• Online: 9.406

Der Auto-Orkus

Erfahrungen und Erlebnisse mit meinen Autos

Mon Oct 08 12:14:50 CEST 2018    |    Orkuss    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: A6, Audi, C6/4F

So,

 

ich war kurz weg. Aber ich hatte ja versprochen, dass ich berichten würde. Immerhin hatte ich damals Fotos gemacht und habe definitiv ein Testresultat! Jetzt also, mit nur leichter Verzögerung, das Ergebnis.

 

November 2013

 

Die ersten Fotos entstanden schon nach ein paar Tagen früh morgens. Wir sehen gefrorene Tautropfen:

Hier sieht man einen leichten Unterschied zwischen Collinite (rechts) und ArmorAll (links), aber noch keinen wirklichen Sieger.

 

 

 

 

 

 

Mai 2014

 

Interessant wurde es aber im darauffolgenden Mai, also tatsächlich ein halbes Jahr später:

 

Und tatsächlich ist auf dem letzten Bild klar zu erkennen, das vom wasserabweisenden Effekt des ArmorAll (rechts) noch mehr übrig als von dem des Collinite (links)!

 

Ja, ich weiß, ich wünschte auch, es wäre anders. Zumal das ArmorAll ja auch noch leichter aufzutragen ist und angenehmer duftet.

 

 

 

Dafür hat die Collinite Dose mehr Stil als die Plastikflasche, so!

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

Sun Nov 24 20:43:07 CET 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: A6, ArmorAll, Audi, C6 (4F), Collinite, Lackpflege, Versiegelung, Wachs

Liebe Mitpfleger,

 

gestern startete ich den Wintertest zwischen der Versiegelung ArmorAll Shield und dem bewährten Wachs Collinite #476. Im Sommer hatte ich nach der Lackpolitur zuletzt gewachst, und zwar auf dem Dach sogar noch das A1 Speed Wax plus, das erstaunlicherweise noch Restbeading zeigte, und das nach 4 Monaten! Auf der Motorhaube und dem restlichen Fahrzeug hatte ich mit Collinite #476s gewachst. Auch dieses Beding war bereits etwas angegriffen, sah aber immerhin noch besser aus als das A1.

 

Zunächst natürlich wieder Hochdruckreiniger, Zwei-Eimer-Wäsche mit Kondenswasser und Dodo Juice Born To Be Mild. Diesmal habe ich etwas mehr Shampoo verwendet und musste das auch vor dem Trocknen nochmal abspülen.

 

 

 

Lime Prime Lite

Dann reinigte ich den Lack mit Dodo Juice Lime Prime Lite. Aufgetragen mit einem Petzoldts Polierschwämmchen, abgetragen mit einem WoG QuickSlick. Die Bilder zeigen den anschließenden Lackzustand und das Wetter. Es war bedeckt, windig und kalt Ich hatte mich entschlossen, auf der Beifahrerseite das Collinite und auf der Fahrerseite ArmorAll aufzutragen. Ich denke, der Lack war ausreichend gut vorbereitet.

 

 

 

 

Beifahrerseite: Collinite

Also begann ich mit dem Dach auf der Beifahrerseite, also mit Collinite. Das Bild zeigt die Grenze. Die habe ich natürlich nachher noch weggewischt. Das Wachs war unter diesen Wetterbedingungen etwas schwieriger zu verarbeiten als sonst, aber nicht viel. Ich trug zunächst auf der gesamten Beifahrerseite das Collinite auf, und zwar mit meinem weicheren Petzoldt Polierschwämmchen. Abgetragen wurde es mit einem Petzolds Superflausch MFT, welches immer noch mein Lieblingstuch ist.

 

 

 

 

 

 

Fahrerseite: ArmorAll

Danach kam das ArmorAll Shield dran. Erste Überraschung: es duftet angenehm, irgendwie fruchtig. Die Konsistenz ist pastös aber sehr weich. Ich entschied mich, es mit dem beiliegenden gelben Auftragspad aufzutragen. Ich mag die Dinger ja nicht, da sie so leicht wegflutschen. Und prompt flog es mir dann auch einmal durch die Gegend. Den Überschuss wischte ich mit einem WoG Bibo ab, das sehr dünne ArmorAll-Tuch ließ ich mal in der Tüte. Das allerdings ging wirklich viel leichter als beim Wachs. Also von der Verarbeitung her ist das ArmorAll als angenehm und problemlos zu bezeichnen.

 

 

 

 

 

Vergleich

Wie zu erwarten, tun sich die beiden Beschichtungen beim Glanz nichts. Sagen wir mal so: Keins von beiden stört den vorher hergestellten. Allerdings entdeckte ich am nächsten Morgen Hologramme auf der Haube, und zwar auf der Fahrerseite, also beim Armor-All! Ich kann mir eigentlich nicht so recht vorstellen, dass die beim Auf- oder Abtrag der Versiegelung entstanden sind. Man sieht sie auch nur aus einem ganz speziellen Winkel. Ich vermute, hier war einfach mein Polierschwamm schon zu voll und zu hart, als ich das Limd Prime Light anwendete. Das war die letzte Stelle. Ich habe den Lack nämlich richtig zum Quietschen gebracht. Wahrscheinlich gehen die auch leicht wieder weg, aber über den Winter lasse ich's mal gut sein. Im Frühling kann ich ja vielleicht wieder polieren.

 

 

 

 

 

 

Sonne am Morgen

Ansonsten sieht der Wagen wieder recht spektakulär aus. Ein bisschen Staub hatte sich über Nacht angesammelt, aber der Glanz ist schon recht nett. Abzuwarten bleibt jetzt, wie sich die Standzeiten über den Winter entwickeln. Da ich ja ganze Fahrzeugseiten gemacht habe, wird man auch verschiedene Bereiche miteinander vergleichen können. Ich bin jedenfalls schon gespannt und werde berichten!


Mon Sep 30 21:38:13 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Felgen, Polieren, Politur, Reinigungsknete, Versiegelung, Winterfelgenvorbereitung

Liebe Leser!

 

Da meine Frau mit dem Civic 5 Wochen auf Kur sein wird, und es auf ihrer Rückfahrt bereits November sein wird, hat sie darum gebeten, bereits jetzt auf Winterräder umzusteigen. Also hab ich am Wochenende mal die 8 Winterräder heraus geholt. Den Audi habe ich im Frühsommer mit Winterrädern im Kofferraum gekauft, und diese nur flüchtig angesehen.

 

Die LM-Felgen des Audi sahen ganz passabel aus, innen hatten aber alle Ablagerungen an einer Stelle. Vermutlich ist dort ein Reiniger angetrocknet, und die Stelle war jeweils unten. Die Stahlfelgen des Civic sahen dagegen erschreckend aus! Alle 8 Räder sind etwa gleich alt, nämlich 3 Jahre. Während aber der Civic in dieser Zeit lediglich 36.000 km gelaufen ist, hat der Audi über 90.000 abgespult. Und dennoch sind die Alufelgen fast makellos, während die Stahlfelgen stark verrostet sind. Wohlgemerkt: die Reifen sehen noch aus wie neu!

 

Nunja, ich startete erst mal eine Reinigungsaktion: Alles mal mit dem Hochdruckreiniger abspritzen. Das holte schonmal einiges runter. Danach probierte ich Koch GreenStar 1:10, den ich mit der Felgenbürste aufschäumte. Das holte fast den gesamten restlichen Dreck herunter. Die Stahlfelgen behielten allerdings eine spitze enge Schmutzrinne und die Alus ihre braune Stelle. Ich beschloss, die Stahlfelgen so zu lassen, da sie eh hinter Radkappen verschwinden würden und mich nur noch um die braunen Stellen der Alus zu kümmern.

 

Als nächstes probierte ich Lackknete (Petzoldt's Magic Clean Blue). Ich teilte sie in zwei Stücke, um noch ein sauberes zu behalten. Das andere wischte ich durch die erste Felge. Ich habe die Knete noch nie so schmutzig gesehen! Und es verschwanden auch etliche Unebenheiten und die Felge wurde so richtig glatt. Nur die braunen Stellen gingen nicht ganz weg.

 

Als Ultima Ratio griff ich nun zur Politur. Kleines Pad und Menzerna 1000. Swirls innen in der Felge kümmerten mich jetzt mal nicht. Da gab der Belag auf und die Felgen wurden nahezu perfekt sauber.

 

Dies war nun der richtige Zeitpunkt, die ersten meiner gewonnenen Armor-All-Produkte zu testen: Felgenversiegelung und Reifenglanz. Da die Alus außen noch perlten und auch die Reifenflanken dunkel glänzten, sprühte ich die Versiegelung in den frisch polierten Teil und auf die Stahlfelgen, und das Reifenspray nur auf die Hondareifen.

 

Es ging ein leichter Wind und somit hatte ich einige Mühe mit dem Sprühen. Da man beide Produkte nicht verteilen oder abnehmen sondern nur aufsprühen soll, hatte ich nicht das Gefühl, viel Kontrolle darüber zu haben, wo es landete. So kam sicher auch Felgenversiegelung auf die Reifen und Reifenglanz auf die Felgen. Die Reifen bekamen einen extremen, leicht fleckigen Nassglanz, den sie auch am nächsten Tag noch hatten. Am Honda sah das allerdings etwas albern aus.

 

Die Standzeiten werde ich nachreichen, aber zur Verarbeitung kann ich mich schon äußern: Die Darreichungsform als Spray ist gleichzeitig der grüßte Plus- wie auch der größte Minuspunkt. So lässt sich der Auftrag nicht präzise kontrollieren, geht aber natürlich sehr schnell. Da man beide Produkte auch nicht nachwischen muss, ist eigentlich keine schnellere mühelosere Verarbeitung denkbar. Ich bevorzuge allerdings die Kontrolle des manuellen Auf- und Abtragens.


Sun Sep 22 23:38:29 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: A4, Audi, Aufbereitung, Fahrzeugpflege, Lackaufbereitung, Lackpflege, Maschinenpolitur, Menzerna, Petzold's, Polieren, Politur, Reinigungsknete

Damen und Herren,

 

nachdem ich meine Ausstattung soweit komplettiert, meine beiden Autos hinreichend aufbereitet und ganz viel hier gelesen hatte, habe ich beschlossen, die Zeit sei reif für meine erste Fremdaufbereitung. In Frage kam eigentlich nur mein Freund, der Schlosser, der mir auch schon einen Balkon gebaut sowie auch bei anderen Gelegenheiten schon öfter geholfen hatte. Er fährt seit letztem Jahr einen älteren aber vergleichsweise wenig gelaufenen Audi A4, dessen Vorgeschichte ein wenig mysteriös ist. Wahrscheinlich ist er Baujahr 2003, aber nur gut 100.000 km gelaufen. Trotz der geringen Laufleistung hatte er schon einige Blessuren, die mein Freund mit Lackstift und Sprühdose in Eigenregie ausgebessert hat.

 

 

 

 

 

Wäsche

Eine erste Begutachtung zeigte ein nicht sonderlich schmutziges Fahrzeug mit relativ wenig Swirls aber vielen Lackstift-Stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Glanz war ein wenig stumpf. Nun ich packte mein komplettes Pflege-Arsenal aus und los ginge. Zunächst mal mit dem Schlauch abspritzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann eine Zwei-Eimer-Wäsche. Diesmal probierte ich ein Shampoo von Petzold's, das ich bei einer Bestellung als Warenprobe bekommen hatte, und war ziemlich begeistert: Es duftet himmlisch, schäumt sehr stark und gleitet wunderbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann ging es erstmal an die Felgen. Mein Freund hat sie umlackiert in Schwarz und Bronze. Ich hatte zuerst Bedenken, den Dr. Wack P21s Felgenreiniger anzuwenden, diese Sorge erwies sich aber als unbegründet. Nach dem Einsprühen der Felgen arbeitete ich mit der Daytona Speedmaster Felgenbürste nach. Schließlich wusch ich das Auto und die Felgen mit klarem Wasser ab und trocknete es.

 

 

 

 

 

Die Türeinstiege säuberte ich eher flüchtig. Aber wie auf dem Foto zu sehen, müsste man hier auch mal polieren. Leider hatte ich dazu keine Zeit mehr. Immerhin konnte ich aber alle Gummidichtungen innen und außen mit PlastStar auffrischen und pflegen, das geht ja schnell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifen und Kneten

 

Der Wagen war jetzt ziemlich sauber, und die Schadstellen traten um so deutlicher hervor. Ich zückte das Trockenschleifset von Kovacs und rieb die 2000er Seite mit starkem Druck quer zur Schadensrichtung, bis die Schadstellen bei geschlossenen Augen nicht mehr zu erfühlen waren. Danach bearbeitete ich die Stellen quer zur letzten Richtung mit der 3000er Seite. Die Stellen wurden glatt, waren aber natürlich von einer sichtbaren Wolke aus Schleifspuren umgeben. Ich war aber zuversichtlich, diese mit der Politur beseitigen zu können, was auch tatsächlich glücken sollte.

 

Zwischenzeitlich kamen immer wieder neugierige Nachbarn vorbei und fragten, ob sie ihre Autos daneben stellen dürften. Ich gab stets meine Standardantwort: "Ja, sehr gern, die werden dann aber ziemlich schlecht gegen dieses aussehen." :D

 

Danach probierte ich Petzold's Lackreinigungsknete am vorderen Kotflügel und erreichte eine merkliche Verbesserung der Glätte. Die Knete nahm auch sichtbar Schmutz auf, also knetete ich das gesamte Fahrzeug. Als Gleitmittel benutzte ich Shampoo-Wasser aus der Sprühflasche, da ich ja sowieso alles polieren wollte. Ich musste mehrmals umkneten, und der Lack fühlte sich auch einiges glatter an.

 

 

 

 

 

Zeitdruck!

Obwohl ich mit der Aufbereitung morgens pünktlich beginnen konnte, gab es ein Zeitlimit am späten Nachmittag bis allerspätestens frühen Abend, da ich noch auf einen Geburtstag musste und auch mein Freund eine Feier geplant hatte. Vor diesem Hintergrund entschied ich mich für die Menzerna 400, eine All-In-One Politur mit hohem Defektkorrekturgrad, die aber auch ein fertiges Finish hinterlässt. Ich probierte einen Testbereich auf der Motorhaube mit meinem härtesten Pad (Lake Country Gelb) und war mit dem Ergebnis zufrieden: Keine Swirls mehr, alle Schleifspuren wurden beseitigt, und das Finish war bei hohem Glanz einwandfrei.

 

 

 

 

 

 

Politur

Auf der vorderen Stoßstange war ein größerer Schaden ausgebessert worden, hier hatte mein Freund mit Metallic Sprühlack die Spuren zwar sehr gut beseitigt, aber mangels Klarlack keinen Glanz erzeugt. Ich beschloss, hier mein erstes 50/50-Bild zu versuchen. Zwar gelang es mir , die Oberfläche zum Glänzen zu bringen, leider war aber der Lackabtrag so hoch, dass die Schadstelle wieder sichtbar wurde. Also brach ich ab. Zum Fotografieren war es eigentlich unter dem Carport-Dach auch zu dunkel, so dass ich auf weitere Fotoexperimente verzichtete. Außerdem war meine schöne Canon mit meiner Frau anderweitig unterwegs, so dass ich mit dem iPhone fotografieren musste, und diese Fotos sind leider erheblich schlechter.

 

Die Politur lief ansonsten prima: Am A4 gibt es nur wenig abzukleben, die geschliffenen Lackstift-Stellen wurden allesamt sehr schön, die Swirls verschwanden. Die Menzernapolitur zeigte sich von ihrer besten Seite. Da es eine der neu entwickelten Polituren ist, staubt sie fast nicht, krümelt nicht und hinterlässt nur einen feuchten Film, den man einfach wegwischen kann (mittels Wizard of Gloss Furry Bee).

 

In nur 4 Stunden polierte ich das gesamte Fahrzeug. Dabei verzichtete ich auf Einfahren, lediglich verteilen musste man die Politur kurz mit Stufe 1, ansonsten konnte es zu Spritzern kommen. Das Herausfahren liess ich mir aber nicht nehmen, schließlich wollte ich ja ein möglichst gutes Finish erzielen. Die 400er zerlegt sich relativ schnell, so dass ich nach 2-3 Kreuzgängen das Gefühl hatte, sie war bereits im Finish, und mehr Gänge bringen nichts mehr. Dem Herausfahren bei Stufe 2-3 und geringem Druck und höherem Vorschub gönnte ich aber ebensoviele Gänge.

 

 

 

Precleaner und Wachs

Schließlich war es vollbracht. Zwei große und ein kleines Pad später war ich durch und konnte den Wagen mit Dodo Juice Lime Prime Light säubern (Abnahme mit WoG Quick Slick) und schließlich mit Collinite #476s wachsen (Abnahme mit Petzold's Superflausch). Hier war ich dann schon ziemlich in Eile, denn es ging auf 18:00 Uhr zu. In hoher Geschwindigkeit trug ich auf und ab, und ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis und Ausblick

Gern hätte ich den Wagen nochmal in die Sonne geholt für das Show Off, aber leider war keine Zeit mehr. So müsst Ihr mir einfach glauben, dass er einfach toll aussah, und mein Freund war sehr beeindruckt. Ich kann nur hoffen, dass er sich meinen Rat zu Herzen nimmt, und von nun an die Waschanlage meidet. In Anbetracht der knappen Zeit bin ich mit dem Ergebnis hochzufrieden. Ich war rechtzeitig auf der Geburtstagsparty und konnte danach sogar noch etwas Fleisch von selbstgebauten Smoker meines Freundes kosten. Am nächsten Tag konnte ich mich allerdings nicht mehr bewegen.

 

Trotzdem hat mir die Sache großen Spaß gemacht, und ich hoffe, das wird nicht die letzte Fremdaufbereitung gewesen sein! Mein nächstes Projekt wird aber der umfangreiche Test des Amor-All-Sets sein, das ich anscheinend gewonnen habe, wenn es rechtzeitig zum Fitmachen für den Winter ankommt. Ich werde dann die Standzeit des Collinite unterbrechen, und übrigens auch die des A1 Speed Wax plus, das ebenfalls keine Anzeichen des Nachlassens zeigt, nach mittlerweile 3 Monaten!


Sun Aug 11 22:55:21 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi, Chrom, Chrompolitur, Fahrzeugpflege, Killer Chrome, Motorraum, Motorwäsche

Liebe Gemeinde,

 

wie angekündigt habe ich gestern 2 Details ausprobiert: Motorraum und Chrom. Nachdem ich knapp 2 Wochen weg war, konnte ich es kaum erwarten. Anfänglich war mein Auto das mit Abstand glänzendste und sauberste auf dem Campingplatz in Holland, denn ich hatte es kurz vor der Abfahrt nochmal gewaschen. Aber viel Staub und Sand, gefolgt von gelegentlichem kurzen Nieselschauern ließen das Auto schon nach 2 Tagen aussehen wie Sau. So konnte ich es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, denn trotz Dachbox war nicht genug Platz, um meine Pflegekisten mit in den Urlaub zu nehmen ;).

 

Wäsche

 

Nach dem Hochdruckreiniger war das Auto eigentlich schon fast sauber. Auch die Felgen wiesen nur noch einen leichten Grauschleier auf (insgesamt ca. 2.000 km Bremsstaub), da ich sie vor der Abfahrt intensiv mit Dr. Wack P21s Felgenreiniger und der superben Felgenbürste EZ Daytona Speed Master gereinigt und dann versuchsweise mit Collinite #476s gewachst hatte.

 

Für die anschließende 2-Eimer-Wäsche erwog ich kurz, eine meiner Proben (Petzolds, ValetPRO, Meguiars) zu testen, entschied aber dann, es sei nach dieser langen Durststrecke nicht der Zeitpunkt für unnötige Experimente und griff zum Dodo Juice Born To Be Mild. Diesmal wollte ich mal ausnahmsweise die empfohlene Mischung von 1:800 einhalten und dosierte mit einem Lupus Probe-Becherchen. Schaumbildung und Gleitverhalten waren dann auch einwandfrei.

 

Obenherum benutzte ich den wunderbaren Petzolds-Waschhandschuh-Formerly-Known-As-Fix40, für untenherum und Felgen den Lupus Basic Wash Mitt. Letzterer macht im Vergleich wirklich keinen Spaß, ist aber durch sein kurzes Flor präziser zu steuern und für diese Aufgaben gut geeignet. Die Felgen waren damit ganz leicht zu reinigen.

 

Das Abspülen gelingt mit meiner Standard-Gardena-Pistole im weichen Regenmodus mittlerweile eigentlich auch ziemlich gut, so dass mein Microfiber Madness Dry Me Crazy nicht mehr viel zu trocknen hatte. Ein paar Wasserflecken wischte ich mit ValetPRO Citrus Bling und einem Wizard of Gloss Quick Slick hinfort. Außerdem benutzte ich den Detailer und Petzold's Magic Clean Knete, um ein paar Insektenleichen zu beseitigen, die sowohl die Hochdruckreinigung als auch die Shampoowäsche (Achtung, Wortspiel!) "überlebt" hatten (kch kch).

 

Anschließend atmete ich durch und betrachtete kurz bei gleichzeitiger Flüssigkeitsaufnahme das nun mehr wieder ansehliche Fahrzeug. Hach!

 

Defektkorrektur

Auf den Schultern des Fahrzeugs unterhalb der Fenster auf der Fahrerseite hatte ich irgendwann mit dem kleinen Polierteller und ich-weiß-nicht-mehr-welcher Politur Spuren hinterlassen, die man nur bei direkter Sonneneinstrahlung sehen konnte. Diese beseitigte ich jetzt mit Menzerna 3000 und grünen Lake Country Pads bei Stufe 4. Als ich einmal höher wollte, spritzte die Menzerna. 4 sollte für die Feinpolitur allerdings auch ausreichen.

 

Abnahme der Politur mit Wizard of Gloss Bibo, welches immer noch Grashalme vom letzten Mal enthielt. Dieses Tuch ist sowieso außergewöhnlich: Schon wenn man es über die Haut gleiten lässt, spürt man "Widerhaken". Auch Fremdkörper bekommt man kaum mehr aus dem Tuch. Es war letztes mal heruntergefallen und hatte sich sofort ein paar lose Grashalme "gekrallt", die auch während der Maschinenwäsche nicht los lies. Man muss sie ihm regelrecht "entreißen". Interessant!

 

Anschließend das obligatorische Pärchen Dodo Juice Lime Prime Light und Collinite #476s. Auftrag mit Petzold's Polierschwämmchen, Abtrag mit WoG QuickSlick. Da ich ja nur einen kleinen Bereich behandelte, ging das entsprechend schnell.

 

Motorraum

 

Jetzt wollte ich mich mal um den Motorraum kümmern, und ausprobieren, was da so geht. Ich mischte mit mein neues Koch Chemie Green Star in einer gebrauchten Sprühflasche im Verhältnis 1:10 an und sprühte es verhalten auf verschiedene Bereiche des Motorraumes. Danach versuchte ich, es mit einem ValetPRO Pinsel einzuarbeiten. Dabei entstand praktisch kein Schaum, aber ich habe auch nur wirklich wenig Reiniger verwendet. Der Motorraum meines A6 ist rundherum mit einer dicken Dichtung versehen und man sieht eigentlich nur Kunststoffabdeckungen und -teile, also eigentlich gar keinen Motor. Mit einer kleinen Gießkanne goss ich dann etwas Wasser auf die gesäuberten Bereiche und trocknete sie sofort mit einem WoG Nemo, damit nichts auf den Boden tropft. Das Tuch wusch ich in einem Eimer mit klarem Wasser aus. Nächstes mal werde ich meine Kofferraumwanne unterlegen, um alles aufzufangen, was noch tropft.

 

Das Fahrzeug ist 3 Jahre alt und mittlerweile 96 tkm gelaufen. Der Motorraum war zwar nicht stark verschmutzt, aber doch ölig und fleckig. Die Kunststoffabdeckungen außerhalb der Gummidichtung hatten Kalkflecken. Diese säuberte ich einfach mit etwas Restshampoowasser, das ich noch von der Wäsche übrig hatte. Ebenso alle Blechteile und die Motorhaube von unten, sowie deren Kanten. Schließlich behandelte ich alle Kunststoff- sowie Gummiteile mit Koch Chemie Plast Star, was sie abdunkelte und ihnen einen seidigen Glanz verlieh. Ich finde, es sieht wirklich ziemlich gut aus.

 

Ich bin über alles nur kurz drüber gehudelt, da ich nur das grundsätzliche Verfahren testen wollte. Daher sieht das noch nicht perfekt aus. Nun meine Frage: Habe ich das in etwa richtig gemacht oder muss ich was anders manchen?

 

Chrompolitur

 

Die genialen Audi-Entwickler haben an der Ladekante eine hochglänzende Chromleiste angebracht. Also da, wo man mit der Ladung immer drüberkratzt. Ich bin sicherlich nur zu schlicht im Geiste ausgestattet, um den Sinn und die Genialität dieser Maßnahme zu begreifen. Der/die Vorbenutzer hat/haben jedenfalls ausgiebig Ladung hinein und heraus geschoben und diese bescheuerte Chromleiste ordentlich verkratzt. Es gibt außerdem im Innern noch eine Edelstahlleiste, die schon eher geeignet ist, dass man hinüberkratzt. Beides wollte ich mit der himmlisch nach Kirsche duftenden Probe Surf City Garage Killer Chrome bearbeiten, dachte mir aber schon, dass man mit einem Tuch hier wohl keine Defektkorrektur erwarten darf.

 

Für die Maschine sind beide Leisten aber viel zu schmal, jedenfalls für meine beiden Stützteller. Ich versaute also das Nemo noch ein bisschen mehr, nahm an Einer Ecke etwas Politur auf und rieb beide Teile gründlich in mehreren Richtungen ein. Diese Ecke wurde ziemlich schwarz, was auf Metallabrieb hindeutet. Nach dem Abwischen glänzte beides wie blöde, die Kratzer waren aber natürlich noch da. Gibt es da Tipps bzgl. Defektkorrektur?

 

Heute gibt es nur wenig Fotos, aber es war auch schon spät und ich etwas in Eile. Leider sind die Fotos auch nicht so doll, da das Licht schon nachließ und ich sie mit dem iPhone gemacht habe und nicht - wie sonst - mit der Canon. Ich wollte aber diese beiden angekündigten Versuche auf jeden Fall noch dokumentieren und bin nun auf Kommentare gespannt!


Sun Jul 28 20:42:45 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi, Beding, Civic, Fahrzeugpflege, Honda, Lackaufbereitung, Lime Prime, Menzerna, Petzold's, Polieren, Politur

Werte Leser!

Gestern habe ich den roten Honda fertigpoliert, aber keine Bilder gemacht, da ich etwas unter Zeitdruck stand. Heute hat es natürlich geregnet, aber dann hörte es auf und die Sonne kam kurz raus. Ich schnappte mir schnell die Kamera und machte ein paar Fotos vom Beading beider Fahrzeuge. Der Honda ist jetzt komplett mit Collinite 476s gewachst, vom Audi nur die Motorhaube, der Rest liegt noch unter At Speed Wax plus 3. Und so schmücke ich nun diesen Blogartikel einfach mit den wunderschönen Perlenfotos.

 

Wäsche

Ich hatte mir bei meiner letzten Lupusbestellung u.a. eine Probe des Shampoos Surf City Garage Pacific Blue Wash&Wax gewünscht und auch prompt bekommen. Schon als ich die kurz öffnete und daran schnupperte, fiel mir auf wie wahnsinnig toll das riecht! Und so benutzte ich diesmal dieses Shampoo für die Wagenwäsche. Außerdem hatte ich den Lupus Basic Wash Mitt neben dem großartigen Fix40 als zweiten Waschhandschuh für untenrum bestellt. Mein Sohn (5) war dann auch ganz stolz, dass er nun "seinen eigenen" Handschuh hat! Er ist ein routinierter Zwei-Eimer-Wäscher geworden, toll!

 

Politur

Nach dem Trocknen klebte ich die Gummi- und Kunststoffteile auf der Beifahrerseite ab. Dach, Kotflügel und Motorhaube hatte ich schon beim letzten Mal poliert, blieben also noch die Seiten. Außerdem hatte ich leichte Kratzer mit der Gürtelschnalle verursacht, die ich entfernen wollte. Ich entschloss mich für Menzerna 400 auf gelben harten LC Pads zur Kratzerbeseitigung, 2500 auf orangefarbenen LC Pads zur Swirlbehandlung und am Schluss noch einen Gang 4000er auf den neuen grünen LC Pads für das Finish, da ich ja leider nur Lime Prime Light habe.

 

Leider löste sich diesmal auch beim kleinen Lake Country Pad die Klettfläche ab und das Pad flog durch die Gegend. Das Pad war sehr heiß, die Maschine allerdings auch. Das mag aber auch an der hohen Lufttemperatur von 38 Grad gelegen haben. Die Kratzer waren allerdings auch schon fast komplett beseitigt, also ging ich zum nächsten Gang über. Ab jetzt benutzte ich nur noch den großen Stützteller und große Pads und hatte keine Probleme mehr. Die Maschine war aber weiterhin sehr heiß. Daher beschränkte ich die Drehzahl auf 5 für die mittelharten und auf 4 für die weichen Pads.

 

Die Politur klappt mittlerweile ziemlich gut. Nach dem Verteilen auf Stufe 1 fahre ich direkt die Arbeitsgeschwindigkeit, ohne Reinfahren. Am Ende folgen aber immer noch 1-2 Kreuzgänge auf 3 bzw. 2 zum Rausfahren. Ein neuer Anblick war die lilafarbene 4000er Politur auf den grünen Pads - ganz schön poppig.

 

Precleaner und Wachsen

Nachdem die Beifahrerseite fertig poliert war, strich ich dünn Dodo Juice Lime Prime Light auf. Hierzu benutze ich einen meiner zwei Petzolds Lackschwämme (den blau-weißen), für das anschließende Collinite den anderen (blau-schwarz). Zum Abwischen der Polituren hatte ich ein neues WoG Bibo benutzt, dass als Probe der jüngsten Bestellung beilag. Das Lime Prime Light nahm ich mit einem QuickSlick ab und das Wachs mit einem Petzolds Superflausch. Diese beiden Arbeitsgänge mache ich immer sehr gern. Sie gehen schnell und die Optik des Lacks erreicht ihren Höhepunkt.

 

Fahrerseite

Auf der Fahrerseite hatte ich keine Schäden verursacht, daher konnte ich den Defektgang sparen- Ansonsten dasselbe Programm: Abkleben, 2500, 4000, Lime Prime Light, Wachs. Fertig. Da das Auto im Schatten stand, konnte ich keine Sonnenfotos machen. Ich habe aber immer noch unbearbeitete Bereiche auf der Heckklappe und am Stoßfänger, so dass ich noch vorher/nachher-Bilder machen könnte. Insgesamt wirkt der Glanz nicht so extrem wie beim Audi, allerdings ist schwarz da auch dankbarer als rot.

 

Ausblick

So, als nächstes würde ich gerne mal die Motorräume angehen. Doch dazu muss ich erst meinen APC mischen können. Das Flaschenproblem ist noch nicht gelöst, wie im letzten Artikel beschrieben.


Fri Jul 26 17:03:17 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi

Ich durchforste schon länger das Forum und die Blogs nach Lösungen für das Flaschenproblem. Wie viele andere benötige auch ich jetzt Detailer und APC in verschiedenen Verdünnungen. Dazu benötigt man leere Flaschen oder Behälter, gern mit Sprühkopf. Mit Interesse habe ich Eure Lösungen dafür verfolgt und selbst überlegt. Ich hätte gerne:

 

- kleinere Flaschen (so 100 - 300 ml)

- Klarsicht (PET?)

- nicht unbedingt Pistolen-Sprühköpfe, vielleicht tun's auch mal Drucksrpühköpfe?

 

Bin verschiedentlich fündig geworden:

 

- [url=Flasche 300 ml rund PET]Brestol 300 ml PET Flasche -,42[/url]

- Sprühkopf1 -,60, Profi 2,08

 

- Fingerdruckzerstäuber (nicht geeignet für Lösungsmittel), dazu PET-Flaschen

 

- Oder - mit Pistolengriff - Sprühflasche mit Ergo-Spray Sprühkopf 600 ml 2,15; passt zu den vorhandenen Sprühflaschen von Lexol und Surf City Garage


Wed Jul 24 17:01:30 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi, Lackaufbereitung, Lackpflege, Lupus

bildschirmfoto-2013-07-24-um-16-39-31bildschirmfoto-2013-07-24-um-16-39-31

Maaan, schon wieder eine so hohe Bestellung! Das muss aufhören, hört Ihr?!?

 

Nachdem mir per Mail mitgeteilt wurde, dass der LUPUS Basic Waschhandschuh wieder verfügbar ist, und die Pads auch, habe ich mal ein paar Sachen von meinem Wunschzettel auf den Warenkorb rübergeklickt. Und Ruck-Zuck sind e3s wieder über 100 Euro. Ein Handschuh und 2 Pads sind allerdings nicht für mich. Aber zum Rest:

 

- 2 Mikrofaserschwämme wollte ich mal ausprobieren, z.B. für Lederpflege.

- eine Luxusfelgenbürste Daytona Speedmaster, damit ich die Felgen auch von innen säubern kann, ohne auf den Radwechsel zum Winter warten zu müssen

- ein Kovax Trockenschleifset - letzter Versuch, Steinschläge und größere Kratzer zu entfernen

- Surf City Garage Dash Away - als Innenraumreiniger, über den ich hier schon viel gutes, aber noch nichts schlechtes gehört habe

- Koch Chemie Green Star - Als günstiger APC in vielen Verdünnungen, mit dem ich mich u.a. auch mal an den Motorraum wagen möchte

- Lexol Sparset aus Lederreinigung und -pflege, um mein geliebtes Bienenwachs zu ersetzen, das ich verkauft habe

- Lake Country CCS Polierpads grün, 1 kleines und 2 große - für Menzerna 3000 und 4000, nicht einmal hier taugen die Liquid Elements Mistdinger

 

...und der verdammte Wunschzettel ist immer noch nicht leer...


Sun Jul 21 14:19:08 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi

Liebe Pfleger und Pflegerinnen,

 

gestern unternahm ich nun den dritten und erfolgreichsten Maschinenpoliturversuch. Ich hatte neue Pads bestellt (siehe voriger Blogeintrag), und zwar diesmal ordentliche von Lake Country, sowie einges andere. Aber der Reihe nach.

 

Wäsche mit Dry Me Crazy

 

Wie immer, begann auch dieser Poliertag mit einer wunderbaren Wäsche. Zunächst wieder mit Hochdruckreiniger, danach mit meinem neuen Dodo Juice Born To Be Mild und dem Fix40. Dieses Ritual genieße ich mittlerweile, es ist wie eine leichte Vorspeise vor dem schweren Hauptgericht, so wie das Reinigen und Versiegeln das Dessert ist.

 

Das Born To Be Mild verhielt sich tatsächlich ganz anders als mein bislang verwendetes A1 Speed Shampoo. Es schäumte viel weniger, allerdings ist auch keine Dosierhilfe dabei, deshalb mag es zu dünn gewesen sein. Auf dem gewachsten Lack riss es allerdings stärker auf. Da ich es leider in der Vormittagssonne machen musste, war das auch gar nicht so gut, aber letztlich kein Problem. Die angekündigte hohe Gleitfähigkeit habe ich nicht sonderlich bemerkt, der Fix40 sorgt hier allerdings bereits für ein derart traumhaftes Gleiten, dass ein bisschen mehr vielleicht nicht mehr so ins Gewicht fällt. Auch beim Abspülen entstand kaum Schaum, das war ich vom A1 anders gewohnt.

 

Trocknen und Kneten mit Detailer

 

Beim Anschließenden Trocknen hatte mein Dry Me Crazy nicht viel zu tun, die Sonne und der leichte Wind leisteten die Hauptarbeit. Wie immer schloss sich dann das Kneten des vorderen Bereichs mit Petzolds Magic Clean an, denn hier wollte ich nun mal ordentlich polieren. Diesmal blieb auch ein bisschen was hängen, mehrere Autobahnfahrten hatten ihre Spuren hinterlassen. Als Gleitmittel benutzte ich meinen neuen und ersten richtigen Detailer. Hier hatte der ValetPRO Citrus Bling das Rennen gemacht. Leider musste ich ihn pur benutzen, da ich momentan keine Sprühflaschen für verdünnte Varianten übrig habe. Bei dieser Knetaktion fiel mir auf, dass die Knete tatsächlich in trockenen Bereichen noch etwas Restgleitfähigkeit hat, was mit meiner Shampoovariante nicht so gewesen war. Außerdem benutzte ich den Detailer, um ein paar Wasserflecken zu beseitigen, was auch ganz gut klappte.

 

Politur

 

Jetzt aber kam die Stunde der Wahrheit. Ich hatte mir die angeblich gröbste Menzernapolitur FG400 kommen lassen, zusammen mit einer mittleren und der feinsten, um ein paar Experimente machen zu können. Ich benutzte die FG400 auf neuen gelben Pads von Lake Country. Die Pads sind wesentlich standfester als meine bisherigen Liquid Elements, bei denen ich mich mittlerweile schon frage, was man damit eigentlich anfangen soll.

 

 

 

 

 

 

Leider gelang es mir nicht, die Kraterlandschaft um den Kühlergrill herum damit entscheidend zu beeinflussen. Und obwohl ich diesmal kein großes Rein und Rausfahren veranstaltete, schien mir die FG400 zu wenig und zu kurz Biss zu haben. Dafür erzeugt sie bereits ein fertiges Finish, was ich bei meiner Politurauswahl aber nicht benötigte. Und so probierte ich anschließend noch die SF4000 über denselben Bereichen. Aber entweder vermag ich das noch nicht zu erkennen, oder der Audi-Lack ist einfach zu hart, aber ich konnte keinen Unterschied sehen zwischen unbeschädigten Bereichen, die mit dieser Politur behandelt wurden und den anderen. Dazu muss man aber auch wissen, dass ich das alles bereits mit PF2500 oder FF3000 bearbeitet hatte.

 

Nun gut, jedenfalls hatten Kotflügel und Haube noch Hologramme, bzw. Spuren von meinen vorigen Versuchen (ich vermute von der PG1000), daher beschloss ich, den restlichen Bereich von Haube und Kotflügel nochmal mit der 4000er auf Hochglanz zu bringen. Über das Ergebnis kann man wirklich nicht meckern. Ich habe insbesondere nochmal zwei Schadstellen fotografiert, die ich jetzt fast jedesmal dabei hatte. Sie sind nicht völlig weg, aber man muss sich wirklich anstrengen, sie noch zu entdecken. Der Leuchtpfeil dient als Fokussierhilfe. Das Fokussieren war wirklich schwierig, und deshalb zeigt das erste Bild auch unfreiwillig sehr schön den Effekt der Orangenhaut.

 

Scheibenpolitur und -versiegelung

 

Danach kam meine Frau mit dem roten Honda nach Hause und ich schob eine Runde Scheibenpolitur ein. Zunächst also den Honda schnell gewaschen (Hatte noch Shampoowasser übrig), dann beide Scheiben mit meiner neuen Scheibenpolitur Zaino Z12 auf einem LC CSS Light Cutting Pad (orange) behandelt. Das Zeug staubt wie Hölle! Danach nochmal gründlich mit Surf City Garage Beyond Glass gereinigt und schließlich mit Ombrello versiegelt. Ich wollte mit dem Ombrello mindestens beide Windschutzscheiben und gern noch die Heckscheiben schaffen, aber das Zeug verhält sich äußerst merkwürdig. Während die Audischeibe getränkt war und noch übrschüssige Versiegelung in Tropfen darauf stand, war das Spezialpad zu trocken, um noch die Hondascheibe ähnlich satt zu behandelt. Mit mehrfachem hin und her habe ich aber möglicherweise noch genug Material aufbringen können und behandelte auch noch die Heckscheiben. Der Honda hat übrigens keinen Heckscheibenwischer!

 

Hondapolitur

 

Schließlich knöpfte ich mir mal den Honda vor. Hier wählte ich die mittlere 2000er Menzerna, die ich ebenfalls neu habe, und bearbeitete den Lack. Bis zum Einbruch der Dunkelheit schaffte ich Haube, Kotflügel oben, Dach und D-Säulen. Hier musste ich auch viel mehr ankleben. Dabei fiel mir mal richtig auf, dass der Audi überhaupt keinen sichtbaren Kunstsstoff im Außenbereich hat, nur Lack, Chrom und Gummi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versiegelung

 

Schließlich noch das Dessert, bestehend aus dem herrlich nach Limette duftenden Dodo Juice Lime Prime Light und endlich dem sagenumwobenen Collonite 476s. Wie schon beim Audi, trug ich das Wachs mit einem Standardpad so dünn wie möglich auf. Das Pad passt genau in die Dose. Die Verarbeitung ist ein Traum. Das Wachs streicht sich leicht und ergiebig und lässt sich auch einfach wieder abnehmen. Da ich nur die polierten Flächen fix behandeln musste, dauerte das auch nur ein paar Minuten.

Am Schluss konnte ich das Resultat leider nicht mehr gegen die Sonne, dafür aber mal zur Abwechslung gegen den Mond fotografieren. Und: wie man sieht: keine Swirls!

 

Ergebnis

 

Spaß beiseite: Das tatsächliche Ergebnis konnte ich erst am nächsten Tag (heute früh) bewundern. Kleine Wachsreste gingen genauso leicht ab, wie direkt nach dem Auftragen. Der Rest ist nicht ganz makellos, aber tatsächlich praktisch swirlfrei. Vom Glanz her könnte ich mir vorstellen, dass da noch was geht. Aber seht selbst.

 

Tja und dann entdeckte ich leichte Kratzer über dem Türgriff der Beifahrerseite. Ich vermute, meine Gürtelschnalle hat sie verursacht, als ich gerade das Wachs von Dach polierte. Grrr! Aber dort habe ich ja noch nicht poliert, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die wieder herausbekomme.

 

Reifen

 

Ich habe die Reifenflanken beider Autos mit Koch Chemie Plast Star behandelt. Die vom Audi gestern und die vom Honda letzte Woche. Gestern hatte ich einen stabileren Schwamm zur Verfügung und konnte den Reifen ordentlich tränken. Der Glanz ist ein kleines bisschen zu stark, aber das verliert sich schnell wieder, wie das andere Foto zeigt. Hier hatte ich nur kurz drübergewischt, um das weiche Pad nicht zu zerstören. Man kann gut sehen, wie der Reifen vorher ausgesehen hatte.

 

Ausblick

 

Nächste Woche kommen die Seiten und das Heck des Honda dran, und auch beim Audi habe ich noch ein paar Hologramme an den Seiten zu beseitigen. Der Spaß ist noch nicht zuende! Und achja, ich wollte ja ein Video aufnehmen, aber ich denke, das ist nicht mehr nötig. Mit den neuen Pads klappt es sehr gut!


Wed Jul 17 11:36:42 CEST 2013    |    Orkuss    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 4F (C6), A6, Audi, Bestellung, Fahrzeugpflege, Lackaufbereitung, Maschinenpolitur

BestellungBestellung

Neue Pads!

 

Nach ein paar Unstimmigkeiten, Tests und Meinungen und Beratungen von Euch bezüglich meiner geschrotteten Pads und den Hitzeproblemen (im Thread so etwa ab hier ), habe ich jetzt beschlossen, bessere Pads zu kaufen. Eine gute Gelegenheit, die restliche Ausstattung weiter zu komplettieren.

 

Zunächst zu den Pads:

Die Lake Country CCS stachen mir schon länger ins Auge. Eigentlich hätte ich auch gern noch die Constant Pressure Variante gehabt, aber die waren ausverkauft, zumindest die großen. Für den kleinen Stützteller gab es sie noch.

 

Ich wollte Cutting Pads (Gelb) zur Korrektur stärkerer Defekte und Light Cutting Pads (Orange) zur Swirlbeseitigung. Davon ausgehend, dass ich nicht das ganze Auto mit den gelben Pads machen möchte, habe ich auch nur ein großes und zwei kleine gewählt. Von den mittleren habe ich jeweils 2 eingepackt. Ich habe ja auch noch einen Stapel Liquid Elements Pads, die weichen werde ich auch vorerst weiter nutzen.

 

Mehr Politur

 

Außerdem habe ich ein Menzerna 250 ml Sparset genutzt, um die Sammlung zu komplettieren: Zu PG1000 , PF2500 und FF3000 sollen sich nur FG400, IP2000 und SF4000 gesellen. Die SF4000 ist eigentlich ein bisschen teurer, dafür lohnt sich das Sparset also noch etwas mehr.

 

Liste erfüllter Wünsche

 

Zwei ValetPRO Pinsel (je einer für innen und außen) sollen schwer erreichbare oder tiefe Stellen erreichen, und dann habe ich mir noch langgehegte Wünsche erfüllt:

 

Als Shampoo: Dodo Juice Born To Be Mild (hier freue ich mich schon richtig drauf)

Den Wachs-Klassiker Collinite Super DoubleCoat Auto Wax #476s

Den Detailer ValetPRO Citrus Bling, den ich auch als Gleithilfe zu verwenden gedenke

Die Scheibenversiegelung Ombrello und zur Vorbereitung die Zaino Z12 Clear View Glas Politur

 

 

Plan fürs Wochenende

 

Ihr seht, ich habe mich ganz nach Euren geschätzten Empfehlungen gerichtet, liebe Pflegeexperten, und ich freu mich schon wieder auf's Wochenende!

 

Mit den harten Pads und der Menzerna FG400 möchte ich der Kraterlandschaft auf Stoßfänger und Motorhaube einheizen, die Frontscheiben sollen poliert und versiegelt werden, und vielleicht beginne ich dann auch schon mit der Politur des kleinen roten Honda (siehe Profil).

 

Ich habe auch vor, ein Video meiner Poliertechnik einzustellen. Wir lachen dann gemeinsam drüber, und dann könnte Ihr mir mal erklären, was ich alles falsch mache. Das wird lustig! ;)