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11.06.2020 11:11    |    Dynamix    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: ET, ET 4, Vespa

[Werbung wg. Markennennung]

 

Die ersten Kilometer

 

Nachdem die Vespa aus Ihrem 7-jährigen Dornröschenschlaf erweckt wurde war es natürlich Zeit das die Vespa auch gefahren wird. Tonnenweise Zeit, Geld, Schweiß, Nerven und Blut investieren und dann nicht damit fahren ist irgendwie sinnlos. Also wurde die Vespa bei den passenden Gelegenheiten aus der Garage geholt. Sei es um eine kurze Besorgung zu machen, für den Friseurtermin in der Stadt oder auch für die Fahrten zur Altersresidenz meines Caprice, die Vespa muss ran ;)

 

schickschick

Die Vespa hat mittlerweile über 500km seit der Restauration hinter sich gebracht. Die gingen, typisch Diva, nicht ganz so problemlos vonstatten, aber dazu später mehr. Die ersten Touren gingen durch die Stadt für kleinere Besorgungen. Hier macht sich die Vespa ganz gut, da Parkplatzsuche einfach ist und man Sie eigentlich fast überall direkt in Nähe des Eingangs platzieren kann. Als echter Segen hat sich hierbei das Top-Case erwiesen. Hier bekommt man schon einiges an Kleinkram unter, auch wenn man das anhand des äußeren gar nicht meinen würde. 12 Bierdosen passen in die untere Hälfte schon einmal rein :D Die obere dürfte noch einmal genauso viele fassen und dann hat Sie ja noch ein Helmfach, sowie ein Handschuhfach. Man sieht, Sie kann nicht nur hübsch sondern auch praktisch :cool:

 

Nach den ersten kurzen Runden hatte ich dann doch den Mut gefasst und mal eine etwas längere Strecke geplant. Dieses mal sollte es in die alte Bundeshauptstadt Bonn gehen, natürlich über diverse Landstraßen und nicht über die Autobahn. Die erste Tour dahin hat Sie auch ordentlich gemeistert. Was mich dabei am meisten erstaunte war die Tatsache das ich über die Landstraße mit dem Roller gar nicht mal soooo lange brauche. 45 Minuten gegenüber 30 Minuten über die Autobahn finde ich jetzt nicht so heftig, vor allem weil man die gleiche Strecke mit dem Auto wohl nur wenig schneller wäre. Ein wenig später fuhr ich die selbe Strecke nochmal und da passierte es:

 

Zickenterror

 

abschlepperabschlepper

Mitten in Bonn auf einer großen Kreuzung mitten im Zentrum fing Sie plötzlich an zu ruckeln, nahm kein Gas mehr an und ging dann aus. Einen Moment später ließ Sie sich wieder starten, allerdings ging Sie dann später wieder unter ruckeln aus bis Sie gar nicht mehr anging. Toll! Da hat man quasi mehr oder weniger alles erneuert und dann läuft Sie keine 150km später schon wieder nicht. Aber hilft ja nix, also den ADAC angerufen und ab nach Hause. Ich war so geladen das sich meine bessere Hälfte die dummen Sprüche ala "habs ja gleich gesagt" stecken gelassen hat. Es stand also mal wieder Fehlersuche auf dem Programm. Da der Vergaser revidiert, die Schläuche alle neu waren, der Benzinhahn auch neu war und noch genug Sprit drin war hatte ich dieses mal meinen besten Freund im Verdacht: Die Zündung!

 

Ain't no rest for the wicked

 

Beim Motortausch war die alte CDI noch drin, da wir die zum testen hergenommen haben. Ebenso steckte noch die alte Zündkerze von dem Tauschmotor drin. CDI und Stator hatte ich noch herumliegen, Zündkerze nicht. Da die Zündkerze erstmal das offensichtlichste Teil war und ein Tausch nicht schaden würde, fing ich erst einmal damit an. Die Kerze besorgte ich mir bei einem Vespa Händler einen Ort (mein Vespa Händler um die Ecke sieht mich nie wieder!) weiter. Der Kerzentausch ist bei dem "alten" Motor schon eine Arbeit für Menschen die Vater und Mutter erschlagen haben. Bei der "verbesserten" Version allerdings ist das Ganze noch fummeliger, da der Motor das Sekundärluftsystem hat. Heißt das ganze Geraffel von der Sekundärlufteinblasung sitzt natürlich über der Zündkerze....... Da die Kerze seitlich aus dem Block kommt, kommt man auch ohne Sekundärluftsystm nur schlecht an die Stelle ran. Mit diversen Werkzeugen und viel Fummelei war die Kerze dann eine knappe Stunde später draußen. Wie gesagt, Platz ist da nicht wirklich und das Bordwerkzeug passt da beim besten Willen nicht rein. Also Kerze raus, ran an Masse und geschaut was passiert. Es kam keinerlei Zündfunke, also lag ich mit meiner Vermutung gar nicht mal so verkehrt. Also die neue Kerze ran und wieder getestet. Keine Reaktion! Gut, die Kerze war es also nicht. Da ich Kabel und Stecker erneuert hatte und beide noch gut aussahen schloss ich beide als Defektquelle aus. Machen wir mit dem weiter wo ich noch am ehesten rankomme, die CDI. Wir erinnern uns, die CDI hatte ich letztes Jahr schon irgendwann mal neu besorgt in der Hoffnung das Sie dann wieder anspringt. Zum Glück hatte ich das Teil noch und so hatte ich direkt Ersatz auf Lager liegen. Also das Zündkabel ab und die zwei Schrauben von der CDI gelöst, schon hat man das Teil in der Hand. Ich klemmte also die neue CDI an und montierte wieder den Kerzenstecker. Es folgt der nächste Funktionstest, also wieder die Kerze an Masse und schauen was passiert. Siehe da, der Zündfunke kam jetzt schnell und heftig. Fehler gefunden, Eigner glücklich das er nicht wieder alles mögliche auseinander nehmen muss um an die LIMA zu kommen ;) Die neue CDI ist natürlich ein Originalteil und nicht irgendein entdrosseltes Chinateil!

 

uebeltaeter-cdiuebeltaeter-cdi

Nach diesem kleinen Test sollte Sie wieder laufen, somit baute ich Kerze und CDI wieder an Ihre angestammte Stelle. Wie erwartet sprang Sie daraufhin auch sofort an und lief auch stabil. Kurze Testfahrt ergab das sich am Fahrverhalten soweit nichts geändert hat und Sie auch nicht schneller oder langsamer läuft als vorher. Also alles super!

 

Weiter ging es dann ein paar Wochen später mit der Montage von diversen Kleinteilen die fehlten, aber dazu mehr in einem anderen Artikel ;)

 

Jetzt heißt es erst einmal genießen :cool:

 

Die bisher größte Fahrt sollte mich in meine alte Heimat zu meinen Eltern führen, ungefähr 60 km entfernt. Da Autobahnen aus offensichtlichen Gründen ausfielen musste ich mir eine Route durch die Stadt und diverse Landstraßen raussuchen. Der Trip dauerte dann gut 1h20m im Vergleich zu den 45 Minuten mit dem Auto. Klar ist das besonders an Bergen etwas nervenzehrend da die Kiste da einfach nicht zieht aber das gehört dazu ;) Hier stieß dann leider das Fassungsvolumen der Vespa an Ihre Grenzen und so passten leider nicht beide Pakete rein. Eins musste ich also ständig im Fußraum transportieren. Da hier aber der Tunnel nicht so abartig groß ist wie bei vielen Sportrollern ging das für die Strecke einigermaßen. Würde ich die Strecke nochmal fahren? Wohl nur wenn mir langweilig ist :D

 

Eine meiner nächsten Fahrten führte mich zur Caprice-Garage. Ich musste noch diversen Mist von der Gasanlagenamputation bei einem Kumpel abholen und dafür musste ich den Caprice nehmen weil der Kuga wegen Glasbruch auf einen Werkstatttermin wartete. Erstaunlicherweise brauchte ich durch die Stadt für die Strecke nicht länger als mit dem Auto über die Autobahn. Meine Frau war auch ganz verwundert als ich nach einer knappen Stunde schon wieder mit dem Auto zuhause war. Mit der Vespa komme ich also zur Not auch mal flott zur Garage falls ich das Auto brauche und der Rest des Fuhrparks gerade nicht greifbar ist :)

 

Mittlerweile habe ich mich auch an das Fahrverhalten der Michelin City Grip gewöhnt, die dann doch etwas schwerfälliger waren als die abgefahrenen Dinger davor. Aber dafür ist der Grip jetzt auch 10 mal besser und wenn man erst einmal ein wenig Vertrauen gefasst hat sind auch ein paar ordentliche Schräglagen drin. Davon ab das Sie jetzt nicht mehr so kippelig fährt ;) Allerdings merkt man dank den neuen Reifen das die Federbeine nicht mehr die besten sind. Besonders vorne schlägt das Federbein bei einer härteren Bremsung durch. Deshalb keimte in mir die Idee das Fahrwerk einmal anzugehen, schließlich stecken da noch die originalen Dämpfer drin. Die ölen zwar noch nicht, aber durch ist durch. Davon ab das ich bisher noch niemanden gesehen hätte der den Originaldämpfern sowas wie guten Fahrkomfort oder Haltbarkeit attestiert hätte. Wenn soll es natürlich was mit ABE werden und bezahlbar. Es gibt schon einiges für die Vespen, allerdings nicht selten teuer und in den allermeisten Fällen ohne ABE. Ein Satz Bitubos wäre ein Traum, aber ohne Zulassung und mit über 200€ pro Stück auch alles andere als billig. Dann bin ich aber zum Glück über die Mono X-Pro von YSS gestoßen die ganz interessant aussahen. YSS ist ein renommierter Hersteller von Federbeinen für Zweiräder aus Japan. Zu meinem Glück gibt es für vorne und hinten passende Federbeine für die ET-Reihe und das sogar mit ABE. Weiteres Schmankerl: Die Federvorspannung lässt sich stufenlos einstellen, wodurch man den Komfort bzw. die Federn ideal auf das Gewicht von Fahrer und Sozia abstimmen kann. Die ABE habe ich mir schon einmal vorsorglich runtergeladen, den Umbau werde ich dann wohl später angehen wenn ich die Teile habe und soweit bin :)

 

Die nächste größere Fahrt führte mich nach Bonn, aber dieses mal musste die Vespa dort übernachten. Nein, dieses Mal hat Sie nicht schlappgemacht ;)

 

Ich hatte Sie nur für meinen Kumpel dagelassen, dessen Auto ich mir mal für eine Aufbereitung geschnappt habe. Er hatte von mir und ein paar Freunden zum letzten Geburtstag unter anderem ein großes Autopflegepaket bekommen. Er ist nur leider nie wirklich dazu gekommen das Zeug mal auszuprobieren, da seine Familie Ihm nicht viel Zeit dafür lässt. Also erklärte ich mich bereit die Sache zu übernehmen aber das ist eher was für den Pflegeblog.

 

Ansonsten durfte die Vespa wieder für diverse kleine Besorgungen ran und bis auf den anfänglichen Rückschlag fährt Sie jetzt ganz brav. Normale Einkäufe in der Stadt gehen mit Ihr ganz gut von der Hand und so lassen sich nicht nur die Autos etwas schonen und Sprit sparen, sondern auch Parkgebühren ;) :D Gerade in der Stadt wo Parkplätze (und seit Corona sowieso) einfach nur Mangelware sind ein netter Vorteil im Tausch für ein bisschen Verzicht bei der Höchstgeschwindigkeit :cool:

 

Was schluckt Sie so?

 

Vom Verbrauch liege ich bisher ganz knapp über 3 Liter, aber die sind halt auch immer auf Vollgas gefahren. Von daher finde ich den Verbrauch echt erträglich und mit dem großen Tank kommt man auch gut 300km pro Tankfüllung wenn es drauf ankommt. Zweitakter mögen zwar den besseren Antritt haben, aber in Sachen Verbrauch können Sie einfach nicht mithalten. Insbesondere wenn wir von gleichen Voraussetzungen ausgehen, also ordnungsgemäß gedrosselt und mit einem Vergaser. Das ein entdrosselter DiTech Motor schon vor 20 Jahren Verbräuche unter 3 Liter gepackt hat weiß ich selbst. Ist aber nun einmal nicht legal und wer weiß was bei meinem 4-Takter noch ginge wenn er entdrosselt wäre und somit nicht ständig Vollgas laufen würde?!


Die Frau will auch mit!

 

caberg-vornecaberg-vorne

Mittlerweile würde sich sogar meine bessere Hälfte trauen mitzufahren. Leider hatte Sie keinen Helm und ohne fahren geht natürlich gar nicht! Was macht mal also als treusorgender Ehemann? Man besorgt einen! Also fing ich an zu stöbern. Was für einen Helm macht Sinn? Was darf bzw. muss sowas kosten? Nach Rücksprache mit meiner besseren Hälfte kam nur ein Jethelm in Frage. Ein Integralhelm wäre mir zwar lieber gewesen, aber das ist Ihre Entscheidung. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas das sicher genug ist und die Kriterien meiner Frau erfüllt. Vorab: Für Rollerfahrer tut es auch ein günstiger Helm unter 100€. Die renommierte Zweiradzeitschrift "Motorrad" hat sich mal die Mühe gemacht diverse Helme im Preisbereich unter 100€ zu testen. Alle Helme sind einer Schlagschutzprüfung unterzogen worden, welche Sie alle bestanden haben. Die Unterschiede, im Vergleich zu hochpreisigen Herstellern, kommen am Ende hauptsächlich durch Punkte wie Passform, Geräuschpegel, Materialauswahl und so weiter zustande. Also alles Kriterien die für einen Langstreckenfahrer auf dem Motorrad wichtig sind, für einen Rollerfahrer in der Stadt der eh nur pendelt oder kurze Strecken fährt aber eher unwichtig. So schrieb es auch die Motorrad und so kann sich ein günstiger Helm für eben genau diese Klientel, zu der ich ja auch gehöre, schon lohnen. Meinen Helm habe ich damals im Laden nach eher simplen Kriterien gekauft. Sollte ein Integralhelm sein, sollte eine Zulassung haben und mein Bollerkopp sollte reinpassen. Ich meine das Teil hat mich damals +- 100€ gekostet. Marke? Keine Ahnung. Steht auch nicht wirklich viel drauf :D

 

Weiter mit dem Zweithelm! Zuerst schaute ich bei Polo und da gibt es schon brauchbare Jethelme nach ECE 22-05 für um die 50€. Schon mal nicht ganz verkehrt, aber man muss ja mal schauen was die Konkurrenz so macht. Also mal in der Bucht geschaut was es da so gibt. Besonders hier tummeln sich viele Billighelme im Preisbereich unter 50€, da sind zum Teil Helme gut 20-30€ dabei, welche auf mich aber nicht den vertrauenserweckensten Eindruck machten. Einzig das einer davon in Rot mit Gänseblümchenmuster angeboten wurde fand ich ganz witzig und ich wette meiner Frau hätte das Muster sogar gefallen :D Dann stieß ich aber auf ein interessantes Privatinserat. Es handelte sich dabei um einen Caberg Riviera V2+ im Dekor "Diva". Was das heißt kann man auf den Bildern sehen ;)

 

caberg-hintencaberg-hinten

Vom Muster her wusste ich sofort das meine Frau darauf abfahren würde. Da mein allererster Helm von Caberg war, ich damit gute Erfahrungen gemacht habe und der Preis mit gut 100€ auch okay war schlug ich zu. Das schöne an dem Helm ist das er zwei Visiere hat. Einmal ein kleines für die Augen und dann noch einmal ein etwas größeres welches das gesamte Gesicht abschirmt. Zusätzlich bietet der Helm an den Innenseiten kleine Taschen in den man ein Headset einbauen kann falls man das denn benötigt.

 

Wie geht es weiter?

 

Wie angedeutet bin ich mit der Vespa in Sachen Optik noch nicht ganz fertig. Es werden noch einige Dinge kommen! Manche groß, aber die meisten doch eher klein ;) Es bleibt auf jeden Fall spannend :cool:

 

schick Schick

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11.06.2020 11:48    |    PIPD black

Schön zu lesen, dass die Diva nun wohl zuverläassig läuft.:)

Hier steht die große Testfahrt und zuvor zu erledigende Arbeiten immer noch aus.

Evtl. schaffe ich es dieses WE mal, die Simmi fertigzustellen.

 

Weiterhin gute Fahrt.:)


11.06.2020 13:23    |    Dynamix

Es wäre dir zu wünschen ;)

 

Hier steht ja auch noch ein bisschen was an. Die restlichen Kleinigkeiten am Caprice, der Sheriff bekommt die Lackmacken weg und für die Vespa habe ich ja auch noch diverse Pläne.


11.06.2020 18:01    |    ToledoDriver82

Na da scheint es sich doch gelohnt zu haben, wenn du sie so praktisch einsetzen kannst :)


11.06.2020 18:16    |    Dynamix

Wir fahren damit mittlerweile sogar zum Sport und meine Frau meckert nicht mal :D

 

So wird sie jetzt wohl auch mal regelmäßig Kilometer fahren und steht sich nicht kaputt :)


11.06.2020 20:55    |    ElHeineken

Macht Spaß zu lesen, insbesondere das Happy End - haben wir bei unseren Berichten doch sonst meist Cliffhanger die weitere Probleme andeuten :D


11.06.2020 22:06    |    Dynamix

Kann ja nicht immer nur alles schlecht sein ;) Irgendwann ist auch mal die größte Grotte entgrottet! Man muss nur mit genug Zeit, Geld und Blut nach Ihr werfen :D

 

Sie wird zwar wohl nie perfekt werden solange ich jetzt nicht noch anfange die Karosserie komplett zu richten, aber wenn alle Punkte umgesetzt sind die ich mir noch vorgenommen habe ist Sie für mich mehr oder weniger perfekt :) Funktionieren tut Sie ja jetzt schon ganz gut, abgesehen vom Fahrwerk wo es definitiv Nachholbedarf gibt.

 

Sonst?

 

Die paar Kratzer (dürfte ein Umfaller gewesen sein, für einmal hinlegen ist das zu wenig) in der Karosserie stören mich nicht so sehr und ein bisschen Patina darf in dem Alter schon sein. Das Teil geht ja auch stramm Richtung Youngtimer :cool:

 

P.S.: Cliffhanger wird es bei der Vespa wohl erstmal keine mehr geben, solange nicht etwas völlig unvorhergesehenes passiert. Das schlimmste ist geschafft oder auch: Sie ist über den Berg ;)


12.06.2020 06:55    |    PIPD black

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Juni 2020 um 22:06:38 Uhr:

Sie ist über den Berg ;)

Wollen wir jetzt mal hoffen, dass es nun nicht bergab geht.;):cool::p


12.06.2020 11:49    |    Chaoz_Mezziah

Was läuft die denn laut Tacho, wenn sie komplett legal ist? 45 oder 50km/h? Mein kleiner Bruder hatte damals auch so einen "Plastikroller" von privat gekauft, der lief laut Tacho 90km/h...da haben meine Eltern aber (zu recht) ihr Veto eingelegt und nachdem ich ein paar Runden damit gedreht hatte, wurde er so ungebaut, dass er knappe 60 lief. Das war ok und man ist kein Verkehrshindernis in der Stadt.


12.06.2020 11:53    |    Dynamix

Tacho 55, aber der geht wirklich arg vor. In der Stadt fahren mir die meisten Autos leicht davon. Passt also.


12.06.2020 11:58    |    PIPD black

Das ist bei unserem Ixo auch so. Wenn du da voll auf dem Pin stehst und es geht bergab, dann geht die Anzeige nicht über 55. GPS sind das dann ganz exakt 50 km/h zu den zugelassenen 45.


12.06.2020 12:18    |    Chaoz_Mezziah

Ja, das ist halt die Crux bei den Teilen. Kaufste nen großen Roller, ist TÜV fällig. Kaufste nen kleinen, ist das halt das Problem, dass die eigentlich einen Hauch zu langsam sind. 60 wäre da das gesunde Mittelmaß zwischen "zu lahm" und "der Polizei auffallen" bzw "Versicherungsschutz riskieren".


12.06.2020 13:01    |    Dynamix

Man hätte einfach die alte 50+5 Regelung beibehalten sollen. Das war meiner Meinung nach der vernünftige Kompromiss für die Stadt.


15.06.2020 08:15    |    Chaoz_Mezziah

Stimmt, das war auch noch ok. Kam mit der ganzen Vereinheitlichung innerhalb der EU mit den 45 km/h, meine ich.


15.06.2020 09:04    |    Dynamix

Jepp, kam mit der entsprechenden EU-Verordnung. Ich kann mich noch an den Aufschrei damals erinnern, ich hab auch nie verstanden warum ausgerechnet 45 km/h wo in Europa fast überall 50 km/h innerorts gelten. Warum nicht einfach 50 damit man mit dem Rest mithalten kann?


15.06.2020 10:46    |    Chaoz_Mezziah

Da gibts bestimmt irgendeinen super wichtigen Grund für, den wir mit unserem kleinen Verstand nur nicht begriffen haben ;)


15.06.2020 11:09    |    PIPD black

Könnte mit irgendwelchen zulassungs- oder versicherungsrechtlichen Ursachen außerhalb D zu tun haben, weshalb man da unter den 50 km/h bleiben mußte.


15.06.2020 11:32    |    Badland

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass es mit der Helmpflicht in einem Land zutun hatte. Dort war es wohl möglich Roller die unter 50km/h Spitze fuhren ohne Helm zu bewegen. In den Niederlanden besteht zb. bei Mofa's keine Helmpflicht.


15.06.2020 11:50    |    PIPD black

Wenn du dir die deutsche Geschichte mal bei Wiki dazu reinziehst, dann bekommt man ein Gespür dafür, was das alles für ein Kuddelmuddel allein in D war. Von offenen 50ern und Wettrüsten kann man da lesen. Von sich immer wieder ändernden Zulassungs- u. Versicherungsvorschriften, von Helmpflicht, von FS-Klassen etc.....

 

Das ganze auf diverse EU-Staaten verteilt......Au Backe.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinkraftrad


15.06.2020 12:45    |    Chaoz_Mezziah

Danke für den Wiki-Link, war sehr interessant zu lesen :)


Deine Antwort auf "La macchina nera: Die ersten Kilometer sind geschafft"

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