Mon Jun 19 21:43:32 CEST 2017
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Caprice, Sheriff, WHALE
Kurze Rückblende: Wir hatten den Wagen nach Hause geholt und die zweite Runde mit der Zulassungsstelle hinter uns gebracht. Wir hielten jetzt also die begehrten, jetzt hoffentlich passenden, Kennzeichen in der Hand.
Wir hatten nach der Nummer mit der Zulassungsstelle beschlossen die Montage selbiger auf den nächsten Tag zu verschieben. Als wir am nächsten Tag mit den Kennzeichen zum Auto gingen erwischte uns eine unserer Nachbarinnen. Sie fand den Wagen total toll und so fragte Sie uns auch direkt aus
So besorgten wir schnell etwas zum auffangen und dann zu schauen wo die Flüssigkeit herkam. Die Flüssigkeit war für Öl viel zu dünn, konnte also fast nur Kühlwasser sein. Die Tatsache das die Flüssigkeit an einem der Kühlerschläuche herunterlief bestärkte meinen Verdacht. Jetzt mussten wir nur noch die Quelle finden. Wir legten uns abwechselnd unter den Wagen (das Fahrwerk ist so hoch das man keinen Wagenheber braucht
(Hatte ich schon einmal erwähnt das diese Autos tatsächlich immer nur vor Werkstätten oder der eigenen Haustür liegen bleiben?)
Gut, damit war der Fehler war also gefunden. Auf die Schnelle ließ sich da allerdings nichts machen. Also präparierte ich noch schnell die vordere Stoßstange (der Kennzeichenhalter musste für das Nummernschild weichen) und bohrte 2 Löcher in das Kennzeichen. Das hintere fixierte ich mit etwas doppelseitigem Autoklebeband. Zusätzlich klemmte ich das Nummernschild noch zwischen die zwei oberen Fixierschrauben. Hält besser als gedacht! Zumindest waren jetzt die beiden Kennzeichen jetzt da wo Sie hingehört.
Ein paar Tage später fingen wir an alles zu besorgen war wir für die Reparatur brauchen: Eine neue ACDelco Wasserpumpe, ein paar Liter AG13 von Mannol und eine Tube Uhu Dichtmasse. Wir spulen an der Stelle etwas vor:
Die Wasserpumpe (incl. dem anderen Kram) war mittlerweile angekommen und so machten wir uns an die Reparatur. Diesen Part hat zum Großteil meine bessere Hälfte übernommen. Ihr Auto, Ihre Arbeit
Wir machten uns erst einmal daran die ganzen Teile die im Weg stehen könnten zu demontieren. Als allererstes war die Batterie dran. Die hatte durch die Standzeit eh wieder etwas an Kraft verloren, also hing ich diese gleich mal an das Ladegerät. Da konnte Sie während der Reparatur eine Runde laden. Danach war der Fan Shroud (die Lüfterabdeckung) dran. Um noch mehr Platz zu haben und die Demontage des Fan Shroud zu erleichtern demontierten wir auch gleiche den ganzen Wust der am Luftfilter hängt. Jetzt hatten wir etwas Platz. Vor uns lag nun der lüfter welcher über eine Riemenscheibe direkt an der Wasserpumpe hängt. Jetzt musste der Riemen runter. Zum Glück hatte ich noch das passende Werkzeug vom Alero übrig! Während meine bessere Hälfte vorsichtig den Riemen entspannte zog ich schnell den Riemen von der Riemenscheibe.
Der Riemen machte optisch noch einen ziemlich frischen Eindruck. Der Riemen war weder ausgebleicht, nocht fehlten Stücke in der Laufbahn. Selbst die obligatorischen Querrisse waren so gut wie nicht vorhanden. Der kann noch nicht lange verbaut sein. Nach dem Riemen folgte das Herzstück unserer Operation, die Wasserpumpe. Die Wasserpumpe ist lediglich mit 4 Schrauben am Block befestigt. Wir lösten diese und hebelten die alte Wasserpumpe mit etwas Gewalt drunter. Wahnsinn, wie gut so eine alte festgebackene Dichtung selbst so eine schwere Gusswasserpumpe hält!
Nachdem die alte Pumpe runter war war es Zeit die neue zu montieren. Wir nahmen die mitgelieferten Dichtungen und schmierten diese nach Vorschrift beidseitig mit Dichtmasse ein. Danach war es an der Zeit die Pumpe dahin zu verfrachten wo Sie hingehört. Vorsichtig setzte meine bessere Hälfte die Pumpe an, danach steckte ich die Schrauben zur Fixierung rein und drehte diese danach fest. Jetzt konnte die Pumpe wenigstens nicht mehr verrutschen. Ich zog danach noch mal mehrfach die Schrauben fest so dass sich die Dichtmasse auch ein wenig an die Teile pressen konnte.
Das war geschafft, nur noch schnell alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen und das abgelassene Kühlmittel durch neues ersetzen. Das passende Kühlmittel für so einen alten Small Block ist übrigens AG13, für den Fall das sich das jemand schon einmal gefragt haben sollte
Das Mittel ist im Prinzip direkt verwendbar und muss nicht erst mit Wasser angerührt werden wie Glysantin. Trotzdem kann man das Zeug bei Bedarf auch mit Wasser verdünnen. Bis -40° hält es unverdünnt. Nach der Reparatur ließen wir den Wagen erst einmal ruhen, die Dichtmasse sollte laut Anleitung ein bisschen Zeit zum aushärten bekommen.
So warteten wir einen Tag (sicher ist sicher!) bevor wir uns wieder dem Wagen widmeten. Der Augenblick der Wahrheit war also gekommen. Würde der Wagen wieder sein Kühlmittel in die Auffangwanne verteilen oder würde er dicht bleiben? Wir montierten die Batterie, legten die Auffangwanne wieder unter das Auto und starteten den Wagen. Während meine bessere Hälfte den Wagen anwarf legte ich mich auf die Straße um direkt sehen zu können ob es tropft.
Wir ließen den Wagen etwas laufen, aber es tropfte nichts mehr. Operation erfolgreich, Patient lebt! Wir gaben der neuen Pumpe noch etwas Zeit um das neue Kühlmittel im Kühlkreislauf zu verteilen. Die 91-93 Caprice haben ein etwas anderes Kühlsystem. Bei modernen Autos ist der Ausgleichsbehälter fester Bestandteil des Kühlkreislaufes, steht also genauso unter Druck wie der Rest des Systems. Dies ist auch ab 94 beim Caprice so. Vorher ist der Ausgleichsbehälter aber tatsächlich nur ein Ausgleichsbehälter. Man kann ihn also selbst bei heißem Motor gefahrlos öffnen. Aus dem Grund schaut man besser direkt über den Kühler nach dem Kühlmittelstand. Wie erwartet war der Kühlmittelstand ein gutes Stück abgesackt. Wir füllten den Rest des AG13 in den Kühler und warteten noch mal eine Nacht. Am nächsten morgen war das Mittel wieder ein wenig abgesackt. Wir füllten das mit ein wenig Wasser auf. Bis -40° muss es ja nicht halten
Wir machten dann eine kurze Probefahrt über gut 20 Kilometer damit der Motor mal wieder richtig warm werden konnte. Wir ließen den Wagen dann wieder bis zum nächsten Morgen auskühlen und füllten dann noch mal mit gut einem Liter Wasser auf. So machten wir es dann die nächsten Tage vor jeder Fahrt. Haube auf, Kühler auf, Kühlmittelstand checken und glücklich sein das alles wieder dicht hält
Das sollte erst einmal wieder ein paar Jahre halten |
Fri Jun 09 21:05:17 CEST 2017
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9C1, Caprice, Chevrolet, Classic, Diaries/Sheriff
In der letzten Episode hatten wir von der Zulassung sowie der Überführung des Sheriffs berichtet. Heute kommt Teil II der Zulassungsstory.
Weiter gehts:
2 Tage nach der geglückten Überführung beschlossen wir dann den Wagen wegen der kleinen Kennzeichen vorzuführen. Leider entwickelte sich das Ganze zu einem ziemlich schlechten Scherz. Meine bessere Hälfte fragte mich am selben Morgen noch ob Sie den Brief auch mitnehmen solle. Ich sagte das wir den Brief wohl nicht brauchen werden, schließlich kriegen wir ja das selbe Kennzeichen nur eine Nummer kleiner so wie man es uns ein paar Tage vorher schon erklärt (und versprochen) hatte.......... Dachte ich zumindest!
Auf der Zulassungsstelle wurde es dann richtig lustig. Wir bekamen dieses mal eine ganz andere Nummer. Dies deutete schon direkt daraufhin das wir dieses mal an die Abteilung für "Sonderfälle" weitergeleitet wurden und so kam es dann auch! Dort saßen 2 Damen die perfekt ins "guter Cop, böser Cop" Schema passten. Man nahm sich die Papiere vor und stutzte erst einmal. In dem Moment hatten wir schon Angst das Sie anfangen würden den Fahrzeugschein Eintrag für Eintrag zu demontieren. Scheinbar war es das aber gar nicht mal. Man schaute sich die Papiere 5 Minuten konzentriert an und wies uns an den Wagen hinter die Zulassungsstelle in die Vorführhalle zu fahren. Dort warteten wir über eine halbe Stunde in der Kälte bis die beiden Damen mit den Kennzeichenschablonen herauskamen. Kurzer Check der Fahrgestellnummer (dafür musste ich erst 15 Minuten unterm Auto herumkriechen bis Sie doch mit der sichtbaren Fahrgestellnummer hinter der Schiebe zufrueden waren
"Zweizeilige LKR Kennzeichen kriegen Sie nicht. Da passt auch ein normales in 380x110cm rein. Allerdings passt dann die jetzige Kennzeichenkombination nicht mehr. Wie sind Sie denn bloß darauf gekommen so eine Kombination zu nehmen wo Sie doch wussten das Sie eine möglichst kurze brauchen?!"
Nebenan war der Mitarbeiterparkplatz und drei mal dürft Ihr raten was für Kennzeichen da hauptsächlich an den Autos hingen. Richtig, KLEINE! Das war der Moment in dem ich innerlich fast explodiert wäre!
Erst hieß es "kein Problem" und jetzt heißt es "ein Problem"
Wir blieben höflich und erklärten der Dame das eine Ihrer Kolleginnen uns diese Kombination zugewiesen hat. Natürlich hat man uns das Ganze 3 Tage zuvor auch noch als "Wunschkennzeichen" verkauft und das Ganze auch entsprechend so berechnet.
"So können wir das nicht machen. Da brauchen Sie eine kürzere Kennzeichenkombination. Sie müssen den Wagen noch einmal mit einem anderen Kennzeichen komplett neu zulassen"
Ich und meine bessere Hälfte schauten uns kurz an und wir wussten sofort was im Kopf des jeweils anderen vorging:
Erinnert Ihr euch an die Frage meiner besseren Hälfte ob wir den Brief für die Aktion brauchen?
Der böse Cop hatte zum Glück schon Feierabend gemacht, so war nur noch der gute Cop da. Sie drückte uns die Ausnahmegenehmigung für die 380x110cm Kennzeichen in die Hand und sagte uns das wir das schon mal eine Etage weiter unten bezahlen sollen, Nummer bräuchten wir dafür nicht extra noch einmal ziehen. Danach sollen wir fix den Brief holen gehen. Gesagt getan: Wir drängelten uns vor wie uns befohlen wurde. Daraufhin wurden wir noch kurz von der Sachbearbeiterin angeblökt warum wir hier wären ohne aufgerufen worden zu sein und wo überhaupt unsere Nummer wäre. Nach kurzer Erklärung hat Sie dann etwas widerwillig die 20€ für die Ausnahmegenehmigung kassiert und die Zahlung quittiert. Danach ging es im Rekordtempo nach Hause und wieder zurück. Guter Cop hatte mittlerweile ebenso Feierabend gemacht. Zum Glück hatte Sie vorher noch die kürzeste verfügbare Kennzeichenkombination herausgesucht und Ihren Kollegen angewiesen unseren Fall zu Ende zu bearbeiten damit wir die neuen Schilder drucken lassen konnten. Natürlich wurden für die kürzeren Kennzeichen mal wieder der "Wunschkennzeichenaufschlag" von gut 20€ fällig
Dann sollte ich kurz hoch die neuen Kennzeichen drucken lassen, da die Sachbearbeiterin aber die Maße nicht auf den Zettel geschrieben hatte durften wir unten wieder nachfragen welche Größe wir jetzt eigentlich drucken lassen sollten. Auch das hat wieder Zeit und Nerven gekostet. Nach gut 15 Minuten ging ich dann mit einem neuen Satz Kennzeichen wieder runter zu der Sachbearbeiterin. Noch kurz die 5€ für die neue Umweltplakette abgedockt, den Rest bezahlt und fertig!
Nachdem wir das ganze reguläre Zulassungsprozedere wieder einmal hinter uns hatten verließen wir völlig entnervt mit 2 brandneuen Kennzeichen die Zulassungsstelle. Die Lust darauf die Kennzeichen sofort zu montieren war uns erst einmal gründlich vergangen...............................................
Bilanz der Zulassung:
- Innerhalb von 4 Tagen 2 mal die komplette Zulassung für ein und dasselbe Auto gezahlt - Ein verschwendeter Urlaubstag - Stress ohne Ende |
Tue Jun 06 18:26:51 CEST 2017
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4, 9C1, Caprice, Chevrolet, Classic, Diaries/Sheriff
Heute gibts mal eine Art Crossover Episode da in diesem Artikel beide Wagen eine tragende Rolle haben
Nachdem mein Auto letztes Jahr seine Motorüberholung bekam, zwischendrin noch neue Spurstangen bekam und gegen Ende der Saison mit frischem TÜV gesegnet wurde, war es dieses Jahr zum Saisonstart an der Zeit den Wagen endlich mal wieder zu bewegen. Also vereinbarte ich bei der Werkstatt einen Termin für die Abholung, da der Wagen dort überwintert hatte. Der Wagen wurde letztes Jahr zum Saisonende fertig und es wäre ziemlich aufwändig und sinnfrei gewesen den Wagen für lächerliche 2 Wochen nach Hause zu holen nur um Ihn dann wieder einzulagern. So hatte ich mich damals entschieden mich einfach noch ein paar Monate zu gedulden. Die 3 Monate Wartezeit machten den Braten jetzt auch nicht mehr fett! So konnte ich mir wenigstens überlegen wann und wie ich den Wagen am besten abhole. Ich plante also den Wagen kurz nach Saisonbeginn abzuholen. Mit der Bahn hin, Auto abholen, nach Hause fahren und dabei schon mal einen ordentlichen Teil des Einfahrpensums hinter mich bringen. Klang eigentlich ganz gut, also setzte ich gut 2 Wochen vor der angedachten Abholung meine bessere Hälfte von meinem Plan in Kenntnis.
Folgender Dialog spielte sich so in etwa auf dem Weg nach Hause im Auto zwischen meiner besseren Hälfte und mir ab:
Kleiner Hinweis: In Klammern geschriebene Sätze haben sich nur in meinem Kopf abgespielt
Ich: Ich werde wohl übernächste Woche mein Auto holen gehen.
Sie: Mach das!
Sie: Hmmmmmm.......
Ich: (Das Hmmmmmm....... verheißt nichts gutes!)
Sie: Eigentlich könnte ich ja dann mein Auto gleich mit nach Hause holen.
Ich: Dein Wagen ist noch nicht mal zugelassen und die Nummer mit dem Leerlauf sollten wir vorher auch mal beheben und dann ist da noch die Schraube im Reifen sowie der abgerissene Kat und und und............
Sie: Ist doch alles kein Problem. Wir nehmen uns einfach einen Tag vorher frei, lassen den Wagen zu, fahren dann runter und holen beide Autos wieder hoch. Den Rest kriegt man vor Ort sicherlich organisiert.
Ich: Wir müssten dann aber auch noch mal bei der Versicherung anrufen, das ursprüngliche Angebot incl. EVB Nummer ist bestimmt schon abgelaufen.
Sie: Ja, das müsstest DU mal machen.
Ich: (Ich, warum ich?! Frau, es ist DEIN Auto!
Zur Zulassungsstelle müssten wir dann auch noch, anders bekommen wir den Wagen ja gar nicht hier hoch......
(Ich glaube Sie hört mir schon gar nicht mehr zu)
Sie: Ich rufe mal bei der Werkstatt an und frage ob die das alles bis dato hinbekommen.
Das war der Startschuss zur vielleicht längsten Heimfahrt die wir je hatten! Wir beide, in unserer ganz eigenen Minikolonne durch halb Deutschland? Klingt unvernünftig, bin dabei!
Den Startschuss gab uns die Werkstatt als Sie uns anrief das wir beide Autos an Tag X abholen konnten. Ok, dass könnte jetzt alles etwas knapp werden! Wir hatten keine Woche mehr bis zur Abholung und es war so gut wie nichts organisiert
Das war schon mal geschafft! Fehlten nur noch die Teile. Bis zur Abholung waren es nur noch 3 Tage, woher sollte ich so schnell ein IAC Ventil nehmen? Rockauto wäre wohl gegangen, allerdings war ich nicht bereit für den Versand alleine fast das doppelte des Warenwerts zu bezahlen. So blieb eigentlich nur noch der Speedshop. Zum Glück hatten Sie das besagte Teil vorrätig und so zahlte ich dafür incl. Versand am Ende nur die Hälfte von dem was Rockauto haben wollte. Das Teil hatten wir direkt an die Werkstatt geschickt. Sicher ist sicher!
Meine bessere Hälfte organisierte in der Zwischenzeit bei der Werkstatt den Einbau einer neuen Batterie (die alte hat die lange Standzeit nicht überlebt) und das flicken des Reifens.
Als nächstes organisierte ich die Hinfahrt. Da es irgendwie dämlich gewesen wäre mit dem Auto runter zu fahren musste der Mii dieses mal zuhause bleiben. Die Gleichung 3 Autos mit 2 Fahrern wollte einfach nicht aufgehen
Zu meinem erstaunen bekamen wir von der Werkstatt bereits einen Tag nach Bestellung des IAC Ventils die Info das Sie das Teil erhalten und eingebaut haben. Ebenso hatten Sie eine neue Batterie besorgt, den Reifen geflickt und den bei Import schon provisorisch befestigten Kat vernünftig festgeschweißt. Wow, dass ging schnell! Damit stand der nächste Punkt auf der Liste an: Die Zulassungsstelle.
Am Tag vor der Abholung nahmen wir uns frei und gingen mit einem riesigen Haufen Papier zur Zulassungsstelle. Das Ganze gestaltete sich in etwa so: Anstellen............. warten............... warten ............ warten............ zum Schalter gehen......... darauf hingewiesen werden das man für kleine Kennzeichen den Wagen vorführen muss.................... eine Nummer bekommen .................... warten ..................... warten ..................... warten ..................... warten...................... weiter warten........
Irgendwann wurde dann endlich unsere Nummer aufgerufen. Mit dieser gingen wir dann direkt zum Schalter und ab da ging die ganze Chose auch schon los
Wir dachten uns "Versuch macht kluch" und so versuchten wir trotzdem einfach mal direkt auf das Kennzeichenproblem hinzuweisen. Die Frau die unseren Fall bearbeitete hatte auch durchaus Verständnis für unser Problem. Leider endete das Ganze dann in einer halbstündigen "wie stellen wir das jetzt am besten an" Aktion. Sie holte Ihre Kennzeichenrohlinge, wir suchten diverse Kennzeichenkombinationen heraus nur um festzustellen das keine einzige von denen auf die normale Kennzeichengröße passt. Die Diskussion mit den kleinen Kennzeichen war in diesem Moment erst einmal gelaufen. Die verfügbaren Wunschkombinationen kollidierten so ziemlich alle mit dem Wunsch nach einem Saisonkennzeichen.
Das Leben ist halt kein Wunschkonzert und so nahmen wir einfach die nächstbeste passende Kombination welche uns die Sachberabeiterin vorschlug. Man versicherte uns das diese auf die kleinen Kennzeichen passt und wir dann keine Probleme bekommen würden wenn uns das kleine Kennzeichen zugewiesen wird. Das klang schon einmal gut! Um ein paar Euro ärmer verließen wir die Zulassungsstelle. Tag X stand kurz bevor!
Am nächsten Morgen war früh aufstehen angesagt. Um genau zu sein war sehr frühes aufstehen angesagt! Der Zug ging bereits um 7 Uhr morgens. Da wir uns beim Packen mal wieder in Prokrastination geübt hatten, mussten wir kurz vor 5 aufstehen um noch alles unter einen Hut bzw. einen Koffer zu bekommen
Jetzt mussten die mitgebrachten Kennzeichen am Cop Car angebracht werden. Da es zum einen aus Eimern regnete und zum anderen keins der Kennzeichen auch nur ansatzweise an das Auto gepasst hätte mussten wir improvisieren. Mit einer Rolle Panzertape bewaffnet versuchte ich die Kennzeichen an die Scheiben zu kleben. An der hinteren Scheibe funktionierte dies deutlich besser als erwartet. Leider funktinierte das Ganze an der Frontscheibe so gut wie überhaupt nicht. Am Ende bestand die Beifahrerseite der Scheibe aus einem 520mm x 110mm großen Stück Blech und ca. 2qm² Panzertape. Das Kennzeichen hing trotz der Massen an Panzertape herunter weil das Tape an der Unterseite nicht halten wollte. Dies hatte allerdings den positiven Nebeneffekt das man das Kennzeichen wunderbar von außen lesen konnte, da es nun kerzengerade hinter der Scheibe stand
Als nächstes stand ein bisschen Schrauben auf dem Plan. Bei meinem Auto war der Scheibenwischer ausgefallen und wir machten uns auf die Fehlersuche. Wir besorgten vorher sicherheitshalber einen Wischermotor aus einem Schlachtwagen da wir zuerst annahmen das dieser vielleicht die Fehlerquelle sein könnte. Beim ausprobieren stellten wir leider fest das es nicht der Wischermotor war. Wir checkten das Relais aber auch dies war in Ordnung. Um das Armaturenbrett auseinander zu nehmen und die Kabel durchzumessen fehlte die Zeit also beließen wir es erst einmal dabei. Ich vermute das sich beim Ausbau der Gasanlage (dafür musste der Schalter für die Gasanlage aus dem Armaturenbrett raus) das Kabel von dem Schalter gelöst hat der den Scheibenwischer in Gang setzt.
In der Zwischenzeit war meine bessere Hälfte nicht untätig. Sie hatte Ihren Wagen ein wenig geputzt und aufgeräumt. Diese Mühen sollten durch einen Ölwechsel gekrönt werden. So führen wir Ihr Auto schnell auf die Bühne und wir erledigten den Ölwechsel.
Die Zeit verging wie im Fluge und so war es auch schon Zeit für den obligatorischen Samstagabendcruise. Telsch hatte kurz vor unserer Abreise durchblicken lassen das er nicht abgeneigt wäre sich mal mit uns zu treffen wenn wir in der Gegend sind
Nach dem Cruise gingen wir alle noch eine Kleinigkeit essen. Damit Telsch nicht für ein 1,5 Stunden Treffen extra durch das halbe Schwabenländle gegondelt wäre haben wir Ihn kurzerhand zum Essen mitgenommen. Das Abendessen war noch sehr schön, es geht doch nichts über einen fetten Burger mit reichlich Käse und Fleisch
Als wir beschlossen das es an der Zeit wäre abzureisen stellten wir mit erschrecken fest das es schon sehr spät war
Pünktlich zur Abfahrt fing es natürlich wieder an zu regnen
"Der Motor ruckelt und nimmt kein Gas mehr an!"
In dem Moment fuhr mir ein riesiger Schock durch den ganzen Körper. Ein sehr ungutes Gefühl überfiel mich. Sollte etwa gerade das passiert sein von dem wir hofften das es nicht passiert? Eine Panne mitten in der Nacht auf einer Autobahn? Mit letzter Kraft schleppte sich das Cop Car auf den Seitenstreifen und ich hielt kurz davor an. Kurze Beratung mit meiner besseren Hälfte via Funk wie wir jetzt wohl am besten weiter verfahren nur um festzustellen das wir beide keine Ahnung hatten. Es war stockdunkel, jetzt am Auto einfach mal auf Verdacht herumzufummeln wäre lebensgefährlich gewesen. Zum Glück hatte unser guter Freund angeboten das wir Ihn die ganze Nacht lang anrufen können falls etwas passieren sollte. Das Angebot nahm meine bessere Hälfte dann auch direkt wahr. Gut 10 Minuten später bekam ich ein etwas kleinlauten Rückruf von meiner besseren Hälfte:
"Es könnte sein das der Tank einfach nur leer ist."
In dem Moment wusste ich nicht ob ich erleichtert sein sollte oder mir einfach nur die Hand vor die Stirn klatschen sollte. Zu ihrer Verteidigung: Die Tanknadel war eigentlich noch nicht komplett auf 0. Ich glaube so langsam verstehe ich was unser guter Freund meinte als er sagte:
"Die Zusatzanzeigen sind superpräzise, die Tankanzeige kann man verstehen lernen"
Gut, einen Versuch ist es wert! So machte ich mich um halb 4 Uhr morgens auf, mitten in der Pampa, eine Tankstelle zu finden die noch offen hat. Google sagte mir das doch irgendwo hinter der Ausfahrt in 3 km eine Tankstelle kommen sollte die noch offen hat. Also fahren wir da mal hin. Dort angekommen könnt Ihr euch vermutlich jetzt schon denken was ich vorfand: Eine geschlossene Tankstelle
So langsam kam ich mir von Google "veräppelt" (haha, habt Ihr DEN Wortwitz gesehen!
Also nichts wie hin, horrend viel Geld für einen Reservekanister gezahlt, horrend viel Geld für knapp 11 Liter Sprit gezahlt und dann zurück zu meiner besseren Hälfte. Ich nahm den Kanister aus dem Auto und ließ die knapp 11 Liter des Kanisters in den Wagen laufen. Ich glaube ich war noch nie so froh das der Wagen den Tankstutzen hinter dem Kennzeichenhalter hat! So musste ich nicht auf der Straße stehen.
Die Stunde der Wahrheit war gekommen: War es wirklich Spritmangel oder doch etwas größeres? Wir probierten es aus. Der Wagen orgelte ein paar Sekunden und zack sprang der Wagen an. Puh, Glück gehabt! Wir fuhren danach im Schneckentempo zu der Tankstelle zurück an der ich auch den Kanister organisiert hatte. Die 11 Liter würden nie bis nach Hause reichen. Gut 120€ ärmer und mit vollem Tank konnten wir unsere Reise dann endlich fortsetzen. Wir hatten mittlerweile viertel nach 4 und noch gut 170km vor uns. Es war kalt, es war nass und wir beide waren mittlerweile etwas fertig! Immerhin waren wir jetzt seit knapp 24h auf den Beinen und der Tag war anstrengend. Es half alles nichts, wir mussten weiter! Kurz vor dem Ziel haben wir dann noch einmal eine Pause eingelegt. Ich verspürte den Ruf der Natur und meine bessere Hälfte wollte sich ein wenig bewegen um nicht einzuschlafen. Schon lustig an einem Sonntag morgen gegen 6 Uhr neben der Putzfrau der einzige in so einer Autobahnraststätte zu sein
An dieser Stelle gibts einen Cut. Weiter gehts im nächsten Artikel
P.S.: Was lernen wir daraus? Spätestens dann tanken wenn die Nadel bei der Hälfte steht |
Sun Feb 12 00:44:45 CET 2017
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9C1, Caprice, Chevrolet, Sheriff
Hello Petrolheads,
nach Teil 1 und 2 können wir euch heute nun Teil 3 präsentieren
Ihr erinnert euch sicherlich noch an unsere Jagd nach dem richtigen Decal und das leider eher pixelige Foto von der Tür was wir gefunden hatten
Hier erkennt man wirklich alle Details des Sterns sehr gut und die Bilder werden auch beim zoomen nicht all zu pixelig. Damit kann unser Grafiker jetzt sicherlich mehr anfangen. Er hat die Bilder bereits erhalten und will mal sehen was er daraus machen kann. Er hatte ja schon einige Vorarbeit geleistet, hatte aber starke Schwierigkeiten mit dem County Seal innerhalb des Sterns da in unserem Falle ja eine ältere Version des County Seals genutzt wurde und zu allem Überfluss auch noch das Seal auf dem Türbild nur als Pixelbrei erkennbar war sobald man mal rangezoomt hat
Jetzt haben wir aber endlich die Bilder in vernünftiger Auflösung, da sollte sich wie gesagt auf jeden Fall was draus machen lassen
Weiterhin haben wir eher aus Zufall auf der Seite des Hanford Sentinel ein Bild von dem Sheriffstern gefunden. Der musste wohl mal als Titelbild für irgendeine Story herhalten. Umso besser für uns, da das Foto auch eine gute Auflösung besitzt. Je mehr um so besser
Auch bezüglich der Citizens on Patrol Schriftzüge konnte uns unser Mann in Hanford helfen. Die Schrift hatte wohl tatsächlich die gleiche Farbe wie die des Sheriff Schriftzug, gold reflektierend. Was man auf besagtem Bild auch sehr gut erkennt ist das der Schriftzug ein Teil ist und nicht wie wir vorher annahmen aus einzeln geklebten Buchstaben besteht. Wir sind gespannt was unser Grafiker aus den neuen Vorlagen zaubert
Kommen wir aber nun zum neuen Part der uns einen riesigen Schritt weiterbringen wird!
Meine bessere Hälfte hatte letztes Jahr tatsächlich die junge Frau ausfindig machen können die den Wagen damals beim County ersteigert hat. Nach ein paar mal hin und her versprach Sie uns sich noch einmal mit den nötigen Infos zu melden. Jetzt war fast ein halbes Jahr Funkstille weswegen wir nicht mehr dran geglaubt hatten je noch eine Antwort zu bekommen. Nun, wir wurden eines besseren belehrt. Aus heiterem Himmel bekamen wir eine Antwort und was für eine!
Es hatte Sie wohl etwas Zeit gekostet die ganzen Infos aus Ihrem Archiv zusammenzutragen sowie die Bilder rauszukramen. Sie selbst hat den Wagen knapp 2 Jahre besessen und dann zum Verkauf angeboten. Der Wagen war bei Versteigerung durch das County noch mehr oder weniger vollständig ausgerüstet. Sie verkaufte den Wagen dann später und hier wird es interessant. Der Händler von dem wir den Wagen haben sagte uns ja der Wagen hätte einem Ex-Sträfling gehört. Nun, bei dem Punkt hat er sich scheinbar vertan. Laut der Infos die wir jetzt haben wurde der Wagen an einen Vollzugsbeamten verkauft, also das genaue Gegenteil eines Strafgefangenen Neben dem mehr oder weniger vollständigen Equipment hat Sie auch noch 2 Sätze Domes für den Wagen bekommen, einmal die blau/roten von dem Verkaufsbild und dann noch den Satz in Orange
Dieser hat den Wagen als Daily Driver genutzt, hat allerdings darauf bestanden das der Wagen vorher komplett abgerüstet wird was die Verkäuferin auch getan hat. Sein Plan war wohl den Wagen umzulackieren damit man nicht mehr sieht das der Wagen mal ein Streifenwagen war. Gott sei Dank ist es dazu nie gekommen! Den Wagen ist er ein bisschen gefahren und hat Ihn dann bei einem Händler für einen Pick-Up in Zahlung gegeben. Da den Wagen wohl niemand wollte ist der Wagen dann im Paket mit einigen anderen Autos versteigert worden wo er dann bei unserem Händler gelandet ist. Das gleiche Prinzip also wie in Deutschland wo in Zahlung genommene Autos schnell mal beim Fähnchenhändler landen
Jetzt kommt der bedauernswerte Teil
Ein gutes hat die Sache dann allerdings doch! Zum einen können wir genau den benötigten Käfig auch über einen Freund hier in Deutschland bekommen und zum anderen wissen wir jetzt das die Konsole vom County Shop angefertigt, ist also keine Fertigware. Noch besser: Die gute Frau hat noch die Baupläne und Maße der Konsole und Sie kann uns diese zuschicken so dass wir uns die Konsole nachbauen lassen können
Interessant sind die Bilder mit der Konsole drauf. So wie die Konsole aussieht kann da nie im Leben ein Computer dran gewesen sein. Da müssen wir noch einmal mit dem Commander Kontakt aufnehmen. Wie man sieht hockt die Konsole direkt auf dem Getriebetunnel. Die Spuren die ich für Teile der Konsole hielt gehören zu der Platte an der das ganze Elektrikgedönse hängt. Der Wagen hatte bei Verkauf wohl nur noch Sirene und Funkgerät in der Konsole verbaut.
Das Gun Rack muss definitiv mal drin gewesen sein. Man beachte die Spuren neben der "Elektrikplatte". Da bei anderen 93er Caprice des Kings County Sheriff das Gun Rack gesessen hat muss es bei uns auch dort gesessen haben. Heißt aber im Umkehrschluss auch das die Antenne die auf den Verkaufsfotos drauf sind noch die originalen sind. Dann bleibt aber wieder die Frage: Wofür war die Antenne gut? Zweites Funkgerät kann nach Aussage des Commanders und der Verkäuferin ausgeschlossen werden und der Laptop brauchte wohl eine andere Antenne. Mal wieder neue Fragen aber die kann uns aufgrund der neuen Erkenntnisse hoffentlich der Commander beantworten. Ich hoffe er hat sich einfach nur bei dem Auto vertan. Er selbst ist ja jahrelang einen 96er Caprice gefahren. Vielleicht erinnert er sich an die Ausstattung der 93er Caprice sobald er die Innenraumfotos sieht
Weiterhin sieht man auf den Fotos ganz gut das der Wagen eine Leselampe an der Konsole hatte und eine merkwürdige Leiste mit 4 Schaltern, wofür auch immer die gut war. Steuerung der elektrischen Anlagen? Wir wissens (noch) nicht
Die neuen Infos werden uns definitiv bei dem Projekt weiterhelfen
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Fri Jun 17 11:48:15 CEST 2016
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Dynamix
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Caprice, Sheriff
Hello Petrolheads,
lange war es relativ still um das Sheriff Auto aber heute gibt es Neuigkeiten und das nicht zu knapp
Dabei sind wir immer wieder über Bruchstücke gestoßen aus denen sich einige Details ableiten ließen. Nun, die Probe aufs Exempel folgt nun, denn wir haben es tatsächlich geschafft einen Kontakt zu einem Beamten des Kings County Sheriffs aufzunehmen der mehr als hilfsbereit ist und alles in seiner Macht stehende tun wir damit wir alle Infos zu dem Auto zusammenbekommen!
Fangen wir also von vorne an:
Eines schönen Tages vor ein paar Wochen hatte meine bessere Hälfte die Idee dem Sheriff persönlich eine E-Mail mit dem momentanen Stand der Arbeiten an dem Auto zu schicken. Wenn er schon nicht helfen konnte, so wollte Sie ihn doch trotzdem auf dem laufenden halten. Keinen Tag später hatte Sie eine Mail in Ihrem Postfach in dem sich der Commander des Sheriff bei Ihr vorstellte und Ihr sagte das er Ihr bei der Informationsbeschaffung helfen könne. Er restauriert selber gerade ein Auto, einen 63er Chevrolet Nova SS mit original California Black Plates und allem Bim und Bam. Zusätzlich hat der gute Mann in den 80ern 2 Jahre als Teil der US-Army in Süddeutschland verbracht
Gute Voraussetzungen für den bevorstehenden Informationsaustausch
Gerade im Moment herrschen dort Temepraturen von gut 38°, dass ist selbst für Kalifornien ziemlich warm
Das Auto wurde laut seinen Unterlagen am 18.6.1993 bei Folsom Lake Ford (WTF?!) bestellt und zu einem Preis von 16013,23$ angeschafft. Er gab uns dann zum Abgleich noch schnell die letzten 6 Ziffern der Fahrgestellnummer mit und hier fingen wir schlagartig an stutzig zu werden. Die Fahrgestellnummer wollte auf den ersten Blick so gar nicht zu unserer passen
Wir fingen sofort an unsere Unterlagen zu durchwühlen um den Fehler zu finden. Wir kramten noch einmal das alte Auktionsinserat heraus auf dem die Unit Number auf der Scheibe zu sehen war. In dem Moment überkamen uns erste Zweifel ob das auf der Scheibe tatsächlich eine 52765 war oder doch eine andere Zahl. Wir leiteten Ihm die VIN sowie das Inserat weiter. Kurz danach erhielten wir wieder eine Mail mit der Antwort. Er sagte er hätte nochmal mit dem County Fleet Shop gesprochen und anhand der VIN hätten Sie die richtige Unit Number gefunden. Diese lautete nicht 52765 sondern 52763! Scheinbar war da jemand beim aufmalen der 5 etwas schlampig gewesen. So ziemlich jeder der das Foto gesehen hatte hielt es für eine 5
Kurz darauf bekamen wir auch schon ein paar Seiten der originalen Service Records. In den Service Records wird für gewöhnlich jeder Service und jede noch so kleine Reparatur festgehalten. Wir erhielten 8 Seiten welche die ersten 3 Jahre der Laufzeit dokumentieren. Wir hoffen das er noch mehr davon auftreiben kann. Wie schon Einheit 52765 so wurde auch Einheit 52763 bei Folsom Lake Ford gekauft. Das Kaufdatum war in unserem Falle der 12.06.1993 und der Preis für das Auto lag bei 15883,46$. Jetzt wissen wir also WO das Auto gekauft wurde und vor allem WIE VIEL es gekostet hat. Kann auch nicht jeder Gebrauchtwageneigner von seinem Auto behaupten
Interessant ist auch das in den Service Records vermerkt ist welches Nummernschild der Wagen hatte! Der Wagen trug das Kennzeichen E295320 . Das E steht als Platzhalter für das "Excempt" Zeichen welches Behördenfahrzeuge kennzeichnet. Laut der Service Records hatte der Wagen wohl eine "Lebenserwartung" von 24 Monaten. Heißt: Man plante ursprünglich den Wagen nach 2 Jahren außer Dienst zu stellen, was eigentlich eine übliche Dienstzeit für ein Polizeiauto ist.
Ansonsten lesen sich die Service Records eher unspektakulär. Hier steht wie gesagt lediglich drin wann der Wagen geserviced und wann etwas ausgetauscht wurde. In den ersten 3 Jahren ist da nicht viel angefallen. Jährlich einen Service, hier mal ein paar Reifen (da ist wohl mal ein Reifen geplatzt), da mal ein neuer Kühler incl. Kühlmittel, dort mal ein 2$ Teil an der Klima repariert. An dem Differential wurde mal das Öl getauscht da hier aufgrund eines fehlenden Stopfens Wasser ins Öl eingedrungen ist. Bei der Gelegenheit hatte man gleich eine neue Dichtung eingesetzt. Weiterhin hatte man mal die Zündung, den Anlasser, die Batterie, diverse Filter, Bremsleitungen sowie die Radlager an der Vorderachse (wird beim Austausch der Bremse beim Caprice eh jedes mal mit erneuert) erneuert. Nichts wildes oder spektakuläres soweit
Was an den Service Records soweit interessant ist das tatsächlich im kleinsten Detail drinsteht was gemacht wurde und was es das County gekostet hat. Ebenso ist der "finale" Meilenstand von der Ausmusterung in diesen Service Records vermerkt obwohl wir fürs erste nur die ersten 3 Jahre als Scan haben. Vermutlich hat das Computersystem das da eingefügt. Der Wagen ist also mit 150693 Meilen ausgemustert worden. Dies entspricht einer Laufleistung von 241109km. Damit wissen wir auch das der Wagen nach Ausmusterung keine 10.000 Meilen mehr bewegt worden ist. wir wissen das der Meilenzähler momentan bei 160.xxx Meilen steht. Ausgemustert wurde er 2008, macht also in satten 8 Jahren nach Ausmusterung im Schnitt gerade mal 1250 Meilen pro Jahr oder auch schlicht 2000 km. Mit den Unterlagen die wir bisher haben können wir die Servicegeschichte bis zum 26. August 2008 und bis zum Meilenstand von 40602 nachvollziehen. Wir sind gespannt ob er den Rest der Service Records auch noch findet. Er versprach uns ein Paket mit Unterlagen fertig zu machen, hoffentlich ist da viel neues dabei
Machen wir an dieser Stelle weiter mit der Geschichte:
Laut unserem "Informanten" ist auch dieser Wagen als "Beat Unit" gelaufen. Das belegt auch das der Wagen im Dienst relativ viel gelaufen ist und danach als C.O.P. Unit nur noch sehr wenig und bei seinen zivilen Besitzern noch weniger. Nichtsdestotrotz ist es geradezu unfassbar wie gut der Wagen dafür noch ist. Allerdings erklärt das auch die reichlich vorhandenen Gebrauchsspuren im Innenraum. Eigentlich sollten wir uns wundern das der Innenraum noch vorhanden ist
An dieser Stelle machen wir für heute erst einmal Schluss, es wird definitiv noch ein oder zwei Nachfolgeartikel geben, Ihr dürft also gespannt sein |
Mon May 23 19:13:50 CEST 2016
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Dynamix
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Caprice, Sheriff
Hello Petrolheads,
heute mal ein kleiner Quicke zu dem was wir noch so am Cop Car gemacht haben. Beim letzten mal haben wir ja die Spuren der Decals nachgemalt, dieses mal war der Balken dran!
Wir hatten ja schon vor Wochen alle fehlenden Einzelteile besorgt wie die Hauben und den ganzen anderen Krims Krams. Jetzt sollte der Tag gekommen sein an dem wir den Balken umzubauen. Vor dem Umbau mussten wir aber erstmal das Auto holen, schließlich sollte die Anprobe ja noch vor Ort stattfinden. Außerdem lagen die Teile des Balkens IM Auto
An dieser Stelle wurde meine bessere Hälfte genötigt den Wagen ganz allein zur Werkstatt zu bringen
Kommen wir damit also zurück zum Balken:
Die Domes waren wie gesagt brandneu, hier bestand also kein Handlungsbedarf
Als ich mit der Grundreinigung durch war machte ich mich daran die Alley Light Inserts in den Balken einzusetzen. Die Endcaps sind von innen mit den Domes verklebt und verschraubt, so mussten zumindest die Schrauben gelöst werden bevor ich die Inserts einsetzen konnte.
Dies war allerdings nur eine Kleinigkeit deren einzige Schwierigkeit darin bestand die ziemlich fest reingedonnerten Schrauben vorsichtig genug zu lösen. Das Plastik ist leider sehr spannungsempfindlich und reißt gerne wenn man damit grob umgeht. Bei der Gelegenheit schnitt ich so gut wie möglich die Reste des Heißklebers weg mit dem die Domes aneinander befestigt wurden, anders hätte ich sonst die Inserts nicht sauber eingesetzt bekommen. Als dies erledigt war schraubte ich alles wieder zusammen. Sah fürs erste nicht schlecht aus, da hatte sich die Jagd nach den Inserts echt gelohnt
Weiter ging es mit der Montage. Testweise montierten wir die fertigen Domes auf dem Balken. Glücklicherweise waren bei den Domes auch nagelneue Schrauben und Plaketten dabei. Die wurden dann natürlich gleich mit montiert
Jetzt galt es die geliehenen Lightbarfüße zu montieren. Die Füße hatten auch ein wenig Liebe nötig, so schnappte ich mir eine Drahtbürste und fing an die rostigen Stellen mit selbiger zu bearbeiten. Die großen 6 Kantstücke die in den Balken eingeschoben werden waren dabei am dreckigsten. Mit Hilfe der Bürste des Drahtes bekam ich zumindest den gröbsten Rost von den Dingern runter. Der Teil der an die 6 Kantstücke montiert wird hatte auch etwas Rostfraß den ich so gut es ging beseitigte. Ist nicht perfekt geworden, aber immerhin eine deutliche Verbesserung zu vorher.
Nach der Säuberungsaktion ging es an die Montage. Wir schmierten diverse Teile der Halterung großzügig mit Fett ein um weiterer Korrosion vorzubeugen. Weiterhin sollen sich die Halter ja im montierten Zustand bewegen lassen, da kann etwas Fett nicht schaden
Jetzt war der Moment gekommen an dem wir den Balken erstmals auf das Auto setzten. Dabei stellten wir leider fest das die Füße nicht wirklich passten, allerdings war es für die erste Anprobe ok. Die endgültige Montage kommt eh erst zu einem anderen Zeitpunkt
Das Ergebnis seht ihr hier:
Sieht gut aus, oder?
Auf den Bildern sieht man jetzt quasi wieder den Zustand des Wagens zur Zeit der Ausmusterung: Keine Decals, dafür Pushbar, Lightbar und Spotlights. Sieht jetzt schon ziemlich gut aus. Wenn alles so klappt wie wir uns das vorstellen kommen in den nächsten Wochen noch ein paar weitere Überraschungen auf euch zu aber das kommt in einem anderen Artikel
Was gibt es sonst so neues? Nun, irgendwann ist uns mal aufgefallen das ein paar der charakteristischen grünen Kühlschläuche fehlen. Da diese elemtarer Bestandteil eines Police Package Caprice sind und es ohne auch irgendwie blöd aussieht hat sich meine bessere Hälfte nicht lumpen lassen, eine riesenmenge Taler zusammengekratzt und 2 von 3 fehlenden Kühlerschläuchen besorgt. Diese kommen hoffentlich im Laufe der nächsten Tage an. Ansonsten war es das fürs erste
Bis dahin müsst Ihr euch leider mit dem Video und den Bildern begnügen |
Sun Feb 21 16:27:46 CET 2016
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Dynamix
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Caprice, Sheriff
Hello Petrolheads,
nach monatelanger Detektivarbeit gibts es dieses mal endlich etwas "handfestes" zu berichten
Gestern war es endlich soweit und wir konnten uns die Schriftzüge des Wagens einmal genauer ansehen. Ziel war es die Spuren der alten Decals soweit wie möglich sichtbar zu machen um eine Basis für die Reproduktion selbiger zu haben. Erste Amtshandlung war allerdings erstmal das aufpumpen der Reifen! Die lange Standzeit hatte leichte Plattfüße zur Folge und so pumpten wir die Reifen erstmal auf. 2 der Reifen hielten Ihren Druck sogar sehr gut, allerdings hatte einer der Reifen einen unnatürlich niedrigen Luftdruck. Der Grund dafür war schnell gefunden: Mal wieder eine Schraube. Ärgerlich, aber mit wenig Aufwand reparabel! Nach dem aufpumpen der Reifen gingen wir die Stellen an an welchen vorher die Decals waren. Dies war gar nicht mal so einfach, da man die Ränder nur in einem bestimmten Winkel und auch nur in natürlichem Licht sehen konnte. Meine bessere Hälfte fing mit dem Sheriff Schriftzug auf der Beifahrertür an während ich mit der Hilfe unseres Spezls die Ränder des Citizen on Patrol Schriftzugs auf dem hinteren Kotflügel abklebte. Nach dem abkleben fing ich an mit einem Stift soweit wie möglich die einzelnen Buchstaben nachzuzeichnen. Die ganze Aktion dauerte auch ziemlich lange weswegen man mir schon nachsagte ich wäre in einer Art "Buchstabenwahn" verfallen
Während ich also im Rausch der Buchstaben gefangen war und meine bessere Hälfte den Sheriff Schriftzug nachmalte kümmerte sich unser Spezl um die Neuverkabelung des Touchmasters. Die Kabel hatte man leider ziemlich knapp abgeschnitten weswegen diese erneuert werden mussten. Dies war aber kein großes Problem für jemanden der sich mit Elektrik auskennt
Danach fingen wir an die beiden Antennen zu montieren. Während meine bessere Hälfte sich die 18 Zoll Antenne auf dem Kofferraum vornahm machte ich mit der 6 Zoll Antenne auf dem Dach weiter. Da wir weder Löcher bohren, noch neue Socken montieren musste war dies eine ziemlich einfache Angelegenheit. Einfach draufschrauben und fertig
Danach fingen wir an die ganzen Spuren und Buchstaben auszumessen um eine Basis zu haben mit dessen Hilfe ein Grafiker die Decals nachfertigen kann. Leider war der Tag danach auch schon rum.
Als nächstes werden wir wohl mal schauen ob wir den Rest der Decals bei besseren Lichtverhältnissen nicht doch irgendwie sichtbar bekommen. Ansonsten muss ein Grafiker mit dem leben was wir haben. Mal schauen was sich daraus machen lässt
Greetings, Dynamix & Miep |
Wed Jan 20 20:30:55 CET 2016
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Dynamix
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9C1, Caprice, Chevrolet, Sheriff
Hello Petrolheads,
mittlerweile sind wieder ein paar Wochen seit dem letzten Artikel vergangen. Dies lag zum Großteil daran das es nichts wirklich weltbewegendes gab. Wir sind momentan dabei weitere Teile des Equipments zusammenzutragen. Bisher fehlten uns noch die passenden Domes für den Lichtbalken. Mittlerweile ist dieser Part von der Liste gestrichen. Die Domes sind mittlerweile in Deutschland angekommen und brandneu. Wird sich sehr gut auf dem Balken machen
Was uns noch fehlt sind die orangenen Einsätze für die Seiten. Leider hatten wir immer noch keinen Erfolg trotz das wir unzählige Händler angeschrieben haben. Leider kommen wir für die Inserts fast 3 Jahre zu spät da Federal Signal die Produktion von Teilen für den alten Aerodynic 2013 eingestellt hat. Leider hat eine direkte Anfrage bei Federal Signal auch nichts ergeben. Wir hatten gehofft das die vielleicht noch irgendwo was auf Lager liegen haben. Meine letzte Hoffnung ruht momentan auf einem Händler ganz bei mir in der Nähe der neben deutschen Sondersignalanlagen wohl auch Teile von Federal Signal im Programm hat bzw. besorgen kann. Vielleicht kann er über diverse Kontakte noch was reißen.
Ansonsten bleibt nur hoffen und weitersuchen. Mit etwas Glück taucht mal jemand auf der sowas auf eBay anbietet. Damit wären wir auch schon beim nächsten Stichwort! Aus der Bucht haben wir nämlich auch das nächste Teil, den Lightbar/Sirenen Controller aka "Touchmaster".
Touchmaster
Der kleine schwarze Kasten mit den vielen Schaltern und Tasten hat einiges auf dem Kasten
Wie schon erwähnt kann der Touchmaster nicht nur Lärm machen, sondern auch gleichzeitig die Sirene steuern. Auf den Bildern kann man die ganzen Schalter und Tasten gut erkennen. Der große Schieberegler links unten steuert die Drehspiegel der Sirene. Diese lassen sich in 3 Stufen regulieren. Je weiter rechts der Regler, desto schneller rotieren die Drehspiegel. Darüber befinden sich die Kontrollleuchten für Balken und Sirene. Der Schalter links daneben ermöglicht es die Sirene manuell zu übertönen und ein Geräusch zu erzeugen das wie eine Hupe klingen soll. Habt Ihr bestimmt schon mal irgendwo gehört. Der Schalter rechts von den Kontrolleuchten aktiviert die Zusatzfunktionen der Sirene. Dieser Schalter wird mit der Hupe gekoppelt. Je nach Schalterstellung wird dann die "Yelp" Funktion der Sirene aktiviert oder aber eine bestimmte Tonfolge aktiviert. Dies ist mit der Hupe gekoppelt, bedeutet also das diese Funktionen dann nur aktiv sind wenn der Schalter aktiviert und die Hupe benutzt wird.
Der rote Kippschalter steuert die Sirene. Man kann die Sirene entweder auf das klassische "Wail" schalten oder auf "Hi-Lo", dass klingt dann so ähnlich wie eine deutsche Sirene. In unserem Falle ist das Ganze allerdings etwas anders. Bei meinen Recherchen zur Sirene ist mir aufgefallen das unser Exemplar gar keine Hi-Lo Funktion hat wie die Exemplare die ich sonst so im Netz gefunden habe. Stattdessen ist der Schalter doppelt mit "Wail" beschriftet was für sich genommen erstmal merkwürdig sinnlos erscheint. Etwas Fragerei brachte allerdings Klarheit. Wie bereits im Lightbar Artikel angedeutet hat Kalifornien einige Besonderheiten wie das "Steady Burn" bei den Lightbars. Scheinbar hat Kalifornien eine weitere Besonderheit im Bezug auf die Sirene. Soweit ich das verstanden habe ist der Hi-Lo Ton (ähnliche Tonfolge wie deutsche Polizeisirenen) in Kalifornien "verboten" da die CHP wohl irgendwann mal in den 70ern dank einer Studie festgestellt hat das dieser Ton im Vergleich zum "Wail" und "Yelp" kaum wahrgenommen wird. Da unsere Sirene passenderweise aus Kalifornien (ohne es zu wissen) kam haben wir nicht nur aus Zufall den perfekten Balken, sondern auch noch die perfekte Sirene gekauft. Manchmal hat man einfach mehr Glück als Verstand
Die Schalter in der rechten oberen Ecke steuern die Zusatzfunktionen der Lightbar wie die Alley Lights und Takedown Lights, soweit diese natürlich vorhanden sind. Die Taste ganz rechts kann für verschiedene Funktionen genutzt werden. Man kann dort beispielsweise ein Shotgunrack anschließen und mit der Taste dann das elektrisch gesteuerte Schloss öffnen.
Rechts unten sind dann die Tasten mit denen man unter anderem auch die Gegensprechanlage bedienen kann. Der Sirenenlautsprecher kann nämlich auch als eine Art Megaphon verwendet werden was für sich genommen schon eine ziemlich coole Funktion ist
Weiterhin haben wir endlich die fehlenden Antennen besorgen können. Glücklicherweise wurden auf eBay gerade passend welche angeboten. Auf das Dach kommt eine kurze 3" Antenne und auf den Kofferraumdeckel kommt eine 18" Antenne. Beide Antennen kommen von Antenex deren Antennen weit verbreitet waren.
Wir haben auch endlich das fehlende Fuse Box Cover (Abdeckung Sicherungskasten) in der passenden Farbe ergattert
Für alle anderen die es noch nicht gesehen haben:
Funkgeräte
Wir haben mittlerweile herausgefunden welche Autofunkgeräte beim Department verwendet wurden. Da man nur 2 Typen in rauhen Mengen versteigert hat ist die Auswahl relativ klein
Zurück zum Thema! Neben dem Funkgerät suchen wir noch das richtige Gun Rack. Dachten wir ja erst das der Wagen einen Laptop hatte, so fanden wir später heraus das der Wagen einen Schrotflintenhalter hatte. Mittlerweile weiß ich welcher Typ Halter verwendet worden sein muss. Da auch hier bei den Versteigerungen wenig Auswahl war (es wurde genau 1 Typ Halter versteigert
An dieser Stelle mal eine kurze Auflistung was wir schon alles haben und was wir noch brauchen:
Technik & Optik:
Neue Dämpfer: Sind besorgt, wartet noch auf Einbau! Neue Zündung: Ist besorgt, wartet noch auf Einbau! Neue Bumpermoldings: Sind besorgt, warten noch auf Einbau! Neues Logo für den Kofferraum: Besorgt und eingebaut. Abdeckung Sicherungskasten: Besorgt. Dachhimmel: Kommt noch. Dashboard: Kommt auch irgendwann, solange muss es der Dashcarpet richten
Equipment:
Pushbar: Besorgt und montiert. Lightbar: Besorgt. Muss noch fertig umgebaut werden. Spotlights: Besorgt und montiert. Touchmaster Sirene: Ist besorgt, muss noch montiert werden. Konsole: Fehlt noch, da wir nicht wissen welche verbaut war. Funkgeräte: Muss noch besorgt werden. Antennen: Besorgt, aber noch nicht verbaut. Käfig: Ist vorgemerkt
Wir hoffen das wir dieses Jahr mit den Arbeiten am Auto richtig durchstarten können. Die Zulassung werden wir hoffentlich innerhalb der nächsten Wochen in Angriff nehmen können, dafür müssten wir nur mit der Zulassungsstelle klären ob der Wagen wirklich persönlich vorgeführt werden muss oder ob es ausreicht die Papiere der §21 Abnahme vorzulegen. In ersterem Falle müssten wir nämlich KZK besorgen und dafür müsste der Wagen technisch erstmal flott gemacht werden bevor wir damit mal eben 400km am Stück fahren.
Das wars fürs erste mit den Neuerungen
Greetings, Dynamix & Miep87 |
Mon Dec 07 09:33:07 CET 2015
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Spiralschlauch51599
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9C1, Caprice, Chevrolet, IV, Sheriff
Hello Sheriff Fans,
nachdem wir ja bereits schon einiges über die Vergangenheit unseres alten Sheriffs herausgefunden haben wollten wir natürlich an der Stelle nicht aufhören
Dort hat die Verwaltung von Kings County tonnenweise altes Equipment versteigert. Darunter waren nicht nur Autos und altes Polizeiequipment sondern auch kuriosere Sachen wie Boote, Büroausstattung, Serverschränke und und und. Uns interessiert aber natürlich nur das Polizeiequipment und auch hier wurden wir fündig. Fangen wir aber von vorne an.
Wie Ihr bereits wisst hatte der Wagen neben einer Lightbar auch so nette Sachen wie eine Pushbar, Spotlights und einen Kafig für den Innenraum. Bei der Ramme hatten wir bisher "nur" eine 99%ige Sicherheit und beim Käfig wussten wir nicht welcher genau verbaut war, bis jetzt!
Fangen wir mal bei Adam und Eva bzw. der Lightbar an. Auf den Bildern aus der Versteigerung konnte man die Lightbar ja schon wunderbar sehen. Wir sind über eine frühere Auktion gestoßen in der unter anderem auch eine Aerodynic Lightbar im Farbton Amber (orange) weggegangen ist. Das zeigt das es definitiv mehrere Autos gab die im Rahmen des C.O.P. Programms gelaufen sind und es bestätigt eigentlich nur noch einmal das der Typ Lightbar dort auch genutzt wurde.
http://www.publicsurplus.com/.../view?auc=246944
In der verlinkten Auktion sieht man das ganz gut. Erstaunlich ist auch das man neben dem Aerodynic und später der Code 3 MX7000 auch eine Vista Lightbar gefahren ist. Das ist das surfbrettähnliche Teil auf dem gelben Balken
Die nächste Überraschung kam als wir eine alte Auktion mit ausrangierten Konsolen gefunden hatten. Unser Auto hatte ja keine herkömmliche Konsole die zwischen den Sitzen saß, sondern eine die unterhalb des Armaturenbretts auf dem Mitteltunnel throhnte. Leider haben wir bisher nie gewusst wie das Ding wohl ausgesehen haben könnte, bis jetzt! Im verlinkten Inserat sieht man auf dem Haufen 08/15 Konsolen dieses zahnförmige Blech. Die Abdrücke passen relativ gut zu den Schatten auf der Gummifußmatte. Das könnten tatsächlich die Reste der passenden Konsole gewesen sein! Jetzt haben wir zumindest eine Idee davon wie das ausgesehen haben könnte und wonach wir Ausschau halten müssen.
http://www.publicsurplus.com/.../view?auc=246946
Weiterhin haben wir ja wirklich lange bezüglich der Pushbar gerätselt. Am Ende kamen wir zu dem Schluss das es sich dabei eigentlich nur um eine Pushbar der Marke Setina gehandelt haben kann. Dreimal dürft Ihr raten über welche Art Auktion wir dabei gestolpert sind
http://www.publicsurplus.com/.../view?auc=213473
Hier sieht man das wir mit unserem Tipp goldrichtig lagen. Es war definitiv eine Setina Ramme und sogar die welche bereits am Auto verbaut ist
Das nächste große Fragezeichen war der verbaute Käfig. Wir wussten anhand der Spuren das auch der Käfig von Setina kommen musste, leider gab es den in verschiedenen Ausführungen, man denke nur an die Taxiausführung mit dem Schubfenster etc. pp. Auch hier sind wir über eine alte Auktion gestolpert in der massenweise passende Käfige versteigert wurden und augenscheinlich hatte man das Modell mit der durchgehenden Plexischeibe bevorzugt. Da hatten wir mit der Version mit dem Gitterfenster wohl daneben gelegen. Glück im Unglück: Unser Spezl hat genau noch ein Exemplar davon rumliegen welches er uns zu einem fairen Preis überlassen würde. Der wird auf jeden Fall reserviert
http://www.publicsurplus.com/.../view?auc=207197
Eine kleine Überraschung war die nächste Auktion. Wir stolperten über ein paar Auktionen in denen weitere 93er Caprice versteigert wurden. Im Haushaltsplan von 2005 waren nur 3 Fahrzeuge gelistet. Scheinbar gab es aber mehr als diese 3, da laut Auktionsseite schon vor 2005 ein paar davon versteigert wurde. Hier haben wir eine Auktion von 2006 wo ein Schwesterauto unseres Caprice weggegangen ist. Man erkennt am Heck wunderbar die Stellen wo mal der Citizens on Patrol Aufkleber war
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Wir unterhielten uns gute 20 Minuten mit Ihr bevor wir mit der Montage begannen. Bei der Montage stellte ich leider fest das unter dem Auto plötzlich irgendetwas begann langsam aber stetig vor sich hinzutropfen. Ein Leck? Das hatte uns gerade noch gefehlt 
) und versuchten die Quelle ausfindig zu machen. Wir dachten erst an die Schlauchschelle an der Wasserpumpe, weshalb wir die Schelle fester anzogen. Leider brachte das überhaupt nichts. Ein paar Anrufe und Tipps später prüften wir dann die Wasserpumpe. Wenn diese untenrum nass ist dann hat sich die interne Pumpendichtung verabschiedet. Ein kurzer Griff und eine klatschnasse Hand später hatten wir Gewissheit. Die Wasserpumpe war definitiv undicht!
Ich habe lediglich die Stellen übernommen an denen eine zweite Hand oder einfach nur rohe Gewalt von Nöten war 



Überzeugt euch selbst

Sun Jun 25 20:25:18 CEST 2017 |
Dynamix
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Caprice, Sheriff
Ende April stand mal wieder ein Youngsters Treffen am Ring an. Nach der Inkontinenz der Wasserpumpe, waren wir uns etwas unsicher ob wir den Sheriff noch rechtzeitig zum Treffen fit bekommen. Wie man im letzten Artikel lesen konnte, haben wir das aber noch rechtzeitig hinbekommen.
So prüften wir vor dem Ring noch einmal das Auto durch. Kühlmittelstand ok? Was sagt das Öl? Der Kühlmittelstand war ok, Öl könnte mal ein halber Liter rein. So füllte meine bessere Hälfte das Öl nach. Am nächsten morgen, dem Tag der Anreise fuhren wir mit dem Wagen zur Arbeit. Der Wagen zeigte keine Auffälligkeiten und die knapp 40 Kilometer Fahrt dürften dem Wagen ganz gut getan haben. Während der Mittagspause schauten wir noch einmal nach dem Wagen und plötzlich fanden wir eine kleine Lache unterm Auto! Schon wieder Kühlmittel? Eine kurze Probe ergab: Öl!
Es kann doch nicht sein das der Wagen jetzt auch noch massenweise Öl verliert. Also schnell die Haube auf und das Leck lokalisieren. Am Block konnten wir aber keine verdächtige Stelle finden bis mein Blick auf den Peilstab fiel. Im Umkreis von 30 cm um den Peilstab herum klebte überall Öl. Ich drückte gegen den Peilstab und hatte den Fehler damit gefunden. Der Peilstab war nicht richtig eingerastet und so hat der Motor das Öl über die Peilstaböffnung nach draußen gedrückt
Also erstmal die Sauerei innen und außen wegmachen. Danach den halben Liter Öl nachfüllen den der Wagen im Motorraum verteilt hat. Zum Glück doch nur falscher Alarm!
Über den Tag verteilt musste meine bessere Hälfte den neugierigen Kollegen immer wieder erklären was das für ein Auto war und auch in meiner Abteilung wurde ich auf den Wagen angesprochen. Wie die bloß darauf kamen das ich bekloppt genug bin sowas zu fahren?!
Am späten Nachmittag wollten nick_rs und Stani vorbeikommen um im Convoi zum Ring zu fahren. Das klappte aber eher mäßig gut
Nick verfuhr sich erst einmal ein wenig in der Stadt da er vorher noch tanken musste und Stani ging Ihm bei der Aktion irgendwie verloren. Nick hat es dann schlussendlich doch irgendwie geschafft, dafür war Stani mittlerweile verschollen weil er die Einfahrt zu unserem Parkplatz verpasst hat 
So fuhren wir dann mit Nick zusammen los, Stani wuselte irgendwo mit mehreren km Abstand hinter uns her und nach einer guten Stunde Fahrt waren wir auch schon da. Unsere Pension war dieses mal in Schlagweite zum Ringparkplatz. Die Zimmer waren mehr als ausreichend und auch preislich gab es nichts zu meckern. Da hatte Telsch wirklich eine gute Pension gefunden! Auch die Parkplatzsituation war entgegen unserer Erwartungen erfreulich unkritisch. Wir bezogen erst einmal unser Zimmer und begutachteten danach den Gemeinschaftsraum. Für unsere Zwecke ganz gut! Wir genehmigten uns zur Feier des Tages das erste Bier und genossen die Ruhe der Eifel. Nachdem Flo vom einkaufen zurück war fuhren Shibi, Flo, Robb und ich kurz hoch zur T13 um uns die letzten Tourifahrten anzusehen. Die Jungs haben echt einen an der Klatsche wenn man so sieht wie die da zum Teil fahren
Danach war es Zeit fürs Abendessen. Wir hatten entschieden das wir es am ersten Abend erst einmal gemütlich angehen lassen wollen. Auf deutsch bedeutet dies: Wir grillen
Es brauchte dann auch nur ein halbes Dutzend Youngsters um den verdammten Gasgrill endlich anzukriegen. Dadurch verzögerte sich das Abendessen natürlich. Nach reichlich Speis und Trank ging es dann ins Bett, schließlich sollte der nächste Tag noch ganz lustig werden!
Am nächsten Morgen ging es erstmal für die meisten ab zum Frühstück. Das Frühstück in der Pension war wirklich reichhaltig und die gute Frau welcher die Pension gehörte kümmerte sich wirklich rührig um uns
Nach dem Frühstück machten sich Halbes_Hähnchen und ich auf um eine kurze Runde im Cop Car zu drehen. Leider fiel die Runde relativ kurz aus da nach nicht mal 10 Minuten meine bessere Hälfte anrief und fragte wo zum Teufel ich mit dem Auto hingefahren bin, schließlich wollte Sie mit Nick gleich einkaufen gehen. Selbst Schuld mein Schatz wenn du nie an dein Handy gehst
So drehten wir wieder um und fuhren zur Pension zurück. Ich denke Hähnchen hat die Fahrt trotz der kurzen Dauer genossen
So ging es danach für die üblichen Verdächtigen ab zum Einkaufen. Blöderweise wurde ich zur Strafe dazu verdonnert mitzukommen und so pflanzten sich Stani und ich auf die durchaus bequeme Rückbank. Zumindest war es schön mal nicht selbst fahren zu müssen und sich einfach mal chauffieren zu lassen
Der Rest vertrieb sich die Zeit am Ring während wir einkaufen gingen. Nick und meine bessere Hälfte waren für Nahrung zuständig während ich und Stani uns um die wirklich wichtigen Dinge kümmerten: Hopfenkaltschale und diverse andere überlebenswichtige Flüssigkeiten auf Alkoholbasis! Nach einer guten halben Stunde und viel Schlepperei standen mal eben 100€ auf dem Kassenzettel. Die Kassiererin muss gedacht haben das Sie zwei Hobbyalkoholiker vor sich hätte
Wobei, wir sind hier schließlich in der Eifel und hier ist alles sehr dörflich. Ich denke Sie ist schlimmeres gewohnt, gerade wenn der 1. Mai vor der Tür steht 
Auf dem Parkplatz schmissen wir dann das ganze Zeug ins Auto. So ein riesiger Kofferraum hat schon seine Vorteile! Mehrere Kästen Bier, gut 2 Dutzend 1,5L PET Flaschen sowie die Essenseinkäufe für gut 20 Mann passten problemlos in den Wagen und das trotz des ganzen Gerümpels der schon im Kofferraum lag.
Nach dem Einkauf ging es so langsam an das Highlight des Tages: Die erste automobile Schnitzeljagd in der Youngsters Geschichte. Nick und meine bessere Hälfte bereiteten noch ein paar Dinge vor. Die Teamaufteilung war klar. Geplant war das mein Team, bestehend aus Tobi, Tobi, Tobi und mir (passenderweise Team Tobi genannt), im Cop Car an der Schnitzeljagd teilnehmen sollten. Blöderweise kam ein Teilnehmer mit dem fest geplant wurde erst später, also wurde ein Tobi aus dem Team entfernt und durch unseren Neuzugang (Telschis Kumpel) ersetzt.
So bekamen wir gegen Mittag alle ein Briefing und schon ging es los. Die Schnitzeljagd führte uns zu einigen prominenten Punkten rund um den Ring. Dabei standen Orte wie Adenau, die Hohe Acht und einige kleinere Orte auf der Roadmap. Wieder erwarten waren wir am Ende sogar die ersten, leider haben wir nach Punkten knapp verloren. Naja, wenigstens war Team Tobi im vermeintlich langsamsten Auto am schnellsten
Am Abend ging es dann wie schon vor 3 Jahren in die Pistenklause. Lustigerweise hatten wir wieder den gleichen Tisch bekommen, nur das dieser dank des Zuwachses in der Gruppe deutlich länger war als das letzte mal. Der Laden war wie immer rappelvoll, aber ich denke das gehört irgendwie zum Charme des Ganzen. Danach war wieder das übliche angesagt: Saufen!
Am nächsten morgen ging es dann relativ entspannt zu. Ein paar sammelten sich bei den Autos um zu fachsimpeln, ein paar der anderen waren schon beim Ring. So nach und nach fuhren alle zum Ring. Nach der Schnitzeljagd war an diesem Tag Entspannung angesagt! Wir hatten extra unsere Campingstühle mitgenommen, was aufgrund der vielen Sperrungen auf dem Ring nicht die dümmste Idee war. So ließ es sich zumindest aushalten. Das Wetter war uns mal wieder wohl gesonnen und so gingen einige nach diesem Tag nicht nur mit allerlei Eindrücken sondern auch mit einem leichten Sonnenbrand zurück in die Pension
Während des Tages standen mal wieder ein paar Probefahrten an. Telschi ließ mich mal seinen MX-5 Anniversary fahren. Macht immer wieder Spaß
Nach der Probefahrt versuchte sich dann die Gruppe daran den 1. Preis der Schnitzeljagd zu dezimieren. Die Gewinner bekamen einen riesigen Fresskorb der locker für ein ganzes Dutzend gereicht hätte. Neben den Chips und anderem höchst gesundem Kram mussten unter anderem auch die Schaumwaffeln dran glauben. So ein paar mit Schokolade überzogene Schaumwaffeln kommen echt gut wenn die Dinger den halben Tag lang in der Sonne gelegen haben
Gegen Nachmittag checkte ich noch einmal alle Flüssigkeiten am Sheriff und nutzte die Zeit um mich mal ein wenig mit der Technik vertraut zu machen. Die Wassertemperaturanzeige funktioniert nicht und nachdem ich endlich herausgefunden habe WO der Sensor für die Anzeige sitzt wusste ich auch warum. Von den 2 Kabeln die in den Stecker gehen hing einer unmotiviert neben dem Krümmer herum, während der andere nur noch an ein paar wenigen Adern im Stecker hing. Da hat wohl mal jemand richtig gepfuscht. Muss ich wohl mal irgendwann lernen zu löten, aber erst einmal brauche ich für das Ganze wohl einen neuen Stecker. Mit Glück tut es der Sensor noch und ich kann mir den Austausch sparen. Die Position direkt unter dem Krümmer auf der Fahrerseite ist auch wirklich etwas unglücklich gewählt, aber so kommen vermutlich die präzisesten Werte bei der Messung heraus. Naja, ich denke wenn ich den Luftfilter incl. dem daran hängenden Geraffel abbaue komme ich gut an die Kabel heran.
Danach schlenderte ich eine Runde über den Parkplatz und warf dabei mal einen Blick in Joshs Benz. Irgendwie hatte ich mir den Wagen während der letzten Ringtreffen nie wirklich angesehen. Josh bekam das natürlich mit uns so zeigte er mir den Wagen. So nahm ich dann auch mal auf dem Fahrersitz Platz und schaute mich ein wenig um. Dann drückte mir Josh den Zündschlüssel in die Hand. Probefahrt! Das ließ ich mir nicht zweimal sagen
So machten wir bei herrlichem Wetter eine etwas längere Tour durch die Eifel. Während der Fahrt haben wir viel geredet und gefachsimpelt. Als wir zurück kamen war die Strecke wieder offen und meine bessere Hälfte war wild entschlossen zu fahren. Jetzt oder nie! Also schwangen wir (neben uns beiden saßen noch Josh und Telsch im Auto) uns ins Auto und fuhren auf die Strecke. Es war eine lustige Runde, wir waren zwar bei weitem die langsamsten aber dafür hatten wir wohl den meisten Spaß 
Nach der Runde winkte mich Joseph zu sich heran. Er hatte sich den ganzen Tag ziemlich rar gemacht und jetzt sollte ich auch herausfinden warum. Er war den ganzen Tag damit beschäftigt die Leute in seinem gemieteten F-Type durch die Gegend zu fahren
Jetzt war ich an der Reihe und so ließ ich mich in den flachen Roadster fallen. Ich war schon gespannt, habe ich doch vorher nie in einem Jaguar Roadster (meine Erfahrungen mit Jaguar beschränken sich auf einen S-Type 4.0) gesessen. So gestaltete sich die Fahrt auch ganz lustig, die Jungs aus dem Dorf die gerade dabei waren sich in den Mai zu bechern haben sich wie Bolle gefreut, dass Joseph an diesem Tag zum gefühlt 1000. Mal mal mit offenen Auspuffklappen an Ihnen vorbeigefahren ist
Der Wagen zieht schon ordentlich durch und wenn die Auspuffklappen mal auf "Feuer frei" stehen klingt der Wagen durchaus wie ein alter Sportwagen aus den 60ern. Mehr Klang kann man aus einem 6-Ender wohl nicht rausholen.
Nach der Fahrt war der Parkplatz plötzlich leer. Anscheinend haben wir irgendwie die Zeit vergessen und die anderen waren schon mal zur Pension gefahren, schließlich hatten wir einen Tisch in einem Restaurant bestellt. So fuhren wir dann auch ohne Umweg zur Pension. Dort verteilten wir uns auf die Autos und fuhren zum Restaurant. Auf dem Weg zum Restaurant hatte dann meine bessere Hälfte die Ehre im Jag mitzufahren. Ihr schien es ebenso gefallen zu haben
Im Restaurant war dann Schnitzelzeit angesagt. Auch hier wurde der Tisch wieder gut voll, weshalb wir die Pommes einfach in großen Bottichen bekamen an denen wir uns selbst bedienen konnten 
Nach dem Abendessen ging es wieder zurück in die Pension. Dort wurde dann wieder dem Alkohol gefröhnt. Es war auffällig das dabei deutlich weniger konsumiert wurde wie noch vor ein paar Jahren. Jaja, das Alter macht sich so langsam bemerkbar
Damit war das Ringtreffen auch schon so gut wie zu Ende. Am Abreisetag öffnete der Himmel alle schleusen. Es regnete wie aus Eimern! Tja, das berühmte Eifelwetter.......
Wir frühstückten alle noch einmal, packten unsere Sachen und gaben die Schlüssel ab. Es folgte die große Verabschiedungsrunde. In der Zwischenzeit wollte ich noch einmal die Flüssigkeiten checken und ausgerechnet in dem Moment riss der Seilzug von der Haubenentriegelung
Super Timing! Für einmal aufmachen reichte es noch, aber so schnell sollte ich die Haube danach nicht mehr aufbekommen aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Da meine bessere Hälfte bei dem Regen keinen Bock auf fahren hatte blieb der Rückweg an mir hängen. Gut, gibt schlimmeres
Blöd das ausgerechent in diesem Moment die Sitzverstellung streikte. Da meine bessere Hälfte noch viel weiter vorne sitzt als ich hing ich jetzt leicht hinterm Lenkrad eingeklemmt. Zum Glück fing sich die Verstellung auf halbem Weg wieder. So konnte ich irgendwann doch wieder menschenwürdig sitzen
Damit war das erste Ringwochenende in 2017 auch schon wieder vorbei. Es hat eine menge Spaß gemacht und die Schnitzeljagd war wirklich mal was neues 