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13.10.2014 15:33    |    Friedel_R    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Foamgun, Kratzer, Touchless Car Wash

Aufgrund einiger Verständnisprobleme habe ich den Bericht teils neu verfasst und versucht, diesen eindeutiger darzustellen. Ich hoffe, es wird jetzt etwas verständlicher. Mir ist auch völlig bewusst, dass die Pflegeenthusiasten vorher schon wissen, wie das Ergebnis ausfällt. Doch gibt es auch Fahrzeugbesitzer, denen aufgrund ihrer Erfahrungen und Ansprüchen nicht bewusst ist oder noch den ein oder anderen Marketing-Spruch einer "Nano"versiegelung im Hinterkopf haben.

 

Hallo zusammen,

 

in letzter Zeit häuften sich die Beiträge rund um das Thema "Touchless Car Wash", oder zu deutsch: Berührungslose Autowäsche.

Was ist wohl der Wunschgedanke dahinter? Ich fahre in die Waschbox bzw. nutze den HDR zuhause, und sprühe den Dreck einfach runter. Anschliessend einfach trocknen und gut ist. Den Lack nicht angefasst und keine Kratzer in den Lack gezogen. Geht schnell und kostet nicht viel. Klingt recht einfach und auch logisch. Aber klappt das wirklich?

 

Zum Vergleich wurde jeweils die Hälfte einer vertikalen und einer horizontalen Fläche nur mit dem Snow Foam und nach der 2-Eimer-Methode gewaschen. Das soll hier kein Vergleich unter Laborbedingungen sein, sondern so "normal" und praktisch wie möglich sein.

 

Ausgangszustand:

Audi A6 Avant

Phantomschwarz perleffekt

Versiegelung: Gtechniq C1+EXO V2 (1 Jahr alt)

km-Stand: 170tkm

Außentemperatur: ca. 20°C

 

Der Wagen wurde aufgrund von schlechtem Wetter und Urlaub ca. 6 Wochen nicht gewaschen. Somit war auch genügend Dreck auf dem Lack (bezeichnen wir es mal als "Regenfahrtendreck", der sehr oft anzutreffen ist und jeder kennt).

 

Equipment:

Kärcher Hochdruckreiniger

Heavy Duty Foam Lance

Valet pr pH neutral Snow Foam

2-Eimer-Methode mit dem Gtechniq G-Wash

Daily Driver mit ca. 30tkm p.a.

 

Ausschluss:

- Schnee und Schneematsch abspülen

- Geländewagenfahrer, die nach dem "Spielen" mit Schlamm bedeckt sind und nur das ganz grobe vom Auto haben wollen ;)

 

Der Wagen wurde eingeschäumt und nach ca. 8-10 min mit dem HDR abgesprüht. Anschließend wurde je eine Hälfte der Haube und der Fahrertür mit dem Waschhandschuh nach der 2-Eimer-Methode gewaschen. Somit hat man einen 50/50 Vergleich. Den Lack habe ich aufgrund des Kratzerschutzes erst am Ende getrocknet. In der Galerie könnt ihr die beiden Flächen vergleichen.

 

 

Fazit:

Klappt es? Jein! Bei Blütenstaub oder Sand-/Straßenstaub sollte es noch recht gut klappen. Bei dem normalen Fahrdreck, wie er auf den Bilder zu erkennen ist, funktioniert diese Methode nicht mehr. Teer, Flugrost und Baumharze sind hier nicht betrachtet, da diese auch mit einer Handwäsche nicht ohne weiteres (Chemie, Knete,...) zu entfernen sind.

Welche Rolle spielt eine Versiegelung? Es erleichtert die Reinigung sehr, aber auch hier lässt sich nicht alles einfach abspülen, egal wie dreckig der Lack ist. Um den Lack wirklich vom Fahrdreck zu befreien ist eine Wäsche unter mechanischer Einwirkung unumgänglich. Ob diese nun in der Waschstraße erfolgt oder mittels 2-Eimer-Methode obliegt den persönlichen Ansprüchen jedes Einzelnen.

 

mfg

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13.10.2014 14:57    |    Friedel_R    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: Audilack, Vandalismusschaden

Hallo zusammen,

 

wie einige vllt mitbekommen haben, bin ich - oder besser mein Dicker - Opfer eines feigen Vandalismusschadens geworden. Es sind die typischen, langen Kratzer entlang der gesamten Fahrzeugseite. Verursacht werden diese vorwiegend durch spitze Gegenstände wie Schlüssel, Schraubenzieher, Messer, spitze Steine etc. Polierbar sind diese in den seltensten Fällen, da man sich doch meist so viel Mühe gibt, dass man ja bis auf die Grundierung ritzt. Damit ist der Basislack weg. Oft stellt sich nun die Frage: Muss ich das lackieren lassen? Dieser Artikel soll einen gezielten "Selbstversuch" darstellen, welcher einem die Grenzen und Möglichkeiten aufzeigt. Ich als Laie schätze die Reparaturkosten beim Lackierer auf über 2000€.

 

Ok, kommen wir zu den Fakten.

 

Lack: Phantomschwarz perleffekt

Lackalter: 6 Jahre

Pflegezustand: sehr gut

Kratzerlänge: ca. 2m (!)

Betroffenen Karosserieteile: Fahrertür, hintere Tür Fahrerseite, Kotflügel hinten Fahrerseite

Vorgehensweise: "Thorsten-Methode©"

Benötigtes Werkzeug: Leerstifte mit passender Miene, Pipetten, Basislack, Klarlack, passende Verdünnung, Pipetten, Schleifpapier, Poliermaschine, heavy cut Polierpads 4", Schleifpasten (1000er Schliff, 2500er Schliff), Zeit und Geduld(!!)

 

Augangssituation:

 

Hier mal ein paar Bilder zum Kratzer in seiner urspünglichen Form und Größe.

 

Wie funktioniert die "Thorsten-Methode©"?

 

Die Idee zu dieser Methode stammt von User Thorsten 1967! Sie ist so einfach wie genial! Man nehme einen Leerstift. Ich nutzte die Aero Color von Schmincke. Diese sind über Amazon oder Ebay erhältlich. Man fülle diese mit Basislack, Klarlack und Verdünnung zu gleichen Teilen und schüttle kräftig. Ich habe mir dazu einen 10er Pack Pipetten über Amazon bestellt. Diese reichen vollkommen aus. Die enthaltenen Metallkugeln in den Leerstiften sorgen für das Vermischen der Lackbestandteile. Man kann anschliessend den mit IPA gesäuberten Kratzer so ganz einfach "ausmalen". Achtet darauf, dass ihr genügend Farbe auftragt. Die Reparaturfarbe sollte den Krater zu > 100% auffüllen. Durch die enthaltene Verdünnung fliesst die Lackmischung besser in die Vertiefungen und füllt so besser auf. Es geht auch ohne Verdünnung! Kann man den farbigen Basislack und den Klarlack getrennt aufbringen? Ja. Rechnet jedoch damit, dass ihr je einmal mehr schleifen und polieren müsst. Es steht jedem frei.

 

 

Lasst die Farbe gute 24h durchtrocknen. Anschliessend wird der Überschuss plan geschliffen. Ich habe dazu das Kovax Tolecut Trockenschleifset genutzt. An Karosserieteilen, die keine plane Fläche besitzen, klebt euch das Papier auf die Finger, um auch nur dort zu schleifen, wo es nötig ist. Klappt hervorragend. Plant mit 3-4 Schleifblüten für die Länge von 2m vom 2000er Papier und ca. 2 Schleifblüten vom 3000er Papier. Ob ihr plan geschliffen habt, lässt sich einfach mit dem Finger ertasten. Ihr müsst anschliessend die matten, geschliffenen Stellen mit einer passenden Schleifpaste und einem harten Polierpad auf Hochglanz polieren und ggf. neu versiegeln.

 

 

Mögliche Schwierigkeiten

 

Achtet darauf, dass ihr die passende Verdünnung habt, ansonsten entmischen sich Verdünnung und Lack und aus der Stiftmiene kommt nur Verdünnung. Auch mit einem aktuellen Lackstift seit ihr besser beraten als mit einem älteren. Warum? Erstens hab ihr genügend Material und zweitens ist die Gefahr geringer, dass die Teile ausgetrocknet sind. Somit erspart ihr euch eine gewisse Rennerei im Nachhinein. Seht zu, dass ihr eure Ausrüstung komplett habt und somit ohne große Unterbrechungen arbeiten könnt, was bei mir nicht der Fall war (Farbe angetrocknet, falsche Verdünnung, oberschlaue Ratschläge, kein Lackstift auf Vorrat beim Händler).

 

 

 

Ergebnisse

 

Vorab: Ob die Ergebnisse gut genug sind, hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Hinzu kommt sicherlich der finanzielle Hintergrund und das eigene Geschick. Es ist gar nicht so schwer. Auch ich habe es zum ersten Mal versucht und bin bei Weitem kein Lackierer oder komme sonst aus dieser Handwerksrichtung. Hier die Finish-Bilder, mit dem Zustand, mit dem ich vorerst leben kann und muss. Im Frühjahr setze ich mich ggf. nochmal ran, sofern es die Zeit zulässt. Es sind leider noch einige Schleifspuren, die noch raus müssen, vorhanden.

 

 

Weitere Anwendungsfelder

 

Steinschlagreparaturen. Leute, es gibt nichts einfacheres als einen Steinschlag mit der "Thorsten-Methode©" auszubessern. Vergesst kastrierte Pinsel oder auch Zahnstocher (es funktioniert damit jedoch auch!). Der Stift saut nicht rum und die 0,8mm Miene ist passend für den klassischen "DIN-Steinschlag". Einfach auskratzen, entfetten, mit dem Stift austupfen, trocknen lassen, schleifen, polieren, ggf. versiegeln, fertig.

 

So, ich hoffe ich konnte mit diesem Artikel die Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen, was eine Reparatur von Vandalismusschäden oder Dergleichen in Eigenregie anbelangt. Ich verweise dazu ebenfalls auf den Blogartikel von MonaLisa zum Golf GTI, bei dem die "Thorsten-Methode" ebenfalls erfolgreich zur Anwendung kam.

 

Explizit an dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an User Thorsten 1967 für diese einfache, sowie geniale Idee mit den Leerstiften. Zurecht darf sich diese Reparaturmethode mit seinem Namen schmücken.

 

mfg

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11.08.2014 08:57    |    Friedel_R    |    Kommentare (4)

Hallo zusammen,

 

hier der Artikel zu einem weiteren Gtechniq-Produkt. Diesmal habe ich mir die Scheibenvesiegelung G1 Clearvision Smart Glass zugelegt, da sich das Ombrello nach ca. 15 Monaten doch verabschiedete, wenn auch ein Abperleffekt noch gut vorhanden war. Durch meine letzten Gtechniq-Anwendungen habe ich zugegeben eine gewisse "Zuneigung" zum Hersteller entwickelt und bin persönlich von diesen begeistert.

 

Hier also der Bericht zur Applikation.

 

Das G1 kommt wie gewohnt in 2 Fläschchen und einigen Pads (vlg. Kosmetikpads). Das G1 ist hierbei die eigentliche Versiegelung. Der G2 Remover wird zum Entfernen der überschüssigen Versiegelung genutzt. Auf der Rückseite der Verpackung ist die Anwendung leicht verständlich in deutsch nochmals aufgedruckt.

 

Ok, wie funktionierts also?! Analog zu anderen Scheibenversiegelungen muss hier die Windschutzscheibe (WSS) recht penibel vorgearbeitet werden. Dies umfasst neben der Reinigung auch eine Politur mit vorhergehenden Kneten, sofern dies notwendig ist. Ich bin den Resten meiner Obmrello-Versiegelung mit einer Runde Meguiars Ultimate Compound auf einem orangenen Hex Logic Pad von Chemical Guys (medium cut) auf die Pelle gerückt. Anschliessend wurde die Scheibe mit IPA gesäubert.

Das G1 wird mittels mitgelieferten Pads auf die Scheibe aufgetragen. Die Herstellerempfehlung ist hier der Auftrag in 2 Schichten. Nach der ersten Schicht sollte man dem G1 ca. 10 Minuten Zeit geben, ehe man die 2. Schicht aufträgt, ohne die erste vorher abzupolieren! Die 2. Schicht benötigt 15min, um sich mit der WSS zu verbinden. Anschliessend wird mit Hilfe des G2 das überschüssige G1 abpoliert. Das war eigentlich schon die ganze Hexerei.

 

 

Es wurden von mir keine neuen Wischblätter aufgezogen. Meine jetzigen haben mittlerweile ca. 5 Jahre auf dem Buckel und wischen immernoch wie am esten Tag.

Björn schickte mir als kleine Mitgift der letzten Bestellung das 303 Wiper Treatment. Es handelt sich hierbei um eine Pflege für die Wischergummis.

 

 

Die Anwendung ist denkbar einfach. Das getränkte Stück Schaumstoff über die Wischblätter führen, eine Minute warten und mit einem sauberen Tuch nachwischen und fertig. Mehr ist es nicht. Es soll analog den Türgummi-Pflegen funktionieren.

 

Fazit:

Die Applikation der Versiegelung ist analog dem Ombrello. Ich habe heute morgen die restlichen Regentropfen mit dem Wischer weggewischt. Dabei kein Rattern, kein Rubbeln, keine Schlieren, kein Ghosting! Das sind ja immer die kritischen Punkte nach dem Auftrag einer Versiegelung - gerade wenn die Wischer nicht mehr die neuesten sind. Der große Regentest folgt, denn das Wetter ist ja vielversprechend.

 

Kurz zum 303 Wiper Treatment:

Braucht man das? Nein, auch wenn es mit 0,95€ kein großes Loch in die Kasse reißt, bleibt es eher ein nice-to-have. Die Lebensdauererhöhung durch die Wischblattpflege im Vergleich zu einer Scheibenversiegelung dürfte damit verschwindend gering sein, als dass man wirklich einen Mehrwert hätte. Bekommt man es als Gratisprobe dazu, ok. Extra kaufen würde ich es nicht.

 

Kirtikpunkt:

Einen Kritikpunkt bekommt der G2 Remover von mir. Hierbei handelt es sich imho um IPA! Riecht zumindest sehr stark danach - wie auch das Panel Wipe! Die Anwendung des G2 ist doch eher suboptimal - um nicht zu sagen umständlich. Warum muss man den G2 Remover umständlich mit den mitgelieferten Pads auftragen, um anschliessend die Reste des G1 und G2 mühevoll mit einem Tuch abzupolieren? Ich habe einfach IPA genommen. Ging denkbar einfach und vor allem schneller!

 

Zur Standzeit kann ich persönlich noch nichts berichten. In diesem frühen Stadium bitte auf den Artikel im Blog von AMenge zurückgreifen. Diese sollte sich aber in den Regionen des Ombrello bewegen oder gar darüber. Die Kosten von 14,95€ sind in etwa gleich dem Obmrello, da das G1 auch in 2 Schichten für mehr als nur eine Anwendung reicht.

 

mfg

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30.05.2014 15:45    |    Friedel_R    |    Kommentare (3)

Servus zusammen,

 

hier ein kurzes Update zu meiner aktuellen Versiegelung Gtechniq C1 Crystal Lacquer + EXO V2 als Topping.

 

Die Versiegelung wurde Anfang Oktober ´13 im Rahmen einer Komplettaufbereitung aufgetragen. Der km-Stand damals betrug gute 148.000km. Heute beträgt der km-Stand gute 168.000km.

Bisher wurden keine "lebensverlängernden" Maßnahmen in Form von Detailern oder Auffrischungen vorgenommen. Die Reinigung und Pflege erfolgte ausschliesslich mit dem G-Wash von Gtechniq und der 2-Eimer-Wäsche. Bisher zeigt sich die Versiegelung recht unbeeindruckt. Man kann immernoch mit einem weichen Wasserstrahl den Lack "trocknen" - zumindest fast. Der Abperleffekt ist weiterhin sehr ordentlich, wie man auf den Bilder erkennen kann.

 

 

Was mir auffällt: Es braucht eine sehr gründliche Vorarbeit. Die Perlen auf der Haube sind wesentlich kleiner und runder als die Perlen auf dem Dach. Das gleiche "Phänomen" wurde auch schon im Paralleluniversum beobachtet. Auch liegt meine Vermutung hier nahe, dass man hier einfach nicht so gut ran kommt wie an die anderen Karosserieteile.

 

Steinschläge oder andere mechanische Einwirkungen setzen natürlich der Versiegelung zu und diese verhindert keine Kratzer. Auch Türrempler zeigen sich von der Versiegelung unbeeindruckt. Was aber problemlos funktioniert ist Kneten. Man kann Verunreinigungen von der Versiegelung herunterkneten, ohne diese nennenswert zu schädigen. Das kann bei Fliegendreck, den man nicht zeitnah entfernen kann, sehr hilfreich sein. Doch auch hier denke ich nicht, dass man automatisch einen "Freifahrtschein" hat und man kann auf der Versiegelung rumrubbeln wie man gerne möchte.

 

Ich werde weiterhin die Standzeit beobachten.

 

mfg

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21.12.2013 17:06    |    Friedel_R    |    Kommentare (9)

Servus liebe Snow Foamer hier,

 

wie schon im Thread "An die Snow Foamer hier" versprochen habe, hier der Step by Step Artikel, wie ihr Rasierschaum auf den Lack bekommt. Meine Hände sind nun wieder aufgetaut und haben so viel Gefühl erlangt, um diesen Artikel zu verfassen. Der eisige Wind machte das ganze nicht wirklich zu einem Vergnügen. Die Aussentemperaturen lagen bei ca. 1°C. Doch genug gejammert und zurück zum Thema. Es wurde in diesem Thread sehr viel diskutiert und teils versucht, festen Schaum auf den Lack zu bekomen, der nicht nur sinnlos am Dreck vorbeifliesst, sondern diesen auch anlöst, um die Vorwäsche effektiver zu gestalten. Es ist und bleibt KEIN Ersatz für eine Handwäsche!

 

Was braucht ihr:

- Heavy Duty Foam Lance

- Snow Foam, hier Valet Pro pH neutral Snow Foam

- HDR (hier Kärcher)

- und natürlich ein Auto, wenn möglich dreckig, hier war die letzte Wäsche ca. 4 Wochen her (ist es sauber ist es auch nicht schlimm ;))

 

 

 

Als "Messbecher" eignet sich eine Probedose von Lupus hervorragend. Dort passen 15ml Flüssigkeit rein. Zuerst also eine Probedose mit 15ml Snow Foam in die Flasche der Foam Lance geben. Als "Indikator" zur besseren Sichtbarkeit habe ich einen sehr kleinen Schuss (ca. 2ml) Chemical Guys Mr Pink hinzugeben.

 

Wie im Bild 3 zu sehen, habe ich den Rest mit warmen Wasser (ca. 30°C - nicht nachgemessen!) aufgefüllt.

 

Kommen wir nun zu den Einstellmöglichkeiten an der Foam Lance. Man kann vorne an der Düse drehen, die den Fächer variiert. Das Einstellrad oben reguliert das Schaum-Wasser-Mischungsverhältnis. Dreht man bis an das "Minus" wird die Mischung quasi "trockener". Weiter auf "Plus" gedreht, wird mehr Wasser aus dem HDR hinzugemischt und der Schaum wird flüssiger! Für meinen Schaum ist der Drehregler voll auf "Minus" gedreht.

 

Mein kleiner, aber feiner Kärcher macht seinen Job bei Wind und Wetter. Die Druckeinstellung habe ich im Detail fotografiert.

 

Hier das Ergebnis.

 

Welche Einflussfaktoren spielten bei meinem Ergebnis eine Rolle. Sicherlich die Gtechniq-Versiegelung. Die Haftung des Schaum dürfte auf nicht polierten und nicht versiegelten Klarlacken wesentlich höher sein.

 

Fazit: Die hier angegebenen Mengen stellen für mich das Minium für das Mischungsverhältnis dar, um einen recht festen Schaumteppich zu bekommen. Die hier gezeigte Konsistenz reicht für den hier dargestellten Verschmutzungsgrad aus. Wer es dicker haben möchte, der erhöht einfach die Konzentration des Snwo Foams um weitere 10ml. Die Menge an Gemisch wurde für den A6 Avant komplett aufgebraucht.

 

Ich wünsche viel Erfolg und hoffe Euch bei der Einstellung der Foam Lance und bei den Mischungsverhältnissen geholfen zu haben. Wenn es schon nicht von oben schneit, dann eben aus der Foam Lance. Sonst bleibt mir nur noch Euch allen ein Frohes Fest zu wünschen.

 

mfg

 

 

Update 23.12.2013

 

Da es im o.g. Thread wohl grundlegende Verständnisprobleme gibt, was die Schaumkonsistenz und das Mischungsverhältnis angeht habe ich bei mir noch mal nach älteren Bildern gesucht, die die hier genannten Unterschiede darstellen.

 

Die folgenden beiden Bilder zeigen den Schaumteppich mit höherer Snow Foam-Konzentration im Behälter der Foam Lance. Das Mischungsverhältnis ist hier etwa 15-20ml auf ca. 250 - 300ml warmen Wassers. Der Unterschied ist deutlich zu sehen.

 

Damit sollte jeder in der Lage sein, einen der beiden hier dargestellten Schaumteppiche auf den Lack zu zaubern.

 

mfg


21.10.2013 09:00    |    Friedel_R    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Crystal, EXO, Gtechniq, Phantomschwarz

Der folgende Artikel beschreibt ein kurzes Review zum Gtechniq W1 G-Wash.

 

Ausgangssituation:

Farbe - phantomschwarz perleffekt

km-Stand - 149000km

Versiegelung - Gtechniq C1 Crystal Laceur + Gtechniq EXO V2

Detailer - keiner

Wetter - sonnige 6°C

 

Bedingt durch die aufgetragene Versiegelung und der Herstellerempfehlung wurde am Wochenende das Auto mit dem Gtechniq G-Wash gewaschen. Der Hersteller empfiehlt dies für eine optimale Harmonie zwischen Shampoo und Versiegelung.

 

Die 250ml Flasche ist z.B. bei Lupus für 8,50€ zu erwerben. Auf der Herstellerseite kostet das Gebinde 8,95$. Das Shampoo ist rot mit einem super angemehmen Duft, der nach Kirsche riechen soll. Womöglich möchte man somit den brutal bissigen Geruch vom C1 und EXO ausgleichen ;).

 

Dosierung:

Der Hersteller empfiehlt 2 Kappen bei leicher Verschmutzung und 4 Kappen bei starker Verschmutzung. Das Shampoo ist hochkonzentriert und kann bis zu 1:1800 verdünnt werden. 2 Kappen entsprechen 16-18ml. Auf einen Waschwasserinhalt von 20 Litern entspricht dies einer Dosierung von ca. 1:1200. Auf 12 - 15 Liter Waschwasser würde somit auch 1 Kappe reichen, was ca. 8ml Shampoo oder 1/2 Probedose von Lupus entspricht. Somit kommt man mit den 250ml ca. 32 Autowäschen weit, was ein recht ordentlicher Wert ist. Damit wäre das Shampoo nahezu doppelt so ergiebig wie das Dodo Juice Born to be Mild, welches mit 15ml auf 15 Liter Wasser dosiert wird und aktuell für 10,95€ zu haben ist.

 

Was die Sache jetzt aber sehr interessant macht ist, dass das W1 auch "wax safe" sein soll. Einen test werde ich ggf. noch machen. Ich muss bei einem Bekannten die Haube polieren. Diese wird mit dem Collinite 476 versiegelt und soweit wie möglich mit dem G-Wash gewaschen. So zumindest der Plan.

 

Betrachtet man die Kosten pro 10 Liter Waschwasser, so liegt das Gtechniq bei schlappen 12Cent!! Damit wäre es nahezu halb so teuer wie das Dodo Juice Born to be mild oder das Sour Power.

 

Handling:

Chemical Guys Waterproof Extra Premium 3-in1 Wash Mitt - oberer Fahrzeugteil

Lupus Basic Wash Mitt - unterer Fahrzeugteil

Meguiars Ultimate Wash Mitt - Felgen

Trockentuch: Chemical Guys Wooly Mammoth

 

Aufgrund der Herstellerangabe habe ich 2 Kappen benutzt, was letztendlich recht hoch dosiert war. Die Schaumbildung ist sehr ordentlich, sodass der Waschhandschuh sauber und leicht über den Lack gleitet. Reinigungsleistung ist sehr gut. Alle Verschmutzungen die nach 600km Autobahn, 2 Wochen laternenparken, 400km gemischtes Fahrpofil und Regen am Lack hafteten, ließen sich ohne Druck und viel Nachwischen entfernen (was natürlich der Versiegelung hauptsächlich zuzuschreiben ist). Die nächste Wäsche wird mit nur einer Kappe Shampoo erfolgen.

 

Trocknung:

Aufgrund der extrem wasserabweisenden Wirkung der Versiegelung und der guten Reinigungsleistung des Shampoos, kann man den Lack fast mit Wasser trocknen. Das funktioniert wirklich, abhängig vom Karosserieteil. Demnach hatte das Wooly Mammoth sehr wenig arbeit und wurde nur leicht feucht.

 

Fazit:

Das Gtechniq G-Wash ist ein sehr gutes Shampoo in einer sehr hohen Konzentration zu einem fairen Preis und einnem noch geileren Geruch (Kirsche). Den einzigen Nachteil sehe ich im Schraubverschluss. Sollte sich das Shampoo dem Ende neigen, lässt es sich womöglich schwer und umständlich dosieren. Shampoos mit Dispenser sind da praktischer (z.B. Dodo Juice, Chemical Guys,...). Dort kann man die Flasche auf dem Kopf stehen lassen, ohne einen Deckel aufschrauben zu müssen. Abhilfe kann ein einfaches Umfüllen schaffen und ist in meinen Augen kein Killerkriterium.

 

Bestätigt sich jedoch die Wachssicherheit des G-Wash, dann ist es mit Abstand mein neues Lieblingsshampoo und auch für eine kostengünstige Waschausstattung sehr zu empfehlen!

 

Ausblick:

Sollte das Wetter bei der nächsten Wäsche mitspielen, werde ich vor der Wäsche das Auto mit der Foam Lance und dem Valet Pro Snow Foam einschäumen. Die Haftung des Schaums sollte drastisch reduziert sein, aber die Versiegelungsschicht nicht angreifen. Alternativ habe ich noch das Chemical Guys Mr. Pink. Da dies lt. Hersteller für Wachse und Versiegelungen geeignet ist, kann man dies bedenkenlos einsetzen.

 

Bilder werden bei Gelegenheit nachgereicht bzw. sind hier einzusehen

 

mfg


05.10.2013 15:12    |    Friedel_R    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Audi A6 4F, GTECHNIQ, Phantomschwarz

Willkommen zu meinem nächsten Blog-Artikel. Auch hier gilt wieder: Blog-Artikel-Schreiber-Profi werde ich nicht und Fehler, sowie Ironie sind Finderlohn. Bilder wurden mit dem Handy gemacht und sind imho ausreichend.

 

Nach 3 Jahren Collinite 476 und Finish Kare 1000 Hi-Temp Paste Wax habe ich mich dieses Mal für eine Polymerversiegelung entschieden - auch meine Polymerversiegelungs-Entjungferung.

 

Fahrzeug-Fakten:

Fahrzeug: Audi A6 4F Avant FL, phantomschwarz perleffekt

km-Stand zum Zeitpunkt der Versiegelung:

148.600km

Wetter:

Tag 1 sonnig, windig, ca. 10-15°C

Tag 2 bewölkt, windig, ca. 15°C

 

Utensilien:

Kärcher HDR, Heavy Duty Foam Lance, Chemical Guys Mr. Pink, Valet Pro pH Snow Foam, Chemical Guys Wooly Mammoth, Chemical Guys 3 in 1 Wash Mitt, Lupus Basic, Meguairs Ultimate Wash Mitt, Valet Pro Large Sash Brush, Alu Teufel grün, Liquid Elements T3000, 3x Chemical Guys Hex Logic Pad light cutting weiß, 2x Lake Country light cutting Pads weiß, 1x Chemical Guys Hex Logic Pad heavy cut gelb, Kovax Tolecut Trockenschleifset, Bastelmesser, Basis- und Klarlack, IPA, Chemical Guys Optical Grade V36, Magic Clean blau, Dodo Juice Natural Born Slippy, Einweghandschuhe, Gtechniq Panel Wipe, Gtechniq C1 Crystal Lacquer, Gtechniq EXO V2, Gtechniq C5 Wheel Armour, verschiedene Microfasertücher.

 

Anfangs stand wie immer die Bestandsaufnahme an. Die große Defektkorrektur stand nicht an. Daher auch nur die light cutting Pads.

 

Dreckig genug ist er ja. Dann ging es erstmal zum gelieferten Paket von Lupus.

Nachdem alles ausgepackt und sortiert wurde, ging es an die Wäsche und zum Kneten.

Ich bitte auch die ganze Öko-Fritzen sich ihre Kommentare zum Foamen und Waschen zu sparen. Es interesssiert mich nicht im Geringsten!

Danach wurde poliert, 3-4 Steinschläge gemacht und mit dem Panel Wipe entfettet.

 

Ich habe lange überleget, ob ich mir das Panel Wipe zulege oder nur IPA nutze, mich dann aber für die 250ml vom Panel Wipe entschieden.

 

Funktioniert denkbar einfach. Ins MFT sprühen und einfach über den Lack wischen.

 

So, und hier eine Warnung: Leut, das Zeug zieht in die Nase - Wahnsinn! Ich habe mir dann auf den Fläschchen von Gtechniq die Hinweise durchgelesen. Mit der Latte an Warn- und Sicherheitshinweisen lässt sich ein weiterer Film der "SAW"-Reihe aufsetzen. Sollte ich nochmals damit arbeiten, werde ich definitiv über einen Mundschutz nachdenken! Die Garage war sehr gut duchlüftet, da das Tor die ganze Zeit offen stand.

Kommen wir zum Auftragen des C1 Crystal Lacquer. Gänzlich vermisste ich eine deutsche Anleitung. Leider wurde hierbei keine mitgeliefert. Aber im Netz gibt es genug Lesestoff. Also Einweghandschuhe an, und das Fläschchen ca. 2 mal auf den mitgelieferten Pads auf den Kopfs stellen und den Lack damit einreiben. Geht ganz einfach. Also halbe Haube gemacht und dann mit einem Microfasertuch abnehmen. Ablüftzeit war nicht notwendig. Der Lack quietscht nachnach. Die Verarbeitung war gut - easy on, easy off. Hier der Verbrauch für mein Fahrzeug

 

Tag 1 neigte sich dem Ende und ich konnte mich endlich um meine Belohnung kümmern.

 

Tag 2: Nachdem das C1 die ganze Nacht aushärten konnte, war am 2. Tag das EXO V2 an der Reihe. Auch hier wieder: Handschuhe an! Ich dachte eigentlich, ich hätte mit dem Panel Wipe und dem C1 schon fies, bissige Gerüche kennengelernt. Aber das EXO V2 stellt diese beiden locker in den Schatten. Bei Kontakt mit der Haut, sofort mit viel Wasser abspülen!!!! Das erklärt alles! Also mit Vorsicht zu geniessen. Also Flasche auf und auf das mitgelieferte Tuch. Dieses erwies sich anfangs doch sehr trocken und hart.

 

Entsprechend schlecht glitt es über den Lack. Hat es sich aber ein wenig mit der Versiegelung gesättigt, dann funktioniert das echt gut. Tuch auf die Flasche und dann umdrehen und die Flasche über die Breite des Tuches ziehen, sodass man eine "Spur" auf dem Tuch hinterlässt. So hat man mehr Fläche und der Auftrag geht schneller. Auch hier bin ich wieder wie beim C1 vorgegangen. Halbe Haube aufgetragen und mit einem MFT nach ca. 2-3 Minuten abgenommen. Boah!! Zicke!!!!! Das liess sich verdammt schwer abnehmen. Überall Fusseln und Streifen. Lösung des Problems: Jedes Karosserieteil unmittelbar vor dem Auftrag nochmals mit dem Panel Wipe gesäubert. Und siehe da. Das EXO V2 wird lammfromm. Easy on, easy off. So war auch in ca. 2 h das Ganze Auto fertig. Das EXO V2 macht den Lack superglatt! Holla die Waldfee. Man spürt sofort, wo man schon war und wo noch nicht. Hier der Verbrauch vom EXO V2, das etwas sparsamer ist als das C1.

 

Das EXO darf danach 3h nicht mit Wasser in Kontakt kommen, da es diese Zeit braucht, um auszuhärten. So lautet es in der Anleitung. Standzeiten werden dieser Kombination von länger 1 Jahr nachgesagt. Ich bin gespannt, da meine Vorarbeit und das Lackbild sicherlich nicht zu 100% perfekt waren.

 

Die Finish Bilder dürfen natürlich nicht fehlen, ebenso wie die Beading-Fotos.

 

Die Winterfelgen wurden mit dem Gtechniq Wheel Armour behandelt. Das funktioniert wie das C1 und EXO. Ca. 3h habe ich gebraucht, um den Kleber der Auswuchtgewichte zu entfernen. Trotz Bremsenreiniger, WD40 und Kunststoffrakel eine Tortour. Als ich fertig war und mein Vater um die Ecke kam und meinte: "Ich hab doch Etikettenentferner. Damit geht das doch wunderbar weg!", habe ich den Rakel über den Hof gefeuert und ihn gefragt, warum er erst JETZT damit kommt. Egal. Also dann Kneten (die beiden Kneten kann ich weghauen, so fertig waren die danach) und per Hand mit dem Meguiars Ultimate Compound poliert. Anschliessend wieder mit dem Panel Wipe entfettet und das Wheel Armour aufgetragen. Das Zeug ist eben so scharf und bissig wie das EXO V2. Jetzt bin ich gespannt, wie lange sich diese Versiegelung auf den Felgen schlägt. Auch hier war die Vorarbeit aufgrund des alten, eingebrannten Verschmutzungsgrades nicht zu 100% perfekt. Das Beading bestätigt dies.

 

Fazit: Diese Versiegelungen lassen sich wirklich recht einfach auftragen und auch wieder abnehmen, wenn man wirklich einen fettfreien und sauberen Untergrund hat. Dies ist das A & O. Handschuhe sind bei der Arbeit unerlässlich und selbst über einen Mundschutz sollte man nachdenken.

 

Bis dahin...

 

mfg


01.06.2013 15:55    |    Friedel_R    |    Kommentare (3)

Servus zusammen,

 

kommen wir hier zu einem kurzen Bericht zum Kärcheradapter der Heavy Duty Foam Gun.

 

Ich musste mir einen neuen Adapter nachbestellen, da der ursprüngliche am Gewinde einen kleinen Riss hat und kräftig gesuppt hat.

 

 

Ihr seht hier die beiden Adapter im direkten Vergleich. Was einem sofort ins Auge sticht, ist der fehlende, schwarze Kunststoff - na endlich! Der Neue ist komplett aus Messing und bei weitem stabiler.

 

 

 

Die Foam Gun hat einen sehr hohen Schwerpunkt. Folglich kippt diese verdammt schnell mal rum, was sich meist nicht verhindern lässt, wenn man mal nicht dran denkt. Mit dem neuen sollte das kein Thema mehr sein. Nicht, dass dieser nicht mehr umkippt, aber die Problematik mit dem gerissenen Kunststoff ist damit erledigt.

 

Ich wünsche viel Spass beim foamen...

 

Bis dahin...

 

mfg


01.06.2013 15:55    |    Friedel_R    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: A6, Audi

Servus zusammen,

 

heute möchte ich meine Aufbereitung der letzten beiden Tage kurz dokumentieren. Der Feiertag incl. Brückentag eignete sich super dazu - selbst das Wetter hat einigermaßen mitgespielt.

 

Die einzelnen Schritte und Vorgehensweisen liste ich hier nicht auf - steht ja in den FAQ wie es gemacht wird. Anstatt hier einen Roman zu schreiben, liste die meine Helferlein auf und lasse die Bilder sprechen.

 

Fahrzeug: Audi A6 4F FL in Phantomschwarz Perleffekt, EZ 11/08

Dauer: ca. 16h

 

Utensilien:

Heavy Duty Foam Gun mit Valet Pro pH-neutral Snow Foam + Chemical Guys Mr. Pink

Aluteufel grün

Handwäsche mit dem Dodo Juice Sour Power (überdosiert)

Chemical Guys Wooly Mammoth

Lupus Basic Wash Mitt

Meguiars Ultimate Wash Mitt

Chemical Guys - Waterproof Extra Premium 3-in1 Wash Mitt

Petzoldt´s Magic Blue Lackreinigungsknete

ValetPRO Large Sash Brush/Pinsel

Chemical Guys - All Purpose Cleaner All Clean+ (verdünnt)

Dodo Juice Natural Born Slippy

Liquid Elements T3000

3x Chemical Guys Hex Logic heavy cut (gelb)

3x Chemical Guys Hex Logic light cutting (weiß)

Menzerna PG1000

Chemical Guys V36 Optical Grad Cutting

Kovax Tolecut Trockenschleifset

Dodo Juice Lime Prime

Collinite #476

IPA + Wattepads

Ombrello Scheibenversiegelung (Windschutzscheibe)

Rain-X (Seitenscheiben)

Lexol Leather Conditioner

Surf City Garage Black MAX Kunststoffpflege (Probe)

Applikatorpads

Meguias Water Magnet (für die Drecksarbeit)

4x Lupus Double Soft Touch 700 Microfasertuch

1x Meguiars Supreme Shine Microfasertuch

2x Lupus Buffing 380 Microfasertuch

 

....das sollte es gewesen sein - ach ja, Kaffee, Kippen.

 

Foamen, Waschen, Kneten und dann die Bestandsaufnahme - ei ei ei!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals recht herzlich bei meinem Parkkünstler in Konstanz bedanken, der mir diesen tollen Kratzer in die hintere, linke Tür gemacht hat.

 

Politurergebnis, das sich eigentlich sehen lassen kann. Der Defektkorrekturgrad sollte bei irgendwas um die 80 - 85 % liegen schätze ich. Den Kratzer auf der Ladekante habe ich nicht weg bekommen. Der ist zu tief - auch für das Kovax-Set.

 

Das folgende Bild zeigt das Beading nach dem Lime Prime und vor dem Wachsen. Recht ordentlich wie man sieht.

 

Jetzt das Finish:

 

Das folgende Bild finde ich besonders klasse, weil das in die Tür fotografiert wurde und man quasi das Spiegelbild des Vorderwagens sieht und nicht das Originalbild!

 

Das sind die Pads und Tücher, die in den beiden Tagen draufgegangen sind.

 

Bis dahin...

 

mfg


18.11.2011 08:43    |    Friedel_R    |    Kommentare (5)

Servus,

 

Das Projekt "Seat Cordoba" von meiner Holden musste ich auf Eis legen, da der Bock in der Werkstatt stand. Punkt für mich, denn so konnte ich mich nochmals meinen Swirls auf dem Audi-Lack widmen. Da ich ja beim ersten Versuch erfolglos geblieben bin, habe ich nachbestellt.

 

Meguiars Ultimate Compund

CG Hex Logic Pad orange

CG Hex Logic Pad grau

Menzerna PO85 Anti-Hologramm-Politur

 

Noch immer habe ich Respekt vor den Bezeichnungen "heavy cut" und "Schleifpaste". Dementsprechend vorsichtig tastete ich mich an meine Haube ran. Mit Spüli die Wachsschicht abgewaschen und dann mit dem Meg. UC und dem orangenen Pad vorsichtig angefangen. Ende vom Lied: mit Vorsicht kommt man nicht weit? Was haben sich die Chemie-Ingenieure bei Audi bei der Lackentwicklung eigentlich gedacht? Dass ich die Karre mit nem Bandschleifer poliere? Also vorerst wieder nix mit der Swirlentfernung. Nachdem ich in den Fingern dann sämtliches Gefühl verloren hatte und mir diese beinahe abgefallen sind aufgrund der Außentemperaturen, habe ich mein vorhaben beendet, neu versiegelt und wortwörtlich "auf Eis gelegt".

Fazit: Mehr Druck und viel länger das UC durcharbeiten. Dann könnts was werden, naja, vielleicht. Ich verschiebe jetzt sämtliche Aktionen auf den Frühjahrsputz, bei dem ich mir wohl auch 2 Tage einplanen werde.

 

Bis dahin....gut Putz und Wasch


18.11.2011 08:42    |    Friedel_R    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi, Fahrzeugpflege, Kovax, phantomschwarz

Hallo liebe Pflegefans,

 

nun kommen wir zu meinem ersten Produkttest. Es handelt sich um das Kovax Tolecut Trockenschleifset für meine erste eigene Steinschlagreparatur.

 

Wie man erkennen kann, ist sogar die Grundierung weg und man erkennt das nackte Blech. Die Stelle habe ich mit dem 3M Scotch Tape abgeklebt, mit einem Metall- und Bastelskalpell ausgekratzt und mit IPA gesäubert. Ob man dazu nun zwingend eine Lupe benötigt, wie es im Video in den FAQ dargestellt ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin ohne ausgekommen.

 

Anschliessend habe ich den Basislack mit Universalverdünnung gemischt. Das Mischungsverhältnis war geschätzt ca. 1:1, was vielleicht etwas viel ist. 2:1 Lack zu Verdünnung sollte ggf. besser funktionieren.

 

 

 

Farbe und Klarlack waren jeweils die beiden originalen Fläschchen des Herstellers. Nach dem mehrmaligen Auffüllen des Basislacks und des im gleichen Verhältnis wie der Basislack verdünnten Klarlacks gönnte ich der Stelle eine Nacht Ruhe.

 

Am Tag drauf ging es weiter. Kommen wir nun zum Schleifset. Im Set enthalten sind je 2 Streifen á 8 Stück Schleifpapier in 2000er Körnung in roter Farbe und 3000er Körnung in schwarzer Farbe. Der Schleifblock an sich ist etwa halb so gross wie ein 9V Batterieblock.

Die einzelnen Schleifpapierstücke sind leicht zu entnehmen und man klebt sie einfach auf die große Seite des Schleifblocks. Die einzelnen Stücke sitzen bombenfest, sodass nichts verrutschen kann. Sehr gute Umsetzung.

Der überstehende Klarlack wird plan geschliffen. Das geht sehr einfach mit dem Schleifblock. Das 3000er Papier reicht vollkommen aus! Ein Hinweis, den ich von MonaLisa_22 bekommen habe hier nochmal. Nach 2 Schleifbewegungen das Papier an einem Microfasertuch abstreifen, sodass sich das Papier nicht zusetzt. Den abgeschliffenen Klarlack auf der ausgebesserten Stelle wischt man am besten mit dem gleichen Tuch ebenfalls ab.

 

Ich muss gestehen, dass ich das nächste mal sorgfältiger arbeiten muss. :D

Poliert wurde die matte stelle mit dem Chemical Guys - V36 Optical Grade Cutting mit auf einem gelben Hex Logic Pad auf der Liquid Elements T3000.

 

Zu guter Letzt noch das Ergebnis.

 

Fazit: Das Tolecut Trockenschleifset eignet sich sehr gut zur Steinschlagreparatur. Sehr handlich, gut zu führen und für meine Begriffe mit ca. 11,- sehr günstig. Auch zum Schleifen von tieferen Kratzern ist das Set bestens geeignet.

 

Bis dahin...

 

mfg


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