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15.07.2020 12:21    |    jennss    |    Kommentare (61)

Smart EQ CabrioSmart EQ Cabrio

Ich möchte hier keinen langen Artikel schreiben, sondern vielmehr dazu anregen, dass ihr eure Geschichte vom Erstkontakt mit der Elektromobilität erzählt, eure ersten Gedanken, die erste elektrische Fahrt und so. So bekommen wir eine kleine Sammlung von ersten Eindrücken. Es müssen nicht unbedingt Kontakte sein, die zum Wechsel auf E-Antrieb führten. Hattet ihr vorher Bedenken und hat die erste elektrische Fahrt ein Umdenken bewirkt oder welche Eindrücke blieben zurück? Enttäuschung oder eher Begeisterung?

 

So hatte ich z.B. neulich Verwandte unseren E-Smart fahren lassen. Die waren ziemlich kritisch und etwas ablehnend ggü. E-Autos. Bei der Probefahrt kam dann Erstaunen, immer wieder "Gasgeben" :). Der kleine Smart mit nur 81 PS hat Eindruck hinterlassen. Dann kamen noch allerlei Fragen. Wir haben auch zusammen öffentlich geladen. Aber es gibt sicher auch Geschichten, wo das E-Auto auf der ersten Fahrt nicht die Erwartungen erfüllt hat. Erzählt mal, wie es bei euch war. Auch Plugin-Hybride "zählen" :).

j.

 

PS: Von meinen eigenen ersten Eindrücken erzähle ich später noch in den Kommentaren.

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15.07.2020 12:26    |    ankman

Ich habe zumindest einen Plugin-Hybriden bestellt. Ich berichte dann in zwei Wochen...


15.07.2020 12:33    |    reznor

Ich warte erst einmal auf die generelle Verfügbarkeit einer Ladeinfrastruktur in unserer Tiefgaragenanlage (200 Stellplätze, Baujahr 1972). Ich berichte dann in X Jahren... ;-)


15.07.2020 12:42    |    jennss

Ohne eigene Lademöglichkeit würde ich den ID.3 mit 550 km WLTP-Reichweite in Betracht ziehen (ca. 29000 € bei abgezogenen Rabatten, inkl. 204 PS, 125 kW Laden, "Automatik", LED Scheinwerfer, 19" Alufelgen, Standheizung etc.). Alle 2 Wochen mal beim Einkaufen oder so laden dürfte für viele funktionieren. Probefahren geht leider wohl erst Mitte September.

j.


15.07.2020 12:50    |    PIPD black

Vor vielen Monden hatte VW mal ein Event in B auf dem Tempelhofer Feld arrangiert. Da sind wir dann hin und konnten nach Anmeldung nen E-up! ohne Instruktor und einen E-Golf mit Instruktor testen. Es gab dann auch noch nen Touareg mit Hybrid, den haben wir nicht getestet. Die Fahrzeuge konnte man um einen kleinen Kurs scheuchen. War ganz lustig, die Fahrzeuge zu testen. Den up! haben wir dann unter Ausnutzung aller!!!! elektrischen Verbraucher (auch dem Zig.anzünder) auf der kurzen Strecke ordentlich seiner Restreichweite beraubt.

Die Veranstaltung gab einen Ein- und Ausblick, sowohl auf Technik als auch Preise. Fazit damals wie heute: Kann Spaß machen, ist aber zu teuer.


15.07.2020 12:51    |    muc2810

Nachdem ich von 2008 bis 2014 Erdgasfahrer war, konnte ich 2015 die Möglichkeit nutzen eine Mercedes B-Klasse F-Cell zu fahren. Zwar nur mal so für 30 Minuten, aber das hat gereicht um mich von der Elektromobilität zu überzeugen. DIE Ruhe im Fahrgastraum, der Anzug an der Ampel, das war einfach perfekt. Der Porsche neben mir stand noch immer an der Ampel als ich schon drüber war und aufpassen musste nicht zu schnell zu fahren ;)

Im Februar 2020 habe ich mir mal über Sixt Share eine ZOE geliehen und war wieder begeistert.

 

Die die Ladeinfrastruktur in der Stadt (TG in München) eher schwierig ist habe ich mich jetzt für ein PHEV entschieden. Im September bekomme ich einen MB A 250e. Aber mein Ziel ist letztendlich, sobald vorhanden, auf den MB EQA umzusteigen.

 

Bis der EQA kommt werde ich es hoffentlich geschafft haben in unserer Wohneigentümergemeinschaft die Elektrifizierung der TG durchzusetzen. Als Verwaltungsbeirat kann ich da sehr gut mit unserer sehr aufgeschlossenen Hausverwaltung zusammenarbeiten. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden ja derzeit debattiert. Ich schätze, dass wir zum Ende 2020, spätestens Mitte 2021 soweit sind.


15.07.2020 12:52    |    cso-cso

In den 1980er Jahren habe ich in der Esslinger Innenstadt gearbeitet. Die geistreichen Stadtväter dachten sich ein geniales Parkkonzept aus, welches die Parkmöglichkeiten aus dem Zentrum verbannte. Für die 20km zur Arbeit habe ich dann 90 Minuten gebraucht und dazu noch erhebliche Fahrtkosten gehabt. Neben dem Eingang unseres Ladens standen im Abstand zwei grosse Pflanzkübel. Der Zwischenraum war ungenutzt. Ich machte mich also auf die Suche nach einem komfortablen Kleinstfahrzeug, um den Zwischenraum als privaten Parkplatz nutzen zu können. Schnell bin ich beim City-El gelandet. Das habe ich mir für 12500.- DM in einem schönen Postgelb gekauft. Mit einem Speedkit kam ich damit auf sagenhafte 55km/h und 40km weit. Immerhin passte das Gefährt mit Strassenbahngeräusch genau zwischen die Kübel und ich konnte sogar vom Geschäft aus laden. Nur erhielt ich jeden Tag ein Knöllchen, da der Bereich nicht als Parkplatz ausgewiesen war. Ich kämpfte ein halbes Jahr mit der Bürokratie, bis ich eine Sondergenehmigung zum Parken bekam.

Nach 3 Jahren waren die Akkus des City-El kaputt. Ein neuer Satz sollte 6000.-DM kosten. Zum gleichen Zeitpunkt wechselte ich meinen Tätigkeitsbereich und versuchte das E-Gefährt wieder zu verkaufen. Leider erfolglos. 2 Jahre stand es bei diversen Händlern auf dem Hof. Der Zustand war zwischenzeitlich miserabel und ich bekam dann noch 1000.-DM die ich zu dem Zeitpunkt dringend benötigte. Aber die E-Mobilität liess mich nicht ganz los und heute bin ich glücklicher Besitzer eines E-Golf 300.


15.07.2020 12:53    |    muc2810

Zitat:

@muc2810 schrieb am 15. Juli 2020 um 12:51:30 Uhr:

Nachdem ich von 2008 bis 2014 Erdgasfahrer war, konnte ich 2015 die Möglichkeit n

 

...

 

enbedingungen werden ja derzeit debattiert. Ich schätze, dass wir zum Ende 2020, spätestens Mitte 2021 soweit sind.

Nachtrag: ca 90% meiner km fahre ich in er Stadt


15.07.2020 12:58    |    Redirion

Erstkontakt war eine Probefahrt von nur einigen Minuten in einem BMW i3 vor 2-3 Jahren. Theoretisch auch früher, aber ich zähle als Erstkontakt nur, wo ich auch selbst am Steuer saß. Ich bin quer durch die Stadt, auch mal in einem Abschnitt, wo 100km/h möglich waren. Ich hab nicht ein einziges mal bremsen müssen. Seitdem bin ich Fan vom One-Pedal-Driving. Das ist auf jeden Fall etwas, worauf ich fürs nächste Auto achte. Mit dem Grandland X in der Allradversion gibt es sogar PHEV, die das können. Kennt jemand noch weitere?.


15.07.2020 14:20    |    Dynamix

Meine erste E-Auto Fahrt? War ein BMW i3 den ich im Rahmen einer Firmenpromoaktion mit BMW mal in der Mittagspause fahren konnte. War ein Modell ohne REX, was dem Auto aber auch gut getan hat. Ging schon gut ab, aber die versprochene Reichweite hat man da natürlich nicht geschafft. Kurze Zeit später bin ich dann mal über Carsharing das gleiche Auto mit Rex gefahren. Angeblich 150km elektrische Restreichweite. Ohne jetzt gehackt zu sein war nach vielleicht 50km der Range Extender schon an weil die Batterie tot war. Das war in Sachen Reichweite schon was enttäuschend, dazu ist der i3 mit dem Rex deutlich schlapper auf der Brust wegen dem ganzen Zusatzgewicht.

 

Der nächste war dann ein Opel Ampera-E. Der hielt schon eher was er versprochen hat. Auf der Probefahrt ging die Reichweite auch nur so stark herunter wie ich auch km gefahren bin, dem traue ich die angegebene Reichweite von gut 300km schon eher zu.


15.07.2020 14:50    |    KillerTV

Ich bin vor ca. 2 Jahren mal eine Zoe gefahren. Fahrerlebnis war echt toll. Vom Motor war ich sofort überzeugt. Auch das Fahrwerk der Zoe hat mich als Renault-Skeptiker überrascht. Wir haben uns dann aber gegen eine Zoe entschieden, weil das Auto für unseren Geschmack zu einfach gemacht ist - es erinnerte mich vom Innenraum nicht nur an den Nissan Micra meiner Großmutter, es ist sogar einer (Renault-Nissan...)

Seit zwei Monaten haben wir nun einen e-Golf. Ist eben ein Golf. Da weiß man, was man hat. Die Qualität stimmt, der Platz auch. Ist aber nur unser Zweitwagen, weil die Reichweite eben nur für Stadt- und Umlandfahrten reicht. Ich bin kein E-Fanatiker, der für 400km Autobahn 6h unterwegs sein will...

 

Seit dem frage ich mich, wo wir wohl heute wären, wenn die Autoindustrie nicht 120 Jahre Verbrennungsmotoren verbessert hätte, sondern Energiespeicher weiterentwickelt hätte....

 

In ein paar Jahren wird definitiv auch mein Erstwagen (Passat B7 TDI) durch ein reines E-Auto ersetzt. Aber nur mit WLTP>500km (was dann Autobahn unter allen Umständen >200km entspricht).


15.07.2020 16:24    |    Quertraeger

Erstkontakt? :confused:

Ja, ich bin schon mal um E-Ausstellungsfahrzeuge in Einkaufszentren herumgeschlichen ...

Aber eine Anschaffung in diesem Leben sehe ich höchstwahrscheinlich nicht mehr, weil es an den für meine Bedürfnisse zu geringen Reichweiten mangelt. Und wenn ich das Auto nicht zu Hause in der Tiefgarage laden kann, dann schon gar nicht. :o Und außerdem, meinen E91 liebe ich trotz seines Alters immer noch, und wir bleiben wohl deshalb miteinander verbunden bis der Tod uns scheidet. :cool:


15.07.2020 17:42    |    Zarrooo

Erstkontakt war ein Peugeot iON (Mitsubishi i-MiEV). Als Auto eigentlich ein grauenvolles Vehikel, aber was wirklich Spaß gemacht hat, war der Elektroantrieb - mit der geringen Leistung und dem lausigen Rest des Autos drumherum aber nur in der Stadt. Trotz nur 67PS bis Tacho 60 verdammt flott und vor allem nahezu geräuschlos. Fand ich super! Normalerweise lässt in dieser Fahrzeugklasse der Lärm des fast ungedämmten und völlig kraftlosen Verbrenners ja den dringenden Wunsch nach einem Gehörschutz aufkommen (jedenfalls, wenn man auch nur etwas schneller vom Fleck kommen will, wie 'ne alte Oma auf einem Klapprad).

 

Das hat mich neugierig gemacht, wie sich das wohl in einem richtigen Auto anfühlen muss. Seitdem sind mir noch mehrfach ein Nissan Leaf (erste Generation), ein Renault ZOE und ein Kia Niro PHEV in Form von Leih- und Firmenwagen unter den Hintern gekommen.

 

Der Niro gefällt mir von Karosserie und Innenraum wirklich gut, aber es läuft beim PHEV für meinen Geschmack der Verbrenner zu oft mit (jedenfalls in der kühleren Jahreszeit) und Doppelkupplungsgetriebe mag ich auch nicht besonders. Der Leaf war wirklich schön zu fahren, sieht aber unglaublich häßlich aus (da hat Nissan in der zweiten Generation ja Abhilfe geschaffen). Der ZOE fuhr grundsätzlich auch gut, wäre mir aber zu klein und solche Renault-Macken wie diese kobige und unglaublich unpraktische Keycard würde mich im Alltag völlig nerven.

 

Ich stehe E-Autos grundsätzlich positiv gegenüber und könnte mir gut vorstellen, eins zu kaufen bei dem alles passt.


15.07.2020 19:14    |    Romiman

Im Jahre 2007 der Vectrix. Ein elektrischer Roller der 125er Klasse, von den Maßen her groß wie ein Burgman 400 oder Helix, von der Beschleunigung wie ein 500-650ccm Motorrad (Nicht Supersport).

Und dann ein paar Jahre später Probefahrten mit Zoe und Leaf (jew. die 1. Modelle).

 

Alle Fahrzeuge haben Spaß gemacht!

Der Leaf gefällt mir allerdings von Design überhaupt nicht, auch das jetzige Modell nicht, (auch wenn es nicht so schlimm ist wie der Leaf1), ein(e) Zoe ist mir zu klein, und der Vectrix in der Endgeschwindigkeit zu langsam (100km/h). Inzwischen gibt es ihn schon lange nicht mehr (neu).

 

Aber Haupthindernis gegen alle E-Mobile ist, dass ich keine (noch immer notwendige) heimische Lademöglichkeit habe. :(


15.07.2020 20:01    |    jennss

Ich freue mich, dass schon so viele mitgemacht haben.

 

Mit Erstkontakt meine ich natürlich selbst fahren, nicht im Laden angucken. Vielleicht sollte ich das im Start-Posting deutlicher machen :).

 

Zitat:

@muc2810 schrieb am 15. Juli 2020 um 12:51:30 Uhr:

Die die Ladeinfrastruktur in der Stadt (TG in München) eher schwierig ist habe ich mich jetzt für ein PHEV entschieden. Im September bekomme ich einen MB A 250e. Aber mein Ziel ist letztendlich, sobald vorhanden, auf den MB EQA umzusteigen.

Eigentlich würde ich einen PHEV nur dann anschaffen, wenn das Laden leicht fällt, weil man es dann auch regelmäßig machen kann. Für Laternenparker würde ich ansonsten eher ein E-Auto mit großem Akku empfehlen. Beim ID.3 mit 550 km WLTP-Reichweite z.B. braucht man ja nicht so oft zu laden (alle 2 Wochen?). Irgendwo findet man in der Zeit sicher schon die Möglichkeit beim Einkaufen oder so anzustecken.

j.


15.07.2020 20:13    |    muc2810

Zitat:

@jennss schrieb am 15. Juli 2020 um 20:01:26 Uhr:

Ich freue mich, dass schon so viele mitgemacht haben.

 

Mit Erstkontakt meine ich natürlich selbst fahren, nicht im Laden angucken. Vielleicht sollte ich das im Start-Posting deutlicher machen :).

Zitat:

@jennss schrieb am 15. Juli 2020 um 20:01:26 Uhr:

Zitat:

@muc2810 schrieb am 15. Juli 2020 um 12:51:30 Uhr:

Die die Ladeinfrastruktur in der Stadt (TG in München) eher schwierig ist habe ich mich jetzt für ein PHEV entschieden. Im September bekomme ich einen MB A 250e. Aber mein Ziel ist letztendlich, sobald vorhanden, auf den MB EQA umzusteigen.

Eigentlich würde ich einen PHEV nur dann anschaffen, wenn das Laden leicht fällt, weil man es dann auch regelmäßig machen kann. Für Laternenparker würde ich ansonsten eher ein E-Auto mit großem Akku empfehlen. Beim ID.3 mit 550 km WLTP-Reichweite z.B. braucht man ja nicht so oft zu laden (alle 2 Wochen?). Irgendwo findet man in der Zeit sicher schon die Möglichkeit beim Einkaufen oder so anzustecken.

j.

Ich arbeite seit 2004 im HomeOffice, selbstständig. Ca. 150m weiter sind zwei Ladesäulen der SWM, da kann ich das Auto tagsüber mal schnell hinstellen und wieder ins Büro gehen. Anschließend geht das Auto wieder in die TG.

 

Es ist aber alles vorbereitet, sobald das WEMOG und das GEIG im Bundestag und Bundesrat durch ist rückt der Elektriker an für die Wallbox. Die Abschließenden Debatten sollen Ende September 2020 sein.

 

Dann wird unser GLA200 (von meiner Frau) durch einen EQA ersetzt, sobald der erhältlich ist. Wenn dann das Leasing vom A250e ausläuft, reicht der EQA für meine Frau und mich.

 

Soweit die Roadmap


15.07.2020 20:48    |    Schwarzwald4motion

Mein Erstkontakt mit der e-Mobilität war theoretischer Natur, als ich mich mit meinem Bike einen Buckel hinauf quälte. Da hätte ich doch sehr gerne die Kraft der letzten Abfahrt mitverwendet.

Nun Rekuperation macht bei Fahrrädern keinen Sinn, aber bei BEV’s sehr wohl!

Seitdem ist Recherche angesagt, erst sollte es ein hybrid werden aber mittlerweile sollte trotz Schuko zu Hause ein BEV gesetzt sein, nur die Auswahl wie z.B. AWD und fünf Türen fehlt noch.


15.07.2020 21:13    |    jennss

Zitat:

@muc2810 schrieb am 15. Juli 2020 um 20:13:41 Uhr:

Dann wird unser GLA200 (von meiner Frau) durch einen EQA ersetzt, sobald der erhältlich ist. Wenn dann das Leasing vom A250e ausläuft, reicht der EQA für meine Frau und mich.

 

Soweit die Roadmap

Klingt super. Den EQA finde ich auch attraktiv. Mercedes/Smart hat bei E-Antrieben offenbar eine knackige Abstimmung. Der Smart geht echt zackig ab und vom EQC war in Tests eine ähnlich scharfe Abstimmung zu lesen. Das verspricht Spaß :).

j.


15.07.2020 21:36    |    BlechPaatscher

Ich Fahre jetzt seid knapp 2 Jahren ein E-Smart.

An sich ist er echt super, aber die Reichweite lässt zuwünschen übrig. Daimler verspricht dir 180 km mit einer vollen Ladung. Realistisch sind 140-150 km.

Zudem kommt hinzu das im Winter fast keine 100km zu erreichen sind zwecks Heizung für den Innenraum und der Batterie. Aber ja, wer fährt schon über 100km am Tag? Daher, sollte es ja reichen.

Zudem sind erhöhte Geschwindigkeiten gift. Alles über 80 Km/h frisst ziemlich Akku. Aber die Kapazität ist weiterhin 100%!

Die Beschleunigung ist fantastisch, die Straßenlage ist nicht zuvergleichen mit dem Verbrenner Smart. Der wo den Smart in der Kurve wegwirft sollte auch seinen Führerschein wegwerfen.

 

Desweiteren war mein Fahrzeug das 1 Jahr Stammkunde in der Werkstatt. Da, ihre worte "der E-Smart noch in Jungen schuhen steckt" sei das erstmal normal. Ich hatte knapp 11 Besuche in der Werkstatt mit nur 2 verschiedenen Problemen. Laden nicht möglich war einer davon, natürlich sehr ungeschickt für ein E-Fahrzeug.

Es gab zwar Gratis einen Ersatzwagen ABER es war ein Verbrenner. Erhöhte Leasing kosten durch das E-Fahrzeug und dann zusätzlich Tanken. Danke Merkel. Dazu sollte ich noch sagen das es für sie nach dem 3x nicht mehr selbstverständlich war einen zu bekommen.

Der Verbrauch ist aber auch nicht günstiger als ein Sparsamer Diesel. Dafür die Leasingsrate deutlich höher. Da hilft nicht mal das Geld vom Händler und dem Staat.

Unter dem strich:

Fahrspaß: Note 1

Kosten/Nutzen: 5

 

Ich werde mir keinen mehr holen. Da mein Strom aus der Steckdose nicht sonderlich Grün ist.


15.07.2020 21:44    |    Pflock

Tesla Model S.. normaler 85er mit Heckantrieb.

Bin ihn einen Nachmittag lang gefahren... vor allem Landstraße.

 

Was soll ich sagen... Überholvorgänge hab ich irgendwann wie bei meiner Aprilia RSv 1000 gemacht..

Der Durchzug ist so enorm, man hat fast Gefühl es sterben Gehirnzellen dabei ab..:D


15.07.2020 22:00    |    jennss

Zitat:

@BlechPaatscher schrieb am 15. Juli 2020 um 21:36:17 Uhr:

An sich ist er echt super, aber die Reichweite lässt zuwünschen übrig. Daimler verspricht dir 180 km mit einer vollen Ladung. Realistisch sind 140-150 km.

Welcher ist das? Unser Smart EQ hat nach WLTP 129 km und nach Nefz 160 km. 150 km sind möglich, aber nur im Citybereich.

 

Zitat:

Aber die Kapazität ist weiterhin 100%!

Super! Der Smart hat auch einen klimatisierten Akku. In dieser Klasse ist das eine Seltenheit. Der dürfte langlebig sein.

 

Zitat:

Der Verbrauch ist aber auch nicht günstiger als ein Sparsamer Diesel.

Der alte Smart 450er CDI war unglaublich günstig zu fahren, wie unser EQ jetzt. Aber kleine Diesel gibt es kaum noch, weiß nicht genau warum. Vielleicht sind die mit guten Filtern auch nicht mehr so sparsam? Selbst der VW Polo ist nicht mehr als Diesel zu bekommen, soweit ich das gesehen habe.

 

Zitat:

Ich werde mir keinen mehr holen. Da mein Strom aus der Steckdose nicht sonderlich Grün ist.

Wechseln auf Ökostrom, ist auch für den Haushalt gut :). Aber der Öko-Anteil im Strommix liegt jetzt schon bei über 50% und jedes Jahr dürften es etwa 5% mehr werden. Geht ziemlich schnell. Öffentlich laden ist auch immer öko, aber da braucht es schon den 22 kW-Lader.

j.


15.07.2020 22:52    |    der_Derk

Erstkontakt war vor fast 7 Jahren mit dem Mia - vielleicht nicht der beste Start. Auf der anderen Seite würde ich selbst dem Fahrzeug aus heutiger Sicht einen wesentlichen Punkt zu Gute halten: Es gab ihn. Im Gegensatz dazu haben wir aktuell zwar schöne Ankündigungen und vollmundige Produktionsstartversprechen mit zweijährigem Horizont und gefühlt wöchentlich geänderten Preisen, aber eben kein kaufbares Produkt (auf den L7e-Sektor bezogen).

 

Geworden ist es dann 'nen Twizy, der seit Anfang des Jahres ca. 2000 km bewegt wurde. Nicht allzu viel, aber es entfallen halt diverse Strecken auf andere Fahrzeuge. Als Innerorts-Einkaufswagen und für den Weg zur Arbeit macht er sich gut.


16.07.2020 07:10    |    Tillamook

Guten Morgen,

 

mein Erstkontakt war 2011 mit einem Citroen C Zero.

Bekamen wir für ein paar Wochen als Firmenwagen vom Stromversorger gestellt. Das Auto ist nun nicht gerade der Hammer, sehr einfach gehalten, fühlt sich nicht wie ein richtiger PKW an. Aber gut, vor fast einem Jahrzehnt waren die Umstände auch noch anders. Moderne Ladeinfrastruktur? Gab es nicht.

 

2012 kaufte ich mir ein Golf 1 Cabriolet als Spaßmobil neben meinem Passat. Der Passat war ein Säufer (V6 4Motion mit Super Plus und Automatik) und ich griff immer mehr zum kleinen Cabrio. Irgendwann war der Passat einfach auf und wirtschaftlich nicht mehr tragbar.

 

Ich brauchte ein neues Alltagsauto:

Wieviel Auto brauche ich wirklich um täglich von A nach B zu kommen?

-> Wir haben einen weiteren Kombi, also reicht mir ein Kleinwagen

-> 5 Türen / 4-5 Sitzplätze mit etwas Variabilität (Isofix, abschaltbarer Beifahrerairbag)

-> Gute Automatik, Klimaanlage, Sitzheizung, Tempomat absolut PFLICHT

-> Euro 6 Diesel oder sehr sparsamer Benziner

-> Garantie, weil ich nicht mehr selbst schrauben wollte

-> Kein Exot, keine Kleinserie, bezahlbare Großserientechnik auch für Ersatzteile

-> Xenon und Frontscheibenheizung wie beim Ford wäre schön, aber kein Must Have

 

Da mir Diesel oder Benziner recht egal war, habe ich den Filter weggelassen und hab über die Ausstattungen die Fahrzeugauswahl eingegrenzt. Tja und siehe da, es gibt Kleinwagen mit:

-> Automatik, Tempomat, Teilledersitzen, Lederlenkrad, el. FH, Frontscheibenheizung, Standheizung, Standklima, Panoramadach, PDC und so weiter. Kotflügel, Reifen, Bremsen, Fahrwerksteile alles lächerlich billig falls mal was kaputt geht.

 

So kam ich überhaupt auf ein E-Auto, speziell den E-Up. 5 Jahre Fahrzeuggarantie, 8 Jahre Garantie auf den Akku. Inspektion bei der Vertragswerkstatt? Knapp über 100€ :D Es passte einfach alles und nach der Probefahrt war eindeutig klar, was für ein Auto es werden wird. Es war ein Werkswagen aus Ende 2015, gekauft hab ich ihn Ende 2018. Das ist jetzt 30.000km her und ich will ihn noch 3-4 Jahre fahren, vielleicht noch länger denn es gibt ja keine klassischen Verschleißteile, danach wird es auf jeden Fall wieder ein E-Auto.


16.07.2020 08:55    |    kappa9

Mein Erstkontakt war eine Probefahrt im Tesla Model 75S in Hannover.

Völlig enttäuschend. Ich hatte zu der Zeit ernsthaft das ModelS als jungen gebrauchten in Betracht gezogen, aber bereits nach den ersten Metern auf der Schnellstraße bei Hannover wieder verworfen.

Das war aber nicht dem elektrischen Antrieb geschuldet - der war ok, wenn auch nicht so dolle wie alle immer erzählten (der P100D mag da eine andere Liga sein, aber auch nur dann, wenn man nicht über längere Autobahn-Stecken mal schneller unterwegs sein will - siehe die ganzen "LKW-Hinterherschleicher").

Ebenso die arrogante Art des Herstellers im Kundenkontakt, Service (-termine) und Ersatzteilversorgung ist für mich ein no-go.

 

Einige Zeit später begeisterte mich der i3 auf einer Probefahrt (da wir diesen als Kurzstrecken-Stadtauto für einen anderen Einsatzzweck benötigen, als die Limousine). - gleich gekauft. Meine Frau und ich fahren unseren i3 richtig gerne in der Stadt und auf kürzeren Strecken im Umland.

Seit über einem Jahr im Einsatz ohne Werkstattaufenthalt (bin auf ein kostenloses SW-Update). Prima


16.07.2020 10:20    |    Carlos1706

Ich habe mich bei meinem Fahrzeugwechsel vor 1 1/2 Jahren bewusst ein letztes Mal für den Diesel entschieden (XC90 II D5). Wir haben immer 2-3 große Hunde, die nehmen gerne den Platz von 4 Kindern ein, also VAN/SUV ist Satz. Daher trat ich auch eine Probefahrt mit dem XC90 Hybrid an, dieser schaffte reell 30km rein elektrisch. Die kurze Strecke ist allerdings so ruhig und entspannend, dass ich nicht den Umweg über einen PHEV gehen werde.

 

Hier warte ich nach den ersten Erfahrungen mit dem EQC sehnsüchtig auf den EQV von Mercedes. Viel Platz, auch unter miesen Bedingungen um die 300km, im Sommer auch gerne 400. Reicht in (fast) allen Lebenslagen.

 

Als E-Ersatz für den bergigen Arbeitsweg von 7km fahre ich bei >10 Grad Außentemperatur meine Super Soco TC, "einen 50er Roller". 1,8 kwh Akku, über 50km Reichweite. Im Gegensatz zu seinem 4-Takter Vorgänger gab es hier seit einem Jahr keine Reparaturen, Stotterer etc.


Bild

16.07.2020 15:06    |    Lewellyn

Miene erste Erfahrung war 2016 ein Leaf als Ersatzfahrzeug für den damaligen Nissan während der Inspektion.

Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, weil der Anzug eher mau war. Bis ich auf der Rückfahrt zum Händler mehr durch Zufall entdeckt habe, dass ich die ganze Zeit im Ecomodus unterwegs war.

 

Dann war der Anzug ok. :D


16.07.2020 16:32    |    jennss

Zitat:

@Carlos1706 schrieb am 16. Juli 2020 um 10:20:03 Uhr:

Hier warte ich nach den ersten Erfahrungen mit dem EQC sehnsüchtig auf den EQV von Mercedes. Viel Platz, auch unter miesen Bedingungen um die 300km, im Sommer auch gerne 400. Reicht in (fast) allen Lebenslagen.

https://www.autozeitung.de/...s-eqv-2019-motor-ausstattung-196041.html

 

Der EQV kostet mit 90 kWh netto und 413 km nach WLTP ca. 71000 €, mit 204 PS. Nicht wenig, aber der hat viel Platz. Etwa gleicher Preis wie der EQC, aber halb so stark bei etwas mehr Reichweite.

j.


16.07.2020 17:10    |    notting

Habe ich in https://www.motor-talk.de/.../...l-2-jetzt-aber-wirklich-t5209416.html beschrieben. Dort ist auch das Vorgeplänkel zieml. oben im Text ("Teil 1") verlinkt.

 

notting


16.07.2020 17:21    |    kappa9

@notting kleine Korrektur: ModelS ist kein Oberklasse Fahrzeug - lediglich dann, wenn man das am Preis fest macht.

Ansonsten: Einfach mal ein echtes Oberklassefahrzeug zum direkten Vergleich fahren.

Das war einer der Hauptgründe, weshalb ich sofort wieder enttäuscht Abstand vom Model S genommen hatte.


16.07.2020 22:25    |    starfishy

Ich hab vor Covid Nachbar's neues Tesla Model 3 Dual Motor gefahren. Die Ruhe im Innenraum ist nett, die Beschleunigung auch gut, auch wenn er sich nicht so schnell anfühlt wie er ist. Handling und Bremsen sind ok. Das Bedienkonzept ist aber so grauenhaft schlecht, dass ich das Auto nie selbst in Erwaegung ziehen wuerde. Der touch screen ohne Haptik fuer alles ist schon schlecht genug, aber die Plazierung des Tachos ist fuer mich als grossgewachsenen Fahrer so dass ich komplett von der Strasse wegschauen muss um ihn abzulesen. Vom reinen Sicherheitsaspekt kommt das fuer mich nicht in Frage.

Ich hab prinzipiell nichts gegen E-Mobilitaet und hatte vorher selbst ein Model 3 erwaegt, aber die Implementierung hier zeigt, dass der Wagen rein fuer autonomes Fahren gemacht ist, was noch nicht funktioniert.


17.07.2020 10:04    |    Carlos1706

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Juli 2020 um 16:32:04 Uhr:

Zitat:

@Carlos1706 schrieb am 16. Juli 2020 um 10:20:03 Uhr:

Hier warte ich nach den ersten Erfahrungen mit dem EQC sehnsüchtig auf den EQV von Mercedes. Viel Platz, auch unter miesen Bedingungen um die 300km, im Sommer auch gerne 400. Reicht in (fast) allen Lebenslagen.

https://www.autozeitung.de/...s-eqv-2019-motor-ausstattung-196041.html

 

Der EQV kostet mit 90 kWh netto und 413 km nach WLTP ca. 71000 €, mit 204 PS. Nicht wenig, aber der hat viel Platz. Etwa gleicher Preis wie der EQC, aber halb so stark bei etwas mehr Reichweite.

j.

Mein vormaliger 500er 4 Matic hatte über 300PS, doch richtig die Sau rausgelassen haben wir nur einmal mit Anschlag 250 von HH nach FL. Ansonsten lief der schon selten über 180km/h. Der höhere XC90 vermittelt von sich aus schon Gelassenheit und bietet mit etwas über 230 Diesel-PS mehr als ausreichend Leistung. Die Hybriden, egal ob Volvo, MB oder anderen kommen ja zum Anfahren und gleiten auch mit 100PS oder weniger aus, von daher sehe ich dem 200PS Frontkratzer entspannt entgegen. 140 ist bei mir schon lange das neue 180, dauert eh nicht mehr lange.

 

Dafür ist man entspannt am Ziel. Wer hetzen muss, hat m.E. den falschen Job oder steht zu spät auf.

 

Insofern begrüße ich den Schwenk zu mehr Ruhe im Straßenverkehr, der durch die wachsende Zahl von E-Autos und Hybriden begünstigt wird. Obwohl auch ich mich freue, möglichst zeitnah an meinem Ziel anzukommen, ist eine gewisse Gelassenheit im Straßenverkehr viel wertvoller.

 

P.S.: Musste auch erst Mitte 30 werden, um das einzusehen...

 

MfG Paule


17.07.2020 11:57    |    muc2810

Zitat:

 

 

ist eine gewisse Gelassenheit im Straßenverkehr viel wertvoller.

Gelassenheit ist ein gutes Stichwort.

 

Das würde auch dem einen oder anderem Schreiber hier gut tun. Leider muss man dafür erst ein bisschen älter werden ;) War bei mir nicht anders. Wobei meine Zeit als Erdgasfahrer mich schon sehr viel Gelassenheit lehrte. Bei knapp 1000 CNG-Tankstellen in Deutschland bekommt das Wort "Routenplanung" eine ganz andere Dimension.


19.07.2020 23:55    |    krebsandi

Nissan Leaf. Sagen wir es mal so, nicht schlecht. Wenn man ein Eigenheim mit Photovoltaik hat und/oder meist nur wenig fährt, absolut zum empfehlen. Für mein Fahrprofil nur Notlösung. Mir ist sowohl die Reichweite von ehrlichen 150km bis 170km als auch die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h etwas zu mager. 180 oder 190 sollte es schon sein.


20.07.2020 13:58    |    Neoelectric

Das ist über 20 Jahre her. Für die Stadt fasziniert mich das Antriebskonzept nach wie vor, was aber daraus gemacht wird (Langstreckenmöhren) macht mich sprachlos. Aber so funktioniert Politik nun einmal. Es springen ja genügend auf den Zug auf - ich komme gerade vom Autohaus, mein Schwager möchte jetzt auch ein elektrifiziertes Etwas für sich haben.


22.07.2020 16:51    |    BaldAuchPrius

Grüß euch.

 

Ja, der Erstkontakt. Da hatte ich mehrere. ;)

 

Den allerersten Kontakt mit elektrischen Antrieben hatte ich 2008 bei der Probefahrt mit einem Prius2 ... naja, ein "Teilzeitstromer", aber immerhin so überzeugend, dass ich ihn gleich angeschafft habe. 2014 oder 2015 denn eine Probefahrt im Mirai ... die gab mir den wortwörtlichen "Rest", den E Anteil möglichst bald auf 100% zu steigern. Naja, aber die damaligen rund 100 bis 130 km reale Reichweiten, bzw. die eine einzige H2 Säule im Umkreis von 80 km hielten mich dann dennoch ab.

Der nächste echte Kontakt war dann 2018 der I3 mit 94 Ah bei der Probefahrt ... ich hatte die Wahl, 94+REX oder 120er ... Auf Grund Bedenken, was öffentliche Ladestrukturen und korrespondierenden Reichweiten anging, wurde es der REX. Den werd ich noch gut 1 Jahr haben. Der Wunsch für 2021: entweder den jetzigen REX übernehmen, und fahren, bis dass der TÜV scheidet .... bin absolut zufrieden, und brauche den REX nur extrem selten, oder aber ein neuer 120er (aber nur wenn das Angebot gut ist) oder aber ein Kona EV. Auf jeden Fall elektrisch.

 

Nebeneffekt: 1 Mitarbeiterin "angesteckt", fährt eine ("ältere")ZOE, bekommt im Oktober eine nagelneue mit CCS und größerem Akku; bessere Hälfte "angesteckt", tauscht den Prius gegen einen Ioniq ein. Und der Prius ersetzt in der Firme einen reinen Verbrenner. Neue Mitarbeiterfahrzeuge: nur noch BEV, was anderes gibts nicht von uns. (Außer echte sachliche Gründe sprechen dagegen, dann einen passenden HSD)


22.07.2020 17:33    |    Kai R.

Mich hat mein Bruder auf seinem E-Roller mitgenommen. So lautlos durch die Stadt zu sausen, an der Ampel nach vorne fahren und als erster weg zu sein, das hatte was. Obwohl nur 45 km schnell ist man in der Stadt völlig ausreichend motorisiert. Als Folge habe ich mir auch einen gekauft (Niu) und bin in einem Jahr schon 3.000km elektrisch gefahren. Unsere Autos (Verbrenner) stehen immer dann, wenn die Fahrt in die Stadt geht und es nicht völliges Sauwetter ist.


22.07.2020 17:57    |    notting

Zitat:

@Kai R. schrieb am 22. Juli 2020 um 17:33:42 Uhr:

Mich hat mein Bruder auf seinem E-Roller mitgenommen. So lautlos durch die Stadt zu sausen, an der Ampel nach vorne fahren und als erster weg zu sein, das hatte was. Obwohl nur 45 km schnell ist man in der Stadt völlig ausreichend motorisiert. Als Folge habe ich mir auch einen gekauft (Niu) und bin in einem Jahr schon 3.000km elektrisch gefahren. Unsere Autos (Verbrenner) stehen immer dann, wenn die Fahrt in die Stadt geht und es nicht völliges Sauwetter ist.

Woher willst du wissen, dass du durch deine Vordrängelei keinen E-Auto-Fahrer daran hinderst ähnl. schnell weg zu sein bzw. du ihn dann daran hinderst die erlaubten 50km/h zu fahren? Finde diese Vordrängelei rücksichtslos, auch weil dabei meist nur extremst geringe seitl. "Abstände" eingehalten werden bzw. sauknapp vor anderen VT reingezogen wird.

 

Außerdem bezweifle ich, dass du der Umwelt so unterm Strich was gutes tust. Jedes Fahrzeug verbraucht bei der Herstellung einen Haufen Resourcen und muss regelm. gewartet werden. So hast du eine Konstellation, wo 2 Fahrzeuge quasi nur wechselweise verwendet werden. Zumal beim E-Roller der Akku (=großer CO2-Fußabdruck!) eine deutl. geringere Lebensdauer in km haben dürfte mangels Klimatisierung.

In der Stadt reicht doch Fahrrad völlig bzw. wenn das Fahrrad nicht reicht braucht man eh ein Auto.

 

notting


22.07.2020 18:42    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juli 2020 um 17:57:02 Uhr:

...

Außerdem bezweifle ich,...

Das ist eine ziemlich kontraproduktiv Breitseite. Im Moment geht es doch eigentlich um etwas ganz anderes, den Leuten zu zeigen dass es geht!

Und wenn dadurch ein Verbrenner viel länger gefahren werden kann statt einen neuen zu kaufen ist es alle Mal legitim ein popeliges E-Moped Zu erwerben, und von vor drängeln hat auch keiner geredet wird kaum langsamer sein als ein E Auto also doch alles gut.


22.07.2020 19:37    |    MrSh31by

Servus!

 

Mein erster. größerer Kontakt war mit einem EQ-Smart von 2018 und mich begeistert die Funktionalität für- und in der Stadt. Klein, Wendig, genug Reichweite, aber wie bekanntlich, das Reichweiten-Problem. Bei grob 5°C was dort der Fall war, hatte ich bei 80% Ladestatus eine Reichweite von berechneten 90km, nach meiner.. "Probefahrt" waren es grob 70km Restreichweite nach 5km Fahrt.. :)

 

Was ich jetzt als Meinung dazu abgebe ist: Für Stadt-Fahrer mit eigener Garage oder konstantem Zugang zu einer Ladesäule ist es eine wirkliche Alternative. Für Fahrer die viel Pendeln, ist es nicht wirklich sinnvoll, geschweige denn möglich, auf ein Co2-Armes E-Auto zu wechseln (Ich rede nicht von Hybriden, sondern von der Verstromung und am Ende Energiegewinnung für das Laden), noch sinnloser wird es im Fall großer Elektro-Fahrzeuge, da diese am Ende noch weniger Reichweite auf Gewicht bieten.. Und allgemein eine Ressourcen-Verschwendung sind.

 

 

Somit Daumen hoch für einen E-Smart oder A-Klasse EQ Hybrid, oder Voll-Elektrisch.

 

Zumindest solange, bis es keine Wasserstoff-Fahrzeuge gibt, egal ob Verbrenner oder mit Zelle. (Mein persönlicher Umwelt-Favorit ist ein Wasserstoff-Verbrenner, um das zu klären.)


22.07.2020 22:09    |    miata&e46

Hi,

ich fand das Tesla Model S von den Bildern her immer richtig genial.

Irgendwann in HH dann mal in Tesla-Store gewesen und 5 Minuten Probe gesessen.

Aber diese Preise.... Man(n) hat ja auch noch andere Hobbys und Interessen.

 

Irgendwann bin ich aber dann mal auf die Suche nach Gebrauchtwagen gegangen. Und dabei hatte ich festgestellt, dass es immer mal wieder kurzfristige "Schnäppchen" bei den CPO gab, die aber teils binnen Minuten wieder von den Seiten verschwanden. Und eines Abend hatte ich dann ungesehen und ohne jemeins mit so einem Teil gefahren zu sein ein 3 Jahre altes Auto zu weniger als 1/2 Neupreis gekauft (P85D).

 

Alles was dann folgte war ein Wechselbad der Gefühle:

- Auslieferung in FFM mäßig und Übergabe mit Mängeln

- Nach dem Kauf und vor Auslieferung kam das Update mit dem Akkugate bzw. der Ladegeschwindigkeit

 

+ Das Teil machte einfach Spaß ohne Ende (930NM instant Torque)

+ Mega viel Platz im Innenraum und Gepäckraum

+ Sehr komfortabel zu fahren

 

Ich hatte das Fahrzeug aber binnen 8 Wochen aber knapp 7 tkm wieder verkauft.

 

- die Ladegeschwindigkeit auf Langstrecke bzw. Reichweite war mir zu gering. Für die typischen Arbeitsfahrten hätte es zwar gereicht, aber für Familienurlaube ist mir das zu blöd.

- insgesamt einfach (zu) viel Geld für die Anschaffung

- als P-Modell doch recht hoher Energieverbrauch. Die lfd. Kosten wären bei Heimladung nicht wirklich günstiger als bei meinem 3 Liter 6-Zylinder-Diesel

+ durch vergelcihsweise konsequente nutzung kostenloser Ladestationen hatte ich auf die knapp 7 tkm aber kein 35€ Ladekosten. Auf Dauer ist das aber nicht bequem. Das ging nur weil teilweise Urlaub war und ich Mandanten hatte, wo in unmittelbarer Nähe die Versorger Stationen ohne Bezahlung installiert hatten.

- Immer wieder Updates. Die Überraschungen dabei waren nicht immer positiv.

- Meine Mängel aus der Auslieferung konnten bis zum Verkauf nicht abgestellt werden, da ich schlicht keinen Termin bis dahin bekam.

 

Ich hatte meinen Diesel einfach erstmal aufgehoben um zu sehen, wie sich das mit dem E-Auto so entwickelt. Aber der Tesla ist es dann für mich doch nicht. Zumindest nicht in der Kombination 85er Batterie und P-Modell.

Einen P100D hätte ich vermutlich noch, aber der ist finaziell für mich noch nicht schön zu rechnen.

 

Mein Fazit: ich hätte dennoch gerne wieder ein BEV. Vielleicht doch eine konsequentere und günstigere Kurstreckenkiste für meine bis zu 200km täglich (wobei selten mehr als 150km). Da würde aber ein i3 oder IONIQ schon gut passen. Die wären auch deutlich preiswerter und sparsamer. Und für die Langstrecke bis dahin halt doch noch der Familienkombi.

 

Mal schauen....



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