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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

06.05.2020 12:01    |    Dynamix    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Vespa

Nach der Technik kommt die Optik!

 

Da aller guten Dinge 3 sind folgt hiermit der dritte und letzte Teil der Vespa-Wiederbelebung. Die Vespa lief mittlerweile wieder und die schlimmsten technischen Macken waren ausgebügelt. Technisch stand die Vespa also jetzt mehr oder weniger neu da. Was sollte da auch noch großartig fehlen? War ja so gut wie alles neu!

 

Komplette Zündung neu, neuer Motor incl. Getriebe, Bremse hinten gängig gemacht, Lenkkopflager neu, Kaputten Helmfachverschluss mit diversen Neuteilen instand gesetzt, Tachowellte und Ritzel neu, Vergaser neu, diverse Schläuche in dem Zuge neu, Benzinhahn neu, neue Starterbatterie und neue Batterie in die Cockpituhr eingesetzt, neue LX-Spiegel, Kickstarter soweit wie nötig erneuert und so weiter und sofort. Man sieht hier ist schon einiges angepackt worden was jetzt fällig war. Klassischer Fall von Wartungsstau, da der Vorbesitzer scheinbar bis auf eine Dose mattschwarz und einem neuen Hinterreifen für die Vespa nicht viel übrig hatte.

 

Die Technik war damit weitestgehend durch, womit ich mich dann endlich den schöneren Dingen und damit dem spaßigen Teil widmen konnte: Der Optik!

 

Da ich von Anfang an weder die Intention noch die Hoffnung hatte die Vespa je komplett in einen perfekten Originalzustand versetzen zu können plante ich Ihr auch ein paar milde optische Modifikationen angedeihen zu lassen. Jetzt steckt schon so viel Arbeit in dem Wrack das ich auch gleich ein bisschen nach meinen Vorstellungen umbauen kann. Hätte ich nicht so viel Zeit und Geld in die Kiste gesteckt wäre Sie wohl eh längst auf dem Schrott gelandet oder geschlachtet worden. Außerdem gehört ein bisschen Optiktuning bei einer Vespa schon fast dazu ;) Der Aftermarket ist ja nicht umsonst voller Teile mit denen sich alles mögliche optisch verändern lässt.

 

Es gab für mein Optiktuning nur eine Prämisse: Es sollte geschmackvoll sein und nicht zu viel um das elegante Design nicht zu zerstören. Zu viel Klimbim oder eine Hardcore Racing Optik würden das Gesamtbild nur stören und unterm Strich eher affig aussehen. Die Vespa hat ja eine rundliche, elegante Form und kommt ab Werk schon mit relativ wenig Zierrat daher. Also wollte ich entsprechend nur behutsam an die Optik Hand anlegen.

 

Schritt 1: Mehr Durchblick!

 

Die erste und mit Abstand früheste Verschönerungsmaßnahme waren die LX-Spiegel. Die LX-Reihe ist die Nachfolgereihe der ET-Reihe und es gibt einiges an Kleinkram der mehr oder weniger Plug and Play passt. Darunter neben den Spiegeln auch die komplette Sitzbank und die Griffe der LX. Die Spiegel haben für mich gleich mehrere Vorteile:

 

- Sie passten mit Ihrer runden Form und dem Chrom viel besser zur Vespa, als die rabbeligen Plastikdinger ab Werk. Außerdem macht sich die Optik gerade auf dem Schwarz unheimlich gut :)

 

- Sie tragen wesentlich zur Sicherheit bei, da ich in den LX-Spiegeln im Gegensatz zu den originalen ET-Spiegeln sehen kann was hinter mir passiert. Ist ja auch irgendwo der Sinn von Rückspiegeln.

 

Die Spiegel hatte ich mir schon relativ kurz nach dem Kauf gegönnt, auch wenn ich Sie erst jetzt im Straßenverkehr werde testen können.

 

Schritt 2: Mehr Stauraum und Komfort!

 

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Weiterhin hätte ich gerne die Möglichkeit ein paar Dinge transportieren zu können. Die Vespa hat zwar ein brauchbares Helmfach welches den Namen auch verdient und sogar ein Handschuhfach, allerdings habe ich zu meiner aktiven Rollerzeit schon die Vorteile von zusätzlichem Stauraum kennenlernen dürfen. Ergo musste ein Top-Case her! Wenn das Top-Case eine integrierte Rückenlehne für die Sozia hätte wäre das natürlich noch besser! Glücklicherweise hat Piaggio damals ein Top-Case für die ET-Reihe entwickelt das genau diese Anforderungen vereint. Dies hat gleich mehrere Vorteile:

 

- Das Top-Case ist genau für meine Vespa und den originalen Gepäckträger entwickelt worden. Heißt hier muss ich nicht groß basteln oder irgendwas anpassen. Eine bessere Passgenauigkeit werde ich nicht finden ;)

 

- Das Top-Case passt optisch perfekt, da es ja wie gesagt, für genau dieses Modell designed wurde. Ich zerstöre also nicht die Linienführung indem ich irgendeinen klobigen No-Name Kasten hinten draufschnalle.

 

Also flugs die üblichen Portale durchforstet und gesucht. Das Angebot war eher mau, lediglich 2 Angebote hatte ich gefunden. Eins davon war allerdings ein Geschenk des Himmels! Da meine Vespa ja schwarz mit brauner Bank ist sollte es natürlich idealerweise die gleiche Farbkombi beim Top-Case werden. Eins der beiden Angebote bot genau das an was ich brauchte, lediglich mit ein paar Gebrauchsspuren und einer ausgebleichten Rückenlehne musste ich leben. Da das andere Angebot die falsche Farbe hatte und davon ab auch der Klappmechanismus gebrochen war schlug ich bei dem schwarzen Modell zu. Wer weiß wann überhaupt mal wieder eins angeboten wird und dann passend in meiner Farbe?!

 

Schritt 3: Mehr Griffigkeit und Stil!

 

Schick :cool:Schick :cool:

Passend zum Top Case und der Sitzbank sollte die Vespa noch ein paar schicke neue Griffe bekommen. Ich hatte schon seit Jahren ein Auge auf braune Griffe aus dem Zubehör geworden. Ursprünglich hatte ich die günstigen Griffe im Auge die es überall im Netz für gut 20€ gibt. Allerdings stieß ich beim stöbern nach Teilen auf originale Griffe von Piaggio die auch noch auf die ET passen sollten. Bei meinen Nachforschungen fand ich dann heraus das es sich dabei um die Griffe der LX-Reihe handelte. Die Griffe der LX passen, wie gesagt, auch an die ET. Diese gibt es auch in einem schicken braun die wunderbar mit der Farbkombi meiner Vespa harmonieren. Besser als die schwarzen Gummigriffe die ab Werk montiert waren sehen Sie allemal aus. Bei den Griffen hatte ich dann etwas Glück und habe einen Satz in der Bucht gefunden der mal eben 30€ weniger gekostet hat als das selbe Set beim deutschen Händler. Da haben sich auch die Versandkosten aus Österreich wieder gelohnt :cool:

 

Schritt 4: Mehr Identität!

 

Das heilige Logo!Das heilige Logo!

Ein weiterer Punkt auf meiner Liste waren sämtliche Embleme und Logos. Besonders weil die Vespa schwarz ist müssen die originalen Embleme einfach wieder dran da die Karosserie sonst einfach etwas nackt aussieht. Meine waren leider völlig übermalt und auch nicht mehr wirklich zu retten. Das rare "50 4 Tempi" Logo war bei Kauf schon nicht mehr vorhanden und es hat mich echt viel Zeit gekostet überhaupt mal ein Bild von dem Logo zu finden. Da mich neuer Ersatz für die Standard Embleme am Ende keine 30€ kostet musste ich darüber kaum nachdenken. Die kommen direkt neu incl. der Halteklammern. Kniffliger war da schon das besagte Handschuhfachlogo für die Modellbezeichnung. Lange Zeit wusste ich nicht mal wonach ich konkret suchen sollte bis ich eines Tages doch mal über das passende Logo incl. einer Piaggio Teilenummer gestolpert bin. Fündig wurde ich dann schlussendlich bei einem italienischen Piaggio Händler der das Logo für einen nicht gerade günstigen Preis im Angebot hatte. Aber was will man machen? Ich musste das blöde Ding einfach haben um die Optik wieder zu vervollständigen.

 

Die restlichen Logos hatte ich fix zusammen, wobei es da scheinbar diverse Hersteller gibt die es alle wieder anders machen. Das neue Logo am Seitendeckel wird nicht mehr mit den Stiften und diesen Halteklammern befestigt sondern mit doppelseitigem Klebeband das praktischerweise schon passend in der Form des Logos vorgestanzt ist. Ist zwar auch was fummelig aber immer noch besser als das Ganze selber zusammenschneiden zu müssen. Das Logo fürs Beinschild hat die Pins noch, wofür ich dann auch die Klammern im 10er Pack bestellt hatte. Das Piaggio Logo in der Kaskade wird nur eingesteckt und hält so auch ganz gut. Das Logo am Handschuhfach hat neben den Pins für die richtige Positionierung auch noch extra doppelseitiges Klebeband dran. Auf das es besser halten möge als ab Werk. Aber vielleicht sind die Pins lang genug als das ich das von hingen noch einmal klammern kann. Rein vom Durchmesser müsste das halten.

 

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Dann hatte ich noch von meinem Schrauber den Tip bekommen mal in einem bestimmten Webshop zu schauen da die wohl ziemlich viele Originalteile im Angebot haben. Ich brauchte eh eine bestimmte Schraube für den Gaszugmechanismus, also hab ich da mal reingeschaut. Corona sei Dank kann man ja nicht mal eben zum Händler fahren und nach Kleinkram am Teiletresen fragen. Dabei bin ich auf ein Emblem gestoßen von dem ich nicht wusste das es tatsächlich ab Werk irgendwo auf dem Modell verbaut gewesen sein muss. Den Schriftzug kannte ich bisher nur aus dem Werkstatthandbuch und ich fand den Schriftzug "ET4 Cinquanta" schon ganz stylisch. Ich hatte immer angenommen ich müsste mir das irgendwie anfertigen lassen, aber wenn es den dann doch tutto completti ab Werk gibt nehme ich natürlich den ;) Da mich eine Sonderanfertigung sicherlich mal 30€ aufwärts gekostet hätte und das Logo im Shop lächerliche 8€ kostet habe ich gleich mal 2 Stück geordert :D Eins davon soll dann auf dem Beinschild thronen (ob unter dem Vespa Emblem oder parallel dazu auf der anderen Seite des Beinschildes weiß ich noch nicht) und das andere auf dem zweiten Seitenteil. Erst hatte ich angedacht ein zweites Vespalogo dort aufzukleben da ab Werk dort gar nichts war, aber ich glaube das Modelllogo würde sich da als Gegenstück auch ganz gut machen. Das Nachfolgemodell LX hat dort auch seinen Modellschriftzug kleben und ich denke das macht sich bei der ET an der selben Stelle auch ganz gut :) Optisch liegen die beiden ja eh sehr nahe beieinander, also sollte das Ganze optisch gut harmonieren.

 

Schritt 5: Mehr Grip!

 

Last but not least mussten noch ein paar neue Reifen her. Die Frage war nur noch ob es bei den Weißwandreifen bleiben sollte oder man doch eher normale Reifen nimmt. Zwar waren die Weißwandreifen von Anfang an schon gesetzt, da Sie den Retrocharakter der Vespa unterstreichen allerdings hatte ich Zweifel ob Weißwandreifen gut mit einer neuen Felgenfarbe (mehr dazu in einem anderen Artikel) harmonieren würde. Da wäre dann silber wohl doch wieder die bessere Wahl.

 

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist neben dem Preis vor allem die Fahrsicherheit. Es gibt heutzutage kaum noch Weißwandreifen in der Größe der modernen Vespen. Um ehrlich zu sein gibt es mittlerweile nur noch die Mitas Reifen mit Weißwand. Die gängigen Marken wie Schwalbe, Conti, Metzeler und Co. bieten Ihre Weißwandmodelle scheinbar nicht mehr in der Größe der ET an. Also bleiben eben nur die Mitas die mal eben 60€ das Stück kosten. Wir reden hier immerhin von einem Rollerreifen, keinem Autoreifen! Beim Thema Fahrsicherheit kommt das Punkt hinzu das es bessere Reifen gibt als den Mitas Allwetterreifen. Meiner Recherche nach schrammen die Mitas sogar schon hart an der Grenze zu gemeingefährlich. Da ich wegen ein bisschen Optik nicht auf ein sicheres Fahrverhalten verzichten wollte, kam ich von der Idee mit den Weißwandreifen wieder ab. Zum einen sind selbst gute Michelin Reifen fast 50% günstiger als die Mitas, zum anderen werden normale Reifen mit einer individuell lackierten Felge wohl mehr hermachen.

 

So entschied ich mich für den Michelin City Grip, einmal in 100/80/10 für die vorne und 120/70/10 für hinten. Der sollte ganz gut passen und noch besser fahren :)

 

Möge der Bling mit dir sein!

 

Sieht doch schon mal wie ein Roller ausSieht doch schon mal wie ein Roller aus

Genug der Planungen, jetzt soll es endlich ans Eingemachte gehen! Spulen wir vor an den Tag nach der Anlieferung. Die schwarze Wespe brauchte noch etwas Liebe in Sachen Optik und all die neuen Teile wollten schließlich montiert werden. Ich fing zuerst mit dem aufbereiten der Plastikteile an, damit diese vom Lackton wieder zur Karosserie passen. Da sich nicht alle Plastikteile mit Nagellackentferner so gut retten ließen wie die beiden Reflektoren musste hier wieder die Poliermaschine heran. Hat zumindest bei der Karosserie schon gut funktioniert. Also fing ich an die Kaskade und die Wartungsklappe zu polieren. Die Schwingenabdeckung hob ich mir für später auf. Danach fing ich mit der Montage des Schriftzugs auf dem Beinschild an. Hier müssen ja diese witzigen Klammern gesetzt werden müssen. Hierzu muss das Handschuhfach raus, da die Klammern von hinten in die Stifte gedrückt werden. Mit etwas Gewalt und einer Zange hatte ich diese nach ein paar Minuten drin. Das Logo auf dem Seitenkasten bekam auch noch seinen Platz. Hier musste, wie bereits angedeutet, nur der Aufkleber richtig platziert werden. Sieht auf jeden Fall deutlich besser aus als vorher :) Dann wanderte auch gleich das neue Piaggio Logo an die Kaskade. Einfach einclipsen und die Schutzfolie abziehen :cool:

 

Da in der Zwischenzeit auch mein Top-Case unerwartet ankam musste dies natürlich als nächstes ausgiebig beäugt und auf Passgenauigkeit geprüft werden :D Also war die als nächstes dran. Die Rückenlehne war von den Jahren ziemlich ausgeblichen und das Top Case hat auch diverse Kratzer. Die Kratzer stören mich nicht einmal so, da diese auch wieder zur Patina des restlichen Rollers passen. Aber die ausgeblichene Rückenlehne störte dafür umso mehr. Durch den Einsatz der Poliermaschine und ein paar Runden Koch Chemie konnte das Ganze zumindest in einen erträglichen Zustand gebracht werden. Hier habe ich aus verwittert einfach Patina gemacht :D Perfekt ist es nicht, aber immerhin besser als vorher. Da schaue ich mal ob sich da nicht noch bessere Mittelchen finden lassen.

 

Wenn es mich auf Dauer extrem stört muss ich das lackieren lassen. Apropos Lack! Die beiden Verkleidungen an der oberen Ecke des Handschuhfachs waren ursprünglich mal braun. Da die Farbe schwarze Farbe hier leider zu gut haften wollte und ich mit dem Nagellackentferner einfach nur sehr schlecht voran kam, beschloss ich die beiden Dinger bei Gelegenheit einfach neu zu kaufen. Leider war das einfacher gesagt als getan. Es gibt die Dinger teilweise noch, aber eben in Schwarz :( Also muss ich doch mit dem Nagellackentferner weitermachen. Das kommt aber später.

 

Weiter ging es mit der Reinigung diverser Plastikteile die alle die Koch Chemie Behandlung bekommen haben. Auch die Gummifußmatten habe ich bei der Gelegenheit mal sauber gemacht. Soll ja einigermaßen ordentlich werden. In der Zwischenzeit kamen dann auch schon die Reifen, satte 3 Tage zu früh :cool: Super, so konnte ich mich umso früher um den Reifenwechsel kümmern und schon mal nach einem Termin suchen. Etwas später kamen dann auch die neuen Griffe an die ich auch erst ein paar Tage später erwartet hatte. Mann, DPD hat gerade einen echten Lauf. So zuverlässig und schnell waren die bei mir noch nie?!

 

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Da ich auf die Griffe schon seit Jahren scharf war, beschloss ich die Griffe am selben Abend noch anzubauen. Ich konnte einfach nicht anders :D Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich den richtigen Kickstarterhebel wieder montiert. Nicht das der alte schlecht gewesen wäre, aber der Originalhebel ist glanzgedreht und macht so natürlich deutlich mehr her als das schlichte schwarze Teil vom Austauschmotor. Ist mehr ein ästhetisches Ding als technische Notwendigkeit, aber hier geht es ja eben um Ästhetik ;)

 

Da die Vespa beim lenken nach rechts immer ein wenig Gas gab bot es sich gleich an dem auch noch auf die Spur zu gehen. Aber erst einmal sind die Griffe dran! Die alten gingen gut mit einer Ladung WD40 ab, dies ist allemal eleganter als das Ganze einfach aufzuschneiden. Ist natürlich eine Sauerei, aber dafür hat man die alten Griffe im Fall der Fälle noch. Danach ist auch schon alles frei für die Griffe. Laut Anleitung sind die Griffe eigentlich für die Nachfolgerin Vespa LX gemacht, sollten aber auch an andere Modelle problemlos passen solange der Durchmesser des Lenkers stimmt. Gut, so ganz Plug & Play ging es dann doch nicht aber mit ein ganz klein wenig Trickserei dann doch relativ einfach. Die Griffe werden mit Madenschrauben in den Lenker eingeklemmt. Allerdings halten die auf dem lackierten Lenker eher schlecht und so rutschen die Griffe durch was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Gut, unterfüttern wir das ganze halt hauchdünn, wird schon klappen. Also schnell ne Rolle Malerkrepp hervorgekramt und probiert! Allerdings wollten die Griffe dann gar nicht mehr drüber, also alles wieder ab und nur die Enden hin zum Tacho mit einer dünnen Schicht Klebeband umwickelt, also genau da wo die Madenschrauben greifen sollen. Das hat dann erstaunlich gut geklappt, vor allem weil die Schrauben jetzt auch etwas hatten wo Sie sich reinfressen konnten. Am Gasgriff wurde die Sache dann etwas komplizierter aber auch da hatte ich den Griff dann nach ein paar Minuten Gefummel dran. Dann testen wir doch mal! Als ich den Motor anwarf traf mich der Schlag, das Ding drehte plötzlich im Stand Vollgas und das obwohl sich der Griff ganz normal drehen ließ und ich am Mechanismus gar nicht dran war. Hmm, da hat sich bestimmt was verklemmt. Also alles auseinander genommen und nachgeschaut. War dank des vorher beschriebenen Problems eh geplant. Also wieder die Lenkerverkleidung ab, den ganzen Mechanismus von dem Gashahn ab und gefummelt und am Gaszug justiert bis es locker genug war und sauber dreht. Danach noch diese komischen Plastikführungen für den Bowdenzug noch reingefummelt (scheiß Fummelei!) und das Ganze erst einmal so weit zusammengebaut das man testen kann. Also Motor wieder an und et voila, das Standgas war wieder gut und auch beim lenken gibt Sie kein Gas mehr :cool: Also alles vorsichtig wieder zusammengesetzt und wieder probiert. Auch hier wieder alles gut, nichts hat sich verstellt. Die Griffe machen sich optisch 100 mal besser als die hässlichen schwarzen Gummidinger von Piaggio. Dazu haben Sie den Charme das Sie etwas dicker sind und sich so etwas besser greifen lassen.

 

Am nächsten Tag nochmal ausprobiert und der Gaszug blieb wieder beim lenken auf Vollgas hängen. Mist, was ist denn das für ein Scheiß?! Jetzt prüfte ich erst einmal ob man nicht vergaserseitig noch ein bisschen Luft hat, aber da stand der Gaszug schon soweit auf lose wie nur möglich. Also den Lenker wieder auseinander genommen und festgestellt das die Fixierschraube fehlte welche das Gaszuggestell in Position halten soll. Beim lenken rutscht dieses hin und her. Also bestellte ich die fehlende Schraube und wartete. In der Zwischenzeit säuberte ich die Schwingenabdeckungen soweit es ging von dem mattschwarz. Dieses mal kam ich mit viel Ellenbogenfett und Nagellackentferner schon ganz gut voran. Kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

 

Einen Tag später kam schon meine Schraube und so beschloss ich diese nach Feierabend zu montierten. Also fummelte ich wieder eine Stunde an dem Gasgriff herum. Alles auseinanderbauen, das Gestell mit der Schraube schön fest am Lenker fixieren und den ganzen Kleinkram stückweise und sauber wieder zusammenbauen. Zwischendrin dann immer noch einmal die Kontrolle ob jetzt auch alles an seinem Platz bleibt und sich nichts mehr verhakt oder ungefragt dehnt. Da nach dem vorläufigen Zusammenbau alles gut aussah beschloss ich den Rest zusammenzuschrauben und dann mal weiter zu testen. Also Motor an und Lenkrad immer abwechselnd hin und her. Da sich hier nichts wirklich geändert hat, gehe ich mal davon aus das es funktioniert hat. Es sah beim Zusammenbau ja auch schon deutlich besser aus was das Spiel angeht. Eine kurze Proberunde auf dem Hof zeigte dann auch keine Auffälligkeit. Das Kapitel sollte also damit abgehakt sein :)

 

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Am Tag danach kümmerte ich mich um die besagten Abdeckungen vom Handschuhfach. Dafür besorgte ich mir noch mehr Nagellackentferner (acetonfrei!) und einen Schwamm. Die Teile wurden ordentlich in Nagellackentferner gebadet damit sich der Lack schön anlösen kann und ich mich nicht dumm und dusselig schrubben muss. Danach alles schön mit dem Schwamm abgeschrubbt und jetzt wollte der Lack auch endlich ab. Wie man auf den Bildern sehen kann hat sich die Mühe also gelohnt :)

 

Weiterhin musste ich mich noch um das Thema Zulassung kümmern da Werkstatt 1 die Papiere ja verdaddelt hat und sich keiner Schuld bewusst war als ich Sie damals zur Rede stellte. Da ich mir rechtzeitig eine Unbedenklichtkeitsbescheinigung besorgt hatte und den Kaufvertrag wohlweislich aufgehoben hatte, konnte ich damit wenigstens noch bei Piaggio neue Papiere beantragen.

 

Dies sollte allerdings noch etwas dauern, da Piaggio sein System für die Nachbestellung von Papieren gerade auf einen neuen Stand bringt (zumindest behauptet deren Seite das) und die Datenbank somit down war. Einer Zulassung stand trotzdem nichts im Wege da die Dinger wie gesagt Zulassungsfrei sind und man das COC ja nur als Beweis braucht das die Vespa den Vorschriften entspricht. Da die Versicherung das nicht interessiert und für den Vertrag ja nur die Rahmennummer und meine Daten benötigt werden geht das auch alles problemlos online. Um das Kennzeichen hatte ich mich schon bei der Anlieferung online gekümmert, in Zeiten wie diesen hat eh keine Agentur offen. Als ich dann ein paar Tage später den Brief der Versicherung im Briefkasten sah hatte ich mich schon gefreut wie ein paniertes Schnitzel auf die Pfanne, leider war das lediglich das Schreiben mit den erweiterten Zugangsdaten für das Onlineportal..........

 

Aber wo der Brief schon einmal da ist, kann ich doch wenigstens mal online nachsehen ob mein Antrag eingegangen ist. Und siehe da, der Vertrag war schon im Portal ordentlich administriert und ich konnte auch sehen das mir schon ein Kennzeichen zugewiesen wurde. So war ich mir sicher das mir das Kennzeichen exakt eine Woche nach Bestellung per Post zugehen sollte. Ich war gespannt!

 

Da es bis zum Kennzeichen noch 1-2 Tage dauern sollte, beschloss ich mich weiter mit dem Prozedere für die Papiere bei Piaggio etwas weiter vertraut zu machen. Man kann sich ein technisches Datenblatt für alle Modelle bis einschließlich Baujahr 1999 bei Piaggio besorgen womit man dann beim TÜV seiner Wahl problemlos eine Abnahme machen kann. Ab 2000 gab es dann die COC Papiere wodurch das Ganze natürlich deutlich vereinfacht wird. Gut 80€ lässt sich Piaggio dafür bezahlen. Nicht billig, aber was will man machen? Weiterhin kann man sich bei Piaggio noch diverse Dokumente wie Bedienungsanleitungen, Werkstatthandbücher und sogar eine Art Geburtsurkunde schicken lassen. Dort bekommt man dann eine Art Zertifikat in dem zum Beispiel steht aus welchem Werk die eigene Vespa gerollt ist, wann Sie gebaut wurde und so weiter und sofort. Allerdings wird auf der Piaggio Seite explizit darauf hingewiesen das dieses Dokument kein Zertifikat über die Originalität des Fahrzeuges ist. Wie auch? Piaggio schickt ja in dem Falle keinen Experten vorbei der sich das Teil im Detail anschaut und so ne Fahrgestellnummer hat man schnell in irgendeinen Rahmen gekloppt. Wie auch immer, ich wusste jetzt zumindest was zu tun ist wenn ich die Papiere ordern will.

 

Spulen wir ein paar Tage vor:

 

Ich saß schon auf heißen Kohlen weil das Kennzeichen schon überfällig war. Wir erinnern uns, nach exakt einer Woche sollte es da sein. Tat es aber nicht! Also rief ich bei der Versicherung an und fragte nach ob das Kennzeichen überhaupt schon raus war und siehe da, dem war nicht so. Das Kennzeichen ging erst an dem Tag raus an dem ich angerufen hatte. Also dauerte es noch weitere 1-2 Tage. Umso ärgerlicher da das Wetter noch gut genug war zum Fahren. Nach weiteren zwei quälend langen Tagen, war es dann endlich soweit und das heiß ersehnte Stückchen Blech war endlich im Briefkasten! Hat dann am Ende doch mal eben 1,5 Wochen gedauert.......

 

Zu meinem Pech war natürlich ausgerechnet am Tag der Tage schlechtes Wetter, aber für eine kleine Runde zur Tankstelle hats dann doch gereicht. Die Vespa bekam gut 7 Liter frisches Super, was dann insgesamt für gut 300 km reichen sollte. Eine etwas längere Testrunde durch die Stadt sollte sich aber noch am selben Abend ergeben :) Nach gut 50 Kilometern also mal schnell nachgetankt und auf gut 1,5 Liter Verbrauch gekommen was auf 100km glatten 3 Litern entspricht und somit den angepeilten 300km bei 9 Litern Tankinhalt ;) Da die Vespa in den Tagen danach den Termin für die neuen Reifen hatte und ich solange mit einer demontierten Felge am Vorderrad leben musste nutzte ich den Maifeiertag um nochmal eine Runde zu drehen bevor das prognostizierte schlechte Wetter anrückt. Die Fahrt hat schon Spaß gemacht, zeigte aber auch das die Reifen wirklich fällig waren. Besonders bei Nässe ist der Vorderreifen doch etwas flutschig. Naja, der Termin war ja schon ausgemacht ;)

 

Wie gesagt stand ein paar Tage später noch der Termin für die neuen Reifen an. Dazu musste die vordere Felge runter, die hintere war ja schon demontiert. Da ich Urlaub hatte nutzte ich die Zeit noch um die Felgen vorher einmal ordentlich zu säubern. Leider stellte sich auch hier bei näherer Begutachtung heraus das der Vorbesitzer hier mit schwarzem Lack aus der Dose hantiert hat. Damit war die Hoffnung die Felgen vielleicht doch im Originalzustand zu erhalten komplett gestorben. Bestärkte mich aber nur in meinem Plan die Felgen bei Gelegenheit einmal neu nach meinen Wünschen lackieren zu lassen. Die gute Nachricht: Die Felgen selbst sind noch in einem guten Zustand für Ihr Alter. Ich konnte keine Kerben, Kratzer oder ähnliche Beschädigungen finden. Man kann Sie also noch retten :)

 

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Wenige Tage später kam dann der Anruf das die Reifen umgezogen sind. Mit 15€ pro Felge (incl. Entsorgung usw.) nicht mal teuer :) Jetzt mussten die Felgen nur noch wieder zurück auf die Vespa, bzw. die originale hintere Felge wieder auf den Motorblock. Hier hatte ich dann endlich einen Vorwand um einen Schlagschrauber zu kaufen :D Geht zwar auch ohne, aber da ich niemanden nötigen wollte stundenlang auf der Vespa zu hocken und die Bremse zu ziehen während ich mir mit der Ratsche einen abbreche habe ich lieber das Geld in die Hand genommen und mir die Arbeit erleichtert. Davon ab kommt mir das Ding ja dann auch bei den Autos zugute und so rentiert sich das Ganze auch schnell wieder :) Aber erst einmal kommt die Felge vorne wieder dran. Da die eh nur mit 5 Innensechskantschrauben gesichert sind war die schnell wieder montiert. Die hintere Felge sollte da schon was kniffliger werden.

 

Also erstmal den Auspuff ab und dann ran ans Rad. Staubschutzkappe ab. Splint herauspopeln und dann die Kronenmutter abgezogen. Jetzt waren wir beim schwierigen Part angekommen, der Radmutter. Also erstmal die mitgelieferten Nüsse angeschaut um zu schauen welche Größe ich brauche. Irgendeine wird schon passen. Blöd wenn dann doch keine passt.................. :mad: Also zurück zum Baumarkt und noch eine 24er und eine 25er 1/2 Zoll Nuss besorgt. Die 24er passte dann, also rauf damit und gib Ihm. Die Mutter hatte dem Schlagschrauber dann auch nichts mehr entgegenzusetzen und schon ging die Felge runter. Dann die alte Felge mit dem neuen Reifen wieder drauf, Unterlegscheibe und Mutter wieder drauf und danach nur noch die Kronenmutter und den Splint wieder dran. Aber halt, warum will der Splint denn jetzt nicht vernünftig reingehen? Irgendwas hakt da. Ich dachte erst ich hätte den falschen Ersatzsplint besorgt, also wartete ich bis zum nächsten Tag und besorgte mir einen Originalen. Aber auch der wollte nicht rein. Hier stimmt doch was nicht?! Also Felge wieder ab und testweise die andere wieder drauf. Hmm, hier fluchtet der Splint wunderbar ohne irgendwo zu haken. Also muss ja an der Felge was anders sein. Beim aufsetzen der alten Felge mit dem neuen Reifen fiel es mir dann auch auf. Die Unterlegscheibe war auf der alten Felge festgegammelt und beim ausrichten der Felge auf der Getriebewelle plumpste diese dann plötzlich von der Felge. Das Ganze kann gar nicht richtig passen wenn man 2 Unterlegscheiben montiert wo nur eine benötigt wird ;) Die alte Unterlegscheibe war so sauber festgegammelt das ich immer annahm das wäre ein Teil der Felge. Wie auch immer, weiter geht's! Jetzt wieder den Auspuff anbauen was eine elende Frickelei ist weil die Haltemuttern vom Krümmer etwas suboptimal positioniert sind. Eine ist direkt über der Krümmung vom Auslass was es natürlich schwer macht da irgendeine Nuss oder Ratsche anzusetzen. Mit einem Schlüssel und viel Geduld ging es dann. Danach musste natürlich kurz probe gefahren werden :cool:

 

Der Unterschied zwischen den brandneuen Michelin und dem uralten und abgefahrenen China Schrott war wirklich extrem. Wo die Vespa vorher noch eher kippelig unterwegs war, so fuhr Sie jetzt deutlich schwerfälliger aber auch stabiler. In die Kurve muss man Sie jetzt schon mit etwas mehr Kraft wuchten aber dafür spürt an plötzlich sowas wie Grip und auch in Schräglage fühlt Sie sich jetzt deutlich weniger nervös und kippelig an. Hat sich also gelohnt :)

 

Damit war die Vespa nach elendig langen Jahren endlich wieder fahrbereit und "zugelassen". Einige werden mich jetzt für bescheuert erklären das ich so viel Zeit und Geld in das Wrack investiert habe, aber ich hatte einfach Bock darauf das Ding irgendwie wieder flott zu bekommen und dabei ein paar eigene kleine Idee einfließen zu lassen. Unterm Strich komme ich nach all den Jahren bei +-0 heraus im Vergleich mit einer vergleichbaren Vespa in gutem Zustand die läuft. Mit den ganzen optischen Spielerien noch ein paar wenige hunderter darüber, aber die hätte ich dann in die gute Vespa auch investieren müssen.

 

Ein Vorteil an dieser Geschichte: Der neue Motor ist die verbesserte Version bei dem ein paar der Kinderkrankheiten der ersten Modelljahre ausgebügelt wurden. Man hat ja bei mir gesehen was da alles so im Argen war wobei ich wohl auch einfach ein Montagsmodell erwischt habe. Es gibt durchaus Leute die mit dem ersten Motor 100.000km schaffen und da ist dann außer Service nichts gewesen. Darüber hinaus habe ich etwas über die Technik gelernt und auch einiges selber geschraubt. Viel von dem Kleinkram habe ich selber geschafft und das ist ja auch schon was wert :)

 

Nach der ganzen Arbeit ist es endlich an der Zeit zu genießen und fleißig Kilometer zu schrubben ;)

 

Die ersten kleinen Touren bin ich schon gefahren und soweit bin ich zufrieden. Der Motor kommt mit gut 3 Liter im Schnitt aus womit ich mit dem großen 9 Liter Tank schon gut 300km weit fahren kann. Das Top Case hat sich auch schon als sehr praktisch erwiesen. Nicht nur das ein Integralhelm problemlos reinpasst, es hat auch den Six-Pack Test erfolgreich bestanden :D Für den ein oder anderen Einkauf sollten Helmfach und Top-Case mit schon ausreichen. In Kombination mit der ordentlichen Reichweite für einen Roller ergibt sich so eine gute Alltagstauglichkeit. Hübsch muss also nicht gleich unpraktisch sein ;) Fürs erste bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber da wird zukünftig noch mehr kommen. Die nächsten Ideen spuken schon durch mein Hirn :D

 

To-Do Liste

 

 

 

Erledigt:

 

- Neue Zündkerze

 

- Neues Zündkabel

 

- Neue CDI

 

- Neue Lichtmaschine

 

- Neuer Benzinhahn

 

- Vergaser gereinigt und neu abgedichtet

 

- Neue Tachowelle

 

- Neue Tachoschnecke

 

- Batterie der Uhr ausgetauscht

 

- LX-Spiegel montiert

 

- Kickstarter einmal komplett erneuert

 

- Alte Kupplung durch Gebrauchtteil ersetzt

 

- Karosserie einmal aufpoliert und dabei alten Sprühlack entfernt

 

- Plastikanbauteile gereinigt

 

- Helmfachschloss repariert

 

- Motor mit neuen Kolbenringen versehen und neu abgedichtet

 

- Elektrik teilweise erneuert

 

- Benzin- und Unterdruckschläuche erneuert

 

- Neue Bremsbeläge vorne und hinten

 

- Neuer Antriebsriemen

 

- Original Top Case mit Rückenlehne

 

- Neue Reifen

 

- Neuer Auspuff

 

- Braune Ledergriffe passend zur Sitzbank aus dem Piaggio Zubehörsortiment

 

- Felgen entlacken lassen und neu lackieren lassen

 

- Neue Logos rundum

 

 

Optional:

 

- Gepäckträger vorne Chrom

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06.05.2020 12:48    |    PIPD black

Fleißig fleißig mein Lieber.

 

So viel Text brauchte sein Zeit.......zum schreiben und lesen.:D

 

Ich wünsche dir viel Freude und allzeit gute Fahrt damit.:)


06.05.2020 12:53    |    Dynamix

Ja, ich bin da etwas eskaliert :D

 

Dafür geniesse ich jetzt mein kleines Mittagessen bei einem gut gekühlten Gläschen Wein. Hach, Urlaub ist was tolles :cool:

 

Jetzt bin ich für den Moment erst einmal zufrieden mit dem Projekt Vespa. Da kann man auch mal ein bisschen in aller Ruhe genießen :)


06.05.2020 13:10    |    ToledoDriver82

Du hättest das etwas eher fertig stellen sollen, dann hätte ich im Wartezimmer was zu lesen gehabt :D


06.05.2020 13:12    |    Dynamix

Ich musste doch erst noch die Reifen montieren ;)


06.05.2020 13:57    |    PIPD black

Diese Zufriedenheit kenne ich und das wird wohl auch der Grund sein, warum jetzt die Restarbeiten irgendwie schleifen, obwohl das nix Spannendes mehr ist......augenblicklich.:rolleyes::(


06.05.2020 14:07    |    Dynamix

Ich werde die nächsten Wochen erstmal nur fahren. Dafür hab ich lauter Kleinzeug das ich noch erledigen möchte aber das hat Zeit und da ist auch nichts komplexes dabei :)

 

Danach muss ich mir wirklich die Arbeit an dem Teil mit der Lupe suchen :D


07.05.2020 08:40    |    pico24229

Der Hammer, genauso viel Liebe du in die Chevys steckst kommt nun auch der Vespa zu Gute :)

Aber sehr cool. Hatte auch immer Roller und sind einfach sehr praktisch. Und deiner sehr sehr schön, nur der TopCase würde mich optisch stören. Gute Fahrt damit!


07.05.2020 09:25    |    Dynamix

Topcase sehen immer was blöd aus, aber damit es nicht so schlimm wird habe ich extra ein originales gesucht. Irgendeins zu montieren wäre einfacher gewesen, sieht aber eben auch extrem unschön aus.

 

Ich habe das Glück das Praktikabilität damals wohl noch eine Rolle gespielt hat. In das Vespa Case geht locker ein Integralhelm rein! Das war bei meinem ersten Roller nicht der Fall.

 

So ein Case ist einfach extrem praktisch wenn man doch mal etwas mehr Kleinkram hat. Ich denke da an Einkäufe und ähnliches. Habe gestern erst beim Händler (Ersatzteil besorgt) ein Verkaufsgespräch mitbekommen. Da hat der Verkäufer dann dem Interessenten erklärt das in das Helmfach maximal ein Jethelm reingeht. Da kam dann natürlich die Frage nach Montagemöglichkeiten für ein Top Case.

 

In meine ET geht mit etwas hängen und würgen auch der Integralhelm rein.


07.05.2020 09:31    |    pico24229

Das stimmt. Eine Berechtigung hat es auf jeden Fall und wenn man draufsitzt sieht oder merkt man es ja nicht :)


07.05.2020 09:51    |    Dynamix

Das kommt noch dazu ;)


07.05.2020 19:32    |    ElHeineken

Nicht schlecht, das ist der Feierabend wohlverdient :D

Würde hier sehr gerne an meinem NSX Tachotester weiter basteln und berichten (die Teile sind heute gekommen) aber zuerst muss die Steuererklärung fertig werden. Dank Photovoltaikanlage mit Ust, EÜR, Anhang G .. und bis nächstes Jahr hat man alles wieder vergessen.


07.05.2020 19:37    |    PIPD black

Gibt Leute, die verdienen mit sowas also Steuererklärungen- ihr Geld.;):D

Man kann nichtadliges können.;)


Deine Antwort auf "La macchina nera: Die Wiederbelebung der Dauerbaustelle Teil III"

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Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, meine wahre Liebe aber gehört neben meiner Liebsten der letzten Generation B-Bodys von General Motors. Anders lässt es sich auch nicht erklären das man gleich zwei Caprice besitzt :D

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hier dreht sich alles um den American Way of Drive und andere spannende Themen die für mich zum Thema Auto einfach dazugehören. Wer auf amerikanisches Blech steht ist hier genau richtig ;)

 

Mittlerweile haben sich in meinem Blog diverse Blogreihen etabliert:

 

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Memory Lane: Vorstellungen besonderer/bemerkenswerter Fahrzeuge

 

Whale Diaries: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1992 Caprice Classic

 

Sheriff Tales: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1993 Caprice 9C1

 

Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

Zum Diner gehts übrigens hier entlang! ;)

 

Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen oder auch einfach eigene Gedanken :)

 

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