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Dorti's Bilderecke

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14.06.2013 06:36    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (36)

Dodge Challenger - Der Spätstarter

 

 

1970 springt Dodge auf den Zug der Pony Cars aller Ford Mustang auf und bietet alles was ein Muscle Car braucht. Challenger heißt übersetzt Herausforderer und diesen Platz nimmt er auch selbstbewusst ein. Er trat in erster Linie gegen Chevrolet Camaro und Ford Mustang an, diese waren schon im Markt etabliert. Weitere Gegner waren Pontiac GTO und Pontiac Firebird, oder eben der Plymouth Barracuda.

Dodge wollte das ultimativste, männlichste, kräftigste und mächtigste Muscle Car aller Zeiten präsentieren. Der Designer Carl Cameron, der auch den Charger zeichnete, setzte die Vorgabe bestens um und das mit ausladend sinnlichen Kurven.

Der Dodge wird oft mit dem Barracuda der dritten Generation verwechselt, unterscheiden kann man die Beiden in erster Linie an den Scheinwerfern. Der Dodge besitzt Zwillingsscheinwerfer und der Plymouth einzelne, außerdem ist der Radstand beim Challenger 5 cm länger. Nur nahte schon das Ende der großvolumigen Motoren für Wagen dieser Gattung und damit auch deren Aus.

Der Challenger startete fulminant mit 83.032 Einheiten im ersten Jahr, schaffte es bis zum Ende (1975) Modelljahr 1974 jedoch nur auf 188.611 Stück. Das Hardtop Coupe ohne B-Säule und das Cabriolet waren die einzigen Bauvarianten, wobei das Spitzenmodell R/T nur im Jahr 1970 als Cabriolet zu erwerben war.

Der R/T wurde dann 1972 von der Rallye genannten Ausführung ersetzt, dieser bekam aber schon nicht mehr die stärksten V8 Motoren und etliche Performance – Extras. Was wohl seltener ist, war die Tatsache, das die Basismodelle und auch der R/T (jeweils als SE Ausstattung) mit Vinyldach, Ledersitze und kleiner Heckscheibe geordert werden konnten.

Eine Extraauflage war der T/A von 1970, eine 1000 Stück umfassendes Homologationsmodell für die Trans-Am-Rennserie. Mit einem 5,6 Liter V8 und drei Doppelvergasern, sowie GFK Motorhaube, Sidepipes – Sportauspuff, Querstabilisatoren vorn/hinten, unterschiedlich große Reifen vorn/hinten und Heckspoiler war das ein reines Straßenmonster.

Als Option bekam man einen Frontspoiler und eine Heckjalousi J68-Window-Louvers genannt. Die Karosserie wurde nie grundlegend geändert, nur der Kühlergrill wurde zweimal modifiziert, 1970/71 eingezogen (71 mit Mittelsteg), dann bündig mit den Scheinwerfern, von 72 bis 74 wuchsen von Jahr zu Jahr die Stoßstangenhörner und nur das 70er Modell hat Rückleuchten über das gesamte Heck. Alle Späteren hatten die Rückleuchten zweigeteilt. Einige Jahrgangs/Motorvarianten sind sehr selten und machen den an sich schon teuren Oldi fast zu einem Preisüberflieger.

Es soll insgesamt neun verschiedene Motoren geben, sieben habe ich in verschiedenen Publikationen gefunden. Auf Grund von Abgasnormen und Ölkrise wurden schon ab 1972 nur noch drei Angeboten und der 6 Zylinder wurde 1973 aus dem Programm genommen. Die Versicherungsprämien dieser Boliden stiegen auch stetig an, so wurden viele Kaufinteressenten abgeschreckt.

 

Ich zähl die Motoren mal auf, die so genannt werden:

225-3,7 l -R6 145 PS 70 bis72

318-5,2l-LA V8-230 PS 70 bis 74

340-5,6l-LA V8-290 PS 70 bis 73

360-5,9l-LA V8-245 PS 74

383-6,3l-B-V8-335 PS 70 bis71

440-7,2l-RB-V8-390 PS 70 bis 71

426-7,0l-Hemi V8 425 PS

 

Geschichtliches und Triviales

 

Auch dieses nach Freiheit schreiendes Gefährt wurde schon früh nach Erscheinen in eine Hauptrolle gedrängt. Im Film Fluchtpunkt San Fransisco kämpft sich der Wagen, mit dem Rennfahrer Kowalski am Steuer, in 15 Stunden von Denver nach San Fransisco. Neben der Polizei ist ein Jaguar E-Type ein Gegner, bei dieser auf eine Wette basierende Fahrt.

1971 ist ein Challenger das Pace Car bei den Indi 500 und die Hemi Wagen beherrschen 70-71 die Drag Racing Szene.

Dodge bringt 1978 eine Nachfolger, dieser ist wohl eher ein Mitsubishi – Import und dem Namen Challenger nicht würdig. Dodge hätte es eigentlich besser wissen müssen.

2006 macht Dodge es besser und bringt ein gelungenes Retromodell und nach 36 Jahren wieder ein richtiges Muscle Car.

 

Das war mein Wagen für Männer, ich freu mich auf Kommentare und selbst gemachte Bilder.

 

Euer Dorti

 

Bildnr., Kamera, Blendenzahl, Belichtungszeit, ISO, Brennweite

01 bis 14 Panasonic F/3,3 1/30 100 04mm

15 Panasonic F/3,3 1/30 200 04mm


14.06.2013 11:03    |    andis hp

Hallo Dorti,

 

mein Traumauto eines Muscle-Cars:p:cool:! Schöne Bilder, danke für diesen Blog.

 

Mfg

Andi

 

PS: der Retro-Nachfolger läuft bei uns im Dorf. Ein Zugezogener (ca. 40 Jahre jung) hat ihn in Schwarz mit Orangen-Streifen. Ist definitiv ein V8.

Dieses blubbern und bollern ist unverkennbar. Ich hör ihn immer bei uns abends hochfahren, Richtung Neubaugebiet.


14.06.2013 11:39    |    Dynamix

Sch�ne Bilder und ein sch�ner Bericht!

 

By the way: Der Barracuda war quasi das Schwestermodell, da beide auf der gleichen Plattform basierten. Zudem hatte der Barracuda 1971 auch Doppelscheinwerfer ;)

 

Am besten kann man die beiden wohl noch am Heck auseinanderhalten. Der Challenger hatte immer die breiteren R�cklichter, w�hrend die R�ckleuchten des Barracuda meist mehrteilig und schmal waren.

 

Ein 71er Cuda mit Hemi als Cabrio wäre mein Traum! Leider unbezahlbar, da man die 1971 produzierten Modelle mittlerweile an 2 Händen (es wurden nur 11 produziert) abzählen kann. 10 existieren angeblich noch während Nr.11 wohl angeblich auf einem Schrottplatz gelandet ist.


15.06.2013 00:40    |    Dortmunder 65

Stimmt, leidern habe ich den Barracuda nicht genau überprüft. Danke für den Hinweiss!

Da man nicht alles bis auf Kleinste prüfen kann, gibt es ja die Kommentarfunktion und ich lerne dazu.


15.06.2013 02:14    |    motorina

Wie gewünscht, @Dortmunder, selbst gemachte Bilder (wie immer von mir: unprofessionell :rolleyes:).

Habe jetzt nicht mehr jedes einzelne Bild genau angeschaut :rolleyes:, ob es auch wirklich zu deinem Artikel passt (sorry, aber es ist schon ziemlich spät... :o) - im Groben+Ganzen denke ich schon, dass es "dein" vorgestelltes Modell trifft. Vielleicht können uns die "US-Spezialisten" ja noch einiges zu den gezeigten Modellen berichten (insbesondere, ob der T/A in Bild 4-6 auch wirklich einer wenigen originalen sein könnte ...).

Für mich persönlich ist gefühlsmässig:rolleyes: Challenger, Charger und Barracuda in einem Atemzug zu nennen...

Wenn du als Gegenüberstellung auch Bilder vom Charger hier willst - da könnte ich auch damit dienen ... hatte jetzt einige bei mir wieder entdecken können.

Grüsse,   motorina.



15.06.2013 07:14    |    Dortmunder 65

Der Charger bekommt irgendwann bestimmt noch einrn rigenen Blog

Und danke für die Bilder


15.06.2013 13:30    |    Ascender

Der 70er Challenger ist für mich das schönste amerikanische Auto. Diese "Coke-Bottle-Form" ist einfach nur sexy. Die Heckleuchten breit und für europäische Verhältnisse recht ungewöhnlich (aber gerade das ist cool) - dann die Doppelscheinwerfer. Zu dem Zeitpunkt ein echtes Sinnbild für Sportlichkeit. Und natürlich das vor Kraft nur so strotzende Triebwerk.

Spätestens nachdem ich den Film "Vanishing Point" (Fluchtpunkt San Francisco) als kleiner Junge gesehen habe, hat diese Karre einen hohen Stellenwert bei mir.

Und wer schonmal einen Hemi-V8 gehört hat, der wird sich nie wieder was anderes wünschen. Im Film hat der Challenger selbstverständlich das Rennen gegen den E-Type gewonnen. ;)

 

Das einzige was ich nicht so recht verstanden habe, war die doppelte Modellpolitik von Dodge zu dem Zeitpunkt. Ich meine da gab es ja auch den Charger (den ich ebenfalls sehr cool finde).

 

Ach nochwas: Ich bevorzuge ihn auch eher "schlicht" - so wie Kowalski in dem Film. Schön in weiß, ohne diese Prollo-Heckspoiler und Aufkleber. Nur das rote R/T-Badge auf dem Kühlergrill - das muss sein. :D

 

EDIT:

 

Interessanterweise hat motorina einen recht seltenen T/A hier reingestellt (der Rote).

Den gab es nur 1970 als Homologationsmodell für die Trans Am-Rennserie. Der hatte einen speziellen Motor mit drei Vergasern, soweit ich das noch im Kopf habe. Außerdem kam er serienmäßig mit dieser schwarzen GFK-Motorhaube mit dem Airscoop oben drauf (beim R/T war die bestlellbar). Außerdem gab es noch den Gummi-Heckspoiler. Und man konnte eine Frontschürze mitbestellen, damit der Wind nicht so unter das Auto greift. Außerdem hatte er Sidepipes. ;)

 

Der sieht schon recht original aus. Genau kann man das aber sicher nicht sagen, denn wenn so ein Umbau gut gemacht ist, dann merkt man das nicht. Auf den ersten Blick würde ich sagen "ja". Aber wenn man ganz sicher gehen will, guckt man sich die Fahrgestellnummer an.


15.06.2013 14:11    |    Dynamix

@motorina: Danke für die Bilder! Immer wieder schön zu sehen das es solche Schmuckstücke auch bei uns gibt :)


15.06.2013 19:25    |    oneedition

Hi..sind die Bilder dieses Jahr aus Bremen..Gruss One


15.06.2013 19:38    |    Dortmunder 65

Ja, meine Bilder sind aus Bremen

@ motorina  den TA hatte ich ja auch angesprochen, um so schöner Dein Bild dazu!


15.06.2013 19:45    |    oneedition

..war mir doch so..den Schwarzen hatte ich mir genauer angeschaut..war ein Tag nahe der Reizüberfluttung...:)


15.06.2013 19:49    |    Dortmunder 65

Der schwarze war ein Charger R/T


15.06.2013 22:22    |    Andi2011

Moin,

 

ein echter Klassiker und unsterblicher Wagen,so einen würd ich auch nicht ablehnen...

 

Hier mal ein paar Bilder von einem Wagen, den ich ebenfalls nicht ablehnen würde, ein 74er Charger und ein 71er Charger Super Bee:)

 

Grüße

Andi



16.06.2013 04:23    |    motorina

Nur falls es interessiert:

Sämtliche Bilder vom letzten Jahr: "Das Kraftwerk" war in Bremen, Bild 3 in Stuttgart, und der T/A bei uns in Nürnberg bei einer Veranstaltung im Ofenwerk.

... und @Ascender (danke!) hat uns über den T/A sehr gut aufgeklärt (ich hatte erst kurz davor von diesem raren Modell etwas Genaueres gelesen - die Beschreibung in der Windschutzscheibe hatte mich nämlich neugierig gemacht!).


16.06.2013 08:45    |    Ascender

Jo, ich habe übrigens letzte Nacht von einem T/A geträumt, und da kam die Erinnerung plötzlich wieder. :D :D

 

Der Motor hatte nicht den höchsten Hubraum, und auch nicht die höchste Leistung, die Werkseitig in den Challenger eingebaut worden ist. Der hatte 340cui (ca. 5,6 Liter) Hubraum und war mit 290 PS angegeben.

Die Hemi-Modelle hatten 7 Liter Hubraum und 425 PS!!! Der hubraumstärkste Motor hatte 7,2 Liter (440 cui) und - so weit ich weiß ca. bis zu 390 PS.

 

Dafür war der Motor des T/A aber auch leichter, was dem Wagen auf einem Rundkurs bessere Fahreigenschaften vermachte. Es war untypisch für amerikanische Verhältnisse. Die Leute wollten damals lieber Ampelrennen fahren, oder Drag Racing betreiben. Es kam einzig auf die Beschleunigung an. Und da war der R/T einfach eine Macht.

 

Ich weiß grad nur nicht ob es in der Trans Am-Serie zu diesem Zeitpunkt noch eine Hubraumbegrenzung gab. Wäre auch eine Erklärung... Kann aber eigentlich nicht sein, denn zu dieser Zeit gab es auch die so genannten "Big Banger", die mit unglaublich großen V8 an den Start gingen. Die Leistung dieser Maschinen betrug im Qualifying bis zu 1.200 PS!!!

Es kann natürlich aber auch sein, dass für Produktionswagen - wie dem Challenger - ein anderes Reglement galt.

 

EDIT:

 

Die Rennversion hatte wahrscheinlich naturgemäß sehr viel mehr Leistung als die Straßenversion des T/A.


16.06.2013 09:05    |    Dortmunder 65

Danke für eure Mitarbeit.

@ Ascender  Das der T/A nicht den größten Motor hatte konnte man ja meinem Text und der Auflistung ja entnehmen, aber Deine Ausführungen dazu sind interessant.


16.06.2013 18:41    |    motorina

... und endlich jemand, der uns bei unserem Blick übern grossen Teich an seinem Wissen teilhaben lässt!

Dieser Dank geht an dich, @Ascender. ;)


16.06.2013 19:34    |    Ascender

Mache ich doch gern. ;)

 

Muscle Cars waren gewissermaßen mein Eintritt in die Autoszene "damals" - vor rund sechs Jahren. Da habe ich mich zum ersten Mal eingehender mit Karren befasst - und wusste nahezu alles darüber. Konnte die Autos auch anhand der Details (wie zum Beispiel Chromschmuck, Außenspiegel, Kühlergrill, Heckleuchten, etc.) einem Baujahr zuordnen - mit nahezu jedem amerikanischen Auto aus der Ära.^^

 

Später kam dann der Motorsport hinzu, und daher beschloss ich, dass ein US-Car niemals meinen Ansprüchen genügen würde. Da haben europäische Autos eben bessere Voraussetzungen. Ich spreeche hier natürlich von Oldtimern.

Bin auch mal einen Ford Fairlane auf dem Nürburgring gefahren - 1.200 Kilo schwer (die europäischen Autos wogen ca. 800 bis 900 Kilo), klobig wie ein Klotz, Bremstrommeln rundum, welche genau so schlecht zugriffen wie die Bremsen bei den anderen Autos - nur, dass sie mehr Gewicht zu verzögern hatten. Dementsprechend war auch der erste Moment als ich das Bremspedal mal ein wenig härter treten musste so: ---> :eek::eek::eek:

 

Allerdings hatte man den Vorteil von viel Hubraum - und wenn man die Motorbremse nutzt, dann haut die auch richtig rein - außerdem konnte man die anderen recht einfach ausbeschleunigen, alleine schon wegen des gewaltigen Drehmoments. :D

Ist aber trotzdem nix für mich. Ich hätte lieber in einer der europäischen Flundern gesessen.^^


16.06.2013 20:32    |    Dynamix

Die Autos aus der Trans Am Serie waren wegen des Reglements auf bestimmte Hubräume beschränkt.

 

Aus dem Grund hatte der Mustang Boss 302 auch "nur" 5 Liter Hubraum ;)

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Boss_302_Mustang

 

Wieso der TA auf einem der Fotos laut Spec Sheet einen 340er drin hat verstehe ich da jetzt nicht so ganz. Meines Wissens waren 5 Liter damals die Obergrenze.


16.06.2013 20:48    |    Ascender

Vielleicht hatte der Rennmotor auch nur 5 Liter Hubraum. Vielleicht sind am T/A (Straßenversion) nur ein paar Teile anders, welche die homologiert haben wollten. Habe ich mich auch schon gefragt. Wenn man sich aber heutige Homologationsmodelle anschaut, haben die auch nicht unbedingt viel mit dem gemeinsam was hinterher auf der Renne unterwegs ist.

 

Bestes Beispiel ist VW mit dem WRC Polo. ;) Die Rennversion hat einen 1,6 Liter-Turbo.

Die Straßenversion des Homologationsmodells hat den 2-Liter-Turbo aus dem Golf GTI. ;)


17.06.2013 11:55    |    Dynamix

Kann natürlich sein das der Motor für die Straße nicht homologiert sein muss und Ford da einfach nur konsequenter in Sachen Homologation und Marketing war ;)

 

Habe in der vorletzten Chrom und Flammen noch einen Artikel über den berühmten Chevy Smallblock gelesen und da war auch eine T/A Version von selbigem erwähnt. Die haben einfach den normalen 5,7 Liter Block genommen und dafür einach die Kurbelwelle so verändert, das der Hubraum auf 5 Liter geschrumpft ist :D

 

Muss den Artikel mal rauskramen ;)


17.06.2013 13:25    |    mr. mountain

An den Wagen und insbesondere an den Film erinnere ich mich sehr gerne.

Die Schlichtheit in weiß des Filmautos bevorzuge ich ebenfalls. :)

Davon ab hast du den Wagen wunderbar in Szene gesetzt. Tolle Fotos :cool:


17.06.2013 15:03    |    Ascender

Chrom&Flammen war meine "Einstiegsdroge", Dynamix. Es folgten später andere Magazine, weil mir die "Chorm&Flammen" zu eintönig wurde - ist ja im Grunde genommen immer das selbe, und irgendwann kennt man auch das hinterletzte Modell, was schon damals keiner haben wollte.^^

 

Zuletzt waren es die "Sport Auto" und die "Powerslide". Übrig geblieben ist nurnoch die "Powerslide" (historischer Motorsport) - geniales Magazin. Viele tolle Bilder, Hommagen an Rennfahrerlegenden und sogar eigens angefertigte, sehr detaillierte Zeichnungen von einigen Autos.


17.06.2013 15:09    |    Dynamix

@Ascender: Geht mir mittlerweile ähnlich ;) Ich schaue mir aber selbst die "Wiederholungen" gerne immer an, da ich von Ami's nie genug bekomme :D

 

Gibt hier leider nicht so viele Magazine die sich damit beschäftigen. Mir fällt spontan die Street ein, aber die ist auch nicht immer der Bringer :(


17.06.2013 15:26    |    Ascender

Ja, die Streetmag ist halt auch sehr Tuner-Lastig. Da sind sehr selten mal originale Schlitten dabei.

Ist aber bei Chrom & Flammen ähnlich - weil man ja nicht den 1000. Artikel über den Mustang oder den Galaxie oder einen Caprice schreiben kann.

Bei Chrom & Flammen ging mir aber irgendwann dieser betont lässige und mit Fachwörtern um sich herumschmeißende Schreibstil auf die Nüsse.

Die Artikel lasen sich manchmal wie Kinderaufsätze nachdem die am Wochenende zu viel Power Rangers geguckt haben. :D

 

"Und dann habe ich noch einen Holley-Vergaser reingepresst, und dann geht das Sixpack richtig Bombe, Alter. Und dann macht der auch richtig Sound durch die Sidepipes, ey."

 

Die Bilder sind oft gut, aber mittlerweile gibt es einfach viel bessere Qualität auf dem Markt. Da ist vor allem "Abgefahren" zu nennen. Die Bilder dort sind wirklich erstklassig und die Autos abwechslungsreich. Weiß garnicht ob es das Magazin überhaupt noch gibt.

 

Sorry für Off Topic. :D :D :D

 

Aber wenn wir schonmal bei Amis sind...

 

Ich beziehe meine Lektüre zu Amischlitten hauptsächlich aus den USA, bzw. über Umwege aus Kanada (Verwandschaft dort). Die Zeitungen sind irgendwie informativer, aber auch Markenbezogener. Jede Marke (GM, Ford, Chrysler) hat ihre eigenen Magazine.^^ Es gibt aber natürlich auch markenübergreifende.


18.06.2013 07:01    |    Hellhound1979

Sehr geiles Auto und dazu ein wirklich guter Artikel!

 

 

Zitat:

Das einzige was ich nicht so recht verstanden habe, war die doppelte Modellpolitik von Dodge zu dem Zeitpunkt. Ich meine da gab es ja auch den Charger (den ich ebenfalls sehr cool finde).

Der Charger ist eine Klasse höher, also ein Muscle Car. Challenger, Camaro, Mustang und co. Ponycars oder etwas abfällig Secretary Cars, also Sekretärinnen Auto. :D Ab den 70ern verschwimmen die Grenzen, die Pony Cars wurden deutlich stärker und größer. Wenn man mal einen 64er Mustang neben einen Charger stellt wird man sehen was der Charger für ein Brocken ist.

 

64er Mustang

 

4613 mm

Breite: 1735 mm

Höhe: 1344 mm

Radstand: 2700 mm

Leergewicht: 1109–1200 kg

 

 

68er Charger

 

Länge 5283 mm

Breite: 1948 mm

Höhe: 1351 mm

Radstand: 2972 mm

Leergewicht: 1.586 kg bzw. 1.654 kg beim R/T kg

 

 

70er Challenger

 

Länge: 4859 mm

Breite: 1983 mm

Höhe: 1293 mm

Radstand: 2794 mm

Leergewicht: 1436-1725 kg

 

 

70er Mustang

 

Länge: 4760 mm

Breite: 1824 mm

Höhe: keine Angabe auf wikipedia

Radstand: keine Angabe auf wikipedia

Leergewicht: 1219–1462 kg


18.06.2013 09:23    |    Ascender

Ja, den Unterschied Pony- und Musclecar kenne ich auch. Allerdings, wie du ja schon erwähnst:

Die Grenzen verschwammen mit der Zeit. Und die Ähnlichkeit zwischen Challenger und Charger ist ja frapierend. Die Autos wurden eben schon damals größer. Wenn man die ersten Camaros vergleicht und dann mal in die 70er geht, das ist ein riesen Unterschied. Da wird das am ehesten deutlich.


18.06.2013 09:29    |    Dynamix

Hab jetzt gestern nochmal den Artikel über den camaro in der Chrom und Flammen gefunden :)

 

Die Hubraumgrenze war wohl wirklich gut 5 Liter oder auch 305 CI um genau zu sein. Chevrolet hat es so gelöst das Sie den Block eines 327ers genommen haben und darunter eine 283 Kurbelwelle gepackt haben. Dann noch ein wenig an der Bohrung rumgespielt und schon hatten Sie einen 5 Liter Motor für die Trans Am Serie. Offiziell hat dieser dann wohl 290 PS geleistet. Die PS Angaben in der Zeit waren ja durchaus konservativ geschätzt und so würde es mich nicht wundern wenn da doch ein paar mehr PS unter der Haube schlummerten ;)


18.06.2013 10:03    |    Ascender

Also, Camaro und Mustang Boss mit 5 Litern Hubraum.

Dann wird der Challenger T/A sicher keine Ausnahme gewesen sein. Wahrscheinlich sind die Angaben, die im Internet kusieren falsch. Das kann ja durchaus der Block vom 5,9 Liter gewesen sein - aber wie du schon schreibst: Andere Kurbelwelle und Bohrung und so.


18.06.2013 10:55    |    Dynamix

Jepp so ist es :)

 

Da hat der neue Coyote V8 ja sehr gut für die Boss Replica auf Basis des aktuellen Mustangs gut gepasst ;) Der hat nämlich auch die berühmten 5 Liter, nur das dieser dann ein wenig mehr Power abdrückt als die alten :D


18.06.2013 11:07    |    Ascender

Weißt du zufällig was zu den "Big Bangern"? Diese Le Mans-Prototypähnlichen Schleudern sind doch auch bei der Trans Am an den Start gegangen, oder habe ich da was im Kopf durcheinander?

Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Trans Am am Rande beschäftigt habe, allerdings nicht so wie mit europäischem Motorsport. So nach dem Motto "Gab es auch". :D


18.06.2013 11:11    |    Dynamix

Gute Frage! Müsste ich selber mal recherchieren^^

 

Hatten die Amis nicht auch eine eigene "Le-Mans" Rennserie?

 

Du spielst doch sicherlich auf die ganzen Lola's und wie sie alle hießen an, richtig?


18.06.2013 11:55    |    Ascender

Ja, Lola hat da auch mitgemacht.

 

Es gibt/gab auch die ALMS - die American Le Mans Series. Die meine ich jetzt wiederrum nicht. Da gab es ein anderes Reglement.

 

Also, ich hatte irgendwas im Kopf, dass die bei der Trans Am für diese Prototypenähnlichen Karren keine Hubraumbegrenzung hatten - das Reglement an sich war auch recht offen und kaum beschränkt, sodass da wahre Monster entstanden sind, welche die Serie damals äußerst beliebt machten bei den Amis. Klassische Rundkurse hatten es ja generell schwer in den USA, aber die Trans Am erfreute sich trotzdem großer Beliebtheit.

Und ich hatte irgendwas im Kopf von bis zu 1.200 PS im Qualifying und teilweise bis zu 9 Litern Hubraum. :D

 

Ich muss aber gestehen, dass mir grad die Internetrecherche auch nicht geholfen hat.

Ich habe allerdings zu Hause noch Fachlektüre. Müsste ich mal durchblättern.


18.06.2013 12:20    |    Hellhound1979

Zitat:

Und die Ähnlichkeit zwischen Challenger und Charger ist ja frapierend.

Ähm, nö... :D

 

 

Zitat:

Weißt du zufällig was zu den "Big Bangern"? Diese Le Mans-Prototypähnlichen Schleudern sind doch auch bei der Trans Am an den Start gegangen, oder habe ich da was im Kopf durcheinander?

Was du meinst ist die CanAm Serie! Das war eine Prototypen Serie in der so gut wie alles erlaubt war. Anfangs dominiert von McLaren, später von Porsche mit dem aufgelanden, 1100PS starken, 917/30.

Das Reglement bestand sinngemäß nur aus einem Satz:

Offener 2 sitziger Sportwagen mit Türen und nicht frei stehenden Rädern. Hubraum, Aufladung, Zylinderzal und -anordnung sowie die Aerodynamik waren vollkommen freigestellt. Hubräume über 8L und über 800PS bei 800kg waren keine Seltenheit.

Eingestellt wurde die Serie wegen ausufernder Kosten.


18.06.2013 12:27    |    Ascender

Okay! Das war es! :D

Sorry! Hatte da wirklich im Kopf was durcheinander. Kommt häufiger vor. :D

 

Danke für den entscheidenden Tipp, Hellhound. ;)


18.06.2013 12:37    |    Hellhound1979

Keine Ursache! Ich empfehle den Besuch des AVD Oldtimer Grand Prix, dort kann man die Dinger alle Jahre wieder in Aktion erleben und zwar im Renntempo! Geschlossenes Feld, fliegender Start da bebt die Tribüne! Hab, was Autos betrifft, noch nicht viel geileres erlebt. :D


18.07.2013 22:48    |    motorina

... undd nun zurück zur Ausgangsdiskussion von Challenger und Charger:

hier gibt´s diese Modelle in Aktion!

 

Viel Spass,    motorina.

 


Deine Antwort auf "Dodge Challenger R/T - Ein Strassenmonster"

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