• Online: 4.940

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

16.02.2018 12:23    |    jennss    |    Kommentare (44)

Welches E-Auto wäre eure Wahl als Verbrennerauto-Ergänzung?

kleine-e-autoskleine-e-autos

E-Autos sind perfekt für Kurzstrecken und als Ergänzung zum Verbrenner im Haushalt. So macht es Sinn, im E-Auto-Bereich nach den günstigsten zu gucken, die keine so große Reichweite brauchen.

 

Normalerweise bin ich ja eher dafür, vergleichbar teure Autos in eine Umfrage zu stellen, aber hier packe ich einfach die günstigsten Modelle zusammen, weil es nicht so viele Alternativen gibt, wobei das günstigste Modell von VW der eUp! ist. Die anderen sind alle (z.T. deutlich) günstiger. Noch nicht abgezogen sind die 4000 € Umweltprämie, die es jedoch nicht zum Twizy und Microlino gibt, da die als Quad eingestuft werden.

 

Welches E-Auto wäre eure Wahl als Ergänzung zum Verbrenner im Haushalt?

j.

 

Daten/Infos:

 

VW eUp!

Preis 27190 € (inkl. Batterie)

60 KW (82 PS)

Beschleunigung 0-100 km/h 12,4 s

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Reichweite 160 KM (NEFZ) bzw. Nennkapazität 18,7 kWh

CCS-Ladedose mit Schnellladung für 625 € Aufpreis (reale 100 km in ca. 30-40 Min.)

inkl. 4 Türen, Parkpilot, Climatronic, Radio "composition phone" 2 x 20 Watt, 30 Tage Verbrenner Leihwagen pro Jahr gratis (die ersten beiden Jahre)

L/B/H 3,60 m/1,64 m/1,49 m

4 Sitze

https://www.volkswagen.de/de/models/e-up.html

 

 

Smart 42 + 44 + 42 Cabrio

21940 € / 22600 € / 25600 € inkl. Batterie

Dauerleistung 41 KW / Maximalleistung 60 KW

0-100 km/h 11,5 s. / 12,7 s. / 11,8 s.

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

2- oder 4-Türer bzw. -Sitzer/ 2-Sitzer Cabrio

L/B/H 2.695/1.663/1.555 bzw. 3.495/1.665/1.554 (ForFour)

Ladezeit 3,5 h (4,6 KW) bzw. optional Schnellladung 1 h (bestellbar ab 1. Quartal 2018, noch nicht im Konfigurator)

Reichweite NEFZ 160 km /155 km / 155 km

https://www.smart.com/de/de/index/smart-electric-drive.html

 

 

Citroën C-Zero (Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn)

21800 € (4-Türer, inkl. Batterie)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

0-100 km/h 15,9 s.

Reichweite nach EPA 100 km (dürften nach NEFZ etwa 130 km entsprechen)

49 KW (67 PS)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Länge 3,47 m - Breite 1,48 m - Höhe 1,61 m

Schnellladung 80% in 30 Minuten (CHAdeMO), sonst 6 - 11 h

http://www.ecario.info/i-miev-c-zero-ion/

http://business.citroen.de/elektrofahrzeuge/citroen-c-zero.html

 

 

e.Go Life 20/40/60

Preis (Batterie inbegriffen) ab € 15.900,- ab € 17.400,- ab € 19.900,-

3 Varianten gibt es (ab ca. Mai 2018)

Leistung (Dauer-/Peakleistung) 20/20 kW 24/40 kW 32/60 kW

Batteriekapazität 14,9 kWh 17,9 kWh 23,9 kWh

Elektrische Reichweite (NEFZ) 136 km 146 km 194 km

Höchstgeschwindigkeit 116 km/h 150 km/h 160 km/h

Reisegeschwindigkeit 104 km/h 110 km/h 133 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h 35,0 Sek. 12,0 Sek. 8,6 Sek.

Schnellste Ladezeit (Typ 2 Stecker; 1-phasig) 3,1 h 3,6 h 4,6 h

Preisliste http://www.e-go-mobile.com/.../ego-life-preisliste.pdf

L/B/H 3,35 m/1,70 m/1,57 m

4 Sitze

Keine Schnellladung

http://www.e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/

 

 

Renault Twizy

7650 € zzgl. Batteriemiete z.B. 10000 Jahreskilometer über 36 Monate 54 €/Monat (macht 648 €/Jahr) oder 20000 Jahreskilometer 36 Monate 78 €/Monat (macht 936 €/Jahr)

8,8 KW (12 PS)

Höchstgeschwindigkeit 80 km/h

2 Sitze (auch als Cargo 1 Sitzer mit 156 Liter Kofferraum)

Ladezeit 3,5 h (keine Schnellladung)

Reichweite 90 km (Die tatsächliche Reichweite beträgt im rein innerstädtischen Fahrbetrieb ca. 80 km und bei Überlandfahrten auf hügeligen Bundesstraßen ca. 50 km.)

Flügeltüren

L/B/H 2,33 m/1,30 m/1,45 m (Querparken offenbar erlaubt)

https://www.renault.de/.../twizy.html

 

 

Microlino

Preis wird ungefähr 12'000 Euro betragen (inkl. Batterie)

Batterie: 8 kWh oder 14.4 kWh

Beschleunigung (0-50km/h): 5 Sekunden

NEFZ-Reichweite: 120 km oder 215 km (mit 14.4 kWh Batterie)

Maximalgeschwindigkeit: 90 km/h

0-50 km/h in 5 s.

2 Sitze

2,4 m Länge, Querparken wohl erlaubt, Fronteinstieg

Der Microlino kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden in nur vier Stunden, mit einem Typ 2 Lader sogar in nur einer Stunde.

http://www.micro-mobility.com/de/micro-erleben/microlino

Hat Dir der Artikel gefallen? 0 von 1 fand den Artikel lesenswert.

16.02.2018 12:34    |    gato311

C-Zero schlicht wegen der guten gebrauchten Verfügbarkeit und 4 Plätzen.

Up ist leider kaum zu angemessenem Preis zu bekommen.

 

Microlino hat nur 2 Plätze und ist noch nicht verfügbar.

 

Twizy hat auch nur 2 Plätze und für Kindersitze ungeeignet und etwas zugig (bin ich auch schon gefahren).


16.02.2018 12:37    |    PT_rg80

Habe einen e-up! als einziges Auto und das funktioniert sehr gut. Wer unbedingt einen Zweitwagen benötigt ist damit aber auch nicht schlecht beraten. Aber nicht als Neuwagen. Gebraucht für 14.000 Euro sieht das schon freundlicher aus.


16.02.2018 12:42    |    jennss

Verglichen mit dem eGolf finde ich den eUp! auch recht teuer. Der eGolf hat mehr Größe, PS, Reichweite und Ausstattung bei verhältnismäßig geringem Aufpreis. Man muss da ja auch immer die Verbrenner als Gegenstücke sehen. Da ist der eGolf dann günstiger.

 

Ich denke, ich würde zum e.Go Life 60 greifen. Der ist auch schon recht sportlich, wenn die Daten zum Serienstart noch zutreffen :). Bei Twizy und Microlino finde ich es schade, dass man die 4000 € Prämie sausen lässt. Andererseits finde ich den Microlino absolut cool, obwohl ich nicht weiß, wie crashsicher der sein wird.

j.


16.02.2018 12:47    |    gato311

Der Microlino wird als Leicht-KFZ zugelassen. Das macht man ja vor allem, um die Crashvorschriften zu umgehen.

 

Die E-Ups für 14000 Euro findet man bei uns im Norden leider fast nie. Die gehen immer direkt nach Skandinavien.

 

C-Zeros gibts schon mal gelegentlich für um die 10000 Euro mit nix gelaufen als Rückläufer von DB-Carsharing oder so...


16.02.2018 12:53    |    jennss

Gebrauchtpreise haben doch gewöhnlich ihre Gründe bzw. spiegeln die Qualitäten eines Autos wieder, oder?

j.


16.02.2018 16:55    |    Achsmanschette42

Neulich war morgens im Berufsverkehr auf der A3 ein Twizy unterwegs. Wer´s braucht...

 

In London (Primrose Hill) stehen meist dicke SUV oder Sportwagen und daneben E-Autos in der Einfahrt. Allerdings eher Nissan Leaf oder Renault Zoe.

 

Warum fehlt hier letzterer? Zu groß?

 

PS:

 

Als Zweitwagen ist ein Kleinstwagen wie der Celerio oder Space Star optimal oder ein gebrauchter Aygo/C1/108. Mit letzteren fährt man für insgesamt 10.000 € (Kosten über alles) rund 5 Jahre lang (50.000 km).


16.02.2018 17:56    |    jennss

Beim Zoe war ich am Schwanken, ob er noch rein soll. Er liegt preislich noch etwas über dem eUp!. Deswegen hatte ich ihn rausgelassen. Schon beim eUp! habe ich gezögert.

Verbrenner sind preislich oft günstiger, gerade auch in der Klasse des eUp!. Hier geht es aber ja speziell um eAutos, die lokal emissionsfrei fahren.

j.


16.02.2018 18:24    |    MarvinHC

Mir fehlt der Nissan Leaf in der Liste.


16.02.2018 19:29    |    Zarrooo

Ein E-Auto als Zweitwagen würde sich bin uns geradezu anbieten (das wäre dann mein Auto, weil meine Frau den deutlich längeren Weg zur Arbeit hat), aber von den aufgeführen "Autos" käme da kein einziger in Frage, obwohl ich dem Elektroantrieb an sich sehr viel abgewinnen kann. Ein Kia Soul EV oder der angekündigte Niro EV wären für mich eher interessant.


16.02.2018 19:50    |    25plus

Die sind alle einfach viel zu teuer. Als Stadtauto würde ich den Mitsubishi i-MiEV nehmen, denn der ist das Original, wird seit über 8 1/2 Jahren (!) gebaut und erfüllt als einziges richtiges Auto meine Anforderung an ein Stadtauto mit weniger als 1,5 Meter Karosseriebreite.


16.02.2018 21:00    |    jennss

Wie gesagt, ich wollte die günstigsten E-Autos in der Liste haben. Der Leaf liegt preislich noch über dem schon grenzwertig teuren eUp!.

 

Der I-Miev ist im Prinzip der C-Zero. Deswegen habe ich Peugeot iON und Mitsubishi i-Miev nicht mit reingenommen.

j.


16.02.2018 21:07    |    Zarrooo

Der Kia Soul ist zwar auch teurer als der eUp, aber auch nur noch 2.000€ - dafür, das der Soul schon sowas wie ein richtiges Auto ist, finde ich den Mehrpreis quasi geschenkt. Der Soul EV hätte IMHO durchaus in die Auswahl gepasst. Wo steht denn geschrieben, dass ein Zweitwagen mit Elektroantrieb immer ein Zwergenmobil sein muss?


16.02.2018 21:14    |    jennss

Ich hätte eher den eUp! rausnehmen sollen, denke ich. Der liegt schon zu weit über den anderen E-Autos. Wollte ja extra günstige Fahrzeuge haben. Die anderen liegen so um die 20000 €. Selbst Smart und Citroen liegen unter 22000 €.

j.


16.02.2018 22:24    |    MarvinHC

Zugegeben, der neue Nissan Leaf kostet 32k+. Aber man kann sich noch das Vorgängermodel als Tageszulassung holen und ist man in der gleichen Preisklasse with ein Up! und kriegt aber viel mehr Fahrzeug fuer sein Geld.


16.02.2018 22:47    |    PIPD black

Als Zweitwagen oder Pendlerauto (bis 100 km pro Richtung) sollte es mit dem Auto schon möglich sein, Hin- und Rückreise des Pendeltages auch im Winter zu schaffen. Die Größe des up! ist für die Großstadt noch passend, größer sollte sowas nicht sein. Die Reichweite ist leider aber grenzwertig bis nicht ausreichend, weil es am Arbeitsort keine Lademöglichkeiten gibt. Parkplatzsuche ist eh schon spannend genug.


16.02.2018 23:13    |    jennss

Da hilft dann nur Schnellladung am Zielort, um auch wieder zurückzukommen. Ansonsten ist auch ein eGolf mit 300 km NEFZ nicht ausreichend, also im Sommer so gerade und im Winter nicht mehr. Aber für längere Strecken hat man ja einen Verbrenner. Sollten diese 2x100 km aber täglich vorkommen, ist ein bezahlbares E-Auto nicht gut geeignet. Am ehesten wäre da vielleicht noch der neue Leaf brauchbar, der so ca. 350 km NEFZ hat.

 

Aber die Idee hinter einem günstigen E-Auto ist, dass man damit auch sparen kann. Ich denke, den meisten Leuten reichen die 160 km NEFZ-Reichweite für den Alltag durchaus aus. Dann klappt es mit e.Go, Smart etc..

 

Was mich in der Umfrage etwas überrascht, ist, dass der eUp! auch so weit vor dem Smart ForFour liegt, denn der Smart hat ja auch 4 Sitze und die gleichen Fahrleistungen bei gleicher Reichweite und das mit viel niedrigerem Preis. Ich schätze, der Preis wird bei so einer Umfrage vielleicht nur wenig beachtet.

j.


17.02.2018 18:50    |    FranzR

Die Wintertauglichkeit wäre wichtig. Also nicht auf Abenteurerniveau mit Kerze am Armaturenbrett oder so. Sondern einsteigen und losfahren. Oder ist die Scheibe aus Kuinststoff und verträgt nicht mal einen Einskratzer?


17.02.2018 19:13    |    PT_rg80

Wozu Eiskratzer? Die Autos besitzen eine Vorklimatisierung. Du steigst in ein abgetautes und warmes Auto ein. Ansonsten sind je nach Modell zusätzlich Frontscheiben-, Spiegel- und Sitzheizung vorhanden. Wer im E-Auto friert, macht irgendwas falsch.

 

Wenn es mal von der Reichweite etwas knapper wird, kann man sich mal eben an eine Schnellladesäule hängen. Sind nach 10 Minuten wieder 50 km drin. Das ist übrigens ein Nachteil von Smart und e.GO Life in der jeweils aktuellen Version, denn die haben diese Möglichkeit nicht. Beim Smart ist jedoch ein 22 kW Lader geplant.

 

Ich habe für den e-up! gestimmt, aber eben mit dem Hinweis des Gebrauchtwagens. Wer kauft schon einen Zweitwagen als Neuwagen? Gibt genug attraktive Angebote bei den Autoportalen. Hätte der e.GO Life eine beschleunigte Ladung, so wäre dieser mein Favorit. Der Hersteller will aber nicht, auch nicht optional. Schade. Mit dem großen Akku kommt man zwar sehr gut über den Tag, aber ein Zweitwagen sollte auch mal Wochendfahrten ermöglichen. Für Familien mit Kindern ist ein Viertürer sicher besser geeignet. Da sind dann individuelle Vorlieben gefragt.


Bild

17.02.2018 20:42    |    notting

- Generell bin ich gegen Zweitwagen (der für niemanden der Erstwagen ist). Zusätzl. Auto = zusätzl. Energieverbrauch bei der Herstellung und das Ding muss ja auch gewartet werden etc.

- Mich wundert, dass beim Citroen nicht noch die Geschwister von Peugeot und Mitsubishi dabei sind.

- Aufgrund der zumindest für meine Anforderungen miesen Reichweite hätte da auf jeden Fall noch der Zoe 41kWh dazugehört. Bzw. Laternenparker brauchen ja auf jeden Fall eher viel Reichweite, man weiß ja nie genau wann man wieder laden kann, vor allem wenn's dann mal mehr E-Autos gibt. Und der Zoe 22kWh ist ja gebraucht schon recht günstig zu bekommen. Bzw. steht nirgends explizit dass es um Neuwagen geht, was auch im Kontext "Zweitwagen" eher seltsam wäre. Mir sind die Kriterien hier also nicht ganz klar.

 

notting

 

PS: Den Twizy gab's vor der staatl. Prämie mit etwas Renault-Prämie.


17.02.2018 20:58    |    jennss

Zitat:

Ich habe für den e-up! gestimmt, aber eben mit dem Hinweis des Gebrauchtwagens. Wer kauft schon einen Zweitwagen als Neuwagen? Gibt genug attraktive Angebote bei den Autoportalen.

Gebrauchte halte ich für ein anderes Ding, also grundsätzlich, nicht nur, weil man die 4000 € Umweltprämie verpasst. Ich habe sogar schon daran gedacht, für die Kinder noch vor Ablauf der Umweltprämie Anfang 2019 ein kleines E-Auto zu kaufen und das nach 6 Monaten ohne Verlust weiterzuverkaufen, weil es ja dann die Prämie nicht mehr gibt :). So können sie mit frischem Führerschein gleich etwas Fahrpraxis bekommen.

 

Zitat:

Hätte der e.GO Life eine beschleunigte Ladung, so wäre dieser mein Favorit. Der Hersteller will aber nicht, auch nicht optional. Schade. Mit dem großen Akku kommt man zwar sehr gut über den Tag, aber ein Zweitwagen sollte auch mal Wochendfahrten ermöglichen. Für Familien mit Kindern ist ein Viertürer sicher besser geeignet. Da sind dann individuelle Vorlieben gefragt.

Dass der e.Go die Schnellladung nicht bietet, sehe ich auch als dicken Nachteil. Im Notfall kommt man nicht mehr vom Fleck weg. Ein REx könnte helfen, aber ein Schnelllader wäre die günstigere Lösung. Der Smart ist dann trotz schlechterer Fahrleistungen und Reichweite vielleicht die bessere Lösung.

 

Zitat:

Aufgrund der zumindest für meine Anforderungen miesen Reichweite hätte da auf jeden Fall noch der Zoe 41kWh dazugehört.

Liegt preislich im Vergleich hier zu hoch.

 

Zitat:

Mich wundert, dass beim Citroen nicht noch die Geschwister von Peugeot und Mitsubishi dabei sind.

Die Stimmen gehen so halt zum Citroen. Oder sind die so unterschiedlich? Habe ja extra Peugeot und Mitsubishi in Klammern erwähnt.

j.


17.02.2018 21:03    |    notting

@jennss:

Zitat:

Ich habe sogar schon daran gedacht, für die Kinder noch vor Ablauf der Umweltprämie Anfang 2019 ein kleines E-Auto zu kaufen und das nach 6 Monaten ohne Verlust weiterzuverkaufen, weil es ja dann die Prämie nicht mehr gibt :). So können sie mit frischem Führerschein gleich etwas Fahrpraxis bekommen.

Beim Zoe gab's schon vor der staatl. Prämie 5kEUR Renault-Prämie... Bzw. umgekehrt werden IMHO nach der Prämie die Rabatte raufgehen wg. vorzogener Käufe also Umsatzeinbruch (siehe auch Aussagen zur Dieselprämie).

 

Außerdem: https://www.motor-talk.de/.../...bisschen-blaue-plakette-t6265247.html

Zitat:

Die aktuell vorhandenen Programme zur Förderung der E-Mobilität werden, „wo erforderlich“, über das Jahr 2020 hinaus verlängert und aufgestockt.

Schon alleine wg. der geringen Nachfrage vermutete ich schon vor diese Äußerungen bzgl. des Koalitionsvertrags, dass die E-Auto-Prämie verlängert wird.

 

Und in der eigentl. Umfrage kommt der kleine Peugeot und Mitsubishi nicht vor. Da ich die Fahrzeuge grob kenne, habe ich die Fzg.-Beschreibungen nicht gelesen :-)

 

notting


17.02.2018 21:04    |    der_Derk

Mangels Lademöglichkeit zuhause fällt das im Moment eh weg, wenn würde mir allerdings der Twizy reichen. Genau die richtige Größe für die Reichweite, und ich fand' ihn ziemlich spaßig zu fahren.

 

Allerdings:

Zitat:

Die Wintertauglichkeit wäre wichtig. Also nicht auf Abenteurerniveau mit Kerze am Armaturenbrett oder so. Sondern einsteigen und losfahren. Oder ist die Scheibe aus Kuinststoff und verträgt nicht mal einen Einskratzer?

Auf den Twizy bezogen: Es gibt Frontscheiben-, Lenkrad- und Sitzheizung, das alles ist allerdings sein geringstes Problem. Im Gegensatz zu "echten" Autos hat er weder Traktionskontrolle noch ABS oder ESP; Gewichtsverteilung, Radstand und Hinterradantrieb machen ihn auf glatter Straße echt zickig. Wenn man merkt dass er quer kommt und instinktiv den Fuß vom Pedal nimmt, zieht die Rekuperationsbremse das Heck erst recht weg. Braucht etwas Übung - würd' ihn aber dennoch fahren, auch wenn die Akkumiete ihn nicht wirklich rentabel macht. Im Gegensatz zu Opel Rak-E, VW Nils und Audi Urban Concept hat Renault ihn wenigstens bis auf die Straße gebracht.

 

Gruß

Derk


17.02.2018 21:13    |    PT_rg80

Wer nicht zu Hause laden kann, macht das eben während des Einkaufs. Täglich kommt eine neue Schnellladesäule bei Kaufland hinzu. 20-30 Minuten reichen da zu, um je nach Fahrprofil wieder genug Kilometer für die nächsten 2-3 Tage zu sammeln. Gutes Konzept, setzt aber eben ein passendes Fahrzeug voraus. Oder eben beim Arbeitgeber anklopfen. Gerade bei größeren Firmen mit eigenem Parkplatz sollte da was zu machen sein.

 

Am Besten funktioniert es natürlich bei den vielen Millionen Immobilienbesitzern mit eigenem Stellplatz/Garage.


17.02.2018 21:26    |    notting

@PT_rg80:

Zitat:

Wer nicht zu Hause laden kann, macht das eben während des Einkaufs. Täglich kommt eine neue Schnellladesäule bei Kaufland hinzu.

... die dann vor allem von Lahm-Ladern mit techn. veralteten Autos blockiert werden, spätestens wenn's mal viele E-Autos gibt - wenn nicht gar gezielt lahm geladen wird damit man formal nicht illegal dortsteht wenn mal der Parkplatz sehr dicht belegt ist und es absehbar länger dauert. Mal abgesehen davon sollen es bis 2019 nur 100 Schnellladesäulen werden ("nur" im Sinne von dass es in D >650 Märkte von denen gibt bzw. selbst Kaufland mit Normalladung finde ich hier nicht trotz mehrerer Filialen).

Zwischen 2 Kaufland-Einkäufen können bei mir locker mal deutl. mehr als 1 Woche liegen. Bin nicht so kaufsüchtig...

 

Zitat:

Oder eben beim Arbeitgeber anklopfen. Gerade für größere Firmen mit eigenem Parkplatz sollte da was machen sein.

Bringt dir nix, wenn du dann wg. Zeitvertrag & Co. recht schnell wieder wechseln musst, wo's sowas vermutl. nicht gib, evtl. nicht mal einen firmen-eigenen Parkplatz.

 

notting


17.02.2018 21:31    |    PT_rg80

Klar, es gibt immer Fälle von Bedenken oder "geht nicht". Das ist bei jedem Thema so. Und dann gibt es noch die andere Seite der Medaille. Und wenn zumindest diejenigen anfangen umzudenken und einfach mal machen, sind wir schon einen guten Schritt weiter.


18.02.2018 06:49    |    25plus

Ich sehe nur noch lange keinen Grund umzudenken. So ein günstiger Kleinstwagen mit japanischem 3-Zylinder und ab Euro 4 Abgasnorm ist doch der perfekte Zweitwagen für die Stadt. Praktisch kein Wertverlust, geringer Kraftstoffverbrauch, so sauber wie ein Auto mit Verbrennungsmotor des entsprechenden Herstellungsjahres nur sein kann, einmal im Jahr ein Service für 150 €. Wenn ich hier schon wieder lese, wie toll es ist, im Winter in ein vorklimatisiertes Elektroauto einzusteigen. Ist das nicht auch maximale Energieverschwendung nur für ein bisschen Komfort? Der Zweitwagen müsste immer funktionieren und dürfte keine Einschränkungen haben, wenn ich den Erstwagen schonen möchte (Kurzstrecken in der Stadt) oder der Erstwagen mal nicht verfügbar ist. Aber dann benötige ich einen Stellplatz mit Lademöglichkeit für ein Elektroauto. Darauf zu spekulieren, dass man beim Einkaufen laden kann, wäre für mich zu unsicher.


18.02.2018 08:25    |    meehster

Bei uns wäre ein kleines E-Auto auch nicht zielführend. Sowohl mein Mann als auch meine Tochter und ich haben längere Wege im Alltag. Zur Arbeit, zum Dienst bzw. zur Uni müssen wir auch noch über die Autobahn. Wir könnten zwar theoretisch zu Hause laden, aber da es durchaus vorkommt, daß wir mehrere hundert km unterwegs sind bis zur nächsten Lademöglichkeit, ist die Auswahl eben sehr eingeschränkt.

 

Und dann ist noch die Sache mit den Kosten.


18.02.2018 09:45    |    PT_rg80

Man kann auch mit einem E-Auto auf die Autobahn. Und die wenigsten Menschen haben Arbeit, Dienst und Uni in mehreren hundert km Entfernung. Davon abgesehen muss sich hier niemand für seine Fahrzeugwahl rechtfertigen, jedoch bestätigt es meine oben stehende Aussage.


18.02.2018 09:52    |    gato311

Wir fahren als 4. Wagen ja auch so nen Cuore L251 mit Vollausstattung.

Gerne würden wir auf Elektro wechseln, da im Winter die Fahrstrecken von maximal 2 km zu kurz sind, um die Batterie zu laden. Auch lässt sich die Standheizung morgens nur extrem eingeschränkt nutzen. Ich behelfe mir so, dass man eine eine LiPo Powerbank in der Tasche hat für den Fall der Fälle und eine platte Batterie am nächsten Wochenende dann wieder im Keller vollgeladen und gepulst wird und eine andere zwischendurch reinkommt.

 

Ich würde für die Anwendung (Automatik Pflicht wegen kaputter linker Hüfte der Hauptnutzerin und max. 3,60 Länge + 4 Türen) gerne gegen ein schmales E-Fahrzeug wie C-Zero/Ion tauschen. Dann müsste ich aber einen Stellplatz mieten und um Strom dafür kämpfen. Das würde die Wartungs-, Sprit- und Anschaffungskosten des Cuore um ein Vielfaches überschreiten, wenn es überhaupt gelingt und der mietbare Platz nicht ev. zu weit weg ist, da kaum verfügbar.

 

Bei meinen Eltern auf dem Land könnte man auch ein Auto gegen Elektro tauschen. Aber da ist es so, dass der BMW F30 jetzt in der Garage mit Strom stehen muss (obwohl die eigentlich zu klein dafür ist), weil sonst das Lenkrad geklaut wird.

 

Damit müsste man also eine Steckdose draußen aufbauen, finde ich auch nicht so toll.

 

Auf der Arbeit habe ich Starkstrom zum Laden, aber mit 100 km einfache Strecke Autobahn + Termine müsste es dann schon ein Tesla sein und da hätte man auch Einschränkungen.


18.02.2018 11:18    |    jennss

Zitat:

Und dann ist noch die Sache mit den Kosten.

In manchen Gegenden gibt es kostenlose Ladestationen. Wenn das Auto schnellladen kann, könnte man damit durchaus einiges wieder einsparen. Leider kann der günstige e.Go Life nicht schnellladen. Je mehr ich über die Praxistauglichkeit der E-Autos nachdenke, desto wichtiger finde ich das Schnellladen. Mit einem REx könnte man sich das evtl. sparen. Beim i3 kostet der REx über 4000 €. Das muss doch auch günstiger gehen, oder? Ein Getriebe braucht man ja nicht.

j.


18.02.2018 11:37    |    gato311

Für die Leute mit E-Autos, die ich kenne (und die keine Langstrecke mit Tesla fahren), spielt die Schnelladerei gar keine Rolle, da das Fzg. sowieso nicht verlässlich außerhalb der Reichweite eingesetzt werden kann und niemand für wenige kw-Stunden sich an so ne Säule im Alltag anstöpselt, um dann noch Ärger zu bekommen, sie zu blockieren, wenn das Auto voll ist.

 

Praxisrelevant ist schlicht die Wall-Box zu Hause.


18.02.2018 12:21    |    PT_rg80

Tja, bei mittleren und längeren Strecken nützt dir halt die Wallbox zu Hause nichts. Meine Erfahrung ist auch eine gänzlich andere als deine, sowohl was mich betrifft als auch das e-mobile Umfeld. Die Meisten haben gar kein anderes Auto mehr, also werden auch die längeren Strecken selbstverständlich elektrisch bewältigt - ganz ohne Tesla.


18.02.2018 12:47    |    jennss

In 2 Fällen halte ich die Schnellladung für wichtig:

- Man kann nicht zuhause laden -> Dann geht es außerhalb durchaus, wenn der Akku nicht zu klein ist (nix für PlugIn-Hybriden)

- Wenn man unterwegs ist und (ggf. überraschend) mehr Kilometer zurücklegen muss

 

Auf jeden Fall gibt die Schnellladefähigkeit eine gewisse Sicherheit und schließt längere Strecken nicht ganz aus. Schon bei einem Dauertest zum Ioniq (weiß jetzt nicht in welchem Heft) las ich mal, dass Schnellladen mehr wert ist als ein großer Akku.

Wenn man ohne Schnellladefähigkeit nicht genug Reichweite hat, ist das schon ziemlich doof. Das Warten dauert damit ja sehr viel länger als ohne Schnellladen. Das ist ein Faktor von 10 oder so.

j.


18.02.2018 12:55    |    Daemonarch

G-Wiz fehlt!


18.02.2018 14:13    |    notting

Ihr habt mich zu einem ausführlicheren Artikel bzgl. Gratis-Laden animiert: https://www.motor-talk.de/.../...-laternenparker-e-autos-t6274560.html

 

Insb. @jennss: Es ist aber auch so, dass Schnellladen an öffentl. Säulen gerne mal extrem teuer ist (siehe auch z. B. mein Artikel https://www.motor-talk.de/.../...an-oeffentl-saeulen-oje-t6235257.html). Außerdem sind Schnellladesäulen tendenzeill auf ABen beschränkt, also eher nicht praktikabel verfügbar für Laternenparker.

BTW: Schnellladung geht meist nur bis ca. 70-80% Ladezustand des Akkus. D.h. wenn man einen deutl. größeren Akku hat als man eigentl. an Reichweite bräuchte, kann man effektiv schneller laden, weil man auf die letzten 20-30% wo's eben langsamer wird verzichten kann. Und je größer der Akku ist, desto niedriger wird der C-Faktor bei konstanter Ladeleistung. Ladeleistung = Mehr-Reichweite/Zeit, niedrigerer C-Faktor = weniger Stress für den Akku = längere Haltbarkeit.

 

notting


18.02.2018 19:15    |    jennss

@notting: Schalte doch mal die Kommentarfunktion bei deinem Blog ein. So ist das eine Einbahnstraße und du bekommst keine weiteren Infos zusammen, denn da stimmt einiges nicht ganz. Schukosteckdosen habe ich noch bei keiner Ladestation gesehen, wie du da schreibst. Und dass man den Stecker einfach ziehen kann. Gibt es das wirklich? Schuko ist eh keine Schnellladung und bei sowas sinnlos.

 

Die kostenlosen Stationen bei Supermärkten habe ich bisher kaum gesehen, aber es gibt so einige andere. Es kommt drauf an, wo man wohnt. Wenn man welche in der Nähe hat, ist das sehr nett, aber es gibt bei manchen Einschränkungen. Ich hatte mal in Heide geguckt, weil da ein Bekannter von mir wohnt. Immerhin 9 kostenlose Ladestationen in einer kleinen Stadt.

 

Selbst bei normalem Strompreis an einer Ladestation ist das Fahren mit E-Auto (Schnellladung) günstiger als mit Verbrenner (auch Diesel).

j.



18.02.2018 19:31    |    notting

@jennss: Dachte auch darüber wurde schon an den verschiedensten Stellen von MT und sonstwo ausführl. diskutiert. Z. B. auf dem einen Screenshot von Goingelectric steht auch Schuko dabei.

Und zu den Kosten: https://www.adac.de/.../e_auto_kostenvergleich.aspx

Zitat:

Wir haben die E-Modelle von elf Herstellern unter die Lupe genommen: Mit einem geplanten Zuschuss von 4000 Euro fahren künftig nur zwei von zwölf E-Autos günstiger pro Kilometer als die in Ausstattung und Leistung vergleichbare Diesel- oder Benzinvariante - der Mercedes B 250 e (minus 3,6 Cent/km gegenüber Benziner) und der Kia Soul EV (minus 0,9 Cent/km gegenüber Diesel, minus 0,6 Cent/km gegenüber Benziner).

notting


Deine Antwort auf "Günstigste E-Autos als Zweitwagen"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • Frank Platten
  • X555
  • ArmuS
  • Langer46
  • Dynamix
  • Doktor Rossi
  • dudel27749
  • Explosivo
  • Opel-King

Archiv