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jalopy

Alles und Nichts zum Thema Auto und Motor

30.06.2009 15:36    |    jalopy    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Los Angeles, San Diego, USA

Mit erschrecken habe ich festgestellt, dass ich meinen Reisebericht „USA“ noch gar nicht fertiggestellt habe. Oje. Wieso hat mich keiner daran erinnert? Nun gut, dann will ich mal loslegen, bevor ich es wieder vergesse:

 

Versprochen hatte ich einen Bericht über den schönsten Abschnitt der Westküste von Kalifornien: Von Monterey nach San Simeon, wobei wir in diesem Fall von Carmel gestartet sind (siehe Bericht vorher ). Es wohl der schönste und einsamste Abschnitt der Route 1, denn es gibt keine wirklichen Ortschaften, dafür wunderbare Steilküsten, Sandbuchten und Serpentinen. Auf dieser Strecke sichtet man neben Surfern auf jeden Fall auch Seehunde und Seelöwen, sowie eine Vielzahl von Vögeln.

 

Kein Wunder, dass sich an diesem wunderbaren Ort auch Leute mit sonderbaren Ideen niederlassen. So der Pressezar Randoph Hearts, der ab 1919 ein Schloss nach seinen Vorstellungen und Träumen mit einer Bauzeit von 28 Jahren ganz in der Nähe von San Simeon errichten ließ. Nicht nur, dass er als Vorbild europäische Bauten genommen hat, er ging sogar soweit, dass er Teilelemente des Schlosses aus der „alten Welt“ hat rüber schiffen und in seinem Schloss einbauen lassen. Wer sich für sowas interessiert, muss aber etwas Zeit einplanen, denn die Führungen sind organisiert und laufen etwa so ähnlich ab, wie bei Schloss Neuschwanstein, auch was den Preis angeht. Wir haben uns dann doch für die wunderbare Küstenlandschaft entschieden und uns dort aufgehalten.

 

Von dort aus, sind es nur noch 200 Meilen bis Los Angeles. Doch bevor wir uns dort hinbegeben haben, sind wir ein Stück weiter Richtung San Diego, wobei die schnellste Verbindung die I-5 nicht wirklich schnell war. Diese Autobahn mit dem größten Verkehrsaufkommen Kaliforniens hat uns allein durch Los Angeles hindurch 4 Stunden gekostet, obwohl teilweise 7-Spurig. Dieses Stück der Reise war absolut das schlimmste, abgesehen von dem Dauerstau in Los Angeles selbst. Wer es also umgehen kann, der sollte es dringend tun, sonst ist das ganze Glücksgefühl von Highway Nr. 1 ganz schnell futsch.

 

Sand Diego ist geprägt vom „mexikanischen Flair“, was wohl auch daran liegt, dass es an der Grenze zu Mexico liegt. Bis Tijuana sind es nur noch wenige Kilometer und dabei musste ich immer unweigerlich an den Spruch denken "Das sind keine speckigen Latinos, die dir Tijuana-Wunderkerzen verkaufen, sowas wie verhandeln kennen die nicht.“ Na? Aus welchem Film ist das? Aber ich schweife ab. Wir haben, um diese mexikanische Atmosphäre nochmal zu verstärken, unsere Zeit in Old Town verbracht. Hier wurde ein historisches Modell von San Diego um 1872 nachgebaut bzw. restauriert. Eine Mischung aus Freilichtmuseum und Markt. Man fühlt sich innerhalb dieses Bereiches wie nach einem Zeitsprung. Die Läden sind original ausgestattet und die Betreiber tragen entsprechende Kleidungen. Innerhalb der Häuser wird ebenfalls Wert auf Authentizität gelegt. Neben einer intakten Schule, in der man ein wenig Zeit auf einer alten Holzbank verbringen kann, gibt es auch eine Schmiede und andere Handwerkskunst. Diese Autofreie Zone mit ganz vielen Parkplätzen um den Park herum ist wirklich lohnenswert als Abstecher und um noch mal schnell preisgünstig Souvenirs zu kaufen.

 

So, dann fehlt jetzt nur noch der Abschlussbericht über Los Angeles, der Stadt, die mich ehrlich gesagt nicht gerade begeistert hat. Mehr dazu dann aber im letzten Blogbeitrag über meine USA-Reise, die ja nun auch schon wieder ein halbes Jahr zurückliegt. Mein Gott, wie die Zeit vergeht….


26.06.2009 16:16    |    jalopy    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Auto, Karmann-Ghia, Oldtimer, Typ 14, Volkswagen, VW

Bei dem Automobil mit dem klangvollen Namen „Karmann-Ghia“ handelt es sich um ein Fahrzeug, welches von der Firma Karmann für Volkswagen produziert und vertrieben wurde. Damit wäre der erste Teil des Names „Karmann-Ghia“ geklärt.

 

Woher stammt nun aber das Ghia? Laut Wikipedia ist dafür eine zweite Firma, nämlich ein Karosseriebaubetrieb in Turin verantwortlich: Carrozzeria Ghia, die wiederum für den Prototypen und damit für das Design des Autos zuständig war.

 

Das Gefährt ging 1955 in Serienproduktion und zwar als Coupé und Cabriolet. Im Grunde entsprach die Technik des Fahrzeugs zum größten Teil der vom VW Käfer. Das erklärt auch, warum das Fahrzeug als „Hausfrauen-Porsche“ und „Sekretärinnen-Ferrari“ bezeichnet wurde, denn entgegen seines sportlichen Aussehens, hatte er anfänglich gerade mal 30 PS (bei 118 km/h). Dennoch war der „Karmann-Ghia“ ein echter Verkaufsschlager.

 

Und für mich ist das Auto auch heute noch ein echter Hingucker! Na klar, sonst hätte ich ja auch die Bilder nicht gemacht! Chick, edel und elegant! Ganz mein Geschmack!


25.06.2009 13:31    |    jalopy    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Auto, KFZ-Kennzeichen, Nummernschild, USA

Auf der Reise durch die USA sind mir neben der wunderschönen Landschaft auch die Nummernschilder aufgefallen. Ein paar Exemplare habe ich mal fotografiert. Im Zuge dessen habe ich mich natürlich gefragt, warum nicht auch in Deutschland die Nummernschilder etwas „farbenfroher“ und „bundesländerbezogen“ gestaltet sind. Grund dafür ist die Tugend der Deutschen, alles nach Norm und Richtlinien zu bearbeiten und zu produzieren, damit alles einheitlich und leichter zu bearbeiten ist. Die Vorgaben für Nummernschilder in Deutschland könnt Ihr bei Interesse auf Wikipedia nachlesen.

 

Aber dennoch, könnte man nicht wenigsten wie bei dem Nummernschild in den USA auch dazuschreiben, um welches Land sich handelt, z.B. auch mit den jeweiligen Slogan:

 

  • Sachsen-Anhalt „Land der Frühaufsteher“
  • Baden-Württemberg „Wir können alles außer Hochdeutsch“
  • Schleswig-Holstein “Land zwischen den Meeren“

 

Ich fänd es witzig. Was denkt Ihr? Welche Slogans gibt es eigentlich noch? Naja, vielleicht können wir über das Forum ja einen Trend setzen und die DIN wird für KFZ-Kennzeichnen neu geschrieben. :)


08.06.2009 16:16    |    jalopy    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: 320d, 3er, Autohaus, BMW, Werkstatt

Logo von Riller & SchnauckLogo von Riller & Schnauck

Da ich momentan warten muss, kann ich ebenso gut die Zeit nutzen, mal einen Live-Bericht aus dem Autohaus meines Vertrauens zu schreiben.

 

Unser Auto wird heute nochmal abgegeben, damit wir die noch offenen Punkte die in die Garantie fallen, beheben lassen können. Außerdem zeigt der Board-Computer Ölwechsel an. Dafür wird das Auto gerade "Probe" gefahren, um die Fehler nachstellen zu können. In der Zeit sitze ich hier in der Warte-Lounge und darf den Computer nutzen.

 

Unser Auto ist ein 3er BMW Diesel mit Automatik. Als Ersatz bekommen wir dafür einen 1er BMW Cabrio. Vielleicht kann ich ja, je nachdem wie lange die Reparaturen dauern, mal einen Testbericht über dieses Auto schreiben. Mal sehen ob es die Zeit zuläßt.

 

Das Autohaus indem ich sitze ist übrigens Riller & Schnauck in Berlin. Alles geht hier immer ziemlich flott und freundlich von der Bühne. Angefangen damit, dass wir gestern Abend eine Erinnerung an unseren heutigen Termin per SMS erhalten haben. Das Auto kann man direkt in die Werkstatt-Halle fahren und spätestens wenn man sich am Service Stand gemeldet hat, hat man auch schon ein Getränk seiner Wahl in der Hand. Da der Berater nicht gleich verfügbar war (ca. 10 min), wurden wir an den Stand mit dem Mietwagen geschickt. Cleveres Zeitmanagement sag ich da nur. Denn direkt danach, saßen wir dann auch schon beim Serviceberater. Also Langeweile oder Wartezeiten hatte ich hier noch nie, abgesehen davon, dass ich nun auf die Rückkehr vom Berater und Fahrer warte, die wie oben schon mal angesprochen, gerade das Auto "testen".

 

Nun noch was zum Autohaus selbst. Im Prinzip ist es eine riesige Halle, welche innen, wie sollte es auch anders bei BMW sein, sehr geschmackvoll, hochwertig und dezent eingerichtet ist. Alles ist sehr übersichtlich und die Leute sind hier wirklich super nett. Sowohl die Berater, Verkäufer und Servicemittarbeiter, wie auch die Meister und Werkstattmitarbeiter sind sehr freundlich, unaufdringlich, entspannt und offen. Klingt nach Lobhuddelei, ist aber wirklich so. Mangelhaft ist der Parkplatz vor der Halle, was aber nur an der Anzahl der Parkplätze liegt. Eindeutig zu wenig bzw. durch Verkaufsfahrzeuge belegt.

 

Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass die Fehlerchen, die wir auf unserer Liste haben, alle behoben werden. Welche Fehlerchen das sind und ob diese auch tatsächlich entfernt werden konnten, dass erzähl ich Euch dann beim nächsten mal, denn gerade eben laufen Berater und Fahrer auf mich zu, um mich nun zum 1er BMW Cabrio Ersatzwagen zu geleiten. Drückt die Daumen, dass das Wetter schön bleibt.


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