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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

19.10.2019 16:16    |    jennss    |    Kommentare (199)

Welches dieser E-Autos wäre am ehesten eure Wahl?

2020 wird einige wichtige neue Modelle im E-Bereich bringen, vor allem um die 30000 €. Hier einige Daten (ohne Gewähr! Bitte korrigiert mich, wenn was nicht stimmt):

 

VW ID.3 /Seat El-Born

150 PS (Hinterradantrieb)

WLTP 330 km (45 kWh, netto?)

Laden mit AC 11 kW, DC 100 kW

ca. 29990 €

Links:

https://www.volkswagen.de/de/modelle-und-konfigurator/id3.html

https://www.seat.de/.../...orn-der-elektromobilitaet-verpflichtet.html

 

Opel eCorsa

136 PS (Vorderradantrieb)

WLTP 338 km (50 kWh, wohl brutto)

Laden mit AC 7,4 kW (11 kW gegen Aufpreis), DC 100 kW (oder 80 kW?)

ab 29990 €

Link: https://www.opel.de/fahrzeuge/corsa/konfigurator.html

 

Peugeot e208

136 PS (Vorderradantrieb)

WLTP 340 km (50 kWh, wohl brutto)

Laden mit AC 11 kW, DC 80 kW

ab 30450 €

Link: https://www.peugeot.de/.../neuer-e-208.html

 

Renault Zoe

110 PS (135 PS +4000 € mit besserer Ausstattung) (Vorderradantrieb)

WLTP 390 km (52 kWh, vermutlich netto)

Laden mit AC 22 kW, DC 50 kW?

31990 €

Link: https://www.renault.de/modellpalette/renault-modelluebersicht/zoe.html

 

Mini Electric

184 PS (Vorderradantrieb)

WLTP ca. 210 km? (Nefz bis 270 km, Netto 28,9 kWh)

Laden 11 kW AC, 50 kW DC?

ab 32500 € inkl. Navi etc.

Link: https://www.mini.de/de_DE/home/range/electric.html

 

Honda e

136/154 PS (Hinterradantrieb)

WLTP 220 km (35,3 kWh, wohl brutto)

Laden AC 22 kW und DC 100 kW Korrektur: Nach PDF nur 6,6 kW bei AC!

33850 € (Advanced mit 154 PS ab 36850 €)

https://www.honda.de/cars/new/honda-e/overview.html#configurator/hub

 

Welches Auto gefällt euch davon am besten? Es geht hier um Große, Reichweite, PS, Style... Die Hersteller setzen unterschiedliche Prioritäten. Bisschen unklar ist das mit den Akkugrößen. beim Mini steht auf jeden Fall dabei, dass es eine Netto-Angabe ist (brutto wohl ca. 33 kWh). Bei den anderen könnte es brutto sein. Es sind nicht alle genau gleich teuer, aber mit Umweltprämie kommen alle unter 30000 € ohne Extras.

j.

 

PS: Bilder sind von den Homepages, sowie von mir bei der IAA.

 

EDIT: Mein Hochformat-Video zur IAA: (randlos am Handy anzusehen)

 

 

(lauter Videoschnipsel ohne Kommentar)

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19.10.2019 16:52    |    Goify

Bei dem Angebot wäre es für mich ganz klar der ID.3. Er scheint mir am größten zu sein, er fährt über 300 km im WLTP und es gibt für ihn eine AHK, an der man zumindest einen Fahrradträger montieren kann. Wobei ich wohl eine Variante mit mehr Reichweite und Allrad nehmen würde. Das passt besser in mein Fahrprofil (viel Schnee im Winter, wo ich Kurzstrecken fahren muss, weil das Fahrrad unbrauchbar wird und ansonsten kann ich die häufigsten Ziele ohne Nachladen hin und zurück fahren).


19.10.2019 17:01    |    notting

- Finde es schlecht, dass du die Preise ohne staatl. Prämie genannt hast. Weil die einen Hersteller geben nicht mehr Prämie als sie müssen, andere aber schon. Z. B. beim Zoe I waren das schon IIRC ca. 1 Jahr bevor die staatl. Prämie begonnen hat 5kEUR, d.h. als die staatl. Prämie kam hat Renault noch 1kEUR draufgelegt, dass es in der Summe wieder 5kEUR gibt. Allerdings habe ich in der Richtung bei diesen Modellen meist auch noch nicht wirkl. Infos gefunden...

- Ich verstehe https://www.auto-motor-und-sport.de/.../ so, dass der I.D 3 der 2020 ausgeliefert wird ca. 40kEUR kostet und einen 58kWh-Akku hat. Andere Akkugrößen gibt's erst später als 2020. Insofern ist der Eintrag wie er oben steht völlig unpassend weil nicht 2020 bzw. nicht ca. 30kEUR usw.

- Und die Seat-Version soll wirkl. das gleiche kosten?!

- Keine Erwähnung anderer Akku-Varianten sofern verfügbar. Beim Zoe II wurde der 41kWh zum "Sparversion-Akku", gibt's also immernoch (mit dem kleineren der verfügbaren Motoren). CCS mit 50kW kostet übrigens 890EUR, gibt's auch bei der 41kWh-Version bzw. weiß nicht ab welcher Ausstattungslinie Serie. Kostet dann in der "Spar-Version" zusammen mit Kaufakku (was auf der Renault-Seite IIRC nicht erwähnt wird, aber z. B. in https://www.heise.de/.../...lt-nennt-Preise-fuer-neue-Zoe-4458622.html) 30880EUR ohne Prämie.

Meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass Renault anders als andere Hersteller Netto-Akkukapazitäten angibt.

- Es wird aktuell keinen E-208/E-Corsa mit 100kW CCS geben -> https://www.electrive.net/.../ (zieml. unten, nicht mit der Motorleistung verwechseln -> nur 80kW). Sammle sowas auf https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html

- Die BEV von Hyundai und Kia waren dir zu teuer, obwohl deren billigste Varianten nur knapp teurer als das teuerste Fahrzeug in deiner Auflistung? Zumindest der Kona Elektro hat beim diesjährigen Facelift 11kW Typ2 (vorher nur 7,2 bzw. 4,6kW) bekommen.

 

notting


19.10.2019 17:03    |    notting

Zum Honda E: https://www.electrive.net/.../ -> bis zu 22kW Typ2.

 

notting


19.10.2019 17:09    |    notting

Achja: Ich brauch recht viel Reichweite, Ladegeschwindigkeit und AHK für Anhänger. D.h. vllt. z. B. der I.D3 mit fast 80kWh-Akku, aber da wird's wohl an der AHK scheitern. Ist allg. ein Problem: https://www.motor-talk.de/.../e-auto-mit-anhaenger-oje-t6427731.html

 

notting


19.10.2019 17:35    |    Brot-Herr

Von denen keiner, allein schon wegen der Karosserieform. Ich bin Familienvater und brauche Platz. Ich bin gehbehindert und brauche noch deutlich mehr Platz und ein möglichst flaches Fließheck. Ich bin mit dem Prius 3 gut bedient und den will ich behalten so lange wie möglich.


19.10.2019 17:35    |    Goify

Für den ID.3 soll es eine AHK geben, zumindest als Nachrüstsatz.


19.10.2019 17:38    |    BurkhardR

Auch ich habe für den ID 3 gestimmt, weil er ein von Grund auf elektrisch geplantes Auto ist. Nach drei Jahren Erfahrung mit einem PHEV, bei dem ich immer wieder überlege, wie in reines BEV meine Anforderungen erfüllen würde, komme ich jedoch immer wieder zu dem Schluss das 22 KW AC ein absolutes Muss sind (zur Not auch 16,5), 11 KW sind einfach zu wenig, da hängt man Stunden rum ohne es zu wollen.


19.10.2019 17:40    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:03:36 Uhr:

Zum Honda E: https://www.electrive.net/.../ -> bis zu 22kW Typ2.

Danke!

j.


19.10.2019 17:44    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:38:18 Uhr:

Auch ich habe für den ID 3 gestimmt, weil er ein von Grund auf elektrisch geplantes Auto ist. Nach drei Jahren Erfahrung mit einem PHEV, bei dem ich immer wieder überlege, wie in reines BEV meine Anforderungen erfüllen würde, komme ich jedoch immer wieder zu dem Schluss das 22 KW AC ein absolutes Muss sind (zur Not auch 16,5), 11 KW sind einfach zu wenig, da hängt man Stunden rum ohne es zu wollen.

Du kannst dir auch für >10kEUR 20-25kW CCS in die Garage hängen... ;-)

Hatte das auch mal in meinem Blog thematisiert: https://www.motor-talk.de/.../...-sind-dc-lader-so-teuer-t6550884.html

 

notting


19.10.2019 17:46    |    Lumpi3000

Hab für den eCorsa F abgestimmt. Der gefällt mir optisch am Besten.

Eine Reichweite von real ~ 300 km reicht mir völlig aus.

 

Ein Auto aus dem VAG Betrugskonzern kommt mir nicht in die Garage.


19.10.2019 18:17    |    cng-lpg

Meine Meinung: 30.000 € und mehr für Autos, die denselben oder geringeren Nutzwert eines Autos aus der Preisklasse zwischen 10.000 und 15.000 € Straßenpreis haben (also so ungefähr 15.000 bis 20.000 € laut Preisliste kosten), werde ich ganz sicher nicht anschaffen.

 

Im Augenblick ist der Markt der E-Autos noch einer für Leute, die ihren Spieltrieb ausleben möchten, die die Ersten sein wollen, die ihr Ego pushen möchten oder andere nicht rationale Kaufgründe haben - wer lediglich vernünftig handeln möchte, der kann (noch) kein E-Auto kaufen. Die nützen weder der Umwelt, noch sind sie wirtschaftlich.

 

Ich hoffe, dass es in einigen Jahren sinnvolle E-Autos geben wird, aber noch ist es nicht soweit.

 

 

Gruß Michael


19.10.2019 18:26    |    Meat-Puppets

Hallo jenss, ich finde da fehlt noch ein ernst zu nehmender Kandidat in der Auflistung:

 

https://technikblog.ch/.../

 

25.000€ inklusive integrierter Solarzellen in der Karosserie für bis zu 34 Kilometer extra-Reichweite pro Tag (im Winter immerhin noch 10 Km). Dazu ein praktisches, alltagstaugliches Format. Bietet derzeit sonst niemand.

 

 

Edit: Wenn man das Bild im Artikel zoomt, kann man sehen wie außerordentlich gut die Solarzellen integriert sind.


19.10.2019 18:58    |    CaptainFuture01

Honda e lädt CCS mit 100kW DC,steht so auf der Hondaseite.....und im Info-PDF zum Auto...

 

Und zur Frage:

 

Honda e

 

Kleiner,wendiger Floh mit genug Platz und Reichweite für meine Bedürfnisse inkl. ein paar netten Gimmicks SERIE bei denen man bei anderen Herstellern dick in die Tasche greifen muß.....und das bei Fahrzeugen,die mindestens doppelt oder viermal so teuer sind.....

 

Plus das Retrodesign macht ihn unverwechselbar.

 

 

Greetz

 

Cap


19.10.2019 19:11    |    BravoI

In dem Video https://www.youtube.com/watch?v=XZFsxOo-eZ4

wird vergleichen Peugeot 208 Elektro und Benziner, Preisunterschied ca 6.000€.

Für diese Preisunterschied, bei Verbrauch 5L (Peugeot Motoren ist sparsamm) man kann ca 80.000km weit fahren.

Weis heist - der Erstbesitzer kann nicht dem Preisuterschied zurück einsparen.

Die Leute, welche wollen oder mussen Geld sparen - Sie sind gezwungen billigste Benziner mit kleinste/swächste Motor kaufen mit noch mehr Preisuterschied in Vergleich zu Elektro Peugeot 208 und die Armere fahren amsparsammstenst mit bliligste Modele. Ganz zu schweigen Lade/reichweite Problematik .

 

Also es bleibt wie es war - die Elektroautos ist eine teuere Spillzeug für Reiche .

 

Gruß.


19.10.2019 19:49    |    CaptainFuture01

@BravoI

Nur für dich:

 

Klick

 

Damit deine "Armen" auch Elektroauto fahren können......bisher hats dich ja auch ned gestört,das die "Armen" keinen Mercedes/Audi/BMW oder gar Porsche/Jaguar fahren können.....die gibts auch mit Verbrenner und Elektroantrieb.....

 

Die sind bisher immer das Altmetall der "Reichen" gefahren.....

 

Immer diese unnötige Polemik.....hier gehts um den Preisbereich um 30t€,NICHT darüber oder darunter!

 

Diskussionsthema erfassen,verstehen und entsprechend mitdiskutieren anstatt mit diesem polemischen Mist daherkommen....sonst landen wir gleich bei den armen chinesischen Reisbauern,die von ihrem Land vertrieben werden,weil die Regierung in Armenien nicht einsieht,warum sie ihr Lithium an Schweden verschenken sollen,weil die von den Amis wegen ihren irakischen Ölvorkommen um Infos gegen die Neukandidaten der Präsidentschaftswahl in Uruguay erpresst werden..... :p

 

 

Greetz

 

Cap


19.10.2019 20:18    |    BurkhardR

Zitat:

@notting schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:44:53 Uhr:

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:38:18 Uhr:

Auch ich habe für den ID 3 gestimmt, weil er ein von Grund auf elektrisch geplantes Auto ist. Nach drei Jahren Erfahrung mit einem PHEV, bei dem ich immer wieder überlege, wie in reines BEV meine Anforderungen erfüllen würde, komme ich jedoch immer wieder zu dem Schluss das 22 KW AC ein absolutes Muss sind (zur Not auch 16,5), 11 KW sind einfach zu wenig, da hängt man Stunden rum ohne es zu wollen.

Du kannst dir auch für >10kEUR 20-25kW CCS in die Garage hängen... ;-)

Hatte das auch mal in meinem Blog thematisiert: https://www.motor-talk.de/.../...-sind-dc-lader-so-teuer-t6550884.html

 

notting

Daheim reicht Schuko, steht mindestens 12 Stunden da... Nur auf Reisen gibt es nicht an allen Hotels Ladepunkte, jedoch oft in der Dorfmitte neben dem besten Gasthaus - in den 2 Stunden eines guten Abendessen muss die Batterie wieder voll werden.


19.10.2019 21:28    |    Supercruise

Kia Soul / Niro und Hyundai Kona / Ioniq fehlen (imo die besten Modelle dieser Kategorie), ebenso Nissan Leaf.


19.10.2019 23:17    |    jennss

Hatte erwogen den Ioniq mit 38 kWh noch dazuzunehmen, liegt aber mit knapp 35000 € noch höher. Aber der Soul hätte noch passen können mit 33990 €. An den hatte ich irgendwie nicht gedacht. :( Obige sind auch alle neu.

j.


20.10.2019 09:05    |    Batterietester135

Leider alle viel zu teuer, zu geringe Reichweite und nicht alltagstauglich (AHK u.a).


20.10.2019 09:09    |    Batterietester135

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. Oktober 2019 um 20:18:10 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:44:53 Uhr:

 

jedoch oft in der Dorfmitte neben dem besten Gasthaus - in den 2 Stunden eines guten Abendessen muss die Batterie wieder voll werden.

Wer sich ein E-Auto für mindestens 30k leisten kann, der kann auch jeden Tag "im besten Gasthaus" essen gehen. Die Mehrheit, die für kleines Geld täglich arbeiten geht und Gebrauchtwagen fährt, wird das vermutlich nicht.


20.10.2019 10:18    |    Meat-Puppets

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 20. Oktober 2019 um 09:05:30 Uhr:

Leider alle viel zu teuer, zu geringe Reichweite und nicht alltagstauglich (AHK u.a).

Den Sono Motors Sion wird es mit AHK geben. Leider relativ wenig Reichweite (250Km nach realistischeren WLTP). Als Pendlerfahrzeug und Zweitwagen für Kurz- und Mittelstrecke jedoch gut geeignet.


20.10.2019 10:40    |    jennss

Hatte gestern Abend nicht mehr viel Zeit ins Forum zu gucken, daher erst jetzt die Antwort...

Zitat:

@notting schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:01:35 Uhr:

- Finde es schlecht, dass du die Preise ohne staatl. Prämie genannt hast. Weil die einen Hersteller geben nicht mehr Prämie als sie müssen, andere aber schon. Z. B. beim Zoe I waren das schon IIRC ca. 1 Jahr bevor die staatl. Prämie begonnen hat 5kEUR, d.h. als die staatl. Prämie kam hat Renault noch 1kEUR draufgelegt, dass es in der Summe wieder 5kEUR gibt. Allerdings habe ich in der Richtung bei diesen Modellen meist auch noch nicht wirkl. Infos gefunden...

Prämie sind 4000 €. Alles darüber ist zusätzlicher Rabatt. Den kann ich nicht berücksichtigen, weil ich ihn nicht bei jedem Auto kenne. Da muss man abwarten. Die Autos sind ja noch ganz neu.

 

Zitat:

- Ich verstehe https://www.auto-motor-und-sport.de/.../ so, dass der I.D 3 der 2020 ausgeliefert wird ca. 40kEUR kostet und einen 58kWh-Akku hat. Andere Akkugrößen gibt's erst später als 2020. Insofern ist der Eintrag wie er oben steht völlig unpassend weil nicht 2020 bzw. nicht ca. 30kEUR usw.

Stimmt, das ist vielleicht nicht ganz richtig. Ich gehe allerdings davon aus, dass auch die Basisvariante noch 2020 kommt und die First Edition im Sommer recht schnell ausgeliefert wird. Genaues ist jedoch noch nicht bekannt.

 

Zitat:

- Und die Seat-Version soll wirkl. das gleiche kosten?!

Keine Ahnung. Der ist aber eine Alternative, den viele nicht kennen. Ich war auf der IAA auch überrascht, den zu sehen. Die Masse der Leute war jedoch nur um den ID.3 herum. Vermutlich wird er etwas darunter liegen, aber später kommen. Ist konstruktiv wohl gleich wie der ID.3.

 

Zitat:

- Keine Erwähnung anderer Akku-Varianten sofern verfügbar. Beim Zoe II wurde der 41kWh zum "Sparversion-Akku", gibt's also immernoch (mit dem kleineren der verfügbaren Motoren). CCS mit 50kW kostet übrigens 890EUR, gibt's auch bei der 41kWh-Version bzw. weiß nicht ab welcher Ausstattungslinie Serie. Kostet dann in der "Spar-Version" zusammen mit Kaufakku (was auf der Renault-Seite IIRC nicht erwähnt wird, aber z. B. in https://www.heise.de/.../...lt-nennt-Preise-fuer-neue-Zoe-4458622.html) 30880EUR ohne Prämie.

Bzgl. Kaufakku ist Renault bei der Homepage echt nicht gut. Ich habe ewig gesucht und dann nur in News-Seiten den Kaufpreis gefunden. Übrigens ist der 40er Akku der gleiche wie der 50er, nur softwaremäßig begrenzt. Das spricht für die Haltbarkeit. Der Zoe und der Honda können hier als einzige 22 kW laden. M.E. ist das ein Grund für den großen Zoe-Erfolg, doch wird das in dem Umfrage-Ergebnis bisher nicht deutlich. Ich glaube, allgemein unterschätzt man oft die Bedeutung von AC 22 kW oder mehr. Ich sehe es als großen Vorteil, habe es mit Smart schon oft genutzt.

 

Zitat:

Meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass Renault anders als andere Hersteller Netto-Akkukapazitäten angibt.

Das kann sein. Der WLTP-Wer mit 52 kWh ist auch sehr hoch (390 km). Ich schrieb ja schon das Dilemma mit den Werten, von denen man nicht weiß, ob netto oder brutto. Mini gibt auch netto an.

 

Zitat:

- Es wird aktuell keinen E-208/E-Corsa mit 100kW CCS geben -> https://www.electrive.net/.../ (zieml. unten, nicht mit der Motorleistung verwechseln -> nur 80kW). Sammle sowas auf https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html

Oh, das ist mir neu. 100 kW stand mal auf der Opel-Seite oder steht es immer noch. Naja, 80 kW ist auch noch ganz gut. Vom Opel steht in deinem Link nichts, nur vom Peugeot. Peugeot schreibt auf der Homepage:

"Die Batterie können Sie auch an jede öffentliche 100 kW-Ladesäule für einen stark beschleunigten Ladevorgang anschließen. "

 

Das ist schlau formuliert... :(

 

Zitat:

- Die BEV von Hyundai und Kia waren dir zu teuer, obwohl deren billigste Varianten nur knapp teurer als das teuerste Fahrzeug in deiner Auflistung? Zumindest der Kona Elektro hat beim diesjährigen Facelift 11kW Typ2 (vorher nur 7,2 bzw. 4,6kW) bekommen.

Ich wollte irgendwo eine Grenze ziehen, also wo es mit Umweltprämie noch unter 30000 € gibt. Außerdem wollte ich die neuen Modelle in der Umfrage haben. Beim Ioniq habe ich lange überlegt, denn der ist ja mit größerem Akku auch quasi neu.

j.


20.10.2019 11:03    |    jennss

Ein bisschen erstaunt mich das bisherige Ergebnis, also dass der Honda vorne liegt. Neben dem ID.3 hat er Hinterradantrieb (ergänzt im Artikel, wie auch mein IAA-Video, das ich noch eingebunden habe. Der Honda liegt da bei Min. 8:36). Das ist echt wertvoll bei E-Autos, denke ich. Beim Smart kann ich auch voll starten, während unser Golf damals immer elend gestottert hat, wenn man besonders auf Nässe gut Gas gegeben hat. Auch der ID.3 hat Hinterradantrieb, alle anderen Vorderradantrieb.

 

Der Honda liegt trotz des kleinen Akkus vorne. Ich dachte, wenn schon kein großer Akku, dann zumindest Power wie der Mini, aber der Hinterradantrieb des Honda bringt da m.E. mehr als die Mehr-PS des Minis, der mir ansonsten auch super gefällt. Der Honda ist ein Nasenlader, was ich sehr gut finde. Seitliches Laden ist für manche unvorteilhaft. Leider findet man selbst in der Honda-Broschüre keinen 0-100-Wert.

 

Der ID.3 ist der einzige der Kompaktklasse. Das macht ihn in gewisser Weise günstig. Schwierig ist es jedoch, die Ausstattungen und Rabatte zu vergleichen. Davon ist bei einem Kauf ja auch viel abhängig. Der Mini ist schon ziemlich gut ausgestattet. Ich bin auf reale Vergleichstests sehr gespannt.

 

An den Sono hatte ich gar nicht gedacht :(, hatte ihn auf der IAA nicht gesehen. Eigentlich ist er auch schon wieder zu günstig für diese Runde, liegt preislich näher am e-Up. Als Start-Up ist er im Ergebnis schwer einzuschätzen. Hoffentlich machen die es besser als e.Go, welcher ja vom e-Up mittlerweile schon quasi überrollt wurde.

j.


20.10.2019 11:11    |    jennss

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 20. Oktober 2019 um 09:05:30 Uhr:

Leider alle viel zu teuer, zu geringe Reichweite und nicht alltagstauglich (AHK u.a).

Wie viele brauchen denn schon eine AHK? 10%? Für die meisten wird davon die Alltagstauglichkeit nicht abhängen. Die Sache mit der Reichweite wird. m.E. überschätzt. So selten, wie die meisten das brauchen, kann man dann auch mal einen Ladestopp mehr einlegen.

j.


20.10.2019 11:17    |    notting

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 19. Oktober 2019 um 18:17:14 Uhr:

Meine Meinung: 30.000 € und mehr für Autos, die denselben oder geringeren Nutzwert eines Autos aus der Preisklasse zwischen 10.000 und 15.000 € Straßenpreis haben (also so ungefähr 15.000 bis 20.000 € laut Preisliste kosten), werde ich ganz sicher nicht anschaffen.

[...]

E-Autos haben tendenziell geringere Wartungskosten als Verbrenner (z. B. Zoe IIRC knapp >100EUR pro 30Mm/1J.) und Energiekosten die deutl. günstiger als bei einem Benziner sind, insb. bei viel Kurzstrecke (wenn man quasi zu eher günstigeren Stromtarifen für zu Hause laden kann). Insofern finde ich einen Aufpreis durchaus akzeptabel.

Diesel-Autos sind auch meist in der Anschaffung teurer. Und z. B. bei Renault kannst du den Akku auch mieten, wodurch du dann auch eine höhere Mindestkapazitätsgarantie bekommst. Muss man sich ausrechnen, ob Akku-Kauf oder -Miete für einen mehr Sinn macht.

Auch bei den Verbrennern findet man viele Autos die preisl. eher in der von von dir gesuchten Kategorie sind und aber auch mal ca. 30kEUR gekostet haben. Alles eine Frage des Alters und der Fahrleistung.

 

Die Akkus sind ja auch schon deutl. billiger geworden, sieht man z. B. daran, dass nominal der größte Akku des Zoe I beim Zoe II nur noch der kleinste Akku ist bzw. in den unteren Ausstattungslinien zu finden ist. Bzw. die Kapazität des kleinsten Akkus hat sich verdoppelt, der Preis ist aber gleich geblieben.

Gebe aber zu, dass da trotzdem noch Luft nach oben ist was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht.

 

notting


20.10.2019 11:21    |    notting

Zitat:

@BravoI schrieb am 19. Oktober 2019 um 19:11:22 Uhr:

In dem Video https://www.youtube.com/watch?v=XZFsxOo-eZ4

wird vergleichen Peugeot 208 Elektro und Benziner, Preisunterschied ca 6.000€.

Für diese Preisunterschied, bei Verbrauch 5L (Peugeot Motoren ist sparsamm) man kann ca 80.000km weit fahren.

Weis heist - der Erstbesitzer kann nicht dem Preisuterschied zurück einsparen.

Die Wartungs- und Energiekosten (zumindest wenn man quasi zu eher günstigeren Tarifen für daheim laden kann) dürften aber gerade ggü. dem Benziner nochmal eine deutl. Preisersparnis bringen (Steuererhöhungen auf Sprit sind ja auch schon verabschiedet).

Außerdem halten viele Autos >10 Jahre und viele Leute fahren >8Mm/Jahr, also der Erstbesitzer dürfte durchaus die 80Mm schaffen.

 

notting


20.10.2019 11:29    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. Oktober 2019 um 20:18:10 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 19. Oktober 2019 um 17:44:53 Uhr:

 

 

Du kannst dir auch für >10kEUR 20-25kW CCS in die Garage hängen... ;-)

Hatte das auch mal in meinem Blog thematisiert: https://www.motor-talk.de/.../...-sind-dc-lader-so-teuer-t6550884.html

 

notting

Daheim reicht Schuko,

Ganz schlechte Idee, weil nicht darauf angelegt genannte Max-Leistung über Stunden ab zu können.

 

Zitat:

steht mindestens 12 Stunden da...

Unsinn, kann leicht passieren, dass man spät von einer Dienstreise heimkommt, mit Kollegen oder sonstwie noch was macht (z. B. Weihnachtsfeier). Bzw. von den gesetzl. 11h Ruhezeit musst du noch eben die Fahrzeiten bzw. die Zeit für Sachen außerhalb der Arbeit abziehen, insb. wenn man dienstl. z. B. mit dem Zug fährt (gilt z. T. eben nicht als Arbeitszeit).

 

Zitat:

Nur auf Reisen gibt es nicht an allen Hotels Ladepunkte, jedoch oft in der Dorfmitte neben dem besten Gasthaus - in den 2 Stunden eines guten Abendessen muss die Batterie wieder voll werden.

Hab noch kein E-Auto, aber als ich das letzte Mal in einem Dorf essen war, hatten die nur ein paar Schukosteckdosen an der Ladesäule und diese einzige Ladesäule dort stand total beschissen

- total abseits vom PKW-Parkplatz

- total beschissen mit dem Auto anzufahren selbst wenn der Fahrradständer nicht auch noch im Weg gewesen wäre

 

notting


20.10.2019 12:07    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 20. Oktober 2019 um 11:11:26 Uhr:

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 20. Oktober 2019 um 09:05:30 Uhr:

Leider alle viel zu teuer, zu geringe Reichweite und nicht alltagstauglich (AHK u.a).

Wie viele brauchen denn schon eine AHK? 10%?

https://de.statista.com/.../

Zitat:

Im Jahr 2019 war das hauptsächlich gefahrene Auto von rund 24 Prozent der PKW-Fahrer mit PKW im Haushalt mit einer Anhängerkupplung ausgestattet.

Da geht's nur um die meistgenutzten Fahrzeuge! Z. T. tauscht man das hauptsächl. genutzte Fahrzeug häufiger aus weil Leasing/viel gefahren/etc. bzw. man sich die entspr. AHK-Kosten sparen will (die für jedes neue Auto erneut anfallen da alte nicht weiterverwendbar) und behält aber einen Zweitwagen mit AHK.

 

Zitat:

Für die meisten wird davon die Alltagstauglichkeit nicht abhängen. Die Sache mit der Reichweite wird. m.E. überschätzt. So selten, wie die meisten das brauchen, kann man dann auch mal einen Ladestopp mehr einlegen.

... der dann leider ewig dauert, Ladesäule geht nicht, teuer, etc.

Außerdem bedeutet größerer Akku auch längere Haltbarkeit weil die freigegebenen Kapazität nicht so stark ausgereizt wird.

 

notting


20.10.2019 12:48    |    jennss

Hier steht was zum Honda e:

 

https://www.adac.de/.../

 

Zitat:

 

Zitat:

Und wie fährt er sich? Um es kurz zu machen: Enorm beeindruckend. Warum? Weil er sich mit seinem Antriebskonzept so ganz anders fährt als die anderen E-Autos, die bislang auf dem Markt sind. Und alle, die unken, dass sich Elektrofahrzeuge mit ihren baugleichen E-Motoren in Zukunft nur noch durch die Reichweite und Smartphone-Anbindung unterscheiden, belehrt der Honda e eines Besseren.

Der Hinterradantrieb ist das Zauberwort, das den kleinen Honda so besonders macht. Schon beim ersten spurtstarken Beschleunigen mit bis zu 300 Nm Drehmoment werden dessen Vorzüge spürbar: Keine durchdrehenden Räder und kein Zerren in der Lenkung, nur entspannt die Kraft genießen.

j.


20.10.2019 13:26    |    SirHitman

Ob E-Autos sich überhaupt praktikabel durchsetzen werden egal in welcher Preisklasse bleibt sicherlich mehr wie fraglich!

Kosten/Unterhalt/Strukturen/Ausbau/Lademöglichkeiten/Alltagstauglichkeiten usw. stehen noch ganz weit in aller Ferne mit vielen Fragezeichen darin offen für mich pers...

Für den Ottonormalverbraucher absolut z.Zeit nicht aktzeptabel, warten wir mal die Zeit ab, wohin die Richtung gehen wird für uns alle bez.E-Antriebe.:rolleyes:

Man darf darauf gespannt sein...Verbrenner Motoren wird es sicherlich noch lange geben auf unseren Strassen!

Ein Umdenken auf E-Autos als Alternative, kommt für mich pers. z.Z. sicherlich noch lange nicht in Erwägung!

Grüsse ;)


20.10.2019 13:28    |    cng-lpg

Zitat:

@notting schrieb am 20. Oktober 2019 um 11:17:39 Uhr:

...

Insofern finde ich einen Aufpreis durchaus akzeptabel.

...

Ich auch, aber eben einen dem Unterschied der Unterhaltskosten angemessenen Aufpreis. Zur Zeit liegen die echten Straßenpreise für E-Fahrzeuge nicht selten um bis zu 100 % höher als für vergleichbare Verbrenner. Der oft geringere Nutzen z. B. durch die fehlende AHK ist für mich ein Ausschlußkriterium (wegen der nicht verfügbaren AHK habe ich 2016 vom Kauf eines fabrikneuen Cabrios absehen; in Frage kamen MX-5, 124 Spider und Beetle Cabrio, die alle mit AHK alltagstauglich gewesen wären, ohne AHK aber eben nicht) .

 

Zitat:

@notting schrieb am 20. Oktober 2019 um 11:17:39 Uhr:

...

Diesel-Autos sind auch meist in der Anschaffung teurer.

...

Auch bei den Verbrennern findet man viele Autos die preisl. eher in der von von dir gesuchten Kategorie sind und aber auch mal ca. 30kEUR gekostet haben. Alles eine Frage des Alters und der Fahrleistung.

Halt, wir reden in diesem Thread von Neuwagen! Abgesehen vom E-Golf, der zur Zeit verramscht wird und genau deshalb wohl der momentan einzige Elektrokompakte am Markt ist, der wirtschaftlich interessant sein könnte gibt es nur Phantasien zu kaufen. Oder eben nicht zu kaufen. Der Sono Sion ist so ein Auto. Auf dem Papier ein Konzept, das überzeugen könnte. Aber wird es ihn jemals geben? Bisher erinnert der mich nur an den Loremo. Alles heiße Luft. Gerade als Saab-Fan und Ex-Saab-Fahrer könnte ich mir den Sono Sion sehr gut vorstellen, vor allem weil man bei Sono eben an den Alltagsnutzen gedacht hat. Stichwort modulares Fahrzeug.

 

Welche Möglichkeiten hat man denn bei jeder Fahrzeugentwicklung? Man baut die dicke, schwere und schnelle Kiste mit großem Kofferraum und Stromverbrauch. Also man baut eine riesige Monsterkarre wie den Tesla Modell X. Eine irrwitzige Verschwendung von Ressourcen. Oder man baut klein und kompakt wie etwa den Zoe, macht das Fahrzeug aber modular erweiterbar. Was nichts weiter bedeutet als eine AHK anzubieten. Für den Zoe gibt es die sogar, der ist daher in Sachen Alltagstauglichkeit tatsächlich schon brauchbar.

 

Zurück zur Anschaffung eines Diesels. Erst einmal muss es nicht zwingend ein Diesel sein, gerade bei Kleinwagen lohnt Gas, insbesondere LPG. Aber wer sich mit den Lademöglichkeiten eines E-Autos arrangieren kann kommt auch mit CNG und den nicht einmal 900 Erdgastankstellen in Deutschland aus.

 

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren werden seit Jahren oder eher Jahrzehnten mit geradezu lächerlichen Listenpreisen angeboten, um den Käufer das Gefühl eines guten Geschäfts zu gönnen. Der Hyundai i20 Diesel meiner Frau (zwar ein EU-Neuwagen, aber einer der in Größe und Ausstattung die Alternative zum doppelt so teuren Zoe wäre) kostete nach Liste zuzüglich Überführung fast 17.000 €, tatsächlich gekostet hat er knapp 11.000 €. Inkl. Überführung versteht sich. Ich schrieb in meinem Posting deshalb bewußt "Straßenpreis", denn die Preislisten kann man nicht vergleichen, es kommt darauf an, was man wirklich bezahlen muss.

 

E-Fahrzeuge werden zur Zeit eher gnädig zugeteilt als normal verkauft, weshalb die tatsächlichen Preise sehr viel mehr differieren als es die Preislisten Glauben machen. Selbst bei einer für einen Verbrenner normalen Lebensdauer von sagen wir mal 15 Jahren hat man momentan noch keine Chance den Mehrpreis des Elektroautos jemals durch Einsparung bei den Unterhaltskosten wieder hereinholen zu können.

 

Die Ausnahme ist der e-Golf, der ist inzwischen inkl. Prämie so billig wie ein Basisbenziner zu haben. Aber eben nur, weil VW sich so schnell wie möglich mit der Zuteilung von ID.3 Fahrzeugen nicht nur dumm, sondern dumm und dusselig verdienen will. Wogegen übrigens nichts einzuwenden ist, das möchte ich betonen, nur ist so ein ID.3 eben wieder eines der unwirtschaftlichen Alternativen zu den Verbrennern. Dass sich das in einigen Jahren geändert haben wird ist zu erwarten, aber wer früh einsteigt, der zahlt meist drauf. Wer nicht draufzahlen möchte wartet mit dem Umstieg auf ein E-Auto.

 

 

Gruß Michael


20.10.2019 13:41    |    notting

Zitat:

@SirHitman schrieb am 20. Oktober 2019 um 13:26:47 Uhr:

Ob E-Autos sich überhaupt praktikabel durchsetzen werden egal in welcher Preisklasse bleibt sicherlich mehr wie fraglich!

Strukturen/Ausbau/Lademöglichkeiten/Alltagstauglichkeiten usw. stehen noch in ganz weiter Ferne mit vielen Fragezeichen.

Für den Ottonormalverbraucher absolut nicht aktzeptabel, warten wir mal die Zukunft ab wo die Richtung hin gehen wird für uns alle bez.E-Antriebe.:rolleyes:

Z. B. in Karlsruhe werden gerade verstärkt 150kW-Ladestationen aufgebaut. Vorher gab's auch schon (mind.) eine mit 100kW. Wünsche mir sowas flächendeckend. Aktuell gibt's auch wieder Förderprogramme für Lademöglichkeiten.

Andererseits, wenn ich an meine Eltern denke, die fahren extrem wenig und könnten praktisch ausschließl. daheim laden. Bei Kurzstrecken wie bei meinen Eltern sind E-Antriebe auch deutl. besser als Verbrenner.

 

Ja, gibt gerade bei Akkugröße (in Kapazität und Volumen)/-Haltbarkeit (und real genutzte Ladeleistung) deutl. Luft nach oben.

 

notting


20.10.2019 13:48    |    jennss

Ich glaube, bei VW ist der Ausverkauf des eGolfs schon der Anfang vom Druck auf die Konkurrenz. Mit dem ID.3 geht es weiter. Auch der Facelift des eUp (großer Akku) dürfte mit dem Preis darauf zielen, den e.Go im Keim zu ersticken. Der ist ja jetzt völlig uninteressant geworden, noch bevor der e.Go ausgeliefert wird.

j.


20.10.2019 14:47    |    Jungbiker

Rein optisch gefallen mir der Honda und der Mini am besten. Den Honda finde ich richtig schick.

 

Kaufen, wenn überhaupt, würde ich dann wohl den Renault Zoe wegen der Reichweite.


20.10.2019 17:46    |    Zarrooo

In Frage kommt von denen für mich gar keiner. Bis auf den ID.3 sind das alles bessere Elefanten-Rollschuhe - und der ID.3 disqualifiziert sich für mich nicht nur wegen (m)eine persönlichen Aversion gegen den Hersteller, sondern zunächst mal auch durch den Hinterradantrieb (aus dem Alter bin ich raus).


20.10.2019 18:15    |    BenutznameSchonVergeben

Zitat:

@notting schrieb am 20. Oktober 2019 um 11:29:03 Uhr:

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. Oktober 2019 um 20:18:10 Uhr:

 

 

Daheim reicht Schuko,

Ganz schlechte Idee, weil nicht darauf angelegt genannte Max-Leistung über Stunden ab zu können.

Das ist einfach nicht wahr. Solange du nicht zweiadrigen Klingeldraht verwendest kann Schuko gefahrlos ein Elektroauto laden. Die Ladekabel bieten noch on-Top zusätzlichen Schutz durch eigene Sicherung.


20.10.2019 19:33    |    jennss

Zitat:

@Zarrooo schrieb am 20. Oktober 2019 um 17:46:36 Uhr:

...der ID.3 disqualifiziert sich für mich nicht nur wegen (m)eine persönlichen Aversion gegen den Hersteller, sondern zunächst mal auch durch den Hinterradantrieb (aus dem Alter bin ich raus).

Ich finde gerade den Hinterantrieb viel besser. Drehen/Driften dürfte mit ESP kein Problem sein. Dafür drehen die Räder selbst auf Nässe nicht durch und der Wendekreis ist kleiner. Beim Smart ist Hinterradantrieb super.

j.


20.10.2019 19:41    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 20. Oktober 2019 um 19:33:13 Uhr:

Zitat:

@Zarrooo schrieb am 20. Oktober 2019 um 17:46:36 Uhr:

...der ID.3 disqualifiziert sich für mich nicht nur wegen (m)eine persönlichen Aversion gegen den Hersteller, sondern zunächst mal auch durch den Hinterradantrieb (aus dem Alter bin ich raus).

Ich finde gerade den Hinterantrieb viel besser. Drehen/Driften dürfte mit ESP kein Problem sein. Dafür drehen die Räder selbst auf Nässe nicht durch und der Wendekreis ist kleiner. Beim Smart ist Hinterradantrieb super.

War mal mit einem Verbrenner-BMW mit Automatik von der Arbeit im Schwarzwald im Winter unterwegs. War alleine im Auto, keine Ladung, sprich fast kein Gewicht auf der Hinterachse. Da war direkt nach einer Kurve eine kleine Steigung mit Stau. Als es weiterging, wurde ich irgendwann von einem Linienbus überholt weil vor mir riesige Lücke und mein "Arsch" Richtung Bordstein ausbrach. Nix Glatteisknopf oder so an der Automatik...

 

notting


20.10.2019 22:02    |    Zarrooo

Zitat:

@jennss schrieb am 20. Oktober 2019 um 19:33:13 Uhr:

Ich finde gerade den Hinterantrieb viel besser. Drehen/Driften dürfte mit ESP kein Problem sein. Dafür drehen die Räder selbst auf Nässe nicht durch und der Wendekreis ist kleiner. Beim Smart ist Hinterradantrieb super.

Ich hab über 10 Jahre Autos mit Hinterradantrieb als Alltagskisten gefahren, hauptsächlich Mercedes, aber auch mal ein Fehlkauf mit blau-weißem Propeller auf der Haube. Ich wohne im Westerwald, also Mittelgebirge wo es auch mal schneit, und hab inzwischen überhaupt keine Lust mehr auf Hinterradantrieb. Ich bin zwar fast immer dahin gekommen, wo ich hin wollte, aber mit ziemlich viel geeiere.

 

Das Problem ist halt die Kombination aus Steigung und Schnee, da kannst Du ESP/ASR völlig in der Pfeiffe rauchen. Eine Kollegin hat seit zwei Jahren einen Twingo, also quasi einen Smart mit Renault-Logo (wenn auch als Verbrenner) und das Wort "super" hab ich im Winter von ihr noch nie gehört - dafür öfter die Wörter "durchgedreht", "stehen geblieben", "nicht den Berg hoch gekommen" und natürlich: "rückwärts wieder bis unten hin zurück rollen lassen". ;)

 

Beim Verbrenner komme ich persönlich auch mit 300PS und Frontantrieb völlig problemlos klar, selbst wenn's naß ist (im Winter fahre ich den Cadillac nicht). Wendekreis interessiert mich hier auf dem Land auch nur sehr maßig. Von daher ist Hinterradantrieb für mich bei der Alltagskiste weiterhin ein Ausschlusskriterium. YMMV.


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