitführt, was teilweise größere Reichweiten und schnellere Tankvorgänge ermöglicht.

Ja, was aus den von mir genannten Gründen nicht optimal ist. Weshalb eine Brennstoffzelle eher nur als Range-Extender genutzt werden sollte.


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