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Ein Wolf in der Heide

Ein kleiner Schrauberblog zu Reparaturen, Modifikationen und Erlebnissen mit meinen Fahrzeugen

08.04.2014 14:18    |    niclas1234    |    Kommentare (95)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, Kühlkreislauf, VW, Zylinderkopfdichtung

Hallo Leute,

 

so auch ich melde mich mal wieder mit einem neuen Artikel zu Wort. Was ist passiert in der Zwischenzeit?

 

 

Erstmal zu mir. Ich habe nun eine geänderte berufliche Situation ab August. Obwohl es bei meinem Zeugnis recht unwahrscheinlich war habe ich einen Dualen Studienplatz bei einem der größten norddeutschen Netzbetreiber bekommen. Das bedeutet für mich einerseits viel Arbeit und etliche Km die ich im Jahr spulen muss, aber andersrum auch eine komfortable finanzielle Situation für einen Studenten. So weit so gut. Aktuell bin ich allerdings ein wenig am Bangen da es bei den Ärzten immer noch an meinem Bericht hapert. Der kommt einfach nicht an Land.

 

Doch nun zum Hauptdarsteller dieses Blog, dem Wolf. Tja der plan war so einfach wie simpel. Der Wolf hat mittlerweile mehre tausend Euro an Teilen in sich und wird im Verkauf niemals das bringen was er mir Wert ist. Also bleibt nur eine logische Schlussfolgerung: Der Wolf bleibt! Zu sehr hänge ich an diesem Auto und zu viel Geld steckt schon drinnen, als das ich ihn hergeben kann. Der Plan war also alle ausstehenden Reparaturen durchzuführen und den Golf dann Einzumotten. Ich würde ihn dann im Sommer bei guten Wetter zu Treffen fahren und ihn langsam zum Oldtimer werden lassen. Da der Stellplatz umsonst ist kein Problem.

 

Als nächstes kam die Bestandsaufnahme für den TÜV:

 

Die Bremsen vorne und hinten müssten mal neu. Würde eventuell noch reichen aber ich gehe lieber auf Nummer sicher und tausche die aus. Die Ankerbleche vorne müssen auch gleich neu, die rosten mir weg. Nebenbei sollte auch mal die Bremsflüssigkeit neu. Ein Blick auf den Tacho (221 tkm) verrät mir dass auch der Zahnriemen mal neu könnte. Nach einem Besuch bei Carglass war auch klar, dass meine Windschutzscheibe trotz Steinschlag so bleiben darf für den TÜV. Ölwechsel auch noch und dann sollte der Wagen ohne Probleme durch den TÜV laufen und sein Winterquartier beziehen können. Die Bremsen habe ich sogar geschenkt bekommen. Ein bekannter hat von mir mehrmalig Hilfe beim Auto anschauen bekommen. Als er zu seinem Wagen dann einen Satz Brembo Scheiben und ATE Beläge bekommen hat, bekam ich diese als Geschenk für meine Mühen.

 

 

Doch es klingt bis jetzt alles viel zu einfach und leider war mein Wolf schon immer eine kleine Zicke. Also konnte natürlich nicht alles so laufen wie ich mir das vorgestellt habe.

 

Als ich dann einen schönen Morgen zu meiner Arbeitsstelle möchte irritiert mich dieses rot leuchtende Lämpchen. Also schnell hingeschaut und geschluckt. Die Kühlmittelkontrolleuchte grüßte mich mit einem fröhlichen geblinke. Also Motor aus und geschaut. Nichts..... Der Motor ist komplett kalt. Also mal logisch gedacht und Fehlerquelle sofort gefunden. Der Temperaturgeber für das Kombiinstrument. Ab zur Werkstatt und schnell den neuen Geber mit Dichtung besorgt. Eingebaut war das teil in wenigen Sekunden. Also Kühlwasser rauf und testen. Aber nein mein Wolf musste mich enttäuschen das war es nicht was er wollte. Die Leuchte war weiter am blinken und ich habe keine Idee woran es liegen könnte. Aber das war das kleinere Problem. Denn als ich dann die Schüssel mit Kühlwasser unterm Auto raus geholt habe trifft mich doch glatt der Schlag. Der Behälter ist komplett Schwarz und obendrauf ist ein dicker Ölfilm zu sehen. Also alles fertig zusammengebaut und zur VW Werkstatt meines Vertrauens gefahren.

 

Der Meister dort vor Ort hat mir dann das bestätigt was ich befürchtet habe. Zylinderkopfdichtung ist durch. Mein gesamter Kühlkreislauf ist verölt. Aber weil das noch nicht reicht wird der Motor auch noch zu warm. Fehlerquelle ist nicht genau zu ergründen. Wahrscheinlich ein dichter Kühler oder ein kaputter Lüfterschalter. Warum die Kontrolleuchte blinkt ist auch unbekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist auch der gesamte Kühlkreislauf verkalkt.

 

 

Was ist also zu tun? Ganz einfach: Kopf runter, Dichtung neu, Zahnriemen gleich mit, den gesamten Kühlkreislauf verlegen und reparieren und anschließend Kühlwasser und Öl wechseln. Dabei auch noch die Ansaugkrümmerdichtung mit wechseln und wir sind bei flotten 1000 €. Auch bei einer Freien Werkstatt lande ich bei 600 €. Geld was ich einfach nicht habe. Langsam kommen auch erste Zweifel hoch ob es sich überhaupt noch lohnt so viel Geld in den Wagen zu stecken.

 

Aktuell stehe ich jedenfalls vor einer riesigen Baustelle und habe keine Ahnung wie ich das alles Reparieren soll und nebenbei für den neuen Wagen Geld bei Seite packen soll. Das sollte es fürs erste an Neuigkeiten gewesen sein. Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden.


08.02.2014 14:07    |    niclas1234    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

So Leute,

 

wie ich es schon bereits angedroht habe im letzten Blog habe ich über ein zweiten Wagen nachgedacht. Wie kommt das nun? Ja erstens die Geschichte, dass es mir wirklich leid tut meinen Wolf jeden Tag durch den mit Salz vermischten Schneematsch zu Jagen. Auch wenn er sich Tapfer hält ist es nicht allzu gut für den Wagen. So langsam war der Wagen dafür aber auch zu teuer, wenn ich zusammen rechne was da schon an Geld eingeflossen ist. Klar werden jetzt viele herzhaft lachen , aber für mich hat der Wagen neben seinem Materiellen auch einen emotionalen Wert den ich hoch anrechne. Aber ein weiterer Grund ist auch ganz interessant. Denn wenn ich wirklich mal größere Umbauten plane wie z.B. die Bremsanlage, dann wird immer irgendwas nicht so klappen wie ich mir das vorstelle. Da ist es doch viel bequemer an einem Auto zu arbeiten was nicht in 3 Tagen wieder laufen muss sondern in 6 Monaten. So habe ich einfach viele Anzeigen nebenbei mal durchgeblättert. Mehr aus Spaß als wirklich ernsthaft. Hab mir letztendlich auch 2 Wagen angeschaut. Der erste war absoluter Rotz. 1.3er NZ 4 Gang mit Leerlaufproblemen, Schlecht geschweißtem Radkasten und etlichen Kleinigkeiten die nicht funktioniert haben. Für 550 € war der mir dann doch eindeutig zu teuer. Der zweite war eigentlich auch mehr aus Spaß. Die Beschreibung des Angebots war wirklich ziemlich schlecht. Keinerlei Bilder und somit ließ sich nicht erkennen ob es sich um einen Golf 2 oder 3 handelt. Zudem keine Kenndaten vom Motor vorhanden. Alles in allem also unter aller Kanone und trotzdem einen Blick wert dachte ich. Also angerufen und festgestellt, dass es sich um einen 2er Golf handelt. Da ein Freund von mir am selben Tag eh nach Hamburg wollte ein Auto besichtigen haben wir das gleich miteinander verknüpft. Tja und was gibt es von da an groß zu erzählen. Angeschaut, eine Nacht drüber geschlafen, gekauft :D

 

So und nun hier die Eckdaten zum Fahrzeug:

 

Hersteller: Volkswagen

Model: Golf MK II

Motor: 1.6 L 8 V 51 KW/69 PS

MKB: PN

Vergaser: 2EE

Getriebe: 5 Gang Handschalter

Karosse: 2/3 Türer

Ausstattungsvariante: GL

KM Stand: 169.000

TÜV: 03/2015

Sonderausstattung: Schiebedach, Sommerreifen auf Alufelgen

Weiteres: Neue Kupplung mit Seilzug, komplett Scheckheft gepflegt

 

Ein Vorbesitzer hatte wohl mal eine Anlage verbaut, dass muss ich natürlich jetzt ausbügeln und dieses hässliche Zubehörradio ausbauen, sowie die Verkabelung für die Endstufe welche immer noch verlegt ist. Ansonsten hat der Wagen ein paar Mängel die Ich beheben muss.

 

- Rost an beiden Kotflügeln sowie unterhalb des Scheibenrahmens und der Heckklappe

- Auspuff undicht

- Ventildeckeldichtung sollte gewechselt werden (leicht schwitzig, Ersatzteil liegt aber bei)

- Radlager hinten sollten ebenfalls mal neu (liegen auch bei)

- Scheinwerfer beidseitig Wasser gezogen

 

Alles in allem ein schöner Zustand wie ihr auch auf den Bildern sehen könnt. Nun ist es aktuell allerdings fraglich ob ich den Wagen wirklich für mich als Winterauto fertig mache oder ob ich den Wagen direkt wieder verkaufe. Ich habe mittlerweile 2 Angebote direkt bekommen und sollte da der Preis stimmen ist der halt wieder weg. Klingt blöd aber wenn ich mir statt einem 2ten Groschengrab einen kleinen Gewinn erwirtschaften kann fällt die Entscheidung nicht altzu schwer ;) .

 

So dann vorerst ein hallo für den Neuen im Rudel und euch allen ein schönes Wochenende :)


22.01.2014 18:51    |    niclas1234    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

Hallo Leute,

 

ja bei dem Umbau der bremse war ich stehen geblieben, aber hier geht es erstmal nicht weiter. Und dies hat auch einen guten Grund. Und zwar hat mir das Leben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Wagen Mitte Januar nach einer kurzen Abstellzeit angefangen beim Beschleunigen nach rechts zu ziehen. Dies wurde mit der Zeit so stark, dass der Wagen nahezu unfahrbar wurde. Ich habe es anfangs noch mit meinem eigenen Wissen versucht zu diagnostizieren. Also das Auto an einem einigermaßen trockenen Tag aufgebockt und unter geschaut. Dort meine Checkliste abgearbeitet:

 

- Bremsen freigänig

- Antriebswellen in Ordnung

- Reifen gleichmäßig abgenutzt

- Spurstangenköpfe ohne Spiel

- Lenkgetriebe fest

- Querlenkerlager heile

 

Mir gingen so langsam die Ideen aus. Und weil ich dann am Ende nun mal nicht vom fach bin habe ich in die nächste freie Werkstatt übergeben. Die haben sich den Wagen dann nach vorheriger Terminabsprache auf die Bühne gestellt. Nach 6 Stunden kam dann der Anruf vom Meister. Der Wagen ist abholbereit. Auf die Frage was der Fehler wäre meinte man nur ich solle selber vorbei kommen. Tja vor Ort kam dann der große Weckruf.

 

Die gefunden Schäden am Wagen waren eigentlich materiell keine große Sache, trotzdem hätten sie meinem Wolf fast das Genick gebrochen. Doch nun langsam. Was war überhaupt los? Also im Grunde war der gesamte Achsträger lose. Der Grund hierfür war genau so einfach wie tragisch. 4 Schrauben waren falsch. Nun Fragt mich nicht wie dies gekommen ist, denn wir haben die selben Schrauben am Träger wieder verwendet die schon drinnen waren. Im Gegenteil, eine Schraube war falsch und wurde getauscht. Aber gut die Werkstatt sollte wissen wovon sie redet. Der Hauptfehler war da aber nicht die Schraube sondern ein Gewinde.

 

Und genau hier wird es interessant. Es handelt sich um das Gewinde welches die Schraube vom hinteren Querlenkerlager hält. Auf der Beifahrerseite im Holm. Hier müssen die Schweißpunkte nach 23 Jahren wohl gerissen sein. Und auch hier kann ich mir nicht erklären woher dies gekommen ist. Ich bin mir sicher, dass sich die Schraube fest ziehen ließ bei der Befestigung des Achsträgers. Aber gut vom Hoffen und Bangen weg. Die Werkstatt bot mir an in 3 Wochen die Reparatur anzugehen für 600 – 1000 € Kostenvoranschlag, was wohl (laut deren Aussagen) einem Totalschaden des Fahrzeugs gleich kommen würde. Es wäre wohl nötig den Achsträger komplett samt Motor und Getriebe zu demontieren und den Holm zu zersägen um diese Gewinde zu tauschen. Andernfalls 5 € für die Kaffeekasse und ich bin nie dort gewesen (Damit sie keinen Ärger bekommen können mich so weiter fahren zu lassen). Ich habe mich vorerst für letzteres entschieden und habe mich ins stille Kämmerlein gesetzt um ein wenig mit mir selbst zu reden.

 

Die Frage war ja nun ob mein Wolf ein Totalschaden ist oder doch nicht. Ein Anruf in der zweiten Werkstatt brachte mir genau das selbe Ergebnis. Kosten ab 600 € aufwärts und selbes Prozedere. Es sah also übel für den Wolf aus. So langsam gingen schon die ersten Blick in Richtung der bekannten Autobörsen. Genau hier ist die Stelle mich bei zwei Leuten zu bedanken, welche mich am meisten Unterstützt haben. Das ist einmal der Schwarter von hier aus dem Forum. Dieser hat sich kurz nach der Fehleranalyse mit mir in Verbindung gesetzt. Dank ihm kam ich erst auf den richtigen Weg den Wolf zu reparieren. Den die Annahme der Holm müsse aufgeschweißt werden ist, wie die Kenner wissen, totaler Unsinn. Dies war mir aber auch nicht bewusst. Ich bin ja quasi noch Golf Azubi. Die einfachere und TÜV Konforme Möglichkeit ist, den Zugang in den Holm durch den Fußraum zu schaffen. Und hier bekam ich den nächsten Tipp von meinem Bekannten Joachim der mir erklärte, dass es beim Golf im Fußboden eingeklebte Deckel gibt, welche lediglich eingeklebt und über lackiert sind. Hiermit sind diese kaum noch zu erkennen. Wenn man aber weiß wo nach man suchen muss lässt sich mit einem Schraubendreher schnell ein Zugang schaffen. Und Hiermit nochmal meinen größt möglichen Dank an die Beiden die mir wieder Mut gemacht haben und damit den Wolf wohl auch gerettet haben.

 

Doch die Geschichte war ja noch nicht am Ende. Wie wollte ich nun arbeiten? Ich habe mit einigen Leuten geredet bis ich mit einem Klassenkameraden zusammen die Reparatur beginnen konnte. Dessen Vater führt einen Landwirtschaftlichen Betrieb und ist somit bestens ausgerüstet mit Halle Werkstatt und Schutzgasschweißgerät. Also am Wochenende zu ihm und den Wagen Aufgebockt. Teppich hoch und mit einem Schraubendreher die Kappe freigelegt. Beim öffnen der erste Dämpfer in meinem Eifer. Mich erwartete keine Mutter sondern ein Zylinderförmiges Gewindeende. Was also tun? Das Loch war zu allem Überfluss auch noch so klein, dass ein ansetzten von Größeren Werkzeugen kaum Möglich war/ist. Also wohl oder Übel das Blech aufgetrieben. Doch auch mit aller Gewalt und Verlängerung haben wir nicht genug druck auf das Gewinde bringen können um den Bolzen welcher von unten drinnen Steckte zu entfernen. Also die nächste Idee: Warum schweißen wir das Gewinde nicht einfach wieder fest? Gesagt getan! Mein Kumpel das Schweißgerät raus geholt und fest geschweißt. Nach dem Auskühlen habe ich mich unter geschmissen um den Bolzen heraus zu drehen. Mit einem lauten Krachen verabschiedete sich die Schweißnaht und wieder drehte sich alles rund. Diesen ganzen Spaß wiederholte ich noch zwei mal bis ich keine Lust mehr hatte. Wie es schien war das Gewinde beim Schweißen mit dem Bolzen verschmolzen.

 

Und schon wieder stand ich da und hatte keine Ideen mehr. Möglichkeiten gab es mehrere. Entweder den Kopf vom Bolzen abflexen. Das war aber nicht möglich ohne den Achsträger zu beschädigen. Von oben das Gewinde zerschneiden war auch nicht wirklich Möglich mit unseren Werkzeugen. Zudem darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um eine gehärtete Fahrwerkschraube handelt. Also wieder rückgebaut und zurück ans Schreibbrett.

 

Allerdings kam mir der Gedanke, wenn ich schon alles frei gelegt habe, dann kann mir das eine Werkstatt eventuell billiger machen. Aber ich werde wohl kaum wieder zu den Werkstätten gehen die mir den Holm zerschneiden wollen und dann immer noch unfreundlich zu mir sind weil ich selber am Auto was gemacht habe. Da kam mir die Idee doch mal in der Apotheke unter den Werkstätten zu fragen. Nämlich in der benachbarten VW Werkstatt. Die hatten mir schon sehr freundlich die Schrauben fürs Fahrwerk organisiert. Also an einem regnerischen Dienstag dort hin und mich angemeldet. Sofort war ein Meister für mich zur Stelle der sich mein Auto direkt angeschaut hat. Nach einem Gespräch einigten wir uns auf einen Kompromiss der für mich wirklich optimal war. Ich durfte Vorarbeit leisten, also Sitze Teppich Mittelkonsole etc. ausbauen, und die Werkstatt macht die reine Reparatur. Zudem noch im Auftrag eine Preissperre bei 250 € wo sich die Werkstatt erstmal noch melden sollte bevor es weiter geht. Finanziell war es diesen Monat eh nicht so pralle.

 

Was fest stand: Wenn die Werkstatt das nicht hin gebogen bekommt ist der Wolf für mich irreparabel! Diesen Montag habe ich meinen Wagen, nachdem ich ihn am Sonntag leer geräumt habe, zur Werkstatt gebracht und bin sehr nervös meinem täglichen Schultag nachgegangen. Um ca. 14:00 Uhr kam der Anruf. Ich war mir ziemlich sicher, dass der preis erreicht wurden ist und ich noch aufstocken müsste. Bei fast 80 € Stundenlohn recht wahrscheinlich. Doch nein, der Meister meinte mein Wolf ist fertig repariert und abholbereit. Ich denke alle die ihr Auto lieben können nachvollziehen wie Glücklich ich in diesem Moment war. Ich also direkt nach Schulschluss in die Werkstatt um den geretteten Wolf zu holen. Dort wurde ich erneut überrascht. Nicht nur die Schraube am hinteren Querlenker wurde gewechselt sondern auch die anderen 3 falschen Schrauben. Zudem wurde Statt dem Gewinde eine Mutter in den Holm geschweißt als Ersatz und die Schweißstelle mit Hohlraumwachs behandelt. Abschließend noch das Blech zu gepunktet und eine Matte aufgeklebt für den Fall, dass Feuchtigkeit sich seinen Weg bahnen sollte. Das alles ohne Materialkosten, da ich die Schrauben bereits zuvor für 12 € gekauft hatte. Doch nun der eigentliche Hammer. Ich habe 105 € für die Reparatur gezahlt :D :D Keine 600 – 1000 €. Und das bei VW! Auf jeden Fall wird bei diesem Autohaus der Service noch groß geschrieben. Ich bin mehr als begeistert von diesem Service. Auch wenn man natürlich dazu sagen muss, dass dies ein Ausnahmefall ist und normale Inspektionen natürlich nicht billig sind. Ich werde trotzdem das nächste mal wieder dort hin fahren und auf die paar € mehr pfeifen. Den guter Service ist mir das Geld wert.

 

Zum krönenden Abschluss hat mein Vater die Reparatur auch noch nahezu vollständig bezahlt. Quasi als Belohnung für meine Gedanken und meine Eigenarbeit. Damit scheint für den Wolf und mich wieder die Sonne bei – 3 Grad. Damit ist es leider aktuell zu kalt um die Karre wieder einzuräumen aber das erinnert mich an Ascender der mal scherzeshalber sagt: “Und nach dem Nordschleifentreffen sehen wir Niclas wie er die Verkleidung aus seinem Golf schmeißt.“ Und ja er hatte recht :D Man muss sagen das Fahrgefühl ist echt genial. Macht Spaß mit dem Leichten Flitzer um die Kurven zu fliegen. Das jetzt auch noch mit dem genialen Fahrwerk welches sich erst jetzt in seiner vollen Wirkungsweise zeigt.

 

So viel zum aktuellen Stand am Wolf. Ich hoffe ihr verzeiht mir die wenigen Bilder aber es blieb wenig Zeit zum Knipsen bei all dem Stress. Ich hoffe der Nächste Artikel kann wie geplant der zweite Teil vom Umbau an der Bremsanlage sein. Bald steht auch noch ein neuer Auspuff im Programm und vielleicht ein Wintergolf. Aber all das sind Pläne die Zeit und Geld fressen und genau das werde ich jetzt erstmal sparen!

 

Und noch etwas in eigener Sache: Wenn ihr jemanden kennt der das selbe Problem wie ich hat, dann zeigt ihm gerne diesen Blog! Er kann sich auch gerne mit mir in Verbindung setzten. Ich habe schon gehört, dass ganze Karossen wegen sowas auf den Schrott geflogen sind. Ich denke das muss nicht sein und deswegen bin ich gerne bereit zu helfen.

 

Danke für euer Interesse und eure Kommentare :)


03.01.2014 21:18    |    niclas1234    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

Hallo Leute,

 

willkommen zurück in meinem kleinen Schrauberreich. Wie ihr alle wisst ist die nächste Baustelle an meinem Wolf die Bremsanlage. Und genau hier geht es nun voran. Ich habe mir übers Forum eine Scheibenbremsanlage für die Hinterachse gesichert, die ich hoffentlich bald bekommen werde. Damit ich aber bei dem TÜV Prüfer nicht in Ungnade falle habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht und mir eine Hinterachse mit eingeschweißtem Stabi gekauft wie sie unter anderem im GT, GTI und G 60 verbaut wurde. Damit habe ich dann die selben Achsen wie der GTI verbaut und kann dem TÜV Prüfer ganz beruhigt unters Auto lassen.

 

Als ich dann am Neujahrs Morgen die Achse Abgeholt habe staunte ich nicht schlecht als ich eine komplette Achse mit Bremsanlage Handbremsseilen und Anbauteilen vorgefunden habe. Auf meine Frage ob er die noch abbauen wolle meinte der Verkäufer nur, dass ich das so mitnehmen könne. Für den Preis noch eine Bremsanlage mit guten Belägen, Scheiben und Radlagern für Lau ist eine feine Sache. Natürlich hatte ich da auch so nichts gegen und ahbe alles so wie es war in den Kofferaum gepackt. Klar die Ankerbleche sind zu ncihts mehr zu gebrauchen, aber dafür sind die Hinterachslager komplett Neuwertig. Der Rückweg erwies sich allerdings wegen Blitzeis als äußerst gefährlich. Mit 40 kmh auf der Landstraße ging es dann nach Hause.

 

Nun ging die eigentliche Bastelei los. Die Demontage der Anbauteile. Los ging es mit dem Bremssattel. Dazu habe ich die Bremsleitungen abgeschnitten (waren eh abgfelext) und die Handbremsseile ausgeharkt. Dann die Schrauben am Sattel gelöst und schon ging der doch recht stark angerostete Sattel runter. Die Beläge und Scheiben sind noch echt gut und werden wahrscheinlich auf Vorrat wandern. Die Scheiben werde ich allerdings vorher nochmal von Flugrost befreien. Wesentlich schwieriger war die Demontage der Bremssattelhalter. Hier hatte ich wirkliche Probleme mit den Stark vergammelten Schrauben. Diese habe ich erst mit der Hilfe meines Nachbarn wieder gängig bekommen. Hier hat nur der Schlagschrauber als Argument ausgereicht. Doch das eigentlich schlimmste waren die Schrauben des Achsstummels Diese konnten nur unter 13 Bar Druck auf dem Schlagschrauber in Verbindung mit einer Hammer Meißel Schlagkombination und viel Angstschweiß ihrem Gewinde entlockt werden. Einige mussten sogar statt mit einer 15er mit einer 14er Nuss gelöst werden da sich die Schraube vorzeitig in den Ruhestand verziehen wollte. Nun habe ich alles demontiert und muss mir Gedanken machen was ich mit der zweiten Anlage machen soll. Falls jemand noch dringend eine braucht kann er ja Bescheid sagen da kann man sich bestimmt einig werden. Ansonsten werde ich die wohl säubern und als Reserve behalten.

 

Als nächstes wird die Achse gestrahlt werden und anschließend mit einem noch nicht ausgewähltem Korrosionsschutz lackiert werden. Der Einbau der Bremsanlage wird sich etwas hinziehen, da ich direkt in einem Zuge vorne auf die G 60 Anlage umbauen möchte. Dazu benötige ich noch einen 23er HBZ ohne ABS Einheit. Alles in allem kein Billiger Spaß, aber gerade bei den Bremsen soll man ja bekanntlich nicht sparen. ;)

 

Heute gibt es mal etwas mehr Bilder und weniger Text wie ihr wohl gemerkt habt. Ich freue mich auf eure Meinungen :)


28.12.2013 16:43    |    niclas1234    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: 2 (19E), Batterie, Golf, Hosenrohr, Klammer, Krümmer, VW, Zündkerzen

Hallo liebe Leser,

 

etwas außer planmäßig gibt es von mir heute doch noch einen Artikel vor dem Jahresende.Ich hoffe mal vorweg ihr hattet alle schöne Weihnachtstage und seit nicht zu sehr im Stress für Silvester.

 

Bei mir gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer weiteren Panne am Fahrzeug. Ich und mein Freund sind Kolonne gefahren um mit einer Partygesellschaft zum Restaurant mit der goldenen Möwe zu gelangen. Plötzlich höre ich es rasseln und sehe meinen Freund einen geschickten Schlenker mit seinem BMW machen. Zum Glück waren wir schon da und haben uns erstmal der Mitfahrer entledigt und auf dem Parkplatz bei Flutlicht mit der Fehleranalyse beschäftigt. Tatsache: Der Motor fängt bei Last an zu Schnattern (weiß nicht wie man das anders sagen soll). Nach einem kurzen Anruf bei einem Bekannten bekamen wir einen guten Tipp mit dem auch schnell der Fehler gefunden war. Und zwar war von der Krümmer zu Hosenrohr Verbindung eine der Beiden Klammern abgeflogen. Das war auch wohl das weg fliegende Teil dem meinem Kumpel ausgewichen ist. Hier ließ sich aber in der Nacht und auch am Sonntag nichts machen. Da ich allerdings zu meinem Vater in den 230km entfernten Harz fahren musste, war ich gezwungen meine Wagen so zu fahren. Nach Absprache mit einigen Fachkundigen war die Entscheidung gefasst. Mit 100 Stundenkilometern ging es langsam los. Das hat zwar etwas gedauert und war Sterbens langweilig, aber dafür war der Verbrauch von 12 Litern auf 230 km wirklich sagenhaft. Und das ohne Blu Eco irgendwas Tech.

 

Bei meinem Vater ging es am Montag direkt in die Werkstatt. Die bestellten mir einen Satz Klammern nach und haben mir angeboten am Nachmittag kostenfrei auf einer Hebebühne die Klammern selber ein zu bauen. Was mir leider erst später gesagt wurde ist, dass die Werkstatt kein Klammergerät hatte. So musste ich mit Keilblechen Arbeiten und ich sage euch das ist eine Ätzende Arbeit, da man kaum irgendwo Schwung holen kann um die Keile wieder raus zu schlagen. Aus diesem Grund habe ich nur eine Klammer wieder drauf gesetzt und die andere Erstmal drauf gelassen. Aber ich halte es so, dass ich auch noch mehr machen kann wenn ich schon mal dabei bin. Also im selben Zuge habe ich direkt mal den Schlauch von der Kurbelwellenentlüftung getauscht, nachdem ich den anderen mit den Händen hätte zerbröseln können.

 

Zudem habe ich direkt nochmal einen neuen Satz Bosch Zündkerzen gekauft den ich am Dienstag morgen abholen durfte. Da aber Die Weihnachtstage anstanden kam ich bis Freitag morgen nicht zum Einbau. Als ich dann endlich zeit hatte, kamen schnell die neuen Kerzen rein. So dann wollte ich mal schauen ob der Motor schon besser läuft. Nur irgendwie lief er garnicht mehr. Kein Licht, kein Orgeln kein garnix. Also war die Batterieplatt. Die Messung ergab glatte 5,4 V. Die war also fertig. Nun blieb nur die Frage warum. Entweder Batterie über Nacht Kaputt oder ich hätte irgendwas an gelassen wie Licht oder Radio. Also habe ich mir ein Ladegerät organisiert und die Batterie geladen. Da diese aber nach 26 std. auf 3 A nicht geladen war (45 ah Batterie) war ich mir sicher, dass diese defekt ist. Also heute am Samstag los und eine neue gekauft. Direkt dann eingebaut und den Ruhestrom gemessen. Ich kam auf einen Wert von knapp 10 mA, was mir als durchaus annehmbar erscheint. Naja nun läuft der Wagen wieder. Und beim ersten laufen lassen lief der Motor wesentlich ruhiger wie mir schien.

 

Zudem habe ich noch einen kleinen Rostansatz am Unterboden entfernt wie ihr den Bildern entnehmen könnt.

 

Anbei habe ich mal ein Bild der Zündkerze aus Zylinder 2 gemacht. Diese bereitet mir doch sorgen, da sie die einzige ungewöhnliche war. Naja auf jeden Fall habe ich nun wieder mal mehr Geld diesen Monat ins Auto gesteckt, als mir lieb war. Nun läuft der Wagen wieder wie er soll und ich hoffe das tut er vorerst auch. Das war es heute erstmal von der Schrauberfront und mit dem wirklich letzten Artikel diese Jahr. Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Wie immer nehme ich gerne all eure Anregungen, Fragen und Kritiken in den Kommentaren entgegen.


17.12.2013 21:45    |    niclas1234    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

Hallo Leute,

 

heute gibt es mal ausnahmsweise kein Artikel übers Schrauben. Nein heute möchte ich meine Impressionen vom Philips Color Vision Event zum besten geben.

 

Gleich mal vorweg: Das hier ist keine Werbung für Philips (Die zahlen zu wenig :D ) sondern ein Tatsachenbericht den ich versuche objektiv zu halten.

 

Ja vor knapp 2 Wochen hatte ich dann einen unerwarteten Anruf von Motor Talk bekommen, wo man mich informierte, dass ich bei Color Vision Event gewonnen habe und herzlich nach Aachen eingeladen bin am 13.12. Ja gefreut habe ich mich natürlich sehr, denn (Achtung Standartaussage) ich gewinne sonst nie was. Ne im ernst an der Losbude aufm Jahrmarkt kann ich 100 Lose kaufen und es sind wahrscheinlich nur Nieten :D .

 

Naja zurück zu Philips: Am 13.12 sollte es morgens um 10:30 im Philips Werk Aachen los gehen. Nur leider habe ich knapp 500 km Fahrstrecke vor mir und am Abend vorher noch die Spätschicht. Fing also nicht so gut an wurde aber besser. Morgens um 3:30 aufgestanden und um ca. 4:30 los gefahren Genug Zeit um in Aachen Auto zu waschen und für den Fall eines Staus gewappnet zu sein. An der Tankstelle gleich der erste Minuspunkt. Ich habe knappe 1000 km Fahrstrecke hin und zurück und hierfür hat Philips einen 50 € Tankgutschein springen lassen. Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich komme mit 50 € keine 1000 km weit. Mein kleiner Wolf ist nämlich manchmal ein ganz schöner Schluckspecht, gerade wenn man auf der Bahn mal über 120 Fährt ist man mit 8-10 L gut dabei. Also hier durfte ich kräftig drauflegen. Eine Tankfüllung kostet knapp 85 € bei mir und ich habe gute 1 ½ Verbraucht. Positiv wiederum war, dass Philips einen 10 € Gutschein fürs Autowaschen beigelegt hat. Der war für Shell Waschstraßen und wurde somit erst mal vertankt (war eine Prepaid Karte). Ja ich muss sagen ich fahre immer gerne durchs Ruhrgebiet. Für mich vom Platten Land ist die Landschaft und Gewalt der Städte doch schon beeindruckend. Auch an zwei Kraftwerken kam ich vorbei, für sowas kann ich mich immer begeistern. Um ca. 9:30 war ich dann in Aachen und habe mein Auto erstmal in die Waschbox gebracht um ihn etwas aufzuhübschen. Da mich mein Navi durch die Aachener Innenstadt gelenkt hat kam ich mit knapper Verspätung um 10:35 bei Philips an.

 

Am Tor wurde ich bereits freundlich vom Wärter (Nennt man das so?) begrüßt. Einmal um die ganze Fabrik rum und dann in der hintersten Ecke fand ich sie Bereits: Die Motortalker (sie nicht aber ihre Autos). Ich habe mich dann mit meinem Flitzer eingereiht und habe mich direkt fehl am Platz gefühlt :D . Alles großteils moderne und hoch polierte Autos und ich dort zwischen mit meinem Krawallbruder. Aber gut warum nicht. Freundlich wurden ich und Shibi (den habe ich mitgenommen) von einem Mitarbeiter begrüßt und ins Applikationslabor gebracht. Dort waren bereits einige andere, sowie unsere Begleitung von Motor Talk. Ein nettes Wilkommensgeschenk gab es dazu und das versprochene T Shirt. Als alle langsam eingetrudelt waren ging es auch schon los.

 

Freundlich wurden wir von zwei Mitarbeitern begrüßt und unser Fachmann für Lampen legte auch sofort los uns in die fantastische Welt der Halogen und Xenon Lampen zu entführen :D Anfangs wurde erstmal geklärt was eine Halogenlampe ist, wo der Unterschied zur Standard Hauslampe ist und was denn überhaupt H4 H7 und so weiter bedeutet. Daraufhin gab es eine wirklich tolle Präsentation an der Wand wo eine Straße aufgemalt war. Uns wurde erläutert was eine gute Lampe ausmacht und warum billige Leuchten auch gefährlich sein können. Philips hat auch gut erklärt wieso man auf die Lampen schreiben kann, dass sie bis zu 100 % mehr Licht machen (stimmt wirklich). Dazu den tollen Vergleich zwischen einer Standard Lampe und einer (wie könnte es anders sein) Philips Qualitätslampe. Dann einmal Xenon und auch LED wurde gezeigt. Klar hat Philips mit der ganzen Aktion die Werbetrommel für sich gerührt, denn Mundpropaganda ist viel wert, trotzdem waren alle Argumentationen verständlich, richtig und auch visualisiert.

 

Nach dieser Vorführung ging es hoch zum Essen. Naja ich möchte nun nicht behaupten, dass Philips sich kaputt gearbeitet hat um uns zu bewirtschaften aber man konnte es essen und es hat sogar geschmeckt. Ich habe die wohl erste Currywurst im Glas meines Lebens gegessen. Dazu Brötchen, Saft, Spieße und sowas. Kleinigkeiten die zu gefallen wussten. Anschließend konnten wir unseren Rundgang durchs Werk beginnen.

 

Hierfür gab es natürlich ein wenig Schutzausrüstung um die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Stahlkappen für die Schuhe, Schutzbrillen Kittel und Ohrenstöpsel. Dazu gab es ein Headset damit wir alle auf der Führung hören konnten was erzählt wurde. Über die Werksführung gibt es nun auch nicht soviel zu erzählen, denn jede einzelne Maschine zu beschreiben wäre langwierig und langweilig, zudem wahrscheinlich auch nicht im Sinne von Philips. Es wurden uns allerdings die Gesamte Halogen und Xenon Produktion gezeigt und erläutert sowie die einzuhaltenden Qualitätstarndarts.

 

Nach dieser Führung ging es vor das Applikationslabor. Frei von Schutzkleidung gab es in einem Wohl temperierten Zelt Kaffee Kuchen Saft und Kinderpunsch. Nun endlich gab es dass worauf wir alle gewartet haben. Die Color Vision Lampen. Schön auf einem Tisch aufgebaut. Hier hat Philips wirklich nicht gegeizt sondern mal einfach ordentlich hingestellt. Somit hätte auch jeder eine andere Farbe als besprochen nehmen können. Und nun ging es an den Einbau. Ich glaube dort dürfte ich eine Rekordzeit hingelegt haben. Dafür liebe ich mein Auto. Von Haube öffnen bis zum Einschalten der Lampen so knapp 2 min ohne zu hetzten. Und nun zu den Lampen.

 

Erstmal ein dickes Minus für den Farbeffekt! Bei mir sieht man so gut wie gar nichts. Der Schimmernde Effekt kommt erst bei Klarglasscheinwerfern richtig zur Geltung. Da ich eine Streuscheibe habe sieht man fast nichts davon. Also hier wurde definitiv mehr versprochen als geboten und man merkt, dass für moderne Autos entwickelt wurde. Allerdings kann ich gleich wieder einen Pluspunkt aussprechen. Die Lampen von Philips überzeugen durch eine sehr hohe Leuchtkraft. Hier hat man eindeutig nicht gegeizt, und die versprochenen 60 % mehr Licht sind in der Praxis eindeutig zu erkennen und wirklich sinnvoll. Also wie gesagt. Gute Lampen aber bei dem Farbeffekt nicht zu viel erwarten.

 

Anderen Usern viel der Einbau nicht so leicht wie mir. Wir hatten z.B. einen Porsche da, wo der Einbau von oben gar nicht möglich war. Nun blieb aber Zeit um sich noch ausgiebig mit anderen Gewinnern zu unterhalten und zu Fachsimpeln. Es waren durchweg freundliche Leute dabei und die Stimmung hat gepasst. Nun gab es bei mir noch ein Problem. Ich habe 4 Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht. Die Hauptscheinwerfer haben H4 Leuchtmittel aber die Fernscheinwerfer haben H3. Deswegen habe ich einen der Philips Mitarbeiter gefragt ob man dort eventuell auch noch Abhilfe schaffen könnte. Kurzerhand hat man für mich noch einen Satz neue H 3 Lampen mit einer 30 % besseren Lichtausbeute geholt. Hier habe ich mich sehr gefreut, dass man mir auch die noch geschenkt hat.

 

Weiter ging es mit einem Fotoshooting vor der Halle und anschließend im Applikationslabor. Ich kann hierzu noch nichts sagen, denn die Ergebnisse sind noch nicht da. Ich denke die werde ich im April zum 1 Jährigen mit Vorstellen. Allerdings haben die Fotoshootings recht lange gedauert und ich bin voller Zuversicht, dass die Ergebnisse gut werden. Während ich gewartet habe, dass ich dran bin habe ich mit den Leuten von Philips mich noch etwas unterhalten. Als ich erzählte, dass ich von meinem Abblendlicht recht enttäuscht bin, da die Lichtausbeute schlecht ist gab es kurzerhand noch die Xtreme Vision h4 geschenkt. Somit das 3te Paar Lampen an diesem Tag was es geschenkt gab. Hier ein dickes Danke und Lob an Philips. Gegen Ende durften wir sogar noch weiter Color Vision mitnehmen, sodass ich nun davon 3 Paar Lampen habe und an diesem Tag Lampen im Wert von über 100 € geschenkt bekommen habe. Gegen 17 Uhr war bei Philips dann auch Schluss und es ging mit einem kleinen Umweg über CookyMDs Schwester (Abendessen) wieder nach Hause. Ich muss sagen, auf dem Rückweg haben mir Müdigkeit und Konzentrationsmängel zu schaffen gemacht. Deswegen habe ich versucht auf dem Rastplatz eine kurze Pause zu machen und die Augen zu schließen aber wegen der Kälte konnte man sich nicht erholen. Am Ende des Tages habe ich es dann doch noch geschafft. Naja eher am Morgen des nächsten Tages.

 

So dass war nun mein Bericht zum Colour Vision Event. Ich hoffe euch hat es gefallen. Diese mal wie ihr seht mehr zum Lesen und wenig Bilder. Kommentare werden gerne angenommen :) Der nächste Bericht zum Auto steht schon in den Startlöchern, da ich aber viel zu tuen habe über Weihnachten und Neujahr denke ich mal gibt es vielleicht erst mal nur was kleines und nächstes Jahr wieder einen Großen Bericht.


09.12.2013 21:22    |    niclas1234    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

So nun melde ich mich nach kurzer Zeit schon wieder zurück.

 

Vorab möchte ich mich aber mal bei allen die mich moralisch unterstützt haben und besonders bei denen die mir auch materielle Hilfe angeboten haben bedanken. Ich finde es doch erstaunlich was der letzte Blogartikel für eine Welle geschlagen hat, denn ich hätte eher mit keiner/ wenig Resonanz gerechnet. Immerhin ist es nicht euer Problem wenn sich ein 19 jähriger Lüneburger Schüler ein Auto anlacht und es irgendwann mal richtig Kracht und ich vor einem Reperaturstau stehe. Dafür an euch alle nochmal ein dickes DANKE!!!

 

So für alle die die Vorgeschichte nicht gelesen haben empfehle ich sich vorher noch mal meinen vorherigen Blogartikel zu Gemüte zu führen. An den Rest hier einmal die ausführliche Beschreibung dessen was ich gemacht habe.

 

Erstmal das was ich vor mir liegen habe:

 

Mein Golf auf Böcken und am Kran hängend. Ausgebaute Stoßdämpferbeine und einen kaputten Achsträger. Dazu Fahrwerksteile im Wert von knapp 500 € im Kofferraum. Obendrauf eingelaufenen Bremsscheiben vorne. Augenscheinlich zwei linke Querlenker.

 

Und nun das was gemacht wurde:

 

Wie schon einige es sagten, es hilft mir jetzt nix den Kopf in den Sand zu stecken. Also direkt los gelegt am Samstag Mittag und erstmal bei Claus von Essen angerufen. Der hat mir dann das erklärt was hier bereits gesagt wurde. Die Querlenker kann man beidseitig einbauen. Wieso bin ich nun vom Gegenteil ausgegangen? Wenn ihr oben in die Fotos schaut sehr ihr ein Bild wo die hinteren beiden Lager abgebildet sind. Da dort das Lager auf einer Seite höher raus steht kam ich darauf, dass es dort eine Einbaurichtung geben müsse. Ich habe befürchtet, dass eventuell das Metall des Querlenkers gegen den Achsträger knallen könnte. Nach dem Gespräch mit CvE waren meine Befürchtungen aber gelegt und ich konnte anfangen mich um die Reparatur zu kümmern. Der bereits organisierte Ersatz für meinen Achsträger wurde entrostet und mit Unterbodenschutz behandelt. Die Bereits ausgebaute Achsträger vom Stabi befreit und weggestellt. Den Stabi dann ebenfalls mit Unterbodenschutz behandelt und trocknen lassen. Dann Traggelenke an die Querlenker und diese dann an den Achsträger. Stabi mit Koppelstangen versehen und in die neuen Stabilager gedrückt. Die so vormontierte Achse dann unter das Auto und angefangen mit der Montage. Das klingt leicht hat aber Stunden gedauert, da es immer wieder an irgendeiner Stelle harkt. Eines der alten Traggelenke saß so fest, dass wir es rausflexen mussten. Als das geschafft war und die neue Achse verbaut war wurden die Spurstangenköpfe noch gängig gemacht damit die Werkstatt weniger Probleme bekommt bei der Achsvermessung. Die neuen Federbeine habe ich übrigens bereits vormontiert eingebaut damit diese die Bremsen halten. Also noch grob die Federbeine eingestellt und festgeschraubt. Dann Reifen Drauf und unter den Reifen aufgebockt und abgelassen. Dann die vorderen Querlenkerlager festgezogen. Anschließen komplett auf die eigenen Reifen und die Domlager ordentlich festgezogen. Damit habe ich schon mal 3 Kreuze im Kalender gemacht, denn nun wäre er schon mal wieder Fahrbereit :)

 

Doch weiter. Ich kann ihn ja nicht nur vorne ein neues Fahrwerk spendieren und hinten nicht. Also hinten die Kofferraumverkleidung ab und die Dome gelockert. Hoch den Karren ein letztes mal und die hinteren Federbeine ausgebaut. Dabei kam mir die Erleuchtung warum die Federung meiner Karre so schlecht war. Wie die meisten wohl wissen hat der Golf hinten zwei Domlager. Eins von unten und eins von oben. Das obere war korrekt montiert. Das untere saß unter dem Federteller! Was es dort lagern soll weiß ich zwar auch nicht aber er erklärt das geballer von hinten. Und sowas soll eine Meisterwerkstatt verzapft haben laut Unterlagen? Ich sollte dort wohl hinfahren und den Meisterbrief mal auf Echtheit prüfen. Naja jedenfalls gab es dort keine weiteren Zwischenfälle mehr am Fahrwerk und ich konnte beruhigt den Wagen wieder auf seine eigenen Beinchen stellen. Ich war mittlerweile so abgebrüht, dass es mich nicht mehr interessiert hat, dass der Vorbesitzer den Endtopf (Ja das tolle ATU Teil) leer geräumt hat. Mir auch egal nun kommt da wohl ein GTI Pott unter darüber mache ich mir nun keinen Kopf mehr.

 

Heute Vormittag war der Wagen dann doch noch fristgerecht in der Werkstatt zur Achsvermessung. Dieser wurde nun übrigens auf die etwas sportlicheren G 60 Werte eingestellt. Mögen die original Fetischisten mich dafür Steinigen ich halte es für richtig und sinnvoll.

 

So und damit das was nun vor mir steht:

 

Der Wolf lebt wieder. Jedenfalls kann er wieder fahren, und das tut er auch mit Freuden. Das ca 500 € teure Fahrwerk ist auf den ersten Kilometern schon jeden Cent Wert den es gekostet hat. Der Motor ist viel leiser geworden im Innenraum. Ich gehe davon aus, dass sich die Vibration nun nicht mehr so stark in die Karosse überträgt. Zudem sind nun alle Gewinde an der Achse wieder gängig und ich habe etwas Rostvorsorge betrieben (bitte nehmt den Satz jetzt nicht zu genau). Die neuen Querlenker und Stabilager machen sich auch sehr schön bemerkbar und geben ein tolles Gesamtpaket ab. Ich konnte zwar noch nicht sehr weit fahren, aber ich glaube ein kleiner Kurvenjäger ist er nun wirklich. Die Tieferlegung fällt auf wenn man drauf achtet, aber ansonsten ist es sehr dezent und unauffällig.

 

Doch nun zu den Schattenseiten:

 

Ich stehe immer noch vor großen ausgaben. Erstmal kommen wohl andere Winterreifen aus zweierlei Gründen. Erstmal die Bremse zu der ich gleich was sage und andererseits fahre ich am Freitag zu Philips und wenn die dort Fotos machen muss der Karren ja nicht auf 13“ Rost stehen. Die Bremse ist wie gesagt vorne eingelaufen. Wunderbar wenn ich drüber nachdenke dass ich mit sowas in der grünen Hölle rumgebügelt bin..... Naja nun nicht mehr zu ändern ich habe es Schadenfrei überlebt. Aber wie ich es sagte ich möchte mich nicht unterkriegen lassen, also ergreife ich die Chance und baue vorne direkt auf 256 mm innenbelüftet um. Dabei kommen direkt neue Radlager sowie Scheiben und Beläge drauf. Scheiben und Beläge nehme ich wohl ATE Zimmermann oder Sandler. Ich möchte dies möglichst bald machen, da Bremsen mir sehr wichtig sind und ich weder mich noch andere Verkehrsteilnehmer gefährden möchte. Der Endtopf ist wie gesagt Leer geräumt oder mit der Zeit leer geblasen. Jedenfalls kommt der Brüllaffe vom Auto runter und ein originaler GTI Endtopf kommt ran fertig ist es.!

 

Ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte mal gewesen ist, dass mein Auto mir Ebbe in der Geldbörse und schlaflose Nächte beschert, aber ich kann und werde es nicht lassen diesen Wagen wieder herzurichten. Den einerseits denke ich mal kommt er mich noch nicht so teuer zu stehen wie andere Autos es könnten und zudem hängt an dem ersten eigenen Auto auch so viel emotionales, dass ich ihn nicht verkaufen kann. Also wird er wohl weiter mit mir streiten wer die längere Puste hat und eventuell dankt er es mir ja eines Tages.

 

Das war es fürs erste von meiner Stelle aus. Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. Und um auf meinen letzten Blog Artikel zu antworten: „Nein, dass war nicht das Ende meines Wolfs!“

 

(Diesmal sind aufgrund der Menge die Bilder wieder in der Galerie. Ihr könnt euch da ja selber durchklicken :) )


07.12.2013 01:05    |    niclas1234    |    Kommentare (123)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

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Ein komischer Titel den ich da gerade gewählt habe. Und doch passt es zu meinem Momentanen Stand. Heute sollte eigentlich der große Tag werden wo das lang ersparte Fahrwerk eingebaut wird. Dass sowas nicht reibungslos funktioniert war ja klar aber was mich gerade eben erwartet hat ist einfach schockierend für mich.

 

Eigentlich fing es gut an. Wagen schnell aufgebockt in der Werkstatt eines Bekannten. Federbeine gingen auch ganz vernünftig raus. Klar 23 Jahre alte Schrauben weigern sich etwas aber ncith weiter wild. Da ich hier ja noch dir Querlenker von Claus von Essen liegen hatte sollten die alten also raus. Alle schrauben los nur noch die am Achsträger lösen und dann....... war es passiert.

 

Der Bolzen ist direkt im Achsträger abgebrochen. Trotz Rostlöser und WD 40 und einer langsamen Bewegung. Der absolute Horror. Da noch irgendwas ausbohren und nachschneiden sit eigentlich nicht möglich. Und auch wenn dann nicht wenn dieser unte dem Auto ist. Also in den sauern Apfel gebissen und angefangen den Motor an den Kran zu hängen und den Achsträger von unten auszubauen. Als dieser dann raus war der nächste Schlag ins Gesicht. Der Achsträger ist von oben so angerostet, dann eins der Motorlager droht zu reißen. Das hätte mir echt das Genick brechen können. Das Teil kostet bei VW etwas im Berreich um 500 €. Doch noch hatte ich glück und wir hatten wirkliche ein ersatzteil an einem Tauschmotor hängen. Dieser war noch gut in Schuss und nicht zerrostet. Das war für mich zwar wieder ne Stange Geld und eigentlich nicht drin diesen Monat aber ich habe ja kaum eine Wahl. Dann haben wir in Stundenlanger arbeit den alten Achsträger ausgebaut und dabei geht es gleich weiter :(

 

Meine Bremscheiben sind eingelaufen. Das ist mir nicht aufgefallen, aber erklärt warum ich keine vernünftige Bremsleistung erziele. Das habe ich selber nciht gemerkt und es war wieder einer der Momente wo ich mich ärgere, dass ich leider keine Ausbildung im KFZ Bereich habe. Neue Scheiben und Beläge.... Das ist langsam nciht mehr zu zahlen. Aber da es bis jetzt ging kann ich das auch noch rauszögern um 1 bis 2 Wochen. Doch damit nicht genug. Der Achsträger draußen und ich dabei den anderen Vorbereitet in der freudigen Hoffnung, dass nun endlich alles sich dem guten zu wendet, aber fehlanzeige....

 

Die Querlenker von Claus von Essen stimmen nicht :( Ich habe zwei Linke geliefert bekommen. Die alten wiederverwenden ist auch unmöglich.... Und damit war es besiegelt: Mein Auto bewegt sich heute keinen Millimeter mehr auf eigener Achse :(

 

Was soll man als Schüler nur machen gegen so viele Geschehnisse? Dabei sollte der Wolf doch gerade sein neues Fahrwerk eingebaut bekommen. Monntag ist der Termin für die Achsvermessung und Dienstag TÜV Termin. Alles für die Katz. Soviel Geld .. und das kurz vor Weihnachten. Als Schüler sowieso schon recht teuer. Nächste Woche ist zudem auch noch die Werksführung bei Philips wo ich gewonnen habe. So langsam kommen dabei in mir meine eigenen Wort wieder hoch: "Wie lange lohnt es sich noch da Geld rein zu stecken?"

 

Ich weiß nun nicht wie es weiter geht. Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Rechtschreibung und wahrscheinlich auch komische Ausdrucksweise. Ich schreibe mir gerade ein bischen den Frust weg um wieder klaren Kopf zu schaffen.


28.11.2013 21:18    |    niclas1234    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 1.8, 2 (19E), Golf, Kühlergrill, Luftfilter, Nebelscheinwerfer, VW

So Leute und wieder war es eine lange Zeit in der nichts passiert ist obwohl hier so viel geplant ist. Wie ihr alle wisst war eigentlich das Fahrwerk als nächstes dran. Das liegt hier auch schon großteils, leider ist aber der ganze Kleinkram wie Anschlagpuffer oder Staubschutz am Ende so teuer geworden, dass ich gezwungen war das Projekt vernünftiger weise um einen Monat zu verschieben. Nun habe ich aber fast alles da und der Termin für die Achsvermessung steht. Das wird aber der nächste Artikel werden. Und nun zu dem warum ich heute schreibe:

 

Wie schon lange angekündigt wollte ich meinem Golf einen Drehzahlmesser spendieren. Durch meinen Schwager bin ich auch günstig an einen ran gekommen. Leider hatte ich im ersten versuch den falschen mitgenommen. Also nochmal hin und einen für die neue ZE geholt. Die große frage war nun ja wie ich den Kilometerstand anpassen kann. Diese ist in Foren ja auch immer ein Tabuthema. Ich habe die Tachoeinheit einfach ausgebaut und angeschaut. Ich kann nicht verstehen warum sich da alle so anstellen. Nur soviel: selbst ein 3 jähriger könnte den Tacho manipulieren. Ich aber als gesetzestreuer Bürger habe einfach die beiden Tachoeinheiten getauscht und der Versicherung bescheid gesagt, dass ich meine Kilometer überschritten habe. Der Einbau gestaltete sich viel leichter als gedacht. Dank dem Buch vom Herrn Etzold wusste ich ja was zu tun ist und konnte den Tachotausch innerhalb von einer guten Stunde durchführen. Bei der Gelegenheit habe ich dir Glühbirnen gegen neue SMDs getauscht. Natürlich auch in weiß, es soll ja nicht aussehen wie ein UFO. Ja was soll man sagen: Es funktioniert halt alles wie ich es soll und ich fahre ihn im Alltag anscheinend nie über 3000 Touren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber weiter im Text. Durch einen Zufall habe ich nun einen VW Schrauber bei mir in der Nähe kennen gelernt. Dieser konnte mir äußerst Preisgünstig ein Paar originale Nebelscheinwerfer von Hella verkaufen. Den Plan Doppelscheinwerfergrill mit Nebelscheinwerfern und der CL Lippe zu verbinden stand schon lange. Danke an dieser Stelle an Bofrostmann89 und Schwarter die mich beide mit Tipps und Ideen zu dem Thema versorgt haben. Nochmal für alle die von dem Thema nicht so viel Ahnung haben: Beim Golf Nebelscheinwerfer nachzurüsten ist eigentlich ganz einfach, wenn man eine GL Stoßstange hat. Bei der CL Stoßstange ist dies schwieriger, weil die Scheinwerfer quasi unter gehängt werden. Diese Scheinwerfer sind deutlich seltener und auch viel teuer als die GL Variante. Der Rest ist eigentlich einfach. Einen Kabelbaum und ein Relais braucht man noch. Der Kabelbaum ist bis zum Ausgleichsbehälter bereits verlegt. Der Grund warum ich die originalen Hella genommen habe ist hauptsächlich die Qualität. Nachbauten haben oftmals keine stabilen Halterungen und wackeln bei der Fahrt. Also hier habe ich lieber nach was Gutem gesucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem Artikel „Ein neues Gesicht“ konntet ihr lesen wie ich meinem Golf einen 7 Rippen DSW Grill angebaut habe. Dieser wurde nun getauscht. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Mann dem ich die Nebelscheinwerfer abgekauft habe hat diesen unbedingt haben wollte für sein GTI Projekt. Für diesen habe ich einen 5 Rippen DSW Grill bekommen und einen 7 Rippen Grill mit Chrom Keder. Letzteren werde ich wohl verkaufen da ich ihn nicht verwenden werde. Der neue DSW Grill hat einen Vorteil. Und zwar hat er endlich wieder ein Chrom Emblem und die Fernscheinwerfer passen auf die Halterungen. Wie man auf den Fotos sehen kann bin ich erst zum Sonnenuntergang fertig geworden. Ich war leider etwas verplant und musste die Stoßstange zwei mal abbauen, da ich die Halterung falsch aufgesetzt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterhin habe ich den Luftfilter gewechselt und die Schlussleuchten erneuert, da eine Seite ausgefallen ist. Bald kommen eventuell noch die Zündkerzen und der Pollenfilter neu. Trotzdem werde ich mich vorerst auf das Fahrwerk konzentrieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So nun ist wieder mal Zeit für eure Meinungen und Kommentare. Immer alles raus was ihr sagen möchtet :) Ich freue mich immer.

 


22.10.2013 20:31    |    niclas1234    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: 2 (19E), Alu, BBS, Felgen, Golf, VW, Waschen

So heute mal ein ganz kurzer Artikel von mir.

 

Und zwar habe ich mal wieder neue Felgen gekauft :)

 

Schon wieder Niclas?

 

Ja genau schon wieder. Wie von euch in einem der ersten Artikel bereits festgestellt sind die aktuellen Felgen nicht so der Knüller. Es ist zwar nicht euer Auto, aber ich bin eurer Meinung. Vor kurzem dann beim durchblättern der aktuellen Ebay Angebote durch Zufall auf einen Satz gestoßen, und habe einfach mal einen lachhaften preis geboten. Klar muss man da Abstriche machen. Felgen total versifft und mit Bordsteinschäden. Über die Reifen steht nichts in der Auktion.

 

Ja aber was hast du nun gekauft?

 

Ja wie kann es anders sein, die originalen BBS Felgen vom 2 er. Die Felgen die seit Anfang an geplant waren. Beim normalen Preis von 150 bis 200 € hätte ich sie mir wohl nicht gekauft, aber unter den gegebenen Umständen habe ich es mal gewagt.

 

Wo ist der Harken?

 

Ja wie oben bereits geschrieben eine recht schlecht beschriebene Auktion. Bei der Abholung haben sich meine schlimmsten Befürchtungen allerdings nicht bewahrheitet. Die Reifen waren erstaunlich gut, dafür, dass ich dachte, dass die schrottreif wären. 5-6 mm Profil. Allerdings wegen des Alters (7 Jahre) werden wie wohl doch neu kommen. Die sind mir einfach zu porös. Naja klar was auf den Bildern schon zu sehen war, sind die Bordsteinschäden. Und da wollen wir mal nicht lügen. Das sind reichlich. Mich stören sie zwar eigentlich gar nicht so dolle aber eventuell kann man da was dran machen.

 

Die Nabendeckel willst doch wohl nicht so lassen?

 

Richtig die Nabendeckel werde ich wohl neu kaufen. Scheinen nicht allzu teuer zu sein. Die alten sind abgewetzt oder nicht mehr original. Hilft ja nichts, an den 20 € soll es nicht scheitern.

 

Und was machst du jetzt mit denen?

 

Erstmal ganz wichtig: PUTZEN! Ich habe heute mal angefangen und kann euch sagen, schöne Felgen, aber Scheiße zu putzen! Mit Gartenschlauch, Schwamm Zahnbürste und Felgenreiniger bewaffnet ran an die Arbeit. Erstmal grob abgespült, dann von innen nach Außen gewaschen. Das nimmt dermaßen viel Zeit in Anspruch, dass ich aufgrund der Dunkelheit auch nach 3 Felgen heute aufhören musste. Ich glaube die haben die letzten 10 Jahre keine Bürste mehr gesehen. Aber siehe da, nach ordentlich schrubben kommen doch ganz ansehnliche Felgen wieder zum Vorschein. Zwar nicht einwandfrei, aber das ist mein Auto ja auch nicht. Über den Winter werden die mit neuen Reifen ausgestattet und dann dürfen sie nächsten Sommer Debüt feiern. Ich denke trotz Macken werden sie mein Auto besser zieren als die Aktuellen.

 

Anbei wie immer ein wenig Futter für die Augen. Würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung zum Besten geben würdet. Ich glaube die meisten würden sich diese zwar nicht mehr aufs Auto machen aber das muss ja jeder selber wissen.

 


18.10.2013 20:46    |    niclas1234    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

Auch von mir gibt es nun einen Bericht zum U – 25 Treffen am Nürburgring. Für alle denen das nichts sagt (und das dürfte der Großteil sein), die Idee zum Treffen entstand auf Nicks Blog im U 25 Thread. Dort kamen wir auf die Idee, wenn wir uns schon alle für Autos begeistern und mehrere tausend Beiträge uns gegenseitig dicht labbern, dann können wir uns ja auch mal Treffen. Welcher Ort wäre für ein solches Treffen wohl besser geeignet als die legendäre grüne Hölle? Und da die Jugend sich ja nicht gedulden kann, wurde das Treffen noch in diesem Jahr angesetzt. Und zwar vom 12 auf den 13ten Oktober. Im Nachhinein war das wohl etwas zu spontan und zu früh aber man kann es wohl nicht ändern. Leider hat sich die Teilnehmerzahl drastisch von 20 auf 5 reduziert. Die Fahrtkosten waren ebenfalls hoch, aber manchmal darf man nicht so lange nachdenken, sondern muss einfach mal was wagen.

 

Wie vorher abgemacht habe ich mich mit Shibi (echte Namen nenne ich hier im Forum nicht, auch wenn es sich manchmal komisch anhört) bereits am Freitag getroffen. Der Gedanke dabei war, dass man nach 500 km Autobahn die Nordschleife nicht mehr bei voller Konzentration und Bewusstsein befahren kann. Also am Freitag Abend auf den Weg in die Eifel gemacht. Nach 5 Stunden fahrt und dem durchqueren des gesamten Ruhrgebiets war ich um 10 vor 12 auch endlich am Campingplatz „Camping am Nürburgring“. Anschließend Zelt aufgebaut und zu zweit was zu Essen gesucht. Leider erfolglos. Man muss sagen außer dem Ring ist dort ja wirklich absolut gar nichts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag sah die Welt schon wieder anders aus. Nach einer doch sehr kalten Nacht mit Shibi zusammen Frühstück besorgt und die neusten Infos besorgt. Das an dem Tag angesetzte VLN Langstreckenrennen am Morgen musste vorerst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir also in Ruhe gefrühstückt und uns auf den Weg zur Schleife gemacht. Wir hatten uns darauf geeinigt unseren Posten am Brünnchen zu beziehen.

 

Mit ca. einer Stunde Verspätung startete der VLN Lauf dann auch. Zu uns ist zu dem Zeitpunkt dann noch Ascender gestoßen und wenig später Greentea868. Somit zu 4 dann das Rennen angeschaut. Zwischendurch dann noch in Adenau Mittagessen besorgt und unseren Standpunkt zum Adenauer Forst gewechselt. Dort entspannt gegrillt und den Lauf zu ende geschaut.

 

Gegen Abend haben wir uns in heiße Diskussionen verwickelt während wir auf Nick gewartet haben, der noch auf dem Weg zu uns war nach seinem Wochenende am Contidrom. Und während Nick gerade zu uns gefunden hatte musste Greantee868 gerade wieder los. Da der Hunger sich wieder breit machte haben wir uns dann zu viert auf die suche nach einem Restaurant gemacht. Wir wurden auch erfolgreich fündig und konnten uns kostengünstig mit Pizza versorgen. Damit ging der Samstag auch seinem Ende entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten morgen ging es dann aber wirklich los. Erstmal schnell frühstücken, und dann ging es endlich los. Das worauf wir alle gewartet haben. Touristenfahrten auf der Nordschleife. Dynamix und seine bessere Hälfte Miep stießen noch um 9 Uhr zu uns und pünktlich um 10 standen wir dann endlich auf den Parkplatz der Auffahrt zur berühmten Nordschleife. Ascender als erfahrener Nordschleifenfahrer hat uns dann einmal mitgenommen um uns auf die gefährlichen Stellen hingewiesen. Naja jedenfalls auf die besonders gefährlichen Stellen, denn die Nordschleife ist ja durchgehend sehr gefährlich und verzeiht keine Fehler. Zudem war es auch noch Nass an dem Tag, also alles in allem schlechte Bedingungen für die erste Fahrt in der grünen Hölle.

 

So Aufregung war ja schon recht groß, also erst mal an den Schalter und zwei Runden gekauft. Rein in die Schüssel warmlaufen lassen und los geht es. Was ein Gefühl! Die Schranke geht hoch und mir steht eine der wohl legendärsten Rennstrecken der Welt offen. Natürlich habe ich es langsam angehen lassen, denn ich habe einen großen Respekt vor der Strecke. Zudem habe ich keine Erfahrung auf der Rennstrecke und kann es mir nicht erlauben mein Auto in der Eifel zu einem Schrotthaufen zu verarbeiten. Aber schon nach den ersten Kurven war relativ klar, dass mein Wagen trotz fehlender Assistenzsysteme doch relativ gut durch die Kurven ging. Ich war zwar abnormal langsam mit ca. 14 min in der ersten und 15 min in der zweiten Runde, aber das ist ja egal. Wir sind nicht für Rundenrekorde dort hingefahren sondern um Spaß zu haben. Und den hatte ich reichlich.

 

Das schönste ist, dass es dank der Streckenfotographen jetzt auch sehr schöne Bilder als Andenken gibt. Zwar nicht billig, aber das ist es mir wert. Leider hatte Nick bei unseren Fahrten auch einen Unfall, der Gott sei dank noch glimpflich ausgegangen ist. Das möchte ich hier aber auch nicht mehr breit treten, dass ist in seinem Blog direkt nachzulesen. Danach war für uns das Wochenende auch weitestgehend vorbei und wir fingen mit dem Rückbau an. Ascender musste bereits los und wir haben zu dritt dann noch unsere Zelte eingepackt. Ein paar letzte Worte und dann ging es auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesem Ausflug hatte ich dann die ersten 12.000 km im Golf abgespult. Bis jetzt kann ich den Kauf noch nicht bereuen. Es macht jede Fahrt Spaß und Probleme bereitet er mir trotz seinen 200 tkm. kaum.

 

Anbei noch ein paar Bilder, welche auch nicht alle von mir selber sind. Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen. Mit dem Schrauben geht es wohl erst nächsten Monat weiter, aktuell ist der komplette Kleinkram fertig und es stehen größere Ausgaben an. Mal sehen wie es weiter geht. Wie immer halte ich euch auf dem Laufenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 03.09.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Schrauben leicht gemacht

Dies ist mein kleiner Blog, in dem ich lesewilligen Besuchern von meines Erlebnissen im Automobilbereich berichte. Angefangen zu Schrauben habe ich aus finanzieller Not mit 18 Jahren an meinem Golf 2. Mitlerweile bin ich 24 und bin dem Basteln treu geblieben. Von Ölwechsel bis Motorschaden gibt es nur wenige Dinge die ich noch nicht ausprobiert habe. Neben einer nicht zu leugnenden Leidenschaft für Umbauten am Fahrzeug, hege ich noch ein großes Interesse an Motorsport und Autocross. Dies dürfte sich in einigen Blogartikeln sicherlich wiederspiegeln. :p

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