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23.07.2022 13:18    |    jennss    |    Kommentare (50)

Welcher gefällt euch besser?

eqe-taycan2
Eqe taycan2

Ich finde dieses Duell recht interessant. Der Porsche ist zwar schon 2,5 Jahre auf dem Markt und der EQE 53 ganz neu, aber sie lassen sich recht gut gegenüberstellen. Beide sind knapp 5 m lang, kosten ähnlich viel, haben ähnliche Reichweiten und Fahrleistungen. Bei beiden bekommt man auch gegen Aufpreis Beifahrer-Bildschirme.

 

Porsche Taycan 4S:

  • Reichweite 453 km bzw. 511 km (mit Plus-Batterie) nach WLTP
  • 4,0 s. auf 100
  • 250 km/h Spitze
  • Wendekreis 11,7 m bzw. 11,2 m mit Hinterachslenkung
  • Keine Zuglast, Dachlast 75 kg
  • Netto-Kapazität 71 kWh bzw. 83,7 kWh (mit Plus-Batterie)
  • Auch als Kombi lieferbar (Turismo)
  • Ladezeit 21 Minuten bis 80% (800 V-System)
  • Mehr Individualisierungen möglich
  • Preis ab 108.867,00 € bzw. 114.388,60 € (mit Plus-Batterie)
  • Link

 

Mercedes-AMG EQE 53 4MATIC+:

  • Reichweite 525 km nach WLTP
  • 3,5 s. auf 100 (mit AMG DYNAMIC PLUS Paket im Overboost 3,3 s.)
  • 220 km/h Spitze (mit AMG DYNAMIC PLUS Paket im Overboost 240 km/h)
  • Netto-Kapazität 90,56 kWh
  • Wendekreis 12,4 m mit 3,6° Hinterachslenkung lt. Konfigurator. Allgemein gibt es beim EQE (nicht AMG) jedoch auch 10,7 m mit 10°-Hinterachslenkung, aber man muss beim 53er wohl von ausschließlich 12,4 m ausgehen.
  • Zuglast 750 kg, Dachlast 100 kg
  • Schiebedach lieferbar
  • Ladezeit 32 Minuten bis 80% (400 V-System)
  • Mehr Platz
  • Preis ab 109.777,50 € bzw. 114.537,50 € mit AMG DYNAMIC PLUS Paket
  • Link

 

Es gibt dann auch noch den Audi E-Tron GT (technischer Bruder vom Taycan) und weitere Konkurrenz, z.B. den BMW SUV iX xDrive50 für 116150 € bei 607 km Reichweite und 4,6 s. auf 100, aber ich beschränke mich in der Umfrage mal auf Porsche und Mercedes.

j.

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23.07.2022 13:48    |    Lumpi3000

Der Mercedes gefällt mir aussen besser, der VW innen. Da ich mich meistens IM Auto sitze, hab ich mich für den VW entschieden.

Gut ist aber, dass ich in der Realität niemals zwischen beiden wählen kann. Beim Benz ist ein Schiebedach lieferbar .... :D

23.07.2022 14:10    |    Zarrooo

Beide Autos sind bockteuer und für viele sicher Traumautos. Für mich würde sich diese Wahl allerdings selbst dann nicht stellen, wenn ich den passenden sechsstelligen Betrag in der Portokasse liegen hätte und der unbedingt weg müsste, denn kaufen würde ich keinen von beiden.

 

Von außen gefallen mir beide nicht, den VW-Porsche finde ich allerdings minimal weniger häßlich als den China-Mercedes. Innen ist der VW-Porsche ganz OK, der China-Mercedes löst dagegen bei mir einen Brechreiz aus. In Fahrleistung, Ladeleistung und Reichweite sind die beiden für mich gleichauf. Ich hab mich deshalb für den VW-Porsche als geringeres Übel entschieden.

 

Ich war kurz geneigt zu schreiben, dass mir beim VW-Porsche eine AHK fehlen würde, aber wenn die Portokasse über 100k€ für so ein Auto hergibt, dann gibt die auch noch ein paar Tausender für einen Zweitwagen mit AHK her, mit dem der ebenfalls aus der Portokasse bezahlte Gärtner dann den Grünschnitt transportieren kann. ;)

23.07.2022 14:17    |    enrgy

das image des autos wird doch zuerst durch das aussehen bestimmt.

der benz wirkt emotionslos wie ein stück seife, der andere ist ein porsche.

 

da kann ein tesla plaid mit exorbitanten fahrleistungen in der einfahrt stehen, die blicke werden immer zum nachbarn mit dem günstigsten taycan wandern.

 

der benz wie auch der tesla sind einfach nichtssagend in ihrer erscheinung. ist vielleicht auch so gewünscht, denn aufregen tun sich die leute dann eh schon über den q5 von mutti als zweitwagen.

 

nö, der benz mag ein tolles auto sein, optisch gefällt er mir nicht.

23.07.2022 14:37    |    Zarrooo

@enrgy: Das klingt irgendwie als würdest Du Dir Deine Autos danach aussuchen, was irgendwelche anderen Leute darüber denken oder ob sie irgendwelchen anderen Leuten (vielleicht) gefallen. Das klingt irgendwie ziemlich traurig (aber auch irgendwie ziemlich typisch für dieses Land). Mir wäre das Leben dafür deutlich zu kurz.

23.07.2022 15:08    |    jennss

Auch wenn Porsche zum VW-Konzern gehört, ist der Unterschied zum VW doch sehr groß. Kein anderer Hersteller erlaubt so viel Individualisierung, meine ich. Es ist unglaublich, was man bei Porsche so alles im Konfigurator findet. Um so trauriger ist es, dass es kein Schiebedach gibt, welches für manche ein Must-Have ist (halbes Cabrio).

Beim EQE 53 finde ich schade, dass es offenbar nur mit 12,4 m Wendekreis geht. Das erscheint mir im Citybetrieb noch übler als die 5 m Länge.

j.

23.07.2022 15:33    |    tomcat092004

Gefallen eher der Porsche

Allerdings sind beide nicht meine Wunschfahrzeuge.

Der Mercedes ist zudem vom Design nicht mein Geschmack.

23.07.2022 16:31    |    bronx.1965

Exterieur: ganz klar der Taycan.

Interieur: ebenfalls der Taycan.

 

Der EQE spricht mich nicht an, das Design ist formal keineswegs geglückt.

Die verlängerte A-Säule endet fast vor der Vorderachse, was jegliche Dynamik raubt, bzw hier gar nicht erst aufkommen lässt. Die Seitenfenster sind nicht einteilig, sei es wegen der sonst nicht gegebenen Vollversenkbarkeit oder aus Kostengründen, dies mit einem ausgeklügelten Mechanismus zu realisieren. Es wirkt billig. Der seitliche Fugenverlauf der Motorhaube stört und bringt Unruhe in das Design, welches als 'fließend' beworben wird.

Das Auto könnte alles sein, würde man den Stern entfernen. Wahrscheinlich deshalb hat man sich frontwärts für diesen monströsen "Panamericana-Grill" entschieden, welcher zwar in der Mercedes - Historie seinen Platz hat, wenngleich bei einer gänzlich anderen Fahrzeugklasse und (mir) hier komplett deplatziert erscheint.

Das Gesamtdesign wirkt etwas ratlos und zitiert für meinen Geschmack zu viele verschiedene Richtungen.

Meine 2 cent dazu...

23.07.2022 22:26    |    BEV

Der Porsche kommt im Gewand eines Supersportwagen und ist entsprechend tief und breit. Deutlich breiter als ein 992 turbo S. Er ist ein extrem auffälliger Wagen, aber schön und typisch Porsche. Der EQE ist das Gegenteil. Er sieht unauffällig, etwas unproportioniert und etwas elektrisch aus. Aber nicht wie ein normaler Mercedes. Was ich extrem schade finde, denn einen EQS, der aussieht wie die Studie Vision EQS, hätte ich sofort gekauft. Aber leider haben die hässlichen Serienversionen nichts mit der Studie gemeinsam. Das ist beim Taycan völlig anders. Er entspricht seiner Studie Mission E.

 

Trotzdem sind die beiden Autos EQE und Taycan preislich nicht auf Augenhöhe. Z.B. einen Taycan ohne den Performance Plus-Akku gibt es nicht. Von Einzelstücken abgesehen. Denn man bekommt nicht nur mehr Kapazität, sondern auch mehr Leistung, bessere Fahrleistungen und eine deutlich bessere Ladeleistung. Auch sonst ist der Taycan sehr nackt, man schaue sich nur die häßlichen Schubkarrenräder der Serie an. Keine Wärmepumpe, nicht mal anklappbare Spiegel oder Rückfahrkamera. Und wenn man letztere nimmt, stellt man fest, nur die noch teureren Surroundcams taugen. Grob 25k muss man investieren bis er fahrbar ist.

 

Ich persönlich habe neben dem Taycan den i4 gewählt. Denn letzterer ist im Vergleich mit Mercedes das technisch interessantere und deutlich sparsamere Alltagsauto.

23.07.2022 23:17    |    miko-edv

beides Autos ohne Laderaum, daher besteht überhaupt kein Anreiz für mich, mir so ein "Spielzeug" zuzulegen ... - einfach nur zum Geld ausgeben habe ich andere Ideen.

Wenn man mir allerdings eine Pistole vor die Brust halten würde, wäre der Porsche die "Qual der Wahl".

24.07.2022 02:00    |    jennss

Der Taycan hat als Turismo einen brauchbaren Laderaum.

 

Es stimmt, bei Porsche muss man schon einiges dazunehmen. 25k müssen es aber nicht sein. Ich sehe ca. 12k als das sinnvolle Minimum für Extras inkl. große Batterie.

j.

24.07.2022 14:21    |    jennss

Ich finde den EQE wg. Understatement ganz gut, würde aber den EQE500 einem AMG vorziehen, weil es zu dem die 10 Grad-Hinterachslenkung gibt. Der 500er braucht 4,7 s. auf 100, was schon ganz ordentlich ist. Der kostet auch rund 20000 € weniger als der AMG 53.

j.

24.07.2022 14:27    |    Lumpi3000

Mir würde bei beiden Modellen die Basis reichen.

Die sind für meinen Gebrauch schnell genug und die Reichweite ist mir wichtiger...

Und natürlich sind die auch günstiger ...

25.07.2022 07:46    |    nobrett

Mercedes Fahrzeuge der C, E und S Klasse waren mir lange sympathisch, weil die Fahrzeuge „Taxiqualität“ hatten: gut durchdacht, robust, haltbar, preiswert zu reparieren wenn mal was dran war und dazu ein besonderes Fahrgefühl. Dazu konnte man sie guten Gewissens und gemessen am Neupreis für kleines Geld gebraucht kaufen. Leider residiert die Marke heute in Glaspalästen, Service- und Ersatzteilpreise sind gesalzen. Vom Taxigeschäft will die Marke mittlerweile weg. Es ärgert mich maßlos, dass es für meine 212er E-Klasse 8 Jahre nach ihrem Erscheinen keine neuen Kartendaten (=Software) mehr gibt, sondern man sich dann halt was Neues kaufen soll.

 

Porsche war immer anders, nicht vergleichbar. Eine Sportwagenmarke die sehr gute Autos gemacht hat bei denen Ingenieure und Fahrer das Sagen hatten. Das wurde erst mit den Hausfrauenpanzern Cayenne und der Babyversion Macan anders, dazu kam dann der Panamera. Die mussten nie preiswert reparierbar und über hunderttausende von Kilometern haltbar sein.

 

Nun zu den EVs: Porsche war im Unterhalt nie günstig, Mercedes ist es nicht mehr. Beide Marken werden das wegfallende Ölwechsel- und Inspektionsgeschäft kompensieren wollen und sich etwas überlegen um regelmäßig bei den Bestandskunden zu kassieren. Überkomplexe Technik wird die Kunden in die Markenwerkstatt zwingen und der Erhalt und Unterhalt wird teuer. Mit ellenlangen Aufpreislisten und enormen Aufpreisen für stärkere Motorisierungen kann man den Fahrzeugpreis in astronomische Regionen treiben. Beide Autos dokumentieren, dass der Besitzer viel Geld hat.

 

Der Taycan hat mich für leistungstarke Elektroautos angefixt. Der EQE ist mir als Mercedes wegen der Erinnerung an alte Zeiten sympathisch. Kaufen würde ich keinen von beiden. Weder neu, noch gebraucht.

25.07.2022 08:42    |    knolfi

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juli 2022 um 02:00:01 Uhr:

Der Taycan hat als Turismo einen brauchbaren Laderaum.

 

Es stimmt, bei Porsche muss man schon einiges dazunehmen. 25k müssen es aber nicht sein. Ich sehe ca. 12k als das sinnvolle Minimum für Extras inkl. große Batterie.

j.

Nein hat er leider auch nicht. Der einzige Porsche mit brauchbaren Laderaum ist der Cayenne-SUV. Alles andere hat ein Handschuhfach im Heck (oder eben Front).

 

Interessant finde ich, dass hier viele nur vom Aussehen reden. Ich finde die Performance bei solchen Autos viel wichtiger. Ich bin den Taycan (allerdings als Turbo) bereits auf dem Track gefahren und da fährt er sich nicht nur wie ein Porsche, sondern eher wie ein Supersportwagen. Das Ding bringt man nicht aus der Ruhe.

 

Hinzu kommt noch ein überragender Federungskomfort, der sich hinter dem eines EQE sicherlich nicht verstecken muss. Das Schöne ist, dass er beides kann: Track und Komfort.

 

Es wäre ein toller Reisewagen, wenn er mehr Reichweite und einen größeren Laderaum hätte.

 

Für den Cross Tourismo gibt's zwar keine AHK, aber immerhin eine Aufnahme für einen Fahrradträger. Nachdem was ich so in den letzten Monaten auf dt. Autobahnen gesehen habe, dürfte das 90% aller Nutzer reichen. Der Taycan-Fahrer nächtigt wohl eher im Hotel als auf dem Campingplatz.

25.07.2022 14:13    |    Bazingo

Wenn ich zwischen den beiden wählen musste, würde ich den Opel Kadett nehmen.

25.07.2022 14:25    |    nobrett

Zitat:

@knolfi schrieb am 25. Juli 2022 um 08:42:34 Uhr:

Für den Cross Tourismo gibt's zwar keine AHK, aber immerhin eine Aufnahme für einen Fahrradträger. Nachdem was ich so in den letzten Monaten auf dt. Autobahnen gesehen habe, dürfte das 90% aller Nutzer reichen. Der Taycan-Fahrer nächtigt wohl eher im Hotel als auf dem Campingplatz.

Dieser Träger ist ein echtes KO Kriterium. Hast Du Dir den mal angesehen? Die Stangen am Heck kann man selbst montieren, sollte aber besser dafür in die Werkstatt fahren wurde uns im PEZ Hockenheim gesagt. Da fährt man dann halt den ganzen Urlaub mit den ausladenden Tentakeln am Heck herum, wo man sonst mit einem Hebel den Fahrradträger abnimmt, in den Kofferraum schmeißt und die AHK einklappt. Mit dem Träger, bzw. den Stangen am Heck wird das Auto dann noch mal 40cm länger. Normale Parkplätze kann man dann in den meisten Fällen vergessen. Das Ganze ist auch porschetypisch mit ca.1,8k ein echtes Schnäppchen.


25.07.2022 15:27    |    knolfi

Zitat:

@nobrett schrieb am 25. Juli 2022 um 14:25:03 Uhr:

Zitat:

@knolfi schrieb am 25. Juli 2022 um 08:42:34 Uhr:

Für den Cross Tourismo gibt's zwar keine AHK, aber immerhin eine Aufnahme für einen Fahrradträger. Nachdem was ich so in den letzten Monaten auf dt. Autobahnen gesehen habe, dürfte das 90% aller Nutzer reichen. Der Taycan-Fahrer nächtigt wohl eher im Hotel als auf dem Campingplatz.

Dieser Träger ist ein echtes KO Kriterium. Hast Du Dir den mal angesehen?

Nö, habe ich nicht, da ich meine Fahrräder nicht rumkutschiere, sondern gleich von zu Hause aus starte. ;)

25.07.2022 22:17    |    electroman

Als ich das Foto vom Mercedes gesehen habe, dachte ich zuerst, das wäre eine Studie zu einem Toyota Prius. :eek:

Wer designt so einen optischen Unfall? Dazu noch die zerklüfteten Seitenscheiben, passt eher zu einem Tata Nano. Die A-Säule beginnt optisch schon über der Vorderachse, wie bei einem Micro-Van. Das Teil erzeugt null Emotionen, einfach eine Eierschachtel auf Rädern. Wenn man da den Mercedes-Stern vorne weglässt, könnte dieses Unikum von jedem x-beliebigen Hersteller der Welt kommen. Die wenigsten würden auf Mercedes tippen.

Und das zu dem Preis..... Anscheinend ist das ein Experimentalfahrzeug, mit dem man die Schmerzgrenze der Käufer ausloten will.:p

 

Gruß

electroman

26.07.2022 08:25    |    Goify

Das ist so eine Autoklasse, wo ich nicht so recht weiß, wer da die Zielgruppe ist. Aufgrund des Leasingraten wahrscheinlich nur Selbständige oder Leute in oberster leitenden Position. Sie dürfen dann aber nicht quer durch Deutschland wollen und sollten auch selbst fahren wollen.

26.07.2022 08:33    |    nobrett

Es scheint aber einige Leute zu geben die das bezahlen. 2022 wurden bis einschließlich Juni 1955 Taycans, 1357 EQS und immerhin auch schon 1126 EQE (Januar und Februar Null) zugelassen.

26.07.2022 08:51    |    Goify

Vielleicht ja Selbständige, die damit von daheim in die Arbeit fahren und zurück. Viel Gepäck hat man da erfahrungsgemäß auch nicht dabei.

Mich würde dann nur stören, dass der EQU satte 11 cm breiter ist als die E-Klasse. Aber als Arbeitgeber kann man sich die Linien auf dem eigenen Parkplatz so hinmalen lassen, dass es passt.

26.07.2022 09:19    |    knolfi

Ich denke mal, die EQ-Modelle werden überwiegend als Geschäfts- oder Dienstwagen für die Leitungsebene angeschafft. Da bekommt das Unternehmen öffentlichkeitswirksam den grünen Anstrich und die Führungskräfte können zur Arbeitsstelle pendeln.

 

Ich habe vor 20 Jahren beim größten Automobilzuliefere Deutschlands mit Sitz in Stuttgart gearbeitet. Dort hatte jeder ab der Abteilungsleiterebene einen Dienstwagen. Damit sind die Führungskräfte aber zu 95% nur zur Arbeit und wieder zurückgefahren. Ging es weiter weg, wurde geflogen oder die Bahn genutzt.

 

Ich glaube nicht, dass sich das Verhalten bei den wenigen notwendigen Reisen, die nicht per Videokonferenz erledigt werden können, nicht geändert hat. Somit reicht die Akkukapazität vollkommen aus.

 

Der Taycan wird wohl weniger als Geschäftswagen für die Führungsebene in großen Unternehmen eingesetzt, da er ein viel zu luxuriöses Image verbreitet. Den holen sich wohl eher Firmeninhaber oder Selbstständige, die in einer Umweltbranche arbeiten und ebenfalls wenig reisen müssen.

26.07.2022 12:01    |    Tom9973

Der Porsche ist eindeutig der Sportwagen von beiden.

Am Ende würde ich mich aber wohl eher für den EQE entscheiden, weil die Vernunft sagt, dass Langstreckentauglichkeit wichtiger ist, als Sportlichkeit. Wo früher AMGs und Co. nur einen Nachteil hatten und der im Geldbeutel lag, haben sie heute auch den Nachteil früher wieder an der Ladesäule stehen zu müssen. Darum würde es beim EQE wohl eher einer der "Kleinen" ohne Allrad werden. Langstreckentauglichkeit ist einfach wichtiger als ein paar PS mehr.

26.07.2022 13:41    |    jennss

Der EQE hat die bessere Langstreckentauglichkeit? Warum das? 511 (Taycan) vs. 521 km (EQE 53), ok., aber 21 vs. 32 Min. bis 80%. Ich würde sagen, dass der Taycan für die Langstrecke besser ist. Oder man nimmt einen EQE 350. Der hat mehr Reichweite, um die 670 km nach WLTP.

j.

26.07.2022 14:54    |    nobrett

Das nennt man dann wohl Imagetransfer. Der Porsche ist die Kiste zum Heizen, während der Mercedes besser zum Reisen ist. War halt schon immer so. ;)

27.07.2022 16:42    |    Twinni

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juli 2022 um 02:00:01 Uhr:

Der Taycan hat als Turismo einen brauchbaren Laderaum.

Vor allem kann man durch die große Luke sehr gut einladen. Damit kann man auch gern mal zum Baumarkt fahren.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juli 2022 um 02:00:01 Uhr:

Es stimmt, bei Porsche muss man schon einiges dazunehmen. 25k müssen es aber nicht sein. Ich sehe ca. 12k als das sinnvolle Minimum für Extras inkl. große Batterie.

Es muss überhaupt nix, aber 25k Sonderausstattung dürften deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Für 12K gibt's die Batterie, Metalliclack und große Räder. Da fehlen dann aber noch Winterräder, ACC, Leder, Glasdach, Sportsitze, Matrixlicht, RaceTex, Bose, Wärmepumpe und weitere "Kleinigkeiten" ohne die man das Auto am besten gar nicht erst bestellt. Es sollte ja auch alles zusammen passen, nach dem Motto "schickes Auto, schickes Zubehör". ;)

 

Von schick kann man bei Mercedes ja leider nicht sprechen. Was für ein komischer Gnubbel. :rolleyes:

28.07.2022 09:22    |    rovenaro

mein Herz sympathisiert mit dem AMG-Mercedes EQE 53 und mein Verstand schweigt.

29.07.2022 22:12    |    9000H

für mich sind beide nichts, warten ist wohl die beste Entscheidung zur Zeit.

01.08.2022 13:39    |    nobrett

Der EQE hat im Gegensatz zum Taycan keinen Frunk. Den finde ich superpraktisch und geradezu unverzichtbar für die Ladekabel wenn man nicht an einem DC-Lader oder einer Wallbox mit festem Kabel lädt. Weder will man ein nasses und schmutziges Ladekabel im Innenraum oder im Kofferraum verstauen müssen, noch will man das Kabel unter seinem Gepäck hervorgraben oder am Ladepunkt erst mal den halben Kofferraum ausräumen.

01.08.2022 13:57    |    jennss

Ich habe den ID.3 ohne Frunk und finde das gut so. Das Ladekabel kommt in das Unterfach im Kofferraum. Ich denke, der EQE wird wohl eine ähnliche Lösung haben. Mit Frunk hätte der ID.3 wohl keinen so kleinen Wendekreis und wäre ~20 cm länger oder so.

j.

01.08.2022 22:22    |    nobrett

Das Unterfach im Kofferraum ist halt bei vollem Kofferraum nicht zugänglich.

 

Im VW Konzern schätzt man in den gehobenen Klassen ja auch einen Frunk, sieht man ja am Taycan und den Etrons.

02.08.2022 08:54    |    Goify

Der ID.3 hat ja aber auch keine Motorhaube in dem Sinn, sondern eher eine Stummelnase. Selbst wenn der Raum leer wäre, wäre da kein Platz für einen Frunk. Man müsste die Front künstlich verlängern (wie im Tesla), damit man da einen Kofferraum unterbringen kann.

https://external-preview.redd.it/...zzTF9mcleQx1Dt2zkIrzj6tog8.jpg?...

02.08.2022 08:55    |    knolfi

Würde auch einen Frunk bevorzugen. Hab ja selbst ein PHEV, wo das Ladekabel im Fach unter dem Kofferraum kunstvoll gewickelt verstaut ist. Da dauert das Wegpacken fast solange wie der Ladevorgang, wenn man noch das Gepäck ausladen muss :D

 

Hab mir deshalb noch ein zweites mit Tasche gekauft, was aber auch nur zum Einsatz kommt, wenn noch Platz im Kofferraum ist.

02.08.2022 09:15    |    Goify

Früher gab es ja so Koffer, die man auf den Kofferraum geschnallt hat. Das wäre doch was für den ID.3. Sieht bestimmt cool/beschissen aus. :D

02.08.2022 11:43    |    jennss

Zitat:

@nobrett schrieb am 1. August 2022 um 22:22:37 Uhr:

Das Unterfach im Kofferraum ist halt bei vollem Kofferraum nicht zugänglich.

Wenn der Kofferraum voll gemacht wird und man das Kabel brauchen könnte, kann man es auch vorher seitlich hinlegen (Urlaub). Aber wie oft ist der Kofferraum schon so voll und wie oft braucht man ein AC-Kabel? Zuhause habe ich an der Wallbox das Kabel und unterwegs lade ich DC. Da ist das Kabel an der Ladesäule. Für die seltene Nutzung des AC-Kabel würde ich keinen Frunk mit seinen Nachteilen haben wollen. Ein Model 3 RWD könnte vielleicht auch einen engeren Wendekreis haben, wenn der Frunk nicht da wäre, und es könnte 20 cm oder so kürzer sein. Das wäre mir lieber als ein Frunk.

j.

02.08.2022 11:43    |    Tom9973

Zitat:

@knolfi schrieb am 2. August 2022 um 08:55:17 Uhr:

Würde auch einen Frunk bevorzugen. Hab ja selbst ein PHEV, wo das Ladekabel im Fach unter dem Kofferraum kunstvoll gewickelt verstaut ist. Da dauert das Wegpacken fast solange wie der Ladevorgang, wenn man noch das Gepäck ausladen muss :D

Manchmal hilft auch einfach vorher mitdenken. Und wenn es doch immer wieder vorkommt, dann ist der Schmerz vermutlich nicht so groß, wie man ihn hier macht. ;)

 

Bei einem E-Auto wie dem Tycan oder dem EQE dürfte die Verwendung, zumindest meinerseits, des Typ2 Kabels aber auf ein Minimum zusammen schrumpfen. Auf der Langstrecke CCS und im Alltag bzw. so oft wie möglich Wallbox zu Hause, weil das immer noch am günstigsten ist.

03.08.2022 11:31    |    nobrett

„Weil mein ID3 keinen Frunk hat braucht man auch keinen. Der hat nämlich einige Nachteile.“

 

Ok, so kann man argumentieren, muss man aber nicht. Den ID3 kenne ich nicht, aber beim ID4 wäre genug Platz unter der Haube, der so nur verschenkt wird. Beim EQE hätte sich bestimmt auch genug Platz gefunden. Wir reden hier immer noch von zwei luxuriösen Oberklasseautomobilen in der 5m Klasse und nicht von freudlosen A nach B Hutzeln, die so kurz wie möglich sein sollen. Kleinerer Wendekreis wird hier nicht durch Kürzen der vorderen Knautschzone, sondern durch Hinterachslenkung erreicht.

 

Viele Arbeitgeber, Hotels,,… haben AC Ladeplätze ohne feste Kabel, für deren Benutzung man sein mitgeführtes Typ 2 Kabel verwenden muss. Bei mir war es früher eine häufige berufliche Situation, mit Equipment im Kofferraum abends fern von zuhause im Hotel einzuchecken, dort zu übernachten um morgens früh beim Kunden zu sein. Großartig wenn man dann morgens einen vollen Akku hat und sich nach getaner Arbeit bei der Heimfahrt einen Ladestopp sparen kann. Ein 5-7m langes, dickes Kabel das gerade noch auf dem Boden gelegen hat ist morgens, vor allem wenn man sauber beim Kunden ankommen will, schnell in den Frunk geworfen, aber nervt einfach nur wenn man es erst ordentlich zusammenrollen, in eine Tasche packen und dann verstauen muss. Das wäre für mich ein KO Kriterium für den EQE. Genau wie die nicht mögliche AHK für den Fahrradtransport beim Taycan.

 

Ich habe sogar mal gehört, dass es sogar Leute geben soll, die mehrere Kabel und Adapter mitführen und benutzen…

03.08.2022 12:28    |    knolfi

Zitat:

@nobrett schrieb am 3. August 2022 um 11:31:49 Uhr:

Ein 5-7m langes, dickes Kabel das gerade noch auf dem Boden gelegen hat ist morgens, vor allem wenn man sauber beim Kunden ankommen will, schnell in den Frunk geworfen, aber nervt einfach nur wenn man es erst ordentlich zusammenrollen, in eine Tasche packen und dann verstauen muss.

Eben. Da hilft auch nachdenken nichts, wie oben empfohlen, denn es gibt Leute, die weiter denken können als die eigene Vorstellungskraft. ;)

 

Bestes Beispiel: Urlaubsfahrt an die Küste, Kofferraum genagelt voll. Oben drauf liegen die Jacken und Mäntel die man an der Küste immer braucht. Schmeißt man da drauf noch ein verdrecktes Typ2-Kabel, weil man einen Zwischenstopp mit Übernachtung gemacht hat, freut sich die OHL besonders. Oder besser gesagt: das macht man nur einmal.

 

Bei Porsche bekommt man das Typ 2 Kabel in einem Koffer. Der ist zwar sperrig, dafür muss man aber das Kabel nicht erst ordentlich nach Aufrollanleitung (sic.) im Fach unter dem Kofferraum verstauen.

 

Noch besser ist der Frunk: beim Taycan sind beide Ladeports eh vorne also liegt das Kabel schon in der Nähe. Im Übrigen bietet der Frunk beim Taycan rd. 50l Volumen. Da geht also auch noch mehr schmutziges Gepäck rein (z. B. Gummistiefel, die man an der Küste auch dabei haben sollte).

 

M. E. fallen die Frunks aktuell der Sparpolitik der Hersteller zum Opfer. Bei Porsche und Audi gibt's noch welche (der Q4-Etron hat als Bruder vom ID4 auch keinen mehr), VW hat ihn nie in Erwägung gezogen.

03.08.2022 16:16    |    Tom9973

Zitat:

@nobrett schrieb am 3. August 2022 um 11:31:49 Uhr:

Ich habe sogar mal gehört, dass es sogar Leute geben soll, die mehrere Kabel und Adapter mitführen und benutzen…

Vielleicht deshalb, weil man ein max. langes Kabel eigentlich fast nie benötigt? Es also sicherheitshalber dabei hat, aber vergraben kann. Und für das Alltägliche hat man ein kurzes, z.B. 4m langes Spiralkabel dabei. Das hängt nicht im Dreck und aufzuwickeln gibt es da auch nichts. Ich hatte übrigens noch keinen Fall, wo dieses nicht funktioniert hätte, bin aber so ehrlich, dass es das im Ausnahmefall sicher mal gibt.

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