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hofman01

Blog vonhofman01

30.04.2020 09:21    |    hofman01    |    Kommentare (3)

In Verbindung mit der TÜV-Vorbereitung Ende 2017 wurde an meinem Ford Ka 1 (Bj. 1998) festgestellt, dass die Gummilager der Querlenker-Buchse vorne rechts aufgrund von Versprödung rissig und verformt waren.

Die 'Sparlösung' wäre, diese Gummilagerbuchsen aus dem Dreieckslenker aus- und Neue einzupressen, was ich aber nach der Online-Recherche verwarf, da ein komplett neuer Monroe- oder Bilstein Dreiecks-Querlenker bei z.B. der Audodoc GmbH für 24,38 € erhältlich war! Zudem erschien es sinnvoll, gleich beide Seiten (Lenker links und rechts) auszutauschen.

Mit originalem Montagesatz (Schrauben u. Kleinteile), den 2 hochwertigen geschweißten, schwarzen Blechtiefzieh-Querlenkern von namhaftem OEM, incl. MWSt und Versand machte die Rechnung 72,92 €.

Mein Nachbar, der die Montage übernahm, meinte, bei solchen Preisen würde Einkaufen ja richtig Spaß machen.

Auf diese Art und Weise kam der Ford Ka zu nagelneuen Radaufhängungsbauteilen von einem namhaften Tuning-Fahrwerkhersteller und natürlich auch durch die Hauptuntersuchung. ;-)

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29.04.2020 15:26    |    hofman01    |    Kommentare (11)

Kraftstoff-Pumpe für Ford Ka 1 (RB_) Motor Endura EKraftstoff-Pumpe für Ford Ka 1 (RB_) Motor Endura E

Es fing damit an, dass sich mein Ford Ka MK1 (Bj. 1998) vornehmlich nach Zwischenstopps nicht mehr starten ließ ('Orgeln' ohne Motoranlauf). Die Ursache war vordergründig eine geschmolzene Benzinpumpen-Sicherung, die recht preisgünstig zu ersetzen war. Idealerweise blieb ich damals direkt vor der BMW-Niederlassung Stuttgart liegen, wo ich an der Ersatzteilausgabe eine baugleiche Sicherung geschenkt bekam. ;-)

Zu einem späteren Zeitpunkt musste dann bei Wiederkehr des Problems jeweils die Ampere-Zahl der Sicherung erhöht werden, um die Kraftstoff-Förderung wieder zum Leben zu erwecken.

Der erhöhte Strombedarf war auf die ansteigende 'Schwergängigkeit' der Benzinpumpe zurückzuführen, die mit zunehmendem Alter immer mehr innere Reibung aufbaute und damit mehr Stromstärke für den Antrieb aus der Batterie zog.

 

Schließlich kam ich nicht umhin, eine neue Tankpumpe zu besorgen. Fündig wurde ich bei der Autodoc GmbH, wo ich online die OEM Pierburg Kraftstoff-Fördereinheit 7.00661.01.0 für 195 € (incl. MWSt.) erwarb. Wenn auch ein stolzer Preis, ging ich mit einem Neuteil auf Nummer sicher, zumal der Einbau unterhalb der linken Rücksitzbank (hinter dem Fahrer) recht aufwendig und eine Wiederholung unerwünscht ist. Entsprechend ist es seit April 2016 an dieser Stelle ruhig.

 

Anmerkung: In der Diskussion unten kam von 'Provaider' noch der Hinweis "Kraftstofffilter", der bei der Fehleranalyse gemäß oben auch in Betracht zu ziehen ist!

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21.03.2020 15:16    |    hofman01    |    Kommentare (10)

Auch mich hat es bei meinem Ford Ka1, Erstzulassung 11/1998 mit dem Thema "defektes Türschloss" erwischt. Langsam, aber immer häufiger, bereitete das Öffnen der Fahrertür Probleme. Einerseits funktionierte das Aufschließen mit dem Türschlüssel nur noch sporadisch und am Ende gar nicht mehr, andererseits blieb schlussendlich auch der Innentür-Bedienhebel dauerhaft in der Verriegelungsposition hängen.

 

Die Recherche ergibt folgende Störfälle:

- Der neuartige Messing-Schlüsselbart der 90er-Jahre-Fordmodelle zeigte frühzeitigen Konturverschleiß und setzt schleichend die Funktion außer Kraft

- Der Schließzylinder weist innerlichen (Feder-/Plättchen-) Verschleiß auf und muss per Reparaturset oder Komplettaustausch instant gesetzt werden

- Die Übertragungsgestänge und Gelenke vom Türgriff, Schließzylinder oder Innentürhebel zum Türschloss sind abgenutzt, ausgehängt oder gebrochen (Führungsnasen, Halteclips, Kunststoffalterung)

- Die Rückstellfeder in der Türschloss-Kassette ist gebrochen: ** Die hier vorliegende Ursache! **

 

Die Analyse und Reparatur am ersten #StayAtHome Corona-Wochenende führte zur nachfolgenden Fotostrecke (Bild 1 bis 6). Ich hoffe die Fotos sind ausreichend selbsterklärend. ;-)

 

Anmerkung:

Damit nicht gleich der Start unerwartet schwierig wird, noch ein Hinweis/Tipp zur Demontage der Fensterkurbel. Die Kunststoffkurbel ist mit einer Omega-Arretierfeder auf der Drehachse aus der Türverkleidung (s. Bild 1/1) befestigt. Um die Kurbel vom Vielzahn herunterziehen zu können, musst du z.B. einem Drahthaken in den Zwischenspalt hinter dem Kurbeldrehteller schieben und damit die Omega-Drahtfeder aus ihrer Verankerung ziehen.

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