• Online: 5.515

jalopy

Alles und Nichts zum Thema Auto und Motor

12.03.2009 09:30    |    jalopy    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: USA

Pacific Coast HWY
Pacific Coast HWY

Nachdem wir viel im Landesinneren hin und hergefahren sind, bewegten wir uns die letzte Woche unserer Reise an der Küste entlang. Bei dieser Strecke handelt es sich um den längenderen Highway Nr. 1, den ich jedem „Westküsten-Amerika-Besucher“ nur wärmstens ans Herz legen kann. Dabei ist es von Vorteil wenn man sich die 750 km Küstenstraße von San Francisco nach Los Angeles bewegt, und nicht umgekehrt, da man in diesem Fall auf der „richtigen“ Straßenseite fährt und damit einen unvergleichlichen Ausblick hat. Noch ein Vorteil ist, wenn man sich außerhalb der Ferienzeit aufmacht, um diesen Abschnitt entlang zu düsen, da es leer und einsam zugeht. Im Sommer muss hier die Hölle los sein.

 

Insgesamt hatten wir für die Strecke 3 Übernachtungen eingeplant. Zwei Nächte gingen im Notfall auch, aber damit geht einem wirklich viel verloren und halten kann man hier zum Glück alle Nase lang, um den super Ausblick zu genießen.

 

Der erste Weg führte uns von San Francisco nach Monterey. Da wir mindestens einmal über die Golden Gate Bridge mit dem Auto fahren wollten, und man dafür lediglich eine kleine Maut zahlt, suchten wir uns vorerst ein Ausflugsziel 10 km nördlich von San Francisco: den Muir Wood. Dies ist ein geschütztes Waldgebiete mit riesigen Redwood-Bäumen. Hier kann man wunderbar umherwandern und sich mal so richtig klein fühlen, wenn man sich mit den Riesenbäumen (bis zu 80m) vergleicht. Außerdem ist die Atmosphäre schön unheimlich und man begegnet einigen Tieren. Die 4 Dollar Eintritt ist dieser Wald allemal wert!

 

Nun aber wirklich auf zur Küstenstraße. Die erste Strecke führt zwar an vielen Stränden vorbei, ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf den wirklich gigantischen Abschnitt, der um Big Sur kommt. 200 km südlich von San Francisco liegt das schöne Städtchen Monterey. Hier verbrachten wir unsere erste Nacht und anschließend gleich einen ganzen Tag, da wir Monterey Bay Aquarium besucht haben. Es ist das Größte der USA und wer hier nicht reingeht, dem ist nicht mehr zu helfen! Hier kann man echt nochmal Kind sein, seine Hand in viele Wasserbecken stecken, um Tiere und Pflanzen zu ertasten, sich Fütterungen von Ottern oder Fischen ansehen, Entspannung suchen, während man die Quallen beobachtet, Weiterbildung genießen, indem man sich mindestens eine der vielen Vorträge anhört, sich „eintauchen“ lassen, indem man unterhalb der gigantischen Becken bewegt und und und….. Es gibt in diesem Museum mit 35000 Tiere und 550 verschiedenen Arten in mehr aus 200 Wasserbecken eine Vielzahl an Möglichkeiten. Erst als wir raus waren, ist uns klar geworden, dass wir einen Tag lang im Museum waren…..Das nenne ich mal Urlaub.

 

Die belesenen unter Euch kennen Monterey bestimmt auch aus dem Roman von John Steinbeck „Die Straße der Ölsardinen“, wobei unter anderem die Cannery Row (so auch der englische Titel) als Kulisse diente.

 

Nächste Anlaufstelle war dann Carmel-by-the-Sea, ein Küstenstädtchen, welches seinen Ruf als eine der schönsten und teuersten Städtchen der Westküste hat und sich damit rühmen kann, einst Clint Eastwood als Ortsbürgermeister gehabt zu haben. Die Häuser hier sind alle wie aus dem Ei gepellt, teuer und groß. Besonders chic sind die Häuser direkt am Strand, deren Bewohner dann auch das Privileg haben, hier jeden Abend einen der schönsten Sonnenuntergänge der Westküste sehen zu dürfen. Ich gebe zu, der Neidfaktor war echt groß.

 

Aber Carmel hat auch wirklich historische Bedeutung erlangt und zwar mit der Carmel Mission, eine der ältesten spanischen Missionen, die die Indianer zum katholischen Glauben „bekehren“ wollten. Wunderschöne Anlage mit tollem Garten, Klosterkirche und Museum. Für einen Abstecher von einer Stunde auf jeden Fall gut.

 

Wie es weiter geht, auf dem vermutlich schönste Abschnitt des Highway Nr. 1 entlang dem Big Sur, erfahrt Ihr dann beim nächsten Eintrag. Für heute ist erst einmal wieder Schluss, denn meine Finger sind schon ganz wund von vielem Tippen und ich muss mir ja noch was aufheben für den vorletzten Artikel zu meiner USA Reise, bevor ich beim Finale in LA ankomme. Also, bis die Tage…


12.03.2009 12:25    |    fruchtzwerg

Hab so eine Tour auch mal gemacht. Carmel by the Sea ist zwar ganz nett anzusehen, lange hat es uns da aber nicht gehalten. Hast dir auch Hearst Castle angeschaut? Das hat mir als Kulturprogramm gut gefallen. Quadfahren in den unendlichen Sanddünen von Pismo Beach war auch super. Und irgendwo war eine Brücke unter der super viele Seehunde rumlagen, muss ich aber mal zuhause in die Reisedoku schauen, wo das war :D


12.03.2009 17:04    |    XC70D5

Nett, ich hatte mich bei den Bildern noch gefragt, wie Du an die Unterwasseraufnahmen gekommen bist ;)

 

Eintritt für ´nen Wald? Kenne ich nur aus dem Märchenwald :D

 

 

Gruß

 

Martin


12.03.2009 17:05    |    fruchtzwerg

Das ist eher ein Park wo ganz hohe dicke Bäume drin stehen.


12.03.2009 17:08    |    XC70D5

Märchenwald ist ja auch eher ein Park, nur stehen da ganz kleine Zwerge rum :D

 

 

Gruß

 

Martin


12.03.2009 17:30    |    fruchtzwerg

Kann man da auch mit einem normalen Auto durch den Stamm fahren? :D


12.03.2009 17:33    |    XC70D5

Ja, man muss nur genug 50-Cent-Stücke dabei haben, sonst fahren die nicht ;)

 

 

Gruß

 

Martin


12.03.2009 17:41    |    fruchtzwerg

Achso hab mal ins "Archiv" geschaut. Die Seehunde waren auf dem Weg nach Monterey/Carmel by the Sea und ich war am 4. Juli, also independence day da und hab da Feuerwerk geguckt. Hearst Castle war ich 1 Tag, Pismo Beach 2 Tage. Das ist da wo ein riesen Dünenstrand ist, da kommt man sich vor wie in der Sahara. Den Strand am Wasser darf man mit dem Auto befahren, allerdings nur mit maximal 15mph, die ham da am Strand sogar gelasert, in den Dünen drin durfte man aber ohne Limit heizen :D. Dann war ich zwei Tage in Santa Barbara bissi baden und hab Pelikane aufm Pier angeschaut usw. Von da aus gings dann zu Six Flags Magic Mountain, wo auch nen ganzer Tag drauf ging. Ein Tag wurde dann noch in Santa Monica verbracht.


Deine Antwort auf "Fahrt mit Ausblick"

HIER SCHREIBT

jalopy jalopy

conceptworker

BMW

jalopy ist ...

fröhlich, humorvoll, nachdenklich, kreativ, zickig, sarkastisch, ungeduldig, reiselustig, optimistisch, kindisch ...

MITFAHRER (115)

MEINE LETZTEN TRIPS

BESUCHER

  • anonym
  • tomek1981
  • Olli the Driver
  • Horrormensch
  • colt_1976
  • Killar
  • Jan.roller.a
  • Rf1950
  • spitzae
  • Golf2Emma

GUT ZU WISSSEN

Countdown

Noch

2526652 Sekunden

bis zum Ereignis...