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Hansi`s Blog

Der Fahrzeug und Wohnwagen/Wohnmobil-Blog

13.01.2020 14:58    |    hansmaier1982

Wohnwagen am SeeWohnwagen am See

 

Ein Wohnmobil mag von außen immer anständig aussehen, wenn ordentlich geputzt und geschrubbt wird. Jedoch lässt die Inneneinrichtung in vielen Fällen zu wünschen übrig. In Vernachlässigung gerät dabei oft der Sichtschutz der Fenster, der mit Rissen und zu wenig Spannung nicht mehr glänzen kann. Ich verrate Ihnen, wie Sie Ihr Wohnmobil gestalterisch wieder auf Trab bringen.

 

 

Die perfekten Fensterrollos für das Wohnmobil

Wer mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist, möchte seine Privatsphäre auf vier Rädern geschützt sehen. Am besten geht das mit Rollos, Jalousien, Plissees oder Gardinen. Moderne Zeitgeister entscheiden sich bei der Wahl eher für trendige Modelle, die ihre Funktion einwandfrei erfüllen.

 

Während die alten, rissigen Fensterstoffe in den Müll wandern, kommt für die Verschönerung die moderne Jalousie zum Einsatz. Sie verfügt über eine Faltverdunkelung und darüber hinaus lässt sich das gute Stück stufenlos zuziehen.

 

Ganz so einfach ist die Montage einer Jalousie oder eines Rollos an das Wohnmobilfenster jedoch nicht. Je nach Wohnmobil unterscheiden sich nämlich die Fenstergrößen. Für den Do-it-yourselfer bedeutet das: Der Zollstock muss zur Hand, um das Fenster auszumessen. Dabei kommt es nicht nur auf die Größe des Fensters an, sondern auch auf den Fenstertyp (vorgehängt oder Rahmen). Der hochwertige Sicht- und Sonnenschutz kann über eine Maßanfertigung jedem Fenster individuell angepasst werden, wenn nichts aus dem Standard-Sortiment des Herstellers in Frage kommt.

 

Bei der Installation schraubt der Wohnmobil-Eigentümer in der Regel die am oberen Rand befindlichen Kassettenhalter ab. Während sie bei einem und zwei Dritteln der Fensterbreite angebracht werden, kann der Monteur die Höhe über dem Fensterrand frei wählen. Die Jalousie sollte dabei das Fenster überdecken. Alsdann hängt er die Kassette wieder an die ursprüngliche Stelle. Zum Abschluss sollte die Jalousie bzw. das Rollo parallel und im gleichmäßigen Abstand zu den Rändern des Wohnmobil-Fensters liegen. Die Schrauben können dann ohne weiteres wieder eingedreht werden.

 

Für den unteren Rand muss das Plissee zunächst schließen, während beide Führungen der Vorrichtung gegen den Sichtschutz gedrückt werden. Nach einem kurzen Auseinanderziehen verschraubt und fixiert der Installateur die Seiten. Für dieses Projekt sind nur ein Schraubendreher oder Akkuschrauber und ein Maßband notwendig.

 

 

Schnellhilfe für Schrank und Boden

Schrankfronten lassen sich schneller erneuern als gedacht. Dabei ist es nicht notwendig, noch intakte Schränke zu entfernen. Der Hobby-Heimwerker darf gerne Farbrolle und Farbe in die Hand nehmen, um den Stauräumen eine ansehnliche Ästhetik zu verleihen.

 

Besteht das Mobiliar aus echtem Holz, ist Schleifarbeit gefragt. Dies ist für eine glatte Oberfläche wichtig. Der Anstrich muss auf einer ebenen und sauberen Fläche erfolgen. Dafür müssen die einzelnen Schranktüren abmontiert werden. Unter Umständen ist auch eine vorherige Grundierung nötig. Schließlich erreicht der Wohnmobilbesitzer das beste Farbergebnis mit einer Farbrolle. Sie trägt die Farbe bei richtiger Führung gleichmäßig auf die Oberfläche der Schranktür auf. Selbiges gilt für die Seitenwände und andere Teilbereiche des Schrankes.

 

Wer nicht gerne mit Farbe arbeitet, kann auf Klebefolie zurückgreifen. Allerdings ist hier viel Geduld und genaues Arbeiten gefragt. Die Teilbereiche der Schränke müssen exakt ausgemessen werden, damit die Klebestücke im weiteren Verlauf der Klebearbeit passen.

 

Möchten Sie auch den Boden erneuern, kommt etwas mehr Arbeit auf Sie zu. Der alte Boden kommt raus, und die neue Gehfläche muss bis in die kleinsten Ecken und Ausbuchtungen sauber verlegt werden. Klick-Laminat eignet sich hierfür hervorragend. Dieser lässt sich auch gut zuschneiden.

 

Alternativ können Sie sich auch für mehrere schöne Teppiche oder einen PVC-Belag entscheiden.

 

 

Was drinnen geht, geht auch draußen

Individualisten verschönern ein Wohnmobil auch im Außenbereich. Das sonst schlichte Weiß in Kombination mit einem einfachen Streifendekor macht aber noch kein Alleinstellungsmerkmal.

 

Für mehr Abwechslung sorgen in dieser Hinsicht Folienbeklebungen. Persönliche Motive, die schon immer zu Ihren Favoriten gezählt haben, können Sie auf eine Klebefolie drucken lassen. Der künstlerischen Entfaltung sind hier keine Grenzen gesetzt. Das ganze Projekt fällt unter den Namen Reisemobilfolierung und sollte von einem Fachmann umgesetzt werden. Dieser achtet auf den richtigen Maßstab und auf rechtliche Regelungen, die an einigen Stellen eine Folierung untersagen. Beispielsweise ist die Beklebung der Frontscheibe und die der Seitenscheiben bis zu einem bestimmten Teilbereich tabu.

 

 

Fazit

Das eigene Wohnmobil zu verschönern, ist eine Herausforderung, die am Ende mit einer schöneren Optik in allen Belangen belohnt wird. Von den Fenstern über die Schränke bis hin zum Fußboden ist es dem Eigentümer möglich, kreativ zu werden. Ohne eine Vorbereitungsphase geht das jedoch nicht. Die Fenster und den Boden muss der Hobby-Bastler genau ausmessen. Für die Fenster ist das besonders wichtig, weil es sich in den meisten Fällen um eine Maßanfertigung der Jalousie bzw. des Rollos handeln wird. Das verursacht Kosten.


13.01.2020 21:06    |    frestyle

Ich muss gestehen ich hab den Text nicht gelesen, aber was ich mir bei so einer Überschrift gewünscht hätte wäre ein Bilderblog wie sowas ausschauen kann.

 

Mit so einigen veranschaulichen bildchen hätte ich den Blog dann villeicht auch gelesen


13.01.2020 21:50    |    Vulkanistor

Ja,

Bilder kommen optisch irgendwie besser als Text.


14.01.2020 00:41    |    fire-fighter

Ich hab mir auch mehr versprochen, hab aber zumindest auch den Text gelesen. Etwas verwirrend ist das Bild. Im Text geht es um Wohnmobile, das Bild mit dem Wohnwagen passt da nur suboptimal. Die Tipps sind auch sehr allgemein, da bleibt genug Raum für tiefergreifennde Folgen


14.01.2020 06:09    |    RudyRudy

Tja schreiben kann man viel. Wie dann so ein Endergebnis ausschaut wäre halt mit vorher/nachher Bilder eher Sinnvoll.


14.01.2020 08:24    |    fire-fighter

@hansmaier1982

Nicht falsch verstehen. Ich wollte mit meinem Kommentar nicht beleidigen, oder Deinen Blog schlechtmachen. Sieh es als konstruktive Kritik und nimm die Tipps mit. Das Thema bietet durchaus Raum für mehrere Artikel. Nimm den jetzigen als Übersicht und Einstieg und komm auf die einzelnen Punkte in extra Beiträgen zurück.


14.01.2020 19:46    |    greenhorn43

Für einen neuen Boden da ist wohl komplettes Entkernen angesagt...

Schränke etc. raus und dann den Boden in Angriff nehmen.

Ob dann Klick-Laminat die erste Wahl ist, das bezweifle ich sehr. da dieser Stoff sehr empfindlich auf Bodenbewegungen und Feuchtigkeit reagiert...

Was im Wohnzimmer Chic ist, ist im Womo der Tod...

Gruß Rupert


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