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29.04.2010 23:48    |    markus73p    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Austin-Healey, Classic Cars, MK

Weiter geht es im Meilenwerk Düsseldorf ...

 

Oh my godness! Mal zur Abwechslung was schnittiges von der Insel ... gleich zwei schöne Austin Healey 3000 stehen derzeit im Meilenwerk.

 

Der rote MK gehört zur dritten Generation MK III. Der schwarze ist der "Urvater" der ersten Generation aus dem Jahr 1960 mit 124 PS, 3l Hubraum und Scheibenbremsen.

 

 

Quelle: wikipedia.org

 

Der Austin-Healey 3000 ist ein von 1959 bis 1967 von BMC gebauter Roadster der Marke Austin-Healey. Während seiner Produktionszeit gewann der 3000 viele europäische Rallyes und auch heute wird er noch oft bei Oldtimerrallyes eingesetzt. Der 3000 war der luxuriöseste Roadster von Austin-Healey. Im Vergleich zu seinem Vorgänger erhielt der 3000 ein Klappverdeck und statt Steckscheiben versenkbare Scheiben mit Kurbelmechanismus. An den Vorderrädern besaß er Scheiben- und an den Hinterrädern Trommelbremsen.

 

Die Produktion wurde 1968 zugunsten des Triumph TR5 eingestellt. Grund dafür mochten die verschärften US-amerikanischen Abgasnormen gewesen sein.In acht Produktionsjahren wurden in drei Modellgenerationen 42.926 Exemplare gebaut.

 

 

 

Links:

 

Wiki Commons | Wikipedia | SuperCars-Net

 

 

PS. Bilder dürfen gerne genutzt werden. Ich bitte nur um kurze Vorabinfo + Link auf meinen Blog. Danke :)


28.04.2010 18:33    |    markus73p    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Alfa Romeo, Classic Cars

Weiter gehts mit einem Traum in Rot ... andere Farben gehören für dieses wunderschöne Auto ja auch fast "verboten" ;) Was für Kurven ...

 

Tatort: Meilenwerk Düsseldorf

Opfer: Alfa Romeo Spider 1750

 

 

Quelle: wikipedia.org

 

Der Alfa Romeo Spider ist ein Modell des italienischen Herstellers Alfa Romeo. Der Alfa Romeo Spider der Baureihe 105 bzw. 115 wurde von 1966 bis 1993 hergestellt. Damit ist er eines der am längsten weitgehend unverändert gebauten Cabrios. Die fünfte (1994–2005) wie die sechste Generation (seit 2006) kamen jedoch als völlig neue und eigenständige Entwicklung in die Verkaufsräume.

 

 

Generation 1

 

Als der Spider im Jahre 1966 vorgestellt wurde, war die Meinung der Öffentlichkeit gespalten. Die meisten Alfisti hätten sich einen anderen Nachfolger für den ein wenig barock wirkenden Giulia Spider gewünscht. Die Arbeiter am Band gaben ihm den wenig schmeichelhaft gemeinten Spitznamen 'Osso di Seppia' (Rückenschale des Tintenfischs), anspielend auf die Form des Hecks. Verständlicherweise wollte das Alfa-Management seinen neuen Sportwagen nicht unter diesem Namen vermarkten und griff zu ungewöhnlichen Methoden. Im Rahmen eines Preisausschreibens sollte die Bezeichnung des Wagens ermittelt werden. Hauptpreis: eben ein neuer Spider. Letztlich gingen über 120.000 Vorschläge in Arese ein; die Bandbreite reichte vom alfatypischen Giuliana über Pizza und Sputnik bis hin zu Lollobrigida. [Anmerkung des Bloggers: Alfa Romeo Pizza ??? Also ich weiss nicht. Wie kann man nur :D]

 

Letzten Endes setze sich Duetto durch, was zwar wenig originell war – so gab es beispielsweise bereits einen Volvo-Kombi, der Duett hieß – aber seinen Zweck erfüllte. Allerdings nicht für lange Zeit und nicht überall. Bereits 1967 mit dem Erscheinen des 1750 Veloce verschwand der Name wieder, wohingegen in Deutschland das Auto stets als Alfa Romeo 1600 Spider vermarktet wurde, nie als Duetto. Im gleichen Jahr erscheint als Abrundung der Modellreihe nach unten der Spider 1300 Junior. Insofern ist die heutige Verwendung des Begriffes Duetto für alle Rundheck-Modelle strenggenommen nicht korrekt, aber nichtsdestoweniger populär.

 

 

Generation 2 / Spider „Coda Tronca“ (1969–1983)

 

Die zweite Serie ab 1969 heißt coda tronca und ist unter der Bezeichnung Fastback bekannt. Hier wurde im Vergleich zum Rundheck das Heck völlig neu gestaltet (um zirka zehn Zentimeter verkürzt und gerade „abgeschnitten“). Die Windschutzscheibe stand nun flacher, und die Stoßstangen waren robuster ausgeführt. Im Gegensatz zur ersten Serie war ein Zweikreis-Bremssystem verbaut, Brems- und Kupplungspedal waren nicht mehr stehend, sondern hängend angeordnet. Ab 1971 gab es dann den Spider 2000 Veloce, der mit seinen 132 PS und knapp 200 km/h Spitze seine Hubraumklasse anführte. Nach dem Aus des 1750 Veloce 1972 umfasste das Programm bis 1977 die Modelle Spider 1300 Junior, Spider 1600 Junior und Spider 2000 Veloce.

 

Ein entscheidendes Jahr war 1976: Durch neue Abgasbestimmungen leistete der 1600er jetzt nur noch 102 PS, der 2000er deren 126. Der 1300er blieb davon unberücksichtigt, weil diese Version im Jahre 1977 eingestellt wurde.

 

Die für den amerikanischen Markt gebaute Version mit kleinen Extras, unter anderem mit elektrisch verstellbaren Kunststoffaußenspiegeln, elektrischen Fensterhebern und Meilen-Tachometer, unterschied sich äußerlich von den europäischen Modellen vor allem wegen der Seitenmarkierungsleuchten in den Kotflügeln und der federgelagerten Kunststoffstoßstangen. Der typisch dreieckförmige Alfa-Romeo-Kühlergrill, das sogenannte „Alfa-Herz“, musste wegen der über die ganze Fahrzeugbreite reichenden Stoßstangen, in die auch andere Blinker integriert waren, zweiteilig ober- und unterhalb der Stoßstange angebracht werden. Der für bleifreien Kraftstoff geeignete Einspritz-Motor verfügte zudem über ein Abgasrückführsystem.

 

 

Links:

Wiki-Commons | NetCar Show Spider

 

 

PS. Bilder werden gerne nach Anfrage & Link auf meinen Blog zur verfügung gestellt. Danke :)


26.04.2010 19:07    |    markus73p    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Abarth, Alfa Romeo, Classic Cars, Fiat

Weiter geht's im Meilenwerk Düsseldorf.

 

 

 

CISITALIA SPYDER ABARTH GRAN SPORT

 

Modell Baujahr 1961 mit 850 ccm. Verkaufspreis: Zu gross für ein DIN A 4 Blatt ;) aber ein Traum in Rot ...

 

Quelle: Wikipedia.org

 

Cisitalia war ein italienischer Automobilhersteller. Das Unternehmen war einer der ersten Betriebe, die in der unmittelbaren Nachkriegszeit Sportwagen herstellten, von denen später Straßenfahrzeuge abgeleitet wurden. Die Wagen haben noch heute einen ausgezeichneten Ruf, der sich einerseits aus den sportlichen Erfolgen ableitet, andererseits aus dem Umstand, dass mit Ferdinand Porsche, Carlo Abarth und einigen anderen Ingenieuren zeitweilig sehr hochkarätiges Personal in das Projekt eingebunden war. [...]

 

 

Quelle: http://www.abarth-germany.de/d-allemano.htm

 

Der ABARTH ALLEMANO SPYDER wurde von 1957 bis 1959 in drei unterschiedlichen Karosserieversionen gebaut. Der ALLEMANO SPYDER RIVIERA stellt die letzte Version dieser drei Bauformen dar.

 

Im Gegensatz zu den ersten beiden ALLEMANO Versionen gab es diesen Wagen als Coupe Scorpione und als Spyder Riviera. Beide Autos sind extrem selten. Sie wurden in der Presse damals hochgelobt, waren den Kunden aber wohl zu teuer: Sie kosteten doppelt so viel wie ein PORSCHE 356.

 

Die nicht verkauften Fahrzeuge gingen aus dem Karrosseriewerk ALLEMANO zu CISITALIA ARGENTINA ICSA in Buenos Aires. Dort wurden noch einige Fahrzeuge mit ABARTH Technik und 850ger ABARTH-Motor montiert und als CISITALIA SPYDER ABARTH GRAN SPORT in Argentinien verkauft. Die Fahrzeuge waren baugleich mit den Versionen von ABARTH trugen aber andere Typennummern: 701/xxxx für den SPYDER und 801/xxxx für das Coupe

 

 

Link:

http://www.abarth-germany.de

 

 

 

FIAT 124 SPIDER

 

Mal ein Youngtimer ... Baujahr 1981, 105 PS und 101.000 km auf der "Nadel" ...

Wie war das noch gleich? Achja ... Blau macht glücklich!

 

Quelle: Wikipedia.org

 

Der Fiat 124 Spider wurde von 1966 bis 1985 von Fiat und Pininfarina produziert.

 

Von Ende 1982 bis 1985 wurde der Fiat 124 Spider als 124 DS im den Werkshallen von Pininfarina unter der Modellbezeichnung Pininfarina Spider Europa hergestellt und über das Händlernetz der Fiat AG vertrieben. Parallel kamen als Sonderedition 500 von Abarth getunte und einzeln durchnummerierte Spider Volumex mit einem Roots-Kompressor in den Handel. Mit seinen 135 PS war der Volumex der stärkste Fiat Spider, der jemals regulär in Serie ging. Mit dieser Leistung verwies er darüber hinaus seinen „ewigen“ Konkurrenten, den Alfa Romeo Spider, in die Schranken.

 

Die Produktion des Fiat 124 Spider wurde nach 19 Jahren und knapp 200.000 gebauten Fahrzeugen im Juli 1985 eingestellt.

 

 

 

PS. Meine Bilder stelle ich gerne zur verfügung. Bitte nur eine kurze Info vorab und Link auf meinen Blog. Vielen Dank.


25.04.2010 17:31    |    markus73p    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Alfa Romeo, Classic Cars

Endlich habe ich den schon länger geplanten Besuch im MEILENWERK Düsseldorf hinbekommen. Der ehemalige Ringlokschuppen ist eine Art "grosse öffentliche Garage" bzw. Old- & Youngtimer Handelsplatz. Sehr interessant, den Duft von Schmieröl und Benzin in kombination mit glänzendem Lack so hautnah zu erleben.

 

Da ALFA gerade eine Legende wiederbelebt ( gespannt warte ich auf die neue Giulietta 2010 ) war es um so schöner mal einen Blick in die Geschichte zu werfen. Leider war keine "Giulietta" zu finden, aber dafür eine "Giulia", die ab 1962 der etwas kleinere "Giulietta" nachfolgte.

 

Das "Giullia Spider Cabrio" darf wohl zu recht als ein wunderschönes Stück Automobilgeschichte gelten. Hier hat Pininfarina Hand angelegt und wieder klare Formen geschaffen, bei denen keine Kurve zuviel oder zuwenig ist.

 

Fotos:

Dieses blaue "Julchen" kam 1964 zur Welt und kann für 48.500 € von jedem "Romeo" vor die heimische Garage gestellt werden. Die grüne "Giulia" ist Baujahr 1966.

 

 

 

Quelle: Wikipedia

 

Alfa Romeo Giulia 1600 Spider (1962)Zusammen mit der Giulia Limousine wurde 1962 auch ein Cabriolet unter dem Namen „Giulia Spider“ vorgestellt. Es handelte sich um ein Facelift des Vorgängermodells Giulietta Spider; beide Varianten wurden bei Pininfarina gebaut. Die 1600er-Maschine war identisch mit der Giulia Sprint und erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h, als Veloce 200 km/h. Die äußerlichen Unterschiede zum Vorgängermodell waren gering. Die Karosserie wurde zugunsten des Fahrgastraums hinter der Tür um einige Zentimeter verlängert, auf der Motorhaube schaffte eine Lufthutze Platz für den größeren Motor und die bisher einteiligen Seitenfenster erhielten vorne kleine Dreieckfenster. Nach 10.341 produzierten Stück lief 1965 die Baureihe aus. Nachfolger wurde der neue Duetto.

 

 

Technik

 

Motor des 1750 GTVDer Benzinmotor der Giulia hatte 1600 cm². Unter der Bezeichnung "Junior" wurde auch die 1300 ccm-Maschine oder eine sonstwie abgespeckte Version angeboten. 1967 wurde nur für den Bertone die neue 1750er-Maschine und 1971 der 2000er-Motor angeboten.

 

Wie markenüblich verfügten alle Benzinmotoren über zwei obenliegende Nockenwellen. Leistungsstärkere Varianten unterschieden sich vor allem durch andere Vergaserbestückungen bis hin zu zwei Doppelvergaseranlagen und höhere Verdichtungsverhältnisse. Der legendäre Sound der Motoren hatte nicht unerheblich zum sportlichen Image der Giulia bzw. des GT beigetragen. Um die Drehfreudigkeit der Motoren ausnutzen zu können, war ein Fünfgang-Getriebe stets serienmäßig. Ab 1976 wurde die Giulia Nuova Limousine auch mit einem 50 PS leistenden Dieselmotor von Perkins angeboten. [...]

 

Für den "Otto-Normal-Alfista" erschien 1964 die kleine Schwester Giulia 1300 mit 78 PS und einfacherer optischer Erscheinung. Um den sportlichen Ruhm der TI Super auch in der Großserie zu nutzen, lancierte Alfa Romeo 1965 das Modell „Giulia Super“ und schuf damit den Höhepunkt der Modellreihe, der die Legende der Giulia maßgeblich mit beeinflussen sollte. [...]

 

 

Spider Cabrio

 

Zusammen mit der Giulia Limousine wurde 1962 auch ein Cabriolet unter dem Namen „Giulia Spider“ vorgestellt. Es handelte sich um ein Facelift des Vorgängermodells Giulietta Spider; beide Varianten wurden bei Pininfarina gebaut. Die 1600er-Maschine war identisch mit der Giulia Sprint und erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h, als Veloce 200 km/h. Die äußerlichen Unterschiede zum Vorgängermodell waren gering. Die Karosserie wurde zugunsten des Fahrgastraums hinter der Tür um einige Zentimeter verlängert, auf der Motorhaube schaffte eine Lufthutze Platz für den größeren Motor und die bisher einteiligen Seitenfenster erhielten vorne kleine Dreieckfenster. Nach 10.341 produzierten Stück lief 1965 die Baureihe aus. Nachfolger wurde der neue Duetto.

 

WIKI Commons Giulia

 

Quelle: wikipedia.org

 

 

PS. Gerne stelle ich meine Fotos zur verfügung, bitte aber vorab um kurze Info und Copyright Link zu meinem Blog. Vielen Dank


23.04.2010 19:17    |    markus73p    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Alfa Romeo

erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. am montag laufe ich noch durch die verkaufshalle meines lancia händlers und stelle wieder mal fest, dass mich von den vielen dort stehenden ALFA-ROMEO modellen keines so richtig ansprechen wollte, und dann stolpere ich über diesen "störer" hier auf motor talk: http://www.alfagiulietta.com/

 

und "bäämmm", dieser "flo-fli" (flote flitzer) zog mich sofort in seinen bann. vielleicht liegt es hier auch einfach an diesem namen ... "Giulietta" ... dieser name steht irgendwie für "la dolce vita" der 50er und 60er ... sophia loren ... ein "lebensgefühl" und auch eine gewisse "verpflichtung". hinter diesem namen darf nicht einfach eine am pc genormte windkanalschüssel mit viel ps stecken. die "vorfahren" dieses "Julchens" hatten ausdruck und gesicht. form & design sprachen für sich und wurden nicht blindlings dem windkanal geopfert und nicht zuletzt ein starkes stück autogeschichte. man wird also sehen, ob der wagen halten kann, was der name verspricht. autos mit geschichte und geschichten eben.

 

und ich gebe zu, die bilder der neuen "Giulietta" versprechen viel. ich bin schon mal "pauschalvorabbegeistert" und werde sehr sicher bei meinem händler probe fahren wenn der wagen vermutlich juni/juli dieses jahres dort auf dem hof steht (oder sollte man sagen "posiert"?). auch wenn der wagen für meine zwecke kaum den nötigen platz bietet, so kribbelt es doch in den fingern.

 

 

links zur Giulietta:

 

schöne fotostrecke auf Spiegel-DE

 

Stern-DE

 

Guiletta bei YouTube


20.04.2010 17:52    |    markus73p    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 350, Lancia, Lancia MUSA, Musa

mein italiensch ist wohl etwas eingerostet *lol*, aber so wie es aussieht (die betonung liegt auf "sehen") gibt es MUSA und Y wohl auch mit gas/gpl hybrid maschine serienmässig. EcoChic nennt sich das ganze. hierzulande noch nie gesehen und nicht wirklich gross vermarktet. schade.


17.04.2010 23:42    |    markus73p    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Lancia Musa, Navigation

auch das cockpit ist nun halbwegs "annehmbar". lange hat's gedauert, bis ich die übliche technik soweit verbaut hatte, dass es nicht zu aufgesetzt erscheint.

 

für die meisten fahrzeuge gibt es derzeit eine fülle von konsolen für navi und handy. vor allem die hersteller BRODIT und WAECO bieten passgenaue konsolen an, die sich auch rückstandsfrei (also ohne bohren oder kleben) einbauen und auch wieder entfernen lassen. die zeiten, in denen man die handyhalterung mit 4 schrauben direkt ins amaturenbrett "zwang" sind ja zum glück vorbei. leider gibt es aber gerade für den MUSA nicht allzuviele lösungen. war ja mal wieder klar :( zum glück stellte sich heraus, dass die für den fast baugleichen bruder des MUSA (den FIAT Idea) angebotenen lösungen ebenfalls verwendbar sind.

 

also erwarb ich eine passende halterung. für die stromversorgung hatte ich bereits beim kauf des MUSA vorgesorgt, und in beide handschufächer 12V steckdosen einbauen lassen. eine sehr praktische sache für handy, navi oder leselampe. ebenfalls von brodit ist die praktische aktivhalterung für mein NAVIGON die bereits im opel gute dienste geleistet hatte. navi einfach einstecken und alle kabelverbindungen sitzen ohne grosses gefummel. der nachteil an dieser konstruktion ist, dass das navi nun sehr weit auf der beifahrerseite sitzt. man muss schon stark zur seite linzen wenn man nach display fährt. also lass ich mich lieber "vollquasseln" und höre auf die freundliche stimme von frau navigon. das geht auch. schöner wäre z.b. eine halterung an der frontsäule im sichtbereich oder etwas seitlich auf der hutze der instrumente (also auch besser einsehbar) aber so geht es auch. dennoch: liebe brodit-leute, denkt an uns arme musisti und baut sowas noch ...

 

nachdem ich zunächst starke empfangsprobleme mit der wurfantenne und dem TMC signal hatte, löste sich das ganze dann über einen Y-adapter und eine antennen eigenkonstruktion (siehe blogeintrag hierzu). seitdem bekomme ich einen sehr gutes TMC signal im fahrzeug.

 

mein smatphone hat ebenfalls auf einer konsole platz gefunden. die lederkonsole (auch wieder für den Idea) passt sich optisch gut in das cockpit ein. leider gibt es für mein dualsim DSTW1 keine wirklich passende halterung. obwohl ich eigentlich kein freund der üblichen universal-baumarkt halterungen bin, habe ich dann doch eine 9 € richter universal-halterung gekauft und bin zufrieden. das handy hält gut und lässt sich leicht einsetzen und es sieht ganz passabel aus. der blick auf das display ist ebenfalls gut. ich muss zwar nicht bei 170 km/h twittern, aber man hat seine termine mit einem schnellen blick so immer im auge ohne dass es ablenkt.

 

auch der head-up-tacho von WAECO hat sich sehr bewährt. den blick immer auf die strasse und die geschwindigkeit dabei auch. die spiegelfolie ist sowohl nachts, wie auch bei strahlendem sonnenschein immer gut ablesbar. dank lichtsensor gibt es keine blendwirkung. tolle sache, ich wills nicht mehr missen. ein dickes lob hier an meine werkstatt der fiat-niederlassung, die das ganz auf einer kleinen carbonhalterung montiert (winkel) hat. so liegt es direkt an der scheibe und fällt kaum auf. ein echtes plus, dass sich spätestens bei der nächsten radarfalle wieder auszahlt ;)

 

hier nun doch das dicke minus am MUSA. das blaupunkt autoradio ist leider nicht wirklich überzeugend. ich hatte schon lange kein radio mehr mit so schlechtem empfang. gerade mal WDR und das örtliche lokalradio. am selben fleck bekam ich mit meinem OPEL cd30mp3 noch locker 10 weitere sender rein (trotz kurzer sportantenne). mit dem blaupunkt gibts oft nur rauschen und wärend der fahrt verliert man neue sender nach kurzer zeit wieder. wo bekommt man bitte im jahr 2010 noch so schlechte empfangsmodule her? dafür überzeugt die klangqualität von cd. klingt alles sehr gut und kein scheppern wahrnehmbar. echt angenehme akustik vom radio und cd! dies kann aber über viele vergeigte details nicht wegtrösten. ich hatte noch nie ein autradio, bei dem man die lautstärke nur in wenigen vorgegeben stufen verstellen konnte. was soll so'n murks? selbst mein 1985er cassetenradio hatte eine stufenlose verstellung. das war für mich bisher standard. funkuhr? fehlanzeige! und das blue&me ist auch so ein ding für sich.

 

sobald ich einen usb stick mit mp3 titeln einstecke fängt die bluetooth verbindung zu meinem smartphone an zu spinnen und wir praktisch unbrauchbar. anscheinend ist der speicher der blue&me mit so vielen daten irgendwie überfordert. ein echter "witz" in zeiten, in denen jede pc grafikkarte locker 1 GB ram spendiert bekommt. und weder meine werstatt noch lancia selber konnten mir bisher dabei weiterhelfen. resigniert verzichte ich derzeit auf USB, da ich ein funktionierendes handy im wagen beruflich viel dringender brauche und brenne mir meine "musi" brav auf cd. das geht aber ganz gut. schade, aber für so viel geld hätte ich vom radiosystem insgesamt etwas mehr erwartet. die besten erfahrungen hatte ich bisher übrigens mit meiner alten BURY (THB) freisprechanlage. ein tolles modulares system. fast weine ich dieser qualität und den vielen funktionen hinterher da ich nie wirklich probleme damit hatte.

aber ich will fair sein: wenn die blue&me erst mal das handy gekoppelt hat, ist die sprachqualität beim telefonieren recht gut und auch die spracherkennung funktioniet ohne trainig fast immer. eine wirklich praktische sache.

 

trotz dieser wehrmutstropfen fühle ich mich in diesem gut verarbeiteten & gestallteten cockit pudelwohl. die 2zonen klimaanlage mit automatik ist sehr angenehm. die sitzheitzung ist zwar nicht der brüller, aber man will sich ja auch nicht toasten lassen. im winter war es sofort sehr angenehm "kuschelig". die instrumente & anzeigen sind gut abzulesen und - bis auf die unpraktisch angebrachten knöpfe für nebelscheinwerfer und -nebelschlussleuchte (man muss sie wärend der fahrt ertasten, weil man sie nicht sehen kann) - ist insgesamt alles da, wo es hingehört und gut verarbeitet.

 

also schnell das sonnendach auf und losgedüsst ...


16.04.2010 22:28    |    markus73p    |    Kommentare (8)

Endlich ist der Winterschlaf vorbei.

 

Fast 6 Monate und 13.000 KM ist es nun schon her, dass ich meinen MUSA 1.4 16v abgeholt habe. Es ist schon einiges passiert, aber das Resumet dieser Zeit ist überwiegende positiv. Ich möchte "meine MUSA" nicht mehr missen.

 

Anfänglich neigte ich noch zum vergleich mit meinem vorherigen Opel Meriva. Das Fahrzeug war etwas grösser, und bot auch wesentlich mehr Stauraum. Aber schnell - und spätestens mit der ersten Langstreckenfahrt (Düsseldorf - Innsbruck) war das Thema erledigt. Der Musa überzeugte mich auch in der Praxis immer mehr. Ideal von den Abmessungen als Stadtfahrzeug und "Parklückensuchgerät" trotz variabler Zuladung (aber wer missbraucht so ein Elegantes Fahrzeug als schnöden Lastesel? ;)).

 

Das Fahrverhalten des Wagens ist sehr gut. Die Schaltung auch im Stop-And-Go des täglichen A40 Wahnsinns sehr angenehm. Einzig das "Turboloch" fällt etwas negativ auf. Der MUSA ist kein Sportgerät, dass ist klar. Aber das regelrechte Absacken beim Schalten vom 1 in den 2 Gang fällt schon negativ auf. Dafür überzeugt er insgesamt auch auf langen Strecken. Die Sitze sind super angenehm (was man nicht von allen PKW Sitzen sagen kann), so dass auch eine lange Fahrt im Wagen Spass macht. Und auch auf den kurvigen Passstrassen Bayern & Tirols kurvt sich der MUSA angenehm durch die Landschaft. Il gran tourismo ... oder war das was anderes? ;) Nur allzuviel Durchzugs-Power darf man auch da vom 95 PS Motor nicht erwarten. 2 Personen und etwas Gepäck bringen den MUSA auf der steilen Serpentinen teilweise ins Schwitzen. Aber man reist mit diesem Wagen und rast nicht. Dennoch ist eine Tunning-Box mit 5 verlockenden zusatz PS gerade ein interessantes Gedankenspiel und auf meinem Wunschzettel.

 

Die mittig angeordneten Instrumente sind optisch sehr gelungen. Nur der Tacho ist für mich - als grosser Mensch - recht ungünstig angebracht. Die ca. 100 € zzgl. Einbaukosten für ein Head-Up-Display haben sich aber sofort rentiert und bieten einen schnellen Blick auf die gefahrene Geschwindigkeit. Auch das Navi hat seinenPlatz mit einer BRODIT Halterung für den baugleichen FIAT Idea. Passt super. Ein Bericht hierzu folgt noch.

 

Rein Subjektiv habe ich am Wagen nicht viel auszusetzen. Irgendwie finde ich (wohl auch wieder aufgrund der Grösse) das Lenkrad etwas zu klein. Ich finde einfach keinen Griff, mit dem ich das Lenkrad über eine längere Zeit bequem greifen könnte. Das war bei allen anderen Fahrzeugen bisher besser. Aber damit kann ich leben und greife häufiger um.

 

Am Montag bekommt der MUSA endlich seine Bi-Color Alu's zurück. Ich freu mich schon wie ein Schneekönig. Aber ich musste die Sonnentage nutzen um den Wagen endlich mal "in sauber" abzulichten. Denn sauber hab ich ihn bisher noch nicht so oft gesehen ;)

 

So, und nun einen guten Start in die sonnig-saubere-Saison und immer eine gute Fahrt ...