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23.02.2018 13:40    |    jennss    |    Kommentare (19)

Wären mehr REx-Modelle auf dem Markt wünschenswert?

zu-wenig-rex?zu-wenig-rex?

Sie liegen zwischen PlugIn-Hybrid und E-Autos und erübrigen die riesigen Akkus, um genug Reichweite zu bekommen: E-Autos mit Range-Extender. Anders als beim PlugIn-Hybrid liegt der Schwerpunkt hier nicht auf dem Verbrenner, sondern auf dem E-Antrieb, so dass etwa 90% elektrisch gefahren werden kann, während PlugIn-Hybriden meist nur ca. 50% E-Anteil erreichen. Damit baut man einen größeren Akku als beim üblichen PlugIn-Hybriden ein und einen kleineren Benziner, der die Leistung nicht unterstützt, sondern nur die Reichweite verlängert. Die Gesamtleistung wird also nur durch den E-Motor mit Akku bestimmt.

 

Auf dem Markt gibt es kaum REx-Modelle. Mir fällt da jetzt nur der BMW i3 mit REx ein. Obwohl ich die doppelte Power unseres PlugIn-Hybrids sehr mag, sehe ich den Markt für REx-Modelle unterschätzt. Sicher, man hat noch einen kleinen Benzinmotor an Bord, der auch einige Kilometer mitläuft und gewartet werden muss, aber im Vergleich zu den riesigen Akkus, wie sie ein Tesla hat, kommt man günstig und leicht weg. Nachteil ggü. den großen Akkus ist, dass der REx die Leistung nicht erhöht, sondern sogar die Beschleunigung verschlechtert (beim i3 fast 1 Sekunde auf 100) während bei großen Akkus auch größere Ströme zum E-Motor fließen können. Während man für die ca. 4600 € eines REx-Motors ohne Getriebe (es geht sicher auch noch günstiger als beim i3, denke ich) auch einen Akku mit zusätzlich etwa 50 bis 70 km NEFZ-Reichweite bekommen kann, bietet der REx noch den Vorteil, auf das Benzin-Infrastrukturnetz Zugriff zu haben. Weiterhin kann man schnell "laden" und der CO²-Rucksack ist viel kleiner als bei einem riesigen Akku. Nachteilig ist, dass der REx mit kleiner Leistung bei dauerhaft hohem Tempo (Autobahn) die Geschwindigkeit begrenzt und nur bei gemischtem Betrieb für volle Power sorgt, denn er muss ja nur den Durchschnittswert über einen Zeitraum der geforderten Leistung liefern. Die hohe Spitzenleistung kann weiterhin aus dem Akku kommen, solange der genug Saft hat. Vorteil ggü. dem PlugIn-Hybriden ist, dass man auch im reinen E-Betrieb die volle Leistung hat, also z.B. beim i3 170 PS, während ein 330e rein elektrisch nur 88 PS bieten kann (auch wenn der Benziner immer zur Verfügung steht und eingreifen kann).

 

Da Langstrecken bei vielen Fahrern keinen so großen Anteil ausmachen, dürfte sogar schon der alte BMW i3 mit nur 60 Ah-Akku (190 km NEFZ) einen sehr großen E-Anteil seiner Kilometer erreichen. Dass der Tank nur 9 Liter hat, ist vielleicht insofern sinnvoll, weil man bei einem 30 Liter-Tank die meiste Zeit wohl nur einen vollen Tank mitschleppen würde. Soweit ich weiß, kann der REx im i3 aus irgendwelchen prinzipiellen Gründen den Akku nicht so einfach -wie beim PlugIn-Hybriden- aufladen, was ich etwas ungeschickt finde, aber das sollte eigentlich kein Problem sein. Nur baut eben sonst kein anderer Hersteller REx-Modelle, wenn ich mich nicht irre (den Ampera 1 gibt es nicht mehr auf dem Markt und der war mit nur 80 KM-E-Reichweite und großem Benzinmotor auch noch recht verbrennerlastig).

 

Zur Orientierung:
PlugIn-Hybride haben oft ca. 50 km NEFZ-Reichweite und erreichen damit in vielen Fällen etwa 50% E-Kilometer.

E-Autos mit REx erreichen mit 200 bis 300 km NEFZ-Reichweite wohl oft schon ca. 90% E-Kilometer

Reine E-Autos sind mit 500 bis 600 km NEFZ für die meisten Fahrer geeignet, einen zusätzlichen Verbrenner im Haushalt überflüssig zu machen.

 

Wie seht ihr das, findet ihr REx-Modelle auf dem Markt unterrepräsentiert oder ist diese Konstruktion zwischen E-Auto und PlugIn-Hybrid überflüssig?

j.

 

 

 

 

 

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23.02.2018 14:12    |    Redirion

ich hab mit "ja" abgestimmt. Ich war sehr enttäuscht vom Facelift des i3.

Eine Verbesserung des Range Extenders in irgendeiner Form wäre schön gewesen z.B. durch Nutzung der Abwärme des Verbrenners als Ausgleich zur fehlenden Wärmepumpe oder generell die Möglichkeit der Integration der Wärmepumpe beim Rex.

Toyota hat es auch geschafft bei jeder Prius Generation die Leistungselektronik weiter zu verbessern und elektrische Verluste oder Verbräuche weiter zu reduzieren. Beim i3 ist da offenbar seit dessen Einführung nichts großartig verbessert worden (keine Verbesserung beim Verbrauch).

 

Ist auch sehr Schade, dass die zweite Generation des Chevrolet Volt (Ampera "2") nicht nach Europa kommt. In China gibt es den auch seit kurzem. Stattliche 116km elektrische Reichweite. Das gibt es bei keinem anderen Plug-In-Hybriden.


23.02.2018 14:33    |    HenryFromWob

E-Autos mit Range Extender und serielle Hybride haben auch in meinen Augen ein unterschätztes Antriebskonzept an Bord. Ähnlich wie dieselelektrische Loks sollten sie den Betrieb des Verbrenners in einem sehr günstigen Lastbereich ermöglichen. Nissan gibt z.B. für seinen Note E-Power einen Verbrauch von 2,7l/100km im japanischen Zyklus an.

Ein BEV wie der i3 ließe sich bestimmt dahingehend optimieren, dass der Range Extender in einem Fahrzyklus mit hohem Autobahn- und Landstraßenanteil sehr effizient den Elektromotor mit Energie versorgt, während die Batterieladung nur in städtischem Verkehr gebraucht wird. Das würde auch dabei helfen, die Emissionen dort zu vermeiden, wo sie zurzeit am stärksten umstritten sind, ohne auf Langstreckenkomfort verzichten zu müssen. :)


23.02.2018 14:42    |    jennss

@Redirion Ja, da wäre beim i3 sicher noch mehr möglich, aber es ist auch nur ein Facelift gewesen. Der i3 war ein Meilenstein. So schnell wird der wohl nicht ersetzt. Überhaupt, in Carbon kommt da wohl nichts mehr. Eigentlich ist der i3 viel zu billig für seine Carbonkarosse. Die Nachfolger werden wohl in Stahl sein und dann mehr Marge abwerfen.

j.


23.02.2018 19:03    |    BurkhardR

Ich denke, PHEV und REX sind fast dasselbe und werden 0ber kurz oder lang zu einem Hybridtypus verschmelzen, in dem irgendwann dann der Verbrenner durch eine Brennstoffzelle ersetzt wird. Ja, es braucht eine große Auswahl der unterschiedlichen Hybriden - ineffiziente Notantriebe weniger.


23.02.2018 19:16    |    jennss

Das REx-Konzept ist eigentlich ein Serieller Hybrid, aber ich finde schon, dass man zu den üblichen PHEVs einen Unterschied sehen sollte. Bei einem PHEV wäre ein 200 km-Akku doch etwas überdimensioniert, denn dann fährt man ja kaum noch mit Verbrenner und für die letzten 10% einen großen Verbrenner mit Getriebe einbauen? Da nimmt man dann eben doch lieber ein "Notstromaggregat". Das ist nicht unbedingt ineffizient. 7l. Verbrauch ist nichts Ungewöhnliches bei einem Benziner. Hier sollte man nicht nur den Hubraum von 0,6 l. beim REx sehen, sondern die genutzte Leistung. Der REx muss im Mittel immerhin das erzeugen, was beim Akku verbraucht wird durch einen 170 PS-E-Motor.

Ein Mittelding ist der Mitsubishi Outlander. Bis 65 km/h ist der ein rein Serieller Hybrid, aber er hat auch einen großen Benziner dabei. Ich würde vor allem Modelle wie Up/Polo/Golf mit REx ausrüsten und dann den Akku bei etwa NEFZ 200 km belassen. Der i3 ist Stahlversion dürfte auch deutlich günstiger werden als bisher. Er wird nicht so kommen, aber als E-Mini vielleicht.

j.


23.02.2018 20:47    |    notting

https://www.heise.de/autos/artikel/Unterwegs-im-BMW-i3S-3969018.html

Zitat:

Im Januar 2018 haben sich 359 Kunden für den i3 entschieden. 149 davon haben 4600 Euro Aufpreis für den Range Extender bezahlt. Gut, dass der Testwagen ohne die Hilfsmaschine kam. Denn meine Empfehlung ist weiterhin: Sparen Sie das Geld oder investieren Sie es in andere Extras. Der Zweizylindermotor macht den i3 nicht zum Fernreiseauto, weil die Leistung von 25 kW zu gering und der Tank mit neun Litern zu klein ist.

Plus dass man den Verbrennungsmotor-Wartungskack doch hat. Dann doch lieber kleinerer Akku und größerer Verbrenner (also Hybrid), wenn man viel Stadtverkehr fährt.

 

Ein H2-REx/-Hybrid könnte aber vllt. interessant werden.

 

notting

 

EDIT: Zitat erweitert wg. Folgeposting.


23.02.2018 21:26    |    jennss

Zitat:

Dann doch lieber kleinerer Akku und größerer Verbrenner (also Hybrid), wenn man viel Stadtverkehr fährt.

Ich sehe in beiden Varianten/Ausrichtungen Vorteile und es kommt auf die Prioritäten an. Wenn ich mich nicht irre, werden viele i3 mit REx verkauft, so etwa die Hälfte habe ich in Erinnerung. Das hat schon seinen Grund. Mit dem REx wird einem die Angst genommen vor leerem Akku. Man kann ihn getrost bis an die Grenze leer fahren und ausnutzen, während man mit Akku alleine sicherheitshalber früh nachladen sollte. Zum reinen Langstreckenauto wird er durch den REx nicht, das ist klar. Aber ermöglicht z.B. am Wochenende mal ohne allzugroße Planung eine Strecke zu fahren, die über dem Akkubereich liegt. Das schnelle Tanken bringt auch weiterzufahren, wenn das Ladenetz mal dünn ist.

 

Mit dem PlugIn erreicht man doch noch erheblich weniger E-Anteil als mit dem REx-Auto. Gerade im Winter ist der E-Anteil auch öfter deutlich unter 50%. Weiterhin hat ein starker E-Antrieb (dank größerem Akku) auch den Reiz rein elektrisch richtig gut motorisiert zu sein, während man mit dem PlugIn elektrisch zwar gut, aber nicht so überlegen motorisiert ist, solange man den Benziner aus lässt.

 

Polestar bringt demnächst einen interessanten PlugIn. Dieser soll 150 km E-Reichweite haben und trotzdem einen fetten 2,0 Liter-Turbo. Allerdings wird der Polestar 1 auch sicher sehr teuer sein.

 

Eben auch im Lowcostbereich sehe ich Chancen für den REx, denn ein PlugIn-Hybrid ist eher teurer, jedoch dann auch stärker. Ein PlugIn mit nur ca. 100 PS Systemleistung würde nicht viel Sinn machen, da dann der E-Anteil vielleicht nur 50 PS hat, so dass der Benziner zu oft einsetzen muss. Dann lieber ein 82 PS-E-Motor plus REx (eUp!).

j.


23.02.2018 21:30    |    notting

@jenns: Hab mein Posting editiert :-)

Im Low-Cost-Bereich sehe ich eher Mild-Hybrid.

 

notting


23.02.2018 21:32    |    jennss

Mild-Hybride sind einfach nur Benziner, die etwas sparsamer laufen, weit entfernt vom E-Auto, das Strom tanken kann. Aber klar, die sind dann noch günstiger. Jedes Konzept hat seine Vorteile und Zielgruppe.

 

Edit: Ja, knapp die Hälfte hat den REx genommen. Bei der 60 Ah-Version habe ich 50% in Erinnerung. Beim 94er sind es wohl etwas weniger.

Schöner Link übrigens. Er schreibt allerdings auch von den Grenzen der Reichweite. Genau da wäre ein REx-Modell problemloser. Wenn man nur testen will, ist es leicht zu schreiben, dass man den REx-losen i3s empfiehlt. Nimmt man das Auto jedoch für sich und will möglichst wenige Einschränkungen haben, ist der REx eben doch eine gute Sache.

j.


23.02.2018 22:41    |    meehster

Mild-Hybride hatte vor allem Honda. Ich finde, die gehen einfach nicht weit genug - vor allem weil "richtige" Hybriden nicht viel teurer sind.

 

Elektroautos haben den großen Nachteil, daß man dafür eine (eigene) Stromlademöglichkeit braucht, die hat die Mehrheit der Leute in unserem Land nicht. Range-Extender-Elektroautos (serielle Hybride mit sehr viel größerem Akku als bei "normalen" Hybriden) haben im Grunde auch diesen Nachteil.

 

Als Weg für die Masse der Leute halte ich immer noch den Hybriden. Also einen richtigen Vollhybriden und nicht so eine Bastellösung wie Plug-In-Hybrid. Nicht umsonst ist Toyota (nicht nur) in Deutschland Markführer bei Hybridautos.

 

@ jenss: Bei deinen Abstimmungen fehlt fast immer das, was man auch anklicken könnte. Auch hier fehlt ein Votum für Hybridfahrzeuge als Möglichkeit der Abstimmung.


23.02.2018 23:21    |    jennss

Zitat:

Elektroautos haben den großen Nachteil, daß man dafür eine (eigene) Stromlademöglichkeit braucht, die hat die Mehrheit der Leute in unserem Land nicht.

Bei PlugIn-Hybriden mit kleinem Akku geht es ohne Lademöglichkeit zuhause kaum, aber so mit etwa 200 km Reichweite im Akku macht es schon Sinn, irgendwo zu parken und zu laden. Da muss das dann ja nicht jeden Tag sein. Gerade auch mit REx kann man sich sicher sein, im Notfall auch mal spontan weiter fahren zu können und den Akku in der Woche durchaus mal nahezu leer zu fahren, was ohne REx schlechter ist, da man dann für den Fall des Falles nicht genug km im Akku haben könnte. So reicht es dann wohl mit 1 bis 2x laden in der Woche irgendwo. Die meisten E-Auto-Fahrer ohne Hauslademöglichkeit haben wohl ihre Stamm-Ladestation, wo sie 'ne Stunde etwas machen können, ohne wirklich zu warten bis das Auto voll ist.

 

Zitat:

@ jenss: Bei deinen Abstimmungen fehlt fast immer das, was man auch anklicken könnte. Auch hier fehlt ein Votum für Hybridfahrzeuge als Möglichkeit der Abstimmung.

Die sind praktisch in der 2. Antwort mit drin, gehören also zu Verbrennern. Vollhybriden beziehen ihre Leistung ja eh nur aus Benzin. Die Frage ist hier eigentlich nur, ob ihr es so seht, wie offenbar die Industrie, indem sie auf REx-Modelle weitgehend verzichtet.

j.


24.02.2018 08:09    |    notting

@jennss:

Zitat:

Mild-Hybride sind einfach nur Benziner,

Falsch, gibt's auch für Diesel: https://www.renault.de/.../motoren.html

Zitat:

ENERGY dCi 110 Hybrid Assist Diesel 6-Gang-Schaltgetriebe 81kW

Ist ja gerade weil dieses Hybrid-System so billig ist bzw. so einen winzigen Akku hat, ist der Verbrenner in der Hauptsache gefragt, und da hat je nach Einsatzzwecke sowohl ein Benziner als auch ein Diesel seine Vorteile.

 

Zitat:

die etwas sparsamer laufen, [...]

Sag lieber "... die in div. Situationen vom E-Motor etwas unterstützt werden bzw. auch etwas rekuperieren können und somit der Verbrenner in entspr. Situationen etwas weniger Sprit braucht".

 

nootting


25.02.2018 12:12    |    jennss

Ob Benziner oder Diesel.... darum ging es mir jetzt nicht. Benziner sind es bei Hybriden eben nur fast immer, aber "Verbrenner" wäre natürlich genauer. Ok.

 

Es ändert nichts daran, dass Hybriden ohne PlugIn ihre Energie nur aus dem Benzin beziehen. Die Sparsamkeit eines Toyotas mit dem Spezialgetriebe ist allerdings durchaus beeindruckend. E-Autos und PlugIns stufe ich als etwas anderes ein. Das mag Ansichtssache sein. In meinen Augen liegt der große Schritt in Richtung E-Auto nicht zwischen konventionellem Verbrenner und Vollhybrid, sondern zwischen Vollhybrid und PlugIn-Hybrid.

j.


25.02.2018 13:01    |    Basti32

Beim nächsten Auto würde ich schon stark in die richtung BMW 225 ex gehen da es für mich im Alltag ideal wäre. Gut 2 Tage elektrisch auf die Arbeit und Abends zu Hause laden, wenn es dann mal in den Urlaub geht kann man immer noch mit Verbrenner lange strecken zurück legen.


26.02.2018 14:34    |    jennss

Ja, die Teil-Elektriker finde ich auch sehr gut und praktisch. REx-Auto und PlugIn-Hybrid haben beide ihre Vorteile und Schwerpunkte. PlugIns sind schon reichlich auf dem Markt vertreten. Warum die REx-Autos so selten sind, ist mir ein Rätsel. Als habe BMW sich da die Nutzungsrechte für den i3 gesichtert, was jedoch nicht sein kann :).

j.


27.02.2018 13:11    |    BurkhardR

Eine Antwort könnte auch sein, dass REXe eine deutliche höhere Nachfrage hätten und die Industrie ja heute schon die Nachfrage in Deutschland nicht annähernd befriedigen kann - siehe Bestell- und Konfigurationsstopps und ewige Lieferzeiten über ein Jahr. Warum also ein marktgerechtes E-Auto anbieten, wenn die Deutschen doch den weltweiten Überschuss an Diesel-PKWs brav kaufen sollen...


27.02.2018 14:29    |    jennss

Ja, es geht nur zaghaft voran bei den E-Autos. Eigentlich könnten doch viel mehr Modelle einen 60 KWh-Akku oder eben auch REx bekommen. So schwer kann das doch nicht sein. Für die meisten kommt ein E-Auto doch wg. der Reichweite nicht in Frage. Der Zusammenhang mit dem Verkauf alter Technologien (Diesel) ist möglich.

j.


17.01.2019 22:37    |    rauhwolf

Ja! - es gibt zu wenig E-Autos mit Range-Extender!

Aus allen Kommentaren und Berichten zu diesem Thema entnehme ich, dass das (Einspar- und Fahrdynamik-)Potential, das in einem "echten" Elektroauto steckt, noch nicht erkannt und damit auch nicht genutzt wird. Ein E-Auto, das mit vier kleinen E-Motoren (a ca. 30 kW) ausgestattet würde, spart den Verbrennungsmotor, das Schaltgetriebe, die Kupplung und das Differential. Verwendet man zusätzlich noch elektrische Keilbremsen, benötigt man auch keine Hydraulik. Wegen der radselektiven Motoransteuerung kann "Torque Vectoring" rein elektrisch realisiert werden. Wegen des Allradantriebs ist maximale Rekuperation möglich, was den Wirkungsgrad verbessert.

Der einzige Nachteil des E-Autos ist der teure und schwere Akku bei entsprechender Reichweite.

Und hier bietet der Range Extender den entscheidenden Ausweg. Da der REX-Motor (ob Hubkolben- oder Wankelmotor) in seinem optimalen Betriebsbereich arbeitet ist sein Verbrauch moderat und der Schadstoffausstoß minimiert. Das geringe Gewicht und die geringen Kosten für einen REX überkompensieren Gewicht und Kosten einer größeren Batterie.

Dieses Fahrzeug würde ich mir sofort kaufen, wenn der Preis angemessen ausfällt.

Setzt man zukünftig (in einigen Jahren) einen REX auf Brennstoffzellenbasis ein, Fährt das E-Auto mit REX quasi emissionsfrei. Erst wenn die Batterien so weit entwickelt sind, dass sie umweltverträglich hergestellt werden können und ein besseres Gewicht/kWh aufweisen, macht es Sinn, ausschließlich mit Traktionsbatterien ohne REX zu fahren.


17.01.2019 22:38    |    rauhwolf

Ja! - es gibt zu wenig E-Autos mit Range-Extender!

Aus allen Kommentaren und Berichten zu diesem Thema entnehme ich, dass das (Einspar- und Fahrdynamik-)Potential, das in einem "echten" Elektroauto steckt, noch nicht erkannt und damit auch nicht genutzt wird. Ein E-Auto, das mit vier kleinen E-Motoren (a ca. 30 kW) ausgestattet würde, spart den Verbrennungsmotor, das Schaltgetriebe, die Kupplung und das Differential. Verwendet man zusätzlich noch elektrische Keilbremsen, benötigt man auch keine Hydraulik. Wegen der radselektiven Motoransteuerung kann "Torque Vectoring" rein elektrisch realisiert werden. Wegen des Allradantriebs ist maximale Rekuperation möglich, was den Wirkungsgrad verbessert.

Der einzige Nachteil des E-Autos ist der teure und schwere Akku bei entsprechender Reichweite.

Und hier bietet der Range Extender den entscheidenden Ausweg. Da der REX-Motor (ob Hubkolben- oder Wankelmotor) in seinem optimalen Betriebsbereich arbeitet ist sein Verbrauch moderat und der Schadstoffausstoß minimiert. Das geringe Gewicht und die geringen Kosten für einen REX überkompensieren Gewicht und Kosten einer größeren Batterie.

Dieses Fahrzeug würde ich mir sofort kaufen, wenn der Preis angemessen ausfällt.

Setzt man zukünftig (in einigen Jahren) einen REX auf Brennstoffzellenbasis ein, Fährt das E-Auto mit REX quasi emissionsfrei. Erst wenn die Batterien so weit entwickelt sind, dass sie umweltverträglich hergestellt werden können und ein besseres Gewicht/kWh aufweisen, macht es Sinn, ausschließlich mit Traktionsbatterien ohne REX zu fahren.


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