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jalopy

Alles und Nichts zum Thema Auto und Motor

23.05.2008 12:31    |    jalopy    |    Kommentare (66)    |   Stichworte: motorrad

photo von flickr/longtail_ratphoto von flickr/longtail_rat

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich heute eine Beobachtung gemacht, bei der ich mir sofort die Frage stellte: Ist das erlaubt?

 

Eine Mutter brachte ihr Kind in den Kindergarten - bis dahin ja noch nichts Ungewöhnliches. Nur das WIE veranlasst mich heute zu diesem Blogeintrag:

 

das Kind saß als Sozius auf dem Rücksitz eines Motorrads. Und wenn ich sage Motorrad, dann meine ich nicht einen Roller oder so. Nein, dass war schon ein schweres Maschinchen. Ich muss dazu sagen, dass das Kind einen Helm trug. Aber das macht die Sache für mich noch nicht wirklich besser.

 

Kinder bis zum vollendenden 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 m sind, dürfen nur dann im Auto mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden. Das Kind heute war deutlich unter 12 Jahre (eben Kindergarten-Alter) und auch unter 1,50 m, und darf bei einem doch etwas „unsicheren“ Gefährt wie ein Motorrad mitgenommen werden, ohne Kindersitz oder sonstiger Sicherungen? Wo ist da die Logik? Wenn man hier stürzt, dann gibt es keine Knautschzone.

 

Jetzt würde ich gerne wissen, welche Grundlagen und Voraussetzungen zur Mitnahme von Kindern erfüllt sein müssen, wenn es sich dabei um ein Motorrad handelt? Wer kennst sich aus? Was hälst Du davon, Kinder als Sozius mitzunehmen?


23.05.2008 12:38    |    Vitektim

http://www.adac.de/Auto_Motorrad/Motorrad/sicherheit/kinder_beifahrer/default.asp?ComponentID=80072&SourcePageID=175801

 

Hier ists ganz gut beschrieben


23.05.2008 13:39    |    Fliegerfelix

Ein Kumpel setzt seinen 3 Jährigen Sohn regelmässig als Sozius auf seine Honda CBR 1000.

 

Er hat zwar einen Kindersitz, Helm und die volle Sicherheitsausstattung aber ich finde es trotzdem unverantwortlich.

 

Mfg Felix


23.05.2008 14:30    |    xhannes

Hallo,

 

So komisch es sich anhört, aber ein Grßteil der Menscheit ist für solche Dinge einfach zu Blöd. Man sieht ja auch immer wieder genug Leute, die ihre Kinder im Auto nicht richtig "sichern".

Ich sehe z.b. beim Kindergarten täglich eine Lehrerin :confused::eek: die ihre Kinder nicht anschnallt.

 

P.S: Bei uns in Österreich darf man Kinder erst ab 12 Jahren auf dem Motorrad mitnehmen.

 

lg hannes


23.05.2008 14:56    |    woerni8642

Also das alles is ja voll krass....

Ich denke mir ein Kind hat da wohl keine Beziehung zum ,,MOTORRAD-FAHREN,, , was macht es in den einzelen Beschleunigungsphasen wenn es sich grad mal nich so feste anhaltet , oder dieses mal einfach wie Kinder halt sind -  vergißt ?? , -  versteht es überhaupt um was es hierbei geht ?:confused:


23.05.2008 15:09    |    Mills

Man fährt halt so wie man Fahrschule gefahren ist, und rast net wieein Gaskranker...


23.05.2008 15:19    |    Fliegerfelix

Trotzdem kann es immerwieder einmal knapp werden, das erlebe ich selbst oft genug.

 

Ich finde es unverantwortlich.

 

Mfg


23.05.2008 15:39    |    Hannsemann

absolutes NOGO....


23.05.2008 15:47    |    jalopy

Es geht ja nicht immer darum, wie man selbst fährt, sondern auch wie andere fahren.

 

Ich stimme auch woerni8642 zu, dass ein Kind noch einen ganz anderen Bezug zu bestimmten Dingen hat und vor allem zu Gefahrensituationen, wie Erwachsene (ausgenommen der jugendliche Leichtsinn). Kinder sind hier noch viel zu unbedarft, als dass sie als gewissenhafter Sozius mitfahren könnten.


23.05.2008 16:14    |    Nelte

Kein generelles Mindestalter, aber unter 7 Jahren nur mit Kindersitz. Mit diesem kann nichts passieren - mal abgesehen von Fällen, in denen das Kind wild herumspringt bzw. sich losmacht. Die geistige Reife muss also Voraussetzung sein. Ich würde allerdings auch Kinder über 7 Jahren noch in den Kindersitz setzen.


23.05.2008 19:05    |    DickeBerta88

ist unverantwortlich. kann mich selbst daran erinnern damals mit ca. 7 auf einem 50er Roller hinten drauf und bei 50km/h hat ich immer angst und musste mich gut festhalten aber beim motorrad??


23.05.2008 21:29    |    Schneeschieba

Unverantwortlich ist es nur für den, der solche "Spielchen" ohne Vorspiel betreibt.

Mein erstes Mal auf nem Motorrad ist schon soooooo ewig her. Ich war vielleicht grad mal eingeschult. Wenn überhaupt...

Ich wollte es.

Und es war n geiles feeling.

Und ja, meine Onkels hatten schon dafür gesorgt, dass mir das nicht gefährlich wird. Privatgelände und hübsch langsam. TS 250 nannte sich das Teil damals. Und ich kam ewig nicht mit meine kurzen Beine auf die Rasten.

Diese Erlebnisse aber prägten mich und ich wurde später auch ne kleine Pistensau:D.

 

Ich geh also in diesem Fall von aktiver Nachwuchsförderung aus und wirklich schlimm finde ich es nicht.

Also lasst Papa und Kindchen den Spaß. Ich glaube nicht, dass er sein Kind mutwillig gefährdet und den Nürburgring als Schulweg auswählt.

(Übrigens werden mehr Motorradfahrer durch die Unaufmerksamkeit der Autofahrer gestreckt als umgekehrt ;))


24.05.2008 11:01    |    Rs 125

Ich verstehe es auch nicht das kinder auf einem Motorrad mitfahren durfen

wie soll sich das kind bei einer hayabusa festhalten wenn man voll beschleunigt


24.05.2008 12:10    |    tom-dooley

Beim Moppedtreff an der Brocker-Mühle in der Nähe von Gütersloh lief ein Biker mit seinem Sohn (durch seine Montur als "Minibiker" zu erkennen und maximal 5 Jahre alt) durch die Reihen der abgestellten Maschinen.

Neugierig behielten wir ihn im Auge, um zu sehen, wie er bei der Abreise dann das mit seinem "Kurzen" regelte.

Wir waren sichtlich überrascht. Der "Filius" bekam, nachdem er gut "eingepackt" war, ein Geschirr umgeschnallt, seinen Helm aufgesetzt und wurde dann auf den Soziussitz gesetzt. Dann stieg er selber auf sein Bike und zog die am Geschirr befestigten Träger (wie beim Rucksack) über seine Schultern und zurrte sie stramm. Der Kleine konnte also seinen Daddy auch ohne sich festzuhalten nicht verlassen.

Mit ihm ins Gespräch gekommen, antwortete er: "Möglich, dass der nach 2-3 Kilometern eingeschlafen ist".

Jürgen


24.05.2008 15:04    |    Nelte

"kann mich selbst daran erinnern damals mit ca. 7 auf einem 50er Roller hinten drauf und bei 50km/h hat ich immer angst und musste mich gut festhalten aber beim motorrad??"

 

In dem Alter bin ich bereits selbst Moped gefahren. :D


25.05.2008 09:31    |    0073

Hallo hier ,

das geht nicht weil das Kind nicht zum Boden

kommt und es nicht halten kann

grüße bond


26.05.2008 14:33    |    SBseinefrau

Mein Sohn hat mich ab seinem 8. Lebensjahr gar nicht mehr allein fahren lassen. Er stand regelmässig fertig angezogen mit Helm am Mopped wenn ich losfahren wollte, dass war sonst nie seine Art. Habe mir dann auch so ein Geschirr besorgt, und bin zusätzlich natürlich extrem vorsichtig gefahren. Den meisten Spass hatte er allerdings, wenn wir, nach Absprache, auf freier Strecke es so richtig "krachen" liessen. Ich bin grundsätzlich auch nicht für Kinder auf dem Motorrad, aber wollte auch Zeit mit meinem Sohn verbringen. Außerdem war er als 8 jähriger auch schon knapp 1,50 m groß reichte also gut bis an die Rasten.

Heute ist er 18 und hat nur peripheres Interesse an Motorrädern.

Erlaubt ist es zwar, nicht immer sinnvoll, aber verbieten halte ich auch für falsch.

Hatte letztens auf nem Parkplatz zwei kleine Kinder (ca. 5) in nem 911er gesehen, ungesichert auf dem Rücksitz. Der Typ fuhr mit quietschenden Reifen vom Parkplatz. Halte ich auch nicht für sicherer.

 

Gruß

SBsF 


27.05.2008 09:44    |    DeFroBe

Hi!

 

Um die Frage im OP zu beantworten.

 

Kinder (wie alle sonstigen Beifahrer...) müssen mit den Füßen auf die Rasten kommen. Wo dies nicht möglich ist muss eine "geeignete" Abstützvorrichtung angebracht werden. In D ist das in 99,99 % ein Kindersitz den es bei den üblichen Verdächtigen für etwa 160-180 Euro gibt oder per Netz um die 90 Euro. Dem Ding liegt ein Gurtsystem bei das höhenverstellbare "Steigbügel" realisiert. Der Sitz selbst besteht aus schwerem, Gummiertem Schaumstoff und wird mittels diverser Spanngurte an der Sitzbank bzw. dem Gepäckträger befestigt.

Richtig eingestellt sitzt mein 4,5jhrg. Sohn einwandfrei und kann auch bei vollem Beschleunigen nicht hinten runterfallen. Festhalten ist eher unnötig, zumal die "Haltegriffe" am Sitz ziemlich Praxisfremd an den Seiten angebracht sind. Ich benutze daher ein leicht verändertes System bei dem die Griffe wie ein Nierengurt über meiner Kombi getragen werden.

Das man mit dem Filius anders fährt versteht sich von selbst, auch das man die nötige Kohle in _richtige_ Bekleidung investiert... Kostenpunkt für taugliche Klamotten incl. Helm und Stiefel etwa 350,- Euro.

 

Greets,

 

Klaus


27.05.2008 12:54    |    Johnny R.

Ich denke es gibt einfach zu wenige Motorrräder, und somit zu wenige Leute, die ihr Kind als Sozius mitnehmen, dass eine Regelung noch garnicht zu Debatte stand.


27.05.2008 22:25    |    Friemelix

Also ich erinner mich zwa nich daran aber ich bin auch bei meinem vater auf ner ducati 999 hintendrauf mitgefahren als ich grade im kindergarten alter war ( 3-5 ) jahre


28.05.2008 04:13    |    Nelte

@Friemelix: Und jetzt bist du 9 oder was? Ja ne, is klar!


28.05.2008 16:24    |    Lewellyn

Generell halte ich Systeme, mit denen ein Kind am Fahrer oder auf dem Motorrad festgeschnallt wird, für deutlich gefährlicher als freies Sitzen.

 

Auf dem Motorrad festschnallen geht nun mal gar nicht. Die Verletzungsgefahr ist am Fahrzeug erheblich höher als beim freien Rutschen. Am Fahrer ist aus selbigen Grund hochgradig gefährlich. Das Kind erfüllt dabei quasi die Funktion eines Rückenprotektors.

 

Würde ich nie machen. Habe selber zwei Kinder (6 und 9). Während der ältere kein gesteigertes Interesse dran hat, würde die jüngere gerne mitfahren. Aber solange sie nicht selber auf den Rasten steht und sich auch selbst festhalten kann, ist das ein absolutes NoGo für mich.

 

Es gibt Nierengurte mit extra Beifahrergriffen. Das ist eine gute Lösung, um die Kleinen auch ohne hinzugucken "unter Kontrolle" zu haben.


28.05.2008 23:26    |    Ingo.M

Mann wird mit einem kleineren Kind keine längeren Strecken am Stück fahren und volle Beschleunigung wird auch kein vernümpftiger Fahrer/Vater mit nem kleinen Kind hinten drauf fahren. Bin selbst schon mit nem Kindersitz (6 Jähriger Sohn meines Kumpels, er hatte seine Tochter 5 hinten drauf) und mit verschiedenen Kindern/Jugentlichen (teilweise je nach Alter mit Haltesystem) hinten drauf gefahren. Und wenn man ruhig und vorsichtig fährt (dann muß halt 130 auf der Autobahn reichen), am besten mit Helmsprechanlage um zu hören was hinten los ist, finde ich das nicht schlimm und da hab ich auch keine bedenken. Wichtig ist vernümpftige Bekleidung und gute Halte/befestigunsmöglichkeiten (gibt da im Zubehör extra nen breiten Gürtel mit Schulterriemen und Haltegriffen und der Möglichkeit weitere Haltesysteme anzuklicken zB. Haltegurt/Geschirr fürs Kind).

Und ich behaute jetzt einfach mal daß das wesentlich sicherer ist als sein Kind unangeschnallt auf der Rückbank eines belibigen PKW´s spielen zu lassen (was ich nahezu täglich im Straßenverkehr beobachten kann).

Gruß Ingo


29.05.2008 01:14    |    Nelte

@ Ingo.M: Du weißt schon dass es "vernünftig" heißt? ;)


29.05.2008 22:53    |    Ingo.M

@ Nelte: nee, aber danke für den Hinweis:D:D:D

Bin zumindest nicht der Einzigste der´s so schreibt, gib doch mal "vernümpftig" bei Google ein;).


30.05.2008 09:27    |    pipacs74

Ich sehe mal so sowieso ein fundamental Gegensatz zwischen die Situation das einerseits man wird bestraft, wenn im auto (*****, mit airbags ohne ende, abs, und und und) nicht angegürtelt ist, anderseits ist wohl erlaubt auf zwei rädern (mit Helm, höchstens Lederanzug, und basta) zu fahren???


30.05.2008 19:17    |    DeFroBe

... weil Dir der ganze Sicherheitskram ohne Gurt genau garnix bringt, wenns knallt. Ist Imho genauso wie beim Kradeln den Helmverschluss nicht zuzumachen. Läuft aber alles unter "Selbstentfernen aus dem Genpool" :)

 

Greets,

 

Klaus


02.06.2008 00:02    |    ChrissGrolm

Ich nehm meine Nichte auch regelmässig aufm Motorrad mit, sie ist jetzt firsch 6 geworden. Soe kommt auf die Fußrasten. Ich montiere immer das Topcase, das sie definitv hinten nicht runterfallen kann udn natürlich auch mit Gegensprechanlage.

Wichtig ist natürlich sich zurückzuhalten (bin eh kein Raser). Bisher absolut Problemfrei. Und ich sehe da auch kein Problem.


03.06.2008 20:54    |    FoFi76

Hi Ihrs,

 

Ich denke dieses Thema ist ziemlich kontrovers. Einerseits sehe ich da Kinder, die Spaß daran haben mit zu fahren und sich auch entsprechend verhalten / gesichert werden usw ....

Andererseits ist die Situation in Jalopys Blog vielleicht eine etwas andere, nämlich daß Mama vielleicht kein Auto hat und das Kind dann halt auf dem Motorrad mitfahren muß ! Ich kenne durchaus Kinder, die ungerne im Auto mitfahren, es aber müssen. Wie sieht es da mit dem Motorrad aus ? Das Risiko in diesem Falle ist unkalkulierbar und unverantwortbar.

 

Mein Fazit : Wenn die Kinder gerne mitfahren und sich entsprechend verhalten und zusätzlich gut geschützt sind (Kleidung, Kindersitz, ...) denke ich, daß es eine gute Sache ist, Kinder mitnehmen zu dürfen. Daß man nich mit 320 über die Bahn jagt setzt natürlich einen gesunden Menschenverstand voraus, den ich aber keinem pauschal absprechen möchte :0)

Lieben Gruß, FoFi


04.06.2008 22:37    |    Ingo.M

Da die meisten Motorräder eher zur Freizeitgestaltung bzw. um zur Arbeit zukommen benutzt werden, gehe ich da jetzt mal von aus daß es kaum Kinder gibt die zum mitfahren auf einem Motorrad gezwungen werden (was ich jetzt auch als zimlich verantwortungslos empfinde). Einem Kind muß das Mitfahren selbst wollen und es muß auch Spaß daran haben, alles Andere wäre falsch!

Gruß Ingo


08.06.2008 13:35    |    hecki_87

Ich bin mir sicher das es Kinder gibt die man aufs Motorrad setzen könnte. Dabei kommt es aber auch auf die Muskelkraft und den Verstand des Kindes an. Man kann sich als Erwachsener immer schlecht in die Lage und geistigen Fähigkeiten von Kindern versetzen, aber ich bin oft darüber erstaunt wozu Kinder (vor allem im sportlichen Bereich) Fähig sind.

Außerdem wird man sein Kind ja langsam an das Motorradfahren gewöhnen und nicht gleich die nächste Autobahneinfahrt nehmen. Hätte man mir mit 6 Jahren angeboten als sozius mitzufahren hätten mich keine 10 Pferde davon abgehalten und in diesem Alter hätte ich mit Sicherheit nicht grundlos losgelassen oder wäre vom Motorrad gesprungen.


10.06.2008 09:34    |    CaraVectraner

Ich hab ne Honda TA 650 und nen 7-jährigen. Junior kommt mit den Füßen auf die Rasten, hat ne volle Montur und mag es, mit mir ein wenig rumzufahren. Aber das mach ich dann von mir aus ganz sachte. Er hält sich auch gut an mir fest und es macht ihm Spass. Allerdings fahren wir vielleicht ne halbe Stunde oder Stunde, länger eigentlich nie.

 

M.E. ist die Sache mit dem Geschirr, mit dem die Kinder am Fahrer festgeschnallt werden, wesentlich kritischer zu betrachten: Bei einem Sturz hat das Kind keine Chance, sich von dem Brocken Mensch da vorn zu lösen und wird im schlimmsten Fall von ihm erschlagen.


10.06.2008 19:08    |    taue2512

Ich nehme ab und zu meinen Filius (8,5 Jahre alt) auf meiner DL 1000 mit, aber nur mit montiertem TopCase damit er hinten den nötigen Halt findet und mit der selbstverständlichen Schutzausstattung (Helm, Handschuhe, GoreTex-Protektorenhose, ...).

 

Zur Eingewöhnung haben wir beide gute Erfahrungen mit einem KiteSurf-Gürtel gemacht, die haben hinten und seitlich meistens sehr robuste Halteschlaufen und können bei Zugbelastung vom Design her nicht einfach so aufgehen. Das hat ihm viel zusätzliches Vertrauen gegeben und ein Gefühl von Sicherheit, da er sich so einfacher an mir festhalten konnte.

 

Ich finde weder die Sitzsysteme gut, die fest am Mopped angebaut werden, noch die Trägergurte gut die das Kind am Fahrer "befestigen". Diese Systeme steigern m.E. nur zusätzlich das Verletzungsrisiko im Falle eines Falles.

 

Seitdem mein Filius selber (auf Privatstrassen) mit einem 90ccm Quad unterwegs ist, weiss er auch welche Kräfte walten können und macht keine Albernheiten. Ich denke die Eltern müssen sorgsam neben der physischen Eignung Ihres Kindes bzgl. der Fussrastenanlage auch den psychischen Entwicklungsstand des Kindes in Betracht ziehen. So habe ich es z.B. vermieden mit meinem Kind in meinem Trennungs-/Scheidungsjahr auf dem Mopped zu Touren, da er desöfteren "abwesend" wirkte.

 

Die Konstellation Kinder/Motorrad wird nur dann  gefährlich, wenn die verantwortlichen Erziehungsberechtigten die Situation falsch einschätzen oder etwas forcieren, wozu das Kind eigentlich keine Lust hat.


10.06.2008 22:31    |    DeFroBe

Hi!

 

Die "Befestigung" des Kinddes am Fahrer mittels Gurten ist a) bescheuert, wegen der schon oben genannten Problematik beim Sturz und b) auf Nachfrage meinerseits bei der Heidelberger Polizei und meinem Versicherer nicht gestattet. Es gibt für das Mitfahren von Kindern bzw. generell Beifahrern klar definierte Vorgaben. Das "festzurren" am Mopped und/oder Fahrer gehört nicht dazu. Ich finde schon die "Steigbügel" an den offiziellen Sitzen grenzwertig. Da werde ich für meinen Filius wohl eher einen 2. Satz Rasten anbauen.

 

Greets,

 

Klaus


10.06.2008 22:46    |    Nelte

Wie kann man denn hier die Benachrichtigungsfunktion abstellen?


11.06.2008 08:05    |    jalopy

@Nelte

Dafür musst Du bitte in Dein Cockpit gehen (oben Rechts der Button neben den MOTOR-TALK.de Logo, aber nur wenn Du eingeloggt bist). Wenn Du im Cockpit bist, dann hast Du dort eine Liste mit abonnierten Foren und Themen und irgendwo da ist auch mein Blog. Neben meinem Blog findest Du dann auch eine Checkbox (so ein Kästchen), indem ein Häckchen gesetzt ist. Das einfach wegklicken. Dann bekommst Du zu diesem Blog auch keine Benarchtigung mehr.


16.06.2008 13:22    |    -kradmelder-

leute, leute,

 

wenn man mit seinem nachwuchs so unterwegs ist, dann solltet ihr euch über ein paar dinge im klaren sein:

- moderate fahrweise, damit das kleine nicht vom bock fliegt

- und ob IHR dem bengel sowas körperlich und geistig zutraut (kann man ja vorweg mal zwei drei worte wechseln).

 

nutzt euren verstand! muss denn immer alles über gesetze geregelt sein? das ist doch krank und kann die vielzahl der individuellen fälle gar nicht abdecken! ein grossteil der deutschen bürger scheint nicht mehr zu eigenen entscheidungen fähig!

 

vernünftige grüsse


17.06.2008 16:29    |    ManuelAns

Heya!!!

 

 

Ich hab hier mein Motorradheft vom Führerschein (Stand 2008)...

Es ist erlaubt, wird aber nicht empfohlen, da die Kinder noch nicht Gefahren

erkennen und sich dem entsprechend verhalten können.

Mein Rat: Es sollte verboten werden.

 

Manuel


17.06.2008 16:51    |    -kradmelder-

@ManuelAns

natürlich kann das so ein wicht das nicht richtig beurteilen! deshalb sollst DU ja die entscheidung übernehmen! meine güte, wenn du deinen spross nicht mitnehmen willst, dann lass es! alle anderen - nicht dein bier! jeez..


17.06.2008 17:09    |    Lewellyn

Ich überlege gerade, welche Gefahr der erwachsene Sozius erkennen und sich entsprechend verhalten kann, gegenüber einem Kind. Mir fällt keine ein.


Deine Antwort auf "Kinder als Sozius - Ist das erlaubt?"

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