hier mal ein Update - falls noch Interesse besteht.... : driver95
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20.09.2022 07:41    |    driver95    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo zusammen,

 

ich wollte mal ein update geben bevor das letzte Kapitel verjährt.

 

Aufgehört habe ich im letzten Beitrag damit, das das Auto manchmal kein Gas annimmt.

 

Im Fehlerspeicher stand nur der Drallklappensteller. Konnte mir aber keinen reim darauf machen, da die Drallklappen schon 2017 rausgeflogen sind.

 

Mit einem guten Freund haben wir Testfahrten gemacht und Livewerte ausgelesen. Keiner der Sensoren tanzte irgendwie aus der Reihe. Entweder alle zeigten das die Leistung einbricht, oder alle zeigten das alles funktioniert. Auch ein KFZ Meister der mal dabei geschaut hat, konnte sich keinen Reim daraus machen.

 

Irgendwann kam mir dann doch eine Idee -> Da mein Auto schon Euro-4 ab Werk hat, ist der Drallklappensteller elektrisch angesteuert. Bei den Euro-3 Modellen geht's über Unterdruck.

Der Steller hat seit 2017 keine Drallklappe mehr bewegt, die Elektronik war aber immernoch angeklemmt, da man sonst eine Fehlermeldung bekommt.

Ich wollte aber keinen neuen Drallklappensteller verbauen wenn ich keine Drallklappen habe. Zudem dafür die Ansaugbrücke runter muss.

 

Also einen Codierer besucht der mir dann den Drallklappensteller auscodiert hat. Fehler weg, und Auto läuft wieder :D

 

 

Vor kurzem hab ich noch Koppelstangen und die Stabigummis an der VA getauscht. Gleichzeitig die mechanik vom Fensterheber an der Fahrertür getauscht.

 

Dadurch ging das Poltern der VA aber auch nicht weg. In einer zweiten Diagnose (Ich hätte direkt mal besser gucken sollen) hab ich dann festgestellt das das innere Traggelenk an einem Querlenker komplett fertig war.

Nachdem ich dann noch einmal Meyle HD Querlenker eingebaut habe, geht es wieder. Somit ist die VA-Aufhängung mal wieder neu, jedoch hinten alles noch *ab Werk*. Aber auch sehr sehr fertig

 

Nur an die Baustelle will ich nicht mehr dran.

Ich wollte die Längslenkerlager tauschen, jedoch ging das nicht wie geplant: Das Ausdrückwerkzeug was ich mir bestellt hatte ging bei dem Versuch kaputt, aber das Lager blieb an seiner Position. Also alles schnell wieder zusammengebaut und weitergefahren.

 

Bei der Achsvermessung wurde hinten dann nichts eingestellt, da die Angst hatten alles abzureißen. Somit stimmt jetzt hinten nichtmal die Spur. An der VA konnte es noch eingestellt werden.

Aber das Auto fährt noch grade aus und das Lenkrad steht grade. Ich hab kein Bock mehr mich damit zu befassen.

 

An der Frontschürze blättert der Lack ab. Sieht schon mittlerweile katastrophal aus. Zudem rostet ein Kotflügel.

 

Hab noch einen in Wagenfarbe rumliegen. Denke den gebe ich dem Lackierer in die Hand wenn ich ihm die Karre hinstelle um die Front neu zu lackieren.

 

Ansonsten bin ich eigentlich nur gefahren und hab Öl und Reifen gewechselt.

Winterreifen liegen auch schon frisch bezogen und gewuchtet bereit, jedoch warte ich noch was.

 

Hier noch ein Bild was ich mal irgendwann dieses Jahr geschossen habe:

E46 - FotoE46 - Foto

 

Das wars soweit.

 

************************

 

beste Grüße

driver95

KM-Stand ca. 361tkm

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20.09.2022 08:34    |    PIPD black

Was willst du denn noch die Front lackieren, wenn du nicht mehr an die HA ranwillst. Wenn die Lager hinten ausgeschlagen sind, ist das Ding doch nicht mehr vernünftig fahrbar. Wobei doch beim 3er die ganze Aufnahme gerne mal wegrostet und richtig Arbeit bedeutet.

20.09.2022 09:55    |    Dynamix

Wobei seiner mit EZ2004 aus der Nummer schon raus sein sollte. Das Thema mit der HA war ja meines Wissens bis Ende 2001.

20.09.2022 10:33    |    driver95

Zitat:

@PIPD black schrieb am 20. September 2022 um 08:34:45 Uhr:

Was willst du denn noch die Front lackieren, wenn du nicht mehr an die HA ranwillst. Wenn die Lager hinten ausgeschlagen sind, ist das Ding doch nicht mehr vernünftig fahrbar. Wobei doch beim 3er die ganze Aufnahme gerne mal wegrostet und richtig Arbeit bedeutet.

Weil auch wenn die HA durch ist der bestimmt auch nochmal durch den TÜV kommt.

Relativ vernünftig fahrbar ist der auch noch, nur bei hohen AB Etappen merkt man es...

Aber bis knapp 180 fährt man noch ganz gut. Sieht halt bescheiden aus wenn der Lack auf der halben Schürze schon ab ist

 

 

 

Zitat:

@Dynamix schrieb am 20. September 2022 um 09:55:05 Uhr:

Wobei seiner mit EZ2004 aus der Nummer schon raus sein sollte. Das Thema mit der HA war ja meines Wissens bis Ende 2001.

Ja, mit 2004 bin ich offiziell aus dem schneider

jedoch kommt es vereinzelt auch da vor das die HA ausreißt...

 

 

 

 

Die HA noch machen würde halt nochmal ein riesen Kostending werden.

Bin da nicht so glücklich drüber wenn ich daran denke das ich 360tkm drauf habe...

20.09.2022 10:53    |    the_WarLord

Versteh ich nicht. Einmal neu machen die Lager. Zur Not ne Hinterachse organisieren und die auf der Werkbank fertig machen und später 1:1 drunterschnallen.

20.09.2022 11:50    |    MasteratDesaster

Grüße und schön wieder was von deinem Diesel-Wiesel zu lesen.

Grundsätzlich kann ich kaum noch Euphorie mehr rauslesen :( - ein Stück weit aber auch Verständlich.

 

Die VA ist ein reines Materialthema > ein Satz Querlenker + Spurstangen bringt unwahrscheinlich viel Rückmeldung in die Lenkung zurück.

 

Die Längslenkerlager an der Hinterachse hatte ich ebenfalls an meinem 30d gewechselt, ich meine bei ca. 280tkm. Hier habe ich die BU Lager vom M3 verpresst.

 

Eigentlich kein Hexenwerk > der Schlüssel liegt hier im Detail. Du musst das "Auge" ordentlich aufheizen, bsp. mittels Heizgebläse. Das Auspresswerkzeug unter Druck ansetzen > Auge aufheizen & dann dann Stück für Stück nachspannen. Du kannst beobachten das mit zunehmender Ausdehnung das Lager Stück für Stück raus kommt. Ist ne kleine Fleißarbeit - aber ansonsten nichts wildes.

 

Die restliche Kinematik ist recht stabil & läuft bei meinem alten Bock mit knapp 380tkm noch grundsolide.

 

Die Hinterachsaufnahmen sind bei meinem, trotz knapp 580Nm Drehmoment, noch stabil.

20.09.2022 12:16    |    Goify

Also ich würde mich ja eher um die Technik kümmern als um die katastrophale Lackierung. Und ich würde bei den total verrückten Summen, die in das Auto schon geflossen sind, wohl alles machen, was ansteht, damit alles davor nicht total unnütz war.

20.09.2022 12:20    |    PIPD black

Hmmmm.....ich hab das beim Passat mit der ausgeschlagenen HA vor allem bei Eis und Schnee gemerkt. Da fühlte sich die Kiste nach "Hundegang" an. Beim Fiesta mußten die Lager bei knapp 180 tkm raus. Die Werkstatt hat sich wohl ziemlich gequält, die "Töpfe" aus den Aufnahmen zu bekommen.

 

Dass das keine dankbaren Aufgaben sind, weiß ich. Aber was sein muss, muss sein. Eigentlich ist es ja überschaubar......"nur" eben mühselig.

 

Edit: Da muss ich unserm Goify aber mal recht geben.:p

20.09.2022 12:26    |    Dynamix

Ich fürchte ja eher das so langsam der Punkt kommt an dem er die Schnauze voll hat und von der Kohle lieber was neueres kaufen würde. Ich meine knapp 400.000 km sind kein Pappenstiel und bei allen Investitionen ist es am Ende immer noch ein 20 Jahre alter 3er BMW. Wenn man da nicht völlig schmerzbefreit ist und den Karren mehr liebt als seine eigene Mutter, wird das auf ein Ende der Beziehung hinauslaufen. Eine Beziehung in die man tonnenweise Kohle versenkt hat, die man nie wieder bekommt und wo sich dann der nächste Käufer drüber freut oder eben diverse Jungs auf dem Schrottplatz die den Wagen dann mitsamt den ganzen Neuteilen filetieren.

20.09.2022 12:30    |    T5-Power

Hauptsache die Optik stimmt,die Technik darf dann gerne vernachlässigt werden.....

20.09.2022 22:27    |    driver95

Zitat:

@T5-Power schrieb am 20. September 2022 um 12:30:52 Uhr:

Hauptsache die Optik stimmt,die Technik darf dann gerne vernachlässigt werden.....

Lass mich mal nicht so schlecht darstehen :D

 

Der tüv ist mit der HA noch zufrieden. Und die front ist schon über ein Jahr soweit das die lackiert werden muss…

20.09.2022 23:03    |    driver95

Zitat:

@MasteratDesaster schrieb am 20. September 2022 um 11:50:21 Uhr:

 

Die Längslenkerlager an der Hinterachse hatte ich ebenfalls an meinem 30d gewechselt, ich meine bei ca. 280tkm. Hier habe ich die BU Lager vom M3 verpresst.

 

Eigentlich kein Hexenwerk > der Schlüssel liegt hier im Detail. Du musst das "Auge" ordentlich aufheizen, bsp. mittels Heizgebläse. Das Auspresswerkzeug unter Druck ansetzen > Auge aufheizen & dann dann Stück für Stück nachspannen. Du kannst beobachten das mit zunehmender Ausdehnung das Lager Stück für Stück raus kommt. Ist ne kleine Fleißarbeit - aber ansonsten nichts wildes.

 

Die restliche Kinematik ist recht stabil & läuft bei meinem alten Bock mit knapp 380tkm noch grundsolide.

 

Die Hinterachsaufnahmen sind bei meinem, trotz knapp 580Nm Drehmoment, noch stabil.

Ich denke ja auch schon darüber nach mich nochmal an die Längslenkerlager zu wagen…

 

Aber dann nicht mit 2-3h zeit für beide seiten ohne Hebebühne.

 

Vllt lass ich es auch einfach machen…

20.09.2022 23:10    |    driver95

Zitat:

@Dynamix schrieb am 20. September 2022 um 12:26:57 Uhr:

Ich fürchte ja eher das so langsam der Punkt kommt an dem er die Schnauze voll hat und von der Kohle lieber was neueres kaufen würde. Ich meine knapp 400.000 km sind kein Pappenstiel und bei allen Investitionen ist es am Ende immer noch ein 20 Jahre alter 3er BMW. Wenn man da nicht völlig schmerzbefreit ist und den Karren mehr liebt als seine eigene Mutter, wird das auf ein Ende der Beziehung hinauslaufen. Eine Beziehung in die man tonnenweise Kohle versenkt hat, die man nie wieder bekommt und wo sich dann der nächste Käufer drüber freut oder eben diverse Jungs auf dem Schrottplatz die den Wagen dann mitsamt den ganzen Neuteilen filetieren.

Langsam die schnauze voll…

 

Da gehe ich teilweise mit…

Spaß macht mir das auto immernoch, nur was neueres wäre halt auch mal schön.

 

Und dem geld was darein geflossen ist weine ich keiemr träne hinterher.

 

Denke immernoch das ich nix groß falsch gemacht habe.

 

Lediglich hätte ich bei kauf besser nach rost schauen sollen und direkt mehr vorsorge betreiben sollen. war zu unerfahren.

 

Gut, die 2 unfälle (leitplanke und Frontalzusammenstoß) hätten auch nicht sein müssen.

 

 

Aber der rest waren alles entweder veränderungen die man an einem neueres auto auch aus optikgründen macht, oder reparaturen die sich über den günstigen kaufpreis wieder relativieren…

21.09.2022 09:48    |    the_WarLord

Ach, wenn der Hobel zu sehr nervt: Abmelden und auf die Seite stellen. Irgendwann hast du dann schon wieder Bock drauf.

 

Wie geschrieben: Hol dir eine komplette Hinterachse, das sollte für den e46 keine Mammutaufgabe sein, mach die auf der Werkbank fertig und bau die dann in einem Rutsch in den Wagen ein. Davor die ganzen Schrauben am Fahrzeug immer schön mit Rostlöser einjauchen. Passende Helicoils und Bohrer bereithalten.

 

Einmal im Jahr die Zulassungsstatistik anschauen und sich darüber freuen, dass der Bestand an der eigenen Schlüsselnummer immer weiter abnimmt. Durchhaltevermögen wird belohnt, die Zeit heilt alle Wunden. ;)

21.09.2022 10:33    |    Goify

Und dann wird dieser E46 ein gesuchter und teurer Oldtimer? Was kann man sich dann davon kaufen?

21.09.2022 10:38    |    Dynamix

Gar nix, weil man einen guten Teil der versenkten Kohle nie wieder sieht. Sehe ich bei meinen Projekten ja auch und die haben mal mehr Potenzial als ein E46 (M3 und bestimmte Sonderlocken explizit ausgenommen). Und gerade beim Diesel stellt sich die Frage nach dem Klassikerpotenzial, da geht alles eher auf Benziner und gerade bei BMW wo alles auf frei saugende 6 Ender steht.

 

Aus einem 318i wird auch kein gesuchter Klassiker nur weil der Bestand stark schmilzt.

21.09.2022 15:28    |    the_WarLord

Zitat:

@Goify schrieb am 21. September 2022 um 10:33:57 Uhr:

Und dann wird dieser E46 ein gesuchter und teurer Oldtimer? Was kann man sich dann davon kaufen?

Ach, weißt du, das hätte man beim Golf 3 16V oder VR6 damals auch nicht gedacht, als die reihenweise für 500 Euro den Eigentümer gewechselt haben.

 

Das Geld, welches man investiert hat, sieht man seltenst wieder. Wird der Verlust jedoch realisiert, ist er realisiert. Da ist dann nicht nur das Geld, sondern auch das Fahrzeug weg. Was kann man sich davon kaufen? Geld scheint ja wohl vorhanden zu sein, sonst würde nicht darüber nachgedacht die Stoßstange lackieren zu lassen.

 

Wird philosophisch: Wie viele von denen, die irgendwann mal ein Fahrzeug weggegeben haben, bereuen es Jahre später? Da stell ich mir das Ding doch lieber in die Ecke oder nehm noch ein bisschen Geld in die Hand (die genannten Macken sind mit 2.000 Euro durch).

22.09.2022 09:00    |    pico24229

Also... bin ein bisschen verwundert über manche Gedanken. Das Geld was man "investiert" kann man doch nicht ansatzweise auf den Kaufpreis raufrechnen und dann beim Verkauf hoffen es wieder rauszubekommen? (Es sei denn es geht um ein reines Spekalationsauto und kein Alltagswagen).

Aber das sind doch eher Unterhaltskosten als Investitionen. Klar die Unterhaltskosten dürfen nicht zu hoch sein, bei einem alten AUto sind es vor allem Reparaturen, bei neueren Autos vor allem der Wertverlust.

 

Anbei ein Foto von letzer Woche von meinem 520i-lpg mit jetzt 458.000km am Pkw-Grenzübergang Röszke-Horgos.


Bild

22.09.2022 09:32    |    Dynamix

Das ist ja der Witz, die Leute sind für einen günstigen Kaufpreis zum Teil bereit große Baustellen in Kauf zu nehmen, aber für gute Autos wo all die teuren Sachen schon gemacht sind will man kein Geld ausgeben weil es da ja dann eine Selbstverständlichkeit ist das der 30 Jahre alte Wagen technisch wie ein Neuwagen dasteht.

 

Und deshalb kaufen die Leute dann die billigen Baustellen, ärgern sich das Sie da tonnenweise Kohle reinbuttern und schreien bei jedem guten Auto "zu teuer".

22.09.2022 09:32    |    carpus

Würde die HA jetzt auch noch vollends reparieren, die Optik lassen wie sie ist und den Wagen weiterfahren. Da ist ja bis jetzt so viel Geld und Zeit reingeflossen das der noch paar km machen muss.

 

Andernfalls hätte man das Thema gleich sein lassen können, sich als relativer "Vielfahrer" einen 13 Jahre alten 3er BMW mit knapp 210 tkm zu holen und das Geld besser in einen E90 etc. mit weniger Ausgangskilometer angelegt.

22.09.2022 12:27    |    the_WarLord

Zitat:

@Dynamix schrieb am 22. September 2022 um 09:32:17 Uhr:

Das ist ja der Witz, die Leute sind für einen günstigen Kaufpreis zum Teil bereit große Baustellen in Kauf zu nehmen, aber für gute Autos wo all die teuren Sachen schon gemacht sind will man kein Geld ausgeben weil es da ja dann eine Selbstverständlichkeit ist das der 30 Jahre alte Wagen technisch wie ein Neuwagen dasteht.

 

Und deshalb kaufen die Leute dann die billigen Baustellen, ärgern sich das Sie da tonnenweise Kohle reinbuttern und schreien bei jedem guten Auto "zu teuer".

Bin da prinzipiell bei dir, das Ding ist halt, dass sich diejenigen auch ihre Arbeitszeit vergolden lassen möchten. Die Diskussion taucht immer wieder auf. Wenn ich für 5k mehr einen besseren bekomme, hab ich immerhin 5k, die ich in den anderen investieren kann. Wenn ich meinen Kram selbst erledige, ist das eine gute Menge an Geld. Zusätzlich ist es so gemacht, wie ich es mir vorstelle...

22.09.2022 12:41    |    Dynamix

Ich kenne es eher so das die Leute nicht mal bereit sind nur den Mehrwert durch die Teile zu zahlen. Und viele denken sich halt auch das der billige Wagen auch dauerhaft der billigere Kauf ist. Die Realität und tausende Projektaufgaben sagen zwar was anderes, aber die Idee stirbt nie aus. Was bringt es dir wenn du für ein Auto 5000€ weniger ausgegeben hast, wenn du für den Zustand des teureren Autos eher 30k investieren musst? Und das ist jetzt nicht übertrieben, sondern ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis. Alleine die Überholung der Vorderachse hat so viel gekostet wie der Aufpreis zu dem Modell mit dem besseren Antrieb und der 10 mal besseren Karosserie.

 

Sowas sollte man sich nur antun wenn der Weg das Ziel ist, man also Bock am basteln hat. Wer allerdings mehr fahren will ist mit dem teureren/besseren Auto IMMER besser beraten. Ist jetzt ne Binsenweisheit aber viele die sich sowas antun machen sich nicht einmal das bewusst.

22.09.2022 13:11    |    Goify

Das bessere Auto ist der bessere Kauf, heißt es immer und dem würde ich mich anschließen.

22.09.2022 14:28    |    the_WarLord

Zitat:

@Dynamix schrieb am 22. September 2022 um 12:41:25 Uhr:

Ich kenne es eher so das die Leute nicht mal bereit sind nur den Mehrwert durch die Teile zu zahlen. Und viele denken sich halt auch das der billige Wagen auch dauerhaft der billigere Kauf ist. Die Realität und tausende Projektaufgaben sagen zwar was anderes, aber die Idee stirbt nie aus. Was bringt es dir wenn du für ein Auto 5000€ weniger ausgegeben hast, wenn du für den Zustand des teureren Autos eher 30k investieren musst? Und das ist jetzt nicht übertrieben, sondern ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis. Alleine die Überholung der Vorderachse hat so viel gekostet wie der Aufpreis zu dem Modell mit dem besseren Antrieb und der 10 mal besseren Karosserie.

 

Sowas sollte man sich nur antun wenn der Weg das Ziel ist, man also Bock am basteln hat. Wer allerdings mehr fahren will ist mit dem teureren/besseren Auto IMMER besser beraten. Ist jetzt ne Binsenweisheit aber viele die sich sowas antun machen sich nicht einmal das bewusst.

Unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen. Deswegen schrieb ich auch von Durchhaltevermögen.

 

Was man bei den vielen Projekten nicht vergessen darf: Der Hang zum Perfektionismus. Ich seh das immer wieder, wenn ein Wagen aufgebaut wird. Da wird dann die besagte Vorderachse oder auch eine Hinterachse noch akribisch gestrahlt und neu lackiert, anstatt einfach die Lager zu wechseln und das Ding wieder einzubauen.

 

Ab 100 - 150 tkm kannst ohnehin einmal über die Achsen gehen, das schadet nie. Auch wenn ich meine Dämpfer und die Achsteile schon über 300 tkm gefahren habe...

 

Das bessere Auto ist immer der bessere Kauf. Grundsätzlich schon, aber alles hat halt seine Grenzen.

22.09.2022 14:31    |    Dynamix

Ja gut, ist ne individuelle Geschichte. Ich mag es zwar wenn es technisch funzt, würde aber wohl nie auf die Idee kommen dann die Achse auszubauen, zu strahlen, alles neu anzupinseln und dann wieder einzubauen. Auch weil das Ding nach einem Jahr Nutzung wieder aussieht wie Sau.

 

Außerdem will ich die Autos ja auch fahren und nicht nur als Museumsstück in der Garage stehen haben.

22.09.2022 15:00    |    Goify

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 22. September 2022 um 14:28:38 Uhr:

Das bessere Auto ist immer der bessere Kauf. Grundsätzlich schon, aber alles hat halt seine Grenzen.

Die Grenze ist wohl überschritten bei den Pagoden von Brabus. Die bekommen die Note 0,8 und sind besser als neu.

22.09.2022 15:05    |    the_WarLord

Zitat:

@Dynamix schrieb am 22. September 2022 um 14:31:15 Uhr:

Ja gut, ist ne individuelle Geschichte. Ich mag es zwar wenn es technisch funzt, würde aber wohl nie auf die Idee kommen dann die Achse auszubauen, zu strahlen, alles neu anzupinseln und dann wieder einzubauen. Auch weil das Ding nach einem Jahr Nutzung wieder aussieht wie Sau.

 

Außerdem will ich die Autos ja auch fahren und nicht nur als Museumsstück in der Garage stehen haben.

Da gibt's einige, die das in Richtung genanntes Museumsstück praktizieren.

 

Da fällt mir ein Beispiel eines Wagens mit wenig Kilometern ein (viertel - drittel von meinem), der sah unten wesentlich schlimmer aus. Genanntes Programm durchgezogen und fährt nur noch bei besserem Wetter.

 

Für mich rausgeschmissenes Geld. Insbesondere dann, wenn man nen schicken Sechsender dastehen hat und im Alltag irgendeine Vierzylinder Diesel Schlurre fährt.

 

Gerade mal nach Brabus und Pagode gegoogled. Ideal für jemanden, der einen Neuwagen haben möchte.

22.09.2022 15:15    |    Dynamix

Das ist wie mit den Typen die sich das 20.000€ Fahrrad mit Carbonrahmen und allem drum und dran kaufen und dann, aus Angst es könnte geklaut werden, das 150€ Fahrrad von eBay Kleinanzeigen im Alltag fahren.

22.09.2022 15:53    |    tobse1005

Ich habe damals auch meinen Vectra C verkauft, weil es langsam mit den ganzen Längs-und Querlenkern und Buchsen an der HA los ging. Da hat sich keine Schraube mehr bewegt, alles war fest gerostet. Ich hab damit noch Tüv bekommen und dann in Zahlung gegeben. Das wollte ich mir nicht mehr antun, zumal ich keine Hebebühne hatte und in der Mietwerkstatt wäre das ein Faß ohne Boden geworden.

23.09.2022 09:29    |    driver95

ich hab letztens noch durchgerechnet was eine überholte HA kosten würde

 

Materialmäßig käme ich so auf 525€ + Schrauben + Arbeit + Unterboden entrosten/versiegelung + neue Bremsleitungen...

 

Aber ich will halt nicht mehr...

Selbst wenn der Fahrwerkstechnisch wieder 100% erfüllt, der Rest ist trotzdem alt.

 

Ich fahr den tot und gut ist

23.09.2022 09:41    |    gato311

Dann macht die Lackieraktion aber wirklich wenig Sinn.

23.09.2022 11:11    |    pico24229

Zitat:

@Dynamix schrieb am 22. September 2022 um 09:32:17 Uhr:

Das ist ja der Witz, die Leute sind für einen günstigen Kaufpreis zum Teil bereit große Baustellen in Kauf zu nehmen, aber für gute Autos wo all die teuren Sachen schon gemacht sind will man kein Geld ausgeben weil es da ja dann eine Selbstverständlichkeit ist das der 30 Jahre alte Wagen technisch wie ein Neuwagen dasteht.

 

Und deshalb kaufen die Leute dann die billigen Baustellen, ärgern sich das Sie da tonnenweise Kohle reinbuttern und schreien bei jedem guten Auto "zu teuer".

Es muss dann natürlich auch belegbar sein dass das teuere Angebot wirklich gut ist.

Genauso ist es so, dass man nicht in ein günstiges Angebot reinschauen kann. Wenn man aber davon ausgeht dass jedes günstige Auto schlecht ist, wird man nie ein Schnäppchen machen.

 

Ich sehe es so: Wenn ich zb einen E46 für 6000€ kaufe, während es auch welche für 2000€ gibt, dann hat man ein deutlich größeres Risiko das Geld zu verliehen. zb durch Motorschaden/Unfall dann kriegt man für das 6000€ nur noch 1000€. Wenn man aber an einem 2000€-E46 einen Unfall hat dann kriegt man dafür auch 1000€ und hat weniger Verlust.

23.09.2022 11:25    |    Dynamix

Klar, in Stein gemeißelt ist da nix. Aber man kann auch davon ausgehen das die meisten Verkäufer ihr Angebot realistisch einzuschätzen wissen.

23.09.2022 11:29    |    Goify

Zitat:

@Dynamix schrieb am 23. September 2022 um 11:25:23 Uhr:

Aber man kann auch davon ausgehen das die meisten Verkäufer ihr Angebot realistisch einzuschätzen wissen.

Jetzt hast du aber mal eine Flachsrakete gezündet. :D

23.09.2022 11:50    |    Dynamix

Naja, nicht jeder gehört zur Fraktion "I know what I have!"

 

Viele Anzeigen die ich so sehe würde ich ähnlich einschätzen. Klar gibt es auch die welche Mondpreise verlangen oder Opas altes Schätzchen verschleudern aber das sind meiner Meinung nach eher Ausreißer als die Regel.

26.09.2022 11:51    |    the_WarLord

Zitat:

@Dynamix schrieb am 22. September 2022 um 15:15:17 Uhr:

Das ist wie mit den Typen die sich das 20.000€ Fahrrad mit Carbonrahmen und allem drum und dran kaufen und dann, aus Angst es könnte geklaut werden, das 150€ Fahrrad von eBay Kleinanzeigen im Alltag fahren.

Ich bin begeistert, dass es noch realistisch und pragmatisch denkende Menschen gibt, danke dafür!

26.09.2022 12:35    |    Dynamix

Ich würde es halt nicht so machen. Was bringt es mir wenn ich mir sowas total tolles kaufe und es dann nicht benutze? Ist doch nur totes Kapital und das Beispiel von mir ist ja nicht mal weit hergeholt, sondern durchaus Realität. Da hab ich jetzt schon von einigen gelesen die sich da mal richtig was gegönnt haben und es dann nur bei ganz besonderen Gelegenheiten nutzen, eben wegen der Angst des Diebstahls.

 

Gut, in vielen Städten ist die Angst auch leider begründet. Aber wenn das so ist kaufe ich mir lieber drei verschiedene Schlösser, dass schreckt Gelegenheitsdiebe eh schon ab oder ich kaufe mir von vornherein schon ein Rad das für Diebe eher unattraktiv ist und das muss nicht mal die 50€ Mühle von Kleinanzeigen sein. Und auf das Auto übertragen kann es ja nicht der Sinn sein ein FAHRZEUG, so weit auf "besser als neu" zu restaurieren, dass jeder Meter damit weh tut.

 

Das ist auch einer der Gründe warum ich mit den Macken und Schrammen bei meinen Hobbyautos lebe. Klar, könnte ich die Kisten zum Lackierer fahren und mich an einem tollen Lack erfreuen. Nur hätte ich dann bei jedem Steinschlag, jeder neuen Delle oder bei einem Auffahrunfall echt Bauchschmerzen und da sind wir wieder bei dem Punkt wo das Auto dann vom Fahr- zum Stehzeug wird. Dann lieber die Macken tolerieren die da sind und dafür das Auto sorgenfreier genießen können.

26.09.2022 12:39    |    gato311

Seh ich auch so. Sonst muss man das Fahrzeug gleich als Sammlerstück kaufen und wegstellen und halt nur zur Vorbeugung von Standschäden bewegen.

26.09.2022 12:41    |    Dynamix

Am besten noch auf einem geschlossenen Prüfstand oder so :D

26.09.2022 14:49    |    the_WarLord

Zitat:

@Dynamix schrieb am 26. September 2022 um 12:35:43 Uhr:

Das ist auch einer der Gründe warum ich mit den Macken und Schrammen bei meinen Hobbyautos lebe. Klar, könnte ich die Kisten zum Lackierer fahren und mich an einem tollen Lack erfreuen. Nur hätte ich dann bei jedem Steinschlag, jeder neuen Delle oder bei einem Auffahrunfall echt Bauchschmerzen und da sind wir wieder bei dem Punkt wo das Auto dann vom Fahr- zum Stehzeug wird. Dann lieber die Macken tolerieren die da sind und dafür das Auto sorgenfreier genießen können.

Ach, sowas schickes kann man auch fahren. Wenn's passiert, passiert's halt. Was sich aber dadurch ändert: Die Sichtweise. Ich zieh meine Fahrzeuge eigentlich alle durch die Waschstraße, bislang ohne großen Hintergedanken, mit einem (fast) komplett neu lackierten Fahrzeug stellt man sich aber doch die Frage, ob es etwas schonender nicht besser wäre. ;)

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Autor:

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