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05.04.2021 19:32    |    Dynamix    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Bike

Die Umsetzung

 

Jetzt wo feststand was alles gemacht werden soll geht es so langsam an die Umsetzung. Einige werden sich nach den letzten Artikeln wohl gedacht haben: Spinnt der jetzt völlig? So viel Geld in ein Fahrrad versenken? Einige (incl. meiner Frau) werden sich jetzt die Frage stellen, ob es sich dann nicht eher gelohnt hätte ein neues Fahrrad zu kaufen, also eigentlich schon wie beim letzten Rad :D

 

Die Rechnung

 

Ich habe mir den Spaß tatsächlich mal gemacht und geschaut was man für das Geld so bekommen würde. Für gut 500€ bekommt man die ersten günstigsten Räder mit einer Shimano Nexus Nabenschaltung, allerdings dann aus billigster Produktion und dann nur mit 3 Gängen. Das wäre in Sachen Qualität und Haltbarkeit eher ein Rückschritt. Lohnt sich also in keiner Hinsicht bzw. deckt sich halt null mit meinen Vorstellungen und Anforderungen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die alle 3 Jahre ein billiges Baumarktrad kaufen, dieses platt fahren und dann das nächste Kaufen. Das ist weder finanziell sinnvoll noch nachhaltig. Und ja, es gibt diese Klientel tatsächlich! Wenn man mal davon ausgeht das man so eine Rohloff locker ein paar Jahrzehnte hat, und ja das ist nicht weit hergeholt, dann kann ich mir von der Kohle, die dieses häufige Wechseln kostet, locker mehrere Rohloff kaufen. Davon abgesehen das man die Rohloff auch problemlos überholen kann und Rohloff sogar anbietet das man die Naben einschicken kann wo Sie dann kostenlos (!) neu abgedichtet werden. Da lohnt es sich natürlich die Rohloff länger zu behalten ;)

 

Ruff Cycles Basman Ruffian EditionRuff Cycles Basman Ruffian Edition

Natürlich kann man jetzt auch mal etwas höher ins Regal greifen und da sind wir dann sofort im vierstelligen Bereich! Im Bereich um die 1000€ wird es zwar schon besser und man bekommt hier auch schon hydraulische Scheibenbremsen, aber da sind wir immer noch in einem Bereich wo man Kompromisse eingehen muss, besonders bei der Schaltung. So um die 1500€ für die ersten brauchbaren Cityräder mit einer Shimano Alfine muss man dann schon anlegen wenn man da was vernünftiges aus der Mittelklasse haben möchte. Allerdings haben wir da bestenfalls die 8-Gang Version der Alfine verbaut und die wollte ich ja nicht. Wenn ich da wieder das aufrüsten anfange bin ich ja noch viel mehr Geld los. Ein neues Rad mit Rohloff Schaltung dagegen geht dann bei knapp unter 2000€ los, allerdings dann wieder auf Kosten aller anderen Komponenten. Wo soll dann auch die Marge herkommen, wenn allein die Schaltkomponenten 1000€ kosten? Da hängt dann noch ein ganzes Fahrrad dran und die Firma will davon ja auch betrieben werden plus eine Marge erwirtschaftet werden und ich kann mir kaum vorstellen das Rohloff die Naben verschenkt. Wenn man jetzt also ein neues Rad haben will mit den entsprechend brauchbaren Komponenten wie ich mir das so vorstellte, ist man da gerne mal bei 2500€ aufwärts, um da was wirklich Nettes zu haben. Wenn man gleich ganz in die Vollen gehen möchte, kann man auch zu einem Rad mit Pinion Getriebe, also mit einem speziellen Kurbelgetriebe greifen welches momentan als Non-Plus-Ultra gilt was die Bandbreite angeht.

 

Vorteil: Mit über 600% die wohl größte Bandbreite die man für Geld bekommen kann und durch die zentrale Bauweise in der Kurbel von der Gewichtsverteilung ein Traum. Dazu auch sehr haltbar. Nachteil: Fahrräder mit diesem Getriebe kosten mal eben knapp 5000€ und nachrüsten geht bei 99% der Räder nicht da man für das Getriebe eine ganz bestimmte Aufnahme am Rahmen braucht. Ehm, bei aller Liebe, aber das ist dann selbst für mich, schon etwas krass. Für die Kohle kaufen sich andere Leute ein ganzes Auto. Davon ab habe ich schon erwähnt das die alle keinen so hübschen Rahmen haben? ;) Jetzt gäbe es natürlich die Möglichkeit sich einfach ein so einen fertigen Cruiser zu kaufen. Auch da habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht.

 

Die „Günstigen“ liegen dann so bei 800€ und da ist die Ausstattung noch magerer als bei meinem jetzigen Rad im Ausgangszustand. Allerdings gehen die vom Konzept schon sehr in die Richtung, die ich gerne hätte. Also keine überfrachtete Optik, fette Reifen und eine Nabenschaltung. Die haben aber von der Stange auch wieder nur eine Schaltung die der jetzigen Shimano in Sachen Bandbreite weit hinterherhinkt. Wenn ich da die nötigen Modifikationen vornehme, bin ich da auch wieder bei 2000€. Man kann sich auch ein Custom Bike bauen lassen, gerade im Segment der Cruiser gibt es da die ein oder andere Manufaktur wie "Ruff Cycles" oder "Classic Cycles" bei denen man das ganze Fahrrad oder auch die einzelnen Komponenten wie Rahmen und so weiter einzeln kaufen kann. Aber, ihr ahnt es, auch hier sind wir wieder preislich in einem Bereich, der noch weiter von dem entfernt ist, was ich da so vorhabe.

 

Klar, da stecken dann schon ein paar nette Komponenten drin wie ein stufenloses Nuvinci Getriebe, fette Reifen und das alles in einem ziemlich geilen Basman-Rahmen, aber hier ist man auch wieder bei knapp 2000€. Wenn man es selbst bauen will, kosten allein die Rahmenkomponenten schnell mal mehrere 100€ und dann sind die auch noch nicht lackiert was auch wieder ein paar Hunderter verschlingt. Dann kommen da noch die ganzen Komponenten dazu die man zum Fahren irgendwo braucht und man ist schnell bei dem Preis eines guten Gebrauchtwagens im Kleinwagensegment. Hallo, wir reden hier immer noch von einem Fahrrad! Da bin ich mit dem umbauen des gebrauchten Rads immer noch ein paar Hunderter bis Tausender günstiger dran.

 

Was ich bei dem Thema jetzt auch schon vermehrt gelesen habe, ist das dank Corona zum einen die Nachfrage steigt, zum anderen aber weltweit bei allen möglichen Teilen gerade Lieferengpässe bestehen. Heißt also das die Preise aufgrund der Nachfrage anziehen, die Bikes aber zum Teil massiv schlechter ausgestattet sind als die Vorjahresmodelle. Fände ich ärgerlich wenn das Traumbike plötzlich 100-300€ mehr kostet und man als Dank dafür die schlechtere Schaltung, Bremse oder andere Komponente bekommt die weniger kann oder weniger haltbar ist wie die am Vorjahresmodell. Das alles sind keine Alternativen für mich, warum also irgendwelche Kompromisse eingehen?

 

Für mich liegen die Vorteile auf der Hand:

 

1. Ich kann das Fahrrad meinen individuellen Wünschen und Vorstellungen anpassen und damit ist es dann auch mein Fahrrad.

Für mich ein wichtiger Punkt! Nur ich weiß welche Anforderungen ich an mein Fahrrad habe. So habe ich direkten Einfluss auf die verbauten Komponenten und die gewünschte Optik. Etwas das ich von der Stange so nicht bekomme. Immer wenn ich irgendwo eine Kaufberatung für Fahrräder lese gehen die Diskussionen los. Für das Geld ist Komponente X zu schlecht, bei Anbieter Y bekommst du Teil Z für das gleiche Geld und so weiter. Im Prinzip gehen die meisten Fahrradkäufer mit begrenztem Budget somit immer sehr viele bzw. große Kompromisse ein und haben so nie wirklich das was Sie eigentlich gerne hätten.

 

Da habe ich Glück das ich mit meinem Rahmen schon eine gute Ausgangsbasis habe und dazu eben die Dinge die mir nicht gefallen so verbessern kann das ich mich danach nicht ärgern muss irgendwelche Kompromisse eingegangen zu sein. Das ist eine Lektion die ich schon bei dem Umbau der Vespa mitgenommen habe. Da ich mit dem Ding nach einem Jahr immer noch zufrieden bin, denke ich das ich mit der Einstellung an dem Fahrrad auch noch viele Jahre meine Freude haben werde ohne zu denken "hättest du doch lieber dies und jenes noch gemacht".

 

2. Das Rad bekommt so eine weitere Chance was deutlich nachhaltiger ist, als einfach ein Neues zu kaufen.

 

Ich bin kein Fan sinnloser Verschwendung. Der Rahmen ist wirklich noch gut in Schuss und sieht hinreißend schön aus. Was spricht in dem Falle also gegen aufwerten statt verschrotten? Eben, nichts ;)

 

3. Schwiegervaters geliebtes Bike bleibt erhalten.

 

Viele werden es eher als Gefühlsduselei abtun, aber mir war es wichtig das zumindest etwas von Ihm erhalten bleibt. An dem Rad hatte er sehr viel Freude, es war so eine Art Heiligtum für Ihn und kam noch vor dem Auto. Mit dem Rad hat er auch definitiv mehr Kilometer gemacht. Ich denke auch das Ihm die ganzen geplanten Modifikationen am Ende sehr gefallen hätten, auch er war ja sehr technikinteressiert.

 

4. Wenn ich fertig bin hab ich schon einen ziemlich geilen Stadtcruiser der sich besser denn je fahren wird :cool:

 

Yeah, auf den Punkt freue ich mich schon am meisten :) Wenn das Rad fertig ist, bin ich mir ziemlich sicher das die Fahrten damit deutlich entspannter und effizienter werden. Durch die Rohloff Schaltung habe ich dann immer eine passende Übersetzung parat und kann so auch im Endeffekt bei gleichem Krafteinsatz schneller fahren. Etwas das mir schon bei der 3x7 Kettenschaltung am Rad meiner Frau aufgefallen ist. Da die Rohloff sogar noch ein wenig mehr Bandbreite hat, dürfte sich das am Ende schon sehr ähnlich fahren was die Übersetzung angeht, mit dem Vorteil das ich die Gänge im Stand schalten kann was gerade an der Ampel praktisch ist wenn man mal wieder vergessen hat vorm Stop zurückzuschalten.

 

5. Ich weiß was ich habe, wenn ich damit fertig bin!

 

Auch nicht ganz unwichtig, dadurch das man alles selber ausgesucht hat und auch einiges an Zeit und Gedanken investiert hat weiß man am Ende auch das man ein Fahrrad hat das zu den eigenen Ansprüchen passt und von dem man weiß das man da keine Kompromisse eingegangen ist.

 

Die Umsetzung

 

Genug geplant und geschwafelt, Zeit für die Umsetzung! Dafür ging ich vorher noch einmal zu meinem Fahrradhändler, um mit Ihm zu checken was davon alles umsetzbar ist, nicht das ich da Teile im Wert von über 1000€ bestelle und nix von dem Kram passt am Ende! So machte ich einen Termin aus in dem alles in Ruhe besprochen werden sollte. Die Rohloff war ja gesetzt, die Felgen mussten noch einmal im Detail besprochen werden. Wenn ich da eh alles neu machen muss will ich da auch was nettes haben. Der Mechaniker sagte mir auch vorher schon das es da verdammt viele Möglichkeiten gibt und das es da alle möglichen Speichen und Farben in eloxiert gibt und so weiter :cool: Das wird ein Fest!

 

So stiefelte ich dann am nächsten Tag voller Vorfreude zum Händler um alles durchzugehen. Wir gingen dann noch einmal Punkt für Punkt alle Dinge durch.

 

Punkt 1: Die Rohloff

 

Hier besprachen wir welche Version es werden sollte und welche Version es für mein Fahrrad braucht. Hier tut es die ganz normale Version mit 32 Speichen, da ich mit dem Fahrrad eh kein Downhill fahre muss es nicht die 36er sein und da wir das Laufrad eh komplett neu einspeichen müssen machen wir das die Felge gleich mit neu. Farblich wird es dann die rote Rohloff, alternativ gibt es noch eine silberne und eine schwarze Version, die fand ich aber für das farbenfrohe Bike dann etwas zu langweilig. Davon ab macht sich das Rot gut zu den Jamis Logos :cool:

 

Punkt 2: Die Felgen

 

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Hier wird es jetzt eine Contek Hohlkammerfelge in silber eloxiert. Was macht einer Hohlkammerfelge anders als normale U-Profil Felgen? Ganz einfach, Hohlkammerfelgen haben quasi noch einmal eine zweite Ebene wodurch eine Hohlkammer im Inneren der Felge entsteht, deshalb auch der Name. Der Vorteil ist das der Schlauch nicht an den Öffnungen für die Speichen scheuern kann was die Pannensicherheit erhöht.

 

Die ursprünglich angedachten, extremen optischen Spielereien hab ich mir bei dem Thema jetzt doch verkniffen. Aber die Nippel der Speichen werden, passend zur Rohloff, rot eloxiert und ich denke das gibt schon einen guten optischen Kontrast :cool: Wird optisch gut zum Rot der Rohloff Nabe passen :cool: Es wird zwar immer so getan als ob man für die Rohloff spezielle Speichen braucht die quasi aus Unobtanium bestehen, aber am Ende sind das wohl nur Speichen die an den Enden etwas dicker sind und die gibt es von verschiedenen Herstellern. Hier hatte mir der Händler dann eben die Kombi aus Contek und den passenden Speichen für die Rohloff vorgeschlagen die sich seiner Erfahrung nach bewährt hat und auch was aushalten. Da vertraue ich dann auf seine Erfahrung, davon ab fahre ich mit dem Rad keinen Downhill oder ähnliches. Sollte für meine Zwecke also völlig ausreichen :) Vorderrad und Hinterrad werden dann identisch gebaut sein.

 

Punkt 3: Die Reifen

 

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Bei den Reifen werden es jetzt die Schwalbe Billy Bonkers in 54x559. War zwar schwierig die zu bekommen aber ein Händler bei eBay hatte die noch und so bestellt mir der Händler die Reifen entsprechend. Optisch werden die sich sehr gut machen und die sollten auch gut auf dem Rad funktionieren, zumindest lesen sich die Praxisberichte für mich mehr als okay. Sind also gebonk(ers)t :D Okay, schlechtes Wortspiel ;)

 

Punkt 4: Die Bremsen

 

Hier hatte ich die Befürchtung das die Züge mal neu könnten, aber hier ist noch alles in bester Ordnung. Heißt: Die bleiben wie Sie sind :) Die Beläge sind ja schon neu, ich würde die ganze Sache dann nur noch einmal neu einstellen. Für meine Begriffe könnte die Bremse noch etwas fester gehen, ist aber keine große Sache. Das kriege ich auch in der heimischen Garage hin :)

 

Punkt 5: Kettenblatt

 

Hier muss auf jeden Fall ein neues her, leider hab ich hier mit dem Sturmey Archer das Falsche gekauft :( Mein Rad hat leider noch so ein altertümliches Tretlager in das die Pedale eingeschraubt werden. Ich hatte das Sturmey Archer bestellt in dem Glauben das man da einfach ein passendes 4-Kant Lager reinpacken kann. Dem ist aber leider doch nicht so. Scheinbar haben die modernen Tretlager einen deutlich schmaleren Durchmesser. Naja, hier kümmert sich der Händler dann um passenden Ersatz. Aber dann wird das Rad am Ende etwas weniger bunt. Zum Glück bin ich die Kurbel im Rekordtempo losgeworden, zwar Schade weil die Kurbeln echt was her machen und auch sehr wertig wirken, aber was nicht passt das passt nicht. Witzig das so ein Teil das es im Netz überall gibt innerhalb eines Tages verkauft war während die Anhängerkupplung für den Caprice oder die Gasanlage, die ich verschenkt habe (!), mehrere Wochen oder gar Monate gedauert haben :rolleyes: Gekauft hat die Kurbel dann jemand zwei Viertel weiter für den verlangten Preis. Sowas freut mich immer, da sich der Verlust an dem Teil auf überschaubare 10€ beläuft und das Teil so doch noch verbaut wird. Das Teil habe ich dann auch am nächsten Tag vorbeigebracht und der Käufer war auch schon fleißig in der Garage an dem Fahrrad zu Gange. Wird bei denen schon passen ;)

 

Heißt jetzt das ich bei den Kurbeln dem Händler freie Hand lasse. Er will da Kurbeln besorgen die nahe am Original sind und zu dem Retro-Stil passen. Kann man machen :)

 

Punkt 6: Pedale

 

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Da das Thema bei diesem Umbau ja Retro/Vintage ist wollte ich auch passende neue Pedale haben. Die alten schwarzen Gummidinger waren auch nicht mehr so dolle, gut ich würde auch nicht mehr so dolle aussehen wenn man 20 Jahre auf mir herumtrampelt ;) Zur angestrebten 50er Jahre Optik sollte es ja was geben :) Erst hatte ich mir ja Pedale von Ruff Cycles ausgeguckt, allerdings war ich mir da nicht so 100%ig sicher ob die passen da es hier verschiedene Bohrungen gibt. Zum Glück hatte der Händler da noch ein bisschen was im System und so stöberten wir noch ein bisschen bis wir was nettes gefunden haben :) Jetzt gibt es so klassische Bärenfallenpedale mit Messing an den Enden worauf dann noch einmal vorne und hinten eine kleine Holzplatte verschraubt ist. Passt dann auch wieder gut zu den braunen Brooks Komponenten und besonders gut zu den Brooks Femto Lichtern die ja auch ein Kupferfinish haben :cool: Das wird gut! :)

 

Der Umbau beginnt!

 

Damit waren die wichtigsten Punkte besprochen. Die Werkstatt wird dann allte Teile, bis auf die Accessoires, besorgen. So hab ich den Stress nicht und die Werkstatt kann sich den Kram direkt besorgen. Wir quatschten noch ein bisschen und der Mechaniker war vom Zustand des Rahmens begeistert. Das Rad hätte er auch nicht verschenkt oder gar weggeworfen. Dafür ist der Rahmen halt einfach zu gut und die Idee sich bei den Umbauten am Retrostil des Rahmens zu orientieren fand er auch gut. Er hätte auch einfach probieren können mir ein neues Rad anzudrehen nach dem Motto "lohnt sich bei dem alten Ding doch nicht mehr", aber er war selber von dem Rad angetan und er scheint da meine Ideen auch zu teilen :) Man sieht, hier lagen wir auf einer Wellenlänge. Ja, ich denke das wird wirklich gut, vor allem wenn der Mechaniker da selber Bock auf die Geschichte hat :cool:

 

Ich ließ das Rad gleich da, weil das der Werkstatt die Teilebeschaffung erleichtert. Man muss ja je nachdem doch noch einmal was nachsehen oder irgendwas ausmessen und da ist es praktisch wenn man den Kunden nicht alle 5 Minuten anrufen muss ;) Leider war nicht vorhersehbar wie lange das Ganze jetzt eigentlich dauert, da dies auch maßgeblich davon abhängt wie schnell die Teile ankommen. Also war Warten angesagt! Wer mich kennt, weiß das Geduld eine meiner größten Tugenden ist, NICHT! Zumindest nicht wenn es um Spielzeug geht :D Die Ostertage machen das Ganze jetzt auch nicht einfacher aber da muss ich jetzt einfach durch, dafür wird das Ergebnis dann auch entschädigen. Dessen bin ich mir sicher :cool:

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