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13.01.2015 14:49    |    jennss    |    Kommentare (57)    |   Stichworte: Ford, Granada

neuer ford granadaneuer ford granada

Ford greift jetzt in der höheren Klasse an. Nicht nur ein Mustang kommt zu den offiziellen Händlern nach Deutschland. Es wird auch noch einen neuen GT im nächsten Jahr geben. Eigentlich stellt sich damit doch die Frage, ob es nicht auch wieder eine Limo geben wird, die über dem Mondeo spielt. Der Mondeo ist ja eigentlich ein Taunus-Nachfolger. Der Granada/Scorpio starb aus. VW ist mit dem Phaeton wieder groß eingestiegen. Warum sollte Ford nicht auch einen neuen Granada bringen?

 

Er müsste deutlich über dem Mondeo liegen. Vielleicht nicht ganz auf dem Phaeton-Level, aber mindestens auf der Höhe der E-Klasse oder einem Citroen C6. Schließlich hat sich auch der Mondeo etwas nach oben orientiert. Motoren wären schon da, z.B. der V8 aus dem Mustang. Oder der V6 Biturbo aus dem neuen GT und evtl. auch der 2,3 l. Ecoboost.

 

Bliebe die Frage, was ein neuer Granada noch brauchen würde. Sagen wir mal, der Startpreis sollte bei ca. 40000 € liegen und der Preis vom Top-Modell bei ca. 60000+ €. Macht mal Brainstorming, welche Kriterien er erfüllen sollte oder welche Eigenschaften ein neuer, großer Granada braucht, um sich zu verkaufen und attraktiv zu sein. Neue Ideen sind willkommen. So als kleine Unterstützung, um Ford eine Vision zu geben (falls die nicht schon existiert).

-> Schrägheck? Allrad? Innenraum mit Holz oder ein Alcantara-Cockpit? Soundanlage von Sony oder Dali? Maxi-Display a'la Tesla in der Mittelkonsole? V8 oder V6 oder R4 Turbo? Alu- oder Carbon-Karosserie? Neue Features oder irgendwelche Rekorde? Welche Eigenschaften wären wichtig, um sich zu etablieren?

 

Der Gedanke einer Granada-Neuauflage kam mir als ich neulich einen alten, tollen Granada auf der Straße sah. Den hatte ich damals meinem Vater immer empfohlen :), aber meine Eltern kauften immer den Taunus bzw. Sierra...

j.

 

Alte Fotos:

Innenraum

Goldener Granada Seite

Älterer Granada

Heck

Sitze

Coupe

Ghia Executive

Roter Ghia

 

Preisliste neuer Ford Mustang

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13.01.2015 14:57    |    Fordlover1975

40 Mille sind zu hoch , ich sag mal so ab 30 Mille, dann stimmt die Relation. Was muss er können? V 6 wäre Pflicht als Handgerührter und Selbstschalter, Kombi wäre schön..............

 

Übrigens Danke für die Preisliste vom Pony!!!!!:D:D:D:D:D


13.01.2015 15:03    |    jennss

Ich denke, bei 30000 € liegt er zu dicht am Mondeo, den man mit 240 PS ja auch schon für ~40000 € bekommen kann. Der neue Granada müsste ein Imageträger werden. Platz hat eigentlich auch der Mondeo schon ganz gut.

j.

 

PS: Ja, die Mustang-Preisliste liegt noch gar nicht auf der Ford-Homepage, hatte ich bei AMS entdeckt. :)


13.01.2015 15:08    |    Fordlover1975

Der Mondeo könnte wieder mehr Richtung ab 23 Mille und drunter, einen VIGNALE könnte es meinetwegen geben oder auch Titanium. Am besten das gute alte Ghia......Wie gesagt die Preise. Aus eigener Erfahrung: Taunus und Granada wurden hauptsächlich von jetzt mal Einkommenstechnisch Facharbeitern /Angestellten und Beamten ( nein die fuhren nicht nur VAG :D) erworben und meistens BAT bezahlt, ok bei einigen auch abgestottert.......aber im Vergleich zu BMW, Daimler, Citroen, Saab, Volvo doch recht erschwinglich. Wenn man sich ein richtiges Auto leisten wollte...


13.01.2015 15:10    |    jennss

Ja, "Ghia" könnte man gerne wieder bringen, finde ich auch. :)

Das Design wäre beim Granada sicher sehr bedeutsam. Ich meine, er müsste edel aussehen, aber Hightech darf nicht fehlen. Wichtig wären auch top Bezugsstoffe, vielleicht Connolly-Leder oder top Velour (Alcantara). Vielleicht auch was ganz Neues, z.B. Hanf-Bezug.

Und evtl. noch eine Spitzen-Hifi-Anlage, für 2500 € oder so. Was nichts kostet, hat keinen Wert... :D

j.


13.01.2015 15:15    |    Fordlover1975

Für die jüngeren Mitleser: BAT = Bar Auf Tisch oder Bar Aus Tasche


13.01.2015 15:15    |    Fordlover1975

Allrad würde ich vorschlagen, zumindest zuschaltbar....so wie beim Cosworth Scorpio 2.9i V6, feines Motörchen.....


13.01.2015 15:18    |    jennss

Ich meine, der Granada müsste gegenüber damals etwas neu positioniert werden. VW hat mit dem Phaeton auch eine höhere Klasse erreicht. Evtl. geht das mit dem Namen Granada nicht mehr, was ich jedoch etwas schade fände, denn den Namen finde ich toll (viel besser als Scorpio).

 

Ja, Allrad wäre gut. Auf keinen Fall reinen Frontantrieb. Der ist irgendwie Kennzeichen niederer Klassen :). Aus Gründen der Positionierung am Anfang vielleicht gar keinen Vierzylinder. Den Namen Cosworth könnte man gerne wieder nutzen, so wie AMG bei Mercedes.

j.


13.01.2015 15:19    |    Fordlover1975

Vorschlag: 4 Zylinder und V6 Version als Consul darüber dann Granada...


13.01.2015 15:20    |    jennss

Gut! Ja, V6 (R4) = Consul, Granada = V8, gefällt mir :).

j.


13.01.2015 15:22    |    Fordlover1975

Cosworth, RS.. wobei beim angedachten Segment lieber Cosworth, RS waren die kleinen aufgedrehten Frontkratzer..


13.01.2015 15:26    |    Fordlover1975

Jo, beim Granada muss das bollern, bin Ende der 70er Anfang 80ern öfters mal mit Mutti zusammen bei Bekannte im

Granada 1 mit gefahren, genial schaukliges Fahrwerk, der einzigartige 6 Topf Sound, rechts Ma, ich auf dem Kardantunnel, Tochters Bekannte ( Martina heißt sie ) Tante Anni und Onkel Horst vorne an den Pedalen. Weiß mit Vinyl..


13.01.2015 15:37    |    jennss

:)

Na, ein neuer Granada müsste schon gewisse Marken setzen. Der Mustang V8 muss auf jeden Fall rein. Am besten noch ein top Luft-Fahrwerk. Vom Design her könnte man ansich auch einen Mustang stretchen zum Viertürer... :)

j.


13.01.2015 15:44    |    Fordlover1975

Den Familien Mustang gab es, hieß Ford Falcon, gab es hier in Europa leider nur in der Schweiz....so in den 60ern, dem ersten Mustang nicht unähnlich..


13.01.2015 15:45    |    Fordlover1975

Fahrwerkseitig lieber was gut entwickeltes Konventionelles... Räder nicht grösser 18 Zoll wegen Komfort und so.... UND Leder! Und beim Automatik: den T-bar Hebel......und eine richtige Handbremse....


13.01.2015 15:47    |    jennss

Hier ein Stretch-Mustang... naja, bisschen zu lang... :D

j.


Bild

13.01.2015 15:49    |    Fordlover1975

Fehlt nur noch die weit öffnende Heckklappe... Mustang Sedan, Mustang Hatchback, Mustang Country Squire..:cool::D


13.01.2015 15:50    |    Fordlover1975

Wie damals der Torino....darfs auch der Pinto sein :D:D:D???


13.01.2015 15:59    |    cng-lpg

Einen neuen Granada? Oder Scorpio (der in einigen Märkten übrigens Granada hieß...)? Nö. Der Mondeo geht weit genug rauf, da fehlt nichts. Einen 50.000 € Ford verlangt der Markt ganz sicher nicht. Die große Lücke sehe ich am anderen Ende: Der Fiesta ist schon zu groß als Einstiegsmodell. Unterhalb des Fiestas ist Platz für locker zwei (!) kleinere Modelle. Opel macht das richtig: Die haben unterhalb des Corsas den Adam als coolen Lifstyle-Mini (Lifestye = teuer!) und schieben nun die Sparbüchse Karl nach. Auch der wird Geld einbringen. Ford macht in Europa noch immer Miese und sollte deshalb unten und nicht oben nachlegen. Ein neuer Granada wird viel mehr Geld kosten als einbringen.

 

 

Gruß Michael


13.01.2015 16:02    |    VincentVEGA_

Zumal.. was will man oberhalb des Mondeos bringen?

Der Brummer ist so dick, dass man kaum einen Parkplatz findet, sich an Normgaragen die Spiegel absäbelt und in Parkhäusern irre wird. Und Baustellen oder andere Behinderungen des Weges sind bei der Breite auch ganz lustig. Mehr Auto macht vielleicht in Übersee Sinn, aber nicht hier in Europa.


13.01.2015 16:07    |    Fordlover1975

Provokant mal gefragt: Wenn ein Granada keinen Sinn macht, dann könnten wir doch alle was größer VW Passat ist

streichen. Kein Volvo V70, Mercedes E Klasse, Audi A6 usw. und mehr als 100 Ps braucht auch niemand, fährt ja eh keiner schneller als 130......soll ich weiter machen????? Was soll man oberhalb der C Klasse bringen, A Klasse reicht doch??????

Oder darf / dürfte Ford nicht in die obere Mittelklasse zurück? Lieber einen ehrlich anständigen Ford / VW

als so eine politisch korrekte Nagel Kiste aus Pippi Langstrumpf Land:mad::mad::mad:


13.01.2015 16:14    |    VincentVEGA_

Solche Autos werden meist gekauft, weil man es sich einfach leisten kann. Also aus Prestige - und da zählt die Ford-Pflaume nicht viel.

Meines Wissens nehmen sich E-Klasse und Mondeo in den Abmessungen nicht viel.


13.01.2015 16:15    |    Ollersack777

Die Zeit dieser Klasse ist inEuropa passe...leider. Mein Schwiegervater fuhr den Consul mit 75 PS (!!!), ich selber zwei Granada mit 90 PS.

 

Deswegen fahre ich heute E-Klasse, Serie 211...die letzte die innen noch eingermaßen klassisch wirkt.


13.01.2015 16:15    |    Fordlover1975

Ein Ford nicht ?


13.01.2015 16:33    |    Ollersack777

Wo ist eine Limo von Ford mit Heckantrieb?


13.01.2015 16:37    |    VincentVEGA_

Der Trend zu immer größer werdenden Autos lässt einfach viele Autos aussterben. Opels Insiginia ist so groß wie früher der Senator. Alle rücken nach und nach eine Klasse hoch. Dafür wird unten eine Lücke frei, war der Corsa mal Opels Kleinster, gibts (größenmäßig) darunter bald Karl und jetzt schon den Adam.


13.01.2015 16:51    |    Kurbl

Mindestausstattung Allrad, Hybrid mit 250PS+ oder reines Elektroauto, Sitze die sich zum Einsteigen nach Außen drehen lassen, frei konfigurierbares Armaturenbrett, nicht kleiner als der Mondeo MK4


13.01.2015 17:00    |    supermailo

Ein 79er Granada 2.8 Doppelvergaser mit 3-Gang Automatik und Ghia Ausstattung war 1989 mein erstes Auto. Mit 60.000km auf der Uhr und !!!Rostfrei!!! eine wahre Rarität. Was Fahrkomfort und Souveränität auf der Bahn anging, war er damals mit seinen 10 Jahren noch nicht veraltet. Ok, Spritverbrauch, 15 Liter sollten es in der Regel sein, aber 1 x volltanken 50 Mark :)

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie ein neuer Granada aussehen sollte. Optisch angelehnt an die alten Kisten, dann wäre es eine Überlegung wert. Alles andere wäre für mich als Ex-Fahrer nur Käse.


13.01.2015 17:07    |    cng-lpg

Die Frage ist, ob man sich den Luxus leisten will, einen Imageträger mit Verlust zu verkaufen. VW macht das mit dem CC und dem Phaeton. Ford könnte das sicher auch, aber aus Tradition setzt man bei Ford weniger auf das Image und mehr auf einen guten Gegenwert. Daß der Standard-Firmenwagen der Außendienstler und mittleren Führungskräfte längst nicht mehr der teure Passat, sondern der mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis aufwartende Mondeo ist, ist eine Folge davon. Ich sehe nicht, welchen Vorteil Ford Europa mit einem größeren Modell haben würde. Da wäre schon eher ein zusätzlicher großer Suff, sorry, SUV sinnvoll. Ein Pendant zum Touareg wäre sicher nicht dumm, aber kein Granada in Form einer Limousine nebst Kombi. Aber wie gesagt, unten klaffen viel größere Lücken als oben!

 

 

Gruß Michael


13.01.2015 17:34    |    scion

Gibts doch eigentlich alles im Ford Konzern:

 

Ford Taurus mit FWD und 2.0l Ecoboost 240 PS sowie 3.5l V6 Ecoboost mit 267, 290 und 370 PS

http://photo.netcarshow.com/Ford-Taurus_SHO_2013_photo_04.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-Taurus_SHO_2013_photo_02.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-Taurus_2013_photo_0e.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-Taurus_2013_photo_13.jpg

 

Ford Falcon FG mit RWD und 2.0l Ecoboost 240 PS, 4.0l Reihensechszylinder 265, 367 PS sowie 5.0l V8 SC 455 PS

http://photo.netcarshow.com/Ford-FG_Falcon_XR8_2008_photo_05.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-FG_Falcon_XR6_Turbo_2008_photo_14.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-FG_Falcon_G6E_Turbo_2008_photo_11.jpg

http://photo.netcarshow.com/Ford-FG_Falcon_G6E_Turbo_2008_photo_1c.jpg

 

könnte jetzt nicht so schwer sein, sowas hier bei uns anzubieten, aber da fehlen wieder die ollen Stinkediesel

 

Ich hatte 2 Scorpio, vor allem das Fließheck mit dem 2.0l Dohc war ein toller Wagen.


13.01.2015 18:53    |    racemondi

Taurus und Falcon könnte mir auch gefallen


13.01.2015 18:57    |    VincentVEGA_

Der Taurus ist glaube ich der Nachfolger des legendären Crown Victoria und damit tatsächlich ein klassischer Fullsize-Ami.

In Australien ist der Falcon der Konkurrent des Holden Commodore. Die duellieren sich dort(und auch nur dort, exportiert wurden die m.W.n. nie) schon seit Jahrzenten.


13.01.2015 19:35    |    jennss

Zitat:

Zumal.. was will man oberhalb des Mondeos bringen?

Der Brummer ist so dick, dass man kaum einen Parkplatz findet, sich an Normgaragen die Spiegel absäbelt und in Parkhäusern irre wird. Und Baustellen oder andere Behinderungen des Weges sind bei der Breite auch ganz lustig. Mehr Auto macht vielleicht in Übersee Sinn, aber nicht hier in Europa.

Größer muss er nicht unbedingt werden. Ein Imageträger zeigt, was die Marke kann und wirkt sich auch auf die Modelle darunter positiv aus. Das kann man nur schlecht in Zahlen fassen. Der Phaeton liegt sogar noch deutlich über dem Passat und trotzdem wird es wieder einen Phaeton geben. Top Technologie kann dann auch in kleinere Klassen fließen. So bekommt die C-Klasse jetzt auch Luftfederung, die es anfangs nur in der S-Klasse gab.

 

Zitat:

Einen neuen Granada? Oder Scorpio (der in einigen Märkten übrigens Granada hieß...)? Nö. Der Mondeo geht weit genug rauf, da fehlt nichts. Einen 50.000 € Ford verlangt der Markt ganz sicher nicht.

So kann man das nicht sagen. Wenn das Auto wirklich gut ist, wird es auch gekauft. Klar, das muss Ford erstmal hinbekommen, da sie sich nicht auf einem Image ausruhen können. Aber ich bin sicher, wenn der Granada attraktiv wird, dann wird er auch gekauft. Man kann sich das im Moment nur nicht vorstellen. Ich finde den Mondeo auch gar nicht übel, aber es fehlt ihm aus meiner Sicht etwas Edles. Da geht noch was. So richtig mit Leidenschaft designt und die Materialien ausgesucht. Hier und da ein bisschen HighEnd, vielleicht bei der Federung, der Soundanlage oder dem Motorsound. Wenn Ford einen Granada mit dem V8 aus dem Mustang für den gleichen Preis wie den Mustang (39000 €) anbietet, wäre das schon ein guter Start. Eine V8-Limo gibt es für 40000 € bisher nicht bei europäischen Händlern, denke ich. Ich fasse mal ein paar Punkte zusammen:

 

- Länge ca. 4,90- 5,0 m

- Hinterradantrieb oder Allrad

- Motor 5,0 V8 aus dem Mustang (418 PS), sowie eine V6-Hybrid-Version (250 PS), später der 2,3 Ecoboost dazu als Consul, sowie eine Cosworth-Version (Motor mit 600 PS aus dem GT), evtl. auch reine E-Version mit Tesla-Antrieb?

- Feines Amaturenbrett mit viel Material-Auswahl (Hölzer, Alu, Carbon, Titan, Edelstahl, Alcantara)

- Sitzneigung im Fond verstellbar

- Außendesign evtl. ähnlich wie Mustang, möglicherweise als CLS-Konkurrent designt (viertüriges Coupe) oder Fließheck

- Top-Modell Bezeichnung "Ghia" :)

- Verstellbares Fahrwerk, entweder nur Dämpfer oder auch Federn verstellbar (Luft), softe Federung

- Musikanlage mit viel Vernetzung und top Boxen (Dali? Teufel? Nubert?)

- Innenraum bestens gedämmt

- Stabiler Leichtbau (Effizient, gute Fahrleistungen für die PS-Klasse)

- Schöne Polster und gutes Material, z.B. high quality Alcantara, Velour, gutes Leder (Conolly)

- Feines Lenkrad-Design

- Gute Navi-Lösung, evtl. in Frontscheibe eingeblendet

- Matrix-LED-Scheinwerfer

- ...

 

Alles, was für den Granada entwickelt wird, kann auch später in die unteren Klassen fließen.

Was ich unattraktiv finde, ist z.B. eine schlechte Effizient. Ein Opel Insignia Tourer mit 250 PS braucht 8,8 s. auf 100, etwa 'ne halbe Sekunde mehr als unser 140 PS-Golf und ist fast 2,5 Sek. langsamer als ein 240 PS-Passat. Sowas sieht irgendwie nach Lowtech aus.

j.


14.01.2015 01:08    |    ps47

Sorry, aber das ist ein Luftschloss.

 

Wenn es in Europa für dieses Auto Potenzial gäbe, würde dieses Modell existieren. Als wenn Ford keine Marktanalysen machen würde... Ford hat mit dem Taurus in den USA ja ein entsprechend großes Auto. Ein Neuentwicklung für Klein-Europa macht keinen Sinn. Wenn, würde man den Taurus nachschärften. Aber das würde wohl kaum für die anspruchsvollen Kunden hier reichen. Der Taurus ist ja auch drüben kein E-Klasse Konkurrent, sondern fährt gegen den Toyota Camry, der hier ja auch gefloppt hat.

 

Bei den geringen Zulassungsanteil der Oberklasse außerhalb von Audi/BMW/Mercedes und dem Ford-Image wäre es ein riesiger weißer Elefant. VW versucht es seit 2002 mit dem Phaeton. Gut, ein anderes Preislevel, aber klappt nicht. Und hat auch nicht geklappt, als der Wagen technisch noch nicht 2 Generation dahinter war.

 

Die Aussage, dass ein Produkt gekauft wird, wenn es gut ist, ist für die Oberklasse und dessen Preislevel nicht gültig. Um dort Erfolg zu haben, braucht man neben einem erstklassigen Produkt ein sehr gutes Image. Und für ein sehr gutes Image braucht man einen langen Atem. Als Ford dort noch mit Granada und co. vertreten war, war die mehr als die Hälfte der Kunden von morgen noch nicht geboren. Das alte Image ist schlicht nicht mehr existent.

 

Außerdem:

Der neue Mondeo ist 4,87 Meter lang. Das ist ja schon Oberklasseformat. Bei schrumpfenden Markt der Oberklasse/Luxusklasse macht es erst recht keinen Sinn, ohne Image ein neues Modell zu bringen. Der Mondeo bleibt zu 100& das größte Ford-Modell in Europa. Man sollte lieber beim Mondeo an den Stellschrauben ansetzen, die notwendig sind. Ich saß 2013 auf der IAA drin. Grausamer Innenraum. Keine V6 mehr, kein Allrad. Wenn man den Mondeo dahingehend hochrüstet und aufwertet, könnte man Passat und Superb an den Karren fahren. Aber Audi/BMW/Mercedes sind in Europa für Ford unerreichbar geworden.

 

Ford setzt außerdem auf die One-Car Strategie. Es wird also kein spezielles Auto mehr nur für eine Region oder einen Markt geben und wenn, dann nur im Kleinstwagen Bereich.

 

Diese ganze Wünsche sind einfach schlicht welt- und auch wirtschaftsfremd.


14.01.2015 01:44    |    jennss

Zitat:

VW versucht es seit 2002 mit dem Phaeton. Gut, ein anderes Preislevel, aber klappt nicht.

Das kann insofern nicht stimmen, weil VW ja bald den neuen Phaeton bringt.

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...ger-als-s-klasse-774294.html

Man kann das auch nicht alleine an den Verkaufszahlen festmachen. Die Auswirkung auf das Image ist schwer abzuschätzen. Selbst wenn der Phaeton für sich betrachtet kein Plus macht, kann er für VW ein guter Schachzug gewesen sein. Und die Entwicklungskosten im großen Modell spart man z.T. beim kleineren wieder ein.

 

Zitat:

Und für ein sehr gutes Image braucht man einen langen Atem.

...

Das alte Image ist schlicht nicht mehr existent.

Das stimmt. Es wäre ein Neuanfang in dieser Klasse. Ich meine, dass die großen Modelle sich meistens positiv auf die Marke auswirken. Dass Peugeot, Alfa und Renault auch keine großen Modelle mehr im Programm haben, wertet die Marken durchaus ein wenig ab. Potentielle Aufsteiger haben auch keine Perspektive.

 

Zitat:

Ich saß 2013 auf der IAA drin. Grausamer Innenraum. Keine V6 mehr, kein Allrad.

Ja, genau da müsste man ansetzen. Die Erfahrungen beim großen Modell können sich auswirken auf die kleineren Modelle. Der Taurus ist nicht so schlecht. Evtl. könnte man den importieren. Aber so richtig schön finde ich ihn auch nicht. Das geht noch besser. Think positive, die Hoffnung stirbt zuletzt :D. Irgendwie finde ich es schon gut, dass sich zumindest im sportlichen Bereich obenrum was tut. Mustang und GT sind doch echt attraktiv.

j.


14.01.2015 10:27    |    JürgenS60D5

ich bin ehrlich:

 

- auch ich habe nie verstanden, warum der Taurus nicht nach Europa gekommen ist. Etwas Facelift, ein Diesel rein und fertig.

 

ABER

seien wir ehrlich: passt es wirklich in die heutige Zeit, eine neue 5m lange limo zu verlangen? Welche Marktchancen hat das wirklich?

Und das ganz mit riesigen Motoren? Hatten die jemals einen Markt in Europa?

 

Was mir fehlt, ist ein Mondeo mit Allrad und etwas höher. Mir fehlt ein grösseres SUV als der Kuga. (man beachte die Marktanteile grosse limo gegen SUV)


14.01.2015 10:29    |    jennss

Zitat:

man beachte die Marktanteile grosse limo gegen SUV

Wie sehen die aus? Verkauft sich ein Mercedes ML besser als eine E-Klasse?

j.


14.01.2015 10:37    |    JürgenS60D5

gut, mein Satz ist abgebriochen:

 

ich wollte sagen: man beachte die Marktanteile grosse limo gegen SUV, ziehe die Anteile von ABM ab und überlege, wie viel platz für Ford ist.

 

Dieser Markt ist zu 99,9% in Firmenhand. Und welche Chancen seht ihr für Ford?

 

Zulassungen:

http://de.statista.com/.../

 

Und jetzt überleg, wo ford "fehlt". die Oberklasse ist unerreichbar. Stellt sich auch die Frage, wie viel Geld man in die Hand nehmen muss, um dort hin zu kommen.


14.01.2015 11:57    |    scion

Lincoln ist die Luxusdivision von Ford. Hierüber ließen sich Modelle höher positionieren. Kennt aber in D keiner und was man nicht kennt, kauft man auch nicht... siehe Lexus.

Früher, unter W. Reitzle, gabs mal die PAG mit Volvo, Aston Martin, Lincoln und Jaguar/LR unterm Ford-Dach. Der Lincoln LS sollte Scorpio-Nachfolger werden, was aber aus Rücksicht auf den S-Type verworfen wurde.


14.01.2015 14:41    |    jennss

Zitat:

Lincoln ist die Luxusdivision von Ford. Hierüber ließen sich Modelle höher positionieren. Kennt aber in D keiner und was man nicht kennt, kauft man auch nicht... siehe Lexus.

Lincoln als Edelmarke finde ich gar nicht so schlecht. Aber da gibt es Vor- und Nachteile. Die Auswirkung als Imageträger ist sicher geringer als bei einem Ford Topmodell.

Lexus findet erst jetzt langsam ein einheitliches Design. Es ist ok., aber nicht herausragend. Ich meine, über das Design läuft sehr viel, doch die Technik muss natürlich auch stimmen. Als Herausforderer reicht es nicht, nur gut zu sein. Man muss hervorstechen, zumindest in manchen Bereichen. Und dazu möglichst keine groben Schwächen haben. Das ist nicht einfach.

 

Ich fände es einfach schön, wenn Ford es nochmal versucht, aber es ist natürlich immer ein Risiko. Der Ford GT ist sicher auch keine Entwicklung mit viel Gewinn. Aber es ist ein Eyecatcher mit Werbewirkung.

j.


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