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FUBA am G6 for dummies

Meine Fahrzeugpflege-Erfahrungen und meine "Umbauten" am G6 GTI

18.09.2010 14:15    |    Luxcoyote    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Applicator, Applikatoren, Detailing Applicator, Fahrzeugpflege, FOTOANLEITUNG, Handpad, Handpads, Pad, Pads, Pflege, Schaumstoffpads, Schaumszoffpad

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Hallo Leute,

 

Nachdem ich nun meinen Wagen frisch versieglt/gewachst habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, einen Vergleich über die genutzen Hand-Pads zu erstellen.

 

Bei der Aufbereitung meinse Wagens, kamen 2 verschiedene Pads in den Einsatz. Wie einige von euch wissen, mag ich sehr gerne die Produkte von Meguiars (aber nicht nur), aus diesem Grund gehören natürlich die Meg Soft Foam Pads zu meinem Bestand. Zusätzlich hab ich aber noch die 'No-Name' Pads von Shinerama (SR) in Gebrauch.

 

Die Frage die sich stellt, ist ob die Pads von SR in der Anwendung an die Soft Foam von Meguiars rankommen?

 

Bereits bei der ersten Betrachtung fällt auf, dass die Pads von Meg zwar einen kleineren Durchmesser haben als die SR-Pads, dafür aber mehr Volumen haben. Die SR sind im Gegensatz flauschiger und saugen deswegen das aufgetragene Produkt auch schneller auf. Die Struktur der Meg-Pads ist rauher, sodass das Produkt länger auf der Oberfläche verbleibt und somit auch mehr Produkt an die zu behandelnde Stelle gelangen kann. Die SR, da sie weniger Volumen haben, sind eher mit dem benutzten Mittel vollgesaugt.

 

Die vorausgegangenen Erläuterungen beziehen sich auf den Einsatz mit flüssigen Produkten. Beide Pads haben sich nach dem Einsatz vom DJ Lime Prime, in der Waschmaschine bei 60°, leider giftgrün verfärbt. Der Pad von Meg ist meiner Meinung nach, zum Auftragen von flüssigen Produkten, besser geeignet wie der SR, da er das Mittel nicht vollständig aufsaugt, während der SR-Pad relativ zügig durchnässt ist.

 

Beim Auftragen eines Hartwachses schenken sich beide Pads jedoch nichts, beide Pads nehmen das Wachs (hier das Collinite 476s) sehr gut auf. Das Wachs lässt sich mit beiden Pads wunderbar auftragen. Das Meg-Pad passt genau auf die Dose des 476s (so als wäre es der Deckel der Dose), während das SR-Pad, mit dem grösseren Durchmesser, die Ränder der Dose etwas überschreitet. Trotzdem schränkt dies die Aufnahme des Produktes in keinster Weise ein. Da die SR-Pads flauschiger sind, lassen sie sich gut in der Dose 'zusammenknüllen' um das Produkt aufzunehmen.

 

Da die SR-Pads nicht so robust wie die von Meg sind, gehen sie auch eher kaputt, sie reissen eher auf als die von Meg.

 

Dimensionen :

 

Meg-Pads :

 

Durchmesser : 102mm

Höhe : 28,66mm

 

SR-Pads :

 

Durchmesser : 110mm

Höhe : 18,57mm

 

Fazit :

 

Abschliessend kann man sagen dass die Meg-Pads, da sie robuster sind, langlebiger als die SR-Pads sind, jedoch ist das Preis/Leistungs Verhältnis der SR-Pads nicht zu schlagen. Die Pads von SR sind sehr gut für den 'täglichen' Gebrauch geeignet (zum Beispiel : Auspuff und Felgen polieren/versiegeln), sowie zum Auftragen von Hartwachs. Bei flüssigen Produkten bevorzuge ich aber die Pads von Meguiars.

 

Schlusswort : Bei mir werden in Zukunft beide Pads zum Bestand meiner Zubehörartikel gehören!


13.09.2010 23:28    |    Luxcoyote    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: #21, 476s, auspolieren, Collinite, Dodo Juice, Fahrzeugpflege, Foam, Gun, Handwäsche, Lime Prime, Lime Prime Lite, Meg, Meguiars, Pflege, Versiegelung, Wachs, Wax, Zubehör

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Liebe Pflegegemeinde,

 

Der Winter steht in ein paar Wochen vor der Tür. Da meine Garage nicht geheizt ist und das wachsen bei wenigstens 15-18 Grad erfolgen soll, war ich auf der Suche nach einem dauerhaften Schutz für den Lack meines G6 GTI. Mir wurden hier im Forum verschiedene Produkte vorgeschlagen, anfangs war ich mir nicht sicher ob ich eine Versiegelung, ein Wachs oder eine Versiegelung, getoppt mit einem Wachs auftragen sollte.

 

Wie im Fred beschrieben, gehen die Meinungen deutlich auseinander, was das Toppen einer Versiegelung mit einem Wachs angeht. Als Wachs wurde mir das Collinite 476s vorgeschlagen, als Versiegelung hab ich mich für das #21 entschieden.

 

 

 

Da nicht ganz klar ist, welche Methode die gute oder bessere ist, habe ich beschlossen einfach 3 Varianten in einem Dauertest auszuprobieren :

 

Variante 1 :

 

Versiegelung in Schichten mit Meg Mirror Glaze #21 Synthetic Sealant

 

Variante 2 :

 

Wachsschicht mit dem Collinite 476s

 

Variante 3 :

 

Versiegelung in Schichten mit Meg Mirror Glaze #21 Synthetic Sealant

Wachsschicht mit dem Collinite 476s

 

 

 

 

Zu allererst musste der Wagen für das Vorhaben vorbereitet werden und somit einer Pflegekur, zur bestmöglichen Aufnahme der Produkte, unterzogen werden:

 

Der Wagen wurde demnach vor 3 Tagen mit der Foam Gun vorgereinigt, dann mit der 2 Eimer-Technik gewaschen und getrocknet. Stellenweise wurde der Lack vorgestern mitels der DJ Supernatural Detailing Clay und dem DJ Born Slippy geknetet. Das Born Slippy ist sehr ergiebig und die DJ Knete ist sehr einfach im Gebrauch. Da der Wagen regelmässig gepflegt wird, war die Ausbeute der Knete sehr gering. Die gekneteten Stellen wurden anschliessend mit dem NXT Car Wash nochmals gewaschen und getrocknet.

 

Der Lack wurde dann stellenweise mit ScratchX behandelt. Als Lackreiniger kamen dann noch das DJ Lime Prime, sowie das DJ Lime Prime Lite zum Einsatz, beide Produkte sind sehr einfach (per G220) zu verarbeiten, sind sehr ergiebig und verbreiten einen angenehmen Citrus-Geruch.

 

Da der Lack nun bestens vorbereitet war, widmete ich mich alsbald dem eigentlichen Vorhaben. Um die 3 Varianten bestens vergleichen zu können, habe ich das Dach einfach geistig in 3 Zonen aufgeteilt. Die Variante 1 wurde im vorderen Bereich (vordere Windschutzscheibe bis hin zur B-Säule) angewendet. Die 2. Variante wurde auf die Zone zwischen B-Säule und Anfang des kleinen Fensters in der Hintertür aufgebracht. Und Variante 3 kam dann folglich in dem übrig gebliebenem hinteren Bereich zum Einsatz.

 

Erste Betrachtungen : 

 

Die Verarbeitung beider Produkte unterscheidet sich in dem Sinn schon mal dass beide Produkte anders aufgetragen wurden.

 

Das Meg Mirror Glaze #21 habe ich mit der Maschine (Meg G220) aufgetragen (kann aber laut Hersteller auch per Hand aufgetragen werden). Das flüssige Produkt vor Gebrauch gut schütteln, es ist lila und riecht nach Ölen und Synthetic (riecht aber nicht mal schlecht). Einfach ein par 5 Cent grosse Klekse auf das Pad geben, die Maschine auf Stufe 1-2 stellen und die Versiegelung gleichmässig auftragen. Das Auftragen geht sehr leicht von der Hand. Das Produkt, laut Herstellerangaben, dann nach 10 Minuten Trocknungszeit mittels eines MFT wieder abtragen, das Produkt liess sich ohne Mühe vom Lack abtragen und auspolieren. Zur Zeit ist die 3. (und letzte) Schicht in Arbeit. Nach dem Auspolieren ist der Lack so glatt dass man eigentlich Curling drauf spielen könnte.

 

Das Collinite 476s wird folglich, da es ein Hartwachs, ist per Pad auf den gesäuberten Lack aufgetragen. Das Produkt lässt sich leicht per Pad aus der Dose entnehmen und ist ebenfalls sehr einfach aufzutragen. Trocknen lassen (dry to a haze) und mittels MFT dann wieder abtragen und auspolieren. Das Abtragen geht nicht so leicht wie beim #21, dies liegt aber eindeutig an der Konsistenz des Wachses.

 

Was den Glanz angeht, ist zu sagen, dass weder die Versiegelung, noch das Wachs sich etwas schenken. Der Glanz beider Produkte ist sehr ausgeprägt, dies liegt aber mit Sicherheit vorwiegend an der Vorbehandlung des Lackes mit dem DJ Lime Prime. "Spieglein, Spieglein auf dem Lack,...". Ergänzend ist zu sagen, dass das 476s den Hang hat kleine Staubkörner anzuziehen. Diese Staubkörner bekommt man nicht mit einem MFT weggewischt, lässt man aber behutsam den Finger über den Lack streifen, sind die Mini-Flusen verschwunden. Sieht man flach über den Lack, kann man die Staubkörner in den Zonen 2 & 3 gut erkennen, es handelt sich nicht um Produktreste, als das Wachs auspoliert war, waren keine solchen Staubkörner zu erkennen. Nach dem auspolieren des 476s, war der Lack eigentlich recht stumpf und ich war etwas vom Resultat enttäuscht. Nach ein par Stunden war der gewachste Lack zwar glätter, aber kommt nicht an die Glätte des #21 heran.

 

Die Beifahrerseite und die Frontschürze sind noch zu versiegeln, voraussichtlich wird die erste Ausfahrt übermorgen stattfinden. Wenn sich das Wetter noch ein par Tage hält, werde ich Bilder vom Resultat posten, sobald der erste Regen einsetzt werd ich berichten...

 

bis dahin allzeit knitterfreie Fahrt

 

mfg

 

 

 

 

So Leute, heute haben wir den 26/09/2010,

 

als es dann vorgestern geschüttet hat als ob die Welt untergehen würde, hatte ich natürlich keine Kamera dabei :mad:.

 

Gestern Morgen hat es dann wieder geregnet, also sofort mit dem Wagen vor die Tür und das Ganze mal geknippst. Also einen Unterschied bei den verschiedenen Schichten und Produkten konnte ich nicht erkennen. Unterschiede beim beading, zu deutsch Abperleffekt, gab es keine zu erkennen, kann aber auch daher kommen, dass der Wagen erst behandelt wurde. Das sheeting, zu deutsch ablaufendes Wasser, läuft grossfläschig von der Motorhaube, wenn die Tropfen sich erst mal gesammelt haben, fliesst das Regenwasser sturzbachähnlich über die Haube hinweg zu Boden. Nach kurzer Fahrt, nachdem der Regen eingestellt hatte, waren nur noch wenige Tropfen auf dem Lack haften geblieben, ich bin vom Resultat begeistert :D. Einbussen am Glanzgrad gibt es auch keine zu bemängeln. Wirklich interessant wird es wohl erst in ein par Wochen, wenn denn dann Unterschiede zu erkennen sind.

 

mfg und bis bald ;)

 

06/10/2010

 

Hallo Leute,

 

nach dem verregnetetn Wochenende, wurde der Wagen vorgestern mit leichtem Strahl gefoamt, danach mit der 2 Eimer-Methode mit NXT-Car Wash gewaschen, der Wagen glänzte als wäre er gerade erst aufbereitet geworden :D. Gestern hat es dann wieder gereget wie Sau, der Wagen stand den ganzen Tag vor der Tür, einen Unterschied zwischen den 3 Varianten gibt es nicht zu erkennen, das beading und das sheeting verhalten sich wie am ersten Tag :D

 

mfg und bis bald ;)

 

30/10/2010

 

Wagen mit Meg NXT-Car-Wash gewaschen (2 Eimer-Methode). Der Glanz des Wagens ist immer noch der gleiche, beim Abspritzen der Seifreste war festzustellen dass das sheeting und das beading sich keinesfalls verändert haben :D.

 

mfg und bis bald ;)

 

30/01/2011

 

Nach 3 Wäschen in den 2 letzten Monaten in der Waschanlage (billigstes Programm ohne Schnickschnack) (ja, ja, ich weiss, aber bei Minusgraden funzt die Handwäsche nicht, und da ich ein dreckiges Auto nicht leiden kann, gab es nur die Alternative der Textilwaschanlage) kann ich immer noch behaupten dass die Wirkung vom sheeting und beading noch immer fast unverändert wirkt. Die Wirkung hat vielleicht etwas an Biss verloren, aber nach der geschilderten Behandlung mit Handwäsche und Waschanlage ist es normal dass die Wirkung etwas nachlässt. Der Glanz des Wagens ist nach der Wäsche unverändert, der Wagen sah nach den 3 Wäschen nicht einfach nur sauber aus, sondern wie erst gerade vom Verkäufer abgeholt. Unterschiede zwischen den Varianten waren bisweilen nicht zu erkennen. Bin gespannt wie es in ein paar Wochen mit der Wirkung aussieht.

 

mfg und schönen Sonntag...

 

25/02/2011

 

Liebe Gemeinde,

 

Nach einer weiteren Wäsche vor 2 Wochen (diesmal aber per Hand da das Wetter es zuliess) habe ich nun heute auf die Schnelle ein par Bilder des Abperleffektes gemacht (Bilder 26-31). Es ist nun deutlisch festzustellen dass der Effekt bei allen 3 Varianten erheblich abgenommen hat, die Grösse der Wasserperlen ist deutlich geringer geworden, da die Perlen nun kleiner sind, hat sich ihre Anzahl erheblich verfielfacht. Einen eigentlichen Unterschied zwischen den 3 Varianten gibt es allemal noch immer nicht, die Wasserperlen spiegeln in den 3 Bereichen die gleichen Eigenschaften wieder. Auch in Sachen Glanz kann ich sagen dass der Lack nach der letzten Wäsche nichts an Glanz verloren hat, und dies wiederum in den 3 Zonen. Und all dies wenn man bedenkt dass die Aktion schon vor über 5 Monaten begonnen wurde, ich bin zufrieden,

 

Der nächste, und dann wohl letzte Vergleich mit Schlussfazit wird dann im April hier niedergeschrieben werden...

 

bis denne...


12.09.2010 00:34    |    Luxcoyote    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: Erfahrungen, Fahrzeugpflege, Foam, Foam Gun, Gun, Pflege, Valet, Valet Pro, VP, Zubehör

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Liebe Pflegeverrückte,

 

Ich habe mir lange überlegt, ob ich mir denn nun eine Foam Gun zulegen soll, oder nicht! Als ich die Foam Gun im Net (youtube) entdeckte, wusste ich erstens mal nicht, dass es so was überhaupt gibt, welches die Vorgehensweise, sowie Zweck dieser Foam Gun ist. Aber ich fand's irgendwie geil, wie die Wagen von der Schaumschicht bedeckt wurden. Auf Anhieb klinkte sich mein Verstand aus und aus den Tiefen meiner Zentrale meldete sich eine Stimme mit zwei Worten : "Haben muss"

 

So weit so gut, hab mich dann im Net mal über die Snow Foam Gun informiert und auch das Pflegeforum sowie die Faq hier befragt. Störend bei dem Ganzen fand ich in verschiedenen Videos die extreme Schaumbildung, die nicht nur wie ein Schneeteppich auf dem Wagen verblieb, sondern auch auf dem Asphalt. Meine Partnerin äusserte Bedenken wegen dem verbleibendem Schaum, schliesslich könnten die anderen Hausbewohner dies als störend empfinden. Demnach legte ich das Projekt Foam Gun mal auf Eis.

 

Allerdings hat es mich bei jeder Bestellung bei den Angelsachsen in den Finger gejuckt : "Drück ich auf "buy" oder eher nicht?" Bei der vierten Bestellung kam ich dann nicht mehr um den besagten Button herum und schon befand sich der besagte Artikel im Warenkorb, doch diesmal blieb er auch im Warenkorb, denn bei den 3 anderen Bestellungen befand er sich immer im Warenkorb, hab ihn dann aber immer wieder dem Korb entnommen.

 

Bestellt hab ich also die Foam Gun zum Preis von £49.95 in Verbindung mit dem Valet Pro pH Neutral Snow Foam (5L) für £16.95. Am letzten Mittwoch ist das Paket dann angekommen, gleich die Verpackung aufgerissen und das Ding inspiziert. Der erste Eindruck : Das Ding scheint von robuster Qualität zu sein, nur der 1 Liter Behälter ist vom ersten Eindruck her nicht so wie erwartet. Auf dem Beispielbild des Anbieters sieht der Plastik des Behälters irgendwie fester, robuster und strapazierfähiger aus, als er in Wirklichkeit ist, ausserdem wies der Behälter bereits beim Auspacken eine kleine Delle auf :( . Die Delle ging dann aber zum Glück nach dem ersten Füllen wieder raus :).

 

Da ich den Wagen erst am letzten Samstag frisch gewaschen hatte und es sowieso den Rest der Woche regnete, konnte und wollte ich das Ding nicht gleich einsetzen/testen.

 

Gestern Abend war es dann soweit, gleich nach der Arbeit nach Hause und das Material bereitgestellt. Das Valet Pro geöffnet und gleich mal dran gerochen, hat eigentlich keinen bestimmten Geruch, ausser dem einer Seifenlauge. Dann gleich die Fingerkuppe eingetaucht, das Ding ist wirklich sehr, sehr seifig. Man sollte aufpassen dass man nix verschüttet, ansonsten besteht extreme Rutschgefahr. Laut Gebrauchsanweisung sollte man das Produkt bei leichter Verschmutzung mit 1:25 mischen und bei grosser Verschmutzung mit 1:15. Da ich aber kein Rechenkünstler bin :eek: hab ich das Produkt mal auf's Geratewohl mit 1:3 :eek:(nachher nachgerechnet), demnach 1/4 vom Produkt mit 3/4 Wasser, vermischt :eek: Beim nächsten Mal werd ich dann sehen wie das Ganze sich mit einem anderen Mischverhältnis des Produktes verhält.

 

Das Ding dann an den Hochdruckreiniger angeschlossen und "Wasser marsch". Die Verarbeitung des Produktes kann man mit 2 verschiedenen Einstellungen beeinflussen. Den Schaumstrahl kann man von einem "normalen" Strahl (ähnlich wie aus einem Gartenschlauch ohne jeglichen Aufsatz) bis hin zu einem breit gefächertem Strahl, per Drehung an der Düse, einstellen. Die Austrittsrichtung des Strahles ist vertikal, somit kann man den Wagen schön von links nach rechts einschäumen. Mittels des oberen Einstellrades kann man die Stärke/Dichte des Schaums beeinflussen, ändert man die Dichte, erfolgt diese nicht gleich mit der Einstellung. Die Dichte des Schaums kann man nicht beim Austritt des Produktes aus der Düse erkennen, sondern erst wenn das Produkt auf dem Wagen hinterlassen wurde. Der Betrieb der Lanze erlernt sich sehr schnell und ist sehr bedienerfreundlich.

 

Das Valet Pro, leider kann ich es nicht mit anderen Produkten vergleichen, ist sehr ergiebig, ich hab meinen Wagen gleich vollständig "eingeschneit", in der Zwischenzeit hatte ich schon einige Zaungäste, sodass das Produkt beim Quatschen, schon einzutrocknen drohte. Nach einer 20 Minütigen Einwirkzeit (was definitiv zu lange ist), habe ich den Wagen dann noch einmal vollständig eingesprüht und nach etwa 10 Minuten das Produkt per Hochdruckreiniger vom Wagen entfernt. Resultat : 1A+ :D. An den grössten Schmutzfängern, den Felgen und Schwellern haftete kein Dreck mehr :D, hat sich also gelohnt!

Den Wagen danach noch mit 2 Eimer Methode gewaschen und getrocknet. Der Schaum, obwohl recht dicht aufgetragen, löste sich eigentlich, glücklicher weise (der Nachbarn wegen), recht schnell auf dem Asphalt auf.

 

Nach meinem Wagen, musste dann der von meiner Partnerin herhalten, eigentlich wollte ich ja Fotos vom Resultat machen, doch als die beiden Wagen fertig waren, war es bereits 21:30 Uhr und dunkel, Bilder wären also sinnlos gewesen, die werden dann nachgeholt. Der 1 Liter Behälter ist nach 3facher Benutzung noch nicht leer und reicht wenigsten noch für 1 oder sogar 2 Anwendungen!

 

Heute Nachmittag musste dann auch noch der Tiguan vom Schwiegervater herhalten, dazu gibt es keine Bilder. Da ich noch am testen bin, hab ich das Mischverhältnis geändert, weniger Produkt und mehr Wasser (1:15). Der Schaum ist mir bei diesem Mischverhältnis nicht dicht genug und "läuft" relativ zügig über den Lack zu Boden. Da der Schaum relatif schnell abfliesst, geht die Einweichfunktion teilweise flöten. Ich werde beim Verhältnis 1:4 bleiben, ausserdem sieht es mit 1:4 spektakulärer aus.

 

 

 

Fazit :

 

Notwendigkeit :

 

Nicht unbedingt nötig, aber nicht unnötig! Hängt vom Verschmutzungsgrad des Wagens ab!

 

Bedienung :

 

sehr bedienerfreundlich!

 

Zeitaufwand : (in 4 Phasen)

 

1) Vorbereitungsphase :

 

in 5-10 Minuten einsatzbereit (Arbeitskleidung anziehen/HDR aufstellen/Wasseranschluss/Produkt mischen)

 

2) Einsprühphase :

 

das Einsprühen geht recht schnell --> (nicht mal) 5 Minuten! (zeitaufwendiger ist danach das waschen und trocknen)

 

3) Einwirkphase :

 

5-10 Minuten (hängt von der Dichte des Schaums ab --> weniger dichter Schaum trocknet eher, macht aber sowieso mehr Spass mit dichtem Schaum :D)

 

4) Absprühphase :

 

(nicht mal) 5 Minuten

 

 

SCHLUSSFAZIT :

 

GEILES SPIELZEUG :D