• Online: 4.327

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

Ein Wolf in der Heide

Ein kleiner Schrauberblog zu Reparaturen, Modifikationen und Erlebnissen mit meinen Fahrzeugen

24.04.2014 01:08    |    niclas1234    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 2 (19E), Golf, VW

Wiedersehen macht Freude und das gilt auch in diesem Fall oder um es anders zu sagen: „Schön, dass ihr wieder da seid!“

 

Der Wolf war noch nie ganz frei von Problemen doch das was nun kam war nicht zu erwarten. In dieser kleinen Reihe von Artikeln möchte ich euch Schritt für Schritt zeigen wie ich meinen Wolf wieder auf die Räder helfen will.

 

Teil 1: Planung ist das halbe Leben

 

So in Teil 1 habe ich bereits einiges an Vorbereitung geleistet um vernünftig an die Reparatur gehen zu können. Nachdem ich also an Montag vor Ostern alle Teile morgens besorgt hatte in Göttingen ging es gegen Nachmittag auf die Bühne bei Freunden der Familie. Somit war es soweit, der Wolf wird zerlegt.

 

Der Wolf im OPDer Wolf im OP

 

Ich muss ehrlich sagen, dass es für mich ein komisches Gefühl ist sein eigenes Auto zu zerlegen ohne das Wissen ob man ihn je wieder zusammen bekommen wird. Ich habe zwar schon einiges an meinem Auto selber gemacht aber es ging niemals an den Motor selber ran. Doch bei all den Stimmen welche sagten, dass es nicht so schwer ist kann ich ja nicht so blöd sein und das nicht schaffen. Aber wie genau fängt man an?

 

 

 

 

 

Erste Teile fliegen rausErste Teile fliegen raus

Arbeiten an der EinspritzungArbeiten an der Einspritzung

Tja also erst mal das Masseband von der Batterie runter. Dann Kühlwasser raus sonst gibt es eine große Sauerei wenn der Kopf runter ist. Wasser an der Wasserpumpe raus und hierbei gleich Kritik an den Ingenieur der sich das ausgedacht hat. Diese verdammten VW Schlauchschellen sind ein verdammt beschissenes Patent. Vor allem wenn man nur mit der Wasserpumpenzange daran gehen kann (kein Spezialwerkzeug). Viel schlimmer ist aber dieser kleine Schlauch von dem Rohr zur Wasserpumpe (ich hoffe ihr versteht was ich meine). Also ich glaube der alleine hat mich 10 bis 15 min gekostet. Ich habe es leider versäumt die Suppe welche mein Auto von sich gegeben hat zu Fotografieren aber ich kann euch soviel sagen: Auf den Ölfilm wären manche Bohrinseln stolz gewesen. Anschließend das Motoröl drinnen gelassen, aus dem einfachen Grund, dass noch Wasserreste oder ähnliches in die Ölkanäle fallen könnten und ich es dann gleich mit raus spülen.

 

 

 

Kühlwasserflansch muss weichenKühlwasserflansch muss weichen

Sensoren und Masse abgeklemmtSensoren und Masse abgeklemmt

So ab dann geht es an die eigentliche Demontage. Angefangen mit dem Luftschlauch zur Einspritzung ging es weiter mit Kühlwasserflansch, Massekabeln, Zündkabeln, Zündkerzen, Zahnriemenschutz etc. etc. Dann die beiden Keilriemen lockern und abnehmen und die Lichtmaschine am Zylinderkopf abschrauben. Soweit geht das alles wunderbar nach Anleitung. Weiter geht es mit der Einspritzung. Die lässt sich mit 4 Schrauben vom Ansaugkrümmer abschrauben, dabei gibt es aber leider einen kleinen Harken. Eine Mutter ist mit einem Sicherungsring gesperrt. Wenn ihr mal davor sitzt gibt es den Rat vom Profi: Gewalt! Ich habe es anders nicht hinbekommen das Teil zu umgehen. Mit Hammer und Blechmeißel geht das alles (aber bitte mit etwas Gefühl!). Anschließend alle Stecker und Schläuche ab und schon kann man die Einspritzung nach oben weg nehmen. Ich habe die Benzinleitungen dran gelassen, da diese lang genug sind und man die ganze Monojettronic zur Seite weg nehmen kann.

 

Daraufhin kam meine Lieblingsaufgabe. Die Klammern von Abgaskrümmer zu Hosenrohr runter nehmen. Mit dem wieder aufsetzten hatte ich mich ja bereits vertraut gemacht. Ich muss sagen mit einer langen, dünnen Brechstange gehen diese jedoch sehr einfach wieder ab. Damit hatte ich soweit alles vom Kopf abmontiert um ihn auszubauen.

 

Nun kam die große Aufgabe für mich: der Zahnriemen. Hier ist das wichtigste für mich dass ich von vornherein nichts verstelle.Doch erstmal muss der untere Zahnriemenschutz runter. Doch leider war dies nicht so einfach wie gedacht. Obwohl alle Schrauben draußen waren wollte der Schutz nicht runter. Als wir das Teil mit etwas Gewalt abgehebelt hatten, habe ich festgestellt warum der nicht ab wollte. Der Riemen hat an diesem Plastikteil geschliffen welches sich daraufhin in seiner vollen Geschmeidigkeit an den Motorblock geklebt hat. Anbei nochmal ein Bild des Elends. Den Schutz muss ich natürlich neu besorgen. Nun aber zum Zahnriemen: Ich habe alle 3 Räder (Nockenwellenrad, Kurbelwelle und Zwischenwelle) mit einem wasserfesten Stift gegen einen festen Punkt am Motor markiert. Dann zwei Markierungen auf dem alten Riemen um die Vorspannung auf den neuen Riemen zu übertragen und schon darf der alte Riemen runter.

 

Der alte Riemen (sichtlich beschädigt)Der alte Riemen (sichtlich beschädigt) Gewalt an der VerkleidungGewalt an der Verkleidung

Ab jetzt geht es an die Eingeweide des Motors (Man bin ich aufgeregt). Ventildeckel runter und schon liegt sie vor mir die Nockenwelle und lächelt mich an. Und sofort der erste Moment der Verwunderung. Wo ist die 5te Lagerschale hin? Laut Reparaturhandbuch sollte der wagen doch 5 Lagerschalen an der Nockenwelle haben. Da allerdings auch keine Gewinde oder ähnliches zu sehen sind muss das ja so stimmen. Mal schnell ein Kollegen angerufen und der hat mir dann bestätigt,dass sein RP auch keine 5 Lagerschalen hat. Das deckt sich auch mit den Berichten aus dem Netz. Nun war ich richtig froh, dass mein Vater den 400 NM Hazet Drehmomentschlüssel mitgebracht hat. Zusammen mit der SW 12 Vielzahnnuss waren die Zylinderkopfschrauben ohne Widerstand geöffnet. Natürlich habe ich dabei die Reihenfolge beachtet damit sich der Kopf nicht verzieht.

 

Der alte SchutzDer alte Schutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

blick auf die Nockenwelleblick auf die Nockenwelle

Anschließend waren mal kurz 3 Leute von Nöten um den Kopf hinaus zu hieven. Würde zwar auch alleine gehen aber so ist es bequemer. Einer hält die Einspritzung hoch und zwei heben den Kopf raus. Da war er nun mein Zylinderkopf. Ich war selber überrascht, dass ich an meinem Auto mal etwas ausgebaut habe ohne, dass eine einzige Schraube abgerissen ist.

 

 

 

 

 

 

Für den Kopf hatte ich vorab bereits mit einer Motorenschleiferei in Göttingen telefoniert. Diese werden mir den Kopf planen ,die Ventilschaftdichtungen neu machen und den Kopf säubern. Dafür musste ich nun noch die beiden Krümmer Abbauen und die Nocke sowie die Stößel raus nehmen. Auch hierbei gab es keinerlei Probleme mit abgerissenen Schrauben was ich gerade beim Abgaskrümmer für ein Wunder halte. Zudem hatte ich vorher bereits neue Stehbolzen und Muttern gekauft. Wahrscheinlich ist genau deshalb auch alles heile geblieben (Aber wehe ich hätte die nicht neu gekauft!). Die Lagerschalen der Nocke haben etwas geklemmt aber mit einen paar (super) sanften Stupsern mit dem Gummihammer ließen auch die sich abnehmen.

 

Demontage des KopfesDemontage des Kopfes Teile über TeileTeile über Teile

Eine Herbe Ernüchterung war anschließend der Blick auf den Krümmer. Dieser war sowohl von oben als auch von unten gerissen. Hier ist nichts mehr zu retten und ich muss mich um Ersatz kümmern.

 

 

 

 

 

 

 

Motor ohne KopfMotor ohne Kopf

Damit war auch das Tagesziel erreicht. Der Kopf ist runter und fertig zum planen und das alles ohne Materialschäden. Was mich im übrigen sehr enttäuscht hat, war dass man an der alten Kopfdichtung keine Schäden sehen konnte. Das soll zwar öfters vorkommen, aber es wäre ja schön gewesen zu sehen wofür man arbeitet.

 

So das war es auch wieder für dieses mal. Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen. Bei Fragen, Anregungen, Lob oder auch Kritik steht euch die Kommentarfunktion gerne zur Verfügung :D

 

 

 

Riss im KrümmerRiss im Krümmer


24.04.2014 09:51    |    Provaider

Man sieht, es wurde nur bestes Öl gefahren im Motor

 

/Ironie aus

 

Ich frage mich wer den letzten Zahnriemen, bzw. dessen Schutz montiert hat.


24.04.2014 11:54    |    niclas1234

Ja da hast du wohl recht :rolleyes:

 

Also der Vorbesitzer meint er hat alles in einer Werkstatt vom Bekannten machen lassen. Ich glaube ihm das mal weiler doch etwas zu unbeholfen gewirkt hat um sowas selber zu machen. Aber ich will andersrum auch nicht wissen welche Pfuscherbude das war. Da gab es schon mehrere starke Stücke an meinem Auto die ich gefunden habe.

 

Was Öl angeht hast du auch recht. Bei mir geht nur der letzte Ölwechsel auf mein Konto deswegen befürchte ich der Vorbesitzer hat es damit nicht altzu genau genommen.

 

Der Schutz ist mir auch ein Rätsel, allerdings habe ich zwei vermutungen. Entweder hat dieser mal einen Schlag abbekommenweil er so wirkt als wäre er eingedrückt. Das wiederum ist unwahrscheinlich weil diese Stelle hinter den Riemenscheiben sitzt. Ich denke es wird der fall sein, dass sich der alte Schutz über die Jahre aus den Schrauben gelöst hat, denn so habe ich ihn vorgefunden. Die alten Schrauben waren noch im Gewinde aber der Schutz wurde davon nicht mehr gehalten.


24.04.2014 12:00    |    hanspassat

Coole Sache, dass du dich dem Fahrzeug annimmst! :p

 

Zwei Sachen sind mir aufgefallen:

 

1) VW Federbandschellen sind super! Die schneiden im Gegensatz zu Schraubschellen die Schläuche nicht kaputt, weil irgendwelche Deppen die anknallen wie Teufel. Es empfiehlt sich für kleines Geld eine Schlauchschellenzange bei Ebay zu erwerben. Da taugen auch die billigen was. Die rasten ein und man kann die Schelle ganz gemütlich beiseite schieben. Mit einer guten kleinen Wasserpumpenzange und etwas flutschi (Gleitmittel für Abflussrohre - gibt's im Baumarkt für paar Pfennige) an den Schläuchen geht das aber auch super. ;)

Im übrigen ist beim RP mega viel Platz! Schon mal bei nem aktuellen Fahrzeug unter die Haube geschaut? :D

 

2) Drehmomentschlüssel sind NICHT zum Lösen gemacht! Insbesondere nicht dann, wenn man hohe Kräfte übertragen muss. Für sowas gibt es Knebel, Rohre, oder für 3€ bei ATU ausziehbare 1/2" Radmutterschlüssel.


24.04.2014 12:15    |    niclas1234

Danke dir :)

 

Zu Punkt 1: Du hast wohl recht vom Platz her kann man neben dem RP noch ein Nickerchen im Motorraum halten, aber an dieser einen Stellevorne an der Wasserpumpe ist echt wenig platz um die Schellen zu entfernen, gerade wenn man nur eine große Wasserpumpenzange hat. Meine Aussage bezog sich auch nur auf diesen Teil des Motors.

 

Zu Punkt 2: Ich habe ja schon drauf gewartet. Also eigentlich weiß ich ja, dass man sowas nicht machen sollte. Aber ich habe nichts passendes auf die schnelle zur Hand gehabt und da hat mir mein Vater das Teil in die Hand gedrückt und meinte wenn man damit 400 NM anziehen kann, dann mussman damit auch mal ein paar Schrauben lösen können. In dem Sinne: Asche auf mein Haubt :D


24.04.2014 13:10    |    Ascender

Oha, Niclas. Das geht ja doch weiter als ich dachte. Eigentlich müsste man fairerweise sagen, dass sich das rein finanziell schonmal garnicht gelohnt hat. Golf II gibt es noch immer ganz viele da draußen, und auch gute Exemplare darunter. :(


24.04.2014 14:04    |    niclas1234

Ich muss ehrlich sagen, dass du vollkommen recht hast. Vom Geld was ich in den hier versenkt habe könnte ich einen GTI 16 V kaufen. Der Wagen ist eigentlich bis jetzt ein Groschengrab gewesen und wird sich auch niemals so wieder auszahlen. Aber gerade deswegen kommt er nicht mehr weg. Der nächste Besitzer könnte sich wohl freuen über einen fast durchreparierten Wagen und hat wahrscheinlich keine größeren probleme mehr auf absehbare Zeit. Allein der Gedanke sorgt dafür das mein Wolf auch bei mir bleibt.


24.04.2014 14:33    |    John-Mac-Dee

Gefällt mir sehr gut, weiter so! Ohne Ahnung bzw. Vorwissen ans wirklich eingemachte zu gehen erfordert mut. Aber wenn du die Helfer und genug Platz hast ist das alles halb so wild. Bin auf die weiteren Berichte gespannt :)

Zu den Schlauchschellen: Die Teile sind eigentlich verdammt genial. Als ich das erste mal ran musste habe ich sie gehasst, mit der WaPu Zange kannst du das voll vergessen. Andauernd abgerutscht, nicht richtig gegriffen, einfach Mist. Und die Schelle total zerkratzt dabei, die war irgendwie schwarz oder blau lackiert. Nach der ersten Schelle habe ich mir das Hazet Werkzeug dafür gekauft, kostet nur um die 30€. Eine Investition die sich lohnt. Im nachhinein hätte ich zwar lieber eine arretierbare gekauft, aber so geht das eigentlich auch recht gut. Die einzigen Schellen die wirklich totaler Kernschrott sind sind diese die man mit der Kneifzange zusammenpresst. Absolut grausig und im alter nicht mehr schön anzusehen, meine sind alle angegammelt gewesen. Da die Teile eh nur zur einwegbenutzung vorgesehen sind kann man die ruhigen gewissens gegen gescheite Schraubschellen ersetzen. Aber da wo Klemmschellen sind würde ich jederzeit wieder welche hinmachen. Irgendwie geht das meiste beim Golf zwar ohne das VAG Werkzeug, aber mit ist vieles wesentlich einfacher.


24.04.2014 14:45    |    niclas1234

Danke dir :)

 

Ich denke mal du meinst mit den Einwegschellen die welche auch am Überlauf zum Ausgleichsbehälter dran sind oder? Die habe ich nämlich direkt ersetzt gegen schraubbare Schellen :D Wenn ich das nächste mal an die Schläuche ran muss werde ich jedenfalls mir vorher mal das Spezialwerkzeug besorgen :) Was du sagst trifft 100 %ig zu.Die Wasserpumpenzange rutscht dauernd ab oder man kommt nicht im richtigen Winkel an,dann ist sie mal wieder nicht doll gengu zusammen gepresst..... zum verzweifeln :rolleyes:


24.04.2014 15:18    |    hanspassat

Egal ob Ohrschellen oder Schraubschellen. Für thermisch belastete Schlauchverbindungen nicht wirklich geeignet. Es gibt auch für den Entlüftungsschlauch am AGB eine passende Federschelle bei VW ;)


24.04.2014 15:31    |    niclas1234

Die ist aber im original so drauf die Schelle. Der wurde nie getauscht :confused:


24.04.2014 17:19    |    Turboschlumpf27726

3 mann zum kopfabheben? hattet ihr vergessen, die zykoschrauben zu lösen?

ansonsten ist es doch für einen anfänger richtig gut gelaufen. ich nehm mal an, du hast so ein bastelbuch zur hand.

 

zwei tipps noch:

mach diese plastikstutzen am kopf alle neu falls du es nicht bereits ohnehin vorhattest; die sind ein steter quell der freude....und der finanzielle mehraufwand mit ~ 20€ hält sich in grenzen.

 

flex bei zwei alten zyko-schrauben den kopf ab und dremel eine kerbe oben ein, in die ein kräftiger flachschraubenzieher passt.

 

die drehst du beim zusammenbau in die ecken vom block und hast eine prima führung für den kopf -> keine verrutschte/beschädigte kopfdichtung und der kopf sitzt auf anhieb richtig.

wenn du die neuen zyko-schrauben handfest eingeschraubt hast, holst du diese führungsschrauben mit dem flachschrauber und einem magneten wieder heraus. erspart viel fummelei.

 

und ganz wichtig: die bohrlöcher im kopf für die zyko-schrauben vorm zusammenbau von 'stehenden' öl oder kühlwasserresten befreien.

dass das für die fläche auf dem block ebenfalls gilt, ist selbstredend ;)


24.04.2014 18:28    |    niclas1234

Zitat:

 

3 mann zum kopfabheben? hattet ihr vergessen, die zykoschrauben zu lösen?

Vergessen mein Mettbrötchen zu essen :D Ne im ernst es ist einfacher wenn zwei leute die beiden Krümmer noch mit rausklamüsern wärend einer die Einspritzung hochhält. Wäre wohl auch alleine alles möglich.

 

Zitat:

ich nehm mal an, du hast so ein bastelbuch zur hand.

Hör mir bloß auf.... also bei solchen arbeiten ist das nicht mehr zu gebrauchen weil es zu ungenau wird. Ich habe mich da mehr auf mein Gefühl verlassen und wenn ich nicht weiter wusste einen Kollegen angerufen.

 

Zitat:

mach diese plastikstutzen am kopf alle neu

Reden wir von den Ventilkappen?

 

Zitat:

 

und ganz wichtig: die bohrlöcher im kopf für die zyko-schrauben vorm zusammenbau von 'stehenden' öl oder kühlwasserresten befreien.

 

dass das für die fläche auf dem block ebenfalls gilt, ist selbstredend ;)

Alles mit Druckluft ausgeblasen und mit Bremsenreiniger gesäubert :)


24.04.2014 18:53    |    Turboschlumpf27726

Zitat:

Reden wir von den Ventilkappen?

nein. von den kühlwasseranschlüssen.

die tun sich gern durch rissbildung und schleichenden bis sprudelnden kühlwasserverlust hervor.

 

ansonsten-wohlgetan:D


24.04.2014 21:19    |    Wester

wenn ich immer lese das lohnt nicht, ich habe nen 10 Millionen Golf 2 und es lohnt immer. Das ist Hobby und allemal günstiger als ein Modernen fit zu halten, warte mal ab wenn so nen 5 GTI 15 Jahre alt ist und dann schraub mal dran, da ist nen Golf 2 ein Geschnek vom Preis und Aufwand, fängt schon beim Werkzeug an.

Habe den Golf auch komplett gemacht und bereuhe keinen Euro und keine Minute der Schrauberei! Außerdem weißte was alles gemacht wurde. Und so Gute gibts nicht mehr auf dem Markt, an Allen musste was tun oder legste so viel Geld hin, das verschraube ich lieber...

 

Gruß Wester

 

PS. Weiter so und wenn man was macht ordentlich, auch Werkzeug, hehe.


24.04.2014 22:05    |    niclas1234

Naja das ist eine Sache der Auslegung. Wie gesagt wirtschaftlich ist das einfach nicht rentabel aber ich gehe dabei einfach nicht nach wirtschaftlichkeit. Ich repariere diesen Wagen ja für mich und nicht für jemmand anderen.


25.04.2014 00:06    |    Anarchie-99

Zitat:

Was Öl angeht hast du auch recht. Bei mir geht nur der letzte Ölwechsel auf mein Konto deswegen befürchte ich der Vorbesitzer hat es damit nicht all zu genau genommen

Die dunklen Ablagerungen sind völlig in Ordnung für einen vw Motor welcher mit normalen Öl bewegt wurde. So paar Ablagerungen sind auch nur ein Indiz dass er mit mineralhaltigen Motoröl gefahren wurde und gibt auch nicht wirklich den Pflegezustand des Motor wieder, außer er ist wirklich mit Ölkohle massiv verschlammt was ich an den bildern nicht erkenne.

 

So sieht eine Maschine aus die massive Ablagerungen hat.

 

http://www.jeepforum.de/uploads/images/1320264799-U118.jpg

 

http://forums.aaca.org/.../...l-pan-removal-1948-cadillac-dsc02982.jpg

 

https://lh5.googleusercontent.com/.../IMG_0570.jpg

 

 

Das ein Motor immer innen blitzblank sein muss gehört doch eher in die Motoröl Marketing Abteilung als in die Praxis bezogende Motoren Gemeinde.

 

Solche Marketing vögeln gehört mal ein Praktikum in einer LKW Werkstatt verpasst wenn sie dann aus einem alten MAN mit 1 Million km Laufleistung auf dem Tacho, Zentimeter dicken ÖL Schlamm aus der Ölwanne schaben müssen sehen sie mal was Ablagerungen wirklich sind. ;)


25.04.2014 00:17    |    niclas1234

Interessante Bilder. Also so schockierend sieht mein Motor nicht aus :D Ich muss auch sagen, dass sich der Golf schon deutlich meldet wenn er zu wenig oder zu altes ÖL hat. Der Motor wird dann sehr laut.


25.04.2014 19:29    |    John-Mac-Dee

Zitat:

 

 

Ich denke mal du meinst mit den Einwegschellen die welche auch am Überlauf zum Ausgleichsbehälter dran sind oder? Die habe ich nämlich direkt ersetzt gegen schraubbare Schellen

Genau die. VW hat mir direkt die passenden Schraubschellen mitgegeben weil diese Einwegteile wohl eh nicht mehr verwendet werden. Ist wohl eingetragener Ersatz.


28.04.2014 13:44    |    Trackback

Kommentiert auf: Ein Wolf in der Heide:

 

Kampf dem Wartungsstau Part 3: Arbeiten am offenen Herzen

 

[...] für Schritt zeigen wie ich meinen Wolf wieder auf die Räder helfen will.

 

Teil 1: Planung ist das halbe Leben

Teil 2: Der Kopf muss runter!

 

So im letzten Teil habe ich meinen halben Motor demontiert. Dabei [...]

 

Artikel lesen ...


05.05.2014 20:45    |    Trackback

Kommentiert auf: Ein Wolf in der Heide:

 

Kampf dem Wartungsstau Part 4: Einfach nicht tot zu kriegen! (Finale)

 

[...] für Schritt zeigen wie ich meinen Wolf wieder auf die Räder helfen will.

 

Teil 1: Planung ist das halbe Leben

Teil 2: Der Kopf muss runter!

Teil 3: Arbeiten am offenen Herzen

 

Nachdem ich im letzten Teil einige Arbeiten am [...]

 

Artikel lesen ...


Deine Antwort auf "Kampf dem Wartungsstau Part 2: Der Kopf muss runter!"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 03.09.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

niclas1234 niclas1234

BMW

 

Schrauben leicht gemacht

Dies ist mein kleiner Blog, in dem ich lesewilligen Besuchern von meines Erlebnissen im Automobilbereich berichte. Angefangen zu Schrauben habe ich aus finanzieller Not mit 18 Jahren an meinem Golf 2. Mitlerweile bin ich 24 und bin dem Basteln treu geblieben. Von Ölwechsel bis Motorschaden gibt es nur wenige Dinge die ich noch nicht ausprobiert habe. Neben einer nicht zu leugnenden Leidenschaft für Umbauten am Fahrzeug, hege ich noch ein großes Interesse an Motorsport und Autocross. Dies dürfte sich in einigen Blogartikeln sicherlich wiederspiegeln. :p

Besucher

  • anonym
  • Golf2Rabbit1989
  • Dynamix
  • Vritten
  • Lumpi3000
  • DerEineDerDerEineIst
  • Schrauber6872
  • Aykut10
  • Kabelzieher110

Dauergäste (120)

Blog Ticker