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01.01.2017 19:55    |    jennss    |    Kommentare (56)

vergleichxenon
Vergleichxenon

Ich hatte nach unserem Golf 6 mit Halogenscheinwerfer (4 Jahre gefahren) den Golf 7 mit Xenon bestellt. Der Wechsel war im Oktober 2013. Der Vergleich am Tag des Wechsels zeigte, dass das Xenon-Licht wesentlich heller ist. Das Halogenlicht war jedoch schon 4 Jahre alt. Jetzt ist der Golf 7 39 Monate (3 1/4 Jahre) alt und hat ca. 66000 km runter. Heute bin ich wieder an die gleiche Stelle gefahren und habe versucht, die Ausschnitte genau gleich zu treffen. So 100%ig ist mir das nicht gelungen. Ich hätte mich heute auf dem Sitz wohl nicht vorbeugen sollen, aber es passt so ziemlich. Ich habe die gleichen Einstellungen gehabt und heute auch die alten RAW-Fotos nochmal genauso entwickelt (Lightroom 5.7), also mit gleichem Weißabgleich und so (bei einem Xenon-Bild mit Helligkeitskorrektur, da versehentlich mit Blende 2,2 statt 2 fotografiert). Es sieht ein wenig so aus, als wäre die Belichtung heute etwas heller eingestellt gewesen, aber ich denke, das müssen gewechselte Straßenlampen sein, die nun heller und gelber leuchten, denn nach Exif-Infos der Kameradateien ist alles gleich. Meine Kamera (Nikon D600) war mal beim Service, aber das sollte eigentlich nichts geändert haben.

 

Ergebnis, sofern der Vergleich sauber genug ist: Das Xenon ist dunkler geworden. Es ist zwar noch besser als das Halogen, aber der Vorteil des neuen Xenonlichts ist etwa zur Hälfte verloren.

 

Neue Xenons sind teuer, neue Halogen-Birnen (jedoch ohne übrige Scheinwerferteile) dagegen billig. In Wikipedia steht zu Xenons:

 

Zitat:

Die Lichtstärke nimmt mit steigender Betriebsdauer (Alterung) stärker als bei einer Halogenlampe ab, die Leuchtkraft ist dann jedoch noch immer doppelt so hoch wie die einer Halogenlampe. Im Detail: Während sich die Lichtstärke bei Glühlampen am Lebensdauerende (nach ca. 450 Stunden bei einer H7) auf etwa 80 % Leuchtkraft reduziert (bei einer H7 von etwa 30 auf 24 Mcd/m²), fällt sie bei Xenonbrennern nach ca. 2000 Stunden auf ca. 50 Mcd/m² ab.

Für mich wäre noch die Frage, nach wie viel Jahren bzw. eher Kilometern die Xenons den Level von neuen Halogen erreicht haben? Ich schätze, nach 10 Jahren haben Xenons ihren Vorteil ggü. Halogen verloren.

 

Ich frage mich, wie sehr man bei LEDs eine Alterung erkennen kann. Der Wechsel von LED-Scheinwerfer dürfte noch deutlich teurer sein als von Xenons (Xenonbrenner ca. 2x ~250 €? LEDs das Doppelte?).

 

Auf dieser Webseite steht:

Zitat:

Die Angabe der Lebensdauer macht nur Sinn in Verbindung mit Angabe der Degradation.

z.B. Lebensdauer: 50.000 Std/ L70

(D.h. nach 50.000Std besitzt die LED immer noch 70% ihrer ursprünglichen Helligkeit)

Geht man mal davon aus, dass diese Angabe ein typischer Wert wäre, dann ist die Alterung bei LEDs - im Gegensatz zur Alterung bei Xenons- wohl quasi unbedeutend. Wenn ich mal grob abschätze, dass 100000 km mit 50 km/h Schnitt in 2000 Stunden gefahren werden und davon mit Licht vielleicht die Hälfte (1000 Stunden), so würden Scheinwerfer noch nach 5 Millionen Kilometern 70% Leuchtstärke haben, womit die meisten LED-Scheinwerfer wohl noch deutlich heller sind als Halogenscheinwerfer. (allerdings gibt es auf dem Markt auch LEDs, die so schwach sind, dass sie kaum einen Vorteil ggü. Halogen haben, z.B. beim Seat Leon vor dem Facelift).

 

LEDs dürften aufgrund der Haltbarkeit (ich las woanders mal von 15000 bis 45000 Stunden, was immer noch sehr gut ist) auch für spätere Oldtimer besser sein. Ich frage mich, ob man bei Oldies, die mal mit Xenons ausgeliefert wurden, später noch Xenon-Brenner nachkaufen kann. Das erste Auto mit Xenons war der 7er BMW 1991, der ja in 4 Jahren ein Oldtimer sein wird.

j.

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01.01.2017 20:29    |    the_WarLord

Das Licht wird dunkler, die Gelbanteile schwinden durch den Glaskolben, welcher mit steigender Brenndauer immer trüber wird. Dadurch wird die Lichtfarbe auch immer kälter (bläulicher).

 

Der Vergleich mit Halogen ist bei trockener Straße ok, Fahrten bei Niederschlag werden aber irgendwann total ätzend (eben durch den fehlenden Gelbanteil), da man scheinbar nichts mehr sieht. Mit Halogen ist's unter der Bedingung sogar besser als mit Xenon.

 

Btw.: Xenon Brenner als Ersatz (D3S) kosten von GE im günstigsten Fall 56 Euro im bekannten Auktionshaus.


01.01.2017 20:50    |    mibu3000

Asche auf mein Haupt : hab in meinem Golf V immer noch die ersten Brenner - seit 2005 - drin, und bin noch zufrieden.

-> man gewöhnt sich an die schleichende Verschlechterung ;-)

Hab auch schon mal mit VCDS gesucht, ob es nicht irgendwo einen Betriebstundenzähler für die Brenner gibt ?

 

Wo ich aber immer überrascht bin (wenn ich mit anderen/neuen Fahrzeugen unterwegs bin), wie gut und sogar besser meine "alten" im Vergleich mit diesen Fahrzeugen sind... (Xenon, LED)


01.01.2017 23:04    |    Sachte

SEHR interessant. Vor allem, daß die Straßenbeleuchtung auf dem letzten Bild auch gelber geworden ist, im Vergleich zu den Bilder 1 und 2.

 

Aber, die Leuchtmittel mit Quecksilberdampf altern ja auch. Vielleicht wurden sie selbst kurz vor dem Knipsen des zweiten Bildes erneuert?

 

:cool:


02.01.2017 00:15    |    jennss

Alle Bilder haben im Raw die Weißabgleichseinstellung 3200 Kelvin und auch die gleiche Tönung eingestellt (bei den Bildern 2013 waren das auch die Kamerawerte, in 2017 lagen die bei knapp unter 3000 Kelvin, aber im Raw justiert sollte es dann ja keine Unterschiede mehr geben). Die Entwicklung in Lightroom ist bei allen gleich. Insofern kann da kein Unterschied beim Weißabgleich sein. Ich habe mich jedoch auch gewundert als ich den Unterschied bei der Straßenbeleuchtung sah. Ich kann es mir nur mit anderem Licht bei der Straßenbeleuchtung erklären, ob durch Wechsel der Leuchtmitteleinsätze oder sonstwas, kann ich nicht sagen. Allerdings müssten auch die Lampen im Umfeld anders sein... Ist schon komisch. Ich kenne mich nicht aus mit Straßenbeleuchtung, also ob die mal komplett ausgetauscht wird, oder nur einzelne bei Defekt. 2013 sind die Straßenlichter sehr schwach im Vergleich zum Auto-Licht. Ich denke, der Wechsel der Leuchtmittel kann es wirklich sein. Oder es sind je nach Uhrzeit unterschiedliche Leuchtmittel aktiv? Die Aufnahmen 2013 habe ich gegen 0 Uhr nachts gemacht, die Bilder 2017 gegen 18 Uhr.

Alle Kamerawerte waren: Blende 2,0, Iso 1600, 1/125 s., gleiche Nikon D600 (Vollformat). (Ausnahme ist ein Xenonbild von 2017 mit Blende 2,2, das ich durch Aufhellung um 1/3 Blende in RAW ausgeglichen habe).

j.


Bilder

02.01.2017 02:23    |    jennss

Zitat:

Oder es sind je nach Uhrzeit unterschiedliche Leuchtmittel aktiv? Die Aufnahmen 2013 habe ich gegen 0 Uhr nachts gemacht, die Bilder 2017 gegen 18 Uhr.

So, das wollte ich jetzt doch mal sicher wissen und bin nun in der Nacht nochmal hingefahren (20 km hin und zurück). Auf dem Weg dorthin habe ich schon in der Gegend überall diese orangen Lampen gesehen, so dass ich kaum noch Hoffnung hatte, an der betroffenen Straße nachts andere (weiße) Lichter zu sehen, wie 2013. Eine kleine Überraschung war es dann aber doch: Die Straßenlampen waren komplett abgeschaltet. Es war nun gegen 1:40 h nachts. Die Bilder 2013 hatte ich ziemlich genau um 0 Uhr gemacht. Also könnte sich da an der Straße bei den Lampen tatsächlich was geändert haben. An dem gemachten Foto schienen die Xenons eher noch dunkler zu sein als heute um 18 h - vielleicht deswegen, weil das Auto und die Lampen noch ziemlich kalt waren? Brauchen Xenons Zeit, um richtig hell zu werden? Um 18 h bin ich jedenfalls schon eine längere Strecke vorher gefahren, da waren sie warm. Oder es war Feuchtigkeit auf dem Scheinwerferglas? Wenn ich nochmal sowas teste, putze ich besser immer die Scheinwerfergläser vorher, um zumindest dort die volle Vergleichbarkeit gelärleisten zu können.

 

BTW: Mit dem Handy mit Weitwinkel habe ich dann noch ein Bild mit eingeschalteten Abbiegelampen gemacht, so dass man das Halogen der Abbiegelampen mit auf dem Bild hat, um die Farbtemperatur der Lampen im Vergleich zu sehen. Das Bild ist natürlich viel heller, weil ich das nicht manuell belichtet habe, sondern mit der Automatik.

j.



02.01.2017 02:36    |    jennss

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 1. Januar 2017 um 20:29 Uhr:

Der Vergleich mit Halogen ist bei trockener Straße ok, Fahrten bei Niederschlag werden aber irgendwann total ätzend (eben durch den fehlenden Gelbanteil), da man scheinbar nichts mehr sieht. Mit Halogen ist's unter der Bedingung sogar besser als mit Xenon.

Dazu habe ich mal bei Wikipedia geguckt:

 

Zitat:

Bei Nebel und schlechter Sicht wirkt sich der hohe Blauanteil negativ auf den Kontrast und die Sichtweite aus, da kurzwelliges Licht an Nebel und Dunst stärker gestreut wird als das langwelligere Glühlicht.

Du scheinst da also recht zu haben. Als ich das Auto neu hatte, habe ich jedoch direkt das Gefühl gehabt, dass das Xenonlicht gerade bei Nässe echte Vorteile hat. Ob die Farbtemperatur jetzt bläulicher ist als am Anfang, kann ich nicht sicher sagen. Die Aufnahmen aus dem Startpost bestätigen das eigentlich nicht unbedingt, finde ich.

j.


02.01.2017 07:46    |    Trackback

Kommentiert auf: Seat Leon:

 

Erfahrungen LED Scheinwerfer

 

[...] Rein zufällig wurde mir gerade rechts folgender Blogartikel von jennss vorgeschlagen: http://www.motor-talk.de/.../alterung-von-xenon-licht-t5903949.html

 

Hat zwar nicht direkt etwas mit den LED-Scheinwerfern zu tun, ist aber trotzdem interessant für die [...]

 

Artikel lesen ...


02.01.2017 08:20    |    meehster

Die Xenons, mit denen meine Tochter unterwegs ist, sind jetzt schon fast 13 Jahre alt. Wir haben uns aber schon lange gesagt: Wenn das Zeug platt ist, dann bekommt der Volvo Halogen.

Das Licht bei meinem Prius (Baujahr 2011, LED) ist auf jeden Fall um Längen besser.

 

Die Lichtausbeute ist aber auch nicht nur eine Frage des Leuchtmittels, sondern auch von Geometrie, Alter und Sauberkeit der Scheinwerfer drumherum abhängig.


02.01.2017 08:38    |    PIPD black

Ich hatte im 2001-er Passat 3BG das Xenon.

Kam aber Werk auch mit dem bekannten bläulichen Licht.

Bin dann auch über die Jahre immer mit Licht gefahren und habe versucht den Brennern ihre nötigen Abkühlphasen zu geben. Leider paßte es nicht mit dem täglichen Weg Zuhause > Kindergarten > Arbeit zusammen, wenn es morgens oder abends dunkel war. So alterten die Brenner im Zeitraffer und man konnte die Veränderungen in der Lichtfarbe nach 4-5 Jahren deutlich sehen. Ein Brenner leuchtete lila/rosa. Die Lichtausbeute war schlecht. Selbst neuere Halogenfahrzeuge hinter mir sorgten dafür, dass ich kein Licht mehr vorm Auto hatte, weil mein eigener Schatten den Lichtkegel überschattete. Es hatte was von Teelichtern. Also faßte ich mir an einem kalten Herbstwochenende ein Herz und demontierte Front und Scheinwerfer, um dann im Warmen die Brenner zu tauschen. Im eingebauten Zustand UNMÖGLICH! Als dann die erste Fahrt anstand, war es der förmliche Unterschied vom Tag zur Nacht.

 

Die aktuell verwendeten Brenner sollen diese Probleme mit Aufheiz- und Abkühlphase nicht mehr haben. Sie zünden auch schneller, weshalb sie heute auch für Lichthupe genutzt werden können. Das ging damals bei meinem Passat noch nicht. Nach dem Einschalten sah man wie lange die Brenner brauchten um entsprechend "hochzufahren".

 

Und blaues/extrem weißes Xenonlicht ist im Nebel und bei nasser Straße eine echte Seuche. Ich hab dann und wann schonmal die SW ausgemacht und bin nur mit den Halogenneblern gefahren. Da war die Sichtweite zwar geringer aber das Sehen nicht so anstrengend. Fährt man halt angepaßter.;)

 

Seit dem ich kein Xenon mehr habe fahre ich Allwetterlampen mit Gelbstich. Leidet zwar ebenfalls die Sichtweite drunter, ist im Trockenen aber verkraftbar, aber ein deutlicher Sicherheitsgewinn bei Nebel und Nässe. Auch der Gegenverkehr wird nicht so sehr durch die Reflektionen der nassen Straßen geblendet.


02.01.2017 09:35    |    meehster

Das mit nur Neblern hatte ich auch schon bei Halogenscheinwerfern. Der Nebel war so dicht, daß ich mit Abblendlicht an im Dunklen etwa Sicht bis zum Ende der Motorhaube hatte. Mit nur Neblern konnte ich wenigsten so weit sehen, daß ich mich getraut habe, Tempo 20 zu fahren.


02.01.2017 09:41    |    Sachte

Ich bin also der einzige der mit den Osram CBI (D1s) keine Schwierigkeiten im Regen hat?

 

Glühobst hat das Problem, es gibt nicht nur eher komplett auf, sondern sackt auch schneller ab als Xenon. Das passiert leider auch übelst schleichend. Bis das Glühobst also ausfällt, leuchtet es noch 1.5 Jahre mit ~60% des Neuwert-Lichtstroms. Bestenfalls. DAS ging mir immer am meisten auf die Nerven.

 

Xenon dagegen ändert erst langsam seinen Farbstich, wenn es auch anfängt schwächer zu leuchten. Das merkt man eher. Vor allem beim "Kaltstart" der Brenner. Passiert so nach 7-8 Jahren. Dann leuchtet das Zeug aber noch ~3 Jahre mit ~78% des Neuwert-Lichtstroms.

 

Die Fotos geben schon bisschen was her, aber ein technisch aussagekräftiger Versuchsaufbau ist das für mich nicht.


02.01.2017 10:17    |    the_WarLord

Es ist schon möglich, dass neue CBI besser sind als alte Xenon Brenner, das Risiko wollte ich jedoch nicht eingehen und hab direkt welche mit 4200°K geordert, zumal die ohnehin mit der Zeit einen kälteren Ton bekommen. Zumal die GE in D2S so gut wie kein Geld kosten (die Brenner haben pro Stück 18 Euro gekostet).

 

@jennss

 

Der Farbton erscheint leicht grünlich auf den Bildern, so war's bei den vorherigen Brennern auch. Mit den neuen ist's eher weiß, obgleich der Farbton vor'm Auto leicht gelb erschien. Das wichtigste war die Helligkeit.

 

Viele Vergleiche gibt's da nicht. Viele schreiben: Unterschied von Xenon zu Halogen wie Tag und Nacht (sicherlich so), zur Alterung schreibt so gut wie keiner was und die Fahrten bei Nässe im dunkeln bringt auch keiner zum Ausdruck. Ist halt auch ein wenig doof, wenn man neue LEDs gewohnt ist. Da erscheint Xenon im anderen Licht und der Lobhudeleien wegen doch enttäuschend.


02.01.2017 10:24    |    PIPD black

Meine D2S im Passat waren nach 7-8 Jahren lila/rosa verfärbt. Was da an Licht auf der Straße ankam, waren keine 78% mehr, das war eher Teelichtcharakter. Wenn es soweit ist, dass entsprechende Lichtverfärbungen sichtbar sind > AUSTAUSCHEN!

 

Ansonsten ist es richtig mit dem schleichenden Lichtverlust. Ist wie mit der Sehschärfe. Den Unterschied weiß und sieht man erst, wenn man ne neue Brille auf der Nase hat oder zum Sehtest war.;)

 

Ich hatte mit die Philips ColourMatch gekauft. Das waren damals die blauesten LEGALEN auf dem Markt und hab dafür auch noch knapp 150 € für den Satz bezahlt. Durch die höhere Lichtleistung (Blendwirkung neuer reflektierender Verkehrszeichen war aber auch enorm) ging es im Nassen mit dem blauen Licht noch. Sollte ich nochmal vor der Entscheidung stehen, würde ich kein blaues Licht mehr nehmen. Geht zwar das "Überholprestige" verloren, aber irgendwas ist ja immer.;):p


02.01.2017 11:44    |    jennss

Ich denke inzwischen, dass die Alterung der Xenons das wesentliche Argument für LEDs ist, die wohl weniger altern. Im Neuzustand sind Xenons ja ähnlich gut wie LEDs und meist wird nur der verglichen.

 

Der Vergleich nach über 3 Jahren ist nicht so ganz einfach, obwohl ich schon alles manuell eingestellt hatte. Mit wechselnder Umgebung rechnet man nicht unbedingt, aber immerhin ist eine Schwächung des Lichtes schon klar zu erkennen. Ich hatte das jetzt eigentlich auch schon auf der Autobahn bemerkt, dass andere, die mit LEDs vorbeikommen, deutlich besseres Licht haben. Im Neuzustand fand ich die Xenons des Golfs top. Allerdings gab es da auch noch nicht so viele LEDs auf der Straße :). Ich möchte bei unserem nächsten Auto auch gerne LEDs haben. Dass ein Wechsel noch teurer kommt, ist wohl eher unbedeutend, da sie im Normalfall mehr als ein Autoleben halten sollten.

j.


02.01.2017 12:03    |    meehster

Mein Prius hat nicht mehr die ersten LED-Scheinwerfer ;)

 

Wobei das aber auch ein Fehler bei der Produktion war: es traten schwarze Flecken im Reflektor auf und das ging auf Garantie. Jetzt sind meine vorhandenen Scheinwerfer schon deutlich älter als die vorigen bei Austausch waren und ich sehe keine Alterung.


02.01.2017 13:16    |    the_WarLord

Wenn's einfache LED Scheinwerfer sind, geht unter Umständen auch ein Wechsel des Leuchtmittels, falls doch mal was defekt sein sollte. Beim Polo geht's, beim Golf geht's wohl auch, beim Passat zum Teil ebenfalls. VW ist da aber wohl nicht so gestalterisch tätig, was das auslegen von gewissen rechtlichen Rahmensituationen zum Thema Scheinwerferreinigungsanlage angeht. :D


02.01.2017 13:30    |    Viercent

Eine solche Alterung des Xenon habe ich nie beobachten können. Der Wagen wurde mit Osram Standard 4250k ausgeliefert und hat diese zwischen 3/98 und 4/13 verbaut gehabt, bis einer davon ausfiel. Das Licht ist immer noch deutlich stärker als Halogen gewesen (es gab ja genügend Vergleichsmöglichkeiten). Auch wurde es nicht bläulicher sondern gelber. Der Ausfall erfolgte von einem Tag auf den anderen. Die neuen Osram CBI, die beidseitig eingesetzt wurden, leuchten merklich heller, aber von der Farbtemperatur her kaum bläulicher. Ein Vergleich ist im Grunde nur möglich, wenn man sich die Mühe macht, den Scheinwerfer komplett zu reinigen. Das Streuglas verkratzt und wird innen dreckig, ebenso die Linse innen und außen und was noch mehr Lichtverlust zu Folge hat, ist der Reflektor, der schwarz wird. Je älter das Kfz, desto dramatischer der Lichtverlust. Die neuen CBI leuchten auch nicht anders, als bei Einbau. Eine Lichtautomatik hat der Wagen allerdings nicht. 110Euro für zwei neue Brenner in 15 Jahren empfinde ich als human.

Bei modernem Led wird der Ausfall außerhalb von Garantie und Gewährleistung eher vierstellige Kosten nach sich ziehen, weil die ganze Einheit getauscht werden muss.


02.01.2017 15:00    |    faceman22

Kann ich bestätigen.

Bei E61 meines Vater´s haben wir die Brenner nach ca. 8 Jahren und 100tkm gewechselt, da meine Golf Halogen-Birnen deutlich besser waren.

Ergebnis: Unterschied wie Tag und Nacht!

 

Und bei Halogen-Birnen ist es auch so. Nach 1 Jahr merkt man es schon deutlich, dass sie nachlassen.


02.01.2017 15:00    |    Erwachsener

Sorry, TE.

 

Du hast nicht dieselbe Kamera verwendet (beim Service hat sie sicherlich ein Firmware-Update und/oder eine Neukalibrierung bekommen), es sind nicht dieselben Einstellungen, auch die Sensortemperatur war sicherlich unterschiedlich. Das sind so viele Fehlerquellen, das ist so weit von einer auch nur annähernd brauchbaren Kalibrierung entfernt, dass der Vergleich oben - tut mir leid - wertlos ist.

 

Mit deiner Kamera kannst du sowas maximal machen, wenn die Vergleichsaufnahmen bei unveränderten (manuellen) Einstellungen kurz hintereinander angefertigt werden. Das würde dann einen zumindest qualitativen Vergleich zulassen.


02.01.2017 17:57    |    Taxidiesel

Mein Xenonlicht (D2R- Leuchtmittel, Mercedes W210) wurde auch erst rosa und ist dann innerhalb von kurzer Zeit ausgefallen.

 

Allerdings war ich dann doch positiv überrascht, dass die "Brenner" gar nicht so teuer sind wie alle sagen. Markenprodukte hätte es ab 35 Euro pro Stück gegeben. Ich habe elf (!) Euro für zwei (!) bezahlt, mit E-Prüfzeichen natürlich.

 

Der Einbau war nicht viel anders, als bei einer Halogenlampe. Motorhaube auf, Kappe hinterm Scheinwerfer ab, drei Schrauben lockern und das Leuchtmittel rausfriemeln.

 

Xenon ist also nicht pauschal teurer als Halogen. Es kommt nur darauf an, wie wartungsfreundlich der Hersteller das Fahrzeug konstruiert hat. Ähnlich wird es bei LED sein. In wenigen Jahren wird es dank Billigkonkurrenz einen Markt geben, der auch die Markenhersteller die Preise senken lässt.


02.01.2017 17:59    |    faceman22

Hatte auch rund 100 Euro für 2 Orsam-NB Brenner bezahlt.

BMW wollte über 200 pro Stück.


02.01.2017 18:26    |    jennss

Zitat:

Erwachsener:

Du hast nicht dieselbe Kamera verwendet (beim Service hat sie sicherlich ein Firmware-Update und/oder eine Neukalibrierung bekommen), es sind nicht dieselben Einstellungen, auch die Sensortemperatur war sicherlich unterschiedlich. Das sind so viele Fehlerquellen, das ist so weit von einer auch nur annähernd brauchbaren Kalibrierung entfernt, dass der Vergleich oben - tut mir leid - wertlos ist.

 

Mit deiner Kamera kannst du sowas maximal machen, wenn die Vergleichsaufnahmen bei unveränderten (manuellen) Einstellungen kurz hintereinander angefertigt werden. Das würde dann einen zumindest qualitativen Vergleich zulassen.

Es war die selbe Kamera, aber ja, beim Servervice hat sie ein Update bekommen. Welche Sensortemperatur meinst du? Den Weißabgleich mache ich am PC. Im Auto war es wohl recht ähnlich kalt oder warm. In der Kameratasche sind es nie unter null oder sowas. Also der Vergleich hat viele Parameter und es ist wirklich schwierig, das halbwegs brauchbar zu vergleichen, aber ich denke schon, dass die sichtbare Verdunklung der Xenons durchaus zutreffend ist. Über mehr als 3 Jahre hinweg ist es schwierig, einen richtig guten Vergleich zu bekommen, sofern man keine Laborbedingungen hat. Die Kamera wird aber wohl durch Service und Update nicht in dem Maße abweichen wie es in den Bildern zu sehen ist. Aus einer 1/125 s.-Einstellung bekommt man dann sicher keine 1/200 s. oder so. Die Einstellungen hatte ich natürlich alle manuell und gleich, trotz der 39 Monate dazwischen, denn ich hatte damals ja vor allem Halogen und Xenon vergleichen wollen, wobei ich damals nicht daran dachte, dass die Halogenlampen durch die 4 Jahre auch schon dunkler geworden sein dürften.

 

Zitat:

Viercent:

Auch wurde es nicht bläulicher sondern gelber.

Das denke ich auch. Blauer wird es doch eigentlich nicht durch die Zeit.

 

Dass die Preise doch recht human sind, ist beruhigend. Dann hat Xenon vielleicht doch noch eine Zukunft, unter LED. Beim Audi A3 hat Xenon Halogen ersetzt. Beim Golf dagegen bleibt Halogen und Xenon fällt raus.

j.


02.01.2017 19:12    |    Erwachsener

@jenss: Die Temperatur des Bildsensors ist gemeint, lies mal z. B. hier nach: http://www.lmscope.com/produkt22/warming_camera_sensor.shtml


02.01.2017 19:12    |    BluDiesel

Ein sehr interessantes Thema hier, muss mich auch anschliessen da mich die Scheinwerfersysteme interessieren.

 

Ich möchte hier noch einige Punkte erläutern die vielleicht vergessen wurden:

 

1) der TE schreibt über die Alterung der Xenonbrenner. Absolut richtig, ein Wechsel der Brenner bringt villeicht Abhilfe, aber ein wichtiger Faktor wurde vergessen: Die Linse und der Reflektor. Insbesondere Linsenscheinwerfer neigen zu einer Trübung indem sich ein Kondensfilm auf die Linse schlägt. Zugleich altert auch der Reflektor hinter dem Brenner. Somit erhält man auch nach einem Tausch nicht die 100 % Leistung wie beim Neukauf. Die Linse zu reinigen ist fast unmöglich.. die Reflektoren sowieso. Diese haben mittlerweile eine solch dünne Chrom/Aluschicht dass ein gewöhnlicher Lappen schon Schädigungen verursacht.

 

2) Der Umgang mit Xenonbrenner ist entscheidend. Jemand der dauernd mit dem Schalter auf AUTO fährt, ist ein Kandidat dafür dass die Leuchtkraft am schnellsten abnimmt - Ständiges an/ausschalten ist Gift für die Brenner.

 

3) LED-Scheinwerfer haben sehr viele Vorteile: An/Abschalten tut denen gar nichts. Die Lebensdauer ist dem Xenonbrenner überlegen, somit sind sie (sofern einzelne Punkte nicht ausfallen) wartungsarm. Ich denke jedoch, dass zur Zeit die aktuellen LED Scheinwerfer nur eine Übergangslösung sind. Die nächste Generation kommt schon mit Laser aus, was nochmals Vorteile mit sich bringt. Mercedes arbeitet ja auch an einer Projektionslösung die Hindernisse ähnlich einem Beamer auf den Boden markiert und den Fahrer so aufmerksam macht.

 

4) Womöglich kosten Xenonbrenner nicht mehr die Welt, doch der Tausch ist meistens teurer als das Ersatzteil selber. Bei meinem Golf 6 muss die komplette Frontstossstange runter, dann der Scheinwerfer raus. Bei meinem ML konnte ich das noch mit grosser Mühe den Brenner ohne weitere Demontage selber tauschen. Dickere Finger oder 2 Linke Hände wären hier schon gescheitert.

 

5) Es gibt immer 2 Aspekte die man berücksichtigen muss: Fahrzeugeinsatz bei Nacht - Wer ständig Kurzstrecken fährt und dies meist an Tunnelreichen Orten, der sollte Halogen dem Xenon vorziehen. Auch wenn Xenon Vorteile gegenüber Halogen hat und ein Sicherheitsgewinn ist. Wer Langstrecken fährt und ein Fahrzeug in der Luxusklasse besitzt, ist Xenon pflicht (meistens schon Standart).

 

6) Wer den richtigen Umgang mit den Xenonbrenner pflegt, der wird lange Freude an seinem Licht haben. Mein G6 war ein Neukauf, mittlerweile 6.5 Jahre alt. Das Licht ist immernoch 1a. Ich fahre meistens einfach mit den Nebelscheinwerfern in die Tiefgarage oder durch kurze Tunnel. Das schont die Brenner und garantiert eine gute Lichtausbeute. AUTO-Schalter wurde bis heute nie benutzt und das automatische Dauerfahrlicht deaktiviert.


02.01.2017 19:54    |    jennss

Zitat:

@jenss: Die Temperatur des Bildsensors ist gemeint, lies mal z. B. hier nach: http://www.lmscope.com/produkt22/warming_camera_sensor.shtml

Ich nutze LiveView nur ganz selten und auch nicht bei diesen Bildern. Der Sensor wird mit Nutzung des normalen Suchers ja nicht nennenswert warm, ist hier kein Parameter mit Einfluss.

 

@BluDiesel:

Was kostet es denn, die Xenon-Scheinwerfer komplett austauschen zu lassen, damit das Licht wieder ganz frisch ist?

 

LED = Übergangslösung... naja, irgendwie ist jede Technologie eine Übergangslösung. Es kommt immer noch was Besseres. Als Xenon kam, war LED allerdings noch nicht in Sichtweite.

j.


02.01.2017 21:04    |    BluDiesel

Ein ganzer Scheinwerfer? Der kostet knapp 1000 EUR das Stück, je nach Fahrzeug.. und das Geld ist es nicht wert für die wenigen Prozente an Mehrlicht. Da würde ich es beim Brennertausch belassen. Lohnen tut es sich höchstens, wenn der Scheinwerfer 10 Jahre oder älter ist und deutliche Altersschwächen aufzeigt (ganz getrübte Linse, vergilbtes Plexiglas usw.). Vorher würde ich es aber beim Scheinwerferdoktor versuchen. Gibt mittlerweile einige Anbieter die die Scheinwerfer wieder auf Vordermann bringen indem sie sie öffnen, reinigen, u.U. den Reflektor austauschen (oder neu beschichten), Polieren und dann wieder zusammenbauen.

 

Früher oder später wird Laser durch Infrarot ersetzt. Fahrzeuge behalten LED's nur noch als Position- und Spotlichter damit das Fahrzeug bei Dunkelheit trotzdem wahrgenommen wird. Die wahre Ausleuchtung erfolgt mittels Infrarot und einem speziellen Head-Up Bildschirm auf in der Frontscheibe. Ähnlich den Kampfflugzeugen. Jedenfalls sehe ich es in diese Richtung. Mercedes hatte es schon mal versucht, nur ging es in die Hose weil die Projektion auf dem Navibildschirm erfolgte und so mehr Ablenkung als Nutzen vorhanden war. Infrarot bringt aber gute Vorteile mit sich; Fussgänger, Tiere u.v.m. lassen sich so sehr viel früher erkennen. Vernetzt mit einer klugen Software die dann das Hindernis gezielt anleuchtet und kennzeichnet, trägt dies erheblich zur Unfallverhütung bei.


02.01.2017 21:26    |    HL66

ein gutes Thema... Scheinwerfer werden generell dunkler, einmal durch Verschmutzung und durch Nachlassen der Leuchtmittel..entgegen der allgemeinen Meinung lassen auch Halogenleuchtmittel mit der zeit nach und die Farbe ändert sich ins gelbliche... Bei Halgogen ist das einfach und günstig zu beheben indem man einfach die Birnen wechselt... Vielfahrer empfehle ich einmal im Jahr wenn die Birnen vorher nicht durchbrennen, sind doch nur par Euro... Xenon sind Gasentladungslampen.. jeder der in der guten alten Zeit schon Aquaristik als Hobby hatte weiß, daß die Dinger altern und die Leuchtstärker nachlassen... auch das Farbspektrum ändert sich etwas... es ist einfach gelogen daß die DInger nie kaputt gehen und nie getauscht werden müssen... die Kosten sind noch so ok , in den meisten Fällen kann man die Brenner einzeln tauschen, der Aufwand hängt vom Fzg ab..

Interessant wird es bei den LED Scheinwerfern werden... LED Systeme müssen sehr gut durchkonstruiert sein , Temperaturen und Stromstärken müssen genau eingehalten werden sonst altern auch LEDs vorzeitig...es wird sich zeigen ob die Hersteller das im Zeitalter des Sparwahnsinns so machen... und dann wird's richtig teuer..so teuer daß es eigentlich Wahnsinn ist und wenn jemand das Auto bis zum Ende fahren will, muß man wirklich drüber nachdenken ob es sinnvoll ist, LED Licht zu nehmen....

Ist eben seit Jahren ein Hype daß auch die KLobrille LEDs haben muß... ein gutes BiXenon ist auch geil und den Ausblendeffekt der LEDs ist mehr Spielerei...tut oftmals eh nicht richtig


02.01.2017 22:23    |    Daemonarch

"Damals" in den Anfangstagen haben ja alle geheult... Alles so teuer, was wenn das Fahrzeug mal 10, 15 Jahre alt ist?

Heute kriegt man billige Brenner im Doppelpack für 30€...

 

Genau wie damals, als der Audi V8 rauskam, und es wurden spezielle Servicezentren wegen der neuen Motorsteuerung eingerichtet, heute kann man da mit jedem Lappy oder Smartphone bei.

 

Die Zeit bleibt nicht stehen...


02.01.2017 22:39    |    the_WarLord

Zitat:

Ist eben seit Jahren ein Hype daß auch die KLobrille LEDs haben muß... ein gutes BiXenon ist auch geil und den Ausblendeffekt der LEDs ist mehr Spielerei...tut oftmals eh nicht richtig

Haben die im Polo nicht und die Ausleuchtung stellt selbst moderne Xenon Scheinwerfer in den Schatten...

 

Wobei's auch murksige LED Scheinwerfer gibt, siehe Seat Leon. Stellt sich die Frage, was sich die Ingenieure mit den zig Linsen gedacht haben. VW und andere machen das beim einfachen LED mit den Old School Reflektorscheinwerfern richtig.


02.01.2017 23:10    |    torsten99

Hallo,

 

zu altern der Xenonbrenner kann ich aus Erfahrung nur sagen das ich meine im Astra G bei 210 Tsd km (rund 3000 Betriebsstunden) wegen defekt tauschen (Kosten damals ca. 180 EUR) mußte und ich mit der Lichtausbeute immer zufrieden war. Aus Erfahrung mit meinen Astra F hat keine Halogenlampe länger als 30 Tsd km gehalten im Schnitt musste ich alle 20 bis 25 Tsd km die Birmen wechseln (meine damaligen Favoriten Osram Cool Blue). Das Paar hat damals im Schnitt auch 20 EUR gekostet, macht bei 210 tsd km auch 200 EUR in Summe.


03.01.2017 07:31    |    PIPD black

An dieser Stelle lade ich mal @Dr_Lux ein.;)

Der dürfte auch einiges bestätigen und vllt. sogar noch interessantes beizutragen haben.


03.01.2017 09:16    |    Gurkengraeber

Mein Auto ist inzwischen 6 Jahre alt, und ich hab noch die ersten Xenons drinnen. Großartige Veränderungen konnte ich nicht feststellen. Aber es ist wahrscheinlich auch ein schleichender Prozess. Auswechseln werde ich aber erst dann etwas, wenn es komplett ausfällt.


03.01.2017 09:38    |    mibu3000

Zum Nebenthema LED;

Diese Konzepte müssen sich erst mal bewähren und zeigen das Sie über Jahre hinweg Ihre Helligkeit annähernd behalten bzw. nicht total ausfallen.

 

Klar sollte sein, das eine LED im Systemverbund nicht ewig ihre volle Lichtleistung hält und allgemein auch altert; Ihr Lichtspektrum verändert; selten komplett defekt ist (auch Kurzschluß)

 

Das ganze sehr in Abhängigkeit der Wärme.

 

Ist z.B. die Wärmeableitung - mechnisch gestört - kann eine LED schon nach wenigen 100 Stunden "defekt" sein...

 

Dazu das Thema Elektronik und elektrische Verbindungen (Feuchtigkeit/Temperaturschwankungen) und natürlich noch diverse Optiken.

 

* Man muß dabei auch bedenken, das bei jedem Ein- und Ausschalten des LED-Systems starke Temperaturschwankungen auftreten und somit mechanische Spannungen entstehen (LED-Chip->Kühlkörpersystem.../elektrische Verbindungen)


03.01.2017 09:59    |    PIPD black

Die LED-Rücklichter vom Golf Plus und Passat 3C waren nicht gerade mit Langlebigkeit gesegnet. Was u. U. aber auch daran gelegen haben könnte, dass die Spannungsversorgung dort gepulst wird. Kennt der eine oder andere evtl. von Nachtfahrten hinter diesen Fahrzeugen. Auch in Videos (mit Einzelbildern) wird das "Geflackere" oft sichtbar. Auch bei Frontscheinwerfern. Wobei mir das dort meistens nur bei den TFL auffällt.


03.01.2017 10:32    |    Corx

Unser Baujahr 2009 Passat mit 90.000 km hat Xenon, unser 2012 A3 mit 70.000 km Halogen. Mittlerweile hat sich, so mein Empfinden, die Ausleuchtung angeglichen. Die Xenons des VWs leuchten deutlich schwächer als früher und unterscheiden sich kaum mehr bei Abblendlicht von den A3-Halogen-Scheinwerfern.


03.01.2017 11:00    |    astra33

Konnte mich nie beklagen über das sehr gute Xenonlicht meines Volvo's wo im Zeitraum 2005-2016 nie eine Xenonlampe wegen Defekt gewechselt werden musste. Beim Umstieg auf das Nachfolgemodell fiel mir die nochmals bessere Ausleuchtung auf, was ich aber der Weiterentwicklung/Fortschritt i.S. Beleuchtung zugeordnet habe.


03.01.2017 14:26    |    jennss

Ich schätze, es kann sein, dass die Verschlechterung bei Xenons auch von der Qualität oder Konstruktion abhängt. Möglicherweise altern manche viel weniger als andere?

j.


03.01.2017 16:25    |    BluDiesel

Ich glaube mehr dass das mit dem Scheinwerfer im zusammenhang steht. Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede, doch der Scheinwerfer selber spielt eine zentrale Rolle. Wurde dieser ungenügend auf die Kondensdampfproblematik entwickelt, so gibt es viel schneller ein Schleier auf Linse und Projektor, entsprechend nimmt die Leuchtleistung viel schneller ab. Wurde beim Reflektor gespart, dann hat man auch hier dieselbe Problematik: Brenner gut - Scheinwerfer schlecht. Habe mal einige Videos auf Youtube gesehen, bei manchen standen mir beim Anbetracht des Reflektors die Haare zu Berge. Bei einigen war praktisch die ganze Chromschicht verkohlt. Kein wunder brachte der Brenner kein gutes Licht mehr auf die Strasse.


03.01.2017 18:08    |    Corx

Die Xenons meines TTs hielten min. 14 Jahre durch, aber ab ca. 140.000 km merkte man deutlich, dass sie schwächer wurden. Mit 170.000 km und den ersten Brennern / Xenons wurde das Auto verkauft - und fährt vll. heute noch damit rum. Aber, wie gesagt, die Lichtausbeute und Farbtemperatur ließen im höheren Alter massiv nach.


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