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Mercedes und andere Marken

08.04.2019 11:03    |    FT-HBM    |    Kommentare (78)

Wieder ein kleiner Beitrag nach einigen Monaten Ruhe.

 

Nachdem ich tatsächlich das Angebot meines Arbeitgebers angenommen habe (Skoda Octavia Kombi 150 PS Diesel, FaceLift, DSG, 18' Zoll Alu, LED-Licht, Keyless etc.) kam dann doch sehr schnell (Ende September) die Abgabe des S212 220 beim Händler. Extra komplett frisch aufbereitet stand er nun glänzend da und wurde nach Erledigung der Formalitäten von einem Mitarbeiter zügig weggefahren. Ein richtig doofer Moment, denn es war trotz der kleinen und großen Probleme ein phantastischer Wagen. Eine solide Sänfte mit ordentlichen Fahrleistungen.

 

Es sei hier vorweg genommen, es kommt auch wieder ein Mercedes ins Haus. Deshalb bleibt der Titel auch so. Aber im Folgenden geht es um erst mal den Octavia. Alle die das nicht interessiert können hier aufhören zu lesen. :)

 

Nun ja! Ich habe mich also auf das Abenteuer Skoda Octavia eingelassen! Das Fahrzeug (Jahreswagen mit 28tsd KM) macht was es soll und mit den 18' Zoll-Alufelgen sieht er ja auch ganz manierlich aus, aber nach ca. 6 Monaten und ca. 20.000 gefahrenen Kilometern sind doch so einige nervige Dinge zum Vorschein gekommen.

 

 

Fangen wir außen an: Bei langen Fahrten auf der BAB bei schlechtem Wetter verschmutzt die fahrerseitige Seitenscheibe dermaßen, das es einfach nervt und stört wenn man in den Spiegel schaut. Das liegt hier an dem "Abwasser" was durch die Scheibenwischer dort hin transportiert wird und über die Seite abläuft. Ich empfinde das als Konstruktionsfehler.

 

Apropos Scheibenwischer und der Waschwassertank. Dieser ist zum einen zu klein, weil man sehr häufig nachfüllen muss und es nervt einfach der ständige Hinweis im Display wenn die Wasserreserve angebrochen ist. Das gleiche gilt übrigens für die nervende Temperaturwarnung bei 4 Grad Außentemperatur (kann man das abschalten? Ich finde nichts!).

 

Der nächste Punkt ist der zu kleine Tank. 45 Liter plus ein wenig Reserve reichen bei zügiger Fahrt nicht einmal von Bielefeld nach München (Verbrauch liegt bei etwas über 7 Liter/100Km) . Das nervt, wenn man kurz vor dem Ziel nochmal an die Zapfsäule muss bevor man den Kundentermin hat.

 

Weiter geht´s mit dem Platzangebot im Kofferraum. Also da bin ich sehr enttäuscht, denn ich bekomme selbst in unseren Yaris mehr rein als in das Ding (eventuell abgesehen von der Länge). Das ist kein Kombi, das ist ein Witz!

 

Das 6-Gang DSG hat auch so seine Macken. Fährt man z.B. in einen Kreisverkehr rein und will dann aus der Kurve heraus beschleunigen haut das Teil immer mal wieder den 2 Gang rein und verpasst einem einen Schlag ins Genick. Wirklich vervig, genauso wie die blöde Start/Stopp-Automatik!

 

 

Auch schön ist, wenn der Front-Assist ein Fahrzeug in einer zu passierenden Zufahrt entdeckt, das ein Verkehrsteilnehmer ein bisschen weit in die Straße eingefahren ist (oder noch in Bewegung ist), dann kassiert man eine Warnung oder man wird sogar direkt ruckartig abgebremst. Sehr schön für den nachfolgenden Verkehr.

 

Das Infotainmentsystem Amundsen hat auch so seine Tücken. Wenn man ein Telefonat beendet hat, springt die Anzeige im KI nicht wieder auf die vorherige Funktion sondern bleibt beim Telefon stehen. Also muss man wieder unnötig die Tasten bemühen. Des weiteren ist die Logik in der Bedienung manchmal nicht schlüssig.

 

Bei dem Thema Tasten fällt mir noch der Tempomat ein. Dieses hier verbaute System sorgt nur dafür das die eingestellte Geschwindigkeit gehalten wird. Wenn man nun aber bergab fährt kann sich die Geschwindigkeit allerdings auch erhöhen. Vielleicht bin ich da vom Mercedes verwöhnt, aber das ist doch Nonsens, oder?

 

Zu den positiven Dingen zählen auf jeden Fall die Sitzqualität und der durchzugsstarke Motor. Mit dem 150 PS-Diesel kommt man gut vorwärts und kann auch gut auf der linken Spur mithalten.

 

Es kommt demnächst wieder ein Stern in die Familie! Mal sehen! Etwas mit OM651... :)

 

Besser ist das! :)

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04.09.2018 14:55    |    FT-HBM    |    Kommentare (8)

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Ganz schön ruhig hier. Ändern wir das mal:

Nach den ganzen "Kleinigkeiten" der letzten Zeit ist es nun mal wieder an der Zeit für den TÜV.

 

Diesmal erledige ich das einfach selbst. Also die Bremsen sind ja so gut wie neu, die Stoßdämpfer an der Hinterachse sitzen auch da wo sie sollen, das Zündschloss ist auch flammneu und die Scheibenwischer haben wir auch eben erst getauscht. Was fehlt noch? Ah ja zwei neue Reifen. Also fix zum Reifenhändler meines Vertrauens und zweimal schwarzes Gummi in rund aufziehen lassen.

 

Am Morgen des TÜV-Termins liegt der Dicke dann hinten ziemlich flach auf dem Boden. Das war vorher von Zeit zu Zeit auch schon mal der Fall, vor allem nach langer Standzeit. Hatte mir nie wirklich einen Kopf darum gemacht.

 

Also den Dicken gestartet und .... NICHTS...... kein Kompressor ... kein gar nichts! Grmpffff......

 

Abschleppen NÖ, das hatten wir ja schon mal bei dem defekten Zündschloss. Also gaaaanz vorsichtig auf eigener Achse zur Werkstatt. Die Ursache war schnell gefunden: Defekt an den Faltenbälgen, dem Kompressor und der Steuereinheit. Das komplette Programm bei ca. 205.000 Km auf der Uhr..... Heul....

 

Also geben wir richtig Geld aus, das Fahrzeug wird ja schließlich gebraucht. Nach ein paar Tagen (Übrigens: Zugfahren wird definitiv überbewertet) war ich um einen Batzen Geld ärmer und der Sternenkreutzer stand wieder wie gewohnt auf seinen vier Gummis und grinst mich irgendwie komisch an.

 

Also ab zum TÜV. Das Ergebnis: Ohne Mängel, Bestanden.

 

Netter Spruch des Prüfers: Das sind solide Fahrzeuge, da können Sie locker nochmal 200.000 Km mit fahren. Na klar, ist ja auch fast alles durch, was zu reparieren geht, außer Motor und Getriebe.

 

Nun hat mir mein Brötchengeber allerdings einen Firmenwagen angeboten. Skoda Octavia, aktuelles Modell 2.0 TDI mit DSG und viel SchnickSchnack.... mal sehen ob wir das machen.

 

Das Grinsen des Dicken würde mir allerdings fehlen, aber der Octavia hat ja ein ähnliches "Gesicht". Mal sehen!

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28.07.2017 09:29    |    FT-HBM    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Benz, E-Klasse, Hinterachse, Mercedes, S212, w212

Seit einiger Zeit poltert es beim Überfahren von Unebenheiten wie zum Beispiel Kanaldeckeln oder Bodenschwellen. Also beim Bremsen-Service mal überprüfen. Nachdem an der Vorderachse die Bremse "gemacht" war, namen wir hinten die Räder runter und auf der Beifahrerseite war alles im Lot, aber auf der Fahrerseite hing schon das Rad viel zu tiefe.

 

Bei genauem Hinschauen nach der Demontage des Rades sah man die Bescherung sofort: Die Stoßdämpferaufnahme war ausgebrochen, so das der Stoßdämpfer frei hin und her wackelte.

Nach dem Ausbau des Selbigen stellten wir fest, das hier wohl schon länger ein Defekt vorlag, dieser sich aber nun durch den endgültigen Bruch des Bauteils mit Klapper-/Knack-Geräuschen bemerkbar machte. Eine Stelle, an der das Bauteil noch zusammenhielt weist eine frische, nicht korrodierte Bruchstelle auf und der Rest ist schon sichtlich älter. Stellt sich die Frage wie so etwas passieren kann?

 

Nun gut, die Teile sind fix bestellt und mit ca. 50 Euro auch noch recht günstig. Der Einbau war auch schnell erledigt. Man muss nur im Kofferraum die Seitenverkleidung und ein Teil des Bodens "rausschrauben" und schon schauen einen die jeweils zwei Schraubenköpfe an.

Die Alten raus und die neuen rein, dauert alles in allem ca. 45 Minuten. Das Klappern ist Geschichte und man fährt wieder entspannter.

 

Aber die Frage bleibt: Wieso? Materialermüdung bei ca. 180.000 km?

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24.07.2017 13:54    |    FT-HBM    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Bremse, E-Klasse, Mercedes, S212

Bremsscheiben und Beläge!

 

Selbst ist der Mann, also fast! Nach ca. 50.000 Km seit dem Erwerb des Sternenkreuzers mussten jetzt die Bremsen gemacht werden. Vorne Scheiben und Beläge und hinten nur die Beläge.

Nach dem Einholen eines Kostenvoranschlags in der Niederlassung kam ich auf die Idee ein wenig Geld einzusparen. Also fix die Teilnummern zusammengesucht und bei einem hiesigen Großhändler eine Anfrage gestellt. Siehe da, das Material in selber Qualität (ATE) zu ca. 65% des MB-Preises inklusive des Verschleißsensors. Von den Arbeitskosten gar nicht zu reden.

 

Somit habe ich die Teile umgehend geordert und einem befreundeten und technisch sehr versierten Autoenthusiasten einen kleinen Wink gegeben, damit er ein bisschen Zeit für unseren Benz einplanen konnte, denn ich wollte mich nicht alleine an diese Aufgabe wagen.

Nachdem die Teile eingetroffen waren, haben wir den Benz in seine Garage mit Grube gefahren und die Vorderachse komplett aufgebockt. Reifen runter und los ging es ....

 

Insgesamt haben wir ca. 60 Minuten für beide Seiten gebraucht, inklusive des Reinigens der Bremssättel und der Kontrolle der Bremsflüssigkeit. Also alles kein Hexenwerk!

 

Fazit: Ich habe circa 250 Euro gespart und einiges dazu gelernt und die Bremse funktioniert prima.

 

Allerdings stellten wir beim Wechseln der Beläge an der Hinterachse etwas fest, was mich doch ein wenig beunruhigte. Aber dazu demnächst mehr......

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22.09.2016 11:58    |    FT-HBM    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, S212

HaubensternHaubenstern

Mal richtig abgeschlossen!

 

Überhaupt nicht lustig! Morgens will man zur Arbeit und dann macht der Große keinen Mux mehr.

 

Also fix den ADAC rufen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der gelbe Engel, der zunächst versuchte das Lenkradschloss durch eine ruckartige Drehbewegung zu "zerlegen". Ich dachte gleich, das das wohl nicht die richtige Methode sein kann und begann an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.

 

Nach ein paar erfolglosen Versuchen kam er zu dem Schluss, das wohl der elektronische Veriegelungsmechanismus des Lenkrads seinen Geist aufgegeben hatte und er hier so nichts tun könne.

 

Also ADAC-Abschlepper rufen und erneut warten. Als dieser eintraf und sich vor unser Carport bugsiert hatte, versuchte der zuerst eingetroffene Monteur bereits durch übermäßige Krafteinwirkung die P-Stellung des Automatikgetriebes auf N zu ändern. Der Sternenkreuzer wehrte sich aber wacker!

Als der Fahrer des ADAC-Abschleppers dies bemerkte, forderte dieser seinen Kollegen recht barsch auf, dort mal Platz zu machen. Nach zwei, drei Handgriffen konnte er ganz sanft den Wahlhebel auf N stellen. Profis bei der Arbeit!

 

Dann ging es recht zügig zum Händler. Diagnosen: Wie befürchtet war die elektronische Verriegelung der Lenkung im verschlossenen Zustand abgeraucht. Das heißt alles mögliche Ausbauen und das Teil von der Größe einer übergroßen Zigarettenschachtel ausbohren um die Lenkung wieder zu entriegeln. Kosten inklusive der Neuteile ca. 1.000 Euro! Teure Zigarettenschachtel! Wenigstens war das Abschleppen, dank ADAC-Mitgliedschaft für lau.

 

Laut Werkstattmeister ist dies übrigens ein häufiger auftretender Fehler bei den Baujahren um 2009, auch bei der C-Klasse.

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20.10.2015 11:39    |    FT-HBM    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, S212

Sitzbezug und so!

 

Ein kleines Update!

 

Der Artico-Bezug auf der Fahrerseite ist tatsächlich kostenfrei getauscht worden, da der Vorbesitzer den gleichen Mangel schon einmal in 2013 in Stand hat setzen lassen. Sieht wieder Tiptop aus. Allerdings ist die Oberfläche ein wenig stumpfer im Anblick, aber das wird sich ja nach ein paar Monaten geben.

 

Jetzt muss ich Innen nur noch diese Abdeckung vor der Mittelarmlehne (A2046800107) tauschen, da löst sich der Softlack und das sieht vielleicht blöd aus.

 

Apropos: Jemand eine Ahnung wie man dieses vordere Schubfach vor dem Automatikwahlhebel raus bekommt (oder zumindest die Abdeckung)? Da ist mir eine EC-Karte hinter gerutscht! Blöd Blöd Blöd!

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12.10.2015 10:23    |    FT-HBM    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, S212

Delle eingefangen!

 

Da steht man mal kurz auf dem Parkplatz eines Supermarktes und kommt vom Einkauf zurück und was sieht man? Eine Beule direkt über dem Rücklicht.

 

Irgend ein Trottel scheint wohl mit seinem Fahrzeug nicht klargekommen zu sein und hat unserem 212er, wie auch immer er das angestellt hat, ein kleines Andenken verpasst. Ich vermute mal mit einem Spielgel oder so, da waren schwarze Plastik- oder Lackspuren zu sehen. Wie sich später zeigte war auch eine leichte schwarze Spur am Stoßfänger zu erkennen.

 

Natürlich kein Zettel und kein Zeuge und gemerkt hatte ich mir das Fahrzeug leider auch nicht. Also schnell die Polizei informiert. Die haben das zwar kurz aufgenommen, mir aber wenig Hoffnung auf die Aufklärung des Falles gemacht. Daraufhin bin ich umgehend zu unserem Chefautopfleger gedüst, der nach kurzer Inspektion der Stelle meinte, das das sein "Beulendoc" in ca. 45 Minuten und für ca. 70 Euro beseitigen könnte.

 

Puh... , Glück gehabt, also flugs einen Termin gemacht.

 

Und tatsächlich war die Beule nach ca. 45 Minuten wieder verschwunden, nachdem sie bestimmt 25 Mal mittels eines mit speziellem Heißkleber aufgeklebten Kunststoffpins herausgezogen wurde. Denn von Innen raus drücken geht an der Stelle nicht. Aussage des Beulendocs: "Mercedes baut da sehr solide, das ist halt kein Nissan-, Toyota- oder Renault-Blech". Dann gab es noch ein paar Schläge mit einem Werkzeug an den richtigen Stellen, einmal polieren und alles ist wieder wie neu!

 

Wirklich genial gute Arbeit! Super das es Menschen mit solchen handwerklichen Fähigkeiten gibt.

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06.10.2015 15:19    |    FT-HBM    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: C-Klasse, Mercedes, S205

Heute ein C180 T-Modell gefahren!

 

Da unser Großer heute einen neuen Artico-Sitzbezug auf der Fahrerseite bekommt und einen Getriebeölwechsel, bot sich mir die Möglichkeit einen aktuellen C 180 T zu fahren. Der Umstieg von 170 Dieselpferden auf einen 156 PS Benziner ist schon leicht nervig. Ständig hat man zunächst das Gefühl untermotorisiert zu sein. Nach einer Weile gewöhnt man sich an die höheren Drehzahlen und genießt das seidenweich schaltende 7G-Getriebe.

 

Beim spielen an den Einstellungen (natürlich während der Fahrt) habe ich gleich mal den Kollisionswarner ausprobiert. Er funktioniert!

 

Ganz spaßig sind auch die verschiedenen Einstellungen von Comfort bis Sport+, wobei ich denke das es da ein bisschen mehr Leistung braucht, um Sport+ auch auszunutzen. Der 180er dreht einfach sehr lange sehr hoch, bis der Schaltpunkt erreicht ist. Somit bin ich hauptsächlich im C-Mode gefahren. Die LED-Scheinwerfer sind eine Wucht! Absolut klasse bei der Ausleuchtung und das TFL sieht halt super aus.

 

Was mir auffiel sind die vielen leichten kleinen Kratzer auf dem "Klavierlack" der Mittelkonsole. Das sollte nach ca. 5.000 Km eigentlich nicht sein. Auch die Haptik der Fensterheberschalter ist meines Erachtens nicht sonderlich hochwertig, die Optik aber passt.

 

Ein weiterer Punkt ist die Geräuschkulisse der automatisch öffnenden und schließenden Heckklappe, das Geräusch ist irgendwie unschön im Vergleich zum E-Klasse T-Model.

 

Sonst ist das Kleine T von Mercedes echt ein schönes und auch durchaus geräumiges Fahrzeug. Man kann dank des 7G prima bei niedrigen Drehzahlen über die Autobahn segeln und auf Landstraßen flott voran kommen.

Der 180er wäre bei mir nicht die erste Wahl, ich finde den 220er CDI einfach den besten Kompromiss aus Leistung und Verbrauch, wenn man so um die 25.000 Km/Jahr zurücklegt.

 

Aber trotz der kleinen Mankos, ein Klasse Auto!

Wenn man bedenkt das der W201 der Großvater dieses Fahrzeugs ist, ist das eine immense Entwicklung seit den 80er Jahren.

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28.09.2015 11:31    |    FT-HBM    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, S212

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Service B ...wird es teuer?

 

So, wie schon im letzten Beitrag verkündet, brauchte unser 212er nach 25.000 Km einen Service B (Gesamtkilometer: ca.150.000).

 

Also flugs einen Termin gemacht und pünktlich morgens um 7:00 Uhr dort aufgeschlagen um mit dem Meister einmal das Auto von allen Seiten auf der Bühne zu betrachten.

Sein fachmännischer Blick führte an den Bremsen vorbei zum Reifenprofil und ... Stopp! Die Bremsen sind in Ordnung, aber die Hinterräder knapp vor der Verschleißgrenze, reicht aber noch bis zum Winterreifenwechsel.

 

Soweit, so gut. Dann ging es unter das Fahrzeug, auch hier keine weiteren Beanstandungen, nur kam er plötzlich mit einer Sprühdose an und verteilte hinten links und rechts an den "Gelenken" (Fachbegriff vergessen) eine ordentlich Portion von dem Doseninhalt. Daraufhin wurde der Dicke mittels Auf- und Abwärtsbewegung der Hebebühne in "Schwingung" gebracht. Sinn dieser Übung war, dafür zu sorgen das die Gelenke die zur Niveauregulierung dienen, schön geschmeidig laufen. Sonst fand er keinen weiteren Anhaltspunkt für zusätzliche Arbeiten.

 

Ich sprach dann noch den leicht rissigen Sitzbezugs an und fragte, was denn ein Austausch koste. Er schätzte das das bei ca. 400 Euro Materialkosten läge, zuzüglich der Lohnkosten.

Allerdings hatte er vor ein paar Tagen einen Kunden, der bei einer kleinen Sattlerei das selbe Problem für ca. 100 Euro hat beseitigen lassen. So bekam ich von Ihm im Anschluss die Adresse um mich dort nach den Kosten zu erkundigen. Sehr freundliches Entgegenkommen!

 

Damit war die Serviceannahme beendet und ich wurde vom freundlichen Fahrservice der Niederlassung mit einem S205 zur Arbeit chauffiert. Schon ein schöner Wagen, halt nur kleiner...

 

Am Nachmittag kam der Anruf, das das Auto fertig sei, er aber noch zwei Punkte mit mir besprechen müsse. Schluck.... jetzt wird es teuer!!!! war mein erster Gedanke. Alle Erinnerungen an die Skepsis nach dem schnellen Kauf des 212ers waren sofort wieder da.

 

"Na dann schießen sie mal los." war meine Antwort und was dann als erster Punkt kam war echt eine Überraschung: Der Sitzbezug wird komplett von MB erneuert ohne Kosten meinerseits. Freude!!! Begründet wurde dies damit, das der Bezug vor ca. 1,5 Jahren schon einmal erneuert wurde.

 

Der zweite Punkt war, das eine kleine Undichtigkeit am Getriebe festgestellt wurde (dort wo der Wahlhebel am Getriebe ansetzt???) kommt eine Kleinigkeit Öl ans Tageslicht (es tropft nicht mal, sondern ist nur ein ganz leichter Film). Aus diesem Grund möchten Sie einmal den Dichtungssatz tauschen und neues Getriebeöl auffüllen. Die Arbeitskosten werden von MB getragen und ich muss die Teile zahlen. Er meinte so ca. 100-120 Euro (Getriebeöl und Dichtungssatz). Nachdenklichkeit! Einen Getriebeölwechsel hatte ich aufgrund der einschlägigen Themen hier eh schon in Erwägung gezogen.

 

Somit hat unser Dicker einen neuen Termin beim Freundlichen und ich bin mir unsicher ob ich das gut oder schlecht finden soll. Ich werde über die Ergebnisse berichten.

 

Ah, die Kosten für den Service B noch: Er hat mich knappe 500 Euro gekostet, was m. E. eigentlich für ein solche großes Auto vollkommen in Ordnung ist.

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25.09.2015 11:42    |    FT-HBM    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, S212

Wir kaufen uns spontan einen Benz!

 

Zum Herbstbeginn 2014 war es langsam an der Zeit sich nach einem neuen fahrbaren Untersatz umzuschauen, da der Kangoo langsam dem Ende seiner Laufzeit bei uns entgegen sah.

 

Irgendwie war es schon immer unser Traum einen "Schweinehälftentransporter" zu fahren. Deshalb gab es unter meinen gespeicherten Suchen bei mobile.de immer einen Eintrag zum E-Klasse T-Model. Dort zeigte sich dann irgendwann im September 2014 ein 2009er S212 220 CDI BE. Also einfach mal kurz für eine Probefahrt angemeldet, ohne wirkliche Kaufabsicht. Im Vorfeld wurden noch Google & Co. befragt bezüglich der häufigsten Mängel dieses Fahrzeugs. Spätestens bei dem Injektoren-Thema war der Käse für mich eigentlich schon gegessen, aber die Probefahrt wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

 

Somit ab zur Niederlassung und da war der sprichwörtliche Bär los. Also bekamen wir den Schlüssel einfach in die Hand gedrückt (Auto war schon vorbereitete) und los ging die Fahrt. Der 212er war von Außen und Innen top in Schuss, der Vorbesitzer muss ein Autopflegenarr gewesen sein. Nach ca. 45 Minuten Probefahrt ließen sich keine weiteren Mängel feststellen, also kein Poltern, Klappern, Knirschen (Heckklappe) oder so und das nach knapp 5 Jahren und ca. 125.000 Kilometern. Dagegen sehen andere Fahrzeuge bei der Fahrleistung schon echt steinalt aus. Auch alle Wartungen wurden eingehalten und es gibt keinen Unfallschaden. Somit haben wir dann kurzer Hand entschieden, dem Verkäufer ein Angebot für das Fahrzeug zu machen. Nach ein wenig Hin und Her, dem zusätzlichen Einbau einer Anhängerkupplung und einem Satz Winterreifen auf Alufelgen wurden wir uns tatsächlich einig.

 

So schnell habe ich noch nie ein Auto gekauft und deshalb war ich auch ein wenig skeptisch, ob das eine gute Entscheidung gewesen ist. Nichtsdestotrotz war die Freude bei der Übergabe riesig und der Plan für eine Fahrt an die Nordsee mit dem Dicken schnell in die Tat umgesetzt.

 

Was soll ich sagen? Es war einfach eine herrliche Reise. So entspannt kann Autofahren sein.

 

Bis heute sind ca. 25.000 Kilometer dazugekommen, so das die 150.000 Km bald voll sind. Das einzige Problem, das bei knapp 147.000 Km auftrat, war das der Differenzdrucksensor getauscht werden musste und das der Fahrersitz an der Außenwange einen kleinen Riss im Artico bekommen hat (Stört mich aber noch nicht wirklich). Der Sensor kostete knapp 25 Euro.

 

Jetzt steht der Service B an (laut Meister ca. 500 Euro), mal sehen ob alles andere in Ordnung ist. Davon später mehr.

 

Einen großen Dank übrigens an das 212er-Forum hier auf motor-talk.de, denn lesen bildet!

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