Fri Nov 20 00:22:51 CET 2009
|
Motortown
|
Kommentare (7)
| Stichworte:
Käfer
Hallo an alle Sooo...... mein Käfer Projekt geht langsam dem Ende zu... In den letzten Tage noch ein paar Kleinigkeiten angebaut wie z.B. Stoßstangen, Auspuff mit neuen Dichtungen angeschraubt, Innenraum komplettiert (Radio, Tepiche, Sitze etc eingebaut). Das hört sich jetzt nicht gerade viel an aber diese Arbeiten halten unheimlich auf und nehmen doch sehr viel Zeit in Anspruch. Da ich alle Bremsleitungen erneurt habe sowie auch den Hauptbremszyliner steht mir immer noch das Entlüften der Bremse bevor. Desweiteren noch ein Ölwechsel, Ventile einstellen, Kerzen wechsel, ....... und dann gehts endlich zum TÜV! im Anhang ein paar Bilderchen vom fast fertigen Käferlein....
Gruß...Mario |
Sat Nov 07 19:05:58 CET 2009
|
Motortown
|
Kommentare (21)
| Stichworte:
Mario`s Motor Zeit
Hallo an alle Heute beschäftige ich mich mit einer Zylinderkopfdichtung beim Opel Vectra A. Der Motor hat die Nr C18NZ und hat 280000 km auf den Buckel! Das die Kopfdichtung defekt ist merkte ich am sehr starken Kühlwasserverlust, sehr unrunder Motorlauf, keine zufriedenstellende Motorleistung, sowie Wasser im Motoröl. Somit war es höchste Zeit für diese Arbeit. Zuerst mal das Masseband von der Batterie abgeschraubt, danach Luftfilter und alle Schläuche und Kabel die zum Zylinderkopf führen abziehen. Desweiteren natürlich das Kühlwasser ablassen. Nun wirds etwas knifflig. Der Vectra A mit der 1,8 Liter Maaschine hat einen Keilrippenriemen. Dieser Riemen treibt die Lichtmaschine und die Servopumpe mit an. Und dieser Riemen muss ab!. Eien weitere Besonderheit ist das ich die Riemenscheibe von dem besagten Riemen abbauen muss um die Zahnriemenabdeckund abzubekommen und noch wichtiger um die OT Markierung an der Kurbelwellenrad zu sehen. Denn auf dem Kurbelwellenrad ist die Riemenscheibe mit 4 Schrauben angeschraubt. Also Keilrippenriemen, Riemscheibe und Zahnradabdeckung abschrauben!. Nun den 1 Zylinder ( befindet sich immer gegenüber der Kraftabgebenen Seite) auf OT stellen!. Dieses genau wie möglich machen. Nun Zahnriemen entspannen und oben abnehmen. Wenn man sich traut kan man versuchen den Zahnriemen ohne entspannen abzunehmen was ich aber nicht empfehle!!. Dazu gehört schon eine Menge Übung und Erfahrung denn man muss den Zahnriemen auch wieder draufmachen. Vorteil ist man braucht sich nicht mit den sehr schlecht zugänglichen Schrauben von der Wasserpumpe rumärgern. Nachteile ist man riskiert ein Motorschaden! Nun noch das Nockenwellengehäuse abschrauben und das Nockenwellenrad abnehmen. Als letztes noch das Abgasrohr vom Krümmer abschrauben und schon kann es losgehen die Zylinderkopfschrauben zu lösen. Motor muss natürlich kalt sein. Danach Kopf abnehmen Dichtflächen reinigen evtl Kopf und Motorblock auf Planheit prüfen und alles wieder zusammenbauen. Zeit ohne Pausen in einer Wald und Wiesengarage :-) ca 1 Tag. Ich habe drei Tage gebraucht aber mit Mittagschlaf und viele viele Pausen. Diese Arbeit erfordert natürlich KFZ Technische Vorkenntnisse und sollte von einen KFZ Laien nicht ausgeführt werden. Nur wenn man es kann spart man eine Menge Geld. Denn ich verbinde die Marke Opel immer mit Kühlwasserverlust Problemen!. Dieser Artikel ist nur ein kurzer Auszug aus den Arbeiten die dazugehören wenn man eine Zylinderkopfdichtung zu Hause in der Garage erneuert. OK in diesem Sinne danke für das lesen dieses Artikels... Viele Grüße aus Oberbayern sendet euch Mario |
Sat Oct 24 11:15:12 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (16)
| Stichworte:
Käfer
Welche Erfahrungen habt Ihr beim Thema selber Lackieren?Hallo an alle Schon vor der Restauration meines 69ers habe ich mir überlegt ob ich selber lackiere oder zum Lackierer fahre. Das für und wieder war ja klar.. Sicherlich ist die Qualität ein ausreichender Grund zum Fachmann zu gehen. Desweiteren reicht meistens das Equipment nicht aus um selber zu lackieren. Doch ich habe mich gegen die Vernunft entschieden und es selber gamacht bzw versucht! Also habe ich mich erst einmal in der Materie eingelesen. Dieses geht recht gut bei der Website Autolack21.de Dort bekommt man eine Menge Information übers selber lackieren. Als nächstes habe ich mir eine Liste erstellt was ich an Material brauche. Ich denke das ich da schon die Aktion abrechen sollte und doch zum Lackierer fahren sollte. Denn das ganze Material wie Grundierung, Härter, Füller, Farbe, Spachtel, Reinigungsverdünnung, Silikonentferner und etc.... ging gehörig ans Bugdet. Guten Kompressor und auch eine einigermassen gute Lackierpistole hatte ich. Dieses war halt auch der Grund warum ich die Aktion durchgezogen habe. Es ist eine unmenge von Arbeit. Man verliert vor lauter Schleiferei leicht die Geduld. Es dauert sehr sehr lange bis man ans eigentliche Lackieren dran kommt. Fehler die ich gemacht habe waren klar die Vorarbeiten. Ich hätte viel länger Schleifen sollen. die Oberfläche war einfach nicht glatt genug. Nur nach ca 4 Tagen schleifen von Hand mag man nicht mehr. Ich habe zwar auch eine Schleifmaschine aber irgendwie hatte ich da nicht das Gefühl für. Also alles von Hand geschleift. Lackiert wurden folgende Teile: rechter und linker Innenkotflügel vorne und hinten das Heckabschlussblech und das rontabschlussblech rechter und linker Warmluftkanal sowie im Innenbereich die Frontpartie. Fazit: Die Lackierung hat ohne ein einzigen Läufer funktioniert!!. Darauf bin ich recht stolz. Leider ist an einigen Stellen leichte rauhigkeit zu sehen und auch zu spüren wenn man mit der Hand rüberfährt. Da hätte ich halt mehr schleifen müssen. Desweiteren erkennt man ein leichten Farbunterschied weil der alte Lack halt 40 Jahre alt ist. Aber im großen und ganzen bin ich trotzdem zufrieden. Das Auto ist halt schon im fortgeschrittenen Alter und da dürfen ruhig ein paar Fehler zu sehen sein. Ist aber nur meine Meinung Vorteil beim selber lackieren ist das ich es selber in der Hand habe wieviel Grundierung und Farbe ich verwende!.. Ich denke das ist schon ein riesen Vorteil weil ich denke das da wo ich Lackiert habe eine Menge Material drauf ist was den Rostfortschritt so hoffe ich verlangsamt. Letzt endlich sollte man bedenken möchte man eine einigermassen gute Qualität haben unbedingt zum Lackierer fahren. Auch Preislich so denke ich steht man sich billiger. Weil man glaubt nicht was man alles an Material braucht. Und dieses Material hat der Lackierer schon in großen Mengen auf Lager. Möchte man was eigenes bzw was individuelles :-) bzw. möchte man ein Auto wirklich komplett selber restaurieren dann sollte man auch vor dem Lackieren nicht zurück schrecken. Aber wie im Text beschrieben ist ganz ganz wichtig das schleifen. Das macht hinterher den Qualitätsunterschied aus!. So ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt. Würde mich sichlerlich über eure Erfahrungen freuen die Ihr gemacht habt.
Viele Grüße Mario |
Thu Oct 22 19:17:04 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (6)
| Stichworte:
Käfer
Hallo an alle Nachdem ich meinen genazen Urlaub geopfert habe ist nun mein Käfer in dem Zustand wo es langsam wieder Spass macht zu arbeiten bzw wo man auch wieder Fortschritte sieht. Das anpassen des neuen Warmluftkanals bereitete mir eigentlich keine Probleme. Spaltmasse etc alles vom feinsten. Selbst das einpassen des rechten Innenkotflügel ging einigermassen leicht von der Hand. Ich hatte da schon meine Bedenken weil ich immer gehört hatte das die Passmaße von den Blechteilen nicht sonderlich überzeugen. Es ging alles recht leicht von der Hand. Das Rahmengestell was ich innen eingeschweisst hatt wieder rauszubekommen war dagegen schon eine gehörige Prozedur. Desweiteren den Aufbau wieder auf die Bodenpatte zu setzten so das die Schrauben passen war auch nur mit sehr viel fluchen möglich. Ich denke das es daran lag das ich alles alleine gemacht habe also ohne einen zweiten oder dritten mann. Mit zwei Mann den Aufbau draufzuschrauben geht sicherlich leichter von der Hand. Folgende Arbeiten müssen jetzt noch erledigt werden bevor es zum TÜV geht: Bremse entlüften und einstellen Innenraum wieder einrichten... Teppiche Sitze etc... Ölwechsel, Kerzen wechsel, Ventile Einstellen, Vergaser und Zündung neu einstellen. Hupe funktioniert noch nicht!. Fehler habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Muss wohl mal das Lenkrad abnehmen und den Schleifkontakt überprüfen. Dieses sind jetzt arbeiten die sich doch ein bisserl in der Länge ziehen weil ich nun kein Urlaub mehr habe und meine Familie auch noch was von mir haben möchte :-))... Mein Restaurierungsbuget ist nun auch komplett aufgebaraucht :-(( Fazit bis jetzt: Es hat sicherlich viel Spass gemacht aber ich empfehle jeden der beim Käfer ein Warmluftkanal alleine neu einsetzten möchte sich das gut zu überlegen. Es kommen teilweise Probleme auf einen zu da hätte man im Traum nicht dran gedacht. Wie gesagt mit zwei oder drei Mann ist es kein Problem. Ach ja und wenn Warmlüftkanal erneuern sollte man sich die Innenkotflügel auch anschauen denn besser kommt man nicht dran wenn die Kanäle ab sind! Ok das von hier aus erst einmal... Weitere Bilder vom Fortschritt des Käfers werden folgen. Des weiteren folgt ein Artikel über meine Erfahrungen mit dem selbst lackieren. Viele Grüße aus Oberbayern sendet euch Mario |
Sat Sep 26 20:09:46 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (7)
| Stichworte:
Käfer
Hallo an alle Das Rahmengestell habe ich eingeschweisst als Sicherheit wenn ich den Warmluftkanal komplett rausschneide. Nicht das hinterher die Türen nicht mehr passen weil die Karosserie verbogen ist. Ansonsten war das Anheben des Aufbaus kein Riesen Problem. Das Problem was ich hatte war den Wagen bzw. den Aufbau so auf Böcke bzw Steine zu stellen das ich ohne Hindernisse am Warmluftkanal arbeiten kann. Dieses hat einige Zeit gekostet und auch einige Nerven, weil der Aufbau mit den Rahmen doch schon recht schwer ist und ich alles alleine mache. Desweiteren sollte er auch stabil stehen weil man ja doch hier und da mal den Dicken Hammer schwingen muss... Ansonsten gehts jetzt mit der Flex zur Sache...... Viele Grüße Mario |
Fri Sep 25 18:20:21 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (1)
| Stichworte:
Käfer
Hallo an alle, Es hat sich nun doch schon einiges an meinen Käfer getan da ich teilweise über 18 Stunden durchgearbeitet habe! (Habe Urlaub :-) ) Auf den Bilden sieht man das ich das rechte Seitenteil rausgeschnitten habe. Die Garage sieht übrigens nicht immer so aufgeräumt aus. Habe ich extra wegen dem Foto aufgeräumt :-)) Die nächsten Schritte werden sein so langsam anzufangen die Schrauben zu suchen und natürlich auch zu lösen um den Karosserie-Aufbau von der Bodengruppe zu trennen. Bis jetzt klappt eigentlich alles wunderbar.. Selbst das ausschneiden des Seitenteiles stellte kein sonderlich großes Problem dar. Na gut... der Hussarenritt kommt ja noch wenn ich den kompletten Warmluftkanal rausschneide.. Na ja.. aber voher erstmal den Aufbau anheben... Ok.. muss weiter arbeiten :-)))) Viele Grüße Mario |
Sun Sep 13 01:41:34 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (2)
| Stichworte:
Käfer
Hallo an alle Nachdem ich mich ersteinmal hingesetzt hatte und in Ruhe ein dunkles Weissbier getrunken habe möchte ich euch hier ein kleinen Vorgeschmack zeigen an Bildern was ich so auf den ersten Blick entdeckt habe - Warmluftrohr rechts komplett durch :-(... (das bedeutet der Aufbau muss angehoben werden) - Vorderachse total durch, Löcher ohne Ende.... - Spritzblech vorne mit Rost bedeckt und teilweise durchgerostet - Innekotflügel rechts unterhalb stark verostet - Hauptbremszylinder defekt... (an der Pedalerie war Bremsflüssigkeit) und und und.... Dieses ist ein kleiner Auszug von dem was ich entdeckt hatte so auf den ersten Blick. Dieses war dann auch der Grund warum ich eine zweite Kiste Bier zulegen musste :-))) Ich setzte mich also auf einen der Kisten Bier und entwarf grob einen Schlachtplan wie ich weiter vorgehen werde. Als erstes musste Ebay durchstöbert werden für eine Vorderachse.. gebraucht natürlich aber wie neu :-))) Aber dazu beim nächsten Mal mehr...... Viele Grüß |
Sat Sep 12 02:48:09 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (8)
| Stichworte:
Käfer
So... da ist das Schmuckstück!... Der 69er Käfer stammt aus Österreich. Entdeckt habe ich ihn bei Mobile.de. Da ich recht nah an der Östereichischen Grenze wohne habe ich mir das Auto angeschaut und auch direct gekauft. Habe den Käfer dann mit dem Hänger nach Hause geschleppt. Auf dem Bild sieht man meinen Käfer direkt nach der Ankunft in meiner Garage. Als ich den ersten Check gemacht habe musste ich mich danach erst einmal hinsetzen und überlegen ob ich den Käfer wieder zurückbringe...Aber dazu demnächst mehr....
Gruß....Mario |
Sat Sep 05 12:40:23 CEST 2009
|
Motortown
|
Kommentare (1)
| Stichworte:
Vorstellung
Hallo an alle , Ich begrüße euch ganz Herzlich hier in meinen Blog. Mein Name ist Mario und ich bin 53 jahre alt . Zuhause bin ich im schönen Oberbayern. Meine Hobbys sind recht vielfältig wie z. B. das Besuchen von Flohmärkten, Fotografieren, Camping mit dem VW T5 Bulli, das lesen von Autozeitschriften allgemein. Des weiteren interessieren mich Automodelle jeglicher Art Der Blog beinhaltet u.a. folgende Themen. - Restauration und Pflege von einem VW Käfer 1300 Bj `69 :-) erledigt - Diskussion neue und alte Autos - Vespa Roller ( Reisen ) ==> aktuell
Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen....
Gruß von Mario |
Käfer verkauft

Mon Feb 08 00:17:45 CET 2010 |
Motortown
|
Kommentare (0)
| Stichworte:
Mario`s Motor Zeit
Hi an alle,
Heute möchte ich mich mit einer defekten Zylinderkopfdichtung beschäftigen bei einen Nissan Micra K10. Der MA12(S) so heisst der Motor ist der Motor der die K10s ab ~89 antreibt.
Eckdaten:
Drücke
Verdichtung 9 : 1
Durchschnittlicher Kompressionsdruck neu: 12,45 Bar
Maximal zulässiger Kompressionsdruck: 9,81 Bar
Maximaler Unterschied zwischen den Zylindern: 0,98 Bar
Leistung
Leistung auf dem Papier (mit KAT): 54PS bei 5.200 U/min
Leistung auf dem Papier (ohne KAT): 60PS bei 5.200 U/min
Drehmoment: 93NM bei 3.000 U/min
Schmierung & Ölpumpe
Füllmenge ohne Filterwechsel: 2,6 Liter
Füllmenge mit Filterwechsel: 2,8 Liter
Bauart der Ölpumpe: Rotorpumpe
Förderdruck bei 3.000 Motorumdrehungen pro Minute: 2,9 Bar
Borung, Hub, Hubraum
Bohrung 71mm
Hub 78mm
Hubraum pro Zylinder: 308,817ccm
Hubraum gesamt: 1235,268ccm
Kurbelwelle
5 Fach gelagerte Kurbelwelle
Ventile & Nockenwelle
8 hängende Ventile, 2 pro Zylinder
Ventilspiel Einlass 0,25mm
Ventilspiel Auslass 0,30mm
Overhead Camshaft - Oben liegende Nockenwelle
Nockenwelle wird per Zahnriemen angetrieben
Hemisphärischer Brennraum, Zündkerzen mittig
Querstrom Zylinderkopf
Maximales Planmaß des Zylinderkopf : 0.8mm
Kühlung
Wassergekühlt
Öffnungstemperatur Thermostat: 88°C
Füllmenge mit Heizung: 5,5 Liter
Füllmenge ohne Heizung: 5,1 Liter
Das Kühlsystem hat keinen Ausgleichsbehälter (Drucksystem)
Öffnungsdruck Kühlerdeckel: 0,88 Bar
Der MA12 ist ein Langhuber. Dadurch ergibt sich schon bei niedrigen Drehzahlen ein hohes nutzbares Drehmoment. Nachteil dieser
Konstruktion ist die Drehzahlfestigkeit. Da die Pleuel & Kolben viel weg machen müssen, kann es bei hohen Drehzahlen zu einem
Pleuelriss oder -bruch kommen.
Da der Großteil des Motors aus Aluminium gefetigt ist, ist der Motor sehr leicht. Mit 2 Personen ist er auch mit allen Anbauteilen
problemlos transportierbar.
Die Zylinderkopfdichtung ist ein manko am MA12. Da der 1.2Liter Motor ein aufgebohrter MA10 (1Liter) ist, hat sich der Abstand
zwischen den Zylindern verringert, und die Zylinderkopfdichtung neigt schnell zum durchbrennen. Vor allem im kalten Zustand ist. siehe Bild Langhuber!
Wenn man das Internet durchsucht mit dem obigen Thema bekommt man viele Hilfen und Ratschläge. Leider entsprechen viele dieser Hilfen nicht den tatsachen. Das heisst das man einfach selber die Erfahrungen sammeln mussum so eine Reparatur durchzuführen.
Mit anderen Worten es ist kein riesen Geheimnis und auch keine große Schwierigkeit bei diesen Auto die ZKD zu wechseln. Die einzige Schwierigkeit oder Hürde die man nehmen muss ist das die Motorhalterung auf der rechten Seite demontiert werden muss. Die Motorhalterung muss ab weil man sonst nicht die Zahnriemenabdeckung abbekommt! Aber das geht recht zügig von der Hand denn wenn man einen Wagenheber unter der Ölwanne schiebt und leicht anhebt kommt man wunderbar an die etwas versteckten Schrauben heran. Und natürlich nicht vergessen den Ersten Zylinder auf OT stellen. Dieses ist evtl auch etwas verzwickt weil man auch hier wie beim Opel Vectra A unten die Riemenscheibe abnehmen muss um die OT Markierung beim Kurbelwellenrad zu sehen.
Ansonsten hier ganz grob die normalen Arbeitsschritte:
Luftfilter herunter
Schläuche vom Vergaser und Ansaugkanal lösen und markieren
Kat vom Abgaskrümmer lösen
Motor bzw 1 Zylinder auf OT stellen und Zahnriemen ab
Kopfschrauben herausdrehen
und Kopf herunterheben geh alles wunderbar alleine weil der Kopf recht leicht ist weil aus Aluminium
Nun das übliche...Alles sauber machen...Dichtung druff und Kopf wieder drauf Anzugsdrehmoment raussuchen und montieren...
Das von hier aus... Anregungen wie immer willkomen
Gruß....Mario