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jalopy

Alles und Nichts zum Thema Auto und Motor

29.10.2011 22:35    |    jalopy    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Auto, Buch, Dieter Korb, Jetzt helfe ich mir selbst, Opel Kadett B, Tipp

Ach ja, die guten alten Zeiten, als man am Auto noch selbst basten, reparieren und verbessern konnte, ohne gleich ein Diplom in Elektronik und Mechanik haben zu müssen. Bei den Autos von heute braucht man ja schon zum Lampenwechsel einen Werkstatt-Termin. Also ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Vater damals am Auto rumgeschraubt hat, wenn mal etwas nicht ganz so funktionierte wie es sollte. Solche Bilder sucht man heute auf der Straße vergebens. Bestenfalls findet man mit ganz viel Glück ein paar Bastler in den Garagenanlagen oder natürlich hier auf MOTOR-TALK. Aber Ihr müsst doch zugeben, dass die Do-It-Yourself Automechaniker fast gänzlich aus dem Straßenbild verschwunden sind, oder?

 

In dieser Epoche von „Väter basteln am Wochenende an ihren Autos“ entstand die Buchreihe „Jetzt helfe ich mir selbst“ mit den Untertiteln

 

- Spart Geld und Zeit

- Erhält den Wagenwert

- Hilft Pannen beheben

- Verhindert Werkstattärger

 

Ich bin bei der Fotosession für den Opel Kadett SPORT überhaupt erst auf dieses Thema gestoßen, denn auf der Rückbank des Autos, lag dieses Buch. Es gibt wohl neben dieser Reihe noch weitere Bücher mit so beudeutungsschwangeren Titeln wie

 

- „So wird´s gemacht“

- „Wie helfe ich mir selbst“

- „Ich fahre einen…“

 

mit dem gleichen Anspruch, und zwar eine Reparaturanleitung für den Normalo-Autofahrer zu sein. Die Bücher scheinen sich sehr gut zu verkaufen und sind wohl auch noch heute der Renner und sind auch für neuere Modelle käuflich.

 

Gerne hätte ich mal in dem Buch geblättert, aber leider war der Fahrer des PKWs nicht in Sicht und ich hatte, wie Ihr ja wisst, gerade andere Dinge zu „tun“.


29.10.2011 22:56    |    Goify

Ich hatte und habe zu meinem jeweils aktuellen Fahrzeug immer so ein Buch, weil ich bis auf sehr komplexe Dinge alles selbst erledige. Dabei kann ich mir sicher sein, dass die Arbeiten gewissenhaft erledigt werden und spare dabei noch viel Geld.


29.10.2011 23:15    |    anntike

Jo, hab ich auch. In dem Zusammenhang wären vielleicht noch allgemein gehaltene Selbsthilfebücher zu nennen (in der aktuellen "Träume wagen" wird auf solche, unterteilt nach Wissensstand der Lesenden, eingegangen. Das demzufolge beste Anfängerbuch "Das kann ich selbst" hab ich sogar recht günstig noch für unter 10€ bekommen.:)).

 

Hab mir auch spaßeshalber ein paar Haynes-Romane geholt. Wenn ich mal welche zu niedrigen Preisen seh, kauf ich auch gern Bedienungsanleitungen zu irgendwelchen Automodellen.


29.10.2011 23:40    |    _RGTech

Ich hab einen Etzold im W202 und einen im Audi. Hat beide Male schon gut geholfen, da sind Bremsennachstellen oder Servicetätigkeiten schon schneller erledigt. Nicht zuletzt hat auch meine Lieblingswerkstatt (frei) nicht immer den vollen Überblick - der muss dann auch mal blättern und freut sich, wenn er dann nicht erst irgendwo suchen muss sondern gleich was auf dem Sitz liegt :)

Im Käfer sind es nicht nur Etzold und Korp, sondern auch das VW Reparaturhandbuch. Wenn schon denn schon!

 

Wird in der Familie schon einige Jahre lang so gehandhabt. Bis auf die im Kern wirklich einfachen Golf 2, die nur manchmal mit auch für ne Vertragswerkstatt beinahe zu komplizierten Dingen nervten (Tachobirne defekt, Automatik verliert Öl, Lambdasonde defekt und deswegen stirbt der Motor trotz leerem Fehlerspeicher beim Gasgeben ab), da war es irgendwie unnötig.


29.10.2011 23:54    |    ph1

Die Bücher sind wirklich brauchbar - die "Jetzt helfe ich mir selbst" von Korp finde ich etwas besser als die anderen...

Ich hab selber "Jetzt helfe ich mir selbst" für:

- Opel Rekord P2 / A -> antiquarisch ;)

- Opel Kadett E

- Opel Vectra A

- Peugeot 206

 

und das "So wird's gemacht" für den Opel Kadett E.

 

Mit den Büchern hab ich mich mit Unterstützung durch Fachleute durch Kadett und Vectra geschraubt und viel Spaß dabei gehabt. Bei unseren jetzigen fehlt mir einfach die Zeit selbst was zu machen außer mal 'nen schnellen Ölwechsel.

 

Wobei ich ja mit einem OBD-Adapter für's iPhone liebäugle um dann auch die Neuen zu diagnostizieren ;) - Die Büroklammer für Die Kadett-Diagnose war aber irgendwie billiger...


30.10.2011 02:05    |    Hartgummifelge

Diese Handbücher sollte man in den Werkstätten auslegen, damit die Schrauber nachlesen können, wie Technik aussieht, die funktioniert, ohne über Tage auf Versuch und Irrtum hin Teile zu tauschen zu müssen. Zeit und Geld des Kunden zu verbrennen, weil irgendein Sensor irgendeinen Fehler meldet, der sich nicht auf ein Teil hin zuordnen lässt, ist heute fast alltaglich.


30.10.2011 07:57    |    Dr Seltsam

Over here!

 

Hab auch ein "So wirds gemacht" Buch über meinen Fiesta. Hat mir schon viel Geld und Mühe erspart und die Kosten fürs Buch sind schon wieder dutzendfach eingespart. Gehöre aber damit wohl zu einer aussterbenden Gattung, wie ich hier schoneinmal schrieb:

 

http://www.motor-talk.de/.../...es-schraubende-studenten-t2919576.html


30.10.2011 08:03    |    Goify

Richtig, die Haynes-Bücher. Da haben wir eines für den Forester in der Garage stehen. Das Buch geht wegen der Gleichteile-Strategie aber für alle Modelle aus der jeweiligen Zeit. Erspart auch viel Ärger und Geld durch Werkstätten. Ist zwar englisch, aber leicht verständlich.

Das Buch ist um Welten besser, als die "So wird's gemacht" und "So helfe ich mir selbst".

 

Gerade habe ich es für den W202 entdeckt. Hui, Weihnachten wird toll. :)


30.10.2011 09:05    |    Roland0815

Die ganzen "Machs dir selbst..."-Bücher haben nur einen entscheidenden Nachteil:

Sie sind unvollständig.

 

Es stehen zwar die gängigen Wartungsarbeiten drin, aber spätenstens wenn man am Motor etwas tiefer gehen muss, oder Blecharbeiten machen muss, ist dort Schluss.

Und Drehmomente, mit denen Schrauben angezogen werden müssen/dürfen sucht man dort auch vergeblich...


30.10.2011 09:23    |    Dr Seltsam

Man will ja auch nicht gleich den ganzen Motor demontieren, es geht mehr um Alltags und Allerweltsreperaturen ;)

 

Neue Antenne aufs Dach, Außenspiegel ersetzen, Stoßstangen tauschen. Seit ich das Buch hab, hab ich auch einen kleinen Satz Schraubendreher im Kofferraum. Einfach weil der Satz ausreicht um alle möglichen "Feldreperaturen" durchzuführen die möglich sind was ich dann auch schon getan hab. Wenn wirklich was großes wie Motortausch oder Blecharbeiten kommt informiert man sich vorher eh nochmal tiefgehnd, weil man dann vielleicht auch Spezialwerkzeug und neue Dichtungen braucht.

 

Und wär eben scheisse wenn man irgendwas großes am Sonntagnachmittag macht und dann mittendrin feststellt das da beim Tausch X auch immer ne neue Dichtung rein muss.


30.10.2011 09:27    |    ph1

Da kann ich jetzt nicht ganz zustimmen, die Drehmomente stehen zumindest im Korp schon drin, im Etzold fehlen sie öfter mal.

 

Im Korp fehlt zum Motor eigentlich nur der Ausbau von Kurbelwelle und Kolben. Der ganze Ventiltrieb & Kopf sind detailliert beschrieben.

 

Für Blecharbeiten gibt's ein Extra-Buch: "Die Fahrzeugkarosserie"

 

Wobei ich die Bücher jetzt nicht unbedingt als alleiniges Hilfsmittel nehmen würde, ein Fachmann als Ansprechpartner ist mMn durch nichts zu ersetzen...


30.10.2011 09:47    |    Goify

Ganz wichtig in solchen Dingen ist das Forum und die Mitglieder die, beispielsweise für Mercedes, eine WIS-CD haben. Dort sind alle Reparaturen erklärt, die jemals auftreten können. Wenn die nicht so teuer wäre...


30.10.2011 12:32    |    notting

@OP:

Zitat:

Ach ja, die guten alten Zeiten, als man am Auto noch selbst basten, reparieren und verbessern konnte, ohne gleich ein Diplom in Elektronik und Mechanik haben zu müssen. Bei den Autos von heute braucht man ja schon zum Lampenwechsel einen Werkstatt-Termin.

Selber schuld, wer so einen Scheiß kauft. Inzwischen ist das IIRC sogar Gesetz, dass die Lampen vom Benutzer mit Bord-Werkzeug austauschbar sein müssen. Für meinen Megane III (=aktuelles Modell) gibt's auf der Renault-Webseite sogar ein Video zu dem Thema für die Leute, die das Handbuch nicht lesen können!

 

Im übrigen hat mich an den alten Autos immer gestört, dass ich trotz Elektronik-Kenntnissen immer recht schnell am Ende war, weil zuviel Mechanik- bzw. Verbrennungsmaschinen-Wissen erforderlich war.

 

notting


30.10.2011 12:45    |    Spectronbrb

30.10.2011 09:05 | Roland0815 Roland0815

 

Die ganzen "Machs dir selbst..."-Bücher haben nur einen entscheidenden Nachteil:

 

Sie sind unvollständig.

 

 

 

 

 

ein wie du schreibst " machs dir selbst" buch findest du bei orion oder bei beate uhse :)

 

 

ich find die bücher sehr hilfsreich... geringer preis vom buch und viel geldersparnis beim reparieren


30.10.2011 13:35    |    Cruiser1968

Aber wer braucht heute im Zeitalter des Internets noch so ein Buch? Ich hatte noch kein Problem an meinem Wagen, was nicht ein anderer Motortalker auch schon mal hatte. Und da es hier wirklich einige superkompetente Spezialisten gibt, bekommt man immer 'ne Top-Hilfestellung und die sogar oft noch ganz ausführlich beschrieben und teils sogar bebildert. Was will man also noch mehr?


30.10.2011 16:25    |    Felyxorez

Also ich habe ein "Wie wird's gemacht E46" Tolles Buch um mal offline was zu blättern.

Ich versuche viel selbst zu machen, aber das hängt auch von den Opportunitätskosten ab


11.11.2011 22:41    |    docfraggler

habe immer noch - auch aus sentimentalen gruenden - den etzold fuer mazda 323bg im regal zu liegen. er hat damals saemtliche anfallenden wartungs- und reparaturarbeiten im do-it-yourself verfahren ermoeglicht.

 

gruesse vom doc


10.12.2011 10:55    |    fanta71

ja das waren noch zeiten

haube auf ahh motor und da ist ja der kasten mit 6 sicherungen

und heute haube auf ahh plastik haube zu


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