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jalopy

Alles und Nichts zum Thema Auto und Motor

03.07.2009 11:33    |    jalopy    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: USA

Auf zum letzten Bericht des USA-Trips. Die Station vor unserem Abflug zurück nach Deutschland ist LA. Im Anfangsbericht und auch im vorletzten Bericht habe ich ja schon leicht anklingen lassen, dass die Stadt nicht ganz so mein Ding ist. Woran es liegt? Naja, da gibt es einige Gründe, die natürlich nur meinen persönlichen Eindruck wiederspiegeln und eventuell nicht so schlimm wären, wenn man davor nicht in den unendlichen, leeren Weiten der USA unterwegs gewesen ist. Daher sind die hier aufgezählten Punkte meiner Antipathie natürlich nur subjektiv zu bewerten und ich fordere jeden meiner Blogleser dazu auf, seine eigenen Erfahrungen dazu zu machen oder mir mitzuteilen:

 

Überall Stau! Nicht das ich nicht stauerprobt bin, immerhin lebe ich in Berlin und wohnte davor 7 Jahre in NRW, aber das in LA ging echt an meine Substanz. Bei den Fahrzeiten in LA muss man auch bei kurzen Strecken mindestens eine Stunde drauf rechnen. Damit ist die Erkundung der Stadt eher langwierig. Leider sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht oder nur wenig vorhanden. Also nicht wirklich ein Ersatz für das Auto. Ein Tipp: wer sich in LA aufhält, sollte am Wochenende seine Trips starten, da sich dann der Verkehr in „erträglichen“ Grenzen hält. Wenn man allerdings in Museum möchte, dann muss man sich in der Woche ins Auto setzen.

 

Los Angeles ist riesig! Das vereinbart sich mit den Fahrzeiten überhaupt nicht und auch damit nicht, dass die Sehenswürdigkeiten so weit auseinander liegen. Sprich: egal wie man es macht, man macht es falsch. Alles streckt sich ewig hin.

 

Die Strände sind alle wunderschön nur muss man leider, wenn man dort Parken möchte, auch bezahlen. Es ist quasi unmöglich in Los Angeles einen schönen Strand ohne Parkgebühr anzusteuern. Richtung Malibu sind die Strände dann sogar verbaut durch die Strandhäuser der „Schönen und Reichen“. Erholungsfaktor kommt dann nicht so richtig auf, wenn man einfach mal nach einen netten Flecken für einen Sonnenuntergang sucht.

 

Die Stadt ist die Stadt der Extreme und eine echte Scheinwelt. Was im TV immer so glanzvoll aussieht, ist nur punktuell und für den Moment aufpoliert. Der Sunset und Hollywood Boulevard ist neben den „Walk of Fame“ auch der Treffpunkt der Armen. Das Kodak Theater habe ich gar nicht wiedererkannt. Wenn das nicht dran gestanden hätte, hätte ich nicht gewusst, dass hier die Oscars vergeben werden. Dann sind da auch noch die Wohngebiete, die durch den Wachschutz für jeden anderen Besucher unzugänglich gemacht werden. Sehr befremdlich. Und wenn man dann so wie wir, sich auch mal ausversehen in die Armen-Viertel verirrt, um dann kurze Zeit später an den Häuser, bzw. an den nicht einsehbaren und verbarrikadierten Grundstücken in Beverly Hills vorbeifährt, dann wird das Gefühl noch bestärkt. Ich habe auf meiner Reise durch die USA nirgends einen so großen Kluft zwischen Arm und Reich gesehen oder gespürt, wie hier in LA.

 

Hier nun aber nach all den Schauergeschichten ein paar Tipps zu den Anlaufstellen, die wir besucht haben.

 

Natürlich sind wir in Hollywood gewesen und haben uns den „Walk of Fame“ angesehen. Gutes Schuhwerk ist hier wichtig, denn die Strecke ist nicht gerade kurz, wenn man sich die ca. 2.000 Namen alle ansehen möchte.

 

Ganz in der Nähe ist auch der Hollywood Friedhof "Hollywood Forever", von dem man witzigerweise auch ein Wahrzeichen des Paramount Studios sehen kann, den Tank. Ironie oder Zufall? Auf jeden Fall findest man hier längst verstorbene Stars & Sternchen. Mehr was für Lieberhaber der klassischen Filme.

 

Von dort aus ging es weiter nach Beverly Hills und zum Strand, wo wir versuchten, noch den Sonnenuntergang zu erhaschen, was uns aber Aufgrund des Staus nicht gelang.

 

Wie bereits erwähnt waren wir auch in Malibu. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht. Dort gibt es allerdings für alle Bürger ein zugänglicher Pier, die einen schönen Blick auf LA liefert. Ganz in der Nähe ist auch das Adamson House, welches man kostenlos besuchen kann, wenn man keine Führung im Haus selber möchte. Nette Parkanlage und wunderbarer Blick. Genau das richtige für einen erholsamen Zwischenstop.

 

Zu mehr haben wir es in den 2 Tagen aufgrund der oben beschriebenen Umstände nicht geschafft, was uns dann aber auch nicht wirklich leid tat. Damit endet nun der Bericht einer 4 wöchigen Reise durch einen nur kleinen Teil der USA. Und was soll ich sagen: das ersten was ich in Deutschland gemacht habe war, mir ein dunkles Brot, Fleischsalat und Wurst zu besorgen und erstmal richtig zünftig Deutsch zu essen. :) Wie ich das vermisst habe!


30.06.2009 15:36    |    jalopy    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Los Angeles, San Diego, USA

Mit erschrecken habe ich festgestellt, dass ich meinen Reisebericht „USA“ noch gar nicht fertiggestellt habe. Oje. Wieso hat mich keiner daran erinnert? Nun gut, dann will ich mal loslegen, bevor ich es wieder vergesse:

 

Versprochen hatte ich einen Bericht über den schönsten Abschnitt der Westküste von Kalifornien: Von Monterey nach San Simeon, wobei wir in diesem Fall von Carmel gestartet sind (siehe Bericht vorher ). Es wohl der schönste und einsamste Abschnitt der Route 1, denn es gibt keine wirklichen Ortschaften, dafür wunderbare Steilküsten, Sandbuchten und Serpentinen. Auf dieser Strecke sichtet man neben Surfern auf jeden Fall auch Seehunde und Seelöwen, sowie eine Vielzahl von Vögeln.

 

Kein Wunder, dass sich an diesem wunderbaren Ort auch Leute mit sonderbaren Ideen niederlassen. So der Pressezar Randoph Hearts, der ab 1919 ein Schloss nach seinen Vorstellungen und Träumen mit einer Bauzeit von 28 Jahren ganz in der Nähe von San Simeon errichten ließ. Nicht nur, dass er als Vorbild europäische Bauten genommen hat, er ging sogar soweit, dass er Teilelemente des Schlosses aus der „alten Welt“ hat rüber schiffen und in seinem Schloss einbauen lassen. Wer sich für sowas interessiert, muss aber etwas Zeit einplanen, denn die Führungen sind organisiert und laufen etwa so ähnlich ab, wie bei Schloss Neuschwanstein, auch was den Preis angeht. Wir haben uns dann doch für die wunderbare Küstenlandschaft entschieden und uns dort aufgehalten.

 

Von dort aus, sind es nur noch 200 Meilen bis Los Angeles. Doch bevor wir uns dort hinbegeben haben, sind wir ein Stück weiter Richtung San Diego, wobei die schnellste Verbindung die I-5 nicht wirklich schnell war. Diese Autobahn mit dem größten Verkehrsaufkommen Kaliforniens hat uns allein durch Los Angeles hindurch 4 Stunden gekostet, obwohl teilweise 7-Spurig. Dieses Stück der Reise war absolut das schlimmste, abgesehen von dem Dauerstau in Los Angeles selbst. Wer es also umgehen kann, der sollte es dringend tun, sonst ist das ganze Glücksgefühl von Highway Nr. 1 ganz schnell futsch.

 

Sand Diego ist geprägt vom „mexikanischen Flair“, was wohl auch daran liegt, dass es an der Grenze zu Mexico liegt. Bis Tijuana sind es nur noch wenige Kilometer und dabei musste ich immer unweigerlich an den Spruch denken "Das sind keine speckigen Latinos, die dir Tijuana-Wunderkerzen verkaufen, sowas wie verhandeln kennen die nicht.“ Na? Aus welchem Film ist das? Aber ich schweife ab. Wir haben, um diese mexikanische Atmosphäre nochmal zu verstärken, unsere Zeit in Old Town verbracht. Hier wurde ein historisches Modell von San Diego um 1872 nachgebaut bzw. restauriert. Eine Mischung aus Freilichtmuseum und Markt. Man fühlt sich innerhalb dieses Bereiches wie nach einem Zeitsprung. Die Läden sind original ausgestattet und die Betreiber tragen entsprechende Kleidungen. Innerhalb der Häuser wird ebenfalls Wert auf Authentizität gelegt. Neben einer intakten Schule, in der man ein wenig Zeit auf einer alten Holzbank verbringen kann, gibt es auch eine Schmiede und andere Handwerkskunst. Diese Autofreie Zone mit ganz vielen Parkplätzen um den Park herum ist wirklich lohnenswert als Abstecher und um noch mal schnell preisgünstig Souvenirs zu kaufen.

 

So, dann fehlt jetzt nur noch der Abschlussbericht über Los Angeles, der Stadt, die mich ehrlich gesagt nicht gerade begeistert hat. Mehr dazu dann aber im letzten Blogbeitrag über meine USA-Reise, die ja nun auch schon wieder ein halbes Jahr zurückliegt. Mein Gott, wie die Zeit vergeht….


25.06.2009 13:31    |    jalopy    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Auto, KFZ-Kennzeichen, Nummernschild, USA

Auf der Reise durch die USA sind mir neben der wunderschönen Landschaft auch die Nummernschilder aufgefallen. Ein paar Exemplare habe ich mal fotografiert. Im Zuge dessen habe ich mich natürlich gefragt, warum nicht auch in Deutschland die Nummernschilder etwas „farbenfroher“ und „bundesländerbezogen“ gestaltet sind. Grund dafür ist die Tugend der Deutschen, alles nach Norm und Richtlinien zu bearbeiten und zu produzieren, damit alles einheitlich und leichter zu bearbeiten ist. Die Vorgaben für Nummernschilder in Deutschland könnt Ihr bei Interesse auf Wikipedia nachlesen.

 

Aber dennoch, könnte man nicht wenigsten wie bei dem Nummernschild in den USA auch dazuschreiben, um welches Land sich handelt, z.B. auch mit den jeweiligen Slogan:

 

  • Sachsen-Anhalt „Land der Frühaufsteher“
  • Baden-Württemberg „Wir können alles außer Hochdeutsch“
  • Schleswig-Holstein “Land zwischen den Meeren“

 

Ich fänd es witzig. Was denkt Ihr? Welche Slogans gibt es eigentlich noch? Naja, vielleicht können wir über das Forum ja einen Trend setzen und die DIN wird für KFZ-Kennzeichnen neu geschrieben. :)


12.03.2009 09:30    |    jalopy    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: USA

Nachdem wir viel im Landesinneren hin und hergefahren sind, bewegten wir uns die letzte Woche unserer Reise an der Küste entlang. Bei dieser Strecke handelt es sich um den längenderen Highway Nr. 1, den ich jedem „Westküsten-Amerika-Besucher“ nur wärmstens ans Herz legen kann. Dabei ist es von Vorteil wenn man sich die 750 km Küstenstraße von San Francisco nach Los Angeles bewegt, und nicht umgekehrt, da man in diesem Fall auf der „richtigen“ Straßenseite fährt und damit einen unvergleichlichen Ausblick hat. Noch ein Vorteil ist, wenn man sich außerhalb der Ferienzeit aufmacht, um diesen Abschnitt entlang zu düsen, da es leer und einsam zugeht. Im Sommer muss hier die Hölle los sein.

 

Insgesamt hatten wir für die Strecke 3 Übernachtungen eingeplant. Zwei Nächte gingen im Notfall auch, aber damit geht einem wirklich viel verloren und halten kann man hier zum Glück alle Nase lang, um den super Ausblick zu genießen.

 

Der erste Weg führte uns von San Francisco nach Monterey. Da wir mindestens einmal über die Golden Gate Bridge mit dem Auto fahren wollten, und man dafür lediglich eine kleine Maut zahlt, suchten wir uns vorerst ein Ausflugsziel 10 km nördlich von San Francisco: den Muir Wood. Dies ist ein geschütztes Waldgebiete mit riesigen Redwood-Bäumen. Hier kann man wunderbar umherwandern und sich mal so richtig klein fühlen, wenn man sich mit den Riesenbäumen (bis zu 80m) vergleicht. Außerdem ist die Atmosphäre schön unheimlich und man begegnet einigen Tieren. Die 4 Dollar Eintritt ist dieser Wald allemal wert!

 

Nun aber wirklich auf zur Küstenstraße. Die erste Strecke führt zwar an vielen Stränden vorbei, ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf den wirklich gigantischen Abschnitt, der um Big Sur kommt. 200 km südlich von San Francisco liegt das schöne Städtchen Monterey. Hier verbrachten wir unsere erste Nacht und anschließend gleich einen ganzen Tag, da wir Monterey Bay Aquarium besucht haben. Es ist das Größte der USA und wer hier nicht reingeht, dem ist nicht mehr zu helfen! Hier kann man echt nochmal Kind sein, seine Hand in viele Wasserbecken stecken, um Tiere und Pflanzen zu ertasten, sich Fütterungen von Ottern oder Fischen ansehen, Entspannung suchen, während man die Quallen beobachtet, Weiterbildung genießen, indem man sich mindestens eine der vielen Vorträge anhört, sich „eintauchen“ lassen, indem man unterhalb der gigantischen Becken bewegt und und und….. Es gibt in diesem Museum mit 35000 Tiere und 550 verschiedenen Arten in mehr aus 200 Wasserbecken eine Vielzahl an Möglichkeiten. Erst als wir raus waren, ist uns klar geworden, dass wir einen Tag lang im Museum waren…..Das nenne ich mal Urlaub.

 

Die belesenen unter Euch kennen Monterey bestimmt auch aus dem Roman von John Steinbeck „Die Straße der Ölsardinen“, wobei unter anderem die Cannery Row (so auch der englische Titel) als Kulisse diente.

 

Nächste Anlaufstelle war dann Carmel-by-the-Sea, ein Küstenstädtchen, welches seinen Ruf als eine der schönsten und teuersten Städtchen der Westküste hat und sich damit rühmen kann, einst Clint Eastwood als Ortsbürgermeister gehabt zu haben. Die Häuser hier sind alle wie aus dem Ei gepellt, teuer und groß. Besonders chic sind die Häuser direkt am Strand, deren Bewohner dann auch das Privileg haben, hier jeden Abend einen der schönsten Sonnenuntergänge der Westküste sehen zu dürfen. Ich gebe zu, der Neidfaktor war echt groß.

 

Aber Carmel hat auch wirklich historische Bedeutung erlangt und zwar mit der Carmel Mission, eine der ältesten spanischen Missionen, die die Indianer zum katholischen Glauben „bekehren“ wollten. Wunderschöne Anlage mit tollem Garten, Klosterkirche und Museum. Für einen Abstecher von einer Stunde auf jeden Fall gut.

 

Wie es weiter geht, auf dem vermutlich schönste Abschnitt des Highway Nr. 1 entlang dem Big Sur, erfahrt Ihr dann beim nächsten Eintrag. Für heute ist erst einmal wieder Schluss, denn meine Finger sind schon ganz wund von vielem Tippen und ich muss mir ja noch was aufheben für den vorletzten Artikel zu meiner USA Reise, bevor ich beim Finale in LA ankomme. Also, bis die Tage…


05.03.2009 21:07    |    jalopy    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: USA

So, dann will ich mal wieder was von meiner letzten Reise berichten, bevor alles in Vergessenheit gerät.

 

Bevor wir uns aber nach San Francisco begeben, machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Hauptstadt des US-Bundesstaats Kalifornien und zwar in Sacramento. Diese Stadt hat ihren Ursprung in der Zeit des großen Goldrausches: Das Land, welches ursprünglich einem Schweizer namens Johann August Sutter gehörte, der hier Viehzucht betrieb, wurde Aufgrund eines Goldfundes auf seinem Gelände einfach von Goldgräbern überrollt. Arbeiten wollte dort sowieso keiner mehr, nur noch das große Geld verdienen.

 

Wer den Hauch und den Charme dieser Pionierzeit einatmen möchte, kann dies im Stadtteil „Old Sacramento“ tun. Direkt am Sacramento River gelegen kann man hier zwischen der Capitol Mall und der I Street am alten Hafen langschlendern, in alten Handelshäusern shoppen gehen oder in den Saloons essen und natürlich trinken. Selbst die alten Eisenbahnen kann man hier im ebenso alten Bahnhof bewundern. Für einen kleinen Abstecher ist Sacramento also ganz gut, bevor man sich in das doch so andere San Francisco aufmacht.

 

Vorneweg: eigentlich hatten wir geplant, hier 2 Nächste zu bleiben, aber schon nach dem ersten kleine Spaziergang war klar, dass wir das ganze auf 3 Übernachtungen ausdehnen, was ehrlichgesagt in San Francisco nicht ganz billig ist. Man sollte daher immer versuchen in der Woche und außerhalb der Ferienzeit hier zu quartieren.

 

Auf den insgesamt 43 Hügeln von San Francisco wohnen 800.000 Menschen, was für eine amerikanische Großstadt nicht wirklich viel ist. Charmant sind die vielen kleinen Häuser, die dicht an dicht gebaut wurden und die Straßen, die sich hier in gewohnter Manier quadratisch durchziehen.

 

Alles ist eigentlich gut zu Fuß zu erreichen, außer es regnet mal heftig, was hier immer mal wieder vorkommt. Ganz klar braucht man aber für die "Berge" ein bisschen Kondition. Wenn einen diese verlässt, dann kann man immer noch auf die Cable Car Bahn, Straßenbahn, Bus oder U-Bahn umsteigen. Tipp: bei der Touristeninformation gibt es ein Ticket (18 Dollar für 3 Tage) mit dem man die eben genannten Fortbewegungsmittel uneingeschränkt benutzen darf. Wenn man sich ein solches Ticket nicht holt, dann kostet eine einfach Fahrt mit der Cable Car schon mal 5 Dollar.

 

Ich glaube die Sehenswürdigkeiten in San Francisco kennt jeder aus Film und Fernsehen. Dennoch möchte ich meine Empfehlung für Alcatraz und die Golden Gate Bridge aussprechen. Apropos Golden Gate Bridge: es gehört schon etwas Glück dazu, die Brücke auch mal ohne Nebel zu sehen. Also wenn Ihr dort seit und seht, dass die Brücke mal nicht im Nebel versinkt, dann direkt und auf dem schnellsten Wege hin, denn innerhalb von einer halben Stunde kann alles schon wieder vorbei sein. Ehrlich, ich weiß wovon ich da spreche.

 

Ansonsten empfehle ich einfach drauf loslaufen, wenn es die Zeit erlaubt, so bekommt man eine ganze Menge mit. Gemäß dem Lebensmotto der Bewohner von San Francisco „leben und leben lassen“, welches diese Stadt ja so lebenswert und sympathisch macht, sollte man sich auf diese Stadt einlassen und einfach mal treiben lassen. Was man neben Kultur in dieser Stadt noch hervorragend machen kann ist Essen gehen und shoppen. Kulinarisch bietet San Francisco einfach alles. Auch was das Nachtleben angeht. Diese Stadt muss man einfach lieben.

 

Wichtiger Hinweis noch von mir, die ja eine Frostbeule ist: die kalifornische Bilderbuchsonne gibt es hier nicht. Das ganze Jahr über herrscht hier ein angenehmes Frühlingsklima, welches sich nicht wirklich für kurze Hosen und Trägerhemdchen eignet. Baden gehen ist hier auch nicht, außer man gehört zu den Verrückten, die eine maximale Wassertemperatur von 15 Grad mögen.

 

Im nächsten Beitrag geht es dann den Highway Nr. 1 runter. Was sich dort so an Ausblicken bietet, erzähle ich Euch dann beim nächsten mal.


29.01.2009 12:41    |    jalopy    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: USA

Vom belebten Las Vegas ging es direkt 85,5 Meter unter den Meeresspiegel und gleichzeitig zu einer der trockensten Gegenden der Erde. Ihr glaubt das geht nicht?! Dann besucht doch mal den Death-Valley-Nationalpark, der neben trocken auch noch echt heiß ist. Wir waren ja wie schon des Öfteren erwähnt im Winter da. Während es außerhalb dieses Tales so seine 5 Grad hat, sind es im „Tal des Todes“ 25 Grad. Man braucht kein großer Wissenschaftler zu sein, um das ganze auf den Sommer umzurechnen. :) Ich gebe Euch trotzdem einen kleinen Anhaltspunkt: 50 Grad im Schatten, Niederschlag gleich Null. Hinzu kommt, dass das Tal von Bergen umgeben ist und somit fast immer Windstille herrscht. Kleiner Tipp daher am Rande für den Fall, dass Ihr Euch im Sommer aufmacht, dieses wunderbare Tal, denn das ist es wirklich, zu durchqueren:

 

Plant bis zu 8 Liter Wasser pro Person und Tag ein, denn der Körper verliert leicht bis zu 2 Liter, wenn man sich draußen aufhält. Zudem solltet Ihr Euch Wasser für die Kühlung des Autos mitnehmen. Wie gesagt, es kann sehr heißt werden. :cool: Falls Ihr eine Panne mit dem Auto habt oder Ihr aus anderen Gründen nicht mehr weiterkommt, dann lauft nicht los um Hilfe zu holen, sondern wartet im Auto, bis jemand vorbeikommt, der Euch helfen kann. Volltanken und genug Lebensmittel mitnehmen versteht sich glaube ich von selbst, denn dort ist nicht wirklich viel los.

 

Wer jetzt glaubt, dass es doch in einem so trockenen, gefährlichen und heißen Tal nix zu sehen gibt, der irrt. Einen ganzen Tag sollte man auf jeden Fall einplanen, besser noch zwei. Beeindruckend für uns war neben der Landschaft an sich, das Farbspiel beim Sonnenuntergang. Alles war komplett in rot getaucht. Einfach wunderbar. Hier würde ich jederzeit wieder hinfahren.

 

Die nächste Anlaufstation waren die Alabama Hills, die man passiert, wenn man ab Lone Pine (klingt das nicht schon wie aus einem alten Western?) an der einzigen Ampel der Stadt auf die Whitney Portal Road fährt, mit Blick direkt auf den höchsten Berg der USA außerhalb Alaskas, den Mount Whitney (4418 Meter). Diese wunderbare Landschaft aus rundgelutschten, orangefarbenen Granitfelsbögen, die sich anfühlen wie Bimsstein und deshalb auch für Kletterer nicht ganz ungefährlich sind, war schon in vielen Westernfilmen Kulisse. Davon zehrt auch die Stadt Lone Pine, die all die Stars und Sternchen der längst vergessenen Zeiten beherbergte, auch heute noch. In den Alabama Hills kann man sowohl sehr gut wandern und wenn man glücklicher Besitzer eines Allrad-Fahrzeugs ist auch wunderbar herumfahren. Einen Abstecher hierher sollte man auf jeden Fall einplanen. Bis zum Mount Whitney konnten wir leider nicht, da die Straßen wegen Wintereinbruch gesperrt waren. :(

 

Noch ein Highlight, allerdings wieder einige Meilen weiter in Richtung San Francisco ist Bodie, eine wirklich sehr bemerkenswert gut erhaltene Geisterstadt, die 1930 von seinem letzten der 10.000 Einwohner verlassen wurde. Was dem Touristen als urromantische und melancholische Stadt erscheint, war einst eine der wildesten und gesetzlosesten Goldgräberstädte der USA. Von der alten Zeit erzählen noch 170 gut erhaltene Gebäude, wie zum Beispiel die Kirche, die Schule, eine Bar, das Hotel und der Sargmacher. Dank der geringen Luftfeuchtigkeit ist es einem erlaubt, in die Häuser hineinzuschauen und noch alles so vorzufinden, wie es damals verlassen wurde. Da stehen die Flaschen auf der Theke, im Einkaufsladen finden sich jede Menge Konserven, Fässer, Dosen, in der Schule steht noch der Text an der Tafel und in den Wohnungen das Geschirr auf dem Tisch, natürlich alles mit Staub bedeckt. Es macht einfach eine Menge Spaß durch die Stadt zu streifen und das Vergange zu spüren. Ich kann Euch diesen Ausflug nur wärmstens empfehlen. Wer sich das entgehen läßt ist selber schuld. Plant dafür auf jeden Fall einen halben Tag ein. Die Geisterstadt darf man bis kurz vor Sonnenuntergang betreten, wobei man nach Herzenlust in der Stadt alleine umherwandern kann.

 

Im nächsten Beitrag machen wir halt in San Francisco, wobei wir erst einmal dem Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, einen Besuch abstatten. ;)


23.01.2009 20:06    |    jalopy    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Las Vegas, USA

Las Vegas – eine Stadt, die man nur erreicht, wenn man eine ganze Weile durch karges Wüstenland fährt und die man wenn man nachts hineinfährt, schon von weitem leuchten sieht. Ich dachte am Anfang noch, dass wäre die untergehende Sonne, aber nach einem Uhrenvergleich war dann schnell klar, wie falsch ich lag. Unwahrscheinlich das im Winter um 20 Uhr noch die Sonne scheint. ;)

 

Wenn man sich dieser wirklich unglaublichen Stadt vom Grand Canyon nähert, passiert man erstmal den Hoover-Staudamm, hinter dessen Mauer der größte Stausee der USA liegt. Die Fahrt geht dann weiter über den Highway direkt rein in das Herz von Las Vegas. Kann man eigentlich nicht verfehlen, da nicht nur die Ausschilderung gut ist, sondern auch schon die Reklametafeln und Hotels von weitem Leuchten und Blinken. Möchte nicht wissen, was die an Strom verbrauchen. Absoluter Wahnsinn. :cool:

 

Unser Hotel war das Mirage, einst der Sitz der „Siegfried und Roy - Show", deren weißen Tiger man nun nur noch in einem kleinen angrenzenden „Secret Garden“ gegen ein kleines Entgelt bewundern kann. Wir hatten unser Hotel schon weit im Voraus gebucht, was ich nur jedem empfehlen kann, der Las Vegas bereist. Die Onlinepreise sind an sich schon günstiger und noch billiger wird es, wenn man früh genug und nicht am Wochenende dort hinfährt. So werden die teuersten Hotels der Wüstenstadt auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Das Mirage war insofern gut, da es zentral lag und Hotels wie das Caesars Palace, Flamingo, Harrah´s, Paris Las Vegas, Treasure Island, Bellagio, Venetian Resort Hotel, The Palazzo und Wynn Las Vegas ganz in der Nähe lagen. Warum das so wichtig ist? Na weil man sich quasi den ganzen Tag nur in den Hotels aufhält, denn dort sind die Kasinos, die Shopping Malls, die Restaurants und die Shows. Und jedes neue Hotel will besser sein als die vorangegangen und daher gibt es immer wieder etwas Neues und noch Erstaunlicheres zu sehen.

 

Es gibt tatsächlich Leute, die verbringen hier ihren kompletten Urlaub. Ehrlich gesagt wäre das nix für mich, aber da ich ein Stadtkind bin, muss ich im Urlaub auch draußen in der Natur sein. Aber 2 Nächte kann man hier ganz locker verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt. Diese Stadt ist nicht umsonst ein Touristenzentrum, mal ganz davon abgesehen, dass es die meisten hierher zieht, weil sie „Spieler“ sind, oder weil man hier „mal eben heiraten“ kann.

 

Und jetzt noch was für die Auto-Fans unter Euch ;) Mit mehr als 200 Fahrzeugen hat das Imperial Palace die angeblich schönste Autosammlung der Welt. Darunter Raritäten wie Eisenhower’s Parade Wagen, Mussolini’s Alfa Romeo und Hitler’s 1939er Mercedes. Normalerweise müßt Ihr was dafür bezahlen, aber für Euch gibt’s hier jetzt einen Link, über den Ihr Euch einen „Freepass“ ausdrucken könnt.

 

So, dass wars für heute. Ich muss jetzt ganz schnell Wochenende machen. :) Bis zum nächsten Bericht.


16.01.2009 10:15    |    jalopy    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: USA

…. entlang und mitten durch die massiven Sandsteinstrukturen des Capitol Reef National Parks, auf einem herrlichen Scenic Drive. Warum dieser Nationalpark zu dem am wenigste besuchten Park der USA gehört ist mir unklar. Mir persönlich war es aber nur Recht. So konnten wir ganz allein und ungestört den Park auf dem super ausgebauten Wanderwegnetz mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erkunden und entdecken.

 

Von dort aus ging es weiter an den Red Canyon vorbei bis Marble Canyon, wo wir eine Nacht verbrachten. Dieses kleine Örtchen liegt direkt an der Navajo Bridge, die über den Colorado River führt. Eigentlich sind es ja zwei Brücken, wobei die ältere nur für den „Fußgänger“ zu benutzen ist. Für Martin hab ich extra mal ein Bild von jalopy mit „Frontansicht“ in die Bildergalerie aufgenommen. ;)

 

Marble Canyon war für uns dann auch der Startschuss für den Grand Canyon. Vorab möchte ich erwähnen, dass es eine Vielzahl von Canyons in den USA gibt und diese sind für den Aktivurlauber auch empfehlenswerter, da weniger überlaufen und viel mehr Freiraum, was das Erkunden des Canyons angeht. ABER: diesen Canyon kann man nicht beschreiben, fotografieren oder sich vorstellen. Diesen Canyon muss man gesehen haben. Dafür reicht dann allerdings meiner Meinung nach auch ein Tag aus, wenn man nicht gerade ein Freund der Extreme ist.

 

Wir waren ja nun im Winter dort und ich kann nur sagen zum Glück, denn selbst in der kalten Jahreszeit werden die Leute nicht davon abgehalten, sich dieses Naturwunder anzusehen. Abgesehen von den vielen Millionen von Jahren, die diesen Canyon geprägt und zu dem gemacht haben, was er jetzt ist, finde ich es absolut faszinierend, das man ein Auge auf die von Erosion freigelegte vollständige Schichtabfolge unseres geliebten Planeten werfen kann. Echt abgefahren.

 

Wer sich nicht nur mit dem Gucken begnügen möchte, der kann den Grand Canyon auch auf viele weitere Arten hautnah erleben: Rundflüge, Wanderung in den Canyon hinein bzw. im Canyon selbst, die im Sommer allerdings sehr anstrengend sind und eine gewissen Kondition voraussetzen, da es sehr heiß wird und die Wege meist in der prallen Sonne verlaufen. Wetterumschwünge sind ebenso gefährlich und natürlich muss man sich im Klaren sein, dass es da keinen Kiosk gibt, bei dem man sich mal eben einen Energiedrink oder einen Müsliriegel kaufen kann. Man wandert also mindestens einen vollen Tag (von Sonnenaufgang bis –untergang) mit vollem Marschgepäck. Für Freunde der Vierbeiner gibt es auch Wanderitte durch die Schluchten auf Pferden oder Maultieren, oder man begegnet der Natur mit dem Boot.

 

Unser nächstes Reiseziel wird die Spielermetropole Las Vegas sein. Bis dahin freue ich mich wie immer auf Eure Erfahrungen, Meinungen, Fragen und Anregungen.


09.01.2009 16:16    |    jalopy    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: USA

Wenn es am schönsten ist, sollte man weiterreisen…oder so ähnlich. Also ging es mit dem Flieger nach Phoenix, an dessen Flughafen wir unser Auto abholten, über das ich mich kurz geärgert hatte, da leider nicht wie versprochen ein Allrad-Fahrzeug in der Garage stand, sondern ein Nissan Altima Coupe. Als wir die Vermietung darauf hinwiesen, hieß es nur, es stünde gerade keines zu Verfügung und man könne ja gegen einen „kleinen“ Aufpreis auf ein größeres Fahrzeug upgraden. Nur so viel, wir hatten da Auto bereits im September gebucht und bezahlt. Obwohl es mit einem Allrad einfacher gewesen wäre, sind wir trotzdem mit dem Auto in jede „Ecke“ gekommen, auch wenn es noch so unwegsam war. Da kannten wir nix und haben das Fahrzeug auch nicht „geschont“.

 

Von Phoenix selbst kann ich leider nicht wirklich was berichten, da wir hier nur genächtigt haben, um am nächsten morgen direkt in der Frühe nach Page (Arizona) weiterzufahren. Page ist einer der jüngsten Städte der USA und im Winter ziemlich „verschlafen“. Im Sommer jedoch ist es ein beliebter Ausgangspunkt und touristisches Drehkreuz für die Vielzahl von „point of interest“ in der Umgebung. Page selbst liegt am Stausee Lake Powell, der durch den Glen Canyon Damm entstand ist und damit das Freizeitangebot im Umkreis von Page noch um baden und Boot fahren erweitert.

 

Bevor man allerdingt Page erreicht, wenn man so wie wir aus Richtung Flagstaff kommt, sollt man auf jeden Fall einen Abstecher zum Horseshoe Bend machen. Ohne mich aus dem Fenster lehnen zu wollen, aber dieser Anblick verschlägt jedem die Sprache. Die rot leuchtenden Canyonwände sind hier mehrere 100 Meter tief und fallen senkrecht ab. In dessen Tal windet sich der Colorado River, der im Sommer von Motor- und Raftingbooten befahren wird. Was wirklich abgefahren ist und in Deutschland absolut undenkbar: hier gibt es keinerlei Absperrungen. Wer hier einen falschen Schritt macht, fällt tief. Außerdem ist man hier so gut wie fast für sich allein, denn aus irgendeinem Grund verirren sich wenige Touristen hierher. weiterlesen


05.01.2009 18:43    |    jalopy    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: New Orleans, USA

Wie versprochen folgt nun der erste Bericht zum Thema „wie bereiste jalopy den Süd-Westen der USA“. Der Anfang der Reise hat mich aber nicht gleich in den Westen der USA geführt, sondern erst einmal in die Stadt des leckeren Essens, der ausgefallenen Friedhofskultur, des Mardi Gras, des Jazz und der ältesten Straßenbahn der Welt, die heute noch existiert und vor allem fährt: New Orleans.

 

Insgesamt 3 Tage waren wir in dieser wunderbaren Stadt unterwegs und es wurde nie langweilig. Die Leute sind super nett, die Shops ausgefallen, am Tag wandert man im French Quarter umher, schaut sich die Friedhöfe an (nicht immer ganz ungefährlich, was nicht an den Toten, sondern eher an den Lebenden liegt, deshalb immer vorab im Turi-Zentrum informieren), macht eine Raddampferfahrt auf dem Mississippi oder gondelt mit der Straßenbahn durch den Garden District, um sich die wunderschönen alten Häuser anzusehen.

 

Nachts geht man in dieser Stadt essen. D.h. bevor man einen Tisch bekommt, wartet man an der Bar mit einem Aperitif auf einen frei werdenden Tisch um dann dort die vielen kreolischen Köstlichkeiten zu probieren oder sich an dem scharfen Cajun Food zu versuchen. Ich empfehle das Lokal „jacques imo´s “. Um zu seinem Tisch zu kommen, muss man erstmal durch die Küche. Das Lokal selbst ist laut, dunkel und eng, da versucht wird, so viel wie möglich Gäste zu platzieren. Aber das macht es erst recht gemütlich und das Essen ist sowas von lecker!!!! Zu seinem Hauptgericht darf der Gast 3 Beilagen wählen z.B. Süßkartoffeln, roten Bohnen und Spinat. Das Essen ist reichlich und wenn man danach gesättigt nach draußen tritt, dann ist 2 Türen weiter gleich ein Club, in dem man sich bei Live-Musik ein paar Kalorien wieder abtanzen kann.

 

Das Thema „Hurrican Katrina“ ist noch immer ein Thema, welches man überall spürt. Wir haben mit dem Freund, den wir besucht haben, eine „Tour“ durch dieses Gebiet gemacht und ich kann nur sagen, es war echt gruselig: weites Grasland, vereinzelt Häuser, nur teilweise bewohnt, Fundamente im Boden und dazwischen irgendwo ein neugebautes, extravagantes und nach ökologischen Gesichtspunkten gebautes Haus, erdacht von einem Berliner Architekturbüro und Brad Pitt mitten im Armenviertel von New Orleans. Die Häuser stehen zwar jetzt auf „Stelzen“ und die Aktion trägt den Namen „Make it right“, aber nur blöd, dass keiner daran gedacht hat den Damm, der davor liegt und der das Wasser nicht abhalten konnte, mal entsprechend zu optimieren, als nur „auszubessern“.

 

So, bevor ich mich jetzt hier noch künstlich aufrege und damit die wirklich schönen und interessanten Eindrücke aus den ersten beiden Absätze schmälere, überlasse ich Euch für heute meinen Text zum lesen und Feedback geben. Weitere Eindrücke meiner Reise folgen – demnächst.

 

PS. NOLA steht übrigens für "New Orleans Louisiana"

 

PPS. Auf die Nachfragen zur Sicherheit der Friedhöfe und deren Besonderheit, hier noch die gewünschte Ergänzung. weiterlesen


30.12.2008 12:41    |    jalopy    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: USA

Nach 3 Wochen USA habe ich es doch noch rechtzeitig wieder zurück nach Deutschland geschafft. Am 20.12. durfte mein Flieger bei -20 Grad von Chicago noch starten, während andere die Vorweihnachtszeit auf dem Flughafen verbringen durften. Da hab ich aber Glück gehabt. Ansonsten hätte ich mich bei ricoxxx einquartieren müssen. ;)

 

Wegen der Weihnachtszeit, welche ich im Kreis meiner Familie verbracht habe, bin ich mit der Sortiererei der Bilder noch nicht ganz fertig. Wenn ich aber damit durch bin, gibt es ein paar "Schmankerl" aus meiner Bilderkollektion auch hier zu sehen. Diese werde ich dann in gewohnter Manier mit kurzen Anekdoten versehen.

 

Aber für alle die, die es nicht erwarten können, hier eine Kurzfassung meiner Reise mit einem ersten kleinen Fazit:

 

Begonnen hat der Trip in New Orleans . Hier habe ich mich für 3 Tage bei einem Freund eingenistet und mir die Stadt angesehen. Kann ich jedem nur empfehlen! Wunderschöne Architektur, nette Leute, tolle Musik, lecker Essen, prima Shops und großartige Clubs.

 

Danach ging es weiter mit dem Flieger nach Phoenix. Hier stand der Mietwagen bereit der uns durch die Orte und zu folgenden Landschaften brachte: Page , Horeshoe Bend , Glen Canyon Damm , Lake Powell , Antelope Canyon , Monument Valley , Capitol Reef National Park, Colorado River Canyon, Grand Canyon, Las Vegas, Death Valley, Lone Pine, Alabama Hills, Geisterstadt Bodie, Whitmore Hot Springs, South Lake Tahoe, Sacramento, San Francisco, Highway Nr. 1, Monterey, Carmel-By-the-Sea, Cambria, Los Angeles und San Diego.

 

Pro: wunderschöne Landschaften, unendliche Weiten, großartige Nationalparks, großartige Kulissen und absolut billiges Benzin.

 

Contra: Essen (wie habe ich Brot und richtige Wurst vermisst), Heizung (dort gibt es immer nur Klimaanlagen und es war arschkalt) und Los Angeles (mit dieser Stadt konnte ich mich so gar nicht anfreunden).

 

Mehr gibt es zur Reise und dem Land demnächst.

 

PS. einen schönen Reisebericht über den Westen der USA hatte damals maxwell20 verfasst. So ausführlich werde ich nicht werden. Wer also noch mehr wissen will, der sollte bei maxwell20´s Blog stöbern oder mir eine PN schicken.


29.11.2008 15:19    |    jalopy    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: USA

... auf den Weg in die USA. In wenigen Stunden geht mein Flieger, der mich erst nach New Orleans bringt, damit ich mich 3 Tage später in den nächsten Flieger setze und mich Richtung Westen aufmachen kann. Dort bekomme ich einen Mietwagen verpasst und schau mich mal so in der Gegend um. Klar gibt es ein paar Anlaufstellen wie Las Vegas, San Francisco und Los Angeles (von dort geht dann übrigens mein Rückflug). Aber ansonsten kommt alles wie es kommt. Mal schauen wo es mich so hin verschlägt.

 

Also nicht in Panik verfallen, die Polizei auf keinen Fall anrufen oder meinen "Account" auf MOTOR-TALK löschen, wenn sich auf diesem Blog 3 Wochen lang nix tut. Nach meiner Reise gibt es dann hoffentlich ein paar schöne, skurrile und interessante Bilder und Berichte mehr auf diesen Blog.

 

See you :)


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