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14.08.2020 17:18    |    quattr0    |    Kommentare (6)

Der Hobby 540 UK ist aufgrund seines Grundrisses ein toller Familienwohnwagen. Einziges Manko ist der fehlende Stauraum für größeres Gepäck, wie beispielsweise Campingmöbel. Mit einem neuen DIY Funktionsbett wurde das Problem gelöst.

 

 

Das neue Bett!Das neue Bett!

 

 

 

Bettkasten offen ...Bettkasten offen ...

 

 

 

... und geschlossen.... und geschlossen.

 

 

 

Blick durch das Heckfenster.Blick durch das Heckfenster.

 

 

 

Blick von Außen durch die Serviceluke.Blick von Außen durch die Serviceluke.

 

 

 

Die Fläche rechts (ca. 78cm breit).Die Fläche rechts (ca. 78cm breit).

 

 

 

Die linke Hälfte ist etwas breiter (ca. 82cm ab Tank).Die linke Hälfte ist etwas breiter (ca. 82cm ab Tank).

 

 

 

Vier Hochlehner, eine Beinauflage und ein Tisch passen auf die linke Seite des Stauraums.Vier Hochlehner, eine Beinauflage und ein Tisch passen auf die linke Seite des Stauraums.

 

 

 

Da passt noch was ...Da passt noch was ...

 

 

 

 

Die Idee

 

Die gute alte Rundsitzgruppe wurde von uns Schönwettercampern kaum genutzt.

 

Originalzustand.Originalzustand.

 

 

 

Bereits im alten Wohnwagen (Hobby 540 UL) haben wir Tisch und Polster herausgenommen und stattdessen provisorisch zwei 70cm Lattenroste und eine 140er Matratze auf die Staukästen platziert.

 

Diese Maßnahme haben wir im 540 UK übernommen, aber mussten uns mit dem geringen Stauraum unter den Lattenrosten zufriedengeben, in den gerade mal zwei Campingstühle und ein Tisch passten. Im Gegensatz zum 540 UK hat ein 540 UL viel Platz unter den Einzelbetten im Bug.

 

Also mussten wir unsere Campingmöbel nun auf die Matratzen verteilen. Bei einer Zwischenübernachtung war das Umräumen einfach nur lästig.

 

Daher entstand die Idee, die Rundsitzgruppe mit allen Staukästen herauszunehmen und ein neues aufklappbares Bett zu bauen.

 

In den neuen Bettkasten sollten mindestens vier Hochlehner und unser 120 x 80 cm Tisch reinpassen.

 

 

 

 

Die Vorbereitung und "Planung"

 

Zunächst habe ich gemessen, gerechnet, skizziert und recherchiert. Eine perfekte Planung oder Zeichnung habe ich nicht erstellt. Ich dachte an vier Holzplatten (40 - 50cm hoch), die zu einem Bettkasten aufgestellt werden. Dazu Kanthölzern als Verstärkung und als Auflage für den Lattenrost.

 

Auf jeden Fall sollte es ein Bett mit einem geräumigen Bettkasten und Aufklappfunktion werden.

 

Der Bettkasten sollte als selbsttragende Konstruktion auf den Boden geschraubt werden.

 

So in etwa habe ich angefangen :p

 

 

Unsere beiden vorhandenen 70cm Lattenroste mussten zu einem 140er umgebaut werden, damit sich das Bett über die gesamte Breite aufklappen lässt.

 

Einfacher wäre es, direkt ein 140er zu kaufen, aber erfahrungsgemäß sind zwei 70er immer besser, sofern zwei Personen darin schlafen möchten.

 

Um eine angenehme Sitzhöhe und ein großes Volumen im Staukasten zu erreichen, sollte das Bett möglichst hoch gebaut werden.

 

 

Die Höhe der Frontplatte wurde letztendlich auf 51 cm festgelegt. Die Matratze ragt mit weiteren 10cm aus dem Bettkasten raus.

 

Schraublöcher in Wänden oder sichtbaren Flächen am Fußboden sollten vermieden werden, damit gegebenenfalls ein Rückbau in den Originalzustand ohne auffällige Spuren möglich bleibt.

 

 

 

 

Die Demontage der Rundsitzgruppe

 

Alle Teile der Rundsitzgruppe wurden vorsichtig demontiert, verpackt und trocken eingelagert.

 

Staukästen original.Staukästen original.

 

 

 

Zwecks Dokumentation habe ich jeden Schritt des Ausbaus fotografiert. Damit wäre die Wiederherstellung des Originazustands bei Bedarf einfacher.

 

Staukästen demontiert.Staukästen demontiert.

 

 

 

Der Wassertank und dessen Leitungen lassen sich auch problemlos aus- und einbauen. Für den späteren Einbau habe ich eine neue Dichtung und etwas Teflonband für den Überlauf gebraucht.

 

 

 

 

Gewicht

 

Das Gewicht aller aus- und eingebauten Teile wurde erfasst. Am Ende ist das neue Bett nicht schwerer als die Rundsitzgruppe geworden.

 

Gewicht der demontierten Teile.Gewicht der demontierten Teile.

 

 

Gewicht der eingebauten Teile.Gewicht der eingebauten Teile.

 

 

 

 

Bau des Bettgestells

 

Zunächst habe ich die beiden 70cm Lattenroste zusammengeschraubt.

 

Wegen der starken Hebelwirkung der Springaufbeschläge, wurde das Kopf- und Fußteil verstärkt. Zwei stabile lange Streifen einer 50x30mm Multiplexplatte ersetzen die kurzen Querträger am Kopf- und Fußteil.

 

Verstärktes Lattenrost.Verstärktes Lattenrost.

 

 

 

Die vier Seitenwände des Bettgestells (9mm Multiplexplatten) habe ich bereits in der Holzhandlung auf 51cm sägen lassen. Alle anderen Schnitte habe ich mit einer Stichsäge gesägt und mit einer Raspel und Feile die Feinheiten geschliffen.

 

Die Platten sind stabil, so dass sich das Gewicht durch großzügige Aussparungen reduzieren ließ.

 

Die Flächen wurden mit Schmirgelpapier leicht angeschliffen und anschließend mit einer kleinen Schaumstoffrolle beidseitig lackiert.

 

Die Front hat die Farbe Elfenbeinweiß, was der Farbe der Küche entspricht.

Alle anderen Teile wurden in Cremeweiß lackiert, was dem Design der Wandverkleidungen nahe kommt.

 

Testaufbau.Testaufbau.

 

 

 

Die Aluminum U-Profile sind rundum fest auf den Boden geschraubt. Damit ist sichergestellt, dass die Platten im rechten Winkel zueinander stehen und das Bett nicht verrutschen kann.

 

Aluprofile auf den Boden geschraubt.Aluprofile auf den Boden geschraubt.

 

 

 

Das Bettgestell ist selbsttragend. Es ist also nicht an den dünnen Wandverkleidungen des Wohnwagens verschraubt, sondern steht fest auf dem Boden. Die Paulownia Kanthölzer liegen auf den Wänden des Bettkastens auf kleinen Aussparungen auf und sind zudem mit Winkeln fixiert.

 

Keine Befestigung an den Wänden.Keine Befestigung an den Wänden.

 

 

Holz hier noch nicht verschraubt.Holz hier noch nicht verschraubt.

 

 

 

Die Front ist rückseitig mit einer Pfosten/Lattenkonstruktion aus Paulowniahölzern verstärkt, worauf außerdem der Lattenrost im zugeklappten Zustand aufliegt.

 

Front rückseitig.Front rückseitig.

 

 

 

Auf der anderen Seite, an der Bogenwand (unter dem Heckfenster), trägt auch ein Paulownia Längsträger den Lattenrost.

 

Der Längsträger oben an der Bogenwand.Der Längsträger oben an der Bogenwand.

 

 

 

Kleine Aussparungen für die Schraubköpfe im U-Profil sorgen für zusätzlichen Halt und verteilen die Last besser auf die Aluprofile.

 

Verschraubtes Aluprofil.Verschraubtes Aluprofil.

 

 

 

Mit Montagekleber wurden die Holzplatten in die U-Profile eingeklebt. Zustätzlich sind in jeder Ecke kleine Winkel auf den Boden verschraubt.

 

Herausnehmbarer Querträger. Zum Schutze des Bodens hilft ein aufgeklebtes Frühstücksbrett.Herausnehmbarer Querträger. Zum Schutze des Bodens hilft ein aufgeklebtes Frühstücksbrett.

 

 

 

Als optitsch ansprechbarer Kantenschutz kamen auch 10mm Aluminium U-Profile zum Einsatz, die mit Montagekleber auf die Oberkante der Platten geklebt wurden.

 

Der Kantenschutz.Der Kantenschutz.

 

 

 

Ein herausnehmbares Stützplatte am Wassertank trägt die Last des Lattenrostes mit.

 

Einzig diese Platte ist nicht im U-Profil verklebt, sondern hält sich durch einen Klebeklettverschluss am Wassertank fest. Falls der Wassertank mal ausgebaut werden muss, lässt sich das Brett vom Klettband lösen und einfach wegnehmen.

 

Herausnehmbare Stützplatte.Herausnehmbare Stützplatte.

 

 

Klettband zum Fixieren am Tank.Klettband zum Fixieren am Tank.

 

 

 

Der Querträger/Pfosten aus gelochten Vierkantaluminium ist auch herausnehmbar, was die Reinigung des Stauraums erleichtert. Die Flügelschrauben ermöglichen einen Ausbau ohne Werkzeug.

 

Querträger mit Stützpfosten.Querträger mit Stützpfosten.

 

 

 

Aus dem Band einer alten Umhängetasche ist eine praktische Schlaufe entstanden. Das Bett lässt sich damit bequem anheben.

 

Hebeschlaufe.Hebeschlaufe.

 

 

 

Das neue Warmluftrohr verläuft durch die Aussparungen an den Ecken zwischen der Wohnwagenwand und dem Bettkasten. Der Schlauch endet hinter dem Wassertank, momentan noch ohne Lüftungsdüse in der Front.

 

Ein praktisches Fach für Kleinkram hinter der Serviceluke.
Das Blech auf dem Warmluftrohr wurde in der Tiefe gekürzt.Ein praktisches Fach für Kleinkram hinter der Serviceluke. Das Blech auf dem Warmluftrohr wurde in der Tiefe gekürzt.

 

Der Warmluftschlauch verläuft rund um das Bett ...Der Warmluftschlauch verläuft rund um das Bett ...

 

... am Wassertank vorbei.... am Wassertank vorbei.

 

 

 

Die starren Zwangsbelüftungsrohre in den Ecken wurden durch Flexschläuche (gekürzte Siphons) ersetzt.

 

Das abgesägte Flexrohr eines Siphon-Reparatursets.Das abgesägte Flexrohr eines Siphon-Reparatursets.

 

 

 

Damit die Matratze beim Aufklappen des Bettes nicht nach hinten wegrutscht, habe ich Ikea Küchenrollenhalter zersägt und die ausgeschnittenen Bügel am Lastenrost verschraubt.

 

Abgesägte Bügel ...Abgesägte Bügel ...

 

... an das Bett geschraubt ...... an das Bett geschraubt ...

 

... verhindern das Abrutschen der Matratze.... verhindern das Abrutschen der Matratze.

 

 

 

Da die werksseitige Wand mit dem Bedienpanel demontiert wurde, habe ich als Ersatz eine neue Konsole aus einem kleinen Wandboard gebaut. Das Board wurde gekürzt, mit einem Dremel bearbeitet und anschließend mehrfach lackiert.

 

Ein zweckentfremdetes Wandboard.Ein zweckentfremdetes Wandboard.

 

 

 

Die Steuerleitungen des Bedienpanel wurden durch einen Eckkabelkanal zur Konsole neu verlegt. Dank der Steckverbindungen war dies ohne Löten oder Umklemmen möglich.

 

Die Touch-Folie des Panels kann vorsichtig abgezogen werden. Um den Kleber zu lösen habe ich mt einem Haartrocker die Folie erwämt. Unter der Folie befinden sich vier kleine Schrauben, die das Bedienpanel im Rahmen halten.

 

Die Konsole für das Bedienpanel und der Eckkabelkanal.Die Konsole für das Bedienpanel und der Eckkabelkanal.

 

 

 

Die Konsole hält mit Powerdoppelklebeband und zwei kleinen Schrauben an der Wand.

 

Fertig. Das Bedienpanel in der Konsole.Fertig. Das Bedienpanel in der Konsole.

 

 

 

Darüberhinaus wurde das Kabel der Ambientebeleuchtung der Oberschränke durch ein dünneres ersetzt.

 

Das neue Kabel verläuft durch den Rahmen der Tür und durch einen Minikabelkanal zum Oberschrank. Im Bereich des Übergangs wurde eine kleine Aussparung in den Rahmen gefräst, damit es nicht gequetscht wird.

 

Ein Minikabelkanal für das Ambientelicht unter dem Oberschrank.Ein Minikabelkanal für das Ambientelicht unter dem Oberschrank.

 

 

 

Durch die demontierte Seitenwand fehlte eine Verkleidung am Oberschranks.

 

Die fehlende Seitenverkleidung.Die fehlende Seitenverkleidung.

 

 

 

Der Einlegeboden des Kleiderschranks hat das gleiche Dekor wie das der Oberschränke. Daher wurde der Boden zum guten Zweck geopfert. ;)

 

Als Schablone diente die demontierte Seitenwand.

 

Nach dem Sägen habe ich einen Kantenumleimer (Dekor Rotbuche) auf die Schnittkante aufgebügelt und mit feinem Schleifpapier die Grate entfernt.

 

Der Oberschrank wurde mit Doppelkleband vorbereitet.

 

Mit Klebeflächen am Oberschrank.Mit Klebeflächen am Oberschrank.

 

 

Mit zwei kleinen Schrauben von innen fixiert, hält die neue Seitenwand stabil am Oberschrank.

 

Die neue Verkleidung.Die neue Verkleidung.

 

 

 

 

Offene Punkte

 

- Die Lüftungsdüse des Warmluftschlauchs

Dazu fehlte mir vor dem Urlaub die Zeit und ein Werkzeug - eine 68mm Lochkreissäge.

 

 

- Ein kleines Stück Kabelkanal zwischen dem Alutrittblech am Eingang und der Front

 

- Schraublöcher in den Wänden schließen

 

Bei Gelegenheit werde weiter machen.

 

 

 

 

Das Material

 

9mm Birke-Multiplexplatten

 

9mm Multiplexplatte.9mm Multiplexplatte.

 

 

 

32 x 38 mm Paulownia Kanthölzer (Bauhaus). Das Holz ist extrem leicht, aber trotzdem tragfähig.

 

Trägergerüst.Trägergerüst.

 

 

 

10mm Aluminium U-Profile.

 

Aluprofil.Aluprofil.

 

 

 

Springaufbeschläge der Firma Haefele.

 

Springaufbeschlag Haefele.Springaufbeschlag Haefele.

 

Springaufbeschlag Haefele.Springaufbeschlag Haefele.

 

 

 

40mm und 20mm Spaxschrauben bzw. Mehrzweckschrauben.

 

Diverse Metallwinkel.

 

Lüftungsgitter aus Aluminium (ebay).

 

Lüftungsgitter.Lüftungsgitter.

 

 

 

28mm Alu-Vierkantrohr mit passenden Steckwinkel und Endstücken aus Kunststoff.

 

Aluvierkant.Aluvierkant.

 

 

Wandboard.Wandboard.

 

 

 

Vier Ikea Küchenrollenhalter als Anti-Rutschhalter für die Matratze.

 

Küchenrollenhalter.Küchenrollenhalter.

 

 

 

2x Siphon Ersatzrohr als flexibeles 50mm Rohr für die Zwangsbelüftung.

 

Flex-Siphon.Flex-Siphon.

 

 

 

Ein 5m Truma UR5 Warmluftrohr.

 

Truma Warmluftrohr.Truma Warmluftrohr.

 

 

 

Ein Eckkabelkanal.

 

2,5l Buntlack in Cremeweiß und 0,75l in Elfenbein für die Front.

 

Hochwertiger Montagekleber.

 

Teflonband, ein O-Ring und eine Dichtung für den Überlauf.

 

Selbstklebende Filzgleiter zum Schutz der Wände.

 

 

 

 

Werkzeug

 

Stichsäge, Raspel und Feile.

Metallsäge, Metallfeilen

Anschlagwinkel, Zimmermannswinkel, Zollstock, Messschieber, Druckbleistift,

Akkuschrauber, Bohrmaschine, Winkelschleifer, Schraubenzieher, Zangen, Kunststoffhammer, Kartuschenpistole, Cutter-Messer, Tacker

Lackierrollen, Pinsel, 200er u. 400er Schleifpapier, Abdeckfolie, Kreppband, Draht, Aufstellböcke

 

 

 

 

Probleme

 

Eigentlich gab es nur ein Problem. Ich habe den Lattenrost in der "perfekten" Postion an die Springaufbeschläge fest verschraubt, was zunächst gut passte. Das Bett ließ sich gut anheben und herablassen - alles passte. Nachdem die Federn in die Springaufbeschläge eingespannt wurden, hat sich die Ausladung etwas vergrößert, so dass beim Aufklappen der Rahmen an der Arbeitsplatte der Küche hängen blieb :(.

 

Mit einem Winkelschleifer und einer Schruppscheibe konnte ich die Kante rechts etwas abschleifen. Das war eine riesen Sauerei, aber nun passt es wieder (siehe Bild).

 

 

 

 

Fazit

 

Nach einem Pfingstwochenende und fünf Wochen Sommerurlaub in Frankreich / Spanien haben wir ausgiebig Erfahrung gemacht. Das Bett ist wirklich sehr stabil und bequem. Null Knarzgeräusche. Die Sitzhöhe ist sehr angenehm.

 

Die Matratze hat reichlich Abstand zu den Wohnwagenwänden, dadurch ist das Bett gefühlt größer als nur 140cm x 190cm.

 

Die Bedienung des Lichts ist in der neuen Position einfacher. Die Kinder kommen besser an die Tasten und für die Eltern ist es auch angenehmer, das Licht aus Bett zu bedienen.

 

Der Stauraum ist nicht nur bei der Reise nützlich. Getränkevorräte stehen nicht mehr im Vorzelt rum. Besen, Kehrschaufel, Handfeger, Putzeimer, Reinger, Beutel mit schmutziger Wäsche, Schuhe, Taschen und vieles mehr, lassen sich sehr großzügig in dem Stauraum abstellen. Alles was sonst im Vorzelt oder in vielen kleinen Staufächern verteilt untergebracht wurde, hat nun einen Platz.

 

Der Wohnwagen lässt sich besser reinigen, weil das Aluprofil der Front dicht abschließt. Es sammelt sich dadurch weniger Schmutz unter dem Bett.

 

Nach dem Urlaub bleibt uns auch Arbeit erspart. Kein lästiges Umräumen. Die Möbel bleiben einfach bis zum nächsten Urlaub im Staukasten.

 

Die Dinette und alle Betten sind während der Reise nicht mehr mit Möbeln belagert und können jederzeit bei einer Rast oder einer Zwischenübernachtung genutzt werden.

 

Bei einem voll beladenem Bettkasten rollte der Wohnwagen etwas hecklastiger. Eine Ausgleichsladung im Gaskasten und im Bugbereich ist notwendig, um die volle Stützlast von 100kg zu erreichen. Eine gute Stützlastwaage (z.B. von ATSensoTec) ist dabei hilfreich.

 

 

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Über Feedback, Hinweise und Fragen würde ich mich sehr freuen.

 

Danke auch an meine liebe Frau, die mich von der Planung bis zur letzten Zeile dieses Blogs tatkräftig und mit reichlich Geduld unterstützt hat.

 

LG

Joe

 

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15.08.2020 09:57    |    sina96

Mit etwas Phantasie und Geschick kann man viele Probleme lösen.

lg Claude


15.08.2020 12:26    |    PIPD black

Wir haben es einfacher gelöst. Aber wir haben vorne das KingSize-Bett mit dem Stauraum drunter.

Ich hab nur die Polster und die Deckel demontiert. Konnte die Lattenroste so auf die Kästen legen. Hab nur zwei Anschläge montiert, damit sie an ihrer Position bleiben.

Nur um das Wasser aus dem Tank zu lassen, muss ich ab und an mal ein Lattenrost und die Matratze hochnehmen.

Da war es komplizierter dem Lattenrost den „Knick“ zu verpassen, weil das Fußende schmaler ist als das Kopfende. Matratze wurde angepaßt und der Bezug einfach untergekrempelt. Laken drüber, fertig. In der Mitte unter dem vorderen Lattenrost hab ich noch nen Stützfuß gestellt.

So fahren und nutzen wir das schon seit bald 7 Jahren.

Wenn die Kinder nicht mehr mitfahren wollen, dann wird das wieder Sitzecke.


16.08.2020 09:20    |    Badland

Schicker Umbau den du da gemacht hast, ich hatte auch noch einiges auf der Liste bei meinem alten Wohnwagen.

 

Im neuen Kastenwagen kann ich maximal nen Schwerlastauszug für die Garage bauen und evtl. das TFT-Display mit den Sensoren nachrüsten.


17.08.2020 11:24    |    Twinni

Sehr chic. Am besten gefallen mir die rundlich ausgesägten Öffnungen in den seitlichen Platten. Hat was Maritimes. :)

 

Ein kleiner Einwand: Die Ikea-Bügeln werden dir kurzfristig wegbrechen. Mach dir vor der nächsten Tour schon mal ein paar vorgebohrte Sperrholzbrettchen mit derselben Kontur fertig. Sonst alles sehr, sehr schön gemacht.


18.08.2020 07:57    |    tomtetom04

Super Umbau, gefällt mir richtig gut. Und dann auch noch Gewicht gespart (wobei das natürlich durch zusätzliches Staugut wohl wieder ausgeglichen wird).


23.08.2020 11:31    |    Daemonarch

Wohnwagen-modding... Interessant! Sehr cool geworden, die neue Schnarchfläche, respekt!


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