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Gany22

Auto hier, Auto da, Auto tritratrallalla....

Sun Aug 19 22:36:07 CEST 2018    |    Gany22    |    Kommentare (117)

Die bezahlbarsten leichten Roadster (bis 25.000€) - Mehrfachauswahl möglich!

Lotus Elise,

 

jaa genau, die steht aktuell noch in der Garage, aber irgendwie will meine Liebe zum Rechtsgelenkten Gerät nicht so ganz durchdringend wahr werden. 120PS reichen zwar aus, aber irgendwie ist das Vertrauen bei dem Wagen, selbst nachdem ich alles getauscht habe (Motor, Getriebe, Kupplung, Katalysator, Schaltseile, Hosenrohr, Lambdasonden, Bremsen + Scheiben + Reifen, Wapu, Lima, Zahn- u. Keilriemen etc. ...) einfach dahin...

 

Für den gesetzten Fall, dass ich Sie verkauft bekomme, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht wie lange ich ohne ein Cabrio - Spaßfahrzeug durchhalten will. Die vernünftige Variante wäre ein gepflegter MX-5 NC 2.0 der für unter 15t € schon die Hände wechselt. Die unvernünftige Variante, tjaaaa, da führt von teuer und unvernünftig nach günstiger (und unvernünftig) folgendes:

 

  1. Elise S2 Toyota mit Kompressor und 192PS (Linksgelenkt versteht sich)
  2. Honda S2000
  3. Porsche Boxster S
  4. MX-5 ND 2.0
  5. MX-5 NC Turbo/Kompressor

 

BMW Z4 (3.0si und M), Nissan 370Z und SLK wiegen schon deutlich über 1,3 Tonnen, der Boxster und S2000 sind tatsächlich als Einzigee noch mit gut 1,3 Tonnen in der Liste aus meiner Sicht berechtigt. Z4 wäre geil, aber ich habe schon den 335i und will nicht zwei BMWs, dazu hatte ich ja schon einige Beamer.

 

Elise S2 ToyotaElise S2 Toyota Die Elise S2 Toyota mit Kompressor, ABS, Airbags, Bremskraftverstärker wäre praktisch das Upgrade zu meiner Elise S2 Rover mit 120PS, sie geht besser, ist sicherer und moderner und ich würde wohl keinen Rechtslenker mit so hohem KM-Stand wieder kaufen. Dafür ist es für 25t € wirklich schon ein Glück eine gepflegte Elise zu finden. Vorteil, ich habe fast alles an der fast baugleichen Rover Elise machen lassen, oder gemacht und kenne mich gut aus mit dem englischen BIEST. Ja, tut mir Leid, meine Erfahrungen sprechen eher wieder für ein deutsches/asiatisches/festländisches Produkt...

Erkennbar ist die Toyota Elise an dem mittigen Doppelauspuff, die Rover hatte noch den schnittigeren mit je einem Rohr rechts und links, aber das ist heulen auf hohem Niveau.

 

 

Honda S2000 FaceliftHonda S2000 Facelift Der Honda S2000, oder die Honda S2000 ist irgendwie unglaublich geil, damals hatte ich Abstand genommen, aus Angst vor dem Hochdrehzahlmotor (angeblich etwas anfällig, jetzt lese ich eher das Gegenteil), dazu sind gepflegte auch nicht mehr billig zu haben. Aber günstiger als die Elisen in der Leistungsregion auf jeden Fall und wenn auch schwerer, so machen die Wägen doch auch Spaß und sind halbwegs alltagstauglich. Leider sollen Sie ohne ESP (erst ab Facelift) aber sehr giftig sein und da wäre dann der Boxster wieder die bessere Wahl. Aber optisch auch sehr schick, ein bisschen mehr Understatement aber mit 241PS auf 1320kg (Facelift) auch nicht schlecht motorisiert.

 

 

 

Boxster 986 RechtslenkerBoxster 986 Rechtslenker Der Porsche Boxster (oder Boxster S) ist auch im Budget, abgesehen davon, dass ich irgendwie Porsche einfach nicht besonders mag. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, so sehr mir die Technik gefallen will, die Optik und das Image ist nicht meines. Dazu der Unterhalt und das Risiko bei Defekten im Alter von 10 Jahren eine Rechnung zu haben, die sich mehr als nur gesalzen hat. Aber in der richtigen Farbe wäre selbst ein S-Modell 986 FL (natürlich linksgelenkt, nicht wie auf dem Bild) evtl. eine gute Alternative.

 

 

Porsche 987Porsche 987 Oder aber etwas mehr ausgeben und von vorne einen immernoch sehr schicken 987 Boxster nehmen, 245PS sollten da auch schon reichen, der normale Boxster nach dem Facelift war ja nicht die große Empfehlung, oder gleich einen S mit 280PS, oder gar 295PS, naja, letzter schon etwas teuer, aber dafür hat der schon echt gut Dampf und da müssen sich auch ältere 911er in kleinen Ausführungen warm anziehen, vor allem auf kurvigen Strecken. Das Leistungsgewicht ist auch dank dem kaum schwerer gewordenen Modell selbst beim 987 Boxster ohne S, besser als beim 986 S.

 

 

 

 

MX-5 ND 2.0MX-5 ND 2.0 Der MX-5 ND als 160 oder auch gleich als neue 182PS Variante in rot ist schon richtig, richtig schick, geht gut, komfortabel, aber ist halt ein normaler MX-5 wie Sie doch hier und da herumfahren. Irgendwie langweilig, viel wertverlust, aber fährt eben einfach geil, Unterhalt ist voll i.O. und vom Gewicht kommt er der Elise am nächsten, Leistungsgewicht ist übrigens sogar identisch.

 

 

 

 

MX-5 NC YoshuMX-5 NC Yoshu Dann lieber einen MX-5 NC mit Turbo- oder besser noch Kompressorumbau, neuem Fahrwerk, größeren Bremsen, der geht dann richtig gut und wenn gescheit abgestimmt, ärgere ich damit auch Elisen und ähnliches. Wäre günstig, aber ist halt dann wieder mehr oder minder eine Bastelbude / Wundertüte. Sowas will ich eigentlich nicht mehr, dafür einzigartiger... Entscheidungen über Entscheidungen... (Auf dem Bild übrigens ein schönes Einzelstück, der Mazda MX-5 Yusho mit 241PS)

 

 

 

 

 

Was würde euch den so richtig taugen? Protziger Porsche oder die nicht weniger Aufsehen erregende Elise? Underdog Turbo/Kompressor MX-5 NC oder der auch unterschätzte hochdrehzahl Sauger Honda? Oder am Schluss doch einfach mit dem fast neuen MX-5 ND Spaß haben ohne groß Gedanken oder Sorgen?

 

Ich bin gespannt und meine Meinung werde ich mir hoffentlich auf Probefahrten bilden.

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Mon Jul 30 10:05:15 CEST 2018    |    Gany22    |    Kommentare (11)

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Zeit wirds meinen neuen Alltagswagen vorzustellen!

 

Es wurde, wie man unschwer im Profil erkennen kann, ein BMW E92 335i DKG. Warum auch mich das etwas überrascht?

 

1. Es ist ein Coupé, ich bin aber was das Auto angeht doch eher so pragmatisch, dass ich eine Limousine/Kombi/Kompaktenn bevorzugen würde. Dazu aber später noch mehr!

2. Es ist ein Turbomotor, bzw. eigentlich ja sogar ein Biturbomotor obwohl ich eigentlich klar bekennender Saugmotor-Fanatiker bin.

3. Der Wagen ist ein Direkteinspritzer, obwohl ich von der Technik nicht so viel halte.

4. Es wurde wieder beiges Leder, obwohl ich eigentlich pragmatisch, der Pflegeleichtigkeit halber, lieber dunklen Stoff gehabt hätte.

5. Ich bei BMW immer Schalter bevorzugt hatte und von DKGs (bei VW DSG) nicht so viel gehalten habe.

 

Das der Benz wegkommen sollte war glaube ich schon länger klar, dass das nicht umbedingt hätte sein müssen auch, aber es sollte wieder etwas aktuelleres her, was wenig Ärger und Aufwand macht. Alte Autos machen das nämlich einfach (meiner Erfahrung nach). Die kleinen aber doch vorhandenen Eskapaden mit dem E36 320i hatten das einfach bestätigt. Es sollte dazu für die Stadt kleiner werden und eigenlich vernünftiger.

 

Lexus IS300h und Prius IV haben mich positiv überrascht, die Familie und der Umkreis riet mir aber davon ab, beim Prius war zu wenig Emotion dabei und der Lexus mit der gewünschten Ausstattung sehr teuer sowie dank nicht umklappbarer Rücksitzbank etwas unpraktisch.

 

BMW M135i , der war bei dem gesetzten Limit aber eigentlich zu teuer (der IS300h hätte das aus meiner Sicht im Unterhalt wieder rausgerissen). Ansonsten aber fast perfekt, mit BMW war ich bisher einfach unglaublich zufrieden.

 

BMW 135i, die waren einfach zu wenig erhältlich in dem Zustand wie ich ihn mir wünschte (kein Unfallwagen), auch wenn er mir ebenfalls sehr gut gefallen hätte, auch vom Fahrgefühl! Der 125i war mir dabei einfach zu schwach (im nachhinein würde ich aber nun evtl. anders denken).

 

BMW 130i geile Kiste, genau mein Ding, nur wenn der einzige in der Ausstattung der mir gefallen hätte 400km weit weg steht und preislich so nah an den 20t € liegt, dass ich dafür schon 135i / 335i finde, dann kann ich damit nicht warmwerden. Der N52B30 Motor ist geil, aber mit Gold ist er deswegen trotzdem noch nicht aufzuwiegen.

 

BMW 330i mit N52B30 sind rar und standen auch nicht um die Ecke. Dazu hatte mich die Erfahrung mit einem E91 325i total ernüchtert, fühlte sich nach Firmenwagen Kombi an, aber nicht nach BMW Spaß.

 

Seat Leon Cupra R, dieser Wagen wusste wirklich zu überzeugen, etwas wenig "Haben-Wollen-Emotion" aber geiler antritt, 1te Hand, durchgehend Scheckheftgepflegt, geile Farbe, volle Hütte, bis auf, genau, mein liebstes Schiebedach! :mad: Daran scheiterte es letztlich.

 

BMW Z4 und Roadster/Cabrio/2-Sitzer Konsorten waren zu nah an der Elise, die erst mal bleiben sollte (oder wollte).

 

Subaru WRX STI hier scheiterte es schließlich an den Problemen mit der Zylinderkopfdichtung, über die 2,5 Liter Motoren liest man viel und ich wollte nicht nochmal so ein Dilemma haben wie bei der Elise, das Angebot wäre schon zum niederknien gewesen, der Bauch sagte aber dann Nein.

 

Audi TTS / Audi S3, die waren im Verhältniss zu BMW einfach zu teuer und Audi spricht mich nicht so sehr an wie BMW. Aber ich wollte Markenoffen sein.

 

Mazda 3 MPS u. Renault Megane RS, hier riet mir am Ende dann mein Werkstattmeister von ab, ersterer hat doch einige Kleinigkeiten und oft versteckte Rostprobleme in den Hohlräumen. Zweiterer ist bei der Wartung und Reperatur aus seiner Sicht einfach total bescheiden konstruiert.

 

Mercedes C-Klasse W204, die wäre als C350 (speziell T-Modell) oder C63 (leider zu teuer) echt toll gewesen! Den C350 hätte ich dank Radmulde unkompliziert wieder auf Autogas umrüsten können. Leider war die Probefahrt mit einem Freund (für Ihn damals) vom C200 Kompressor so ernüchternd gewesen und das Angebot an C350 mit meiner Wunschausstattung so mager, dass es dann wieder verworfen wurde. Auch weil die Jahreskilometer eher sinken bei mir und sich Gas damit nicht mehr so sehr lohnt.

 

Jetzt blieb irgendwann dann neben hier und da sehr guten Angeboten nur noch der BMW 335i übrig. Hier stimmten die Angebote (gut erreichbar, preisvorstellung und Ausstattung) und es waren dann drei Wägen die ich mir ansehen wollte übrig. Eine Limousine und zwei Coupés. Die Limo war in arktisblau lackiert, eine sehr schöne Farbe wie ich fand und das Günstigste aber auch am weitesten entfernte Angebot, das eine Coupé war grau mit schwarzen Felgen und wirkte dezent aber schön, das letzte war dann dunkelgrün mit beigem Leder und Alcantara bezogen Zierleisten und der besten Ausstattung sowie Reimport aus Japan (meist sehr gepflegte Autos) welches auch kaum KM runter hatte und kein Winter gesehen hatte. Das der am Ende dann auch noch einige Modifikationen hatte, die mich eher ansprachen als die komplette Stock Konfiguration.

 

Dann ging es relativ schnell, besichtigt, Probegefahren und vom Hocker gehauen, der Bumms war mal heftig genial, man sagt ja, an mehr Power gewöhnt man sich sehr schnell, aber hier war mal ein heftiger Aha-Effekt vorhanden. Dann noch einige Dinge besprochen und ausgemacht und sicherheitshalber noch den grauen 335i Probe gefahren, dann war es klar, der dunkelgrüne wird es. Mehr Ausstattung, etwas mehr Bumms und irgendwie wurde ich beim beigem Leder so nostalgisch...

 

Eigentlich wollte ich jetzt tausende Bilder des schön aufbereiteten Innenraums hochladen, aber bisher ist daraus noch nichts geworden, verbringe einfach noch zu viel Zeit mit der Lotus Elise bei dem schönen Wetter und mit dem Umzug, deswegen gibt es leider nur eines...

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Thu Jun 14 14:43:11 CEST 2018    |    Gany22    |    Kommentare (19)

Während die Trennung von meinem E36 320i relativ schmerzfrei war, war die Trennung vom Mercedes E55 AMG deutlich schwieriger, das Auto hatte uns (mich und meine Freundin, aber auch hin und wieder andere) größtenteils zuverlässig (bis auf die KACK Fensterheber) begleitet.

 

Der Benz war eben auch ein schönes Auto, gut gepflegt und für das Alter in wirklich gutem Zustand, dementsprechend war der Käufer auch sehr glücklich, ein junger Kerl, der den Wagen als Alltagsergänzung zu seinem CLS 55 AMG mit Kompressorumbau und 700PS wollte, sowie noch einen BMW 328i. Eben ein richtiger PS-Junkie und (laut eigener Aussage) Mercedes Fan.

 

Der Mercedes hat uns viel begleitet, Kroatien, Amsterdam, 2x Italien, er hat innerhalb meiner 2 jährigen Haltedauer über 20t km gut gehalten und lief auch mal gute 280km/h. Vmax war ja aufgemacht worden.

 

Nach einer erfolgreichen Probefahrt und einer Besichtigung auf der Bühne war der Benz schnell verkauft. Der Auspuff hatte schon etwas Rost, ist aber noch komplett dicht und ansonsten hatte der Benz kaum Rostansätze. Für einen W210 wirklich ein sehr guter Zustand.

 

Also, Adée Mercedes, begleite deinen nächsten Besitzer so zuverlässig wie mich!

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Fri May 11 07:50:37 CEST 2018    |    Gany22    |    Kommentare (42)

Es ist November 2017, der Mercedes und die Elise treten den Winterschlaf an, das Motorrad hat zwar eine Ganzjahreszulassung, aber so recht will mich das nicht reizen. Kurzerhand muss ein Winterauto her, etwas Spaß, guter Zustand (stattdessen wurde es gute Ausstattung), TÜV etc...

 

Gesucht, gefunden, E36 320i ~200t km gelaufen, für das Auto (Motor etc.) kein Thema, Sitzheizung, Schiebedach, Tempomat, Klima und Sportsitze, also eher üppig ausgestattet, 8-fach bereift ebenfalls. Vielleicht ein bisschen zu teuer gewesen, aber dafür war der TÜV neu und es ging alles bis auf die elektrische Spiegelverstellung. Zudem habe ich das Auto kurzfristig gewollt und so habe ich leider den erstbesten genommen.

 

Einmal musste ich die Fensterheber richten, schmieren und wieder zurechtbiegen, eine Scheißarbeit, aber dafür wird wohl niemand mehr Ärger damit haben. Das Schiebedach habe ich gleich mitgeschmiert, ebenso die hinteren Fenster, die zum Glück nicht elektrisch waren, also keine Probleme gemacht haben.

 

Inzwischen ist der Wagen wieder verkauft, leider für einen deutlich niedrigeren Preis, tja, dafür hat er mir auch etwas Spaß gemacht und ist jedes mal angesprungen. Investieren musste ich aber leider trotzdem einmal saftig, alle Bremsen waren entgegen meiner Annahme, der Rost wäre nur oberflächig, komplett Rostdurchsetzt. Hätte ich eine Rechtschutzversicherung, hätte der Verkäufer das Auto wieder dastehen gehabt, denn wie er damit einen neuen TÜV bekommen hat, ist mir schleierhaft. Aber naja, den Frosch geschluckt und einmal alles neu, möge es mir der nächste Käufer danken...

 

Wirklich gedankt hat es mir natürlich keiner, am Ende war ich aber einfach froh die Kiste wieder los geworden zu sein. Nicht weil Sie schlecht fuhr, oder weil mich das ausgelutschte Fahrwerk so gestört hat, sondern weil ich einfach die Schnautze gestrichen voll hatte von alten Autos...

 

Als Trost, der BMW hat bei mir zumindestens gegen Ende noch etwas Pflege bekommen, Polster gereinigt, Rostbehandlung gemacht. (wenn auch das vergebens war, es stellte sich dabei nur heraus, das der Wagen komplett durch ist und in 3-4 Jahren die Presse sehen wird).

 

Gefahren bin ich mit dem Wagen glaube ich 12-13t km in 6-7 Monaten, durchschnittlich 9,24 Liter verbraucht, seine Vmax hat er problemlos erreicht (ohne Begrenzer vermutlich noch 5km/h mehr) und in diesem kalten Winter viel Spaß im Schnee gebracht.

 

Byebye E36!

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Tue Jan 23 10:22:53 CET 2018    |    Gany22    |    Kommentare (3)

Welches Auto würdet ihr für ~10t € kaufen?

So ihr lieben Motorianer!

 

Bei mir steht der Verkehr von mindestens eines tollen Freizeitvehikels an. Es kommt min. entweder der E55 AMG, oder die Lotus Elise weg. Wahrscheinlich sogar Beide langfristig gesehen, ich habe einfach nicht die Zeit und zu viele Hobbies um mich Allem zu widmen, also soll langfristig wieder auf ein Ganzjahresfahrzeug umgestiegen werden. Jetzt bin ich aber total, wirklich total unschlüssig, was es werden soll. Ein paar Probefahrten gab es aber schon.

 

Zufällig hat ein sehr guter Freund von mir kürzlich seinen RX8 verkauft, zu wenig Alltagstauglich war er ihm. Ich kann das irgendwie sehr gut nachvollziehen, hänge aber irgendwie mehr an der Elise und dem AMG. Da es mich also auch interessierte, wir ähnliche Auto Interessen haben und auch das Budget nicht total unterschiedlich ist, haben wir einfach mal für Ihn ein paar Autos angesehen die ich auch interessant finde.

 

 

1. Mercedes C200 Kompressor Avantgarde:

Mich würde zwar eher ein Kombi und der als C350 interessieren, aber ob das Fahrzeug grundsätzlich passt kann man ja schon mal abklären. Auch dachte ich, mai 184PS gehen bestimmt auch schon sehr gut vorwärts.

 

Fazit: Der Wagen enttarnte er sich bei der Probefahrt als unemotionale Rentnergurke.

 

Man lerne daraus, Mercedes ist nicht meine Marke, Avantgarde hat nichts mit sportlich zu tun (wankt ganz ordentlich) und die C-Klasse ist ein riesiges Schiff geworden welches sich behäbiger fährt als mein alter E55 AMG. Der Grenzbereich mag vielleicht inzwischen höher sein, aber Emotionen strahlt der Wagen einfach keine aus.

 

2. Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB 16V Multiair:

Die Giulietta war zwar schwarz, ein rot finde ich steht ihr besser, und hat nur den 170PS Motor, aber die Ausstattung und der Preis sind super und da sie ja auch leichter ist als der Benz, geht sie auch laut Datenblatt besser mit ihren 14PS weniger.

 

Fazit: Bei der Probefahrt kam dann auch durchaus Spaß auf, sobald der Motor warm war (Kühlwasser + 5Minuten fürs Öl) ging da schon was vorwärts! Im Dynamik Modus ist die Lenkung sehr angenehm (nicht so kinderleicht) und der Ladedruck wird einem als Spielerrei angezeigt. Die Kurvenlage ist gut, nur etwas merkt man den Antrieb in der Vorderachse. Aber ein sehr schöner Golfersatz mit Emotionen.

 

3. BMW E90 325i Touring

Ein dunkelblauer schöner 3er Touring mit seidigem Sechszylinder wurde angesehen, ach ich liebe diese Motoren einfach! Als ehemaliger Besitzer eines E46 in dunkelblau hatte ich hohe Erwartungen.

 

Fazit: Die Probefahrt war dann aber ernüchternd, der Wagen hat zwar allerlei schönen Schnickschnack, aber er ist einfach wie der Mercedes etwas unemotional, der Wagen wirkt einfach langweilig. Der Motor wirkte zwar nett, aber im E46 war er im Vergleich dazu eine Wucht. Der Wagen ist einfach zu sehr Vertreter 3er und nicht mehr fahraktiver, agiler, wendiger und spritziger 3er. Es kommt einfach nicht der Funke an... Schade, denn die Basis stimmt mit möglichen Ausstattungen, wie Panoramaschiebedach, Sitzheizung, Tempomat, Xenon, Navi etc. ...

 

4. BMW E87 130i

Zum Abschluss für den ersten Tag gab es einen ziemlich nackten BMW 130i zu fahren. Die 265PS sollten eine Wucht werden, so im Vornherein gedacht. Ob der Innenraum überzeugen kann, da war ich mir noch nicht so sicher. Man hört ja viel über die schlechte Verarbeitung, Komfort, dass BMW hier zu viel gespart hat etc.

 

Fazit: Die Fahrt nun ja, was soll ich sagen, war eine Wucht, der Wagen zieht von unten raus verdammt gut und ist eigentlich der würdige Nachfolger des E46! Schade das es so wenige 130i gibt. Die Verarbeitung war auch in Ordnung.

 

5. BMW Z4 2.5i 177PS

Spontan Abends gab es einen schönen Z4 in tiefstem dunklen Blau, mit gepflegtem roten Leder und eher spartanischer Ausstattung zu besichtigen. Die Laufleistung war hoch, aber der Zustand wirkte i.O.. Der Preis auch, also hingefahren und angesehen.

 

Fazit: Die Fahrt nun ja, der Wagen hatte gut Druck war gefühlt kaum spürbar weniger wie der im 130i. Natürlich war beim Blick auf den Tacho schon etwas weniger Power vorhanden. Wirklich ein toller Wagen. Das elektrische Verdeck, die Verarbeitung, eigentlich wirkt alles ganz stimmig in dem Auto.

 

Was es werden wird? Tja, das dürft ihr gerne abstimmen! :)

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Thu Sep 07 11:02:45 CEST 2017    |    Gany22    |    Kommentare (72)

Wow, wieder ist viel Zeit vergangen, ich hätte selbst kaum gedacht, dass die Reparaturen der Elise sich so in die Länge ziehen...

 

Leider sind diese auch immer noch nicht abgeschlossen, aber ich denke zumindestens ist ein Ende in Sicht. Bevor die Berichte über meine zwei Ausfahrten kommen, hier mal Infos bzgl. dem technischen Stand.

 

Update:

  • Austauschmotor verbaut, der schnurrt auch wie eine 1!
  • Dazu gab es eine neue Kupplung, Flüssigkeiten & die Post Kat Lambdasonde
  • Dazu gehörten natürlich auch alle Riemen, diverse Lager etc.
  • Bremsen komplett getauscht, vorne und hinten Scheiben und Beläge
  • Getriebe eingestellt, auch der Rückwärtsgang geht wieder einwandfrei
  • Mit dem Fahrwerk bin ich aber inzwischen sehr zufrieden
  • Den Scheibenwischer habe ich getauscht bekommen, war gar nicht so einfach, da es nicht mehr die originale Aufnahme war und etwas Improvisation nötig war

 

 

Ausstehend:

  • Lambda Sonde Nr. 2 Pre Kat hat den Geist aufgegeben
  • Das neue Ausrücklager ist defekt, Tausch auf Garantie
  • Der Rückwärtsgang verstellt sich wieder von selbst, Werkstatt Einstellungen fixieren lassen
  • Die Spritzwasserpumpe hat leider den Geist aufgegeben
  • Ein Achsmanschette hat der Marder zerbissen
  • Das Drahtseil zur Spannung des Dachs ist gerissen, Reperatur mit einem Segelspezi steht noch aus
  • Elektrik überarbeiten "cleanen" (diese Verkabelung und die nicht funktionierende Nebelschlussleuchte sind keine dauerhafte Lösung aus meiner Sicht!).

 

Wie ihr seht kommen laufend neue Punkte auf meine Liste, während langsam ein Punkt nach dem Anderen abgearbeitet wird.

 

ABER!

 

Immerhin ist Sie ja seit April wieder fahrbar, mit Einschränkungen und dementsprechend konnte ich auch ein paar Ausfahrten und ein wenig "Nutzfahrten" vornehmen.

 

Eine davon führte immerhin über den Kesselberg und durchs Oberland zusammen mit dem neuen gebrauchten RX8 eines Kumpels und einmal durchs Oberland mit seiner Honda VFR800. Auch konnte ich diverse Erfahrungen im Nassbereich machen, vom Rutschen bis hin zu Driften war alles dabei. Wobei das immer sehr mit Vorsicht zu genießen ist, da die Elise ja doch eine kleine Zicke ist ohne ABS, ESP oder Airbags und mit wenig Knautschzone.

 

Die größte Ausfahrt führte mich dann aber in den Camping Slowenienurlaub mit dem Kajakfahren (Nein das Kajak und die Ausrüstung gab es vor Ort, es wurde nicht auf der Elise transportiert!). Das Wasser ist wunderschön klar und türkis und die Landschaft ein Traum. Auf der Hin- und Abreise ging es dann jeweils durch Österreich und einmal über die Großglockner-Hochalpenstraße. Es war zwar schon spät an dem Tag, aber die Straße war frei und trocken und es gab gefühlt tausende schöne Kurven! Jeder kurvenbegeisterte Motorradfahrer wird hoffentlich diese Tour schon einmal gefahren sein.

 

Damit wünsche ich euch noch allzeit gute Fahrt!

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Mon Apr 10 17:00:43 CEST 2017    |    Gany22    |    Kommentare (68)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, W210

E55 AMG für den Alltag behalten?

53 (22,6 %) Lotus Elise behalten, E55 AMG verkaufen.
121 (51,7 %) E55 AMG behalten, Lotus Elise verkaufen.
60 (25,6 %) E55 AMG konservieren lassen und im Winter fahren.

Hallo ihr Lieben,

 

Ich bin mir wie ihr anhand der Umfrage erkennen könnt unschlüssig ihn zu behalten, ich brauche im Grunde kein Auto für den Arbeitsweg und der Firmenwagen ist seit Dezember weg und damit habe ich mit der Elise und dem E55 kein Auto was ich im Winter fahren kann und das soll sich wieder ändern. Der Verkaufspreis des E55 AMG soll in ein Ganzjahresfahrzeug mit ~200PS um welches es nicht so schade ist fließen. Oder was meint ihr?

 

Doch hier der eigentlich Bericht über den Dicken:

 

Die Elise kann ich in Kürze aus der Werkstatt holen, über diese gibt es dann auch noch einen Bericht.

 

Also, nachdem der E55 aus dem Winterschlaf erwacht ist (mit mühevoller Starthilfe, weil ich nur Vierzylinder Besitzer kenne mit kleinen Batterien und das ewig nicht gereicht hat um dem V8 genügend Saft zu bringen). Mussten erst einmal ein paar Kleinigkeiten erledigt werden. Das waren:

- Hinterreifen wechseln

- Ölwechsel

- Ventil vorne rechts tauschen

- Lecken Motorkühler tauschen

 

Nach etwas Untersuchung und dem neuen Job, habe ich den Wagen also der Werkstatt meines Vertrauens gebracht, denn den Kühler ohne Bühne zu tauschen erwieß sich als schwerer als gedacht. Außerdem kann ich keine Reifen montieren und wollte einfach nicht noch länger auf einen fahrbaren Untersatz warten. Also etwas Bares in die Hand genommen und kurzen Prozess gemacht.

 

Also, kurz darauf hatte ich einen fahrbaren, angemeldeten E55 AMG vor der Türe stehen. Sehr imposant, noch dreckig und mit zwei kleinen Macken die mir zuvor entgangen waren und/oder durch den Winterschlaf entstanden sind welche ich selbst beseitigen will. Die Erste ist, der Fensterheber rechts hinten funktioniert vom Motor her, aber der Seilzug ist ausgerissen, typischer Fehler in dem Alter, die Plastikrolle ist wahrscheinlich einfach ausgeleiert. Also steht ein Türverkleidung abbauen und tauschen an. Zweiter, der Klimakompressor streikt vermutlich, woran dies liegt, auch noch nichts schlüssig, vielleicht braucht er nur etwas Schmieröl. Wenn ich Zeit und Lust habe wird er ausgebaut und zerlegt. Die intensive Reinigung hat er auf jeden Fall mal in Form einer Zweieimerwäsche bekommen und schaut jetzt auch bedeutend schöner aus, der Lack ist wirklich in einem sehr guten Zustand, besser bzw ähnlich als mein E46 von 2003 war.

 

Ansonsten schnurrt der V8 wie der sanfte Riese der er ist, das Getriebe schaltet weich und für einen Wandler doch relativ flott (relativ!), es ist ja doch ein 20 Jahre alter Wandler und auf der Autobahn liegt er abgesehen von den besch.... Vordermüllreifen vom Vorbesitzer (wie kann man Syron Race Blabliblubb auf so einen Wagen aufziehen?!) wie eine Wuchtbrumme und dank aufgehobener Vmax lassen sich auch einige größere Autos ärgern denke ich (ausprobiert habe ich es noch nicht, über 250 kommt man ja schließlich seltener). Abgesehen davon ist er eher der behäbige und ich traue mich auch nicht ihn an der Ampel mit einem Vollgas aus dem Stand zu katapultieren, so ist er doch auch schon 20 Jahre alt. Aber auf der Bahn nach 15 Minuten fahrt geht es doch öfters mal gib ihm und der Kommentar eines Freundes der nicht Auto-Affin ist lautete:

"Bei 230 dachte ich erst einmal das wären 130, während ich mich gewundert habe, warum die anderen alle so langsam fahren und ich nochmal hin geschaut habe. Dann war ich erst einmal etwas verwirrt, so ist es doch erstaunlich leise, ruhig und den Geschwindigkeitszuwachs merkt man auch nur an der Tachonadel, die sich fast unrealistisch schnell bewegen kann."

 

Trotzalledem bin ich mir nicht sicher ob das Auto das Richtige für mich ist und so steht er seit heute wieder in mobile für einen stolzen Preis, denn ich habe es weder eilig, noch bin ich mir sicher, ob ich den sanften Riesen wirklich hergeben will!

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Thu Dec 15 17:02:34 CET 2016    |    Gany22    |    Kommentare (26)

Es war Spätsommer/Herbst 2016,

 

die Elise ist nach wie vor in der Werkstatt und nimmt wohl weitere Zeit in Anspruch, 2016 werde ich wohl nicht mehr unterwegs sein mit ihr...

 

So langsam machte sich also Frust breit, der Golf VII 1.6 TDI rappelt weiter, aber wirklich begeistern kann der Wagen mich nach wie vor nicht. Er ist halt praktisch, günstig, ausreichend komfortabel und sparsam und auch wenn ich einen Unfall mit ihm hatte wirkt er meistens doch sicherer und lässt sich schneller fahren als man es ihm Zutraut (weil er eben auch recht stark wankt und sich in Kurven neigt). Der Durchzug begeistert mich sogar richtig für die 110PS, er lässt gefühlt kaum nach bis er bei der Vmax angelangt ist. Wirklich ausreizen will ich diese aber inzwischen kaum mehr dank Temperaturen um den Gefrierpunkt, viel Nässe und früher Dunkelheit. Je nach Strecke fahre ich doch aber auch kurzzeitig mal knapp 180 wenn es trocken und sonnig ist.

 

So reift irgendann im September nachdem die Ersparnisse doch noch etwas her geben der Wunsch nach einem "vernünftigen" V8 mit guten Reisequalitäten. Definition von Vernünftig:

 

- Solide Technik

- Gute Ersatzteilversorgung und Preise

- Günstiger Einkaufspreis auf Tiefstniveau

- Schlichte, dezente Optik

 

Umso attraktiver wird langsam der W210 für mich, im Gegensatz zu aufgeblasenen Golf/A3 Modellen mit 1.8 Turbo und 300-400PS ist er standfest und sofern das Getriebe weich schaltet und der Motor ein klassischer solider Sauger, welcher sich nur durch die Doppelzündung (2x Zündkerzen pro Zylinder) und großem Hubraum von der Masse abhebt. Doch genau da liegen die guten Seiten, keine empfindlichen Teile, keine hohe Belastung für den Motor. Einzig der Rost macht mir Sorgen beim W210.

 

Mehr durch Zufall stoße ich also auf den E55 AMG in meiner Umgebung (keine 100km entfernt), komplett restauriert, Getriebe gespült, Motor nach einem Motorschaden getauscht, viele Kleinteile wie Fensterheber, aber auch teuere Teile wie die AMG AGA, die vorderen Bremsen und Stoßdämpfer wurden erneuert in den letzten 30t km oder sind in gutem Zustand.

 

Auch bei der Probefahrt und Besichtigung erweist sich dies als wahr und der Wagen steht wirklich für das Alter sehr gut da. Der Lack ist nicht überall perfekt, aber wir reden hier im Endeffekt eher von Dingen wie Orangenhaut, Kratzern im Klarlack und ein paar Steinschlägen (bei dieser Motorisierung und dem Baujahr würden mich keine Steinschläge oder gar keine Spuren eher überraschen!).

 

Und so kommt es wie es kommen musste, ich kann der Versuchung nicht widerstehen, der Wagen wird gekauft. Ein paar neue Hinterreifen gibt es noch dazu und alles Weitere obliegt meiner Obhut (alles versucht zu testen und ging soweit ich es beurteilen konnte gut). Das der Wagen Spaß macht, die Software im Rahmen der Saugermöglichkeiten minimalst auf 95er Super optimiert wurde (5% Mehrleistung angeblich), sowie die Vmax aufgehoben wurde finde ich ebenfalls nicht bedauernswert, es wurden allerdings auch keine Leistungskistchen/Tuningboxen oder Manipulationen eingebaut oder vorgenommen, welche die Daten abfälschen würden und den Wagen irgendwie im Wert mindern würden für mich!

 

Die Versicherung ist zwar happig, aber bis auf die Bremsen und die AGA sind keinerlei Teile teurer im Vergleich zur Serie des W210 (ein paar AMG Embleme und Kleinteile bei denen man Pech haben kann mal abgesehen, diese sind aber nicht für die Kernfunktionalitäten relevant).

 

So ist es nun, der Benz fristet nun sein Dasein in einer Tiefgarage eines Freundes welche ich angemietet habe und wartet darauf im Sommer angemeldet und gefahren zu werden für Reisen und etwas dem Spaß am V8-Cruisen. Ich hoffe er bereitet mir wenig Sorgen und viel Spaß und ich werde ihn nicht im Stadtverkehr quälen müssen, da mir auf Grund eines Berufswechsel der Firmenwagen bald weg fällt. Ob ich dann mich dafür entscheide den Mercedes wieder abzustoßen für ein günstigeres Alltags-Spaß Auto welches im Fall der Fälle auch im Winter nutzen kann oder nicht weiß ich allerdings noch nicht (ich bin nicht mehr darauf angewiesen dank S-Bahn Nähe).

 

Damit überlasse ich euch das Wort/Fragen.

 

Gute Fahrt und beste Grüße

Gany

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Mon Nov 14 15:48:50 CET 2016    |    Gany22    |    Kommentare (29)

Hallöchen ihr lieben Autofanatiker!

 

Wie angekündigt geht es weiter bei der Elise. Also, die Zylinderkopfdichtung habe ich mit mehreren guten Schrauberfreunden nach 4 Tagen und etwa 35Std. Arbeitszeit getauscht, aber seht einfach selbst anhand der Bilder.

 

Leider sollte der Tausch erfolglos sein, die Elise verbrennt im Anschluss große Mengen Öl (das Kühlwasser scheint allerdings nicht zu entschwinden). Warum ist leider eine gute Frage, bzw. wird wohl leider nur der KFZ-Meister des Vertrauens herausfinden/beheben dürfen. Hier einfach mal die Liste aller Dinge die gemacht wurden, bzw. gemacht werden:

 

 

 

 

Update:

  • ZKD ist getauscht, Motor wieder erfolgreich zusammen und dicht.
  • Ventildeckeldichtung getauscht, die Alte war nur noch zerfleddert
  • Zahnriemen schaut praktisch neuwertig aus, habe noch einen in Petto, wird dann in 20t km bzw. 2 Jahren getauscht
  • Keilrippenriemen wurde getauscht (der alte sah wirklich nicht mehr schön aus)
  • Wapu und Lima sind optisch neu, ebenso die Zündkerzen (zumindestens ist nicht alles an dem Wagen verbraucht und es wurde wohl sporadisch mal was gewartet)
  • Der Motor ist insgesamt in optisch (Laienurteil) brauchbarem Zustand, d.h. Laufbuchsen gut, Ventile gut, Kolben starke Ablagerungen
  • Fahrwerksdämpfer auf komplett weich eingestellt, wollen wir doch mal sehen ob das für etwas Komfort und weniger hoppe-hoppe-Reiter reicht.
  • Neue Reifen sind drauf und es schleift nichts mehr(175/55 vorne statt der illegalen 195/55 sind besonders wichtig gewesen)
  • Ölwechsel (und Filter) gemacht (die Suppe die da drinn war, war nicht mehr feierlich, immerhin Partikel waren wenig vorhanden)
  • Kühlflüssigkeit getauscht (leider habe ich unter Eile nicht mehr den Kühlwasser-Behälter gesäubert, Schande über mein Haupt)

 

 

Ausstehend:

  • Motor läuft unrund und es riecht nach unverbranntem Sprit, ist aber vermutlich Öl --> kommt demnächst in eine Werkstatt oder zu Komo-Tec
  • Einstellung Schaltgetriebe (die unteren Gänge 2,4 und vor allem Rückwärts muss ich etwas besser einstellen).
  • Lambda Sonde an ihren Patz bringen (die ist vom Vorbesitzer im Motorraum befestigt worden und nicht post-KAT wo eine abgeknipste sitzt! :eek: ).
  • Bremsen tauschen sobald die Beläge runter sind, die Scheiben sind auch schon an der Verschleiß-Grenze, habe da bisher leider wohl zu viel von der Nut mitgemessen und bin davon ausgegangen die hätten 1-1,5mm mehr. Ein totaler Laienfehler...
  • Fahrwerk eventuell tauschen gegen ein weicheres Originales (sobald eben eines günstig her geht!).
  • Elektrik überarbeiten "cleanen" (diese Verkabelung und die nicht funktionierende Nebelschlussleuchte sind keine dauerhafte Lösung aus meiner Sicht!).

 

So, das war so in etwa die Zusammenfassung, mir fehlt gerade etwas der Mut zu dem Thema noch viel mehr zu schreiben.

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Mon Oct 24 12:59:23 CEST 2016    |    Gany22    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Elise, Lotus, S2

schaltung-roverschaltung-rover

Hallo ihr Lieben,

 

dieser Artikel wird sehr selbstkritisch und geht um den bzw. die Lotus Elise.

 

Also, fangen wir doch einfach mal Hammer hart an! Ich habe die Elise also an einem Freitag Abend gekauft, es war bestimmt schon Mitternacht (ja ich bin Freitag nach der Arbeit gleich gefahren) und ich muss die Rückreise antreten. Leider eine sehr unangenehme Sache, denn es schüttet, es ist nass, die Elise hat weder ESP, noch ABS, noch Servolenkung, noch einen funktionierenden guten Scheibenwischer. Wie sich später herausstellen soll, hat sie sogar irgendeinen anderen Scheibenwischer als ab Werk, hier wurde also auch herum gebastelt. Warum auch? - Oh oh oh, da werdet ihr noch einiges zu hören bekommen. Die Frage, warum der Wagen TÜV hat (frisch) ist dabei vielleicht sogar die Größte!).

 

Also, ich fahre los und muss ehrlich sagen, die ersten KM sind irgendwas zwischen Qual, Umgewöhnen an den Rechtslenker und total schleichen, weil ich gefühlt nichts sehe, die Hinterreifen nur noch 2-3mm haben und ich den Wagen nicht gleich an die Wand semmeln will. Auf der Autobahn geht es nach den ersten 50-100km dann langsam, ich habe mich an den Wagen etwas gewöhnt und die Zeit vergeht gemütlich. Irgendwo zwischen Stuttgart und Ulm passiert es dann (ach wo genau es war, weiß ich nicht mehr, es war auf jeden Fall noch bedeutend näher an Stuttgart wie an München). Ich will schalten und der Gang springt raus und ich rühre im Nichts. Ja, richtig gehört ich rühre sprichwörtlich im Leeren. Erster Moment, Panik! Zweiter Moment, okay, Warnblinklichtanlage anmachen und an die Seite fahren, soweit es eben geht, mitten im Baustellenbereich natürlich, leichte Kurve auch noch. An die 80 hält sich ja eh keiner und nach kurzer Analyse stelle ich auch noch fest, der ach so nette Verkäufer mich ohne Warnweste und Dreieck fahren hat lassen. Sehr nett! Der erste Hilfe Beutel ist da ein schwacher Trost, denn der hilft mir auch nichts, wenn mir einer rein fährt. Ernsthaft, solche Sachen nehme ich doch nicht raus, wenn ich den Wagen verkaufe?!?!?!?! - Dazu gelernt, nächstes mal wird das bei einem Kauf abgecheckt!

 

Naja, also, ADAC angerufen, Polizei verständigt, 20-30Minuten später stehe ich an einer Behelfsausfahrt für eine Autobahnmeisterei oder so. Dann kommt der ADAC-Schlepper und ab geht es nach Nürtingen Merz & Pabst Cars, dem nächsten Lotus Dantler. Dort setzt mich dann der ADAC Fahrer noch bei einem Hotel ab und ich kann um 3-4 Uhr Nachts in eine Hotelbett fallen...

 

Am nächsten Tag nach etwa 3-4 Std. Schlaf bin ich erstaunlich erholt, das Hotel war aber auch für die eine Nacht nicht billig. Beim Lotus Händler darf ich dann natürlich fest stellen, dass die Werkstattmeister/Mechaniker natürlich Samstag frei haben, große Überraschung ;) . Aber ich darf selbst die Werkstatt benutzen, Werkstatthandbuch habe ich auch dabei. Also wird einfach mal unten alles abgenommen (Unterbodenverkleidung) um an die Schaltzüge zu kommen. Dort werde ich aber auch nicht schlauer. Die sehen intakt aus und hängen auch noch dort wo sie hängen sollten. Nach einiger Zeit kommt dann der Verkäufer des Lotus netter Weise vorbei und mit seiner Hilfe stellen wir fest, dass es nur die Kugel unten am Schaltknüppel ist, die aus ihrer Fassung/Pfanne raus gerutscht ist (Gut im Bild erkennbar). Da diese auch etwas ausgelutscht/alt wirkt, werde ich wohl auch neue Schaltzüge einbauen. Bis nach Hause sollte es aber zu mindestens reichen, einfach etwas sanfter Schalten. Das klappte dann auch und irgendwann am Samstag war ich daheim, am Sonntag haben wir Sie dann noch zu ihrer Garage überführt und ich Teile bestellt. Aus meiner Sicht ein ganz schönes Theater, der Wagen hatte mich aber definitiv schon irgendwie in den Bann gezogen.

 

Also Schaltzüge an einem Samstag getauscht, echt ätzende Arbeit, da man einfach keinen Platz hat und es einige echt unhandliche Stellen gibt an denen man vorbei muss, so mal schnell ist die Arbeit leider echt nicht gemacht. Seit dem geht es auch wieder einigermaßen, leider fehlt noch die Feinjustierung (der Rückwärtsgang geht kaum rein, fraglich ob das überhaupt an den Zügen liegt und die restlichen Gänge sind teilweise etwas hakelig).

 

Auf einer der nächsten Fahrten (und später) mit einem Freund aus dem Elise-Forum (die schwarze Ellie aus dem Bericht davor) stellen wir aber dann gemeinsam noch ein paar Dinge fest. Also, es befindet sich ein paar ungenießbare Niveau-Creme-Ablagerungen im Kühlwasser (also ZKD wohl zumindestens minimal defekt). Dann die Verstrebung als Aufnahme für den Abschlepp-Haken ist nicht original (Unfall? - Wie sich zum Glück heraus stellen soll ist Sie zwar vielleicht nicht perfekt/original, aber der Rahmen, die Crashbox und die Radaufnahmen sind alle für das Alter voll i.O.). Dann sind die Vorderreifen illegal (zu groß, schaben sogar wenn man voll einlenkt, was man bei dem Auto auch muss, da der Lenkeinschlag nicht so hoch ist und der Wendekreis für den Radstand somit erstaunlich groß ist. Also, ZKD muss gemacht werden und in dem Zuge auch noch ein paar weitere Dinge an dem noch originalen, nicht perfekten Rover-Maschinchen. Dazu neue Reifen, die falsche Verkabelung (nicht funktionierende Nebelleuchte, obwohl laut Vorbesitzer funktionierend). Die Bremsscheiben müssen auch neu gemacht werden, so wie es aussieht.

 

Also insgesamt ist die Liste ellenlang und vielleicht zur Hälfte abgearbeitet derzeit. Auch hat es mich gelehrt, beim Gebrauchtwagenkauf kann man nicht genug überprüfen und darf dem Verkäufer echt absolut gar nicht mehr vertrauen! Meine Aber dazu dann mehr in dem nächsten Bericht über den Eigenversuch des Wechsels der ZKD. Es sei nur so viel gesagt, die Elise ist jetzt in einer KFZ-Werkstatt und ich bin total Autoverrückt und es gibt jetzt noch ein kleines Sternchen bei mir im Fuhrparkhimmel ;).

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Mon Oct 17 11:27:23 CEST 2016    |    Gany22    |    Kommentare (23)

Hallo ihr Lieben!

 

Jetzt gibt es mal relativ zügig einen neuen Blogartikel! Der alte ist ja gerade einmal ein paar Tage jung.

Eigentlich kam der Kauf der Elise ja vor dem BMW, aber ich finde chronologisch passt das so besser! Tut mir Leid für @Ascender, du musst jetzt etwas weiter nach unten scrollen ;) .

 

Wie ihr vielleicht richtig beobachtet habt, habe ich inzwischen einen Firmenwagen und der BMW ist eigentlich viel zu ähnlich (Abmessungen, Komfort, Alltagstauglich, Diesel vs. LPG egal, beides sparsam!).

 

Deswegen stand er leider von Anfang Mai bis Juli fast nur noch. Ich habe aber trotzdem jede Fahrt damit genossen, das sportlich direkte aber komfortable Fahrwerk, die weniger sanfte aber direktere Servolenkung, die gute Balance, die tollen neuen Michelin Pilot Sport 3 Reifen und vor allem die Laufkultur sind halt doch dem Golf leicht überlegen. Aber relativ bald steht fest, das macht keinen Sinn, der BMW wird nicht gebraucht und zum vergammeln ist er zu schade, dank der super LPG-Anlage soll ein anderer viele KM mit ihm fahren und ihn Nutzen!

 

Der BMW soll weg :(

 

Gesagt getan, auf mobile, autoscout und kleinanzeigen war er Stück für Stück inseriert und nach ein paar Wochen bekam er auch eine Handwäsche, Politur, intensive Innenraumreinigung, Lederpflege, eben alles was ich auch von einem gepflegten, gebrauchten erwarte. Ich war eigentlich noch gar nicht damit fertig, ein paar Steinschläge mit dem Lackstift und eine Wachskur wollte ich ihm noch gönnen.

 

Ein paar Wochen später und nach ein wenig mehr Einsicht bzgl. des Verkaufspreises kamen dann erste ernsthafte Anfragen, der erste Interessent war dann aber nur bereit die Hälfte zu zahlen nachdem er wohl einen perfekten Neuwagen erwartet hat (er war und ist hoffentlich noch gepflegt, aber eben auch ein Gebrauchsauto). Da ich aber alleine dieses Jahr eine gute 4-stellige Summe erst investiert hatte, wollte ich ihn nicht gefühlt herschenken, auch wenn es noch ein paar typische Teile gab die demnächst anstehen würden.

 

Der zweite Interessent dagegen zeigt sich deutlich unkomplizierter, er hat eindeutig Interesse, ist nach der Probefahrt begeistert von der Autogasanlage (die Beste von über 10 gefahrenen Gas Wägen, leistungsstärkste, mit dem größten Tank und der harmonischsten Einbindung sowie Softwareoptimierung laut seinen Worten). Ich fühle mich natürlich geschmeichelt, habe ich doch bei der Wahl meines Umrüsters lange gesucht. Schlicht und ergreifend, er will den Wagen, über den Preis wird man sich relativ bald einig und er meldet ihn sogar um und will ihn nicht mit meinen Schildern überführen (finde ich super von ihm!).

 

Au revoir BMW!Au revoir BMW!

 

Und dann ging alles fast zu schnell, plötzlich war der BMW weg, was definitiv keine leichte Entscheidung war.

 

Der Weg zum Lotus:

 

Bevor der BMW aber weg war, habe ich immer mal wieder geschaut wie es denn so aussieht, ein Z4? - gefällt mir optisch nicht! Ein Z3 - wunderschön, aber technisch nicht so mein Ding und als 2.8 oder 3.0 auch verdammt teuer in gutem Zustand. Mercedes SLK, Nissan 350Z, Chrysler Crossfire, irgendwie hat mir nichts so richtig zugesagt. Ein Caterham war mir technisch zu aufwendig und meist zu verbastelt, da ist es mir zu undurchsichtig was gab es ab Werk, was ist dann ein Nachbau, was ist legal und was nicht. Zudem starten die Preise dort auch bei 20-25t € für gute Fahrzeuge. Die Elise ist dagegen zumindestens klar ab Werk zu erkennen und es gibt nicht so viele Nachbauten wie beim Caterham. Hat aber definitiv auch ihre Schwachstellen. Der Opel Speedster wäre zwar etwas besser von der Technik bzw. dem Preis, aber er lässt mich im Vergleich optisch einfach kalt. Eine gute Corvette erschien mir zu teuer und zu Sprit schluckend, dazu habe ich zu viel Respekt vor den über 300PS und der amerikanischen Zickigkeit. Ein Langstreckenfahrzeug brauche ich eigentlich nicht, da reicht mir mein Firmen-Golf wenn ich es vernünftig sehe. Also immer wieder den Markt gescannt und langsam Monat für Monat das Budget aufgestockt. Im Endeffekt hatte ich mich dann eben auf die Elise eingeschossen, auch weil ich zum Kesselberg bzw. den Alpen recht nahe wohne/arbeite.

 

So richtig zuschlagen wollte ich eigentlich erst wenn alles passt. Gerade im Moment wo ich akzeptiert hatte, dass eine nette Lotus Elise als Linkslenker, vielleicht als 111S mit 150PS und geringer Laufleistung mich wohl doch 20-25t € kosten würde kam dann ein Angebot zu mir geflogen, was ich davor gesehen hatte, aber aus vielen Gründen immer verneint hatte (Rechtslenker, viel Laufleistung und nur der kleine Motor mit 120PS). Nur der schlagende Punkt, die Elise war erneut im Preis gefallen (genau Summen will ich nicht nennen ;) ). So weit, dass ich einfach gemeint habe, wenn der Rahmen Unfallfrei ist, kann ich eigentlich alles durchtauschen und es lohnt sich für mich immernoch bzw. ich weiß wenigstens was ich habe und was wirklich neu ist!

 

Elise mit ÜberführungElise mit Überführung

 

Der Kauf!

 

Also, dann ging im Grunde alles ganz schnell, es wurde ein Termin vereinbart, mit meinen Eltern telefoniert (es ist einfacher mir von ihnen einen Teil des Kauferlöses vom BMW als Vorschuss zu leihen, wie wenn ich zur Bank gehe) und dann stand es fest: Ich fahre Freitag spät Abends 4 Std. hin und 4 Std. zurück queer durch Deutschland und wenn es passt, mache ich eine Anzahlung zur Elise. Vorrausgesetzt die beiden Interessenten vor mir machen dies nicht.

 

 

Gesagt, getan! Die anderen Interessenten wollten den Wagen zwar kaufen, aber Geld locker gemacht für eine Reservierung/Anzahlung hatten beide nicht. Also ich hin, und spät Abends das Ding angeschaut, Indikatoren für Unfallfreiheit, OK!, Bremsscheiben an der Verschleißgrenze, Bremsbeläge aber immerhin noch ganz OK für den Preis! Fahrwerksteile/Buchsen usw. OK! Reifenprofile hinten für den Popo, aber vorne noch 5-6mm, dafür zwar billige Reifen, aber mai, was erwarte ich für den Preis? Innenausstattung sowie Zustand ansonsten? Wollen wir gar nicht darüber reden! Für den Preis OK, hohe Ansprüche darf man da nicht stellen. Probefahrt? Mist, das Ding springt nicht an!!! Sie orgelt aber springt nicht an, also Diagnose ran, Nockenwellensensor kaputt... Gestern lief der Wagen noch meinte er, also gut, vertrauen wir ihm mal. Er bestellt also einen Neuen und baut ihn ein, wir einigen uns auf eine deutlich geringere Anzahlung wie ursprünglich ausgemacht und ich komme in einer Woche vorbei und wenn dann alles läuft (auch bei der Probefahrt) geht die Elise an mich.

 

Aufnahme rechteckig: OK!Aufnahme rechteckig: OK!Aufnahme rechtwinklig: OK!Aufnahme rechtwinklig: OK!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau so sollte es dann auch kommen, eine Woche später bin ich da, mache die Probefahrt, lege das Geld auf den Tisch und begebe mich auf die Heimfahrt! Müde aber glücklich und gleichzeitig total überfordert mit dem schüttenden Regen, dem bescheidenen Scheibenwischer, dem Lenkrad auf der falschen Seite und der Angst, gleich den Wagen zu schrotten!

 

Ausfahrt AlpenAusfahrt AlpenAusfahrt Alpen 2Ausfahrt Alpen 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber ich glaube das reicht jetzt erst mal für diesen Bericht, von den Problemen, den ersten Ausfahrten und Erlebnissen und der Begeisterung aller die den Wagen kennen bisher gibts dann demnächst was! Bis dahin schon mal die drei Bilder, damit ihr auch was zu optisch zu genießen habt!

Leider war das Wetter ziemlich mieß.

 

Ausfahrt Alpen 3Ausfahrt Alpen 3

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Wed Oct 12 11:16:27 CEST 2016    |    Gany22    |    Kommentare (43)

Hallo ihr Lieben!

 

Leider hatte ich dieses Jahr bereits zwei drei! (wurde letzte Woche angerempelt von einer Rentnerin mit ihrem Hyundai Kalos, also nochmal neu lackieren lassen den Golf...) Unfälle zu verzeichnen. Der Erste war relativ harmlos mit der Suzuki SV650, habe ich doch einfach die starke Bremsung meines Vordermanns zu spät gesehen weil ich kurz den Blick im Gegenverkehr hatte (das Grüßen eines anderen Motorradfahrers) und bin dann mit einer Vollbremsung und relativ geringer Endgeschwindigkeit in der Heckstoßstange eines Touaregs "gelandet" und dann seitlich abgestiegen (nicht ganz freiwillig) Das war aber eigentlich halb so wild. Gute 500 Euro Schaden am Motorrad (Plastikteile und Scheinwerfer für 250€ sowie lackieren für 300€) sowie von meiner Versicherung eine neue Stoßstange für den Touareg Blackline Edition (weil die sonst knapp 5000€ gekostet hätte und ich diese Summe dann ungerne aus eigener Tasche zahle!). Verletzt wurde dabei nur mein Ego...

 

Der Zweite Unfall um den es hier auch eigentlich gehen sollte war dann leider ein etwas Größerer, wobei das auch immer noch relativ ist. Es war ein typischer Arbeitstag und ich war im Anschluss noch privat unterwegs. Ich kannte die Strecke leider nicht, war nicht sehr fit, aber sehr gut gelaunt und habe die Strecke mit meinem neuen Firmenwagen ähnlich gefahren wie ich Sie eben mit meinem 3er BMW gefahren wäre. Ein großer Fehler!

 

Der genau Unfall her gang war dann wie folgend:

(alle Schilderungen nach bestem Wissen und Gewissen)

 

Ich fahre aus Richtung Süden kommend durch eine Kreuzung mit scharfer Vorfahrtstraße und denke mir, okay, keine Beschilderung, normale Straße, es geht leicht geschwungen gerade aus, 90-100km/h werden sicherlich passen. Also trete ich den 1.6 TDI recht ordentlich im 4ten Gang und beschleunige. Erste sanfte links Kurve, alles gut, sehr sanft, zweite Kurve deutlich stärker nach rechts, huii, die war aber für normales Landstraßentempo schon scharf, egal, keine Schilder gesehen, alles deutet darauf hin, dass die Strecke normal wieder weiter geht. Nächste Kurve geht nach links und taucht leicht ab ist leider schlecht einsehbar. Sekunden später bin ich über diese Kuppe und sehe wie die Kurve sich zu zieht. Der Golf taucht beim Einlenken voll in die Vorderachsfederung ein und rutscht schlagartig nur noch über die Vorderachse gerade aus. Typisches Untersteuern, weder ABS noch ESP greifen spürbar ein, warum weiß ich bis heute nicht, vermutlich waren die Programme überfordert oder ich habe es nicht gespürt. Ich rutsche also gemütlich von der Fahrbahn herunter, gerade auf einen Leitpfosten zu, plong, Leitpfosten weg, genau vorne Rechts getroffen. Im nächsten Moment kommt das rechte Hinterrad ebenfalls von der Straße ab und der Wagen bricht schlagartig aus, ich lenke wie vom BMW Drift Training gewohnt gegen und bringe den Wagen in eine relativ stabile rutschende Seitwärtsbewegung. Klong, Klong, Klong, Klong und Klong macht es, als ich die Zaunpfähle des Bauernfeldes (auf dem sich zum Glück keine Tiere befanden) mit dem Heck auf Höhe des Hinterreifens/ der hinteren Tür abrasiere. Jeder Pfahl sollte eine erstaunlich klein Delle hinterlassen und den Schweller leicht eindrücken. Kurz darauf kommt eine Feldeinfahrt in der ich das Auto dann wieder gerade richten kann und den Wagen dann wieder in normaler Position auf die Straße bringe.

 

Das Feld ist komplett leer, der Wagen ordentlich ramponiert, aber noch fahrtüchtig. Nur der Bordcomputer meldet mir zahlreiche interessante Dinge, wie einen defekten Scheinwerfer, Parkpiepser sowie ein paar weitere Warnzeichen. Ich also erst einmal nach Hause, Chef angerufen und ziemlich Panik. Der ist zum Glück ziemlich entspannt und nach einer Rüge am nächsten Tage wird sich dann auch einfach darum gekümmert, dass der Wagen wieder gerichtet wird.

 

Die Kurve bin ich noch mehrmals Privat und Beruflich gefahren, aber immer nur mit 60, max. 70km/h, mehr geht da kaum, ich war beim Unfall vermutlich etwa 90km/h schnell, zu schnell für die Straße, nicht zu schnell für legales Landstraßentempo...

 

Mit einem sportlicheren Auto mit mehr Gewicht auf der Hinterachse und guten Reifen (keine weiche Allwetterreifenmischung die bei aktuellen Temperaturen von 5-10° voll im Saft steht gefühlt) wäre selbst bei den 30° die es zum Unfallzeitpunkt hatte vielleicht kein so großer Schaden entstanden. Aber das kann ich weder beweisen noch hilft mir das, ich wusste ja um was es sich für Reifen handelt sowie das es ein Golf und keine Lotus Elise oder 3er BMW ist...

 

Was musste gemacht werden:

Ein neuer Reifen+Felge

Neue Stoßstange

Neuer Scheinwerfer

Neuer Kotflügel

Neue Motorhaube (ja sogar diese hat eine kleine Delle vom Leitpfosten/ersten Zaunpfahl)

Schweller ist leicht eingedrückt wird wieder rausgezogen

Dellen rausgezogen oder gespachtelt

Anschließend noch lackiert und neue Wachsversiegelung aufgebracht

Vermutlich noch ein paar Kleinigkeiten

 

Endpreis knapp 5000€

 

Vom Unfall sieht man aber nichts mehr und auch die Lackierung ist sehr gut geworden. Seit dem fahre ich mit dem Golf und auch den anderen Fahrzeugen die Kurven etwas vorsichtiger!

 

Liebe Grüße und allzeit sichere und unfallfrei Fahrt!

Euer Philipp

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