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12.01.2022 23:25    |    jennss    |    Kommentare (37)

Zum BMW 225xe hatte ich nach 10 Monaten etwas geschrieben. Zum ID.3 möchte nun auch ein bisschen zusammenfassen.

 

  • Insgesamt sind wir mit dem Auto sehr zufrieden.
  • Der Hinterradantrieb macht viel Spaß. 204 PS sind schon sehr ordentlich, aber mehr geht immer.
  • Besonders mit AutoHold geht er an der Ampel so stark ab, dass es mir schon fast peinlich ist :D. Einfach nur Pedal runterdrücken.
  • Ich verstelle nicht viel an den Fahrmodi. Nach neuem Start ist das Wesentliche eh wieder zurückgesetzt und ich mag es auch so, wie er im Modus Komfort läuft, d.h. Kraft wie bei "Sport" und keine besondere Rekupation mit "D" bei Gaswegnehmen (natürlich Stromwegnehmen :)).
  • Ich finde den Modus "D" entspannender mit Rollenlassen als "B" mit fester Rekupation. Ich bin nicht der Typ dafür oder gar für OnePedalDrive.
  • Die Software hatte anfangs mit 2.0 noch einige Macken. Mit 2.1 wurde vieles besser. Ich habe fast keine Fehlermeldungen mehr. Was vor etwa 2 Monaten zuletzt aufgetreten ist, war der Ausfall vom Lichtsensor. Ich kam da aus einem Tunnel und die tiefstehende Sonne hat womöglich die Licht-Automatik irritiert. Das heilt von selbst nach Neustart oder nach vielleicht 10 Minuten Fahrt. Ansonsten ist die Software jetzt eigentlich sehr ordentlich.
  • Das Fahrwerk finde ich sehr gut, macht Spaß. Es gibt fast keine Seitenneigung, wohl durch den tiefen Schwerpunkt dank Akku im Unterboden.
  • 58 kWh sind ein ordentlicher Wert. Da ich zuhause laden kann, kann ich auch das Ladefenster klein halten, d.h. ich lade nur ganz selten auf 100%, fast immer nur bis 80%. Ich denke, das dürfte sich positiv auf die Akkukapazität auswirken. 77 kWh wären eigentlich noch besser, z.B. auf den seltenen Langstrecken, aber ich habe im Alltag mehr von der etwas besseren Beschleunigung (129 kg leichter mit 58 kWh -> 0,6 s. schneller auf 100).
  • Bei Auslieferung war an einer Stelle am Armaturenbrett eine kleine Delle, kaum sichtbar, aber eben nicht perfekt. Hat VW ausgetauscht (das große weichgeschäumte hellgraue Teil).
  • Die Qualität macht für mich einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Polster sind solide, die Verarbeitung problemlos. Das Lenkrad ist in meinen Augen ein Highlight: Schönes Design mit Chromspange und gutem Leder. Den teils harten Kunststoff finde ich problemlos. Ich halte die Diskussion darüber für überbewertet.
  • Die weißen Teile, u.a. das Lenkrad finde ich super, würde ich immer wieder nehmen. Nach jetzt ca. 25000 km sieht man noch keinen Schmutz am Lenkrad. Dabei hatten mich alle davor gewarnt :).
  • Die Belüftungsdüsen finde ich nicht gut gebaut. Man kann Richtung und Durchlass schlecht einstellen. Ich habe die Belüftung allermeist einfach auf "Auto" gestellt und das ist ok.
  • Ich frage mich, ob das Auto eine Frontscheibenheizung hat. Die Scheibe wird sehr schnell klar, ohne dass viel Zugluft (wie im Smart) kommt.
  • Platz hat der ID.3 für uns reichlich, auf den Rücksitzen mehr als ein Golf.
  • Die Rückfahrkamera würde ich zum ID.3 auf jeden Fall empfehlen. Sie ist sehr gut (auch Ultraweitwinkel einschaltbar) und hilft beim Rückwärtsfahren sehr, da die Sicht nach hinten mit den getönten Scheiben eher mager ist. Anders als beim Smart ist die Rückfahrkamera immer sauber.
  • Bei der Bedienung gab es zum ID.3 ja viel Diskussion. Für mich ist sie ok. Mit ein paar Direkttasten wäre sie noch besser (Sitzheizung, Lenkradheizung), aber ich habe auch so kein Problem damit.
  • Man kann die Sitzheizung zwar über 2 Finger gleichzeitig auf + und - einschalten, aber die Erkennung ist nicht zuverlässig. Daher nutze ich eher den Umweg über das Clima-Menü.
  • Die Spracherkennung ist nahezu unbrauchbar. Es ist beim Eingeben des Navi-Ziels genau andersrum als beim BMW 225xe. Beim BMW habe ich dafür nur die Spracherkennung genutzt (die ist gut), weil die Buchstabeneingabe sehr umständlich mit dem iDrive ist. Beim ID.3 dagegen tippe ich das Ziel immer ein. Ist mit der Qwertz-Tastatur ja einfach. Nur beim Fahren ist das natürlich nicht ideal.
  • Das Navi kennt viel weniger POIs als Google. Ich hoffe, das wird noch besser. Das Routing ist nicht immer korrekt, aber als ich eine Zeitlang mit Googles Navi (über Android Auto auch im Cockpit) gefahren bin, habe ich festgestellt, dass auch Google nicht alle Baustellen etc. kennt. Manchmal war doch das VW-Navi besser, was mich überraschte. Es ist ein Glücksspiel, welches Navi besser routet. Deshalb nutze ich jetzt fast nur noch das interne, weil es bequemer ist und ich das Handy nicht verbinden muss (was manchmal zäh sein kann).
  • Die Verkehrszeichenerkennung möchte ich nicht mehr missen, funktioniert insgesamt sehr ordentlich. Falsche Schilderkennungen sind selten.
  • Was ich gerne im Display hinterm Lenkrad hätte, wäre die Restkapazität in Prozent (statt nur km) und den Bordcomputer mit den wesentlichen Werten wie Durchschnittsverbrauch etc.. Aber es geht auch im zentralen Display. Ich habe da das Navi neben den Bordcomputer konfiguriert.
  • Ich habe jetzt immer AutoHold drin. Aber 100% perfekt ist es noch nicht. Besonders beim Rückwärtsfahren kann es vorkommen, dass die Bremse einen Tick zu früh anzieht. Kann man noch ein wenig feiner abstimmen, ist aber insgesamt jetzt ok. (war anfangs schlecht).
  • Dass es kein Schiebedach zum ID.3, finde ich nachwievor schade. Das war ein Highlight bei unserem BMW 225xe. Ich vermisse die Luft von oben.
  • Das LED-Licht ist sehr gut. Matrix nutze ich noch immer selten, fahre aber auch kaum Landstraße.
  • Beim Design gefallen mir vor allem die 20"-Felgen, der türkise Lack und das weiße Lenkrad. Die schwarze Heckklappe sieht modern aus, finde ich. Überhaupt finde ich das ID.3-Design sehr gelungen. Es ist schlicht und charaktervoll, im Prinzip ähnlich dem Golf 1 damals. Der ID.3 hat ggü. dem Cupra Born ein vielleicht weniger sportliches Design, aber m.E. das kultigere. Im Prinzip stehen Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 genauso zueinander.
  • Über den kleinen Wendekreis freue ich mich oft. Ich nutze den viel im Hamburger Raum. Überhaupt gefällt mir die Lenkung sehr gut. Sie ist leichtgängig und präzise. Beim BMW 225xe fand ich sie zu schwergängig und mochte nicht so gerne einhändig fahren. Der BMW hatte auch einen deutlich größeren Wendekreis, der mich zeitweilig störte.
  • Der Verbrauch ist im Sommer niedrig, im Schnitt lag ich wohl bei etwa 16-17 kWh/100 km, wobei ich recht viel Stadtautobahn fahre. Mein Minimum waren auf dem Arbeitsweg (31 km) 11,3 kWh, aber das lag am Stau. Bei Stau geht der Verbrauch im Sommer immer runter.
  • Im Winter ist der Verbrauch dagegen besonders auf Kurzstrecken hoch. Nach 10 km sind es bei ca. 0 Grad oft um die 24 kWh/100 km ohne Heizung und 27 kWh/100 km mit Heizung. Mit längerer Strecke sinkt der Verbrauch, hängt aber natürlich auch von der Geschwindigkeit ab. Ich fahre immer mit Heizung.
  • Anfang Oktober mit konstant 150 km/h hatte ich einen Verbrauch von ca. 27 kWh/100 km.
  • Grundsätzlich würde ich immer wieder ein rein elektrisches Auto kaufen. Ggü. dem BMW 225xe sehe ich die Vorteile, dass ich immer volle Power zur Verfügung habe, nicht nur im Hybridmodus mit Sportprogramm, und der Akku hat wesentlich weniger Zyklen. Beim BMW war es pro Tag mindestens ein Vollzyklus und ich musste dennoch oft noch mit Benzin fahren. Selbst mit einem Hybrid mit 100 km WLTP-Reichweite (real etwa 70 km) hätte ich wohl jetzt einen Vollzyklus pro Tag. Beim ID.3 habe ich im Schnitt nur etwa 1/4 Zyklus pro Tag.
  • Die Reichweite liegt bei mir im Sommer im gemischten Betrieb (Stadt und Autobahn, kaum Landstraße) bei etwa 300-350 km, im Winter bei etwa 220-270 km. Während ich beim Smart im Sommer öfter die WLTP-Reichweite real erreicht habe (130 km), kommt das beim ID.3 nicht vor. Ich habe wohl noch nie 420 km real mit einer Ladung geschafft, was aber wohl auch daran liegt, dass ich mit ID.3 etwas schneller fahre.
  • Im Winter ist das Laden langsamer als im Sommer, was wenig verwunderlich ist. Wenn man ganz kalt direkt an eine Highspeed-Ladesäule kommt, lädt er bei 0 Grad mit nur ca. 50 kW. Warmgefahren sind es auch keine 100 kW, eher 70 kW. Aber meine Langstreckenerfahrung ist noch nicht so groß. Im Sommer erreicht er die 100 kW im unteren SoC-Bereich (bis ca. 33%).
  • Die Vorklimatisierung nutze ich, wenn draußen Frost ist und die Scheibe nicht sauber. Ansonsten nur dann, wenn es kalt und der Stecker noch dran ist. Dann wird ja direkt geheizt und der Akku geschont, was sonst rund 5% SoC kostet.
  • Ich bin froh, dass das Auto nur Golf-Länge hat. Das ist auch gerade beim Längsparken vorteilhaft ggü. z.B, einem Mittelklasse-Auto. Dabei hat der ID.3 sehr ordentlich Platz, was ich recht genial finde.
  • Das Ladekabel habe ich in der Klappe unten im Kofferraum, nutze ich aber selten. Zuhause habe ich die Wallbox und unterwegs lade ich fast nur DC. Einen Frunk vermisse ich nicht und freue mich lieber über die kurze Fronthaube.
  • Ich bin gespannt, was mit den nächsten OTA-Updates kommen wird. So lange wird es mit 3.0 wohl nicht mehr dauern. Das Updaten auf 2.3 klappte bei mir problemlos.
  • In der Kompaktklasse wird der Renault Megane E-Tech der erste echte Konkurrent zum ID.3 sein (vom Cupra Born abgesehen, der ja ein ID.3-Derivat ist). Schaut man sich die Preise des Megane an, erscheint der ID.3 sehr günstig, aber erstmal abwarten, was der französische Fronttriebler bieten wird. (Ab 1. Februar soll er bestellbar sein)
  • Fazit: Für uns ist der ID.3 mit 58 kWh und 204 PS ein sehr guter, spaßiger Allrounder.

j.

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12.01.2022 23:45    |    tomcat092004

Vielen Dank für deinen Testbericht.

Der ID3 ist durchaus ein solides Fahrzeug und ist für vieles nutzbar.


13.01.2022 06:42    |    Nuvirus

danke für den Bericht, sehr interessant.

Ich hab eine vergleichbare Strecke zur Arbeit, wie schnell fährst du denn auf der Autobahn und was sind bei ca. 30km deine Verbräuche im Vergleich Winter und Sommer auf die Entfernung und klimatisierst du vor der Heimfahrt das Auto vor zumindest im Winter oä.

 

der stärkste Konkurrent wenn auch leider nicht bei der Länge ist wohl der Model 3 SR+ mit LFP Akku und inzwischen auch 60KWh Akku, denke eigl der wäre für mich am besten da sparsam und effizienter auf der Autobahn und damit bei höheren Geschwindigkeiten und auch preislich teils wohl sogar deutlich interessanter da man sich nicht mit einer so seltsamen Aufpreispolitik wie bei allen Deutschen Automarken rumschlagen muss bzw. bei den meisten generell.

Abstandstempomat stelle ich mir fürs pendeln doch sehr entspannt vor, das hat der M3 in der Basis bereits drin.


13.01.2022 08:15    |    Goify

Das hört sich ganz gut an, aber ich habe mich dann doch für einen Mildhybriden entschieden und gegen den Vollelektro. Für meinen Alltag ist ein E-Auto zwar am besten, aber braucht man zwingend Allrad, gibt es einfach noch nichts passendes Kleines.


13.01.2022 09:44    |    bredi38

Den Aussagen kann ich voll zustimmen. Ich besitze meinen ID.3 seit Oktober 2020. In Österreich mit ca. 800 km Entfernung war ich auch. Habe mich an den Ionity-Schnelladestationen orientiert. Bis auf den etwas hohen Preis von 55 ct. (zu Hause und in der Zweitwohnung habe ich jeweils eine Wallbox und zahlen ca. 29 ct.). In Österreich war in Pensionsnähe zum Glück eine 50 kw-Schnelladesäule, die auch per Vertrag mit we charge von VW verbunden ist. Allerdings kostete da eine kwh über 70 ct. Aber das ist ja kein ID.3-Problem.

 

Sehr gut finde ich OTA. Ich habe derzeit 2.3. Der Vorteil ist, dass man doch immer ein technisch aktuelles Produkt nutzt. Ich würde für erforderliche Hardware auch einen gewissen Mehrpreis akzeptieren.


13.01.2022 11:25    |    tetekupe

Schöner Bericht. Aber ich finde 27 kw/h im Winter mit Heizung ganz schön viel Verbrauch. Okay, es gibt keine lokalen Emissionen, aber eigentlich hat so ein E-Auto weder einen Verbrauchsvorteil (also keinen Kostenvorteil) und auch keinen positiven Umwelteffekt, solange der Strom fürs aufladen nicht 100 Prozent regenerativ ist.


13.01.2022 11:47    |    PIPD black

Es ist ja schon mal gut, dass der Akku groß und leistungsfähig genug ist, dass man im Winter auch noch ordentlich unterwegs sein kann.....mit Heizung. Anders als es jetzt z. B. verstärkt von Mokka & Co. zu lesen und zu hören ist. Da schrumpft die beworbene km-Leistung von über 300 km im Winter auf knapp über 100 zusammen und die Schnellladung funktioniert auch nur noch schleichend.


13.01.2022 15:01    |    Old Faithful

Danke für den Bericht. Bestätigt meinen bisherigen Eindruck.

Ich finde auch gut, dass die Platzvorteile, die E-Mobilität bietet, genutzt wurden: Viel Innenraum bei geringer Außengröße. Mir gefällt aber nicht, dass er so schwer und so teuer ist (Im Vergleich zum Model 3). Dazu fehlt mir ein Schiebedach und ein Dachgepäckträger (fürs Boot). Die optisch schiefen Sitze gefallen mir überhaupt nicht. Ich finde sie billig aussehend und gestalterisch missglückt. Man sitzt nicht schlecht drauf und das Beste ist, dass man sie dann nicht sieht. Ich hoffe, dass sich bei allen genannten Punkten noch Verbesserungen einstellen.


13.01.2022 16:12    |    notting

Danke für deinen Artikel, insb. für deine realen Verbrauchswerte.

 

Hast du eine Wärmepumpe?

 

Eine Verkehrszeichenerkennung brauche ich eigentlich nur, wenn das Verkehrszeichen z. B. von einem LKW verdeckt ist. Aber dann bringt mir ein Kamera-basiertes System nix ;-)

 

Bin auch auf den Megane E-Tech Electric gespannt, da ich auf jeden Fall zumindest 750kg-Anhänger offiziell ziehen können will, was der ID.3 nicht kann. Zudem bin ich Renault-Fan :-)

 

notting

 

PS: DMW 225xe?! ;-)


13.01.2022 16:31    |    notting

Zitat:

@bredi38 schrieb am 13. Januar 2022 um 09:44:06 Uhr:

Den Aussagen kann ich voll zustimmen. Ich besitze meinen ID.3 seit Oktober 2020. In Österreich mit ca. 800 km Entfernung war ich auch. Habe mich an den Ionity-Schnelladestationen orientiert. Bis auf den etwas hohen Preis von 55 ct. (zu Hause und in der Zweitwohnung habe ich jeweils eine Wallbox und zahlen ca. 29 ct.). In Österreich war in Pensionsnähe zum Glück eine 50 kw-Schnelladesäule, die auch per Vertrag mit we charge von VW verbunden ist. Allerdings kostete da eine kwh über 70 ct. Aber das ist ja kein ID.3-Problem.

Die 0,55EUR/kWh bei Ionity ohne Grundgebühr sind aber auf 1-3 Jahre begrenzt? Gibt aber für so ein Auto auch mehr als genug Alternativen, insb. solange nur 150kW gefordert sind.

 

50kW und schnell?!

Über EnBW konnte man die nicht nutzen? Dann hätte es höchstens 0,55EUR/kWh gekostet.

 

notting


13.01.2022 16:39    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 13. Januar 2022 um 08:15:15 Uhr:

Das hört sich ganz gut an, aber ich habe mich dann doch für einen Mildhybriden entschieden und gegen den Vollelektro. Für meinen Alltag ist ein E-Auto zwar am besten, aber braucht man zwingend Allrad, gibt es einfach noch nichts passendes Kleines.

Klein wie eine Mercedes C-Klasse? (siehe dein Profil)

Polestar 2 LRDM

Mercedes EQA 4MATIC (etwas weniger Grundfläche aber höher, nicht die volle BEV-Förderung (nur bei 2WD voll), dafür das AFAIK billigste BEV mit mind. 1,8t AH-Last)

VW ID.4 GTX (ist deutl. höher, IIRC auch nicht die volle BEV-Förderung)

Nissan Ariya e-4rce oder so ähnl. (ähnl. wie ID.4, kommt aber erst noch)

 

notting


13.01.2022 17:17    |    Goify

notting, klein wie mein Polo oder meinetwegen wie ein Golf. Die C-Klasse habe ich schon lange nicht mehr.

Es läuft aktuell auf den Subaru Impreza raus. Saugbenziner mit CVT und E-Motor.


13.01.2022 23:47    |    jennss

Zitat:

@Nuvirus schrieb am 13. Januar 2022 um 06:42:12 Uhr:

Ich hab eine vergleichbare Strecke zur Arbeit, wie schnell fährst du denn auf der Autobahn

80 bis 120, da begrenzt, also ca. 2/3 mit 120 km/h.

 

Zitat:

und was sind bei ca. 30km deine Verbräuche im Vergleich Winter und Sommer auf die Entfernung und klimatisierst du vor der Heimfahrt das Auto vor zumindest im Winter oä.

Im Sommer etwa 17, im Winter im Schnitt etwa 22, aber das kommt sehr auf die genaue Temperatur und Geschwindigkeit (Verkehrslage) an. Ob -5 Grad oder +5 Grad ist schon ein deutlicher Unterschied. Ich habe ein paar Verbräuche angehängt, fotografiere das manchmal. Die Temperatur sieht man darauf meist.

 

Ich klimatisiere selten, da das Auto morgens nicht angesteckt ist (ich lade meist abends). Mit Vorheizen aus der Wallbox ist der Verbrauch niedriger, da das Auto dann nicht mehr so stark aufheizen muss.

 

Zitat:

der stärkste Konkurrent wenn auch leider nicht bei der Länge ist wohl der Model 3 SR+ mit LFP Akku und inzwischen auch 60KWh Akku, denke eigl der wäre für mich am besten da sparsam und effizienter auf der Autobahn und damit bei höheren Geschwindigkeiten und auch preislich teils wohl sogar deutlich interessanter da man sich nicht mit einer so seltsamen Aufpreispolitik wie bei allen Deutschen Automarken rumschlagen muss bzw. bei den meisten generell.

Ich mag das Konfigurieren :). Musste dir genau ausrechnen, was du brauchst. Nicht vergessen, dass bei Tesla die Herstellerprämie schon immer abgezogen ist. Also ein Model 3 SR kostet ohne Abzug einer Prämie 46560 € mit dem 60 kWh-Akku und 491 km. Ein ID.3 Pro S kostet ab 42460 € mit 549 km (77 kWh) bzw. Pro mit 58 kWh/204 PS 36960 €. Der Tesla ist auf der Autobahn sparsamer, hat aber eine enorm hohe Versicherung. Der ID.3 ist ja auf 160 km/h reduziert und hat u.a. daher eine niedrige Versicherung.

j.



13.01.2022 23:51    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 13. Januar 2022 um 08:15:15 Uhr:

Das hört sich ganz gut an, aber ich habe mich dann doch für einen Mildhybriden entschieden und gegen den Vollelektro. Für meinen Alltag ist ein E-Auto zwar am besten, aber braucht man zwingend Allrad, gibt es einfach noch nichts passendes Kleines.

Ja, die Allradler sind recht groß, z.B. Skoda Enyaq für 47000 € mit 265 PS. Probefahren kann man aber ja trotzdem einige Modelle :).

j.


13.01.2022 23:54    |    jennss

Zitat:

@tetekupe schrieb am 13. Januar 2022 um 11:25:53 Uhr:

Schöner Bericht. Aber ich finde 27 kw/h im Winter mit Heizung ganz schön viel Verbrauch.

Das ist extra ein genannter Verbrauch bei nur 10 km Strecke im Winter. Je länger ich fahre, desto mehr sinkt das wieder ab, weil das Aufheizen lange dauert (5 bis 8 km?). Also bei 30 km bleiben es bei 90% Stadtautobahn mit zumeist 120 km/h etwa 22 oder 23 kWh, je nach Verkehrslage und Temperatur.

j.


13.01.2022 23:58    |    jennss

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 13. Januar 2022 um 15:01:49 Uhr:

Mir gefällt aber nicht, dass er so schwer und so teuer ist (Im Vergleich zum Model 3).

Das Gewicht ist kein Problem. Wie sollte man das merken außer im Kurvengrenzbereich? Das Model 3 ist deutlich teurer (SR ab 46560 €) und es gibt keinen Rabatt (VW Schwerbehindertenrabatt 4%). ID.3 mit 204 PS und 58 kWh ab 36960 €. Basisausstattung mit Discover Pro Navi, Verkehrszeichenerkennung, LED-Licht, Parksensoren vo.+hi. etc. Kann man schon gut mit Leben, würde aber noch die Rückfahrkamera dazunehmen. Beide haben ihre Vorteile. Model 3 ist schneller und bietet top Kunstleder, beim ID.3 hat man die große Heckklappe, einen Tacho hinterm Lenkrad, einen sehr kleinen Wendekreis, besseres Sitzen auf der Rückbank (nicht so flach eingebaut) und mehr Farben zur Auswahl. Edit: Hoppla, schwarz ist raus. 6 Farben gibt es beim ID.3 noch.

 

Zitat:

Dazu fehlt mir ein Schiebedach und ein Dachgepäckträger (fürs Boot).

Jupp, Schiebedach nur bei Audi oder Skoda und Dachträger erst ab ID.4, wenn ich mich nicht irre.

 

Zitat:

Die optisch schiefen Sitze gefallen mir überhaupt nicht. Ich finde sie billig aussehend und gestalterisch missglückt.

Ich finde sie voll ok. :). Geschmackssache.

j.


14.01.2022 00:01    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 13. Januar 2022 um 16:12:42 Uhr:

Hast du eine Wärmepumpe?

Nein. Wäre ein interessanter Vergleich.

 

Zitat:

Eine Verkehrszeichenerkennung brauche ich eigentlich nur, wenn das Verkehrszeichen z. B. von einem LKW verdeckt ist. Aber dann bringt mir ein Kamera-basiertes System nix ;-)

Ich finde, es gibt mir durchaus Sicherheit. Es gibt Situationen, wo man es übersieht, z.B. im Dunkeln.

 

Zitat:

Bin auch auf den Megane E-Tech Electric gespannt, da ich auf jeden Fall zumindest 750kg-Anhänger offiziell ziehen können will, was der ID.3 nicht kann. Zudem bin ich Renault-Fan :-)

Ich weiß :). Der Megane kann auch 22 kW. Jedes Auto hat seine Vorteile.

 

Zitat:

PS: DMW 225xe?! ;-)

Danke, ja, hatte es heute auch noch bemerkt.

j.


14.01.2022 07:15    |    Px200ELusso

Hallo!

 

Interessanter Bericht, danke dafür.

 

Gibt es Erfahrungen mit einer längeren Strecke mit 140 - 150 Km/h im Winter?

 

die PX


14.01.2022 09:54    |    jennss

Je höher die Geschwindigkeit, desto weniger unterscheiden sich Sommer- und Winterverbrauch. Ich rechne bei konstant 150 km/h im Winter mit knapp 30 kWh/100 km. Bei 20 Grad waren es 27 kWh/100 km.

j.


Bild

14.01.2022 11:29    |    Old Faithful

@jennss

Ist zwar OT: Zur vermeintlich enorm hohen Versicherung für den Tesla. Für mein Model 3 LR RWD zahle ich als Jahresprämie unter 300 €. Ca. 100 € für Haftpflicht und knapp 200 € für Vollkasko (SB 500/500€) beide SF 32, Telematik plus. Nächstes Jahr dann weniger.


14.01.2022 13:43    |    jennss

Mit SF32 ist der Unterschied absolut zum ID.3 nicht mehr so groß, aber immer noch etwa Faktor 2. Model 3 LR RWD ist leider nicht drin, aber AWD und SR RWD ist genauso:

 

https://www.autokostencheck.de/.../model-3-allrad-003_47150.html

101 € monatlich mit SF32 und 15000 km/Jahr.

 

https://www.autokostencheck.de/.../model-3-003_49548.html

 

ID.3 Pro S 77 kWh hat damit 54 €:

https://www.autokostencheck.de/.../id-3-pro-s-150-e1_48590.html

 

Das ist aber nicht SB 500 €.

j.


14.01.2022 13:52    |    miata&e46

Zitat:

@jennss schrieb am 14. Januar 2022 um 09:54:08 Uhr:

Je höher die Geschwindigkeit, desto weniger unterscheiden sich Sommer- und Winterverbrauch. Ich rechne bei konstant 150 km/h im Winter mit knapp 30 kWh/100 km. Bei 20 Grad waren es 27 kWh/100 km.

Da schmilzt die Reichweite dann klar unter 200km. Ist die erste Akkuladung dahin, steht man alle 120-140km am nächsten Lader (je nach Abstand der Lademöglichkeiten wenn man mit 10% ankommt und auf 80 % lädt).

Das war auch der Trennungsgrund von meinem P85D :).


14.01.2022 14:09    |    Goify

Und jetzt hast du einen P200D? ;)


14.01.2022 16:41    |    Old Faithful

Nach 120-140 km hattest du 60 kWh verbraten?

70% von 85 kWh.


14.01.2022 16:50    |    Old Faithful

Zitat:

@jennss schrieb am 14. Januar 2022 um 13:43:30 Uhr:

Mit SF32 ist der Unterschied absolut zum ID.3 nicht mehr so groß, aber immer noch etwa Faktor 2. Model 3 LR RWD ist leider nicht drin, aber AWD und SR RWD ist genauso:

 

https://www.autokostencheck.de/.../model-3-allrad-003_47150.html

101 € monatlich mit SF32 und 15000 km/Jahr.

 

https://www.autokostencheck.de/.../model-3-003_49548.html

 

ID.3 Pro S 77 kWh hat damit 54 €:

https://www.autokostencheck.de/.../id-3-pro-s-150-e1_48590.html

 

Das ist aber nicht SB 500 €.

j.

Verstehe ich nicht ganz. Das sind monatliche Kosten für Varianten des id3?

Ich zahle im Jahr 105 € in der Haftpflicht und 182 € in der Vollkasko für 20.000 km/a für mein Model 3


14.01.2022 18:10    |    jennss

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 14. Januar 2022 um 16:50:22 Uhr:

Verstehe ich nicht ganz. Das sind monatliche Kosten für Varianten des id3?

Ich zahle im Jahr 105 € in der Haftpflicht und 182 € in der Vollkasko für 20.000 km/a für mein Model 3

Alle Links sind Monatskosten mit SF32:

1. Link: Model 3 LR Allrad

2. Link: Model 3 SR

3. Link: ID.3 Pro S

 

Selbstbeteiligung 500 € ist bei dir recht hoch. Da kann sich das unterscheiden zu den Werten in den Links. Grob kostet das Model 3 die doppelte Versicherung des ID.3. Als junger Fahrer mit hoher SF kann das dann schon recht viel Unterschied sein.

j.


14.01.2022 18:19    |    jennss

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 14. Januar 2022 um 13:52:43 Uhr:

Da schmilzt die Reichweite dann klar unter 200km. Ist die erste Akkuladung dahin, steht man alle 120-140km am nächsten Lader (je nach Abstand der Lademöglichkeiten wenn man mit 10% ankommt und auf 80 % lädt).

Das war auch der Trennungsgrund von meinem P85D :).

Hier ist eine interessante Tabelle zu den Reichweiten mit Model 3 SR LFP-Akku:

https://tff-forum.de/.../769

 

Also bei 150 km/h bei 20° ohne Heizung mit Sommerreifen 248 km, mit Winterreifen 240 km, bei 0° mit Winterreifen ohne Heizung 221 km, mit Heizung 205 km. Unser ID.3 dürfte im Winter unter 200 km liegen. Ich fahre im Winter allerdings nicht so oft Langstrecke, so dass es für mich nicht sehr relevant ist. Und 150 km/h Dauertempo kann man auch nicht so einfach halten, weil es immer mal Beschränkungen gibt, die die Reichweite verlängern.

Was fährst du denn jetzt? EQS 450+?

j.


15.01.2022 16:18    |    Andreas4

Interessanter Bericht, danke! Nachdem VW mir schon einige Male übel mitgespielt hat bin ich so gar kein Fan mehr von diesem Verein, aber das Konzept des ID3 gefällt mir dann doch wieder so gut, daß ich da auch schwach werden könnte wenn ich Bedarf hätte.

Gerade der Heckantrieb und das wirklich grosszügige Raumangebot sind überzeugend.

Einzig die Bedienbarkeit (Touchflächen) empfinde ich als Wermutstropfen.

Was die Materialanmutung innen angeht, schade, daß die Motorpresse es mal wieder geschafft hat diese als unerträglich bzw. der Klasse unwürdig darzustellen, das Geld was die Hersteller dafür aufwenden um die blöden "Armaturenbrettdrücker" zufriedenzustellen hätte man besser in habhaftere Dinge (z.B. 22kW AC-Laden) investiert.


16.01.2022 17:09    |    jennss

Ja, ich finde auch, da wird es bei der Haptik-Kritik etwas übertrieben. Man kann es aber auch positiv sehen: Wenn man sich an solchen Dingen so sehr aufhängt, muss der Rest schon ziemlich gut sein ;).

j.


16.01.2022 17:43    |    Goify

Das Armaturenbrett des Subaru Impreza von 2009 ist komplett Hartplastik. Da ich es nie anfasse, außer beim Putzen, störte mich das wenig. Witzigerweise war es beim Vorgänger und Nachfolger wieder geschäumt. Da gab es offensichtlich schlechte Kritiken aus der Motorpresse.


17.01.2022 17:26    |    flex-didi

Zitat:

Ich frage mich, ob das Auto eine Frontscheibenheizung hat. Die Scheibe wird sehr schnell klar, ohne dass viel Zugluft (wie im Smart) kommt.

Mhmm, eine elektrisch beheizte wird er wohl kaum haben/nirgends beworben ?

Aber sollten nicht wenigstens ganz vorne ein paar Schlitze am Scheibenrand sein ?

 

Bzw. was ist mit der Fläche/Gitter dort mittig, Lautsprecher ?


Bild

18.01.2022 22:40    |    Gravitar

Schöne und qualitativ gute Berichterstattung! Leider sagen mir die BEV von VW optisch gar nicht zu, aber das ist Geschmackssache und du stellst ja selber fest, das das Platzangebot etwa auf dem Niveau des Golf liegt, abzüglich der nicht vorhandenen Anhängekupplung. Innen dann zumindest nicht einwohnermeldeamtseinheitsschwarz, dafür etwas verspielt, erinnert mich an einen Citroen C4 Cactus. Auch die Preise und eine mögliche Individualisierung des Innenraums halte ich momentan noch nicht für konkurrenzfähig. Unser Golf7 ist da im Innenraum subjektiv wertiger, kostet weniger, mit für uns ausreichender Leistung halt nur die Hälfte als frei konfigurierter Neuwagen (wir haben knapp 15.000Euro neu bezahlt mit gutem Rabatt Ende 2016). Wo käme ich wohl vom Verbrauch her raus, wenn ich den ID3 genauso fahre, wie den Golf im Jahresvergleich? Ich rechne nach deinen Angaben mit etwa 30-40% Autobahnfahrt zwischen 130 und 160km/h so mit 20kwh zu 6,5l E10. Zu Hause für 30Cent geladen dann 6Euro zu 10,5 Euro, unterwegs oder bei fehlender Heimlademöglichkeit mit etwa 50 Cent wären das 10Euro zu 10,50 Euro und damit pari. Es wird sich noch etwas tun bei den Preisen und Reichweiten und bei der Zellchemie im Verlaufe der nächsten 10 Jahre. Für mich wäre es für unseren Anwendungsfall Kaufen und 15 Jahre und 300.000km nutzen derzeit noch keine Option. Also muss der Golf7, nun 5 Jahre alt und knapp 110.000km gelaufen einfach noch einmal die doppelte Zeit durchhalten.....

 

Gruß

 

Gravitar


19.01.2022 07:16    |    flex-didi

Zitat:

@Gravitar schrieb am 18. Januar 2022 um 22:40:40 Uhr:

... Ich rechne nach deinen Angaben mit etwa 30-40% Autobahnfahrt zwischen 130 und 160km/h so mit 20kwh zu 6,5l E10. ....

weiß nicht ob die werte sich erfüllen lassen ?!

die übrigen 70 - 60 % tragen dann ja auch ihren entsprechenden Anteil bei..

 

da wäre mal eine ausgiebige probefahrt in deinem alltag über tage parallel mit dem ID.3 zu fahren.


19.01.2022 11:56    |    jennss

Zitat:

@flex-didi schrieb am 17. Januar 2022 um 17:26:35 Uhr:

Zitat:

Ich frage mich, ob das Auto eine Frontscheibenheizung hat. Die Scheibe wird sehr schnell klar, ohne dass viel Zugluft (wie im Smart) kommt.

Mhmm, eine elektrisch beheizte wird er wohl kaum haben/nirgends beworben ?

Aber sollten nicht wenigstens ganz vorne ein paar Schlitze am Scheibenrand sein ?

 

Bzw. was ist mit der Fläche/Gitter dort mittig, Lautsprecher ?

Ja, da sind Schlitze vorne. In der Mitte ist ein Lautsprecher. Wenn er keine Frontscheibenheizung hat, ist er immerhin recht zugfrei gebaut.

j.


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19.01.2022 12:47    |    miata&e46

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 14. Januar 2022 um 16:41:20 Uhr:

Nach 120-140 km hattest du 60 kWh verbraten?

70% von 85 kWh.

von der 85er Batterie sind etwa 75kw/h usable.

70% von 75 = 52,5

Bei autobahnlastiger Nutzung und bis zu aberwitzigen 150 km/h Reisegeschwindigkeit sind 28-30w/km keine Seltenheit.

Macht dann zwischen 175-185km Reichweite. Meist ist man aber nicht genau bei 10% am SUC. Mal früher, mal später. Aber bis 80% laden ist schon laaaangwierig bei so einem alten Batterietyp (damals immerhin 3 1/2 Jahre). Da ziehst du eher früher den Stecker, denn 10-80 = 1h.... das haben wir meist nicht durchgehalten.

 

Zugegebenermaßen ist das bei allem, was jetzt neu auf den Markt kommt wohl besser.

Und irgendwann bin ich auch wieder dabei. Ziel: 200km (also etwa 50 kw/h) in 15 Minuten und nicht mehr wie 60T€ für eine familientaugliche Größe.


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19.01.2022 14:11    |    flex-didi

ah, diese schlitze kommen auf keinem offiz. foto zur geltung


19.01.2022 15:42    |    Old Faithful

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 19. Januar 2022 um 12:47:26 Uhr:

Zitat:

@Old Faithful schrieb am 14. Januar 2022 um 16:41:20 Uhr:

Nach 120-140 km hattest du 60 kWh verbraten?

70% von 85 kWh.

von der 85er Batterie sind etwa 75kw/h usable.

70% von 75 = 52,5

Bei autobahnlastiger Nutzung und bis zu aberwitzigen 150 km/h Reisegeschwindigkeit sind 28-30w/km keine Seltenheit.

Macht dann zwischen 175-185km Reichweite. Meist ist man aber nicht genau bei 10% am SUC. Mal früher, mal später. Aber bis 80% laden ist schon laaaangwierig bei so einem alten Batterietyp (damals immerhin 3 1/2 Jahre). Da ziehst du eher früher den Stecker, denn 10-80 = 1h.... das haben wir meist nicht durchgehalten.

 

Zugegebenermaßen ist das bei allem, was jetzt neu auf den Markt kommt wohl besser.

Und irgendwann bin ich auch wieder dabei. Ziel: 200km (also etwa 50 kw/h) in 15 Minuten und nicht mehr wie 60T€ für eine familientaugliche Größe.

 

Na ja, ich fahre etwas anders. Bei meinem Model 3, LR mit netto 75 kWh im Akku fahre ich 300-400 km. Spätestens dann brauche ich eine Biopause. Meistens schon früher. Bei 20% beginnt er die Ladung kurzfristig mit 200 kW. Von 20 auf 80% brauchte er 20 min.

 

Noch eine kleine Anmerkung: Schreib nicht kW/h. Das gibt es nicht. Das ist wie PS pro Stunde. Was soll das sein? Du fährst mit 28-30 PS/h ???

Du schreibst (in alten Einheiten) von PS (kW) wenn du Liter (kWh) meinst und umgekehrt. Das ist etwas irritierend.


20.01.2022 10:27    |    Amen

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2022 um 17:09:47 Uhr:

Ja, ich finde auch, da wird es bei der Haptik-Kritik etwas übertrieben. Man kann es aber auch positiv sehen: Wenn man sich an solchen Dingen so sehr aufhängt, muss der Rest schon ziemlich gut sein ;).

j.

Nicht vergessen, dass es VW war, die mit dem wilden Schäumen angefangen haben. Und das eventuelles Hartplastik der deutschen Motorpresse zur Abwertung der Konkurrenz und zur Hervorhebung der "VW-Qualität" diente. Also muss man jetzt die Kritik auch schlucken. Hartplastik ist nicht plötzlich toll nur weil VW es jetzt auch überall hat.


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