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06.07.2017 18:37    |    jennss    |    Kommentare (49)

Welchen PlugIn-Hybrid findet ihr am überzeugendsten?

plugins40000plugins40000

Ich habe mal geguckt nach allen Plug-In-Hybriden bis ca. 40000 € (ohne Abzug des Umweltbonusses) und einige Daten zusammengetragen (ohne Gewähr, besonders die KWh könnten brutto oder netto sein):

 

BMW 225xe

39150 €

Paralleler Hybrid (Allrad)

136 + 88 PS (224 PS Systemleistung, ab 125 km/h 136 PS + 20 PS Boost)

6,7 s. 0-100 km/h

Wandlerautomatik

NEFZ 41 km

202 km/h max.

7,7 KWh

elektrisch bis 125 km/h

400 l. Kofferraum

 

VW Golf GTE

36900 €

Parallel-serieller Hybrid

150 + 102 PS (204 PS Systemleistung)

7,6 s. 0-100 km/h

DSG

NEFZ 50 km

222 km/h max.

8,7 KWh

elektrisch bis 130 km/h

272 l. Kofferraum

 

Toyota Prius PlugIn

37550 €

Kraftverzweigter Hybrid

98 + 72 PS (122 PS Systemleistung)

11,1 s. 0-100 km/h

Stufenloses Automatikgetriebe (HSD)

161 km/h max.

NEFZ ca. 60 km

elektrisch bis 135 km/h

190 l. Kofferraum

 

Audi A3 eTron

37900 €

Parallel-serieller Hybrid

150 + 102 PS (204 PS Systemleistung)

7,6 s. 0-100 km/h

DSG

NEFZ 50 km

222 km/h max.

8,7 KWh

elektrisch bis 130 km/h

280 l. Kofferraum

 

Mini Countryman Cooper S E ALL4

36500 €

Paralleler Hybrid (Allrad)

136 + 88 PS (224 PS Systemleistung, ab 125 km/h 136 PS + 20 PS Boost)

6,8 s. 0-100 km/h

Wandlerautomatik

NEFZ 40 km

198 km/h max.

7,7 KWh

elektrisch bis 125 km/h

405 l. Kofferraum

 

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

39990 €

Parallel-serieller Hybrid (Allrad) ohne Getriebe (Benziner direkt an der Achse ab ca. 65 km/h)

121 PS + 82 PS (Systemleistung 203 PS)

11,0 s. 0-100 km/h

kein Getriebe

NEFZ 52 km

170 km/h max.

12 KWh

elektrisch bis 120 km/h

451 l. Kofferraum

 

Kia Optima Plug-in Hybrid

40490 €

Parallel-Serieller Hybrid

156 + 68 PS (205 PS Systemleistung)

9,4 s. 0-100 km/h

6-Gang-Automatikgetriebe

NEFZ 54 km

192 km/h max.

9,8 KWh

elektrisch bis 120 km/h

307 l. Kofferraum

 

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid

29990 €

Parallel-serieller Hybrid

105 + 61 PS (141 PS Systemleistung)

10,6 s. 0-100 km/h

DKG

NEFZ 63 km

178 km/h

8,9 KWh

elektrisch bis 120 km/h

341 l. Kofferraum

 

Einziger knapp über 40000 € ist der Kia, aber eben nur ganz knapp :). Nicht berücksichtigt ist die Ausstattung, weil das doch zu kompliziert wäre. Diese Autos sind nicht alle in der gleichen Klasse. Es geht viel mehr darum, welcher Hersteller hier ein überzeugendes PlugIn-Hybrid-Auto auf die Räder gestellt hat, ein attraktives Paket für's Geld, welches euch reizen könnte. Der Ioniq ist mit Abstand der Günstigste, aber ich wollte ihn hier nicht deswegen rauslassen. Der zweitgünstigste (Mini) kostet schon 6510 € mehr. Bis zum teuersten (Kia) liegen sie dann relativ nah beieinander. Darüber kommt dann die Preisklasse ab ca. 44000 € (Passat GTE, 330e, C350e etc.).

 

Welchen PlugIn-Hybrid findet ihr am überzeugendsten?

j.

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06.07.2017 21:06    |    SaBoMotor

Der Preis vom Hyundai ist mal eine echte Kampfansage.

Abzüglich der 3285 Euro liegt man bei 26615 Euro und somit nur 3725 Euro über dem "normalen" Hybriden, der bereits vergleichsweise günstig ist.


07.07.2017 08:48    |    Goify

Der Ioniq erscheint mir auch recht interessant zu sein als Kurzstreckenfahrzeug, wo man in den Nachbarort rein elektrisch fahren kann, wo der Benziner eh nicht warm wird.


07.07.2017 08:50    |    jennss

Zitat:

Der Ioniq erscheint mir auch recht interessant zu sein als Kurzstreckenfahrzeug,

Aber auch für Langstrecken geht er :). Als ich die Daten rausgesucht habe, war ich auch überrascht über den Preisabstand zum nächsten PlugIn-Hybriden, auch wenn der nächste (Mini) sehr viel stärker ist.

 

Ich denke, man kann die Hybriden in 4 zu 4 einteilen, also 4 Sprinter (BMW/Mini + VW/Audi) und 4 Sparer (Mitsubishi + Kia + Toyota + Hyundai). Die Sparer sind dabei alle Asiaten, was mir erst jetzt bewusst wird. Ist wohl eine andere Strategie.

Vergleich Prius vs. Ionic: http://www.autobild.de/.../...ai-ioniq-toyota-prius-test-11548411.html

Vorteil des Hyundais ist wohl das Getriebe (Zitat AutoBild):

Zitat:

Aber wenn der Prius wieder ein normaler Prius ist und der Verbrenner anspringt, dann kommt der Haken des Toyota-Systems: das Planetengetriebe. Trotz Verbesserungen gibt es immer noch den Gummibandeffekt. Wir treten aufs Gas, die Drehzahl steigt und dann das Tempo – und wir denken an den kleinen Jungen, der mit hochrotem Kopf summend zeigt, wie Papa Gas gibt. Hier spielt der Ioniq dank des Doppelkupplungsgetriebes seinen größten Trumpf aus: Er fährt sich leichtfüßiger als der Prius, ist auch sportlicher abgestimmt.

Ich denke, mit dem Hyundai kann man echt sparen. Sparen fängt ja beim Kaufpreis an. Beachtlich finde ich auch bei dem günstigen Preis, dass die elektrische Reichweite von allen PlugIns hier am besten ist. Frage mich nur, ob bei den 61 elektrischen PS nicht recht oft der Benziner einspringt, wenn man ein bisschen zu viel Gas gegeben hat. 61 PS erscheinen mir selbst in der City etwas mager.

 

Wenn ich das jetzt richtig überblicke, sind die Asiaten alle Sauger, die Deutschen Turbos.

j.


07.07.2017 12:51    |    Roadmovie

Prius und Outlander sind die einzigen mit sauberem Benziner, die anderen sind alles Direkteinspritzer ohne Filter.

 

Deine Kofferraumangabe zum Prius ist falsch. Korrekter Wert: 360l

Außerdem fehlt beim Prius der Verbrauch: 7,2 kw/h

 

Der Prius hat die saubersten Agbgase, die größte E-Reichweite und den geringsten Verbrauch, das sind die Hauptgründe warum man so ein Fahrzeug überhaupt kauft.

 

Beim Kia Optima würde es mehr Sinn machen die Daten der Kombiversion anzugeben, der Kombi hat nicht nur einendeutlich höheren Verkaufsanteil und ist viel praktischer sondern hat auch eine größere Batterie und E-Reichweite als die Limousine.


07.07.2017 12:55    |    Goify

Nur mein persönliches Geschmacksempfinden verbietet es mir, den Prius überhaupt anzuschauen. Der Audi A3 ist zwar am langweiligsten, aber er schmerzt dafür nicht in den Augen des Betrachters.


07.07.2017 13:08    |    Gany22

Der Spaß Sieger wäre für mich wohl der Mini.

Von der Optik finde ich den Kia Optima am Besten gelungen.

Vom Preis-Nutzen-Vernunft- Verhältnis wäre es wohl der bekannte und erprobte Prius.


07.07.2017 14:57    |    jennss

Zitat:

Deine Kofferraumangabe zum Prius ist falsch. Korrekter Wert: 360l

Nein, 190 l. sind korrekt. Hatte ich doch extra verlinkt. Die offiziellen 360 l. sind Veräpplung, d.h. Beladung bis unter das Dach. Das ist kein Vergleichswert. Zitat aus dem Link:

 

Zitat:

Obwohl Toyota hier zeitgemäße Lithium-Ionen-Technik einsetzt, nimmt die Batterie viel Platz weg. Das ist vor allem deshalb ein Problem, weil Toyota sie einfach in den Kofferraum legte. Der schrumpft dadurch auf kümmerliche 190 Liter. (Diese Zahl stammt von Produktmanager Vincent Dewaersegger, ihm zufolge gelten die im Datenblatt angegebenen 360 Liter nur für dachhohe Beladung.) Für einen Kleinstwagen wäre das angemessen, aber der Plug-in-Prius ist so groß wie ein Skoda Octavia. Dazu kommt die magere Zuladung von 250 Kilo – das wären zum Beispiel drei Insassen à 70 Kilo plus 40 Kilo Gepäck. Als Urlaubsauto für die ganze Familie ist der Toyota also unbrauchbar.

.

 

Zitat:

Der Prius hat die saubersten Agbgase, die größte E-Reichweite und den geringsten Verbrauch, das sind die Hauptgründe warum man so ein Fahrzeug überhaupt kauft.

Da hat jeder eigene Gründe. Warum soll Fahrspaß kein Grund sein? Ich meine, beim Autokauf muss man immer Kompromisse eingehen, der eine mehr da, der andere mehr dort. Wenn einer statt des Golf GTD einen GTE kauft, dann ist das verständlich. Er würde sicher keinen Prius als Alternative sehen.

BTW: Die größte E-Reichweite hat doch der Hyundai.

 

Zitat:

Beim Kia Optima würde es mehr Sinn machen die Daten der Kombiversion anzugeben, der Kombi hat nicht nur einendeutlich höheren Verkaufsanteil und ist viel praktischer sondern hat auch eine größere Batterie und E-Reichweite als die Limousine.

Der ist jedoch noch 1500 € teurer. Ich habe hier möglichst unter 40000 € ausgesucht. Größere Batterie? Ich suche da mal Infos. Edit: Stimmt, 11,26 KWh statt 9,8 KWh. Das ist den Aufpreis alleine ja schon fast wert.

j.


08.07.2017 11:16    |    meehster

Ich habe den Kofferraum des Plug-In-Prius gesehen, der ist schon um Einiges größer als der in dem Daihatsu meines Mannes, der etwas über 200 Liter hat. Und der "normale" Prius hat mal eben 500 Liter. Glaubt irgendjemand w8rklich, daß die Batterie über 300 Liter nimmt?

Dachhohe Beladung bei einem Sehr flachen Fließheck wie dem Prius ist übrigens in dem Kontext Schwachsinn. Der Weg zu einem Stufenheck, bei dem man den Teil hinter den aufrecht stehenden Rücksitzen dachhoch belädt, ist da nicht mehr weit ;)

 

Ich finde Plug-In übrgens immer noch nicht überzeugend. Der Prius punktet hier nur deshalb, weil er auch wenn man den an der Steckdose aufgeladenen Teil aufgebraucht hat so sparsam wie ein normaler Prius ist. Und alle anderen außer dem Outlander sind dann auch noch Direkteinspritzerbenziner, so etwas ist seit 1956 nicht mehr in fortschrittlichen Autos zu finden.

 

Da ich in den Outander nur sehr schwer überhaupt einsteigen kann und ich keine veraltete Dreckschleudert fahren will, bleibt nur der Prius. Ich bevorzuge allerdings meinen "normalen" Prius III, der sieht (gerade in Oxygenblau) nicht annähernd so verboten aus wie der aktuelle (auch innen, wo es noch viel wichtiger ist) und zudem gibt es den IIIer mit meiner Wunschausstattung.


08.07.2017 13:16    |    notting

@jennss: 40kEUR und "günstig" sind IMHO selbst bei einem Plugin-Hybrid ein Widerspruch in sich. Z. B. beim Golf GTE liegt IMHO der Fokus nicht auf Sprit sparen, sondern auf Power _und_ Reichweite.

 

@SaBoMotor: Der Scenic kostet als Hybrid nur 1400EUR mehr. Ok, Mildhybrid, also 48V und ohne Plug-in. Und im Moment nur als Diesel (fragt mich nicht, ob wie weit man da rein elektr. fahren kann, evtl. gar nicht, steht nur was von Motor-Unterstützung). Aber immerhin ca. 8% Ersparnis im kombinierten NEFZ.

Den Nicht-Hybrid-Prius gibt's auch mit sehr sparsamen Motoren. Wenn man dann viel Überland bei vernünftiger Fahrweise fährt, wird es wohl sehr lange dauern, bis man selbst bei steigenden Spritpreisen den Preis-Unterschied zu (Plugin-)Hybrid reingefahren hat.

 

notting


08.07.2017 21:21    |    cocker

ömpf ... einen Prius kauft man nicht wegen Fahrspass, sondern wegen Sparspass.

Ich krieg ihn hier auf 3 Liter/100 km. Alles andere ist für mich da trivial.

 

Nicht-Hybrid-Prius gibts es nicht ... der Prius ist DER Ur-Hybrid


08.07.2017 21:22    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von notting

Nicht-Hybrid-Prius

:D

Prius werden seit 20 Jahren verkauft und jeder Prius ist ein Hybrid.

Der aktuelle Standard-Prius ist mit einem Schnitt von aktuell 4,44 Litern übrigens das zweitsparsamste Benzinauto überhaupt bei spritmonitor.de


09.07.2017 02:38    |    jennss

Zitat:

@jennss: 40kEUR und "günstig" sind IMHO selbst bei einem Plugin-Hybrid ein Widerspruch in sich. Z. B. beim Golf GTE liegt IMHO der Fokus nicht auf Sprit sparen, sondern auf Power _und_ Reichweite.

Dann sagen wir "Günstigste PlugIn-Hybriden...", da dies die 8 günstigsten auf dem Markt sind, wenn ich keinen anderen vergessen habe.

 

Zitat:

Ich habe den Kofferraum des Plug-In-Prius gesehen, der ist schon um Einiges größer als der in dem Daihatsu meines Mannes, der etwas über 200 Liter hat. Und der "normale" Prius hat mal eben 500 Liter. Glaubt irgendjemand w8rklich, daß die Batterie über 300 Liter nimmt?

Dachhohe Beladung bei einem Sehr flachen Fließheck wie dem Prius ist übrigens in dem Kontext Schwachsinn. Der Weg zu einem Stufenheck, bei dem man den Teil hinter den aufrecht stehenden Rücksitzen dachhoch belädt, ist da nicht mehr weit ;)

Wieso Schwachsinn? Bei dachhoher Beladung sieht man nix mehr im Rückspiegel. Das ist schon ein entscheidender Unterschied. Den Bildern nach ist der Kofferraum wirklich flach. Die Batterie steht über die Höhe der Klappe hinaus. Die 190 l. sind nicht sehr bekannt, aber bis zur Abdeckung könnten sie doch passen. Selbst gesehen habe ich den Kofferraum noch nicht. Die 360 l. wurden schon von anderen Testern angezweifelt, jedoch wussten die nichts von der falschen offiziellen Angabe.

Hier ist ein gutes Bild: https://utopia.de/.../...aum-u-cschwarzer-170502-1280x800-1024x640.jpg

Ich denke, 190 l. bis zur Abdeckung passen durchaus. Es ist eben sehr flach, hat vielleicht 30 cm Höhe. Selbst eine Wasserkiste passt da wohl nur rein, wenn man die Abdeckung offen lässt. Eigentlich kann man die gleich rauslassen.

Der Golf-Kofferraum: https://data.motor-talk.de/.../kofferraum-2979611807562678302.JPG (plus Unterbodenbereich)

Der hat viel mehr Höhe.

j.


09.07.2017 09:06    |    Achsmanschette2

Wenn man sich mal die Anzahl der BAFA-Prämien anschaut, sieht man zumindest, wofür andere Prämienanträge einreichen.

Quelle: Zwischenbilanzen von

http://www.bafa.de/.../elektromobilitaet_node.html

 

Hinten die Zahlen für Ende März, Ende Mai, Ende Juni 2017, absteigend nach Ende Juni. Deine Auswahl habe ich mal blau gemacht.

 

PHEV Audi A3 e-tron 2.096 2.743 3.087

PHEV BMW 225xe 1.449 2.093 2.287

PHEV Mitsubishi Outlander PHEV 1.183 1.407 1.530

 

BMW i3 2.442 2.937 3.149 (eDrive und REx zusammen)

Zu beachten: BMW i3 ist nicht nach i3 edrive (BEV) und i3 REx getrennt (ein PHEV).

Ich gehe einfach mal von ca. 50% REx-Quote aus und sortiere den hier ein. Ca. 1500 PHEVs könnten das sein.

 

PHEV Volkswagen Golf GTE 405 528 594

PHEV Volkswagen Passat GTE 417 534 584

PHEV Mercedes-Benz C 350e 311 440 514

 

PHEV Volvo V60 D6 Twin Engine 291 396 417

PHEV BMW 330e 251 320 347

PHEV Toyota Prius PHEV 103 181 216

PHEV BMW 530e 41 107 149

PHEV Mercedes-Benz E 350e 89 135 143

 

PHEV MINI Cooper S E Countryman ALL4 27 53 71

PHEV Kia Optima Plug-in Hybrid 27 32 33

PHEV Volvo XC60 T8 Twin Engine 0 3 10

 

 

Der Hyundai Ioniq PHEV ist noch nicht dabei, denn der kommt ja erst.

 

Wichtig aber: die BAFA-Prämie gibt's nur auf den Erstzulasser, dabei aber nicht für die Autohersteller selbst, und auch nicht die öffentliche Hand, sondern nur für Privatleute, Firmen, Vereine und so. Wenn Autohersteller das Auto also auf sich zulassen und dann als Tageszulassung verkaufen, ist der in dieser Statistik nicht mehr drin. Für den Kunden kann sich das dann lohnen, wenn insgesamt so mehr Rabatt drin ist, der dann eben komplett vom Hersteller/Händler kommt. Bei 40.000 Flocken sind ja 1500 vom Staat _nicht_ bekommen auch schnell mal verschmerzbar. Die anderen 1500EUR netto/1785 EUR brutto kommen eh vom Hersteller.

 

Zu beachten: der ioniq PHEV steht aktuell noch nicht auf der BAFA-Liste der förderfähigen Fahrzeuge.

http://www.bafa.de/.../emob_liste_foerderfaehige_fahrzeuge.pdf?...

 

Hyundai muss den also erst noch dort anmelden, wenn dieses Modell da auch mitmachen soll.

 

Ach und fehlerhaft in deinen Recherchen: das sind alles parallele / parallel-serielle Hybride.

Parallel: Verbrenner und Emotor können ihre Kraft zusammen auf die Kurbelwelle geben. Seriell: der Verbrenner dreht nur einen Generator, dessen Strom geht dann in den E-Motor zum Betrieb. Hier addieren sich insbesondere nie irgendwelche Leistungen.

 

Einziger *echter* serieller Hybrid, der derzeit im dt. Markt angeboten wird: BMW i3 mit Range Extender.


09.07.2017 09:45    |    notting

@cocker und meehster: Habt recht, hab mich von den 3 Prius-Varianten verwirren lassen. Das waren Auris und Yaris, die's auch als Nicht-Hybrid gibt...

 

notting


09.07.2017 11:05    |    jennss

Zitat:

Ach und fehlerhaft in deinen Recherchen: das sind alles parallele / parallel-serielle Hybride.

Parallel: Verbrenner und Emotor können ihre Kraft zusammen auf die Kurbelwelle geben. Seriell: der Verbrenner dreht nur einen Generator, dessen Strom geht dann in den E-Motor zum Betrieb. Hier addieren sich insbesondere nie irgendwelche Leistungen.

Ich dachte bisher: Wenn beide Motoren auf die gleiche Welle wirken, heißt es seriell, auf getrennte Achsen parallel. Aber Google gibt dir Recht. Reine serielle Hybriden sind offenbar selten bzw. sonst eher als E-Autos mit REx bezeichnet. Ich muss dann mal oben korrigieren von "Seriell" auf "Parallel-seriell".

 

Den i3 REx habe ich hier rausgelassen, da er doch zu anders ist, wenn auch als serieller Hybrid bezeichnet. Die anderen PlugIns liegen preislich höher als die aus meiner Auswahl.

j.


09.07.2017 16:54    |    prinz-tt

Bei solch einem Fahrzeug zählt für mich vor allem der Verbrauch. Und zwar nicht der "Normverbrauch". Auch der Spritmonitor hilft nur bedingt, weil neben dem Fahr- auch das Ladeprofil Auswirkungen hat. Wer ständig nachlädt, kann einen Plugin quasi ohne Benzinverbrauch fahren.

 

Bei leerem Akku gibt es m.E. kein Fahrzeug, das der Hybrid-Referenz Prius das Wasser reichen kann. Bereits ohne großem Akku schafft man es kaum dem Prius (4) über 5 Litern zu fahren.

 

Das stufenlose Getriebe spricht aus meiner Sicht für Toyota. Ein DSG ist komplizierte Mechanik und Mechatronik, die nicht nur bei VAG kaputt gehen kann. Das würde ich mir nicht antun wollen. Allerdings muss man es mögen oder sich damit arrangieren. Teile, die gerne teuer kaputt gehen wie Kupplung und Zweimassenschwungrad fehlen beim HSD ebenfalls. Andere Hybride haben bis zu drei Kupplungen.

 

Schöne Autos gibt es von Toyota nicht wirklich. Von der ersten Celica abgesehen. Aber dafür sind das Autos die allesamt recht genügsam sind. Und wenn man drinsitzt ist mir die Außenansicht egal. Live finde ich den Prius deutlich besser als auf dem Fotos. Das gilt auch für den noch mal progressiver gestalteten Plugin.

 

Zur Zuladung. Der Prospektwert beinhaltet nach Norm 68 kg für Fahrer und 7 kg für Gepäck. Damit sind die Werte nicht ganz so dramatisch wie es scheint.

 

Ich habe mich für den normalen Pirus entschieden, weil der PHEV

- mir zu teuer

- für mich voraussichtlich nicht wirtschaftlich

- arg wenig Zuladung hat

- zu wenig Kofferraum und

- man nicht einmal eine AHK montieren darf (die 725 kg reichen für Grünschnitt)

- zudem wäre ich mir nicht sicher, ob wir die erforderliche Ladedisziplin aufbringen würden, was die Wirtschaftlichkeit weiter verschlechtert

 

Auch so habe ich ein sparsames, zukunftsfähiges Auto gekauft. CO2-Grenzwert von 2025 erreicht, keine Feinstaubproblematik, wenig Stickoxide.


09.07.2017 16:56    |    notting

@prinz-tt:

Zitat:

Auch so habe ich ein sparsames, zukunftsfähiges Auto gekauft. CO2-Grenzwert von 2025 erreicht, keine Feinstaubproblematik, wenig Stickoxide.

Sicher, dass du nicht Äpfel und Birnen (versch. Messzyklen) miteinander vergleichst? Da wird ja gerade umgestellt...

 

notting

 

PS: Mit einem normalen PKW-FS darf man eh nur AH mit <=750kg zGM an _jedes_ Fahrzeug hängen, das man auch ohne AH fahren darf.


09.07.2017 19:21    |    meehster

notting es ging bei der Aussage nicht um den FS, sondern um die Anhängelast des Fahrzeugs. An meinen IIIer Prius darf ich auch nichts dranhängen, weil es schlicht vom Auto her nicht zugelassen ist.

 

Deswegen brauchen wir für den Urlaub mit Wohnwagen ja auch ein anderes Auto zusätzlich. Unser Wohnwagen darf von unseren beiden Youngtimern gezogen werden. Das Alltagsauto meines Mannes darf afaik auch nur 600 kg ziehen, das reicht auch nicht.


09.07.2017 23:46    |    jennss

Die Konkurrenz vom Prius Vollhybrid ist eigentlich schon der Hyundai Ionic PHEV - ein harter Konkurrent, der schon die PlugIn-Vorteile bietet.

 

Das DSG bei VW hat mich auch nicht so richtig überzeugt. Das war ein Grund für mich, den BMW 225xe zu bestellen, der ein ganz tolles Getriebe hat. Den Prius bin ich nie gefahren, nur mal einen Auris Hybrid. Den fand ich etwas lahm im Vergleich zu unserem damaligen 105 PS Golf TDI.

 

Heute abend habe ich den Prius 4 als Taxi gesehen. Die Heckleuchten finde ich schon ziemlich cool.

j.


10.07.2017 19:38    |    usernamehere

Gute Zusammenstellung vorweg!

Ich bin schon oft und lange mit dem A3-Etron gefahren, mich hat das Antriebskonzept überzeugt! Nicht aber der Wagen an sich, Innenraum ist nicht mein Fall. Aber der Antritt ist an der Ampel schon sehr krass, auch auf Landstraßen macht das Ding richtig Spaß! Leider lächerliche Reichweite, wenn man ihn als Elektroauto fährt, aber als Hybrid ist der wirklich spaßig. Aber ich finde ihn auch für das gebotene zu teuer.


11.07.2017 08:09    |    Goify

Gestern sah ich den Ioniq mal live und war überrascht, dass auch mir ein Hyundai gefallen kann. Seit dem Sonata Anfang der 90er war mir das Hyundaidesign zu einfallslos geworden. Den schaue ich mir mal beim Händler näher an.


11.07.2017 10:57    |    jennss

Zitat:

Gute Zusammenstellung vorweg!

Danke :)

 

Zitat:

Ich bin schon oft und lange mit dem A3-Etron gefahren, mich hat das Antriebskonzept überzeugt! Nicht aber der Wagen an sich, Innenraum ist nicht mein Fall. Aber der Antritt ist an der Ampel schon sehr krass, auch auf Landstraßen macht das Ding richtig Spaß! Leider lächerliche Reichweite, wenn man ihn als Elektroauto fährt, aber als Hybrid ist der wirklich spaßig. Aber ich finde ihn auch für das gebotene zu teuer.

Es ist eben ein Hybrid, kein reines E-Auto. Es wäre nicht so sinnvoll, einen sehr großen Akku neben dem schweren Verbrenner einzubauen, da das 1. teuer käme und 2. kein Kofferraum mehr bliebe. Es gibt aber Fälle, die mit dem E-Tron 70% elektrisch schaffen, was doch schon ein sehr guter Anteil ist, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Akku nur etwa 1/10 von einem reinen E-Auto (Ampera-e) hat. Die ersten Kilometer bringen immer am meisten, weil man die immer verfahren kann. Die Ausbeute an elektrischem Anteil sinkt dann mit steigender Akkugröße asymthotisch an 100%. Schon mit den realen nur ca. 30 km eines Autos mit NEFZ 40 km kann man in vielen Fällen schon 50% erreichen.

 

Das Spezielle am Hybrid ist, dass zwei Leistungen addiert werden können, selbst bei recht kleinem Akku. Während ein reines E-Auto und ein reiner Verbrenner nur eine einfache Motorleistung haben, können die Hybridmotoren auch zusammen arbeiten. Insofern finde ich den Preis nicht unbedingt zu hoch. Man bekommt beim E-Tron 204 PS für 37900 € - 3000 € Hybridprämie. Der GTE ist zwar günstiger und besser ausgestattet, aber beim E-Tron sind die Rabatte wohl noch höher, weswegen er sich von allen PlugIn-Hybriden lt. Zulassungsstatistik mit Umweltbonus am besten verkauft.

j.


11.07.2017 14:15    |    jennss

Es läuft auf ein Duell GTE vs. Prius PlugIn hinaus, also Sport vs. Sparen :). Hätte nicht unbedingt erwartet, dass der Prius so weit vorne liegt, aber er hat zweifellos seine Reize.

j.


11.07.2017 19:49    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von jenss

Die Konkurrenz vom Prius Vollhybrid ist eigentlich schon der Hyundai Ionic PHEV - ein harter Konkurrent, der schon die PlugIn-Vorteile bietet.

... die, eine Mehrheit der Autofahrer gar nicht nutzen kann.

 

Der Ioniq ist im Innenraum auch eine ganze Ecke kleiner als der Prius, der zumindest auf den Sitzen mit dem VEB Volkswagen Passat vergleichbar ist,im Kofferraum mit älteren Passat auch.

 

Man darf auch nicht vergessen, daß der Hyunda immer noch keinen auch nur halbwegs fortschrittlichen Verbrenner an Bord hat, sondern immer noch einen Direkteinspritzer. Außerdem ist das Getriebe nur eine Doppelkupplungskrücke, während der Prius schon seit dem ersten MPI und CVT hat.

 

Den Ioniq als Prius-Konkurrenten zu bezeichnen ist schon sehr gewagt.


11.07.2017 20:38    |    emil2267

200ps & mehr finde ich in einem günstigen Sparauto wenig überzeugend,von irgendwelchen überdimensionierten panzerwagen mal abgesehen

 

deswegen knobel ich jetzt noch zwischen ioniq & prius :)

 

 

 

 

ps.: ich habe noch einmal über goifys standpunkt nachgedacht :D


11.07.2017 21:26    |    jennss

Zitat:

Man darf auch nicht vergessen, daß der Hyunda immer noch keinen auch nur halbwegs fortschrittlichen Verbrenner an Bord hat, sondern immer noch einen Direkteinspritzer. Außerdem ist das Getriebe nur eine Doppelkupplungskrücke, während der Prius schon seit dem ersten MPI und CVT hat.

Ist nicht eigentlich der Direkteinspritzer der fortschrittlichere Motor? Naja, aus Schadstoff-Ansicht wohl nicht, aber die Konstruktion ist doch neuer, denke ich.

 

Und das DKG ist im Vergleich bei AutoBild gerade der Grund, warum der Ioniq gegen den Prius PlugIn gewonnen hat:

Zitat:

Aber wenn der Prius wieder ein normaler Prius ist und der Verbrenner anspringt, dann kommt der Haken des Toyota-Systems: das Planetengetriebe. Trotz Verbesserungen gibt es immer noch den Gummibandeffekt. Wir treten aufs Gas, die Drehzahl steigt und dann das Tempo – und wir denken an den kleinen Jungen, der mit hochrotem Kopf summend zeigt, wie Papa Gas gibt. Hier spielt der Ioniq dank des Doppelkupplungsgetriebes seinen größten Trumpf aus: Er fährt sich leichtfüßiger als der Prius, ist auch sportlicher abgestimmt.

 

.

 

Zitat:

Den Ioniq als Prius-Konkurrenten zu bezeichnen ist schon sehr gewagt.

Preislich gesehen sind Ioniq PlugIn und normaler Prius ganz einfach Konkurrenten, aber es stimmt, dass nicht jeder Haushalt das PlugIn des Hyundais nutzen kann bzw. sogar die Mehrzahl wohl nicht.

 

Zitat:

200ps & mehr finde ich in einem günstigen Sparauto wenig überzeugend,von irgendwelchen überdimensionierten panzerwagen mal abgesehen

Dann muss man aber freiwillig auf PS verzichten :). Der Prius PlugIn ist im Listenpreis ja höher als der Cooper S E.

j.


11.07.2017 23:14    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von jenss

Ist nicht eigentlich der Direkteinspritzer der fortschrittlichere Motor? Naja, aus Schadstoff-Ansicht wohl nicht, aber die Konstruktion ist doch neuer, denke ich.

Nein, umgekehrt. Zuerst gab es Direkteinspritzer (z.B. Mercedes 300 SL Flügeltürer), dann gab es im Jahre 1956 die nächste Evolutionsstufe mit dem Saugrohreinspritzer im Mercedes 300C.

 

Daß die AutoBlöd das DKG im Ioniq favorisiert, wundert mich nicht Dieses Käseblatt mit den gekauften Tests findet ja nur gut, was KdF macht - und Hyundia macht getriebeseitig den gleichen Mist. Daß denen bem Prius dann das Ruckeln das Drehzahlschwanken "fehlt", ist dann ja auch klar. Andere automatische Getriebe lassen die Motoren bei entsprechender Leistungsanforderung auch hochdrehen, das wird dann gleich mit verschwiegen.

 

Ich habe den Prius ja genau wegen des besten Automatikgetriebes auf dem Markt gekauft, bzw. den Prius, weil der die für meine Bedürfnisse passendste Karosse um diesen Antrieb bietet.

So einen Schrott wie ein automatisiertes Schaltgetriebe kann man mir sicher nicht andrehen, ich habe sowas schon von VEB Volkswagen erlebt und da schon den Entschluß gefaßt, daß mir sowas nicht ins Auto kommt. Wenn automatisch, dann CVT oder Wandler.


12.07.2017 12:18    |    jennss

Zitat:

Wenn automatisch, dann CVT oder Wandler.

Da muss ich dir Recht geben. Das DSG hatte mich bei Probefahrten (GTE und GTI) auch nicht überzeugt. Der Wandler im 225xe war ein entscheidendes Argument, diesen zu bestellen. Ein bisschen wundert mich der Erfolg der DKGs. Die Toyota-Automatik hatte mich bei einer Probefahrt im Auris Hybrid allerdings auch nicht überzeugt. Den fand ich im Vergleich zu unserem 105 PS-TDI-Handschalter damals recht lahm, obwohl der über 130 PS gehabt haben soll. (136?)

j.


12.07.2017 12:47    |    Goify

Wieso wundert dich der DSG-Erfolg, wenn es keine Alternativen von VW zu kaufen gibt? Bei meinem Superb konnte ich nur wählen zwischen Handschaltung und der etwas unharmonischen DSG-Lösung.


12.07.2017 13:08    |    meehster

73 kW stehen in den Fahrzeugpapieren, das sind 100 PS des Verbrenners. Die liegen durch die Verschaltung des HSD auch erst bei dreitellgem Tempo vollzählig an. Dazu kommen dann noch ein paar elekrische Pferdchen, daß es sich auf maximal 136 PS summiert, aber auch eben erst bei dreistelligem Tempo, ich glaube irgendwo zwischen 110 und 120 km/h sind sie dann alle angetreten.

Aber es gibt ja auch noch andere Leistungsstufen des HSD: 197, 345 und 445 PS Systemleistung.


12.07.2017 14:27    |    jennss

Zitat:

Wieso wundert dich der DSG-Erfolg, wenn es keine Alternativen von VW zu kaufen gibt?

Es gibt ja noch Konkurrenz mit Wandler. Aber auch andere haben schon oft DKGs. Vielleicht liegt es auch am Verbrauch, der mit Wandler vielleicht noch ein bisschen höher liegt. Mich störte bei den Probefahrten mit DSG das verzögerte Anfahren, sowie das etwas ruppige Zurückschalten. Vielleicht fehlte mir aber auch nur Erfahrung und mit anderer Einstellung ist alles besser (AutoHold und Start-Stop auf Aus).

 

Zitat:

73 kW stehen in den Fahrzeugpapieren, das sind 100 PS des Verbrenners. Die liegen durch die Verschaltung des HSD auch erst bei dreitellgem Tempo vollzählig an.

Ah, da täuscht dann die offizielle Angabe etwas. Viele erwarten wohl schon untenrum die volle Systemleistung und sind dann vielleicht enttäuscht.

j.


12.07.2017 14:48    |    Achsmanschette2

VW hat nur in den PHEV auf dem MQB ein DSG drin. Das sind halt die "günstigen".

Und in PHEV auf dem MSB (Panamera) dann wieder Doppelkupplungsgetriebe (Porsche PDK, das sind hier ZF 8-Gang-DCTs).

 

Aber dazwischen in den PHEVs auf dem MLB (Q7, A8, kommend evt. Q5, Macan) hingegen, ist eine 8-Gang-Wandlerautomatik drin. Und in der PHEV-Konfiguration fliegt da ja der Wandler raus, und ein E-Motor kommt dort stattdessen hin. Also wäre Planetengetriebe-Automatik der passendere Begriff.

 

Für künftige PHEV auf dem MLB evo (A4, A5, A6, A7, Q5) wurde noch ein vario.drive genanntes neues Getriebe entwickelt. Das ist so ein ähnlicher Ansatz wie im Chevrolet Volt / Toyota / Lexus HSD. Dann für Frontantrieb. Bei Bedarf plus elektrische Hinterachse.

 

Ich verlasse für alle davon allerdings dezent den Bereich von 40.000 EUR, unter dem dieser Faden hier eigentlich steht. :D Vielleicht kann man ja noch mit einem vario.drive oder einer hybridfähigen Wandlerautomatik (z.B. die 6-Gang oder 8-Gang von Aisin, die BMW und Volvo nehmen) für den MQB rechnen, falls Kunden mit gewachsenen Ansprüchen vom DSG eher enttäuscht sein sollten, wenn ihnen alternativ ein BEV den ultimativ ruckfreien Antrieb bietet oder die Konkurrenz eine Planetengetriebe-Automatik.

 

Zumindest haben sie das angekündigte 10-Gang-DSG (DQ511 für den MQB) beerdigt - da scheint sich ein Umdenken anzukündigen.

https://www.msn.com/.../ar-BBAXFRv


12.07.2017 15:03    |    Achsmanschette2

Zitat:

Viele erwarten wohl schon untenrum die volle Systemleistung und sind dann vielleicht enttäuscht.

Dann haben die aber das Konzept nicht verstanden. Oder eine zu kleine Leistungsstufe des HSD-Konzeptes erwischt. Und eigentlich gibt's ja keine Leistungserwartungen, sondern Beschleunigungserwartungen. Da spielt dann aber auch das Verhältnis Momentanleistung zu Masse eine Rolle. Mir persönlich ist der Toyota-Weg der moderaten Beschleunigungen sehr sympathisch. Am Prius 4 PHEV gefällt mir aber nicht, dass der so zugekleistert ist mit Assistenzzeug, was ihn sinnlos 10.000 EUR teurer macht, ohne dass man den Kram wegwählen könnte. Toyota hätte einfach mal einen Basis-Prius ver-PHEV-isieren können und viel Schnickschnack weglassen können. Dann hätte auch der Preis freundlicher ausgesehen.

 

Ich konnte oben in der Umfrage keinen auswählen, weil ich die alle nicht überzeugend finde.


12.07.2017 17:05    |    Goify

Für DSG braucht man jedenfalls einen sehr schläfrigen Gasfuß und trotzdem wird manchmal ein kleiner Gang rein geknallt, obwohl man den Fuß nur um 3 mm bewegt hat und eben nicht schalten wollte.

Die CVT bei Subaru ist da recht interessant, da sie zusätzlich mit einem Drehmomentwandler arbeitet. Das kenne ich nirgend wo anders.


12.07.2017 21:26    |    Achsmanschette2

Außer bei Audi (Multitronic war mit Lamellenkupplung) ist das doch die klassische Realisierung: CVT (Band über Kegelräder) mit Drehmomentwandler dran (auch z.B. bei Toyota die Multidrive-S, Nissan/Renault X-Tronic, bestimmt auch bei Honda CVT und Mitsubishi CVT, früher die Mercedes Autotronic in A-Klasse/B-Klasse). Mit dem Fokus auf Spritsparen wurde das für einige kleine Motoren auf Lamellenkpplung umkonstruiert. Für Hybridkonzepte an so einem Kegelrad-CVT wurde der Wandler auch mal durch einen E-Motor und 2 Kupplungen ersetzt (z.B. Nissan).

 

Aber welche Relevanz hat Subaru im PHEV-Thread?


12.07.2017 22:45    |    Goify

Stimmt, von Subaru wird wohl nie ein Elektrofahrzeug kommen, weil das ja die Markenphilosophie zerstören würde, wo alle Räder permanent von einer Quelle angetrieben werden. Kommen irgendwann Elektrofahrzeuge mit vier einzelnen radnahen Motoren, kann Subaru dicht machen. Allein schon, weil sie die einzigen weltweit sind, die in großen Stückzahlen Boxermotoren herstellen. Ich glaube, die haben gerade richtig Angst vor den ganzen Hybriden.

Wobei das nicht stimmt, als Studie gab es auch von denen Hybriden, aber nie in Serie.


13.07.2017 14:20    |    Achsmanschette2

Es gab schon eines (Subaru Stella EV, 2009, http://www.autobild.de/.../serienstart-subaru-stella-ev-917625.html ). Und ein Compliance-Car braucht Subaru für Kalifornien für ab 2018 (die intermediate car makers kommen dann in die Verpflichtung zu ZEV credits), wenn sie dort dann nicht die ZEV Credits von anderen (z. B. Tesla) kaufen wollen.

Hier ist eine Ankündigung von vor 2 Jahren: http://insideevs.com/subaru-hints-at-upcoming-2018-compliance-phev/

Spruchreif für uns hier in DE ist das aber nicht. Und alle Räder von einer Quelle kann man auch mit genau einem Elektromotor antreiben, wer dahinter die ganze Verteilung lässt.

Boxermotoren in großen (naja) Stückzahlen baut auch Porsche für 718 und 911.

 

Einen Serien-Hybrid (einen Mild-Hybrid mit 10 kW E-Motor und 0,5 kWh Akku) gibt's von Subaru auch: Subaru XV Crosstek hybrid. (MY 2014-2016)

Der wurde bestimmt auch in Japan verkauft, aber hier sind mal 154 aus den USA:

https://www.autotrader.com/.../Aurora+CO-80012?...

 

Für 2021 sind heute BEVs bei Subaru angekündigt:

http://www.greencarreports.com/.../...e-coming-in-2021-japanese-report

 

Ich würde sagen, wir beenden hier den Exkurs. Hat ja letztlich doch nix wirklich mit dem Thema zu tun. Ich wollte nur deine Behauptungen so nicht stehen lassen.


13.07.2017 14:34    |    Goify

Wobei meine Behauptung für Europa weiterhin Gültigkeit hat.


02.10.2017 00:37    |    kwb_hh

Ich war versucht für den Prius Plug-In zu stimmen, weil man bei dem Fahrzeug die lange Hybrid-Erfahrung von Toyota spürt.

Aber, nach sieben Jahren mit zwei Toyota Prius (3+4 Jahre Leasing) hatte ich diesmal keine Lust mehr auf die "perfekte Langeweile"

und habe mich deshalb für den BMW 225xe entschieden, er hat mich überzeugt - zumal auch das Leasingangebot sehr gut war.

 

Man merkt auch dem aktuellen Prius einfach zu deutlich an,

dass er in einem Land mit begrenzter Autobahngeschwindigkeiten

für Länder mit begrenzten Autobahngeschwindigkeiten entwickelt wurden.

Die Fahrzeuge aus hiesiger Produktion sind einfach fahraktiver und bei hohen Geschwindigkeiten angenehmer zu fahren.

Dennoch wird der BMW von mir meist mit Tempo 130 - 140 km/h auf der BAB bewegt.


Deine Antwort auf "Günstigste PlugIn-Hybriden bis ca. 40000 €"

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