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30.08.2020 02:53    |    jennss    |    Kommentare (152)

Welches Auto wäre von diesen eure Wahl?

gti-gte-id3
Gti gte id3

In der Golfklasse bei VW gibt es jetzt 3 Antriebe zu vergleichen: Zum Golf GTI und Golf GTE (beide 245 PS) habe ich noch den ID.3 Business geholt, der mit 204 PS zwar schwächer ist, aber dank E-Antrieb manches mit besserem Ansprechen ausgleichen kann. So braucht der ID.3 z.B. nicht zurückzuschalten, er braucht kein Start-Stop und es gibt kein Turboloch. Nachteilig ist jedoch die geringere Höchstgeschwindigkeit, die in Deutschland ohne Tempolimit ja doch einiges ausmacht (ID.3 bei 160 km/h abgeregelt). Derzeit gibt es jedoch keine Version, die schneller ist als der 204 PS-ID.3. In Berichten wurde schon geschrieben, der ID.3 mit 204 PS fährt sich wie ein GTI. Die Beschleunigungen 0-100 km/h liegen beim GTI bei 6,3 s., beim ID.3 bei 7,3 s. und beim GTE mit beiden Motoren bei 6,7 s. Allerdings kenne ich es von unserem PlugIn-Hybrid so, dass man gerne möglichst viel rein elektrisch fährt, da es zum einen das bessere Ansprechen gibt (Komfort in der City) und zum anderen das Fahren günstiger ist. Rein elektrisch dürfte es beim GTE etwa eine Beschleunigung von geschätzt 13 s. geben (110 PS, 1.624 kg). Spontan per Kickdown den Verbrenner dazuholen mache ich beim PlugIn-Hybriden nur, wenn der Verbrenner schon warmgefahren ist.

 

Die Ausstattungen sind schwer zu vergleichen. So kann man die tollen Sportsitze von GTE und GTI beim ID.3 Business leider nicht bekommen (beim ID.3 Max und Tour aber elektrische Massagesitze). Dafür hat er mehr technische Ausstattung serienmäßig (Rückfahrkamera, Discover Pro, Insassenschutzsystem, Matrixscheinwerfer, Standheizung etc.). GTI und GTE haben wiederum eine 3-Zonen Climatronic und beim (teuren) Premium-Winterpaket ist nicht nur eine Standheizung dabei, sondern auch eine Sitzheizung auf den hinteren beiden Sitzen. Mich wundert jedoch, dass die Standheizung beim GTE auch Aufpreis kostet. Unser BMW-PlugIn-Hybrid hat die serienmäßig, wie auch die meisten E-Autos.

 

Innen ist das Design ganz unterschiedlich. Während der Golf das feiner wirkende Interieur mit Umschließen des Fahrers bietet, hat der ID.3 ein recht offenes Cockpit, das den Eindruck von mehr Raum erwecken soll (wobei er nur hinten deutlich mehr Platz hat, so knapp 10 cm mehr Knieraum). Beim ID.3 Business kann man wählen, ob weißes oder schwarzes Cockpit/Lenkrad. Vom Material her gibt es beim Golf mehr geschäumten Kunststoff (aber weniger als beim Golf 7?).

 

Bei den Farben habe ich zum Vergleich einfach alle ohne Aufpreis genommen. Die ID.3-Basisfarbe Mondsteingrau kostet zwar beim GTI und GTE Aufpreis (321,68 €), aber Farben sind immer Geschmackssache.

 

Bei GTI und GTE kann man aktuell mehr gegen Aufpreis bekommen, weil beim ID.3 derzeit nur Vorkonfigurationen zu bekommen sind. Ich habe den Business zum Vergleich herangezogen. Bei den Gölfen bekommt man z.B. ein richtiges Schiebedach, beim ID.3 nur ein Glasdach (z.B. in Vorkonfiguration Family).

 

Bei den Felgen habe ich bei allen 18"-Alus genommen, wobei ich finde, dass die bei GTE und GTI besser aussehen, zumal "groß" beim ID.3 erst 19" und 20" sind.

 

Rein elektrisch hat der GTE 62 km nach NEFZ, was nach WLTP wohl etwa 45 km entsprechen könnte, womit viele Fahrer schon relativ große Teile der Tagesstrecken abdecken können. Der ID.3 hat mit 18" Alus 423 km Reichweite nach WLTP (mit 20" 417 km), was den meisten schon universell genug ist und auch Langstrecken nicht verhindert (100 kW Laden).

 

Basis-Preise mit 16% MwSt aus dem Konfigurator:

GTI: 37.607,38 €

GTE: 41.667,40 € minus 7110,49 € Umweltprämie = 34556,91

ID.3 Business: 41.287,22 € minus 9480 € Umweltprämie = 31807,22

 

Serienmäßig:

GTI hat 17" Alu, LED Plus, Sportsitze, Discover Media, 6+1 Lautsprecher, Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit Aktiv-Kombifilter, Bedienungselementen hinten und 3-Zonen-Temperaturregelung

 

GTE hat 17" Alu, LED Plus, Sportsitze, Discover Media, 6+1 Lautsprecher, Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit Aktiv-Kombifilter, Bedienungselementen hinten und 3-Zonen-Temperaturregelung

 

ID.3 Business hat 18" Stahl, Matrix-LED (= IQ.Light), Option weißes Cockpit, Discover Pro, Rückfahrkamera, 4+1 Lautsprecher, Standheizung, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Proaktives Insassenschutzsystem in Verbindung mit "Front Assist

 

Preise mit möglichem Ausstattungsabgleich, sowie inkl. Umweltprämie:

GTI mit Extras: IQ.Light 1.096,64 €, 18" Alu 638,49 €, Winterpaket Premium inkl. Standheizung 1.735,13 €, Discover Pro 692,11 €, Rückfahrkamera 316,81 €, Proaktives Insassenschutzsystem in Verbindung mit "Front Assist 151,09 €, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt 263,19 € = 42.237,65 €

 

GTE mit Extras: = IQ.Light 1.096,64 €, 18" Alu 638,49 €, Winterpaket Premium inkl. Standheizung 1.735,13 €, Discover Pro 692,11 €, Rückfahrkamera 316,81 €, Proaktives Insassenschutzsystem in Verbindung mit "Front Assist 151,09 €, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt 263,19 € = 46.560,86 € - Umweltprämie = 39450,37 €

 

ID.3 mit Extras: 18" Alu = 41.925,71 € - Umweltprämie = 32445,71 €

 

Der ID.3 ist hier mit Abstand der günstigste, aber bei den Verbrennern kann man noch einiges mit Rabatten rausholen und wenn es um Leasing geht, sind die Angebote eher besser (neulich gab es ein kurzes Leasingangebot des GTE von 99 €, unglaublich). Zudem kann man beim ID.3 eben nicht alle serienmäßigen Dinge von GTE/GTI bekommen (Sportsitze, 6+1 Lautsprecher erst in höheren Vorkonfigurationen).

 

Ich mag die GT-Modelle des Golfs (nur mit DSG zu bekommen), aber ich finde eben auch rein elektrisch klasse. So habe ich jetzt die ID.3 Business (in türkis mit weißem Lenkrad und 20" Felgen) bestellt. Wie würdet ihr entscheiden?

 

Ok., ich vermute, recht viele haben sich schon festgelegt, weil sie einfach einen bestimmten Antrieb bevorzugen. Trotzdem finde ich diesen Quervergleich schon ganz interessant, vor allem auch das Duell GTE vs. GTI, zu dem ich nur den ID.3 dazugepackt habe :). Am liebsten würde ich die drei mal probefahren. Ich kenne GTE und GTI nur von Probefahrten des Golf 7 und den ID.3 bin ich noch gar nicht gefahren.

j.

 

PS:

Fahrberichte GTE/GTI: https://www.heise.de/.../...ybrid-Golf-GTE-im-Fahrbericht-4881293.html

 

ID.3 1st Basis Fahreindruck Überholen: https://www.youtube.com/watch?v=dE7hTkRWpKY&t=60

Hat Dir der Artikel gefallen?

04.09.2020 21:18    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 17:44:45 Uhr:

Gerade bei einem PHEV ist das Akkugewicht wesentlich, denn das hohe Gewicht wird im Verbrennermodus als Ballast mitgeführt.

Der PHEV rekuperiert auch im Verbrennermodus, aber eigentlich gibt es gar keinen solchen. Den Akku kann man nie ganz abschalten. Es gibt nur den Hybridmodus oder den reinen E-Modus.

j.


04.09.2020 21:20    |    jennss

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 4. September 2020 um 20:06:10 Uhr:

für das rein in die Kurven schmeißen wird der GTI sicher besser sein.

Das wäre echt interessant auszuprobieren. Der ID.3 hat ganz sicher einen tieferen Schwerpunkt als der GTI. Der GTE aber vielleicht nicht.

j.


04.09.2020 21:26    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:20:04 Uhr:

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 4. September 2020 um 20:06:10 Uhr:

für das rein in die Kurven schmeißen wird der GTI sicher besser sein.

Das wäre echt interessant auszuprobieren. Der ID.3 hat ganz sicher einen tieferen Schwerpunkt als der GTI. Der GTE aber vielleicht nicht.

j.

Ich würde auf den ID3 setzen.

 

PS Also wenn der Fahrer das Fahrzeug beherrscht.


04.09.2020 21:50    |    jennss

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. September 2020 um 21:26:43 Uhr:

Ich würde auf den ID3 setzen.

 

PS Also wenn der Fahrer das Fahrzeug beherrscht.

Aus https://ecomento.de/.../ :

 

Zitat:

Der Konzernchef stellte in Aussicht, dass die Transformation hin zu E-Autos neben mehr Umweltfreundlichkeit auch sinkende Unfallzahlen und Versicherungsprämien bringt. Er begründete dies damit, dass mit Stromern gelassener und vorausschauender gefahren werde. „Wahrscheinlich sinken auch die Stände der Punktekonten in Flensburg. Good News für das Klima, die Mobilität und für Volkswagen AG“, so Diess.

Ich finde auch, dass E-Autos einfacher zu fahren/beherrschen sind, weil die Reaktion des Autos schneller kommt.

j.


04.09.2020 22:04    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:50:42 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. September 2020 um 21:26:43 Uhr:

Ich würde auf den ID3 setzen.

 

PS Also wenn der Fahrer das Fahrzeug beherrscht.

Aus https://ecomento.de/.../ :

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:50:42 Uhr:

Zitat:

Der Konzernchef stellte in Aussicht, dass die Transformation hin zu E-Autos neben mehr Umweltfreundlichkeit auch sinkende Unfallzahlen und Versicherungsprämien bringt. Er begründete dies damit, dass mit Stromern gelassener und vorausschauender gefahren werde. „Wahrscheinlich sinken auch die Stände der Punktekonten in Flensburg. Good News für das Klima, die Mobilität und für Volkswagen AG“, so Diess.

Ich finde auch, dass E-Autos einfacher zu fahren/beherrschen sind, weil die Reaktion des Autos schneller kommt.

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Zitat:

Laut der Umfrage bei den drei größten Autoversicherern Dänemarks, Topdanmark, Tryg und Codan, sind Elektroautos zu 20 Prozent häufiger in Unfälle verwickelt, als andere Fahrzeugtypen. [...]

Ein Großteil der Schäden an den Elektrofahrzeugen entsteht bei niedrigen Geschwindigkeiten. Soll heißen, „wenn zum Beispiel das Auto auf dem Parkplatz oder im Carport zu Hause in eine Betonsäule pilotiert wird“, verrät Jens Røpke, Leiter der Produktentwicklung bei Topdanmark und erklärt: „Dies liegt wahrscheinlich daran, dass Elektroautos schnell beschleunigen und den Fahrer möglicherweise überraschen.“ [...]

Nach rund acht monatiger Eingewöhnungszeit sollen laut Statistik die Unfallzahlen rückgängig sein.[...]

Statistisch sei das zwar noch nicht komplett belastbar, aber gerade bei den SUV und Luxusautos mit Elektroantrieb zeigte sich zwischen 2014 und 2018 in der Schweiz eine um 40 Prozent erhöhte Schadenhäufigkeit im Vergleich zu Modellen mit Benzin- und Dieselmotoren.

Was auch gefährlich ist: Die meisten BEV sind sogar umkonfigurierbar zwischen "rollt sofort los wenn man die Bremse loslässt" oder eben nicht. Wenn es nicht sofort losrollt wird der Fahrer überrascht sein, wenn er versehentl. ans Fahrpedal kommt oder gar meint weil alles sicher ist, können die Kinder mal auf den Fahrersitz. Oder umgekehrt, dass das Fahrer überrascht ist wenn er sofort losrollt wenn er das Bremspedal loslässt.

Auch dass es immer seltener ist, dass man irgendeinen Knopf drücken muss um das Fahrpedal scharfzuschalten, tut sein übrigens. Kinder spielen auf dem Fahrersitzt, man macht den Schlüssel ins Auto und los geht's....

 

notting


04.09.2020 22:23    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 4. September 2020 um 22:04:13 Uhr:

....

Was auch gefährlich ist: Die meisten BEV sind sogar umkonfigurierbar zwischen "rollt sofort los wenn man die Bremse loslässt" oder eben nicht. Wenn es nicht sofort losrollt wird der Fahrer überrascht sein, wenn er versehentl. ans Fahrpedal kommt oder gar meint weil alles sicher ist, können die Kinder mal auf den Fahrersitz. Oder umgekehrt, dass das Fahrer überrascht ist wenn er sofort losrollt wenn er das Bremspedal loslässt.

Auch dass es immer seltener ist, dass man irgendeinen Knopf drücken muss um das Fahrpedal scharfzuschalten, tut sein übrigens. Kinder spielen auf dem Fahrersitzt, man macht den Schlüssel ins Auto und los geht's....

 

notting

Da gibt es aber eine einfache Lösung.

Reset bei jedem "Zündung ein"

Für "Zündung ein" muss die Bremse getreten sein.

Der "Gang" draußen sein.

Usw.


04.09.2020 22:38    |    gelbeQuietscheente

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 11:56:26 Uhr:

Andere Frage,

Wie sieht es eigentlich mit der Langzeit Haltbarkeit der PHEV Akku´s aus?

Ich hatte des öfteren gehört das die nicht so lange halten weil man deutlich mehr Ladezyklen als mit einem BEV hat. Gibt es da schon Erfahrungswerte?

Das kommt wieder auf etliche Faktoren an. Der wichtigste ist, was der Hersteller dagegen unternimmt.

 

Toyota Hybridakkus sind dafür bekannt, dass sie ewig halten, obwohl sie noch viel mehr Ladezyklen durchmachen, als ein PHEV. Wo der PHEV eine macht, macht ein HEV ca. 10 Ladezyklen. Grund ist, dass Toyota nur einen kleinen Bereich des Akkus nutzt, wodurch die Abnutzung geringer ist und damit ein Ladezyklus nicht gleich ein Ladezyklus ist. Allgemein kann man sagen, dass je weniger von der Kapazität und Leistungsfähigkeit genutzt werden, desto länger hält er. Die Hersteller, die mit großen Reichweiten werben sind natürlich daran interessiert möglichst viel Kapazität aus dem Akku rauszuholen ohne einen halb genutzen großen teuren Akku zu verbauen. Schon ein Update wo das Verhalten des Akkumanagements verändert wird, kann sich auf die Lebensdauer auswirken. Von daher kann man nicht mal sagen, dass es bei ein und dem gleichen Auto gleich sein muss. Eine Aussage über ein ganzes Fahrzeuggruppe (PHEV) mit verschiedensten Akkutechnologien ist damit unmöglich. Deswegen bleibt nur übrig sich das entsprechende Automodell anzuschauen. Toyota NiMh Hybridakkus sind die Traktionsakkus mit der meisten Praxiserfahrung im Automobilbereich. Hier spricht man von 15 Jahren. Noch mehr Erfahrung gibt es mit Staplerakkus (ist halt kein PKW). Dort spricht man von den bei Blei üblichen 5 Jahren.

 

Man kann sagen, wenn der Autobauer seinen Job gut gemacht hat, dann gelten die Lebenserwartungen der entsprechenden Zellchemie. Sonst weniger.

 

Bei einer üblichen Lebenserwartung von Lithiumakkus wie sie bei Plugin Hybriden eingesetzt werden spricht man von 10 bis 20 Jahren, können aber auch nur 2 sein (siehe Smartphones). Du solltest mit einem Wert von 5 bis 20 Jahren rechnen. Wenn dann alle Autobauer gelernt haben, was man nicht machen sollte (was in anderen Branchen bereits bekannt ist), dann mit 10 bis 20 Jahren. Mit mehr sollte man aktuell nicht rechnen, weil die Akkus auch durch Nichtbenutzung altern, womit dann vielleicht ein höheres Alter erreicht wird. Aber ein Akku der nicht benutzt wird, ist auch nicht sinnvoll.

 

Ich denke gerade jetzt in der Anfangsphase werden viele Autobauer das Maximum aus den Akkus rausholen, um nicht den Anschluss zur Konkurenz zu verlieren. Weil momentan Reichweite für viele wichtiger als Akkulebensdauer ist. Später ohne Reichweitenangst und wenn die ersten ein Image vom häufigen Akkusterben haben, wird es besser werden.

 

Zum Akkuoversize von Alexander:

1. Größerer Akku heißt mehr Gewicht, heißt weniger Zuladung. Für gleiche Zuladung brauchts eine robustere Karosserie (bzw. Leiterrahmen). Stabilerer Leiterrahmen heißt mehr Gewicht.

2. Mehr Gewicht heißt weniger Beschleunigung. Für gleiche Beschleunigung wird größerer Verbrenner gebraucht. Größerer Verbrenner heißt mehr Gewicht.

3. Mehr Gewicht heißt Akku ist schneller leer (bzw. extra für dich: schneller voll). Für gleiche elektrische Reichweite braucht man einen größeren Akku. Größerer Akku hat mehr Gewicht.

4. Fange wieder bei 1 an.

 

[Ironisch] Was wolltest du gleich noch mal erreichen? [/Ironisch]

Der Prius Plugin hat keinen nennenswerten Kofferraum. Der Prius Vollhybrid schon wesentlich mehr. Also was bringt dir ein super Verbrauch, wenn du nichts mitnehmen kannst. Der Auris/Corolla Volhybrid Kombi hat einen größeren Kofferraum als der 300de T-Model Plugin Hybrid. Das bei weniger Verbrauch. Also so einfach ist das nicht.

 

Deswegen ist das ökologisch einzig sinnvollste:

Je mehr Verbrenner desto weniger Elektro und je mehr Elektro desto weniger Verbrenner. Statt maximal Verbrenner und maximal Elektro. Sieht man ja bei Mercedes und Porsche was dann für grottige Verbräuche rauskommen.

 

Soll heißen (Leistungswerte beispielhaft für zweisitzigen Kleinstwagen bis Mittelklasse Kombi/Kompaktvan):

Mildhybrid: Bis 0 km elektrisch leistungsstarken Verbrenner mit 65 bis 190 PS + 10 bis 30 PS Elektro

Vollhybrid: Bis 5 km elektrisch einen ordentlichen Verbrenner mit 50 bis 150 PS + 30 bis 80 PS Elektro

Pluginhybrid: Bis 50 km elektrisch einen mäßigen Verbrenner mit 30 bis 100 PS + 40 bis 130 PS Elektro

Serieller Hybrid: Bis 100 km elektrisch einen schwachen Verbrenner mit 20 bis 70 PS + 50 bis 170 PS Elektro

Rangeextender: Ab 100 km elektrisch einen vom Antriebsstrang entkoppelten Hilfsmotor zum Akku laden mit 5 bis 20 PS auf 60 bis 200 PS Elektro

 

Damit besteht immer eine Systemleistung von ca. 60 bis 200 PS, aber der Antriebsstrang ist auf die Einzelkomponenten abgestimmt und damit sparsam. Platzangebot und Zuladung sind bei allen Varianten sehr nah beieinander.


04.09.2020 23:02    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 11:56:26 Uhr:

Wie sieht es eigentlich mit der Langzeit Haltbarkeit der PHEV Akku´s aus?

Ich hatte des öfteren gehört das die nicht so lange halten weil man deutlich mehr Ladezyklen als mit einem BEV hat. Gibt es da schon Erfahrungswerte?

Der Akku teilt sich ja die Laufleistung mit dem Verbrenner. Dennoch hält ein PHEV-Akku meistens sicher nicht so lange wie ein BEV-Akku. Unser 225xe ist jetzt 3 Jahre alt (am Montag geht er zurück und wir haben nur noch den Smart bis etwa Dezember, wenn der ID.3 kommt) und ich habe schon nach einem Jahr ein bisschen weniger Reichweite bemerkt. Jetzt nach 3 Jahren und knapp 53000 km schätze ich, sind es vielleicht noch 80 oder 85%. Ich denke auch, dass der Akku wohl nicht klimatisiert ist (weiß ich nicht genau). Ich frage bei der Rückgabe mal, ob man es ausliest. Würde mich interessieren, wie viel Kapazität er jetzt hat. Power hat er aber wie immer. Beim Smart merke ich nach einem Jahr und ca. 17000 km noch keine Reichweiten-Verringerung.

 

Bei Toyota ist der "Trick" der langen Lebensdauer, dass man ihn nur in kleinem Bereich nutzt, soweit ich weiß, also etwa zwischen 40 und 60% der Kapazität. Und es ist NiMh, glaube ich, nicht LiIo. Mich würde mal interessieren, wie langlebig der Prius PlugIn-Akku ist. Btw.: Am kleinen Kofferraum sieht man, dass der eher eine "Bastellösung" ist. Dennoch bleibt er weiterhin im Programm, während der normale Prius in Deutschland gestrichen wird.

j.


04.09.2020 23:07    |    Alexander67

Zitat:

@gelbeQuietscheente schrieb am 4. September 2020 um 22:38:39 Uhr:

......

 

Zum Akkuoversize von Alexander:

1. Größerer Akku heißt mehr Gewicht, heißt weniger Zuladung. Für gleiche Zuladung brauchts eine robustere Karosserie (bzw. Leiterrahmen). Stabilerer Leiterrahmen heißt mehr Gewicht.

2. Mehr Gewicht heißt weniger Beschleunigung. Für gleiche Beschleunigung wird größerer Verbrenner gebraucht. Größerer Verbrenner heißt mehr Gewicht.

3. Mehr Gewicht heißt Akku ist schneller leer (bzw. extra für dich: schneller voll). Für gleiche elektrische Reichweite braucht man einen größeren Akku. Größerer Akku hat mehr Gewicht.

4. Fange wieder bei 1 an.

Zu 1.

Wenn so ein 20kWh Akku in relation zum 1t Fahrzeug wirklich schwer wäre, dann wäre das ein Argument.

Aber der Akku ist eben nicht sooo unglaublich schwer.

Man legt den Akku eben in den Kofferraum oder unter den Rücksitz.

Statt 3 Personen mit 100kg muss man eben eben noch 200 kg hinzu rechnen.

Aber 200kg mit denen man gut rechnen kann weil die immer an der selben Stelle sind.

Die Passagiere verlagern ihr Gewicht beim Sitzen und erst recht beim ein und aussteigen.

Die Passagiere müssen sich anschnallen und haben dann beim Unfall schwer zu kalkulierende Kräfte.

Wie viel hält der Beckengurt. Wie viel der Schultergurt?

 

Der Akku liegt unten irgendwo flach und kompakt.

Also ja, mehr Gewicht aber das hält sich in Grenzen.

 

Zu 2.

Wieso dickerer Verbrenner?

Da ist ein E-Motor der jederzeit unterstützen kann.

Verbrenner 120PS geht heute schon recht kleinen Motoren.

Dann noch 80PS und schon sind es ca. 200PS Systemleistung.

Ohh, ich hatte ja oben mit c=4 gerechnet.

Also streiche 80PS und ersetze mit 80kW E-Motor.

Aber bleiben wir mal bei 200 PS Systemleistung.


04.09.2020 23:10    |    jokergermany.de.vu

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. September 2020 um 20:26:12 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 4. September 2020 um 20:06:12 Uhr:

Akkus im Boden beim GTE?

Dem muss ich zustimmen.

Zumindest bei den aktuellen PlugIn liegen die Akkus nicht im Boden.

Das kann sich natürlich noch ändern.

Wo soll der Akku den eurer Meinung nach hin?

https://rettungskarten-service.de/.../Golf-7-GTE-ab-2014.pdf

https://rettungskarten-service.de/.../...-B8-GTE-Limousine-ab-2015.pdf

https://rettungskarten-service.de/.../...at-B8-GTE-Variant-ab-2015.pdf

Auf der Fahrbahn schleifen?

 

Man könnte sie noch flacher "ausrollen", aber ich finde das schon schön weit unten...


04.09.2020 23:38    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:50:42 Uhr:

Ich finde auch, dass E-Autos einfacher zu fahren/beherrschen sind, weil die Reaktion des Autos schneller kommt.

j.

Also ist ein schweres Auto "reaktionsfreudiger" als ein leichteres?

Interessant, aber meine Wahrnehmung ist eine andere.


04.09.2020 23:38    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 23:38:01 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:50:42 Uhr:

Ich finde auch, dass E-Autos einfacher zu fahren/beherrschen sind, weil die Reaktion des Autos schneller kommt.

Also ist ein schweres Auto "reaktionsfreudiger" als ein leichteres?

Interessant, aber meine Wahrnehmung ist eine andere.

Bist du mal ein E-Auto gefahren? Dann wirst du es verstehen. Den ID.3 kann man jetzt bald fahren. Habe schon einen beim Händler gesehen. Zum Probieren reicht schon ein Smart EQ. Da merkt man schon, wie gut Elektro abgeht.

j.


Bild

04.09.2020 23:43    |    cookie_dent

Ja, Renault Zoe, aber die Kiste würde ich jetzt nicht unbedingt als Auto bezeichnen.

Ansonsten nur PHEV (Mitsubishi Outlander + Audi Q5 50 TFSI e)


04.09.2020 23:44    |    Alexander67

Zitat:

@jokergermany.de.vu schrieb am 4. September 2020 um 23:10:58 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. September 2020 um 20:26:12 Uhr:

 

 

Dem muss ich zustimmen.

Zumindest bei den aktuellen PlugIn liegen die Akkus nicht im Boden.

Das kann sich natürlich noch ändern.

Wo soll der Akku den eurer Meinung nach hin?

https://rettungskarten-service.de/.../Golf-7-GTE-ab-2014.pdf

https://rettungskarten-service.de/.../...-B8-GTE-Limousine-ab-2015.pdf

https://rettungskarten-service.de/.../...at-B8-GTE-Variant-ab-2015.pdf

Auf der Fahrbahn schleifen?

 

Man könnte sie noch flacher "ausrollen", aber ich finde das schon schön weit unten...

Aktuell sind die üblichen PlugIn ja auf Verbrenner Platform Karosserien aufgebaut.

Wenn man eine PlugIn Platform erstellt und da auch normale Verbrenner einbaut, dann kann bei der Entwicklung des Fahrzeugs sehr gut auf PlugIn Bedürfnisse eingegangen werden.

 

Was dann da raus kommt?

Nun ja, das sieht man dann nach vielen Stunden Entwicklungszeit.

 

PS. Habe mir eines der PDF angesehen.

Könnte schon sehr in Richtung PlugIn entwickelt sein.


04.09.2020 23:46    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 23:43:22 Uhr:

Ja, Renault Zoe, aber die Kiste würde ich jetzt nicht unbedingt als Auto bezeichnen.

Ansonsten nur PHEV (Mitsubishi Outlander + Audi Q5 50 TFSI e)

PHEV ist nicht vergleichbar, da der E-Teil vergleichsweise lahm ist und wenn der Verbrenner dabei ist, hat man wieder die ganzen Verzögerungen mit drin. Den Zoe bin ich selbst noch nicht gefahren. Aber den ID.3 kann man sicher problemlos ab nächste oder übernächste Woche probieren.

j.


04.09.2020 23:55    |    cookie_dent

Warum? Würde ich mir eh nicht kaufen, aus Neugier vielleicht.


05.09.2020 00:25    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 4. September 2020 um 23:55:56 Uhr:

Warum? Würde ich mir eh nicht kaufen, aus Neugier vielleicht.

Ja, aus Neugier ist schon mal gut :D. Es fährt sich wunderbar entspannt und trotzdem schnell bei Bedarf. Ich sehe den Vorteil von Elektro nicht nur im Fahrspaß, sondern auch im Komfort. Mich würde besonders interessieren, wie jemand, der ein E-Auto zunächst nicht sonderlich interessant findet, es nach der Probefahrt findet. Der ID.3 ist dafür vermutlich ideal, aber ich bin ich ja auch selbst noch nicht gefahren, habe ihn lediglich bestellt :D.

j.


05.09.2020 03:19    |    cookie_dent

Das ich mir den ID.3 nicht kaufen würde liegt am Auto selbst und nicht am Elektoantrieb.

Der Innenraum sieht zusammengebastelt und billig aus, die Bedienung über die Touch Flächen ist für mich ein nogo.

Wegen der neuen VW Qualitäsvorstellung habe ich bereits den T-Roc nach nur einem Km Probefahrt wieder abgestellt. Innen alles aus Hartplastik und billig wirkenden Hochglanzflächen, so stelle ich mir kein 45.000€ Auto vor, da sah der Innenraum meines alten Fiesta von 2006 hochwertiger aus.

Das gleiche gilt für den ID.3, aber die Geschmäcker sind ja verschieden. VW sollte sich mal (beispielsweise) den Mazda MX-30 ansehen und da lernen wie man schicke Elektroautos baut.


05.09.2020 10:51    |    Goify

Und was muss mein müdes Auge auf Youtube entdecken? E-Autos fahren zu 100 % mit Kohlestrom. Auf den ersten Blick hört sich das blödsinnig an, weil doch eigentlich der Strommix an der Steckdose anliegt, aber das ist zu kurz gegriffen. Zusätzlicher Strombedarf wird nicht von der zusätzlichen PV-Anlage gedeckt, sondern vom nicht abgeschalteten Kohlekraftwerk, da die Solaranlage sowieso gebaut werden würde und durch das zusätzliche E-Auto der Kohlemeiler doch nicht vom Netz kann. Die Solaranlage und das E-Auto stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Und wer hauptsächlich nachts lädt, lädt fast immer mit fossil umgewandeltem Strom.

 

Auf einmal bekommt die Diskussion hier eine ganz andere Richtung.

Ich denke, für mich kann es dann höchstens der GTE sein (ab nächstem Jahr mit Steckdose in der Garage).

 

Falls es einer noch nicht gesehen hat: https://www.youtube.com/watch?v=zVLJI3PhJoI


05.09.2020 10:57    |    jokergermany.de.vu

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:51:52 Uhr:

Die Solaranlage und das E-Auto stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Und wer hauptsächlich nachts lädt, lädt fast immer mit fossil umgewandeltem Strom.

 

Auf einmal bekommt die Diskussion hier eine ganz andere Richtung.

Ich denke, für mich kann es dann höchstens der GTE sein (ab nächstem Jahr mit Steckdose in der Garage).

Ohne auf deine eigentliche Behauptung einzugehen:

Ich kaufe lieber ein Auto, welches fossile Brennstoffe nutzt, weil das andere Auto fossile Brennstoffe nutzen könnte.

 

Ok oO


05.09.2020 10:58    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:51:52 Uhr:

Und was muss mein müdes Auge auf Youtube entdecken? E-Autos fahren zu 100 % mit Kohlestrom. Auf den ersten Blick hört sich das blödsinnig an, weil doch eigentlich der Strommix an der Steckdose anliegt, aber das ist zu kurz gegriffen. Zusätzlicher Strombedarf wird nicht von der zusätzlichen PV-Anlage gedeckt, sondern vom nicht abgeschalteten Kohlekraftwerk, da die Solaranlage sowieso gebaut werden würde und durch das zusätzliche E-Auto der Kohlemeiler doch nicht vom Netz kann. Die Solaranlage und das E-Auto stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Und wer hauptsächlich nachts lädt, lädt fast immer mit fossil umgewandeltem Strom.

 

Auf einmal bekommt die Diskussion hier eine ganz andere Richtung.

Ich denke, für mich kann es dann höchstens der GTE sein (ab nächstem Jahr mit Steckdose in der Garage).

 

Falls es einer noch nicht gesehen hat: https://www.youtube.com/watch?v=zVLJI3PhJoI

Ich habe mal ein anderes Video von dem Typen in einem anderen Blog verlinkt. Die Antwort darauf war: https://www.motor-talk.de/.../toms-diskusions-ecke-t3994708.html?...

 

Wobei allerdings richtig ist, dass die zu erwartenden regelm. Ausfälle bzw zu wenig Leistung von Sonnen- und Windenergie irgendwie im Fall der Fälle kompensiert werden muss. Dafür muss man irgendwelche energieaufwändigen Vorsorge treffen. Irgendwelche Kraftwerke die man rel. schnell hochfahren kann, resourcenintensive Akkusysteme, Pumpspeicher-Kraftwerke die heftige Eingriffe in die Natur sind usw.

Zu oft wird in Studien aber nur der Öko-Anteil herausgepickt und fertig.

 

notting


05.09.2020 10:59    |    Goify

joker, verstehe ich nicht. Du fährst lieber Verbrenner, damit kein anderer deinen Kraftstoff "wegverbrauchen" kann?


05.09.2020 14:33    |    cookie_dent

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:59:55 Uhr:

joker, verstehe ich nicht. Du fährst lieber Verbrenner, damit kein anderer deinen Kraftstoff "wegverbrauchen" kann?

Richtiger wäre wohl:

Der Kraftstoff den ich nicht verbrauche wird anderswo verbrannt.

Zu glauben das die 1000 Liter Sprit/Jahr die ich mit meinem E-Auto weniger verbrauche auch tatsächlich im Boden bleiben ist, sagen wir mal vorsichtig, reichlich naiv.


05.09.2020 15:57    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. September 2020 um 21:26:43 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 4. September 2020 um 21:20:04 Uhr:

 

 

Das wäre echt interessant auszuprobieren. Der ID.3 hat ganz sicher einen tieferen Schwerpunkt als der GTI. Der GTE aber vielleicht nicht.

j.

Ich würde auf den ID3 setzen.

 

PS Also wenn der Fahrer das Fahrzeug beherrscht.

VW hat doch selbst erst auf einem Handlingparkour dem alten GTI 4 Sekunden abgenommen.

Würde ich mir auch ansehen.

Aber meine Prognose wäre, dass der ID Probleme habe wird die Zeit vom alten GTI dort zu unterbieten.

ist aber nur mein Tipp. Aber ob das so realistisch ist weiß ich natürlich nicht.

 

Zum Gewicht. Ab 2 Extra Personen merke ich schon eine Veränderung wie das Fahrzeug Beschleunigt Brems und einlenkt..


05.09.2020 15:59    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:51:52 Uhr:

Und was muss mein müdes Auge auf Youtube entdecken? E-Autos fahren zu 100 % mit Kohlestrom.

Diese These stammt vom ifW in Kiel bzw. Ullrich Schmidt. Sie geht davon aus, dass der Strombedarf durch E-Autos steigt. Das ist jedoch keineswegs sicher, denn durch Ersatz von Verbrennern durch E-Autos reduziert sich auch die Benzinproduktion, was wiederum Strom spart. Alleine in der Raffinerie spart man für 7 l. Benzinproduktion etwa 11 kWh. Dazu kommt der Strombedarf für Transport des Öls etc. In der Summe dürfte das etwa 1 zu 1 sein, also was ein E-Auto und ein Verbrenner für 100 km an Strom verbrauchen. Auch Musk sagte doch mal, dass der Strombedarf durch e-Autos insgesamt nicht steigen wird, wenn ich mich nicht irre, denn auch Verbrenner fahren indirekt mit Strom.

https://www.pv-magazine.de/.../

j.


05.09.2020 16:18    |    jennss

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 5. September 2020 um 15:57:18 Uhr:

VW hat doch selbst erst auf einem Handlingparkour dem alten GTI 4 Sekunden abgenommen.

Würde ich mir auch ansehen.

Aber meine Prognose wäre, dass der ID Probleme habe wird die Zeit vom alten GTI dort zu unterbieten.

ist aber nur mein Tipp. Aber ob das so realistisch ist weiß ich natürlich nicht.

Neulich wurden Mini Cooper SE und Mini Cooper S auf einer Outdoor Kartbahn verglichen. Trotz 145 kg höherem Gewicht und etwas weniger PS war der elektrische Mini klar schneller.

https://www.youtube.com/watch?v=F2aBgELdbt8

j.


05.09.2020 18:12    |    Lewellyn

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:51:52 Uhr:

Und was muss mein müdes Auge auf Youtube entdecken? E-Autos fahren zu 100 % mit Kohlestrom. Auf den ersten Blick hört sich das blödsinnig an, weil doch eigentlich der Strommix an der Steckdose anliegt, aber das ist zu kurz gegriffen. Zusätzlicher Strombedarf wird nicht von der zusätzlichen PV-Anlage gedeckt, sondern vom nicht abgeschalteten Kohlekraftwerk, da die Solaranlage sowieso gebaut werden würde und durch das zusätzliche E-Auto der Kohlemeiler doch nicht vom Netz kann. Die Solaranlage und das E-Auto stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Und wer hauptsächlich nachts lädt, lädt fast immer mit fossil umgewandeltem Strom.

 

Auf einmal bekommt die Diskussion hier eine ganz andere Richtung.

Ich denke, für mich kann es dann höchstens der GTE sein (ab nächstem Jahr mit Steckdose in der Garage).

 

Falls es einer noch nicht gesehen hat: https://www.youtube.com/watch?v=zVLJI3PhJoI

Das ist kein Argument gegen Elektroautos sondern dafür, die verdammten CO2-Schleudern zügigst abzuschalten. Ersatz durch Gaskraftwerke, die durch den ebenso zügigen Ausbau von PtG parallel mit den Erneuerbaren dann CO2-neutrales Gas verwenden können.

 

Wenn man nur wollte. Alles mit deutscher Technik und deutscher Wertschöpfung, statt australische Kohle und russisches Öl/Gas zu verbrennen.


05.09.2020 19:52    |    cookie_dent

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 5. September 2020 um 18:12:58 Uhr:

Das ist kein Argument gegen Elektroautos sondern dafür, die verdammten CO2-Schleudern zügigst abzuschalten. Ersatz durch Gaskraftwerke, die durch den ebenso zügigen Ausbau von PtG parallel mit den Erneuerbaren dann CO2-neutrales Gas verwenden können.

 

Wenn man nur wollte. Alles mit deutscher Technik und deutscher Wertschöpfung, statt australische Kohle und russisches Öl/Gas zu verbrennen.

Aus diesem Grund war ich schon immer dagegen die AKW´s abzuschalten, die standen eh schon schon da und wären noch 20 weitere Jahre gelaufen.

 

Es geht in dem Beitrag aber primär darum das durch den erhöhten Strombedarf die CO2 Schleudern erst später abgeschaltet werden können.

Wahlweise könnten wir natürlich auch Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen importieren.

Man könnte dann immerhin sagen: "Seht her wir tuen was gutes, denn wir haben alle Kohlekraftwerke abgeschaltet."


05.09.2020 20:03    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 5. September 2020 um 19:52:35 Uhr:

Aus diesem Grund war ich schon immer dagegen die AKW´s abzuschalten, die standen eh schon schon da und wären noch 20 weitere Jahre gelaufen.

20 Jahre zusätzlicher Atommüll sind eine ganze Menge. Immerhin bleibt der ja sehr lange radioaktiv.

 

Zitat:

Es geht in dem Beitrag aber primär darum das durch den erhöhten Strombedarf die CO2 Schleudern erst später abgeschaltet werden können.

Wie schon oben geschrieben: Den erhöhten Strombedarf gibt es womöglich gar nicht.

j.


05.09.2020 20:16    |    Alexander67

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2020 um 10:51:52 Uhr:

.....

Falls es einer noch nicht gesehen hat: https://www.youtube.com/watch?v=zVLJI3PhJoI

Ahhh wieso muss ich bei den an Ostfriesenwitze denken.

Nicht sooo ernst nehmen.


05.09.2020 21:46    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 5. September 2020 um 20:03:32 Uhr:

20 Jahre zusätzlicher Atommüll sind eine ganze Menge. Immerhin bleibt der ja sehr lange radioaktiv.

Ist eine Abwägungssache, ein Atommüllproblem haben wir sowieso.

Ich weis nicht was besser ist, jährlich 221,5 Tonnen radioaktiver Atommüll zusätzlich den man endlagern muss oder 220.000.000 Tonnen CO2 in die Luft blasen?

Auf der anderen Seite ist der CO2 Ausstoß ein planetares Problem und kein deutsches.

Es bringt wenig wenn wir alles Abschalten, uns in neue Abhängigkeiten begeben und unsere Nachbarn nehmen neue Kohlekraftwerke in Betrieb. Von China fangen wir besser gar nicht erst an.


06.09.2020 00:13    |    jennss

Hab mal geguckt, wie schnell ein GTI Clubsport S bei 0-60 km/h ist.

http://www.zeperfs.com/en/fiche6286-vw-golf-vii-gti-clubsport-s.htm

-> 3,5 s.

Ein ID.3 hat nach Werksangaben 3,4 s. :).

j.


06.09.2020 08:40    |    Goify

Und 0 - 200?


06.09.2020 13:14    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@jennss schrieb am 6. September 2020 um 00:13:20 Uhr:

Hab mal geguckt, wie schnell ein GTI Clubsport S bei 0-60 km/h ist.

http://www.zeperfs.com/en/fiche6286-vw-golf-vii-gti-clubsport-s.htm

-> 3,5 s.

Ein ID.3 hat nach Werksangaben 3,4 s. :).

j.

Wer auf das Wert legt weiß ja was er nehmen muss! Mein Auto braucht auf 60,63 dann 2,9sekunden (Driftbox) und hat 85ps weniger. Werksangabe auf 100 ist aber 0,1 schlechter als beim GTI CS. Kauft euch alte Subarus!

Mich interessiert zum Beispiel die Beschleunigung bei Tempos über 60kmh. Das unten nutze ich nur in abgespekter Form. (Max Drehmoment bei 4000 Umdrehungen) Das Alltagsauto wird nicht verheizt.

 

 

Den Vergleich mit dem GTI würde mich ja auch Interessieren aber auf einem Handlingparkour für Autos wäre mein Tipp eher nicht so schnell.


06.09.2020 13:30    |    jennss

https://www.youtube.com/watch?v=rgy6gFAMoXY#t=1230s

 

Ab 20:30 min:

- Platzvergleich mit Passat 20:30 min

- Wendekreis Vergleich mit Up 21:15 Min.

- Sprintvergleich mit GTI 21:45 Min.

 

Der GTI kann nicht folgen, aber da fehlen die km/h-Angaben. Das geht auf jeden Fall dort nicht bis 100 km/h.

j.


06.09.2020 13:42    |    Sp3kul4tiuS

ja man konnte sehen wo der Wendepunkt war. Richtig gefilmt war es leider nicht.

 

Meinte den Beschleunigungsvergleich. Sah so nach Alarm für Cobra 11 aus.


06.09.2020 13:44    |    jennss

Ja, stimmt, fiel mir auch auf. Der e-Up soll 9,80 m haben, der ID.3 10,2 m. Der Schnitt war nicht mittig.

j.


06.09.2020 14:22    |    cookie_dent

Bei "Vergleichstests" eines PKW Herstellers bin ich immer vorsichtig.

Man merkt, der ID.3 muss dringend vermarktet werden um den Flottenverbrauch zu senken.


06.09.2020 15:09    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 6. September 2020 um 14:22:04 Uhr:

Man merkt, der ID.3 muss dringend vermarktet werden um den Flottenverbrauch zu senken.

Das glaube ich nicht. Um den Flottenverbrauch zu senken reicht schon der e-Up. Mit dem macht man jedoch keinen Gewinn. Der ID.3 ist günstig zu fertigen und bringt Gewinn.

j.


06.09.2020 16:54    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 6. September 2020 um 15:09:21 Uhr:

Der ID.3 ist günstig zu fertigen und bringt Gewinn.

Ok, das mag sein.

Günstig zu fertigen sieht man ja am Innenraum, Hartplastik, Kunstleder und Touchflächen.

Sorry, aber für mich sieht so kein 40.000€ Auto aus und ich würde mich in sowas nicht wohl fühlen.

Da gibt es E-Autos die mir deutlich besser gefallen, aber das ist eine reine Geschmacksfrage.


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