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FUBA am G6 for dummies

Meine Fahrzeugpflege-Erfahrungen und meine "Umbauten" am G6 GTI

02.12.2011 19:19    |    Luxcoyote    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Etiketten, Fahrzeugpflege, Felgenpflege, Felgenversiegelung, Flasche, Folie, FOTOANLEITUNG, gepflegten, Grit Guard, Handwäsche, Meguiars, Pflege, Pflegeregal, Pflege-Zubehör, pimp, pimpen, Pulle, Review, Sprüher, Teil, Test, Wheel, Wheel Guard

Willkommen zum zweiten Teil meiner Pimp-Aktion,

 

Als ich mit der Fahrzeugpflege begann erwarb ich in Deutschland bei einem Fahrzeugaufbereiter zwei schwarze 13,5 Liter Grit Guard Eimer von Meguiars. In Sachen Qualität gibt es nichts zu meckern, die Eimer sind sehr robust und ich möchte sie nicht mehr missen, doch mit der Anschaffung des durstigen Yeti's (Bild10) reichte ein 13,5 Liter Eimer nicht mehr aus, also musste ein zusätzlicher, grösserer Eimer (20L) her. Durch DiSchu's Blog kam mir dann die Idee dass ich meine Eimer auch beschriften könnte, sieht eben netter, professioneller und persönlicher aus. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an DiSchu für die bereitgestellten Vorlagen.

 

Die Vorlagen habe ich mittels Photoshop bearbeitet und mir 3 verschiedene Symbole, da ich ja 3 Eimer habe, erarbeitet. Die Eimer sind mittlerweile aufgeteilt in Shampoo-, Spül- und Felgeneimer und werden seit geraumer Zeit auch in der Konstellation benutzt.

 

Damit die Farbe auf den bedruckten Folien nicht gleich wieder verwischt wird, habe ich (wie bereits bei den Pullen in meinem vorherigen Artikel ) die Folien nochmals mit einer Folie überklebt. Da zwei Eimer schwarz sind und ich auf eine durchsichtige Folie drucken wollte, hatte ich bei jenen Beschriftungen alles Schwarze in Gelb umgewandelt. Als die Folie bedruckt war und ich sie aufkleben wollte, musste ich feststellen dass die Farbe nicht kräftig genug war, obwohl ich eigentlich sehr kräftige Gelb- und Blautöne ausgesucht hatte. Das war also ein Satz mit X...das war wohl nix.

 

Ich habe dann die Folie für den Shampoo-Eimer aufgebracht und ich finde das Resultat kann sich sehen lassen; ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nachdem bekleben des weissen Eimers ging es dann im Schweinsgalopp wieder in die gute Stube zum überarbeiten der Etiketten für die beiden anderen Eimer. Ich entschied mich einfach für ein weisses Etikett das ich dann mit einer durchsichtigen Folie überklebte. Wieder runter in die Garage und wieder ans Bekleben : das Resultat ist nicht so wie anfänglich (durchsichtige Folie) erwünscht, doch ich finde es passt.

 

Alles in Allem finde ich die Aktion gelungen, ich bin jetzt nur noch auf dieHaltbarkeit der Etiketten gespannt...


30.11.2011 20:21    |    Luxcoyote    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Cg, Chemical Guys, Citrus, Citrus Bling, Detailing, Detailing Applicator, Dodo Juice, Einkaufsliste, Erfahrungen, Etiketten, Finish Kare, Flasche, gepflegten, glänzende, Handpad, Marke, Meg, Meguiars, my, Pflege, Pflegeregal, Pflege-Zubehör, Pimp, pimpen, Pulle, Sprüher, Test, Valet, Valet Pro, Valet Pro Citrus Bling, Vierkant, VP, Wax, Zubehör

Liebe Gemeinde,

 

Nach langer Zeit, habe ich nun endlich mal wieder etwas Zeit für die Fahrzeugpflege und meinen Blog gefunden.

Vor einigen Wochen, beim Lesen der Blogs der User Dischu und Elchtest2010 , kam mir die Idee, dass ich mein Zubehör auch mal pimpen könnte. Dazu zählen meine Wascheimer mit Grit Guard Einsatz (ein kleiner Bericht hierüber wird noch folgen), sowie auch die verschiedene Pullen für Mischprodukte.

 

Ich fand schon immer störend dass, die per Dymo aufgeklebten Etiketten, sich bei den Pullen leider sehr schnell wieder lösten. Das Beschriften per wasserfestem Stift misslang mir immer wieder; wegen meiner Sauschrift bekam ich das nie ordentlich hin (Bild1), ausserdem verwischt die Aufschrift dann doch in Verbindung mit den damit befüllten Mitteln.

 

Bevor ich aber auf weitere Einzelheiten eingehe, möchte ich mich zuerst bei Dischu und Elchtest2010 bedanken, die so nett waren, mir einige Vorlagen für die Etiketten zukommen zu lassen. Zuerst mussten gescheite Pullen her, hier habe ich mich für die gleichen Pullen wie Elchtest2010 entschieden. Die Vierkantpullen lassen sich irgendwie ordentlicher zusammenstellen als die runden. Die erworbenen Behälter sind von robuster Qualität, auch die Sprüher funktionieren tadellos --> alles genau so wie von Elchtest2010 in seinem Blog beschrieben.

 

Nach langem Suchen habe ich dann auch eine bedruckbare, durchsichtige Folie im Fachhandel gefunden, das Resultat konnte sich zwar sehen lassen, doch leider verwischte die Farbe auch hier ziemlich schnell auf der Folie. Die Lösung zum Problem war ganz einfach : Folie bedrucken und eine zweite Folie auf die bedruckte kleben; zuschneiden und auf die Pullen kleben. Die Etiketten habe ich (teils mittels der Vorlagen von DiSchuh und Elchtest2010) im Photoshop erstellt und bearbeitet, dann in eine Worddatei ein- und zusammengefügt und ausgedruckt.

 

Als ich die Etiketten fertig ausgedruckt und zugeschnitten hatte, musst ich feststellen dass ich mehr Etiketten als Pullen hatte, demnach wurde gleich eine weitere Bestellung der besagten Pullen getätigt. Sobald die Pullen ankommen, werden sie befüllt und mit den restlichen Etiketten beklebt. Ich finde das Resultat kann sich sehen lassen und nun herrscht auch wieder mehr Ordnung im Regal und man kann gleich erkennen welches Mittel sich mit welchem Mischverhältnis in den vielzähligen Pullen befindet. Die 500ml Pulle gefällt mir sehr gut, ist nicht zu klein und nicht zu gross, dadurch lassen sich mehrere Produkte bei Bedarf auch mal leichter transportieren.

 

Fortsetzung folgt...


04.03.2011 13:11    |    Luxcoyote    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Applicator, Applikatoren, Detailing, Detailing Applicator, Eurow, Even Coat, Fahrzeugpflege, Meg, Meguiars, Microbibre, Microfiber, Pad, Pads, Pocket, Pocket Applicator, Shinerama, Test

Ist dieser Bericht nützlich für dich?

Liebe Gemeinde,

 

In diesem Artikel möchte ich euch meine Erfahrungen zu verschiedenen Microfaser-Pads (MF-Pads) mitteilen. Diesen Bericht hatte ich eigentlich gegen Ende 2010 begonnen, doch eben nie veröffentlicht, geschweige denn richtig zu 'Ende' gebracht. Doch nun ist der Augenblick gekommen wo ich den Bericht wieder aufgerufen habe und zum Entschluss gekommen bin ihn zu vervollständigen und endlich zu veröffentlichen, denn ansonsten hätte ich ihn auch einfach löschen können...auf geht's ;)

 

Zu den ausgewählten Produkte gehören :

 

Even Coat Applicator Pads von Meguiars

 

Microfibre Detailing Applicators von Shinearama

 

Round Microfibre Pocket Applicator von Eurow

 

Erste Betrachtungen :

 

Verpackung und Beschaffenheit

 

Die Pads von Meguiars kommen im Zweierpack daher und sind von einer Kartonverpackung umhüllt. Die Pads sind durch die offene Verpackung jedoch nicht geschützt und könnten, was bei mir zum Glück nicht der Fall war, bereits bei der Lieferung oder beim Kauf im Laden verschmutzt sein. Die Pads sind von weisser Farbe und sehr weich und flauschig; erster Eindruck : 1A Verarbeitung, umweltfreundliche aber schlechte Verpackung.

 

Die No-Name Pads von Shinerama (2 Stück) sind nebeneinander in einer werbefreien Plastikfolie eingeschweisst, ein kleiner Aufkleber trägt das Markenzeichen Made in China. Die Pads sind von blauer Farbe und weich, fühlen sich aber irgendwie an als wäre es ein MF-Lappen, der mit einem billigen Material aufgefüllt wurde; erster Eindruck : low budget product

 

Das Pad von Eurow kommt in einer ähnlichen Kartonverpackung wie die von Meguiars daher, daher besteht das gleiche Problem der Verschmutzung bevor man das Produkt überhaupt einsetzt, doch wie bei den Pads von Meguiars wurde ich auch hier von einem bereits verschmutzten Pad verschont. Das Pad ist auf der Vorderseite blau gefärbt und auf der Hinterseite weiss. Als nützlichen Zusatz beinhaltet die weisse Rückseite eine "Tasche" (pocket) in die sich, für einen besseren Halt des Pads, die Finger einschieben lassen. Die Pads sind, wie die von Meg, sehr weich und flauschig; erster Eindruck : 1A Verarbeitung, umweltfreundliche aber schlechte Verpackung.

 

Dimensionen

 

Genaue Maße der getesteten Produkte sind nicht lieferbar, da nicht jedes Pad vom selben Hersteller dieselben Maße hat! Dies ist bedingt durch die Struktur und Beschaffenheit des Materials, von daher sind Abweichungen der Werte vorprogrammiert; folgende Werte sind demnach nur Richtmaße zur bildlichen Vorstellung der Grösse der Produkte.

 

Meg Even Coat :

 

Durchmesser : 127 - 130mm

Seitenhöhe : 26,5 - 27,6mm

 

Microfibre Detailing Applicators :

 

Länge x Breite : 130-131 x 104-105mm

Seitenhöhe : 20 - 22mm

 

Round Microfibre Pocket Applicator :

 

Durchmesser : 135 - 141mm

Seitenhöhe : 24 - 25mm

 

Nutzung

 

Bekanntlich kann man solche MF-Pads vielseitig einsetzen :

 

1 - Auf- und Abtrag von Polituren, Pre-Cleanern oder Wachsen

2 - Auf- und Abtrag von Lederpflege-Produkten

3 - Reinigung von Plastikteilen und anderen Materialien, sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich

4 - Auf- und Abtrag von Produkten zur Aufbereitung von Chrom-, Plastikteilen und anderen Materialien, sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich

5 - Auf- und Abtrag von Fensterreinigern oder Fensterpolishes

6 - es gibt bestimmt noch weitere Anwendungsmöglichkeiten, die mir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch fremd oder nichtig sind

 

Bei mir kommen die MF-Pads vor allem bei den Punkten 2-5 zum Einsatz, beim Punkt 1 greife ich lieber auf die Poliermaschine oder gegebenenfalls auf "normale" Schaumstoff-Pads zurück. Die MF-Pads kann man, wie bereits erwähnt, zum Auftragen sowie auch zum Abtragen verschiedenster Produkte nutzen, ich aber nutze die besagten Pads nur zum Auftrag der Produkte, zum Abtrag nutze ich nämlich ein Microfaser-Tuch.

 

Zu Punkt 1 mache ich zur Zeit keine Angaben, da ich die Pads noch nicht in Verbindung mit den besagten Produkten in Gebrauch hatte!

 

Zu Punkt 2 :

 

Die MF-Pads von Meg. und Eurow bewähren sich sehr gut beim Einsatz für die Lederpflege. Durch die abgerundete Form der Pads, liegt das Pad sehr gut in der Hand, die zusätzliche 'Tasche' beim Eurow-Pad ist eher gewöhnungsbedingt, es braucht ein bisschen Gefühl bis man den Dreh raus hat, damit das Ding nicht gleich wieder von der Hand rutscht. Ich habe mehrere Varianten ausprobiert (5 Finger in der Tasche, 3 Finger in der Tasche, Daumen ausserhalb der Tasche, usw). Nach mehreren Versuchen konnte sich immer noch keine wirklich effiziente Methode rauskristallisieren, sodass ich das Ding mal so, mal so nutze. Die besagte Tasche kann nützlich sein, ist aber kein Muss! Das Pad von Shinerama ist für die besagte Anwendung nicht wirklich schlechter, man kann eigentlich sagen dass es für die Lederpflege eigentlich völlig ausreicht, jedoch liegt es nicht so gut in der Hand wie die anderen beiden Pads von Meg. oder Eurow.

 

Punkt 3 und 4 :

 

In der Regel gibt es hier keine wirklichen Unterschiede zwischen den genutzten MF-Pads im Gebrauch der Reinigung und Aufbereitung der besagten Teile. Ich nutze zur Reinigung allerdings vorwiegend die MF-Pads von Shinerama, da mir die Pads von Meg- und Eurow hierzu lediglich zu teuer sind. Zur Aufbereitung nutze ich eigentlich auch vorwiegend jene von Shinerama, auch hier gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen den 3 Konkurrenten, ausser vielleicht dem, dass die runden Pads einfach besser in der Hand liegen.

 

Zu Punkt 5 :

 

Zum Auftragen von Window-Polish nutze ich alle 3 Varianten, je nachdem welche mir gerade in die Hände fällt, oder je nachdem welche noch unbenutzt und sauber ist. Wie bei allen vorherigen Punkten, haben die Pads von Meg. und Eurow den Vorteil der handlicheren Form, ansonsten gibt es keine weitere Vor- oder Nachteile weswegen ich eins der Pads für diese Art von Arbeit vorziehen würde.

 

Fazit :

 

Alle vorherigen Aussagen sind von strikter subjektiver Natur, ein objektiver Vergleich ist bei solchen Produkten eher schwierig. Jeder muss selbst für sich entscheiden, welches Produkt einem mehr zusagt, ich teile hier nur meine persönlichen Erfahrungen mit. Bei mir werden alle aufgeführten Pads weiterhin zur Ausstattung gehören und werden weiterhin wie eben beschrieben eingesetzt. Die teueren Pads sind nicht unbedingt nötig für den Einsatz der Punkte 2-5, nur ihre handlichere Form entschädigt (vielleicht) den Preisunterschied. Ansonsten bin ich der Meinung dass die billigeren Pads den teuren in nichts nachstehen.

 

Abschliessend kann man sagen dass alle Pads ohne Problem in der Waschmaschine gesäubert werden können, nach etlichen Wäschen meiner Pads, konnte ich bisweilen noch keine wirklichen Abnutzungen oder Defekte an den Pads erkennen.

 

MFG


21.01.2011 18:50    |    Luxcoyote    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege

Hallo Leute,

 

Es war mal wieder soweit, die Probiergier hat mich beim surfen in meinem Lieblings-Onlineshop gepackt, die Produkte sind dann auch gestern bei mir eingetroffen :D

 

Leider werde ich voraussichtlich vor April (aus beruflichen Gründen) nicht dazu kommen, die Produkte auszuprobieren. Die Testreihe der Produkte wird also demnach voraussichtlich erst gegen Ende April erfolgen.

 

Wie eine kleine Familie stehen die Kanister nun da und warten voller Spannung auf ihre Anwendung, bestellt wurden:

 

VP Orange Pre Wash

VP Argus Leather Cream

VP Vinyl Clean & Sheen

VP Interior Cleaner

VP Bilberry Wheel Cleaner

 

ausserdem:

 

1Z Silikon Entferner

CG Natural Shine Matt Shine Dressing

 

und wie auf den Bildern zu erkennen ist, noch ein par zusätzliche Utensilien :D

 

ich kanns fast kaum erwarten, aber naja, bis denne

 

mfg


01.11.2010 14:02    |    Luxcoyote    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Bling, Citrus, Citrus Bling, Fahrzeugpflege, Valet Pro, Valet Pro Citrus Bling, VP

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Hallo Leute,

 

es ist wieder mal so weit : TEST TEST TEST ;)

 

Das Valet Pro Citrus Bling ist ja einigen hier schon wohl bekannt, das besagte Produkt ist ein vielseitiges Mittel das man zu verschiedenen Zwecken einsetzen kann. Dieser Artikel beschränkt sich somit auch auf den Zweck als "window polish". Es gilt hier zu klären was mit "Glass Polish" gemeint ist? Glasreiniger, Politur oder Versiegelung?

 

Bisweilen habe ich das Produkt nur für die Scheiben meines GTI (und den Fiat 500 meiner Partnerin) im Gebrauch. Ich nutze das Produkt nicht als normalen Glasreiniger sondern als "Polish" im Verhältnis 1/3 (siehe Produktbeschreibung). Nachdem ich die Scheiben mit einem herkömmlichen Glasreiniger gesäubert habe, trage ich das Citrus Bling als "Polish"auf.

 

Da das Produkt im 5L Behältnis deutlich billiger ist, als in der 500ml Flasche, habe ich gleich den 5L Kanister bestellt. NEIN; ich habe das Produkt nicht einfach blind bestellt, ich hatte bereits eine 500ml Flasche zum Probieren von dem Zeugs erworben.

 

Produktbeschreibung :

 

Zitat:

Citrus Bling is an unusually versatile product - use it in various dilutions as:

 

Fast Wax (protects for 1 month)

Glass Polish (dilute 1:3 parts water)

Quick Detailer (dilute 1:3 upto 1:10)

Clay Lube (dilute 1:16)

It is capable of doing each job to incredibly high standards. As a fast wax option it is quick, effective and saves valuable time when maintaining a high standard finish.

 

Using as a glass polish we recommend that you use our glass microfibre cloths for the most effective finish. Leaves non-smearing crystal clear glass with extra clarity that you expect from a glass polish.

 

Used as a quick detail or clay lube this product offers unrivalled value for money.

     Quelle : Shinerama

 

 

Zubehör :

 

Detailer Dispenser

MF-Pad

MF-Tuch

 

Konsistenz :

 

Beim Produkt handelt es sich um eine milchige Flüssigkeit, die, wie der Name bereits verrät, sehr angenehm nach Citrus riecht. Damit ich das Produkt nicht jedesmal neu mischen muss, habe ich mir einen Detailer Dispenser besorgt. Da das Produkt hauptsächlich als Window Polish verwendet wird, habe ich die Dispenser-Flasche auch unverwechselbar gekennzeichnet. Zum Auftragen des Produktes auf die Scheiben, nutze ich ein Microfaser-Pad, auf den Bildern ist eine No-Name Pad zu sehen. Beim Verteilen des Produktes auf dem trockenen Pad, fällt gleich auf, dass das Produkt nicht gleich im Pad einzieht, es bilden sich keine Tropfen auf dem Pad die dann erst nach einiger Zeit vom Pad aufgesogen werden.

 

Anwendung :

 

Auftragen kann man das Mittel per Pad, man kann es aber auch gleich auf die Scheiben auftragen indem man das Produkt mittels Dispenserflasche auf die Scheiben verteilt und es im selben Augenblick mit dem Pad verarbeitet. Hier ist Schnelligkeit gefragt, denn das Produkt läuft wie Speedy Gonzalves  von der Scheibe! Ich nutze beide Varianten.

 

Nach dem Auftragen lasse ich das Produkt ein par Minütchen einwirken und trage es dann mit einem MF-Tuch wieder ab. Sogar nach 10 Minütiger Einwirkzeit konnte ich das Produkt ohne Probleme abtragen.

 

Auffällig ist, dass das Produkt nach dem Auftragen in der Wischerzone (Bild 8) aussieht als wäre kein Produkt auf der Scheibe. Hat wohl was mit dem Gummiabrieb der Wischer zu tun, eine andere Erklärung hab ich auf jeden Fall nicht zu dem Phänomen.

 

Nach dem Auftragen sind die Fenster kristallklar und spiegelglatt. Der seitliche Blick auf die Scheiben spiegelt alles wieder was im Umfeld der betrachteten Scheibe liegt, und dies mit einer sagenhaften Tiefenschärfe. Der gerade Blick auf die Scheibe ist so glasklar, dass man meinen könnte das Fenster stünde offen.

 

Wirkung :

 

Bei Regen bilden sich kleine Wasserperlen auf der Scheibe, diese Tropfen perlen dann mehr oder weniger gut von der Scheibe ab. Dies klappt vorzüglich an den Seitenscheiben, auf denen nach einem Regenschauer eigentlich keine, oder nur sehr wenige, Regentropfen zurückbleiben. Bei "voller" Fahrt (120-130km/h auf der AB) läuft das Wasser von der Frontscheibe langsam, oder leider eher schlecht, gegen die Fahrtrichtung (Richtung Dach!) ab. Die Wasserperlen laufen gegen die Fahrtrichtung zu den Aussenseiten der Scheibe hin, huschen dann über die glatte Säule :p auf's Seitenfenster wo die Wassertropfen dann sehr schnell abperlen. Die Seitenfenster bleiben so stets frei von Wasser und somit ist der klare Blick in die Seitenspiegel gewährleistet. Trotz des Effektes der Perlenbildung muss man zusätzlich die Scheibenwischer bei Regen einachalten, das Citrus Bling kann demnach nicht als reines Polish, im Sinn einer Scheibenversiegelung, gesehen werden. Da ich bisweilen aber noch keine "richtige" Scheibenversiegelung ausprobiert habe, hab ich auch keine Erfahrungsberichte oder Vergleiche dazu.

 

Fazit :

 

Das Produkt ist sehr ergiebig und verbreitet einen angenehmen Duft nach Citrus. Es ist sehr leicht zu verarbeiten, da kann nix schief gehen. Das glasklare Ergebnis und das Abperlen des Regens an den Scheiben sind Grund genug, dass das Citrus Bling bei mir zur Grundausstattung meiner Pflegeprodukte gehört. Ausserdem ist das besagte Produkt ja sehr vielseitig, da es für viele verschiedene Zwecke genutzt werden kann.

An sich handelt es sich zwar nicht um einen reinen Glasreiniger, doch kann das Produkt auch zum säubern der Scheiben genutzt werden, ich für meinen Teil bleibe bei meiner beschriebenen Vorgehungsweise. Das Produkt ist universell auf den Aussenseiten sowie Innenseiten der Scheiben einzusetzen.

 

Schlusswort : 

 

Ein Mittel das hält, was es verspricht

 

MFG


24.10.2010 09:26    |    Luxcoyote    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: CG, Chemical Guys, Fahrzeugpflege, Felgenpflege, Felgenversiegelung, Wheel Guard

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Willkommen zum zweiten Teil,

 

Zu allererst möchte ich mich für die schlechten Fotos entschuldigen, durch irgend einen Grund ist es mir nicht gelungen scharfe Bilder zu schiessen, bei Gelegenheit werd ich neue schiessen...

 

Bevor der Wagen nach der Behandlung und dem Auflegen der Winterfelgen, gefahren wurde, stand er zu allererst mal im Regen vor der Tür, also gleich die Kamera geschnappt, raus ins Sauwetter und gleich ein par Fotos geschossen. Wie im ersten Teil beschrieben sind die Fläschen der Felgen aalglatt nach der Behandlung gewesen und ich muss schon sagen dass der Hersteller nicht zuviel versprochen hat, das Wasser perlt sehr schön von den Felgen ab und es bleiben eigentlich nur wenige Wassertropfen zurück.

 

Nachdem der Wagen nun 2 Tage lang bei Scheisswetter gefahren wurde, muss ich feststellen, dass die mit dem Wheel Guard behandelten Felgen eigentlich recht schnell verschmutzen. Ich behaupte sogar, dass dies erheblich schneller erfolgt als ohne Behandlung mit dem besagten Produkt. Allerdings ist zu erwähnen dass sich der Bremsstaub und der Schmutz, wie auf den Bildern zu sehen ist, sehr leicht entfernen lässt. Hierzu habe ich einfach eine Microfiber-Felgenbürste benützt, das Ding einfach über die Felge gleiten lassen und schon ist der Dreck weg.

 

Fazit:

 

Die Felgen werden eher schmutzig, sind aber leichter zu säubern.

Bin mal gespannt auf die Standzeit des besagten Produktes, werde hier berichten wie lange die Wirkung anhält.

 

Die Felgen sahen nach der Schneeinvasion aus wie Sau, doch nach dem Waschen der Felgen (mit Microfaserhandschuh und Shampo) fiel beim Abspülen auf dass die Wirkung immer noch anhält, bin zufrieden mit dem Produkt, auch wenn die Felgen eher wieder dreckig werden, allerdings perlt das Wasser schön ab und die Reinigung fällt auch leichter als wie bei nicht behandelten Felgen.

 

Auch nach 2 Monaten hält die Wirkung noch an, sie ist nicht so mehr so ausgeprägt wie am Anfang (hat wohl auch was damit zu tun dass ich wetterbedingt 2 mal in die Waschstrasse gefahren bin, statt per Hand zu waschen), jedoch ist sie immer noch vorhanden. Die Felgen verschmutzen immer noch schneller, doch geht auch der Dreck noch immer sehr leicht ab.

 

Nach 4 Monaten ist der Abperleffekt dann doch fast gänzlich verschwunden, scheint mir aber eher normal nach 3 Waschanlagenbesuchen. Frisch versiegelt werden die Winterfelgen erst wieder, wenn die Dinger ab kommen und bis zum nächsten Winter im Keller verschwinden. Bin mal gespannt wie das Innere Felgenbett beim Wechsel aussieht und wie leicht oder schwer die Verschmutzungen abgehen, auch hierzu werde ich dann hier noch mal berichten.

 

MFG


10.10.2010 22:01    |    Luxcoyote    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: CG, Chemical Guys, Fahrzeugpflege, Felgenpflege, Felgenversiegelung, Wheel Guard

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Liebe Gemeinde,

 

In diesem ersten Teil des Tests befasse ich mich ausschlieslich mit dem Produkt und seiner Verarbeitung. Der Winter steht vor der Tür und nachdem mein Wagen schon auf diesen vorbereitet wurde (klick ), ist es nun an der Reihe die Winterfelgen auf die eisige Zeit vorzubereiten.

 

Ich muss gestehen dass ich bisweilen meine Winterfelgen noch nie mit einer Versiegelung, noch mit einem Wachs, behandelt habe. Die Pflegeverrücktheit :eek: hat ja auch erst letzten Winter, mit dem Erhalt meines GTI's (Dezember 2009) sowie meiner Registrierung (26/09/2009) hier bei Motor-Talk, nach und nach Besitz von meinem Geist (Einlesen per FAQ und per unzähligen Threads hier im Forum) und Körper (praktische Anwendung der gewonnenen Kenntnisse durch das Einlesen) ergriffen.

 

Dies nur um zu erklären dass ich bisweilen keine Erfahrungen mit dem besagten Produkt in Hinsicht auf die Winterzeit habe. Aus Zeitgründen war es mir leider nicht möglich heute alle 4 Felgen zu bearbeiten, erst heute Abend kam ich dazu, das Produkt auf einer Felge auszuprobieren.

 

Also erstmal das Produkt mitsamt Zubehör bereitgestellt und auf in den Kampf :D

 

Die Felge, die den Sommer über im Keller eingelagert war, erst mal abgestaubt und dann das Produkt mal näher in Augenschein genommen. Also Deckel aufgedreht und erstmal auf eine Art crèmeartige Paste gestarrt, der Kontrast zwischen dem weissen Behältnis und der tönernen bis orangen Paste, tut ja auf den ersten Blick in den Augen weh. Das Produkt hat einen sehr dezenten, nicht schlechten, Geruch; der festgestellte Hauch von Geruch ist absolut nicht störend (nicht wie bei anderen Pflegeprodukten), sondern sogar relativ angenehm (meine Meinung).

 

Zum Auftragen des Produktes habe ich mich für eins meiner No-Name Pads von Shinerama entschieden. Einfach mit dem Pad leicht, aber wirklich nur leicht - denn die Konsistenz ähnelt derer einer Gesichts- oder Handcreme - mit der oberen Hälfte des Pads durch das Behältnis streichen und das Produkt dünn auf die zu behandelnde Stellen auftragen. Die Stellen an die ich mit dem Pad schlecht rankam, wollte ich mit einem einfachen Wattestäbchen mit dem Mittel bestreichen. Doch dieses Vorgehen schlug fehl, da das Wattestäbchen nicht wirklich das erhoffte Resultat erbrachte, es nimmt das Produkt zwar gut auf, gibt aber dann fast nix mehr vom Produkt ab (ist ja auch der ursprüngliche Sinn des Stäbchens :)). Also musste ein Detailing Stick her und die Verteilung des Produktes an den besagten Stellen übernehmen. Hierzu hab ich das überschüssige Mittelchen aus dem Deckel des Behältnisses genutzt. Das überschüssige Produkt habe ich dann auch wiederrum mit dem Detailing Stick abgenommen. Der Auftrag ist eigentlich ein Kinderspiel, die "Crème" lässt sich sehr einfach verarbeiten.

 

Das Produkt dann antrocknen lassen, "let dry to a haze", und das Ganze dann wieder mit einem MFT abnehmen. Zum Abtrag habe ich mich für ein kürzlich erworbenes MFT von Eurow , mit den Massen 12X16 inches entschieden, ein kleineres MFT wäre vielleicht von Vorteil gewesen.

 

Das Abtragen geht, genau wie das Auftragen, leicht von der Hand, im Nu hat man den angetrockneten Schleier auspoliert. Die Felgen erstrahlen in hellem Glanz (dies war allerdings auch schon vor der Behandlung der Fall ;)) und fühlen sich wie Glatteis an :D. Beim näheren Betrachten der inneren Felgenränder, ist mir dann aufgefallen dass diese noch kleine Verschmutzungen aufweisen :mad:, beim letzten Felgenwechsel war ich noch nicht im Besitz von Knete, beim anstehenden Felgenwechsel werden die Sommerfelgen dann porentief geknetet :D.

 

Abschliessend kann man sagen, dass das Chemical Guys Wheel Guard sehr einfach in der Verarbeitung ist. Das Produkt ist, trotz seiner crèmeartigen Beschaffenheit, sehr ergiebig. Nach dem Behandeln einer Felge, sah die Dose fast wie unberührt aus. Das Produkt hat einen angenehmen Geruch, der sehr dezent zum Vorschein kommt.

 

Ob das Mittel was taugt, werde ich dann im zweiten Teil beschreiben, nachdem der Felgenwechsel vollzogen wurde und der Winter eingekehrt ist.

 

Allzeit knitterfreie Fahrt

 

mfg


18.09.2010 14:15    |    Luxcoyote    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Applicator, Applikatoren, Detailing Applicator, Fahrzeugpflege, FOTOANLEITUNG, Handpad, Handpads, Pad, Pads, Pflege, Schaumstoffpads, Schaumszoffpad

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Hallo Leute,

 

Nachdem ich nun meinen Wagen frisch versieglt/gewachst habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, einen Vergleich über die genutzen Hand-Pads zu erstellen.

 

Bei der Aufbereitung meinse Wagens, kamen 2 verschiedene Pads in den Einsatz. Wie einige von euch wissen, mag ich sehr gerne die Produkte von Meguiars (aber nicht nur), aus diesem Grund gehören natürlich die Meg Soft Foam Pads zu meinem Bestand. Zusätzlich hab ich aber noch die 'No-Name' Pads von Shinerama (SR) in Gebrauch.

 

Die Frage die sich stellt, ist ob die Pads von SR in der Anwendung an die Soft Foam von Meguiars rankommen?

 

Bereits bei der ersten Betrachtung fällt auf, dass die Pads von Meg zwar einen kleineren Durchmesser haben als die SR-Pads, dafür aber mehr Volumen haben. Die SR sind im Gegensatz flauschiger und saugen deswegen das aufgetragene Produkt auch schneller auf. Die Struktur der Meg-Pads ist rauher, sodass das Produkt länger auf der Oberfläche verbleibt und somit auch mehr Produkt an die zu behandelnde Stelle gelangen kann. Die SR, da sie weniger Volumen haben, sind eher mit dem benutzten Mittel vollgesaugt.

 

Die vorausgegangenen Erläuterungen beziehen sich auf den Einsatz mit flüssigen Produkten. Beide Pads haben sich nach dem Einsatz vom DJ Lime Prime, in der Waschmaschine bei 60°, leider giftgrün verfärbt. Der Pad von Meg ist meiner Meinung nach, zum Auftragen von flüssigen Produkten, besser geeignet wie der SR, da er das Mittel nicht vollständig aufsaugt, während der SR-Pad relativ zügig durchnässt ist.

 

Beim Auftragen eines Hartwachses schenken sich beide Pads jedoch nichts, beide Pads nehmen das Wachs (hier das Collinite 476s) sehr gut auf. Das Wachs lässt sich mit beiden Pads wunderbar auftragen. Das Meg-Pad passt genau auf die Dose des 476s (so als wäre es der Deckel der Dose), während das SR-Pad, mit dem grösseren Durchmesser, die Ränder der Dose etwas überschreitet. Trotzdem schränkt dies die Aufnahme des Produktes in keinster Weise ein. Da die SR-Pads flauschiger sind, lassen sie sich gut in der Dose 'zusammenknüllen' um das Produkt aufzunehmen.

 

Da die SR-Pads nicht so robust wie die von Meg sind, gehen sie auch eher kaputt, sie reissen eher auf als die von Meg.

 

Dimensionen :

 

Meg-Pads :

 

Durchmesser : 102mm

Höhe : 28,66mm

 

SR-Pads :

 

Durchmesser : 110mm

Höhe : 18,57mm

 

Fazit :

 

Abschliessend kann man sagen dass die Meg-Pads, da sie robuster sind, langlebiger als die SR-Pads sind, jedoch ist das Preis/Leistungs Verhältnis der SR-Pads nicht zu schlagen. Die Pads von SR sind sehr gut für den 'täglichen' Gebrauch geeignet (zum Beispiel : Auspuff und Felgen polieren/versiegeln), sowie zum Auftragen von Hartwachs. Bei flüssigen Produkten bevorzuge ich aber die Pads von Meguiars.

 

Schlusswort : Bei mir werden in Zukunft beide Pads zum Bestand meiner Zubehörartikel gehören!


13.09.2010 23:28    |    Luxcoyote    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: #21, 476s, auspolieren, Collinite, Dodo Juice, Fahrzeugpflege, Foam, Gun, Handwäsche, Lime Prime, Lime Prime Lite, Meg, Meguiars, Pflege, Versiegelung, Wachs, Wax, Zubehör

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Liebe Pflegegemeinde,

 

Der Winter steht in ein paar Wochen vor der Tür. Da meine Garage nicht geheizt ist und das wachsen bei wenigstens 15-18 Grad erfolgen soll, war ich auf der Suche nach einem dauerhaften Schutz für den Lack meines G6 GTI. Mir wurden hier im Forum verschiedene Produkte vorgeschlagen, anfangs war ich mir nicht sicher ob ich eine Versiegelung, ein Wachs oder eine Versiegelung, getoppt mit einem Wachs auftragen sollte.

 

Wie im Fred beschrieben, gehen die Meinungen deutlich auseinander, was das Toppen einer Versiegelung mit einem Wachs angeht. Als Wachs wurde mir das Collinite 476s vorgeschlagen, als Versiegelung hab ich mich für das #21 entschieden.

 

 

 

Da nicht ganz klar ist, welche Methode die gute oder bessere ist, habe ich beschlossen einfach 3 Varianten in einem Dauertest auszuprobieren :

 

Variante 1 :

 

Versiegelung in Schichten mit Meg Mirror Glaze #21 Synthetic Sealant

 

Variante 2 :

 

Wachsschicht mit dem Collinite 476s

 

Variante 3 :

 

Versiegelung in Schichten mit Meg Mirror Glaze #21 Synthetic Sealant

Wachsschicht mit dem Collinite 476s

 

 

 

 

Zu allererst musste der Wagen für das Vorhaben vorbereitet werden und somit einer Pflegekur, zur bestmöglichen Aufnahme der Produkte, unterzogen werden:

 

Der Wagen wurde demnach vor 3 Tagen mit der Foam Gun vorgereinigt, dann mit der 2 Eimer-Technik gewaschen und getrocknet. Stellenweise wurde der Lack vorgestern mitels der DJ Supernatural Detailing Clay und dem DJ Born Slippy geknetet. Das Born Slippy ist sehr ergiebig und die DJ Knete ist sehr einfach im Gebrauch. Da der Wagen regelmässig gepflegt wird, war die Ausbeute der Knete sehr gering. Die gekneteten Stellen wurden anschliessend mit dem NXT Car Wash nochmals gewaschen und getrocknet.

 

Der Lack wurde dann stellenweise mit ScratchX behandelt. Als Lackreiniger kamen dann noch das DJ Lime Prime, sowie das DJ Lime Prime Lite zum Einsatz, beide Produkte sind sehr einfach (per G220) zu verarbeiten, sind sehr ergiebig und verbreiten einen angenehmen Citrus-Geruch.

 

Da der Lack nun bestens vorbereitet war, widmete ich mich alsbald dem eigentlichen Vorhaben. Um die 3 Varianten bestens vergleichen zu können, habe ich das Dach einfach geistig in 3 Zonen aufgeteilt. Die Variante 1 wurde im vorderen Bereich (vordere Windschutzscheibe bis hin zur B-Säule) angewendet. Die 2. Variante wurde auf die Zone zwischen B-Säule und Anfang des kleinen Fensters in der Hintertür aufgebracht. Und Variante 3 kam dann folglich in dem übrig gebliebenem hinteren Bereich zum Einsatz.

 

Erste Betrachtungen : 

 

Die Verarbeitung beider Produkte unterscheidet sich in dem Sinn schon mal dass beide Produkte anders aufgetragen wurden.

 

Das Meg Mirror Glaze #21 habe ich mit der Maschine (Meg G220) aufgetragen (kann aber laut Hersteller auch per Hand aufgetragen werden). Das flüssige Produkt vor Gebrauch gut schütteln, es ist lila und riecht nach Ölen und Synthetic (riecht aber nicht mal schlecht). Einfach ein par 5 Cent grosse Klekse auf das Pad geben, die Maschine auf Stufe 1-2 stellen und die Versiegelung gleichmässig auftragen. Das Auftragen geht sehr leicht von der Hand. Das Produkt, laut Herstellerangaben, dann nach 10 Minuten Trocknungszeit mittels eines MFT wieder abtragen, das Produkt liess sich ohne Mühe vom Lack abtragen und auspolieren. Zur Zeit ist die 3. (und letzte) Schicht in Arbeit. Nach dem Auspolieren ist der Lack so glatt dass man eigentlich Curling drauf spielen könnte.

 

Das Collinite 476s wird folglich, da es ein Hartwachs, ist per Pad auf den gesäuberten Lack aufgetragen. Das Produkt lässt sich leicht per Pad aus der Dose entnehmen und ist ebenfalls sehr einfach aufzutragen. Trocknen lassen (dry to a haze) und mittels MFT dann wieder abtragen und auspolieren. Das Abtragen geht nicht so leicht wie beim #21, dies liegt aber eindeutig an der Konsistenz des Wachses.

 

Was den Glanz angeht, ist zu sagen, dass weder die Versiegelung, noch das Wachs sich etwas schenken. Der Glanz beider Produkte ist sehr ausgeprägt, dies liegt aber mit Sicherheit vorwiegend an der Vorbehandlung des Lackes mit dem DJ Lime Prime. "Spieglein, Spieglein auf dem Lack,...". Ergänzend ist zu sagen, dass das 476s den Hang hat kleine Staubkörner anzuziehen. Diese Staubkörner bekommt man nicht mit einem MFT weggewischt, lässt man aber behutsam den Finger über den Lack streifen, sind die Mini-Flusen verschwunden. Sieht man flach über den Lack, kann man die Staubkörner in den Zonen 2 & 3 gut erkennen, es handelt sich nicht um Produktreste, als das Wachs auspoliert war, waren keine solchen Staubkörner zu erkennen. Nach dem auspolieren des 476s, war der Lack eigentlich recht stumpf und ich war etwas vom Resultat enttäuscht. Nach ein par Stunden war der gewachste Lack zwar glätter, aber kommt nicht an die Glätte des #21 heran.

 

Die Beifahrerseite und die Frontschürze sind noch zu versiegeln, voraussichtlich wird die erste Ausfahrt übermorgen stattfinden. Wenn sich das Wetter noch ein par Tage hält, werde ich Bilder vom Resultat posten, sobald der erste Regen einsetzt werd ich berichten...

 

bis dahin allzeit knitterfreie Fahrt

 

mfg

 

 

 

 

So Leute, heute haben wir den 26/09/2010,

 

als es dann vorgestern geschüttet hat als ob die Welt untergehen würde, hatte ich natürlich keine Kamera dabei :mad:.

 

Gestern Morgen hat es dann wieder geregnet, also sofort mit dem Wagen vor die Tür und das Ganze mal geknippst. Also einen Unterschied bei den verschiedenen Schichten und Produkten konnte ich nicht erkennen. Unterschiede beim beading, zu deutsch Abperleffekt, gab es keine zu erkennen, kann aber auch daher kommen, dass der Wagen erst behandelt wurde. Das sheeting, zu deutsch ablaufendes Wasser, läuft grossfläschig von der Motorhaube, wenn die Tropfen sich erst mal gesammelt haben, fliesst das Regenwasser sturzbachähnlich über die Haube hinweg zu Boden. Nach kurzer Fahrt, nachdem der Regen eingestellt hatte, waren nur noch wenige Tropfen auf dem Lack haften geblieben, ich bin vom Resultat begeistert :D. Einbussen am Glanzgrad gibt es auch keine zu bemängeln. Wirklich interessant wird es wohl erst in ein par Wochen, wenn denn dann Unterschiede zu erkennen sind.

 

mfg und bis bald ;)

 

06/10/2010

 

Hallo Leute,

 

nach dem verregnetetn Wochenende, wurde der Wagen vorgestern mit leichtem Strahl gefoamt, danach mit der 2 Eimer-Methode mit NXT-Car Wash gewaschen, der Wagen glänzte als wäre er gerade erst aufbereitet geworden :D. Gestern hat es dann wieder gereget wie Sau, der Wagen stand den ganzen Tag vor der Tür, einen Unterschied zwischen den 3 Varianten gibt es nicht zu erkennen, das beading und das sheeting verhalten sich wie am ersten Tag :D

 

mfg und bis bald ;)

 

30/10/2010

 

Wagen mit Meg NXT-Car-Wash gewaschen (2 Eimer-Methode). Der Glanz des Wagens ist immer noch der gleiche, beim Abspritzen der Seifreste war festzustellen dass das sheeting und das beading sich keinesfalls verändert haben :D.

 

mfg und bis bald ;)

 

30/01/2011

 

Nach 3 Wäschen in den 2 letzten Monaten in der Waschanlage (billigstes Programm ohne Schnickschnack) (ja, ja, ich weiss, aber bei Minusgraden funzt die Handwäsche nicht, und da ich ein dreckiges Auto nicht leiden kann, gab es nur die Alternative der Textilwaschanlage) kann ich immer noch behaupten dass die Wirkung vom sheeting und beading noch immer fast unverändert wirkt. Die Wirkung hat vielleicht etwas an Biss verloren, aber nach der geschilderten Behandlung mit Handwäsche und Waschanlage ist es normal dass die Wirkung etwas nachlässt. Der Glanz des Wagens ist nach der Wäsche unverändert, der Wagen sah nach den 3 Wäschen nicht einfach nur sauber aus, sondern wie erst gerade vom Verkäufer abgeholt. Unterschiede zwischen den Varianten waren bisweilen nicht zu erkennen. Bin gespannt wie es in ein paar Wochen mit der Wirkung aussieht.

 

mfg und schönen Sonntag...

 

25/02/2011

 

Liebe Gemeinde,

 

Nach einer weiteren Wäsche vor 2 Wochen (diesmal aber per Hand da das Wetter es zuliess) habe ich nun heute auf die Schnelle ein par Bilder des Abperleffektes gemacht (Bilder 26-31). Es ist nun deutlisch festzustellen dass der Effekt bei allen 3 Varianten erheblich abgenommen hat, die Grösse der Wasserperlen ist deutlich geringer geworden, da die Perlen nun kleiner sind, hat sich ihre Anzahl erheblich verfielfacht. Einen eigentlichen Unterschied zwischen den 3 Varianten gibt es allemal noch immer nicht, die Wasserperlen spiegeln in den 3 Bereichen die gleichen Eigenschaften wieder. Auch in Sachen Glanz kann ich sagen dass der Lack nach der letzten Wäsche nichts an Glanz verloren hat, und dies wiederum in den 3 Zonen. Und all dies wenn man bedenkt dass die Aktion schon vor über 5 Monaten begonnen wurde, ich bin zufrieden,

 

Der nächste, und dann wohl letzte Vergleich mit Schlussfazit wird dann im April hier niedergeschrieben werden...

 

bis denne...


12.09.2010 00:34    |    Luxcoyote    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: Erfahrungen, Fahrzeugpflege, Foam, Foam Gun, Gun, Pflege, Valet, Valet Pro, VP, Zubehör

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Liebe Pflegeverrückte,

 

Ich habe mir lange überlegt, ob ich mir denn nun eine Foam Gun zulegen soll, oder nicht! Als ich die Foam Gun im Net (youtube) entdeckte, wusste ich erstens mal nicht, dass es so was überhaupt gibt, welches die Vorgehensweise, sowie Zweck dieser Foam Gun ist. Aber ich fand's irgendwie geil, wie die Wagen von der Schaumschicht bedeckt wurden. Auf Anhieb klinkte sich mein Verstand aus und aus den Tiefen meiner Zentrale meldete sich eine Stimme mit zwei Worten : "Haben muss"

 

So weit so gut, hab mich dann im Net mal über die Snow Foam Gun informiert und auch das Pflegeforum sowie die Faq hier befragt. Störend bei dem Ganzen fand ich in verschiedenen Videos die extreme Schaumbildung, die nicht nur wie ein Schneeteppich auf dem Wagen verblieb, sondern auch auf dem Asphalt. Meine Partnerin äusserte Bedenken wegen dem verbleibendem Schaum, schliesslich könnten die anderen Hausbewohner dies als störend empfinden. Demnach legte ich das Projekt Foam Gun mal auf Eis.

 

Allerdings hat es mich bei jeder Bestellung bei den Angelsachsen in den Finger gejuckt : "Drück ich auf "buy" oder eher nicht?" Bei der vierten Bestellung kam ich dann nicht mehr um den besagten Button herum und schon befand sich der besagte Artikel im Warenkorb, doch diesmal blieb er auch im Warenkorb, denn bei den 3 anderen Bestellungen befand er sich immer im Warenkorb, hab ihn dann aber immer wieder dem Korb entnommen.

 

Bestellt hab ich also die Foam Gun zum Preis von £49.95 in Verbindung mit dem Valet Pro pH Neutral Snow Foam (5L) für £16.95. Am letzten Mittwoch ist das Paket dann angekommen, gleich die Verpackung aufgerissen und das Ding inspiziert. Der erste Eindruck : Das Ding scheint von robuster Qualität zu sein, nur der 1 Liter Behälter ist vom ersten Eindruck her nicht so wie erwartet. Auf dem Beispielbild des Anbieters sieht der Plastik des Behälters irgendwie fester, robuster und strapazierfähiger aus, als er in Wirklichkeit ist, ausserdem wies der Behälter bereits beim Auspacken eine kleine Delle auf :( . Die Delle ging dann aber zum Glück nach dem ersten Füllen wieder raus :).

 

Da ich den Wagen erst am letzten Samstag frisch gewaschen hatte und es sowieso den Rest der Woche regnete, konnte und wollte ich das Ding nicht gleich einsetzen/testen.

 

Gestern Abend war es dann soweit, gleich nach der Arbeit nach Hause und das Material bereitgestellt. Das Valet Pro geöffnet und gleich mal dran gerochen, hat eigentlich keinen bestimmten Geruch, ausser dem einer Seifenlauge. Dann gleich die Fingerkuppe eingetaucht, das Ding ist wirklich sehr, sehr seifig. Man sollte aufpassen dass man nix verschüttet, ansonsten besteht extreme Rutschgefahr. Laut Gebrauchsanweisung sollte man das Produkt bei leichter Verschmutzung mit 1:25 mischen und bei grosser Verschmutzung mit 1:15. Da ich aber kein Rechenkünstler bin :eek: hab ich das Produkt mal auf's Geratewohl mit 1:3 :eek:(nachher nachgerechnet), demnach 1/4 vom Produkt mit 3/4 Wasser, vermischt :eek: Beim nächsten Mal werd ich dann sehen wie das Ganze sich mit einem anderen Mischverhältnis des Produktes verhält.

 

Das Ding dann an den Hochdruckreiniger angeschlossen und "Wasser marsch". Die Verarbeitung des Produktes kann man mit 2 verschiedenen Einstellungen beeinflussen. Den Schaumstrahl kann man von einem "normalen" Strahl (ähnlich wie aus einem Gartenschlauch ohne jeglichen Aufsatz) bis hin zu einem breit gefächertem Strahl, per Drehung an der Düse, einstellen. Die Austrittsrichtung des Strahles ist vertikal, somit kann man den Wagen schön von links nach rechts einschäumen. Mittels des oberen Einstellrades kann man die Stärke/Dichte des Schaums beeinflussen, ändert man die Dichte, erfolgt diese nicht gleich mit der Einstellung. Die Dichte des Schaums kann man nicht beim Austritt des Produktes aus der Düse erkennen, sondern erst wenn das Produkt auf dem Wagen hinterlassen wurde. Der Betrieb der Lanze erlernt sich sehr schnell und ist sehr bedienerfreundlich.

 

Das Valet Pro, leider kann ich es nicht mit anderen Produkten vergleichen, ist sehr ergiebig, ich hab meinen Wagen gleich vollständig "eingeschneit", in der Zwischenzeit hatte ich schon einige Zaungäste, sodass das Produkt beim Quatschen, schon einzutrocknen drohte. Nach einer 20 Minütigen Einwirkzeit (was definitiv zu lange ist), habe ich den Wagen dann noch einmal vollständig eingesprüht und nach etwa 10 Minuten das Produkt per Hochdruckreiniger vom Wagen entfernt. Resultat : 1A+ :D. An den grössten Schmutzfängern, den Felgen und Schwellern haftete kein Dreck mehr :D, hat sich also gelohnt!

Den Wagen danach noch mit 2 Eimer Methode gewaschen und getrocknet. Der Schaum, obwohl recht dicht aufgetragen, löste sich eigentlich, glücklicher weise (der Nachbarn wegen), recht schnell auf dem Asphalt auf.

 

Nach meinem Wagen, musste dann der von meiner Partnerin herhalten, eigentlich wollte ich ja Fotos vom Resultat machen, doch als die beiden Wagen fertig waren, war es bereits 21:30 Uhr und dunkel, Bilder wären also sinnlos gewesen, die werden dann nachgeholt. Der 1 Liter Behälter ist nach 3facher Benutzung noch nicht leer und reicht wenigsten noch für 1 oder sogar 2 Anwendungen!

 

Heute Nachmittag musste dann auch noch der Tiguan vom Schwiegervater herhalten, dazu gibt es keine Bilder. Da ich noch am testen bin, hab ich das Mischverhältnis geändert, weniger Produkt und mehr Wasser (1:15). Der Schaum ist mir bei diesem Mischverhältnis nicht dicht genug und "läuft" relativ zügig über den Lack zu Boden. Da der Schaum relatif schnell abfliesst, geht die Einweichfunktion teilweise flöten. Ich werde beim Verhältnis 1:4 bleiben, ausserdem sieht es mit 1:4 spektakulärer aus.

 

 

 

Fazit :

 

Notwendigkeit :

 

Nicht unbedingt nötig, aber nicht unnötig! Hängt vom Verschmutzungsgrad des Wagens ab!

 

Bedienung :

 

sehr bedienerfreundlich!

 

Zeitaufwand : (in 4 Phasen)

 

1) Vorbereitungsphase :

 

in 5-10 Minuten einsatzbereit (Arbeitskleidung anziehen/HDR aufstellen/Wasseranschluss/Produkt mischen)

 

2) Einsprühphase :

 

das Einsprühen geht recht schnell --> (nicht mal) 5 Minuten! (zeitaufwendiger ist danach das waschen und trocknen)

 

3) Einwirkphase :

 

5-10 Minuten (hängt von der Dichte des Schaums ab --> weniger dichter Schaum trocknet eher, macht aber sowieso mehr Spass mit dichtem Schaum :D)

 

4) Absprühphase :

 

(nicht mal) 5 Minuten

 

 

SCHLUSSFAZIT :

 

GEILES SPIELZEUG :D