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08.11.2014 23:53    |    Kruegerl    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: Archiv, CRX, EG2, Honda, Unfall, Vtec

Mein ganz persönliches Glück.Mein ganz persönliches Glück.

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Eigentlich sollte an dieser Stelle bereits ein Artikel über den Anbau meines neuen Magnaflow-Endschalldämpfers stehen. Doch stattdessen folgt hier nun ein Artikel, den ich ehrlich und offen gesagt unter Tränen verfasse. Was hatten wir gestern für einen Spaß... fast bis um Mitternacht standen wir in der Werkstatt und haben gemessen, geschraubt, geschweißt und eingepasst, bis er schließlich fertig dranhing. Mein neuer Magnaflow. Die Fotostrecke für den geplanten Artikel war ebenfalls bereits fertig bearbeitet und sollte heute gemeinsam mit einem schönen Text abends online gehen. Doch es kam ganz anders.

 

Geplant war am heutigen Samstag eine entspannte Fahrt in die Slowakei nach Bratislava auf einen kleinen Stadtbummel. Doch bereits nach knapp 50km war der Spaß und der Tag für mich gelaufen. "Sowas würde mir nieee passieren", war ich immer fest überzeugt. Und doch war es heute so weit. Heute auf der Autobahn ist es passiert. Spurwechsel. Ein Smart im toten Winkel. Reifenquitschen. Kollision. Ich sehe im letzten Moment nur noch einen Smart im Seitenfenster, spüre eine Erschütterung und Abflug. Auf nasser Fahrbahn konnte ich im letzten Moment noch einen Dreher und eine Landung in der gegenüberliegenden Leitplanke verhindern. Plötzlich Totenstille. Nur noch das Klicken der im Reflex eingeschalteten Warnblinkanlage und ein leises Brummen vom Motor waren zu hören. Kurz durchatmen, die Situation realisieren, den Blick auf den Smart werfen. Uns beiden war klar: So schnell wie möglich aus der Gefahrenzone, weiter zum Straßenrand. Aussteigen, Überblick verschaffen. Eine Zigarette in´s Gesicht stecken.

 

Nach dem "Kennen lernen" des Smartfahrers entspannte sich die Situation glücklicherweise langsam wieder. Niemand war verletzt, beide Fahrzeuge waren fahrbereit. Keine Streitereien und ein höflicher Umgang prägten die Unfallaufnahme. Ja, als der Fahrer des Smart erkannte, dass er dank seiner Plastikarosserie bis auf einen kleinen Lackkratzer keinerlei Schaden erlitten hatte, schien er sich plötzlich sogar um meinen Schaden mehr Sorgen zu machen und sogar mit mir mitzufühlen.

 

Nachdem die Unfalldaten aufgenommen wurden und wir wieder jeweils unserer Wege gingen, ging es für mich dennoch, wenn auch noch unter Schock, weiter nach Bratislava. Irgendwie schien ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz realisiert zu haben, was eigentlich passiert ist. Am Ziel angekommen jedoch wurde mir beim Aussteigen auf einem Parkplatz erst so richtig die Situation und der Schaden bewusst.

 

Stoßstange: Muss auf alle Fälle neu lackiert werden.

Radkappe: Kann man ersetzen.

Kotflügel: Eingedrückt, Lackschaden.

Türe: Oh ja, die Türe... wenn es hier nur eine eingedrückte Delle und ein Lackschaden wäre, wäre ich schon glücklich. Aber nein, wenn es kommt, dann muss es natürlich dicke kommen. Die Türe nämlich senkt sich beim Öffnen gefühlte fünf cm ab. Sie ist ohne Anheben kaum noch zu schließen. Hier dürfte sich etwas ordentlich verzogen haben, ob das an den Schanieren noch zu richten ist...

 

Es tut mir leid, falls sich dieser Artikel eventuell etwas "anders" liest, als meine sonstigen Artikel, die ihr von mir gewohnt seid. Aber es handelt sich hierbei wohl um den emotionalsten, den ich je hier verfasst habe. Eventuell sollte ich ihn garnicht verfassen und mich einfach in´s Bett legen und versuchen einzuschlafen. Doch ich sitze nun hier vor dem Bildschirm mit Tränen in den Augen.

 

Demnächst geht es einmal ab zu einem Kollegen in die Werkstatt. Unter der Meinung des Profis steht dann fest, was sich wie reparieren lässt, was eventuell getauscht werden muss und welche Kosten auf mich zukommen werden. Ich ahne Übles.


04.11.2014 07:21    |    Kruegerl    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: ABS, Archiv, CRX, EG2, Honda, Radsensor, Sensor

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Nach einer Woche mit meinem neuen CRX muss ich nun gleich einmal eine Woche ohne ihn auskommen.

Dabei fing die vergangene Woche so gut an. Der Termin für die anstehende, komplett neue Unterbodenversiegelung war gekommen. Eine inkludierte Leistung des Händlers, welche noch weitere kleine Ausbesserungen umfasste, ehe ich den Wagen abholte. So ging es freitags wieder ab zum Händler, wo ich den CRX eigentlich nur noch schweren Herzens wieder abgeben wollte. Ein ganzes Wochenende ohne mein geliebtes Schätzchen... es war hart, aber ich habe es überstanden. So freute ich mich wie ein Schnitzel, als ich ihn zwei Tage später wieder mit neuem Unterbodenschutz abholen und mit ihm nachhause fahren konnte.

 

Doch bereits auf dem Heimweg ertönen plötzlich unbekannte Geräusche... aus dem Motorraum dringt das seltsame Geräusch eines Elektromotors, ja, wie der einer Pumpe. Das Summen wurde lauter und länger. Plötzlich ein Schock, als ich das Bremspedal betätigte! - Das ABS pumpte wie verrückt, der Bremsdruck variierte gefährlich. Es war nicht nur auf Grund der völlig trockenen Straßenverhältnisse seltsam, sondern auch die Arbeitsweise des ABS selbst. Nach ein paar Minuten wurde mir die Geräuschkulisse immer gespenstischer, die ABS-Leuchte leuchtete mittlerweile dauerhaft. Was also tun? Ich war circa einen Kilometer vom Händler entfernt... soll ich einen Rückweg wagen?

 

Gedacht, getan - nach einer Kehrtwende ging es mit Warnblinkanlage und Schrittgeschwindigkeit zurück zum Händler, welcher gerade schließen wollte. Das Problem geschildert, übergab ich ihm gleich wieder einmal die Schlüssel. Er versprach mir, sich am Folgetag umgehend bei mir zu melden.

 

Dies tat der Händler auch, allerdings nicht unbedingt mit den Worten, die ich hören wollte: Ein Radsensor des ABS ist defekt. Wird natürlich kostenlos getauscht. So weit, so gut. Alleine der Sensor allerdings lässt nun erst einmal eine Woche auf sich warten. Und danach muss auch noch der Einbau erfolgen.

 

Das bedeutet für mich also erst einmal mindestens eine Woche Honda-Entzug. Hmmmh... ich könnte zuhause einmal wieder Fenster putzen.... oder einen Kochkurs belegen oder ein paar gute Filme nachholen.


26.10.2014 00:51    |    Kruegerl    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Archiv, Cabrio, Civic, CRX, del sol, EG2, Honda, Leidenschaft, Targa, Vtec

Hallo, liebe Community!

 

Genau gestern vor 10 Tagen habe ich die Neuigkeit hier in meinem Blog veröffentlicht: Mein geliebter Swift verlässt mich. Ja, ich habe der Marke Suzuki nach vielen Jahren damit endgültig den Rücken gekehrt, dabei können die kleinen Flitzer aus Ungarn garnichts dafür. Nein, Schuld ist Honda. Eine Markenliebe, die seit meiner Pubertät ganz tief in einem Herzen schlummert. Dabei war es wohl das Unvernünftigste, was ich in meiner aktuellen Lage wohl tun konnte. Finanziell ohnehin leicht angekratzt und in eine ungewisse, berufliche Zukunft blickend, habe ich meinen drei Jahre alten Swift gegen meinen zwanzig Jahre alten Traumwagen eingetauscht: den Honda CRX del sol Vti. Günstig war er ja nicht, in seinem absoluten Originalzustand, mit einem Vorbesitzer und mit Händlergewährleistung... doch wissend, dass mein Swift als ehemaliger Neuwagen Jahr für Jahr an Wert verliert und die Abwärtsspirale sich fortlaufend weiterdreht, hatte ich den Entschluss gefasst. Jetzt, wo er noch halbwegs Geld brachte, musste er dem CRX weichen.

 

Wie es zu meiner heimlichen Liebe zu Honda kam und warum mir gerade so ein CRX aus den Neunzigern so viel bedeutet, habe ich ja bereits in einem vorherigen Artikel erläutert. Nun steht er bereits seit einigen Tagen in meiner Garage. Komplett durchgecheckt, entrostet, geschweisst und frisch versiegelt wird er mir hoffentlich für die nächsten Jahre Fahrspaß pur ohne Sorgen bringen - bei dem Kaufpreis erwarte ich dies nämlich durchaus.

 

Einen reparierten Frontschaden hatte er einmal. Zwar für jeden Laien sofort ersichtlich (Spaltmaß zwischen Frontstoßstange und Kotflügel) und gut repariert, dennoch hätte ich mich darüber gefreut, wenn es der geschulte Autoverkäufer zumindest in einem beiläufigen Satz erwähnt hätte. Auch der Lack zeigt an manchen Stellen so seine Makel, als ich ihn vergangenes Wochenende frisch gewaschen abholte. Ein mit Farbstift ausgebesserter Lackschaden hier, ein Steinschlag da. Dies hatte ich bei meiner ersten Probefahrt, als ich am Wagen noch einiges an Staub vom Stehen am Hof mitkutschierte, noch nicht bemerkt. Doch dies ist bei einem zwanzig Jahre alten Lack wirklich meckern auf hohem Niveau. Wer weiß, vielleicht bekommt er ja von mir in ein paar Jahren so und so ein völlig neues Lackkleid (selbstverständlich nur in Originalfarbe!) spendiert.

 

Doch einmal im tiefen Innenraum Platz genommen und den Schlüssel gedreht, sind alle anfänglichen Sorgen verflogen. Der 1.6l VTEC-Motor mit 132.000km auf dem Buckel sorgt für genügend Vortrieb und ist erst einmal alles ordentlich auf Betriebstemperatur und der Motor schaltet bei genau 5.500rpm in den VTEC-Bereich, bleibt einem nichts mehr als ein breites Grinsen im Gesicht übrig.

 

Die Cabrio- und Targazeit ist zwar nun langsam vorbei, dennoch konnte ich auch noch an einigen vergangenen Tagen "oben offen" bei sonnigem Wetter genießen. Auf der kurvigen Landstraße einfach ein Traum.

 

Einsteigen, genießen und Freude haben - das ist das Motto des CRX. Ein einzigartiges Fahrzeug mit viel Potenzial zum Klassiker und schon damals 1992 der flottere Konkurrent zu Mazda´s MX5. Es ist die Leidenschaft zu einem Fahrzeug, wie ich sie bei meinem Swift bis zum Schluss nie empfunden hatte. Auch in einer derzeit für mich recht harten Zeit, sorgt mein neuer CRX dafür, dass ich niemals die Lebensfreude verliere und ich täglich glücklich und voller Freude durch´s Leben gehe.


17.10.2014 05:07    |    Kruegerl    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Archiv, CRX, EG2, Honda, Tuning

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Morgen, oder besser gesagt, heute, hole ich endlich meinen Traum in Form eines Honda CRX ab. Da ich mich aktuell im Urlaub befinde, konnte ich auch den Vorabend dementsprechend feiern und der Vorfreude entsprechend Ausdruck verleihen. In meinem autoaffinen Stammlokal entsprechende Runden gezecht, kamen wir recht schnell auf einen Nenner. Und obwohl es weder meinem Alter entspricht noch meinem Musikgeschmack, legte der Chef des Lokales plötzlich ein bestimmtes Lied auf. Plötzlich war ich umgeben von zig ehemaligen wie aktuellen Honda-Besitzern. Kaum zu glauben, wie groß diese Community alleine in meiner Umgebung ist.

 

Jedenfalls... auch wenn es es absolut nicht meinem Musikgeschmack entspricht, war ich von diesem Lied absolut überrascht und es war wohl die perfekte Begleitung zur Feier kurz vor der Abholung.

 

PS: Standesgemäß wurde selbstverständlich ein Taxi nachhause genommen. Jetzt heißt es erst einmal für mich noch eine Mütze Schlaf nehmen, bis ich schließlich nachmittags endlich meinen grünen Frosch abhole.

 

 

 


15.10.2014 21:12    |    Kruegerl    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Archiv, Cabrio, Civic, CRX, EG2, Honda, Leidenschaft, S2000, VTEC

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Es mag manchen vielleicht seltsam erscheinen, dass ich meinen Blog nach über zwei Jahren einmal wieder entstaube und aktualisiere. Es ist doch ganz schön viel Zeit vergangen und einiges geschehen. Mein Suzuki Swift wurde immer weiter modifiziert und durchgehend bis zum jetztigen Tage weiter optimiert. Auch mein kurzer Ausflug in die Welt der Motorräder, welcher mit einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt endete, konnte meine Motivation nicht stoppen. Ach, was hatte ich für einen Spaß mit meinem Swift. Wie viel Arbeit und Geld habe ich in Marlene gesteckt... unvergessliche Ausfahrten mit ihr erlebt, jeder Witterung und Polizeikontrolle gestrotzt. Doch nun schreibe ich hier einen Satz nieder, der mir bis heute wohl nie in den Sinn gekommen wäre: Its time to say goodbye, Marlene!

 

Marlene wird mich noch diese Woche verlassen und schon bald auf dem Hof eines netten Händlers auf einen neuen Besitzer warten, der sie hoffentlich mindestens genau so gut behandelt, wie ich es über drei Jahre lang getan habe. Die Gewissheit, meinen Swift vermutlich wohl morgen das letzte mal zu starten, lässt mir schon mein Herz verkrampfen und die ein oder andere Träne von der Wange wischen. Doch meine tatsächlichen "Traumautos" waren immer andere. Tief in meinem Innersten schlummert nämlich seit meiner frühesten Kindheit noch die Begeisterung für eine ganz andere Marke: HONDA.

 

Papa fuhr Honda, Onkel fuhr Honda, Tante fuhr Honda (bis heute) - kurz gesagt: Mit diesen Autos bin ich aufgewachsen. Meine Kindheit in den Neunzigern durchlebt ist es auch nicht verwunderlich, dass es mir gerade die Modelle aus dieser Zeit besonders angetan haben. Alleine der Geruch und die Haptik so eines alten Hondas lassen mich minutenlang in kindlichen Erinnerungen schwälgen. Als mich damals meine Tante mit ihrem Civic EG6 samt Invidia-Auspuffanlage direkt vor der Schule aussteigen ließ... wie stolz mein Onkel damals auf seinen CRX EE8 war... schöne Erinnerungen.

 

Auch heute fahren viele Bekannte und Freunde von mir immer noch klassische Honda, die mich regelmäßig zum Träumen bringen. Doch nun ist endgültig die Zeit gekommen, in welcher mir einfaches Mitfahren und Schwärmen nicht mehr reichen. Risiko hin oder her - ein HONDA musste her!

Mein Swift musste einem zwanzig Jahre alten Honda weichen. Klingt nach einer schweren Entscheidung, war es aber eigentlich nicht. Genauer gesagt, war es eine absolute Spontanentscheidung. Sie kam mir, als ich noch bis vor Kurzem im Krankenhaus wegen meines Motorradunfalles lag und seit dem bekam ich diesen Gedanken einfach nicht mehr aus dem Kopf. Bereits im Krankenhaus begab ich mich auf die Online-Suche.

 

Ein Civic? - Nein, zu gewöhnlich. Accord? - Ne. CRX? - Jaaaa, hat was. Nach einiger Zeit fiel die Entscheidung zwischen einem Honda CRX und einem Honda S2000. Von Wien bin ich zu Beginn dieser Woche extra nach Passau gefahren, um mir einen Honda S2000, welcher in einem "Topzustand" beschrieben wurde, genauer anzusehen. Leider stellte sich recht schnell heraus, dass ich mir diesen kleinen Ausflug nach Deutschland hätte sparen können. Dubiose Papiere, eindeutiges Unfallfahrzeug (auch, wenn der Verkäufer es nach wie vor bestreitet), etc.

 

Nein, es sollte also doch ein CRX werden. Doch leider stellte sich auch hier die Suche als garnicht so einfach heraus. Leider gehen gerade solche Autos durch Hände vieler junger Leute, die diese schönen Klassiker dann zu leuchtenden und schreienden Plastikbombern verunstalten. Die Weisheit eines gut bekannten Schraubers von mir: Desto größer der Auspuff, desto breiter die Felgen, desto härter und unüberlegter wurde die Karre behandelt. Nein, an soetwas hatte ich kein Interesse.

 

Doch dann fand ich ihn, meinen Traum - bei einem Händler ganz in meiner Nähe. Einen 1995er Honda CRX del Sol Vti aus Erstbesitz in absolutem Originalzustand. Mein Traum in grün. Lückenloses Serviceheft seit Erstzulassung und tatsächlich aus erstem Besitz. Soetwas schlägt sich (leider) natürlich auch auf den Preis nieder. Trotz Verhandeln habe ich mit Sicherheit einen "Liebhaberpreis" bezahlt. Aber ich sage es einmal so: Über Geld spricht man nicht.

 

Im Moment wird der CRX vom Händler noch einmal komplett auf Vordermann gebracht, der Unterboden erneuert und das große Service gleich miterledigt. Nun sitze ich hier, schlaflose Nacht um schlaflose Nacht und warte auf den erlösenden Anruf meines Händlers, um meinen grünen, 160PS starken VTEC-Frosch endlich abholen zu können.

 

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden und melde ich wieder, sobald mein neuer bei mir steht, mit den ersten Bildern.


14.01.2013 13:45    |    Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Archiv, autobahn88, NZ, Simota, Suzuki, Swift, Tuning

Liebe Motor-Talker!

 

Hurra, wir leben noch! Auch wenn am 21.12.2012 die Welt, wer hätte es gedacht, wieder nicht untergegangen ist, so war es dennoch bereits lange Zeit still um meinen Blog. Dies änderte jedoch nichts daran, dass das mobile Leben meinerseits hinter dem Vorhang munter weiterging und so möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal "Die wunderbare Welt des Kruegerl" von seiner dicken Staubschicht zu befreien und wiederzubeleben, fast so, als würde man einen alten, zugestaubten Oldtimer im hintersten Eck einer Scheune wiederentdecken.

 

Nun ja, was ist also alles geschehen zwischen April 2012 und Januar 2013, wird sich so mancher Stammleser, oder vermutlich bereits "ehemaliger" Stammleser, denken. Einerseits wäre hier natürlich immer noch das Projekt Swift, wobei sich der Projekttitel von "Marlene" mittlerweile zu "My white desire" gewandelt hat. Als erster Schritt flog einmal die mit Carbonfolie beklebte Plastik-Luftfilterbox wieder aus dem Motorraum. Daraufhin folgten zahlreiche Testkonfigurationen mit verschiedenen Systemen von komplett offen, bis geschlossen, wobei ich mich als perfekten Kompromiss zwischen Klang und Kaltluftzufuhr (wieder) für ein halboffenes System nach dem selben Aufbau entschieden habe. Diesmal jedoch sollte es um einiges hochwertiger wirken, als die vorherige "ATU-Lösung".

 

Herzstück des neuen Ansaugtraktes bildet daher mittlerweile eine (echte) Carbon-Filterröhre von SIMOTA, welche durch einen Saugrüssel, bestehend aus Teilen von "autobahn88" mit Luft versorgt wird. Beides Marken, welche in der japanischen Tuning-Szene ("JDM") keinesfalls unbekannt sind.

 

Im Innenraum hingegen hat sich das SPARCO-Fieber breitgemacht, welches sich an diversen Accessoirs, wie Schaltknüppel oder Handbremshebel erkennen lässt. Optisches Highlight stellt eine edle Lederbestuhlung nach Maßanfertigung dar, auf welcher Fahrer und geneigte Mitfahrer zukünftig platznehmen dürfen. Die roten SCHROTH-Gurte sind hier schon fast obligatorisch.

 

Dies waren jedoch vorerst einmal nur die Geschehnisse bzw. Umbauten, welche sich über die Sommermonate ereignet haben. Ich sage es einmal so... im Zuge der Suche nach einem geeigneten Winterfahrzeug, stellt der Swift mittlerweile nicht mehr das einzige Fahrzeug in meinem Fuhrpark dar.

 

Wie jedoch aus der ursprünglich angedachten "Winterschlampe" eine Oberklasse wurde, und wie sich diese langsam zu meinem neuen Liebling entwickelt, erfährt ihr erst morgen.


10.04.2012 00:04    |    Kruegerl    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Archiv, Auspuff, Filter, Luftfilter, Motor, Motorraum, NZ, Remus, Sound, Sportluftfilter, Sportschalldämpfer, Suzuki, Swift, tuning

Warmgefahren und bereitWarmgefahren und bereit

Hallo, liebe Community!

 

Nach einem kalten und verregneten Osterwochenende ließ sich heute nun doch einmal wieder ein wenig die Sonne blicken. Dies nutzte ich als Anlass, mir nun spontan doch noch ein Kamerakind zu schnappen und ein halbwegs ordentliches Video meines Swift zu kreieren. Die erste Hürde brachte jedoch bereits die Auswahl der passenden Location. Neben dem mir wichtigsten Aspekt, der Sicherheit, mussten wir auch großen Wert darauf legen, niemanden seine feiertägliche Ruhe zu verderben. Schließlich fiel unsere Wahl an den Rand eines Gewerbegebietes mit einem gut einsehbaren, geraden Stück Strecke.

Da moderne Handykameras immer besser werden, haben wir weiters beschlossen, dass für dieses Projekt eines unserer Handies mehr als ausreichend sein sollte. Da die 12 Megapixel meines Bekannten meinem iPhone überlegen waren, viel die Wahl des entsprechenden Gerätes auf seines.

 

So ging es ab zum Aufnahmeort, ein paar Szenen wurden aufgenommen und danach ging es wieder nachhause, um die Videos zu übertragen. Dort mussten wir dann leider ernüchternd feststellen, dass alle aufgenommenen Szenen einem Speicherfehler zum Opfer gefallen sind. Sie waren einfach weg, die komplette Mühe für die Katz´. Was also tun? Die komplette Idee verwerfen und einen Trinken gehen?

Bei den aktuellen Spritpreisen freut man sich über jeden Liter, den man einsparen konnte und dann soll die aufgewendete Zeit samt Sprit, inklusive Warmfahren, umsonst gewesen sein? Nein, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.

 

Mein Kamerakind kurzerhand noch einmal überredet ging es doch noch einmal hinaus zum selben Aufnahmeort. Dort wurden selbige Szenen einfach noch einmal gedreht, dieses mal jedoch gleich mit dem richtigen Equipment - meinem iPhone 4S. ^^

 

Der restliche Abend wurde dann mit Zusammenschneiden und Hochladen verbracht und so könnt ihr nun meine bzw. unsere Modifikationen am Suzuki Swift sogar in 1080p begutachten.


05.04.2012 21:17    |    Kruegerl    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Archiv, Filter, Luftfilter, Motor, Motorraum, NZ, Sportluftfilter, Suzuki, Swift

Hallo, liebe Community!

 

Dass mein Swift nicht lange einer "von der Stange" bleiben wird, war von Anfang an klar. Daher folgte heute wieder eine weitere Individualisierungsmaßnahme, dieses mal ist sie jedoch nicht auf den ersten Blick am Parkplatz erkennbar, denn sie erfolgte im Motorraum.

Nachdem die letzten trockenen Sonnenstunden des Nachmittages für eine kleine Ausfahrt genutzt wurden, hieß es ab in die Werkstatt und runter mit dem hässlichen, riesigen Luftfilterkasten. Neben einer agressiveren Geräuschkulisse aus dem Motorraum war es mir vor Allem wichtig, die Papierfilter loszuwerden. Einfach einen passenden Baumwollfilter in den Standardkasten zu quetschen war mir nicht originell genug und außerdem war mir dieser langweilige Plastikkasten auf dem Motorblock sowieso ein Dorn im Auge. Kurz die Vor- und Nachteile eines komplett offenen Luftfilters abgewogen wurde es dann dennoch wieder ein geschlossener. Vor Allem der Luftmassenmesser wollte wieder einwandfrei angebracht und in seiner Funktion in keinster Weise beeinträchtigt werden. Also wurde einfach die Orignalhalterung des Luftmassenmessers aus dem Luftfilterkasten geschnitten, zurechtgefeilt und wieder in den neuen Ansaugweg eingearbeitet. Die restliche Montage erkennt man auf dem etzten Bild ganz gut, denke ich.

Hier übrigens ein Bild des Original Luftfilterkastens: KLICK!

 

Eine geschätzte Leistungssteigerung in PS-Angaben meines Mechanikers sowie subjektive Eindrücke eines flotteren Fahrverhaltens spare ich mir jedoch an dieser Stelle, darum gab es ja letztens eine ziemlich große Diskussion in Verbindung mit meinem Endschalldämpfer.

Eines ist jedoch gewiss: Die neue Geräuschkulisse des Luftfilters in Verbindung mit dem REMUS-Endschalldämpfer zaubert mir bei jedem beherzten Tritt in´s Gaspedal erneut ein Lächeln in´s Gesicht. Kein Verlgeich mehr mit der Serien-Version. Einzig und alleine die neue Sport-Version des Swift würde mir noch mehr Freude bereiten, wobei ich mir mit meinem Schätzchen wohl sowieso mit der Zeit meine ganz eigene, kleine "Sport-Version" zusammenbastle.


06.02.2012 00:03    |    Kruegerl    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: Archiv, Auspuff, NZ, Remus, Sportschalldämpfer, Suzuki, Swift, Tuning

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange Zeit war es nun ruhig um meinen Blog, untätig ging es jedoch keinesfalls zur Sache.

Ich habe mir heute einen weiteren Traum erfüllt. Wer meine Blog-Beiträge aufmerksam liest, erkennt schnell, dass ich ein absoluter Fan von sportlichen Kleinwagen bin und auch bei meinem neuen Swift war die Vision von Anfang an klar. An diesem kalten, aber sonnigen Sonntag wurde daher die wohl bisher kostenaufwändigste Investition an meinem geliebten Schatz verewigt - ein REMUS Sportschalldämpfer.

 

Von Anfang an sollte es eine edle und hochwertige Lösung werden. Ich halte nichts von laut schreienden, rostenden Billig-Schalldämpfern "Made in China", wie man sie gerne unter 60PS-Micras und Polos findet. Ich war auf der Suche nach einer eher dezenten Lösung. Ein schöner, dumpfer Klang sollte es sein, bei Reisegeschwindigkeit dennoch nicht zu aufdringlich. Das Herz in rot-weiss-rot ließ daher praktisch nichts mehr anderes zu, als eine Lösung von REMUS - und zwar durch eine Bestellung direkt beim Werk.

 

Vergangenen Donnerstag wurde das Paket versendet und bereits 24 Stunden später stand der Zusteller vor meiner Haustür, mit einem Grinsen im Gesicht ebenso wie meinem, als ich das Päckchen mit dem markanten "REMUS"-Schriftstück entgegennahm.

 

Der heutige, kalte Sonntag war wie geschaffen dafür, es sich in der beheizten Garage eines Bekannten bequem an die Arbeit zu machen.

Der Serien-Schalldämpfer war recht flott demontiert, auch wenn die Ungarn die Schrauben wohl versucht hatten, für die Ewigkeit festzuziehen. Die meisten Sorgen bereitete uns jedoch der nötige Nachschnitt der Stoßstange. Ein falscher Schnitt und die Arbeit ist verdorben. Der geplante Dremel mit Trennscheibe war defekt, die Flex zu grob. Als letzte Möglichkeit blieb uns nur noch die Stichsäge. Also die Schablone fixiert, noch einmal tief durchgeatmet und den ersten Schnitt gewagt.

Wider Erwarten verlief der Ausschnitt jedoch absolut reibungslos - der Schnitt gelang perfekt. Nach ein wenig Nachfeilen war das Heck bereit für die Hochzeit mit dem neuen Sprachrohr des Autos. Nach weiteren 20 Minuten war die Sache erledigt und es erfolgte der erste Start mit dem neuen Schalldämpfer, gefolgt von Gänsehaut.

 

Nachdem alles auf seine Dichtheit überprüft wurde ging es 200km zum Einfahren (zuerst schön warm gefahren und dann voll Stoff!), währendessen sich das Klangbild noch einmal markant veränderte. Neben einem genialen Sound war die angegebene Leistungssteigerung sofort spürbar. Gerade aus dem Drehzahlkeller heraus nimmt der Swift viel besser Gas an, bestätigt mit einem kurzen Brummen und zieht dann um einiges flotter und gleichmäßiger das Drehzahlband nach oben. Das Fahrverhalten hat sich mit dieser kleinen Änderung spürbar verändert und lässt den Kleinwagen um einiges spritziger über die Landstraßen fegen.

 

Hinzu kommt, dass ein gemütliches Dahincruisen auf der Autobahn weiterhin ohne unnötige Nebengeräusche möglich ist. Einzig und alleine ein leises, tiefes Brummen aus dem Heck ist neu, welches darauf wartet, sich bei einem beherzten Tritt auf das Gaspedal in das Brüllen eines Wolfes zu verwandeln.


19.11.2011 12:35    |    Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Archiv, sonstige, Suzuki, Swift

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Seit heute steht mein erstes, eigenes Auto, mein geliebter Swift EA 1.0 aus dem Jahre 1996 nicht mehr vor meiner Haustüre, ist nicht mehr in meinem Besitz, ich werde ihn vermutlich nie wieder sehen.

Zu hoch wäre der Aufwand zur Erhaltung gewesen. Auch wenn er von außen immer top aussah, gammelte mir unten rum ein Teil nach dem anderen weg. Die immensen Reparaturkosten, damit er seine Zulassung erhält, hätte ich mir neben meinem neuen Auto einfach nicht leisten können und für eine permanente Einlagerung fehlt mir der Platz.

 

Mir blutete das Herz, als ich mit genau einem Schein mehr in der Geldbörse das Gelände des Gebrauchtwagenhändlers verließ und im Hintergrund mitansehen musste, wie die Verkäufer an meinem geliebten, ersten Blechle herumrissen. Sollte mein Auto im folgenden Monat keinen Abnehmer finden, wird es übrigens nach Afrika verschifft.

 

Dir, vielen Dank, liebe Susi!

Du hast eine lange Zeit für meine Mobilität gesorgt und mich nie im Stich gelassen. Selbst im tiefsten Winter warst du immer zuverlässig für mich da und hast immer brav auf mich gewartet und deine Arbeit geleistet, egal unter welchen Bedingungen.

Du hast drei Generationen meiner Familie Mobilität verschafft. Sei es, als dich mein Großvater 1996 als Neuwagen vom Händler abgeholt hat, du nach seinem Ableben meiner Mutter den Alltag gerettet hast oder ich mit dir meine ersten Erfahrungen im Straßenverkehr gesammelt hatte. Eine Ära geht zu Ende.

Viel Glück, auf das du noch lange und gesund auf den Straßen dieser Welt unterwegs sein wirst und wer weiß... vielleicht sieht man sich an irgendeiner Autobahnraststätte einmal wieder.


17.11.2011 18:57    |    Kruegerl    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Archiv, Heck, NZ, Schaden, Stoßstange, Suzuki, Swift, Unfall

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

 

Eine Sekunde lang die Gedanken wo anders gehabt, zu schnell für eine zuverlässige Rückmeldung der Sensoren gewesen und schon war er geschehen, der leidenschaftliche Kuss des Müllcontainers hinter mir. Der erste Schaden bzw. Unfall bei einem Neuwagen ist wohl der schlimmste und dieses hässliche Geräusch beim Aufprall werde ich so schnell nicht mehr aus meinem Kopf bekommen.

Als ich den Schaden das erste mal begutachtete war ich mir nicht sicher, ob ich heulen oder schreien soll. Besonders, wenn man den Wagen einen Tag zuvor noch liebevoll per Hand gewaschen und gewachst hat.

 

Doch was geschehen war, war nun mal geschehen, da half auch ärgern und trauern nicht mehr viel. Binnen zwei Wochen ging es an die Ausbesserung der Schäden.

 

Phase 1: Kratzer und Abschürfungen an der Stoßstange

Via Smart-Repair komplett behoben. Kostenpunkt: 200€

 

Phase 2: Dicker Kratzer im Rücklicht

Sowohl diverse Mechaniker als auch Autoaufbereiter meinten, dass bei einer derartigen Abschürfung nur noch ein Komplettaustausch des Glases helfen würde. Dennoch wollte ich es mit einer Politur versuchen, ich hatte schließlich nichts zu verlieren.

Den ersten Durchgang wagte ich mit "Meguiar´s Ultimate Compound" und einem mittelharten Handpolierpad. Noch einmal tief durchgeatmet und angesetzt... beim zweiten Durchgang wusste ich nicht einmal mehr genau, wo ich drüberpolieren soll, weil der Kratzer kaum noch zu sehen war. Schlussendlich ging ich zum Abschluss noch einmal mit einer Hochglanzpolitur drüber und der Kratzer war unsichtbar, restlos verschwunden, weg, futsch! Kostenpunkt: Eine Tasse Kaffee.

 

Phase 3: Wegstehende Stoßstange

Unter dem linken Rücklicht war die Stoßstange aus ihrer Verankerung gesprungen und ohne Demontage mit reiner Muskelkraft nicht mehr einzuhängen gewesen. Schließlich musste ich kapitulieren und fuhr in eine Vertragswerkstatt. Der Meister persönlich (!) begutachtete den Schaden und löste die Stoßstange. Seine (richtige) Diagnose: In der Zeit zwischen dem Unfall und dem Aufsuchen der Werkstatt hatte sich die Stoßstange kaltverformt. Es sei unmöglich, die wieder in die Verankerung einzuhaken. Um einen Komplettaustausch der Stoßstange werde ich wohl nicht herumkommen... ihr könnt euch sicher gut mein damaliges Gesicht vorstellen, wenn ihr noch einmal zu Phase 1 hinaufblickt.

Plötzlich ließ ein Lehrling von der Hebebühne neben meinem Auto seine Arbeit liegen und fragte mich, ob er es trotzdem einmal probieren könnte. Gerade, dass ich ihm nicht den roten Teppich ausgebreitet hatte. Nach zwanzig Minuten hin und her gedrücke und gefluche machte es plötzlich ein lautes "KLICK!" und die Stoßstange war wieder in ihrer Verankerung. Er konnte mir aufgrund der aktuell vorherrschenden Temperaturschwankungen (aus der warmen Garage raus in Minusgrade und umgekehrt) zwar nicht versichern, dass sie nicht wieder herausspringt, aber vorerst ist sie wieder drin und somit der komplette Schaden vom Unfall verschwunden.

Kostenpunkt: 20 zugesteckte Euro für den Lehrling.


22.08.2011 23:44    |    Kruegerl    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Archiv, Autowäsche, Fahrzeugpflege, NZ, Pflege, Reinigung, Suzuki, Swift, Wäsche, Waschen

Marlene in der Hölle?Marlene in der Hölle?

... ,denn ich habe gesündigt.

 

Liebe Motor-Talker!

 

Der lange Urlaub ist vorbei und neben einer Flugreise durften selbstverständlich auch einige längere Reisen mit dem Auto nicht fehlen.

Leider jedoch haben die Reisen ihre deutlich sichtbaren Spuren auf Marlene hinterlassen, von humanen Landstraßen über staubige Feldwege bis hin zu schlammigen Forstwegen war hier alles inkludiert und mein Swift sah somit aus wie Sau.

 

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, meinem neuen Swift ausschließlich Handwäsche zu gönnen, am Ende siegte jedoch die Faulheit. Ich war also auf der Suche nach einer möglichst lackschonenden sowie schwach frequentierten (aufgrund der Sauberkeit der Bürsten) Waschanlage.

Fündig wurde ich ganz in meiner Nähe - umfangreiches Waschprogramm sowie saubere, wenig verschlissene Textilbürsten.

 

Also noch einmal tief durchgeatmet und auf den "Start"-Knopf gedrückt.

Wofür ich per Handwäsche drei Stunden benötige, soll die Waschanlage also nur wenige Minuten benötigen. Sowei sah auch alles ganz gut aus, nur die wirklich harten Plastikborsten der Felgenbürsten bereiteten mir, glücklicherweise unberechtigte, Sorgen.

Nach der Wäsche wurde selbstverständlich das Ergebnis begutachtet und hierbei erschließt sich folgendes Fazit:

 

Auf den ersten Blick erscheint einem das Fahrzeug nach der Wäsche wirklich sauber. Beim genaueren Betrachten merkt man jedoch, dass die groben Bürsten nur für eine Grundwäsche sorgen und niemals mit einer peniblen Handwäsche verglichen werden können. Gegen hartnäckige Insektenreste an der Front oder Bremsstaub an den Felgen haben die Bürsten keine Chance - hier muss nach der Wäsche noch einmal Hand angelegt werden.

Auch wenn nach sorgfältiger Kontrolle unter dem berüchtigten Neonlicht keinerlei Kratzspuren, verursacht durch die Bürsten, zu erkennen waren, werde ich wieder wie gewohnt zur Handwäsche zurückkehren.

Nur bei einem wirklich extrem verschmutzten Zustand mit dicker Staubschicht werde ich in seltenen Fällen auf eine automatisierte Wäsche zurückgreifen mit dem Vertrauen, dass einem eine gepflegte Anlage mit Textilbürsten nicht sofort nach einem Waschgang den Lack perforiert.

 

Ein komfortables Erlebnis war es jedoch allemal, gemütlich dazustehen, eine zu rauchen und dabei zuzusehen, wie das heilige Blechle immer sauberer wird.


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Economy - Business - Automotive Lifestyle

 

Hier findet ihr zahlreiche Themen und Gedankengänge aus den Bereichen der automobilen Wirtschaft sowie des Alltags. Fühlt euch frei, zu Aktuellem und Vergangenem auch eure Meinung Kund zu tun. Car Vision soll nicht nur unterhalten, sondern auch eine ungezwungene Diskussionsplattform bieten.

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