• Online: 12.133

Dekou

Tue Oct 09 00:15:32 CEST 2018    |    Dekou    |    Kommentare (10)

Sieht doch ganz harmlos aus...
Sieht doch ganz harmlos aus...

Anfang Februar 18:

 

Unverhofft zugelaufener Neuzugang für zwei Äpfel an Hühnerprodukten:

 

Golf II CL 1.3 Cat mit Vierganggetriebe. Sein einziges Extra: Schiebedach (und rechter Außenspiegel, keine Ahnung, ob der 1991 Serie war). Der Golf (er hört auf den Namen "Rolf") bietet ein mittelprächtiges Gesamtbild und hat momentan starke Start-/Lauf-/Kupplungsprobleme.

 

Der Karosseriezustand:

Auf den ersten Blick zu schön zum Wegwerfen. Tolle Farbe, caprigrün.

Auf den zweiten und dritten Blick leider nicht ganz so schön. Ein paar dämliche Rentnerparkdellen (Vorbesitzerkreation) und ein ebenso öder wie großflächiger Klarlackschaden auf dem Dach trüben das Bild. Der Wagen sieht ferner aus, als wäre er kopfüber durch den Wald gezogen worden; in jedem nur irgendwie zugänglichem Hohlraum ist ein ganzer Komposthaufen.

 

Nach der improvisierten Grundreinigung sieht die Werkstatt aus wie ein Schweinekoben. Sonst ist das Blech überraschend gut, hier und da ein bisschen oberflächlicher Rost; Schweller rechts und Türkante leicht angerostet, weil leicht angeknautscht, Kotflügel links mürbe, leichter Kantenrost an der Spritzwand. Schlechte Nachricht: Die rechte Hintertür, welche sich ebenso wie die linke nicht öffnen lässt, ist gelb und ganz lausig überlackiert worden, der Lack pellt sich langsam wieder.

Schwellerfalze, Scheibenrahmen, Dome, Tankdeckelblech und Heckabschluss sind hingegen in Ordnung. Nur wahnsinnig dreckig ist das alles. Irre. Keine Ahnung, wie die Vorbesitzer das hinbekommen haben. Generell wurde er mal feucht abgestellt und nicht belüftet, darum muffelt er etwas. Antike Kippenstummel im Aschenbecher tun ihr Übriges, also raus damit.

Türdichtungen sind ramponiert, der Himmel mit Reißzwecken (!) festgeklemmt, das Bordwerkzeug fehlt.

 

Beim ersten Startversuch geht gar nichts, nach Fehlersuche und Austausch von Anlasser und Zündmodul läuft er wie ein Sack Bohnen. Probefahrt im Werkstatthof im Schneckentempo mit kaum noch trennender Kupplung und Schaltführung im Nirgendwo. An diversen Dichtungen bläst es raus, insgesamt passt der technische Zustand zum lieblosen Gesamtbild. Der Kompressionstest danach zeigt Druckabfall auf dem 3. Zylinder, weiter Abgas im Kühlwasser und Wasser im Öl. Das wird als erstes in Angriff genommen. Immerhin, die Bremsen sehen auf den ersten Blick ok aus und die Elektrik funktioniert vollständig.

 

Nach dem ersten Vorsatz, den NZ rauszuwerfen und gegen einen RP zu tauschen, beschäftige ich mich beiläufig etwas mit dem EA111 und vernehme Lobeshymnen im Bezug auf Haltbar- und Sparsamkeit. Dadurch werde ich doch neugierig auf den Motor und entscheide mich, ihn erstmal so wie er ist wieder zum Laufen zu bringen, mit möglichst minimalem Aufwand. Neben der durchgeblasenen Kopfdichtung, der Ventildeckel- und den Abgaskrümmerdichtungen würde ich die Kupplung mitsamt Seilzug und diversen Dichtringen tauschen, Zündung einstellen und dann mal sehen, wie er so läuft.

 

 

20. Februar - 10. März:

 

Motor wirkt leider wie Kernschrott. Kopf an den Wasserkanälen und Auflagen der Metalldichtflächen erodiert und korrodiert. Lauffläche von Zylinder 1 hat sich komplett ins Rost-Nirvana verabschiedet, Honschliff nicht mal mehr mit der Lupe und viel Goodwill zu erkennen.

Ratlosigkeit macht sich breit, denn so ungern ich etwas wegwerfe, das man noch reparieren kann, so wirtschaftlich unsinnig ist das bei diesem Exemplar. Erschwerend kommt hinzu, dass das Budget gerade sehr, sehr knapp ist, wodurch ich an Ecken sparen muss, an denen ich ungern spare.

Nach umfangreichem Haareraufen und Ratschlägeeinholen hier im Forum beschließe ich, es dennoch zu tun.

 

An der korrodierten Lauffläche kann ich zwar momentan nichts machen, die wird so gut es geht mit der Drahtbürste wieder "freigeschliffen". Um Pleuellager und Kolbenringe kann ich mich gerade auch nicht kümmern. Die Ölpumpe scheint noch okay zu funktionieren, mit etwas Spiel im Kettentrieb. Immerhin noch keine Metallspäne im Ölsumpf, dafür gefühlt hundertjähriges Schmiermittel. Da alle Papiere fehlen, lässt sich nicht mehr überprüfen, welcher Besitzer zuletzt das Öl gewechselt hat. Der Kopf wird behelfsmäßig überfräst (2/10 zugestellt mit anständigem Ergebnis, aber trotzdem noch erkennbaren Korrosionsstellen), bekommt neue Hydrostößel und eine neue Kopfdichtung, ebenso wie Nockenwellendichtring, Wasser, Öl. Auch Motor und Getriebe glänzen durch ganz besonders hartnäckige Dreckbeschichtung, die ewig braucht, um sich entfernen zu lassen und jetzt noch am Werkstattboden pappt.

 

 

25. März ff.:

 

Kfzteile24 liefert die falsche Zahnriemen-Wasserpumpen-Kombination und ich habe die Nase zu voll von diesem Projekt, als dass ich warten will, bis die Tauschteile wieder da sind. Also wird kurzerhand das alte Material montiert, da der Zahnriemen noch nicht rissig ist und die Pumpenlager kein Spiel haben. Beim Zusammenbau von Motor und Getriebe noch kurz die Kupplung getauscht und alles wieder eingebaut. Beim Ablassen in den Motorraum die Unterdruckstutzen am Luftsammler der Drosselklappe abgerissen, Gebrauchtteil bestellt. Keine Zeit mehr für weitere Arbeiten.

 

 

10. April

 

Das Ergebnis mit neuem Luftsammler ist... durchwachsen. Wagen startet jetzt und läuft, Kompression ist auch wieder ordentlich, nur mißtraue ich dem Messgerät etwas. Kupplung trennt jedenfalls wieder und fahren tut das ganze auch, irgendwie jedenfalls. Die Schaltung ist immer noch nicht eingestellt und statt in den 1. schalte ich bei der Probefahrt immer wieder in den Rückwärtsgang, das passiert mir noch öfters. Den zweiten Gang finde ich nur manchmal.

Bislang kann ich mangels Zulassung nur auf dem Privatgelände um unsere Halle herumgurken, dabei fallen mir die beschissene Bremswirkung (Flüssigkeit tauschen!) und zunehmende Qualmbildung unter der Motorhaube auf. Außerdem zieht er ein Rinnsal hinter sich her. Kurze Fehlersuche ergibt zwei Quellen: Einerseits ist der Kühler undicht, und zwar nicht zu knapp. Zu dumm, dass mir das vorher nicht aufgefallen ist. Andererseits drückt es an der Kopfdichtung schon wieder raus, was dann auf den Abgaskrümmer suppt und den Dampf verursacht.

 

Der Motor läuft trotz neuer Hydros so scheiße, dass ich erst glaube, ich hätte einen Versatz beim Zahnriemen. Ist aber nicht so. Klingt wie ein Diesel, rattert sehr laut, schüttelt sich auch so. Nachdem ich das Nachziehen der Motor- und Getriebelager nachgeholt habe (Vergesslichkeit lässt grüßen) legt sich zumindest das Schütteln etwas. Trotzdem bereitet mir der Motor kein besonders gutes Gefühl in der Magengrube. Die Kopfdichtung muss jedenfalls nochmal runter, ich vermute (bete, hoffe), dass das eiförmige Gummidichtelement herausgebogen wurde und sich unter der Dichtung verklemmt hat bei der Montage, was sowohl Wasserverlust, als auch beschissenen Lauf teilweise erklären könnte.

Mangels internem Drehzahlmesser muss die Leerlaufeinstellung vorerst ausbleiben, lohnt sich aber zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht.

 

 

18. April

 

Gebrauchte Stahlfelgen in 14" mit brauchbaren Allwetterreifen für nur 30€ geschossen. Bei der Montage entdecke ich, dass die Bremsbeläge sehr unterschiedlich abgelaufen und stellenweise an der Verschleißgrenze sind, die Scheiben sehen auf einer Seite aus wie Schallplatten, so riefig sind die. Scheiße. Müssen also auch neu. Trommelbremsen hinten sind dafür noch ok, lassen sich nachstellen, fertig.

Mir hängt der Golf -oder besser gesagt meine Vorbesitzer- granatenmäßig zum Hals heraus.

 

 

07. Oktober

 

Über das vergangene halbe Jahr musste das Projekt "Rolf" auf Eis gelegt werden (ich auch, wegen akuter Dampfblasenbildung im Hirn, ha ha). Jahrhundertsommer und Studienabschluss gewinnen gegen ölige Finger und WD40-Duft.

 

Habe jetzt einen Tauschmotor mit reichlich Laufleistung, aber vermutlich in besserem Zustand als mein jetziger in Aussicht. Dazu gibt es ein intaktes und ein teildefektes Fünfganggetriebe (beide 8P), für dessen Schaltung immerhin eine Einstellschablone exisitiert, nach der ich für das Vierganggetriebe immer noch suche. Dazu ein paar schicke Alufelgen, als Sahnehäubchen auf Rolf, der ollen Leberwurst.

Alles zusammen für wenige hundert Euro, das kann ich so gerade riskieren, finde ich.

Material, um den anderen Motor gegebenenfalls direkt zu überholen, ist noch teilweise da. Wenn er beim Probelauf tut, was er soll, kommt er aber erstmal einfach so in die Karre.

Den Gedanken an einen kompletten 3F mit Getriebe und Kat wieder verworfen, weil leider viel zu weit weg und Transport so teuer, dass ich für das Geld wieder alles zum Umrüsten auf RP bekäme. Eine Patt-Situation.

Ich träume von besseren Zeiten und einem Twingo-Faltdach in meinem Golf.

 

 

10.Oktober

 

Wird leider beim Traum bleiben, habe herausgefunden, dass der originale Schiebedachausschnitt zu breit für das Faltdach ist. Ein Umbau würde genau die zwei Fliegen, die ich mit einer Klappe schlagen will (Klarlackschaden weg, weil Dach weg; Twingo-Faltdach gibt es für ca. 75€, was viel billiger als eine anständige Klarlackreparatur ist) durch fünf andere Fliegen ersetzen.

Man müsste die fehlenden 75mm auf jeder Seite im SD-Ausschnitt aus Blech anfertigen. Das dann ordentlich einpassen und mit der Dachhaut verschweißen. Zuvor auch noch den Schiebedachkäfig herausrupfen, was deutlich mehr Aufwand ist, als nur drei Spriegel entnehmen. Es folgen Lackarbeiten, die ich ja gerade vermeiden will, zusätzlich müsste auch noch der unpassenden Schiebedachhimmel durch einen schiebedachlosen ersetzt werden.

 

Finde es immer wieder erstaunlich, dass die gängigen Selbsthilfebuchreihen den 1.3er Motoren eigene Ausgaben widmen. Anscheinend reicht der gravierende Unterschied zwischen EA111 und EA827 (und was sonst noch so dranhängt) aus, dass sich das nicht in einem Buch abdecken lässt.

Eigentlich spannend, welchen Aufwand VW da betrieben hat, geregelte Ansaugluftvorwärmung, zwei Drosselklappen und Zusatzluftschieber, aufwändige Kurbelgehäuseentlüftung mit Ölabscheider usw. Beim NZ außerdem noch Multi-Point Einspritzung...

 

 

13. Oktober

 

Tauschmotor mit frischer Batterie und Drosselklappe meines NZ versehen, gestartet, läuft gut. Im Laufverhalten des "neuen" Motors scheint sich zu bestätigen, was sich durch die Vorahnung perchlors schon düster abzeichnete: Dieser Motor rappelt trotz deutlich höherer Laufleistung nämlich nur etwa 10 Sekunden, danach sind die Hydrostößel voll Öl und der Lauf beruhigt sich.

 

Ich habe wahrscheinlich beim Tausch der Kopfdichtung am bisherigen Triebwerk meines Golfs die falschen Löcher im Block zum Ausrichten der Dichtung benutzt. Die Dichtung steht auf der einen Seite auch spürbar um ein paar Milimeter hervor. Das eiförmige Gummielement am 1. Zylinder klemmt darum vermutlich schief zwischen Kopf und Block blockiert die Ölsteigleitung. Das würde jedenfalls erklären, warum die brandneuen Hydros rattern wie ein alter Trecker. Die sind einfach leer und bleiben es auch. Eventuell klemmt das "Ei" auch noch unter der übrigen Dichtfläche, wodurch diese nicht komplett anliegt. Der Wasseraustritt war ebenfalls wieder am 1. Zylinder, also besteht da wahrscheinlich ein Zusammenhang. Nützt nichts, das sehe ich, sobald dort der Kopf wieder runter kommt.

 

Zum Tauschmotor hinzu gab es besagte zwei 8P-Getriebe und vier schöne Kreuzspeichen-Alus.

Achtung, Trommelwirbel: Habe als großes Schmankerl eine noch originalverpackte 3F-Nockenwelle (030-AE) abgestaubt. Das freut mich ganz besonders. Alles zusammen mit tatkräftiger Unterstützung durch den Verkäufer abgeschraubt, rausgeschleift, weggerollt, in den Hänger verladen und heim gezockelt. Manchmal muss man auch Glück haben.

Die Zukunft des Golfs bei mir ist somit jedenfalls erstmal sicher, möglicherweise auch die Hinterhoftuning-Fantasie mit GT-Nocke und Dieseldichtung. Auch ohne Faltdach.

 

 

 

 

 

To do bis Ende Oktober:

Motortausch mit Zahnriemen, Wapu, Öl und Flüssigkeiten. Plus neuer Kühler. Domlager vorne und hinten, Hinterachslager und Lenkmanschetten. Hecktüren gängig machen. Die Bremsleitungen, falls der TÜVler meckert. Sonst sollte erstmal alles tun.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

Tue Oct 09 07:43:37 CEST 2018    |    PIPD black

Interessantes Projekt.

 

Wie bist du zum Golf gekommen oder warum? Was hast du damit vor?


Tue Oct 09 08:26:04 CEST 2018    |    Goify

Wäre es nicht sinnvoller, den Golf zu verwerten/schlachten und eine bessere Basis für wenige hundert Euro zu besorgen. Das hört sich irgendwie bei dir mit diesem Golf nicht gerade rosig an.


Tue Oct 09 09:21:02 CEST 2018    |    PIPD black

Zitat:

eine bessere Basis für wenige hundert Euro

Dürfte schon schwierig werden. Zumal der 1,3er bei ihm wie auch bei mir nicht die 1. Wahl ist. Den 1,6er braucht man gar nicht in Betracht zu ziehen. Und beim 1,8er mit 90 PS wird die Luft schon sehr dünn, was gute und günstige Golf II angeht.


Tue Oct 09 09:29:00 CEST 2018    |    Goify

Ich habe meinen 1,8er für 300 € verkauft und der war schon ganz ordentlich. Gut, das war 2003. Seit dem meinten einige, der Golf 2 sei Gold wert.


Tue Oct 09 17:28:37 CEST 2018    |    Dekou

Moin zusammen,

 

@PIPD black: Das Projekt war als Ausgleich für die Kopfarbeit während meiner Thesis gedacht. Hat auch teilweise funktioniert, vom Frust durch mein Cashflow-Problem mal abgesehen. Zugelaufen ist mir der Wagen, weil mein Bruder ihn als Winterauto von einem Freund gekauft hatte, er dann aber eben nicht lief und es auch nicht so aussah, als ließe sich das in einer Woche richten. Ist dann für 150€ bei mir geblieben. Ich will ihn behalten, weil ich ihn fahren will, jetzt im Winter. Ehe einer schreit: Ich sehe schon zu, dass er regelmäßig gewaschen und gepflegt wird. Haben meine Autos bislang auch bei Eis und Schnee mitgemacht. Vielfahrer bin ich sowieso nicht.

 

@Goify: Ja, wirtschaftlich wäre das sinnvoller, ihn zu schlachten. Aber der Spatz in der Hand ist ja mehr wert, als die Taube auf dem Dach. Der Punkt ist: Ich brauche den Golf streng genommen nicht. Ich will ihn aber gerne. Und eigentlich will ich ihn auch mit dem sparsamen 1.3er Motörchen. Würde ich den jetzt schlachten und verscheuern, dann wäre meine Argumentationslage zu Hause schwierig, mir wiederum einen Golf zuzulegen. Zudem die Blechbasis, von Dummheitsrost mal abgesehen, einfach ganz gut ist. Klar wäre es rational betrachtet besser, sich einen zuzulegen, der Wertzuwachs verspricht, und/oder mehr Leistung. Schnellfahren muss ich heute aber nicht unbedingt mehr als nötig und dafür stünden mir andere Autos zur Verfügung. Ich bin eher gespannt auf Minimalverbauchsrekorde mit dem NZ.

 

 

Kleiner Ausblick, was als nächstes kommt: Die ganz große Klammheit hat sich etwas gebessert. Am Wochenender hole ich mir dafür für erweitertes Taschengeld einen anderen NZ inklusive 8P-Getriebe. Dann sehe ich, welchen der Motoren ich jetzt zum Laufen bringe und welcher dann in Ruhe gerichtet wird. Ziel ist jedenfalls, dass der Kübel bis Ende Oktober wieder zugelassen ist, denn mein Benz muss von der Straße.

Näheres hier im Blog, sobald etwas geschieht.


Wed Oct 10 14:18:50 CEST 2018    |    petzi5596

den 1,3 nz/mpi "digijet" mit 5 gang-getriebe hatte ich selber mal - hat 350tkm ziemlich problemlos gehalten.

gaszug muss man so einstellen, dass beide registerdrosselklappen voll aufmachen, als getriebeöl ein 75W-90 nehmen und vorne dickere bremsscheiben mit dünneren bremsbelägen kombinieren - dann ist er als alltagsauto gut brauchbar.

 

im übrigen gabs diesen 1,3 im polo auch als gt mit 75 ps (fast nur schärfere nockenwelle) und einen g40 mit 110


Thu Oct 11 10:41:23 CEST 2018    |    Dekou

@petzi5596: Das mit den Bremsen musst du mir nochmal genauer erklären. Die anderen Ausführungen vom EA111 kenne ich, mit der 3F-Version aus dem Polo GT habe ich kurz geliebäugelt. Ist aber eigentlich Unsinn und die Teile werden auch zunehmend teuer. Jedenfalls zu teuer für meinen Golf, denn der soll weiterhin mit möglichst wenig finanziellem Aufwand wieder sicher auf die Straße. Freut mich aber, wenn dein NZ so problemlos war.


Thu Oct 11 18:51:18 CEST 2018    |    petzi5596

meiner hatte vorne 10mm scheiben drin, die sind ziemlich schnell heiss geworden. hab mir dann die 12mm scheiben eingebaut, da passen allerdings (aussen oder wars innen ?) nur die dünneren oder etwas gebrauchte bremsbeläge rein (fast alle g2 hatten 239mm scheiben in verschieden starken ausführungen drin, da gibts auch verschieden starke bremsbeläge)


Sun Oct 14 18:24:58 CEST 2018    |    Dekou

@petzi5596: Aha, ok. Ich hab vor ein paar Monaten von Brembo die 10mm-Scheiben mit passenden Belägen und Dichtsätzen bestellt. Die liegen jetzt also schon bereit zum Einbau. Ich fahre normalerweise eher vorausschauend, das sollte schon passen.


Mon Oct 15 14:57:25 CEST 2018    |    Goify

Beim Golf 2 mit den dünnen Bremsscheiben hilft es, sich zwei Schläuche für die Abluft von Wäschetrocknern zu besorgen und so zu verlegen, dass genügend Kühlluft an die Bremse kommt. Bei mir hat das erstaunlich viel gebracht. Alle meine anderen Autos hatten solche Kanäle ab Werk.


Deine Antwort auf "1991er Golf 1.3 NZ, "Rolf""

Blogautor(en)

Dekou Dekou


BMW E30 325e BJ '87

BMW E30 324d BJ '87

BMW E30 325iT BJ '88

MB W201 190E 1.8 BJ '91

MB W124 220TE BJ '92

VW Golf II 1.3 Cat BJ '91

 

Persönliches: Brille, Bart.

Freizeit: Blech, Bergsteigen, Bücher.