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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

08.01.2019 15:16    |    knolfi    |    Kommentare (10)

leasingruecklaeufer-2019leasingruecklaeufer-2019

Tja liebe Bloggemeinde,

 

nachdem ich 2018 meinen persönlichen Fuhrpark runderneuert habe, kommt 2019 nun der Großteil des Firmenfuhrparks dran. Vier Fahrzeuge stehen in diesem Jahr zum Austausch an, da die Leasingverträge auslaufen.

 

Den Anfang macht der kleinste und günstigste Firmenwagen. Am 10.03.19 läuft der Vertrag für unseren Load-Up! aus. Der Kleine hat in den 3 Jahren zarte 9.100 km abgespult, da er ausschließlich im Kurzstreckenverkehr läuft und unser kleines "Eisenferkel" ist: Als Hausmeistertaxi dient er für Besorgungsfahrten, Post aus dem Postfach holen, Werkzeug transportieren und Mitarbeitershuttle im kleinen Dienstverkehr. Der Load-Up! erwies sich dabei als Glücksgriff, da er für seine Größe viel Stauraum bietet (die Rückbank fehlt) und man in jede Parklücke kommt. Mit einer übersichtlichen Ausstattung (Klimaanlage und Radio, mehr nicht) und einem 1,0l-Dreizylinderchen mit 60 PS ist er kein Langstreckengefährt, aber zuverlässig.

So habe ich mich auch entschieden, den Load-Up! nach Vertragsende zu übernehmen. Primärer Grund ist dabei nicht, dass er sich die letzten drei Jahre bewärt hat, sondern vielmehr, dass VW den Load-Up! mit Verbrennungsmotor eingestampft hat und es diesen nur noch als sündhaft teuren E-Load-Up! für rd. 28.000€ anbietet. Zum Vergleich: mein Load-Up! hat gerade mal einen BLP von 12.000€ gehabt.

 

Weiter geht es im September mit gleich zwei Fahrzeugen, deren Verträge auslaufen. Zuerst kommt der Ford Kuga II Titanium weg. Der Wagen war der Dienstwagen eines Mitarbeiters, der damit 75.000 km abgespult hat. Alles in allem hat der Ford seine Arbeit sauber und klaglos verrichtet. Außer regelmäßigen Inspektionen gab es keine Probleme. Der 2,0l-TCDI mit 150 PS nebst Allrad und Automatik hat meinen Mitarbeiter nie im Stich gelassen und er war damit in halb Europa unterwegs. Leider hatte er mit dem Wagen zwei Unfälle (einmal unverschuldet und einmal verschuldet), weshalb ich auf Vertragsabwicklung gspannt bin. Die Schäden wurden allerdings in der Vertragswerkstatt fachgerecht repariert.

Vermutlich wird sich der Mitarbeiter wieder für einen Ford entscheiden. Er ist nicht automobilaffin und will sich bzgl. der Bedienung auf keinerlei Experimente einlassen. Ggf. kommt noch ein Mazda in Frage.

 

Gut eine Woche später ist der GLE 350d meines leitenden Angestellten dran. Auch hier gilt das Gleiche wie beim Up und beim Kuga...keine besonderen Vorkommnisse. Na ja bis auf aktuelles: mein Mitarbeiter hat einen Blumenkübel übersehen und einen Rempler verursacht, der aktuell instand gesetzt werden muss. Somit gilt der Wagen leider auch als Unfallwagen und ich bin gespannt, was der Gutachter bei Rücknahme sagt. Der Wagen wird mit rd. 83.000 km zurückgehen.

Auch dieser will sich wohl wieder für einen MB entscheiden, ob es wieder ein GLE wird oder ob er ein Klasse tiefer einsteigt (GLC) ist noch offen.

 

Im Oktober dann kommt der letzte Wagen dran. Der Seat Ibiza ST 1.4 TDI geht mit 90.000km zurück an die Leasing. Auch hier gab es keine Probleme und der Wagen ist (noch) unfallfrei. Die Ausstattung war ebenfalls sehr übersichtlich (m. W. nur ein Schiebedach und ein paar Leichtmetallfelgen als Extra), daher nenne ich ihn immer die "Buchhalter-Edition" :D

Für was sich der Mitarbeiter als nächstes entscheidet, ist noch offen.

 

In 2020 kommt dann noch der Skoda Fabia einer Mitarbeiterin dran und dann ist der Fuhrpark erstmal wieder erneuert.

 

So long

 

euer knolfi

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08.01.2019 15:39    |    Trackback

Kommentiert auf: Die Pure Unvernunft:

 

Up, Up, and away? Up, Up, stay!

 

[...] Liebe Bloggemeinde,

 

wie schon in diesem Beitrag erwähnt, wird unser Load-up! nach dem Auslauf des Leasingvertrages weiterhin bei uns bleiben. Der Wagen [...]

 

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09.01.2019 04:05    |    huskycrosser

Also mir erschließt sich nicht im geringsten was die Aussage dieses Beitrages ist ,

 

Der Großteil der Karren sind unfallbeschädigt , angeblich ohne Probleme gefahren

und was bringt uns dieses Wissen ???


09.01.2019 08:18    |    knolfi

Dieser Beitrag dient der reinen Information für meine Stammleser, die evtl. wissen wollen, was sich dieses Jahr in meinem Fuhrpark tut. Und der Großteil der Fahrzeuge ist nicht unfallbeschädigt, sondern zwei von vier, also die Hälfte.

 

Wobei ein Parkrempler zwar rein fromaljuristisch als Unfall gilt, ich diesen aber nicht als "richtigen Unfall" ansehe. Solche Rempler hat fast jeder zweite Gebrauchtwagen.


09.01.2019 14:19    |    Daemonarch

Bin sehr gespannt, wie sich die Unfälle in Summe bemerkbar machen.


09.01.2019 15:06    |    knolfi

Beim Ford hab ich für den Heckschaden (da ist dem Mitarbeiter letztes Jahr ein Sprinter draufgerutscht) eine Wertminderung in höhe von 600€ bekommen. Wurde so vom Ford-AH bzw. Gutachter ermittelt.


15.01.2019 17:26    |    Taxidiesel

Die sollte doch aber eigentlich der Leasinggeber als Eigentümer kassieren?


16.01.2019 08:12    |    knolfi

Eigentlich ja, aber die Werrminderung wurde uns zugeschrieben. Vermutlich wird diese nach Ende des Leasings wieder gegengerechnet.


16.01.2019 14:51    |    Ti-Driver

Die Gegenrechnung der Wertminderung wird garantiert erfolgen und auf eventuelle Restmängel aus der Reparatur achten. Die Leasinggeber sind bei der Rücknahme recht pingelig und kalkulieren meist unangemessene Kosten.


18.03.2019 11:17    |    Trackback

Kommentiert auf: Die Pure Unvernunft:

 

GLE die Zweite

 

[...] Liebe Bloggemeinde,

 

wie schon bereits hier angekündigt, stehen dieses Jahr einige Ersatzbeschaffungen im Fuhrpark an, da die Leasingverträge von [...]

 

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29.04.2019 10:02    |    Trackback

Kommentiert auf: Die Pure Unvernunft:

 

Kuga die Zweite oder once again

 

[...] Hallo Bloggemeinde,

 

wie bereits hier vermutet, wird der Kuga II wieder durch einen Kuga II (Facelift) ersetzt, da der Mitarbeiter der den [...]

 

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Deine Antwort auf "Die Leasingrückläufer 2019 oder das Fahrzeugroulette"

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