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Blog vonhofman01

21.03.2020 15:16    |    hofman01    |    Kommentare (8)

Auch mich hat es bei meinem Ford Ka1, Erstzulassung 11/1998 mit dem Thema "defektes Türschloss" erwischt. Langsam, aber immer häufiger, bereitete das Öffnen der Fahrertür Probleme. Einerseits funktionierte das Aufschließen mit dem Türschlüssel nur noch sporadisch und am Ende gar nicht mehr, andererseits blieb schlussendlich auch der Innentür-Bedienhebel dauerhaft in der Verriegelungsposition hängen.

 

Die Recherche ergibt folgende Störfälle:

- Der neuartige Messing-Schlüsselbart der 90er-Jahre-Fordmodelle zeigte frühzeitigen Konturverschleiß und setzt schleichend die Funktion außer Kraft

- Der Schließzylinder weist innerlichen (Feder-/Plättchen-) Verschleiß auf und muss per Reparaturset oder Komplettaustausch instant gesetzt werden

- Die Übertragungsgestänge und Gelenke vom Türgriff, Schließzylinder oder Innentürhebel zum Türschloss sind abgenutzt, ausgehängt oder gebrochen (Führungsnasen, Halteclips, Kunststoffalterung)

- Die Rückstellfeder in der Türschloss-Kassette ist gebrochen: ** Die hier vorliegende Ursache! **

 

Die Analyse und Reparatur am ersten #StayAtHome Corona-Wochenende führte zur nachfolgenden Fotostrecke (Bild 1 bis 6). Ich hoffe die Fotos sind ausreichend selbsterklärend. ;-)

 

Anmerkung:

Damit nicht gleich der Start unerwartet schwierig wird, noch ein Hinweis/Tipp zur Demontage der Fensterkurbel. Die Kunststoffkurbel ist mit einer Omega-Arretierfeder auf der Drehachse aus der Türverkleidung (s. Bild 1/1) befestigt. Um die Kurbel vom Vielzahn herunterziehen zu können, musst du z.B. einem Drahthaken in den Zwischenspalt hinter dem Kurbeldrehteller schieben und damit die Omega-Drahtfeder aus ihrer Verankerung ziehen.

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