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Allgemeine Themen die mich interessieren

20.04.2016 18:58    |    emobilezukunft    |    Kommentare (203)

Warum werden kampfhaft angebliche Nachteile an der E-Mobilität gesucht?

Hallo zusammen,

 

vielleicht könnt ihr mir helfen.

Denn ich verstehe etwas nicht.

 

Wart ihr schon mal im Hybrid & Elektro Forum oder im Tesla Forum?

 

Was geht da denn ab?

 

Ich kenne viele Autoforen.

Da gibt es einzelne Leute, die mal im Audi Bereich über den Quattro meckern und den X-Drive als viel besser empfinden, aber dann ist wieder gut.

 

Aber in den Foren der neuen Antriebe treiben sich so viele Leute rum, die scheinbar kein Interesse an der E-Mobilität haben und dort trotzdem ständig schreiben.

 

Sie fahren selbst keine passenden Fahrzeuge, behaupten aber die Aussagen von Fahrern solcher Fahrzeuge können nicht stimmen.

 

  • Dann wird nach Reichweiten gefragt, die bei dauerhaft 250 km/h obwohl man mit dem eigenen Diesel mit unter 160 km/h fährt und dann nur 7l verbraucht und 1.000km weit kommt.
  • Dann wird kritisiert, das Tesla nur Xenon hat. Als Tesla Voll-LED serienmäßig hatte, wurde kritisiert, das es kein Matrix-Licht ist.
  • Dann wird darauf hingewiesen, dass Tesla Verlust macht und im gleichen Satz gemeckert, das Tesla keine Supercharger in Spanien aufgebaut hat.

 

Ich könnte die Liste unendlich weiter führen.

 

Was treibt die Leute dazu, so zu reagieren?

 

Ist die oft angesprochene Angst um die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie?

Ist es pure Langeweile?

Ist es pures Geltungsbewußtsein?

 

Ich bin auf eure Kommentare gespannt.

 

Gruß

 

Rainer

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28.04.2016 13:11    |    S-teven

Zitat:

Das ist eine bloße Vermutung.

Stimmt. Wie auch deine Vermutung, dass E-Mobile die Zukunft sind ;)

 

Zitat:

Aber dank über 400km Reichweite kann er ja auch 200km weit weg sein. Sagen wir mal 150km, okay?

Ja, wer fährt nicht in seinem Urlaub gerne mal 150km Umweg vom Meer weg, um zu "tanken;" das ist sicher keine "Meernähe." Was eigentlich, wenn man vor Ort ankommt, der Akku ist leer und man kann vor Ort nicht aufladen?


28.04.2016 14:11    |    emobilezukunft

@S-teven

 

Zitat:

Zitat:

Aber dank über 400km Reichweite kann er ja auch 200km weit weg sein. Sagen wir mal 150km, okay?

Ja, wer fährt nicht in seinem Urlaub gerne mal 150km Umweg vom Meer weg, um zu "tanken;" das ist sicher keine "Meernähe." Was eigentlich, wenn man vor Ort ankommt, der Akku ist leer und man kann vor Ort nicht aufladen?

Kannst oder willst du es nicht verstehen?

Du fährst auf dem Weg zum Urlaub keinen Umweg, sondern nutzt die Supercharger, die an den Autobahnen stehen.

Vom letzten Supercharger sind es 50-100km zum Meer.

Dort gibt es garantiert Strom, oder machst du Urlaub im Zelt auf der Wiese?

Tankst du eigentlich auch am Strand (Meeresnähe)?

 

Was ist wenn man vor Ort ankommt und der Tank ist leer, aber die einzige Tankstelle hat 3 Tage vorher dicht gemacht?

Das E-Fahrzeug kann man an jeder Steckdose aufladen, geht das auch mit Sprit?

 

Aber jetzt kommen wir wieder vom Ziel ab und bekriegen uns gerade wieder mal.

Ich habe dir gezeigt, das man problemlos mit einem E-Auto ans Meer fahren kann.

Nur das wolltest du wissen.

Als E-Autofahrer würde ich eh vorher klären, ob ich am Ziel laden kann. Wie gesagt Steckdose reicht, besser wäre Starkstrom, muss aber nicht.


28.04.2016 14:39    |    S-teven

@emobilezukunft

 

Zitat:

Kannst oder willst du es nicht verstehen?

Dito.

 

Zitat:

Du fährst auf dem Weg zum Urlaub keinen Umweg, sondern nutzt die Supercharger, die an den Autobahnen stehen.

Das kommt ganz darauf an, wo man Urlaub macht. Umwege können durchaus entstehen, kann man sehr deutlich an deiner Karte sehen. Und bevor du jetzt damit anfängst "dann machst du nur an komischen Orten Urlaub" oder "dann mach dort Urlaub, wo du Supercharger nutzen kannst" - erzähl das mal dem Familienvater, der bisher immer Golf Kombi gefahren ist.

 

Zitat:

Dort gibt es garantiert Strom

Stimmt. Fraglich ist nur, ob du den nutzen darfst,

 

Zitat:

oder machst du Urlaub im Zelt auf der Wiese?

Diese Menschen gibt es tatsächlich auch. Im Übrigen rede ich bei allen Beispielen nicht von mir.

 

Zitat:

Tankst du eigentlich auch am Strand (Meeresnähe)?

5km entfernt maximal sicherlich, ja.

 

Zitat:

Was ist wenn man vor Ort ankommt und der Tank ist leer, aber die einzige Tankstelle hat 3 Tage vorher dicht gemacht?

Was, wenn der Supercharger mal außer Betrieb ist (zb der auf deiner Karte in Bologna)? Wars das dann mit dem Urlaub für den Familienvater, der das ganze Jahr darauf hinarbeitet?

 

Zitat:

Das E-Fahrzeug kann man an jeder Steckdose aufladen

Ja, auf der Durchreise ist eine Steckdose an der man ewig aufladen muss sicherlich leicht zu finden.

 

Zitat:

Ich habe dir gezeigt, das man problemlos mit einem E-Auto ans Meer fahren kann.

 

Nur das wolltest du wissen.

Nein. Ich wollte wissen ob der fiktive Familienvater überall Urlaub machen kann, wo er möchte. Denn der wird sicher seinen Jahresurlaub nicht für sein Fortbewegungsmittel einschränken.

 

Zitat:

Als E-Autofahrer würde ich eh vorher klären, ob ich am Ziel laden kann. Wie gesagt Steckdose reicht, besser wäre Starkstrom, muss aber nicht.

Sehr verbraucherfreundlich.

 

Und nochmals. Es geht hier nicht um mich und nicht um dich, sondern um einen Durchschnitts-Autofahrer. So jemanden, der ein Fortbewegungsmittel ohne Einschränkungen braucht und welches schnell vollgetankt ist, wenn ein Tag mal etwas eiliger ist. Das ist der "Massenmarkt", und dort zählen vor allem Kosten und Benutzerfreundlichkeit und sicher nicht Wirkungsgrade etc. Das ist alles, was ich damit sagen wollte. Nicht immer alles so persönlich nehmen.


28.04.2016 14:45    |    KaJu74

Wollte hier eigentlich nie schreiben, aber:

 

Genau, der Durchschnittsfahrer wird sich nicht so anstellen wie du gerade.

 

Die einen sehen nur Probleme und geben auf.

Andere suchen Lösungen. (Für dich Lösungen für Probleme die du bis jetzt nicht hast, schon klar)

 

Typ 1 wird eher seinen "sicheren" Diesel fahren.

Typ 2 hat nichts gegen LPG, CNG und Elektro.

 

@emobilezukunft

Gib es auf. Sie werden Fakten nie akzeptieren.


28.04.2016 15:02    |    emobilezukunft

@S-teven

 

Zitat:

Zitat:

Du fährst auf dem Weg zum Urlaub keinen Umweg, sondern nutzt die Supercharger, die an den Autobahnen stehen.

Das kommt ganz darauf an, wo man Urlaub macht. Umwege können durchaus entstehen, kann man sehr deutlich an deiner Karte sehen. Und bevor du jetzt damit anfängst "dann machst du nur an komischen Orten Urlaub" oder "dann mach dort Urlaub, wo du Supercharger nutzen kannst" - erzähl das mal dem Familienvater, der bisher immer Golf Kombi gefahren ist.

Schau mal auf diese Karte. Also wo macht der Durchnittsurlauber jetzt Urlaub, wo kein gelber Strich hingeht? Und komm jetzt nicht mit weiter Südlich, da dort noch keine Supercharger sind.

Zitat:

Zitat:

Dort gibt es garantiert Strom

Stimmt. Fraglich ist nur, ob du den nutzen darfst,

Kostet dich 1 Anruf. Zu viel?

Zitat:

Zitat:

Was ist wenn man vor Ort ankommt und der Tank ist leer, aber die einzige Tankstelle hat 3 Tage vorher dicht gemacht?

Was, wenn der Supercharger mal außer Betrieb ist (zb der auf deiner Karte in Bologna)? Wars das dann mit dem Urlaub für den Familienvater, der das ganze Jahr darauf hinarbeitet?

War klar das du nur ausweichend antwortest.

Es sind noch nie alle 8 Ladestellen an einem Supercharger auf einmal ausgefallen.

Selbst wenn kümmert Tesla sich um denjenigen. (Kenne ich teilweise von anderen Hersteller deutlich anders. Nach dem Verkauf ist das Interesse plötzlich weg, nenne jetzt nicht den Namen des Weltmaktführers.)

Zitat:

Das E-Fahrzeug kann man an jeder Steckdose aufladen

Zitat:

 

Ja, auf der Durchreise ist eine Steckdose an der man ewig aufladen muss sicherlich leicht zu finden.

Wieder verdrehst du die Aussagen.

Ich schrieb vom Aufladen am Zielort, wo man den Urlaub verbringt und massig Zeit hat.

Zitat:

Nein. Ich wollte wissen ob der fiktive Familienvater überall Urlaub machen kann, wo er möchte. Denn der wird sicher seinen Jahresurlaub nicht für sein Fortbewegungsmittel einschränken.

Ja, kann er definitiv machen, sogar da, wo es keine Tankstelle mehr gibt. ;)

Zitat:

Zitat:

Als E-Autofahrer würde ich eh vorher klären, ob ich am Ziel laden kann. Wie gesagt Steckdose reicht, besser wäre Starkstrom, muss aber nicht.

Sehr verbraucherfreundlich.

Da hast du Recht.

Zitat:

Und nochmals. Es geht hier nicht um mich und nicht um dich, sondern um einen Durchschnitts-Autofahrer. So jemanden, der ein Fortbewegungsmittel ohne Einschränkungen braucht und welches schnell vollgetankt ist, wenn ein Tag mal etwas eiliger ist.

Also muss der Durchschnittsmensch laut deiner Aussage regelmäßig ungeplant und schnell hunderte von Kilometern fahren? Sehr realistisch.

Zitat:

Das ist der "Massenmarkt", und dort zählen vor allem Kosten und Benutzerfreundlichkeit und sicher nicht Wirkungsgrade etc. Das ist alles, was ich damit sagen wollte. Nicht immer alles so persönlich nehmen.

Was ist benutzerfreundlicher als nach Hause zu fahren, den Stecker ein zu stecken und Zeit mit der Familie zu verbringen. Am nächsten Tag geht es voll wieder weiter.


28.04.2016 15:02    |    emobilezukunft

@KaJu74

Hast vermutlich Recht, aber ich versuche es nochmal.

Hatte mich schon gewundert, warum du hier nicht schreibst.


28.04.2016 15:50    |    S-teven

@emobilezukunft

 

Zitat:

Und komm jetzt nicht mit weiter Südlich, da dort noch keine Supercharger sind.

Da, wo noch keiner Supercharger sind.

 

Zitat:

Kostet dich 1 Anruf. Zu viel?

Ich kann dir versichern, die Resonanz ist aus eigenen Erfahrungen nicht sehr positiv (ich weiß, ihr habt da komplett andere Erfahrungen gemacht).

 

Zitat:

War klar das du nur ausweichend antwortest.

Zu einer anderen Tankstelle?

 

Zitat:

Selbst wenn kümmert Tesla sich um denjenigen.

Ja, das wird den Urlauber freuen.

 

Zitat:

Ich schrieb vom Aufladen am Zielort

Wenn man es denn darf.

 

Zitat:

Da hast du Recht.

War nicht ernst gemeint.

 

Zitat:

Also muss der Durchschnittsmensch laut deiner Aussage regelmäßig ungeplant und schnell hunderte von Kilometern fahren? Sehr realistisch.

Nein, aber es gibt mal Situationen, in denen man schnell nachtanken muss. Und ja ja, ich weiß, da kann man immer "vorbeugen." Wenn es doch bloß jeder tun würde.

 

Aber wie du siehst drehen wir uns hier vollkommen im Kreis... du wirst jetzt wieder mir antworten und ich dir und dafür ist der ganze Tag dann doch zu schade. Wir argumentieren von 2 komplett verschiedenen Standpunkten und werden uns nicht überzeugen lassen.

 

Und ja, ich bleibe dabei. Das E-Fahrzeug ist beim momentanen technischen Stand nicht massentauglich und ich bin sehr gespannt, wie es sich mit dem Model 3 entwickeln wird, da hier eine komplett neue Käuferschicht mit komplett neuen Ansprüchen angesprochen wird.

 

Und abschließend. Nach 2 E-Fahrzeugen (von denen ich eins immer noch habe, behalten werde und dann den Nachfolger kaufen werde) freue ich mich sehr auf die Brennstoffzelle (nach diesem Blog übrigens noch viel mehr). Und ja, sollten Honda oder Lexus es schaffen genug ihrer Fahrzeuge nach Deutschland zu bringen werde ich eines der beiden Modelle kaufen (der Mirai gefällt mir wirklich nicht, sry.). Trotz der aktuell noch deutlich schlechteren Infrastruktur als bei E-Fahrzeugen.

 

Dann erstelle ich auch hier einen Blog, über den ihr gemeinsam herziehen könnt ;)


28.04.2016 16:08    |    emobilezukunft

@S-teven

Der Unterschied ist aber folgender:

 

Ich und andere machen dir deinen Verbrenner deshalb nicht schlecht.

Du versuchst aber (aus welchem Grund auch immer) das E-Auto generell schlechter hin zu stellen, als es wirklich ist.

 

Das nervt.

 

Dir noch einen schönen Tag. Denn das führt hier zu nichts.

 

Gruß

 

Rainer


28.04.2016 16:08    |    Zephyroth

@S-teven

Wo genau siehst du den Vorteil der Brennstoffzelle gegenüber eines Akkus?

 

Offensichtlich ist das schnelle Nachtanken, und dann?

 

Hast du dir einmal die Wirkungsgrade angesehen? Die Elektrolyse selbst hat nur 70-80%, dann muß das Gas entweder komprimiert oder gekühlt werden. Die Brennstoffzelle selbst hat je nach Technologie zwischen 40-70%. Dh, läßt man die Verluste für Kompression und Lagerung außen vor, kommt diese Technologie auf maximal 28-56% von Strom-Input zu Strom-Output.

 

Das, der Transport von Wasserstoff und die komplett fehlende Infrastruktur lassen mich als Techniker nicht mehr an die Brennstoffzelle glauben. Völlig unabhängig davon, was ein Elon Musk sagt. Das ist einfacher Hausverstand.

 

Aber eines ist klar, diese technischen Probleme interessieren den Kunden nicht, Hauptsache man kann schnell tanken. Das man damit eine Umweltbilanz zusammenbringt, die sogar von einer Dampflokomotive geschlagen werden kann, ist Leuten wie dir egal.

 

Grüße,

Zeph


28.04.2016 17:58    |    S-teven

@ emobilezukunft

 

Ich habe noch einen Verbrenner als Spaßfahrzeug für den Sommer, ja. Im Alltag nutze ich ein E-Fahrzeug. Hättest du meinen Beitrag gelesen, wüsstest du das.

 

@Zephyroth

 

Ich würde deine Meinung zu mir durchaus als Beleidigung ansehen, da du mich nicht kennst weißt du es aber nicht besser.

 

Die Grundproblematik beim E-Auto ist, dass es fälschlicherweise als "umweltfreundlich" wahrgenommen wird. In Zeiten des "global warmings" machen wir leider den Fehler und schauen ausschließlich auf die Abgase; scheinbar kann sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht auf mehrere Umweltthemen gleichzeitig konzentrieren.

 

Wenn du beruflich die Möglichkeit hast, schau dir mal den Weg der Rohstoffe an, aus denen Fahrzeuge bestehen und welche irreparablen Schäden an der Umwelt dafür angerichtet werden. Wir leben leider in einer extremen Konsumgesellschaft, in der wir immer das neuste haben müssen. Und nein, ich schließe mich davon nicht aus.

 

Und auch die Nutzung von regenerativen Energien richtet in diversen Ländern enorme, irreparable Schäden an; Länder, in denen wir in naher Zukunft mit einer starken Zunahme des Wohlstands und der Bevölkerung rechnen müssen.

 

Ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen. Fakt ist, dass aktuell jede Art der Mobilität ein Kompromiss mit der Umwelt darstellt. Und der wird durch die ständig ansteigende Weltbevölkerung und des gleichzeitigen stattfindenden Weltwohlstandes immer übler.

 

Deswegen sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit diesem Kompromiss umgeht. Meines Erachtens macht AKTUELL sowohl das E-Auto als auch die Brennstoffzelle in der Umweltbilanz keinen Sinn, weil beide nur Sinn ergeben, wenn entweder der Strom zum Betreiben des E-Autos oder der Wasserstoff ausschließlich klimaneutral erzeugt werden; dann ist mir auch ein faktischer Wirkungsgrad egal, ja, weil beides ohne Schaden an der Umwelt stattgefunden hat. Hier sind in Zukunft noch viele Optimierungsmöglichkeiten möglich, wir leben hier nur in einer Momentaufnahme.

 

Und ja, aktuell macht die Brennstoffzelle noch weniger Sinn als das E-Auto. Das muss sich in Zukunft ändern, nur wenn man eine Technologie schon im Vorfeld aufgibt wird man jede Optimierungsmöglichkeit im Vorfeld verhindern. Deswegen würde ich ein Brennstoffzellenfahrzeug JETZT kaufen; nur wenn Nachfrage an etwas besteht, wird daran geforscht.

 

Was ich damit sagen will (und dann klinke ich mich hier wirklich aus, weil es vollkommen abgedriftet ist): Wenn du hier wirklich mit einer Umweltbilanz argumentieren willst, kauf überhaupt kein neues Fahrzeug. Ich konnte die Schäden vor Ort schon sehen und wenn ich mir die weltweiten Auswirkungen des Bevölkerungsanstiegs anschaue merke ich wie lächerlich es ist, wenn ein Wohlstandseuropäer wie ich in seinem E-Fahrzeug sitzt und dabei denkt, er handelt tatsächlich im Sinne der Umwelt und würde auch nur etwas positives zur Welt beitragen.

 

Schön ist zumindest, dass dies mittlerweile auch die Umweltorganisationen erkannt haben (siehe zB den Greenpeace-Artikel hier); leider scheint der Wandel nicht zu stoppen zu sein.


28.04.2016 18:12    |    KaJu74

@S-teven

Deshalb habe ich nach dem ich den Tesla bestellt habe, die 22kWp PV-Anlage und den Speicher gekauft.

Um Saubere Energie für den Tesla und mein Haus zu haben.

Der Speicher ist nur für den grünen Gedanken, da damit kein Gewinn möglich ist.

Aber das ist mein Teil der Netzentlastung.


28.04.2016 18:34    |    Zephyroth

@S-teven

 

Nach viel Blah-blah (das ich sogar gelesen habe) habe ich noch immer keine Antwort auf meine Fragen:

 

Hat du die Wirkungsgrade angesehen und wo Dienst du den Vorteil der Brennstoffzelle?

 

Grüße,

Zeph


28.04.2016 18:50    |    S-teven

@KaJu74

 

Das ist sehr löblich und ist bei mir sehr ähnlich ;)

 

@Zephyroth

 

Das "bla bla" wie du es nennst hatte schon eine Funktion, allerdings habe ich keine direkte Antwort gegeben, da hast du recht.

 

Ich sehe die Brennstoffzelle ZUKUNFTSORIENTIERT als MÖGLICHEN Kompromiss zwischen Umwelt und verbraucherfreundlichen Attributen [schnelles Nachtanken, potenzielle größere Reichweiten, keine lokalen Abgase, geringer Umstellungsbedarf für Konsumenten (Es wird weiterhin "getankt"; Menschen ändern nicht gerne ihre Gewohnheiten), Nutzbarkeit für jeden (also keine Einschränkungen für Nicht-Hauseigentümer oder solche, deren Arbeitgeber oder Vermieter kein Interesse an lokalen Ladestationen hat)].

 

Dafür ist ERFORDERLICH, dass die Preise für Wasserstoff langfristig sinken (was durchaus machbar ist) UND dieser klimaneutral erzeugt wird. Bei letzterem kann man den geringeren Wirkungsgrad MEINER MEINUNG nach in Kauf nehmen.

 

AKTUELL macht es wie gesagt keinen Sinn.... eine Technologie aufzugeben, bevor tatsächlich alle Optionen ausgeschöpft sind, halte ich jedoch für alles andere als optimal.

 

Was NICHT BEDEUTET, dass ich mich nicht täusche. Vergangenheitsbezogen war nur immer zu beobachten, dass die verbraucherfreundlichste Lösung, die am wenigsten Umstellung erfordert, am meisten Akzeptanz findet. Natürlich ist es möglich, dass Verbraucher ihre Gewohnheiten ändern und die Umstellung in Kauf nehmen. Das muss man abwarten, nur zu jetzigem Zeitpunkt etwas abschließendes zu sagen halte ich für quatsch.


28.04.2016 18:58    |    KaJu74

Auch wenn OFFTOPIK:

Die Brennstoffzellentechnik wird in Kleinwagen aber nicht reinpassen.

Es werden wieder mehr seltene Erden für die Brennstoffzelle gebraucht.

Wasserstoff wird vermutlich wieder von den Mineralölkonzernen kommen und somit nicht deutlich billiger werden.

Bedeutet "vermutlich" noch mehr Umwege zum tanken, als beim BEV schon kritisiert wird.


28.04.2016 19:07    |    Zephyroth

@S-teven

 

Danke für die Erläuterungen. Ich verstehe, auch wenn ich deine Meinung nicht teile. Muss aber auch nicht sein. Wenn zwei der gleichen Meinung sind, ist einer überflüssig.

 

Grüße,

Zeph


29.04.2016 08:02    |    sampleman

@KaJu74:

Zitat:

Die Brennstoffzellentechnik wird in Kleinwagen aber nicht reinpassen.

Scheint Mercedes anders zu sehen. Die haben bereits vor Jahren eine Testflotte von A-Klassen mit Brennstoffzelle gebaut. Über die Sinnhaftigkeit einer Wasserstoff-Logistik für Autos kann man streiten, aber das Thema Bauraum hat Daimler im Griff.

 

Interessanterweise sind Brennstoffzellen-Autos ja auch E-Autos. Sie haben eine Batterie als Puffer, weil die BZ zu lahm reagiert, um sie als Fahrbatterie zu nutzen. Es wäre also durchaus denkbar, dass ein Herateller das gleiche Auto auf Wunsch als reines EV mit großer Batterie oder als BZ-Auto mit kleiner Batterie bringt.


29.04.2016 10:31    |    Superstrose

Ich hab nix gegen e-Autos, würde mir vielleicht auch eins zulegen, wenn das nächste Auto ansteht. Leider gibts für mich preislich gesehen kein ansprechendes Angebot, da ich ein Gebrauchtwagenkäufer (sogar eher youngtimer) bin. Vielleicht ändert sich das in der Zukunft (hoffe ich).

Laden könnte ich daheim, Arbeitsweg wäre auch kurz genug.


29.04.2016 10:43    |    sampleman

@Superstrose

 

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Preise für gebrauchte E-Autos bewegen, und zwar aus folgendem Grund: Bislang bewegen sich die technischen Specs fast aller E-Autos am Rand des gerade so Akzeptablen. Will sagen: Ein BMW i3 kommt in der Praxis 130 Kilometer weit und ist mit dieser Konfiguration gerade noch so eben verkäuflich. Käme er nur 90 km weit, wollte ihn vermutlich endgültig keiner mehr haben. Kaum einer sagt zu dieser Reichweite "reicht mir dicke, mehr braucht's gar nicht", sondern jeder will mehr. Wenn BMW jetzt irgendwann in der 2. Jahreshälfte tatsächlich den i3 mit einer signifikant erhöhten Reichweite (sagen wir mal: 200 km) bringt, wer will denn dann noch den alten i3 haben? Ich sehe da einen großen Unterschied zu Benzin-Autos. Was kann ein zwei Jahre alter 3er BMW tatsächlich signifikant schlechter als ein nagelneuer 3er? Nix.

 

Wenn man mal den Wertverlust bei gebrauchten Pkw mit dem Wertverlust für gebrauchte Unterhaltungselektronik vergleicht, dann sind Autos relativ wertstabil und zum Beispiel Handys die reinsten Geldverbrennungsmaschinen. Das liegt in meinen Augen daran, dass die Innovationszyklen bei Handys wesentlich kürzer sind. Nun sehe ich aber die Innovationszyklen bei E-Autos ebenfalls deutlich kürzer als bei Verbrennern. Das dürfte sich negativ auf die Werthaltigkeit auswirken, vermute ich.


29.04.2016 11:18    |    Zephyroth

Die E-Autos (in diesem Fall BEV's) sind eine neue Technologie, auf die sich die Hersteller im Moment stürzen. Klar das hier die Innovationszyklen sehr kurz und die Sprünge noch recht groß sind. Das wird allerdings in Zukunft abnehmen. Derzeit besteht das Problem aber tatsächlich, wie du beschreibst. Eine neue E-Auto Generation macht den Vorgänger beinahe obsolet.

 

Grüße,

Zeph


01.05.2016 01:57    |    HaScFue

So werden wir belogen!

Vor einigen Tagen hörte ich im Radio, Aufgrund der Kaufprämie sei Interesse an E-Autor enorm gestiegen.

Jetzt lese ich im Videotext von N24, es gäbe kaum Nachfrage an E-Autos.

Ich werde mir keinesfalls so eine Krücke zulegen, auch dann nicht, wenn mir pro Fahrzeug 10.000 Euro Kaufprämie geboten werden.

Gerade desshalb, weil die Merkelin das will, werde ich mir kein E-Auto kaufen!


01.05.2016 08:44    |    KaJu74

@HaScFue

Das ist natürlich ein wichtiger und nachvollziehbarer Grund. Kopfschüttel.

Wenn Merkel sagen würde, atmet mehr und tiefer, hältst du bestimmt sofort die Luft an.


03.05.2016 20:29    |    michaNeu

Wenn ich den Akku meines Handys gegen ein Verbrennungsmotor tauschen könnte- ich würde es tun, dann würde ich nämlich nicht täglich an die Ladestation ran ;)

Ich finde Fahrzeuggeräusche schon wichtig, ohne gäbe es vermutlich dauerhaft Unfälle, weil man sich aufs Gehör verläßt. Ansonsten (E-Autos mit Geräuscherzeuger) sind natürlich die Zukunft und wenn wir mal weg vom Öl wären, müsste Mutti Merkel nicht den Kameltreibern da unten in den A... kriechen


03.05.2016 20:33    |    emobilezukunft

@michaNeu

Du meinst so:

https://www.youtube.com/watch?v=Gqy5-e5-ZOE

 

Die heutige Jugend schaut doch nur noch aufs Handy, am besten mit Kopfhörer.

Die hören auch Verbrenner nicht mehr. ;)

 

Gruß

 

Rainer


03.05.2016 21:01    |    michaNeu

Da geb ich dir Recht, erst letzte Woche wurde in Stuttgart wiedermal eine junge Dame von der Strassenbahn überfahren, weil sie mit "Stöpseln" die Bahn beim überqueren der Gleise nicht hören konnte...Traurig Traurig.

Das der Renault aus deiner ultrawitzigen Werbung zu 100% mit Ökostrom fährt, halte ich für eine dreiste Lüge wage Behauptung. Aber Beruhigend für alle Eigenheimbesitzer mit Steckdose in der Garage :)


04.05.2016 07:22    |    poopsa

Als Egoist möchte ich in meinem Wohngebiet keine perversen automobilen Spaßfahrer, denen die Gesundheit der Leute dort egal ist.

 

Fußgänger sind herzlich willkommen, Fahrradfahrer nur bedingt und e-biker sollen sich was schämen.

 

 

 

 

 

 

 

 

OK, ich fahre einen Benziner, aber ich lebe auch nicht dort.


06.05.2016 15:49    |    Celsi

Hallo, es fehlt eine wichtige Antwortoption:

"Weil sie überwiegen".

 

Wenn Du brauchbare Antworten in einer Umfrage willst, solltest Du vielleicht nicht nur Antworten vorgeben, die Dir in den Kram passen.

 

 

Gruß,

Celsi


06.05.2016 17:02    |    KaJu74

@Celsi

 

Dann zähl doch mal die Nachteile auf, die deiner Meinung nach überwiegen.

 

Bin gespannt.


06.05.2016 17:37    |    Joehlinger

@Celsi hat aber Recht es gibt keine Vernünftige Antwort zum ankreuzen, wenn man z.b. sagt der Akku hat eine zu geringe Reichweite!

 

Mein Beispiel hab ich bereits genannt, wobei mir gerade einfällt: Klar spare ich Benzin, dafür steigt meine Stromrechnung ins unermessliche, da ich wirklich jeden zweiten bis dritten Tag laden müsste! Gratis laden ist erst in den nächsten Städten möglich! Zumal man nicht weiß wie lange diese Vergünstigungen bleiben, das sind meiner Meinung nach nur Lockmittel sobald genug zugegriffen haben snappt die Falle zu!


06.05.2016 18:59    |    emobilezukunft

Mir ging es mit dem Blog nicht darum, die einzelnen Nachteile zu suchen/finden.

 

Mir ging es darum, warum schreiben Leute im E-Teil mit teilweise an den Haaren herbeigezogenen Gründen, dass die E-Mobilität nicht funktioniert und es auch nie wird?

 

z.B.

http://www.motor-talk.de/.../...hlaeft-in-der-fabrik-t5684073.html?...

 

@Joehlinger

Ein Auto das 7l/100km verbaucht kostet dich bei 1,20€/l 8,40€/100km, richtig?

Strom kostet etwa 0,25€/kWh, das bedeutet, du könntest davon 33,60kWh kaufen.

Ein Elektroauto verbraucht ca. 15-25 kWh/100km.

Also da ist nichts mit Stromrechnung ins unermessliche. Es sei denn du gibst das Benzingeld andersweitig aus.

 

Aber genau das ist wieder ein Punkt den ich meine.

Du vergleichst die Spritkosten mit den Stromkosten, die definitiv niedriger sein werden, sprichst aber von "steigt meine Stromrechnung ins unermessliche".

 

Warum?

Ich will es nur verstehen.


06.05.2016 19:17    |    Joehlinger

Gut, vielleicht wären die kosten niedriger als (zuende) Gedacht! Jedoch kann ich meinen Benziner mal "auf die Schnelle" nach tanken, wenn ich z.b. länger im Stop and Go war und es nicht mehr ganz reicht!

 

Zudem haben diese E-Mobile trotz Zuschuss einen sehr hohen EK, wenn ich dann was in meiner Größe brauche, bin ich schnell bei nem Preis von einer Oberklasse!

Dann wird in ein paar Jahren die Batterietechnik alt und verbessert sein, heißt im umkehrschluss das Auto ist nichts mehr wert!

 

Vielleicht denke ich in ein paar Jahren nochmals drüber nach, aber zur Zeit ist mir die Technik noch nicht ausgereift genug! Und es gibt auch noch keine wirklichen Langzeiterfahrungen wenn die Fahrzeuge mal älter werden!

Lieber rüste ich auf LPG um und fahre damit noch rum.

 

Kleiner Tip am Rande: Hättest das "angeblich" weggelassen wäre es besser gewesen! Denn einige Beispiele sind für viele Leute echte Nachteile z.B. die Reichweite und nachladezeit!


06.05.2016 19:46    |    emobilezukunft

@Joehlinger

tut mir Leid, aber da geht es direkt weiter.

Wenn du geschrieben hättest, du musst oft ungeplant los, weil "Bereitschaft" oder so, würde ich es verstehen.

Aber im "Stop an Go" verbraucht ein elektroauto dank Rekuperation weniger als ein Verbrenner im gleichen Stau.

 

Der Preis ist wieder ein realer Grund.

Das mit der verbesserten Batterietechnik und Fahrzeug nichts wert ist wieder ein Ammenmärchen.

 

LPG ist ein guter Weg.

 

Das ANGEBLICH steht genau aus dem Grund da, die du gerade mehrfach genannt hast.

 

- Stromrechnung frisst einen auf.

- Stop and Go frisst Strom.

- E-Auto ist in ein paar Jahren nichts mehr wert.

 

oder auch die Klassiker

- man kann damit ja keine 1.000km am Stück fahren, also unbrauchbar.

- man kann damit nicht lange 250 km/h fahren, also unbrauchbar.

- der hat ja keinen vernünftigen Sound, also unbrauchbar.

- der kann ja nicht mal 10x hintereinander von 0 auf V-max beschleunigen ohne Leistung zú reduzieren, also unbrauchbar.

 

Das sind einfach Ängste, an den Haaren herbeigeholte Gründe, Dinge die man nichtmal mit einem Verbrenner macht, nicht zuende gedachte Dinge oder gar Falschaussagen.

 

Gegen reale Gründe gibt es nichts zu sagen:

 

- Dezeit zu teuer.

- Fahre täglich zu weit.

- Keine Lademöglichkeit zu Hause.

- Laden dauert zu lange.

 

Aber gegen ANGEBLICHE Nachteile, die dann auch noch für alle gelten sollen habe ich etwas.

 

Deshalb dieser provokante Blog.


06.05.2016 20:25    |    michaNeu

War heute mit dem Rad unterwegs, als ich von einem Elektro-Roller ("25er") überholt wurde. Der war zwar kaum schneller als ich aber dafür genauso leise und das hat mich erschrocken. Ein Sound-Modul sollte Pflicht sein, wenn man die "Gefahr" schon nicht sieht, dann sollte man sie wenigstens hören.


06.05.2016 20:29    |    emobilezukunft

Du schreibst selber, das er kaum schneller war als du.

Bist du auch für ein Soundmodul an Fahrrädern?

Wenn nein, warum nicht?


08.05.2016 19:53    |    Joehlinger

Aus einem aktuellen Blog hier auf MT:

 

Bewusst war ich mir über den hohen Wertverlust. Niemand kann hierzu momentan seriöse Aussagen treffen. Der entscheidende Faktor ist die Batterie. Zwar gibt BMW acht Jahre Garantie auf die Lebensdauer der Zellen. Doch wird dies mit ziemlicher Sicherheit hinfällig sein. Schon dieses Jahr kommt der i3 mit einer 50 Prozent leistungsfähigeren Batterie. Die Reichweite im Alltag soll dann über 200 Kilometer liegen. Jetzt schafft man im Schnitt 130 Kilometer. Im Sommer. Wird’s kälter, schwächen die Heizung und das Klima-Management der Lithium-Ionen-Zellen massiv die Batteriekapazität. Die Reichweite sackt dann auf unter 100 Kilometer. Kein beruhigendes Fahrpolster.

 

Mein i3 verbraucht mehr als ein Golf Diesel

 

Auch kostenmäßig klaffen Theorie und Praxis bei der Elektromobilität weit auseinander. Hieß es von BMW bei der Präsentation des i3, die Stromkosten entsprächen einem Dieselverbrauch von 2,5 Litern, hat mein i3 diesen Wert in seinen zwei Jahren nie erreicht. Ein tatsächlicher Sommer-Winter-Mixverbrauch von 14 kWh/100 km bedeutet etwa 17 kWh, die als Stromverbrauch am Hauszähler angezeigt werden (aufgrund von Ladeverlusten). Diese Strommenge kostet derzeit fünf Euro. Ein Golf Diesel fährt somit günstiger.


08.05.2016 20:13    |    Zephyroth

Und trotzdem fährt dieser Typ seinen i3 weiter. Irre oder?

 

Grüße,

Zeph


08.05.2016 20:45    |    Joehlinger

Kann er! Für mich trotzdem (noch) keine Option!

 

Und es ging mehr darum, das diese Beispiele als angeblich abgetan wurden!


11.05.2016 00:05    |    michaNeu

@emobilezukunft Der Rollerfahrer konnte nicht schneller wegen zähfließenden Verkehr. Ein gescheiter Radfahrer rechnet ununterbrochen mit allmöglichen Gefahren und Klingelt selbstverständlich beim Überholen aber natürlich gibt es auch Radfahrer, die die Fußgängerzone für ihre persönliche Radrennstrecke halten.


12.09.2017 16:43    |    Rambello

Ich halte auf lange Sicht Milliardeninvestitionen in Akkufabriken - egal von wem -

für gigantische Fehlinvestitionen.

 

Weil sich die "umständliche Laderei" nie breit für die Masse durchsetzen kann/wird !

Dazu kommt die Entsorgung in etlichen Jahren von all dem teueren Akkuschrott.

 

Energie wie z.B. Wasserstoff in Flüssigkeit fabrikmäßig speichern und dann wie gewohnt an vorhandene Tankstellen ausliefern und dort wie gewohnt tanken - das ist die Zukunft !!!

 

Gibt es schon in der Schweiz als fertiges Auto "NanoFlow Cell Quantino"

und an der Uni Erlangen mit "Carbazol" als Trägerflüssigkeit für Wasserstoff

 

Warum und wegen welcher Interessen wird sowas kaum thematisiert :confused:


12.09.2017 20:35    |    KaJu74

@Rambello

Weil der NanoFlow Cell Quantino und dessen "Erfinder" Nunzio La Vecchia ein verurteilter Betrüger ist, der immer viel verspricht aber nicht liefert.

 

http://www.n-tv.de/.../...00-Kilometer-elektrisch-article14641166.html

https://www.beobachter.ch/kauf-leasing/autosalon-der-traumfabrikant

http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1863

Zitat:

Experten bezweifeln die technische Plausibilität des Projekts, Kritiker sprechen von Betrug.

Zum Wasserstoff, der braucht 3-4x so viel Energie pro Kilometer wie ein BEV.

 

Der "Akkuschrott" bekommt nach dem Auto erst ein Second-Life als stationärer Akku.

Also 10 Jahre oder mehr im Auto, dann nochmal 10 oder mehr im Second-Life.

Danach kann er zu über 90% recycled werden.


12.09.2017 20:55    |    jennss

Das Fahren mit einem Toyota Mirai (Wasserstoff) ist gut 2x so teuer wie mit einem Tesla, der etwa 3x so viel PS hat. Das kann nicht die Zukunft sein.

j.


Deine Antwort auf "Warum suchen die Leute immer nur die angeblichen Nachteile der E-Mobility"

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