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23.12.2008 18:44    |    M.Hunter    |    Kommentare (0)

Moin

 

Die Anreise zur Essen Motor Show ist für einen Norddeutschen wie mich immer etwas länger.

Aufstehen um 05:15, mitten in der Nacht. :o

Abfahrt Lüneburg (süd-östlich von Hamburg) um kurz vor 06:00, noch einen Bekannten in Seevetal abgeholt, was auf dem weg liegt.

Geplant war das wir so gegen 10:00 ankommen, also gleich morgens, was für eine Strecke von rund 400km nicht zu knapp geplant war.

A1 runter, dann A2, aber leider mussten wir genau in einen Stau kommen auf Höhe Bekum vor Dortmund.

2 Lkws wollten testen wer von beiden der stärkere ist.

Über eine 3/4 Std stehen ohne auch nur einen Meter zu fahren. Für die knapp 7 Kilometer Stau haben wir dann eine volle Stunde gebraucht.

Die Stunde war natürlich nicht mehr auf zu holen und da wir nun voll im Motor Show Verkehr hingen, waren wir dann erst um 11:30 in den erlauchten Hallen.

Wie meine Vorredner schon geschrieben hat "Same Prozedur as every Jahr ?", man fährt alle Jahre hin und so richtig neues sieht man dann doch nicht. Es ist zwar immer wieder mal schön da zu sein und am Abend sagt man sich dann doll war es ja nicht. Aber nächstest Jahr fährt man dann doch wieder hin. So in etwa ist es bei mir und meinem Bekannten jedes Jahr.

Aber die Essen Motor Show ist ja nun mal nicht die Messe, bei der immer die Neuheiten der Autohersteller präsentiert werden.

In Essen ist ja doch eher der Kleine Autonarr angesprochen, alle die Ihr Auto aufbrezeln wollen und sich dort eventuell mit Teile eindecken möchten.

Und dazu etwas Show.

Das was ich in Sachen Show ganz nett fand, war der kleine Rennkurs mit Taxifahrt.

In der Halle 7 war ein kleiner Rennkurs, eine Renn-8, aufgebaut. Dort wurde schön gedriftet. Es kamen verschiedene Modelle zum Einsatz und es wurden sicherlich auch einige Sätze an Reifen verraucht. Als alter, kleine BMW Fan hat mir hier ein alter 5er gut gefallen, mit scheinbar neuerem V8 Motor und ordentlich Power, dafür mit ebenso wenig Traktion, sprich richtig viel Rauch.

Ins Auge viel einem recht deutlich, das bald jeder 2. Stand einen Scirocco stehen hatte, sieht ja nicht schlecht aus der Neue, aber wenn so viele rumstehen ist es auch wieder nix dolles. Der R8 war ebenfalls ein häufig gezeigtes Modell.

Was eigenwilliges war bei Brabus zu sehen, der "Tesla", ein Elektroflitzer mit dem Klang eines Modellbau-Schiffskutters, so etwas ähnliches gab es schon vor 20 Jahren, zumindest im Modellbau. Da dem Elektroflitzer der Sound fehlt, hat Brabus sich gedacht, wir fügen den V8-Sound künstlich hinzu. Es klang aber eher nach einen alten Schiffskutter. Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein.

 

Was mir insgesamt etwas fehlte, war mal was Neues zu sehen.

Bei all der ganzen Diskussion um Treibhaus, CO²,... war kaum etwas zu sehen in Sachen Umweltschutz oder Autos mit neuer Technik, mal abgesehen von dem Tesla. Ich denke dies trifft auch ein wenig die Ideen unserer deutschen Autohersteller, die haben in den letzten Jahren halt keine Ideen gehabt, bzw. kein Interesse gehabt solche Modelle auf den Markt zu bringen.

Naja wie schon gesagt, die Essen Motor Show ist hier auch nicht ganz die richtige Messe, obwohl man hier eigentlich eher eine Studie von einer Zukunftsvision zeigen könnte. Einzig 2 Modelle von Citroen, die 2 kleine, sportliche kompakte Kleinwagen als Studie gezeigt haben, vielen etwas auf.

Der Stand von VW und Audi war in dieser Hinsicht etwas einfallslos.

 

Ein wenig nervig fand ich die Tatsache, das die Motor Show wohl so langsam zur Spielemesse verkommt, wenn ich eine Spielekonsole kaufen will dann gehe ich zu Mediamarkt, Saturn oder auch zu Eisenkarl, aber auf der Motor Show tut dies nun nicht Not.

Aber vielleicht gab es zu wenig Aussteller, der Finanzkrise sei dank.

 

Wenigstens verlief der Heimweg dann staufrei, gegen 23:00 war ich dann daheim.

 

Bis dann!

 

Mfg

Frank


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