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11.02.2012 18:39    |    Kruegerl    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Blog, Danke, Jubiläum, Kommentare, Leser, Off-Topic

Thank you!Thank you!

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Es ist an der Zeit, danke zu sagen. Danke an die über 72 000 Leserinnen und Leser meines Blogs im vergangenen Jahr, die mich immer wieder dazu motivierten, auch nach längeren Pausen wieder einmal den Blog zu entstauben und mit neuen Artikeln zu ergänzen und es freut mich, dass diese Arbeit immer mit zahlreichen Kommentaren, Meinungen, Lob wie Kritik gewürdigt wird. Zeit also, um die vergangenen Jahre einmal Revue passieren zu lassen.

 

Alles begann mit dem Kauf meines ersten, eigenen Autos im März 2010, einem kleinen SUZUKI Swift EA mit Erstzulassung 1996, oder besser gesagt, durch die familiäre Übernahme. Damals schon war ich ein Freund von Kleinwagen und ein überaus großer Fan der Marke, kannte ich schließlich den quirrligen Dreizylinder schon, seit er als Neuwagen vom Gelände des Händlers rollte. Daher war es von Anfang an nicht schwer zu erkennen, dass sich hier hauptsächlich alles um die Marke SUZUKI dreht und als im Februar 2011 schließlich die engültige Wahl für den ersten Neuwagen fiel, sorgte das Ergebnis kaum für Verwunderung. Obwohl die Konkurrenz durchaus stark vertreten war (Alfa MiTo, Skoda Fabia, Renault Clio, u.A.), konnte sich schließlich das aktuelle Modell des Swift, also praktisch der Ur-Enkel meines damaligen EA, durchsetzen, wobei hier auch die große Verbundenheit zur Marke seinen Beitrag leistete.

 

Selbstverständlich gesellten sich mit der Zeit auch zahlreiche Beiträge abseits meines Suzukis hinzu, getreu nach dem Motto "Alles auf Rädern". Mit dem Kauf meines ersten Neuwagens dachte ich natürlich auch darüber nach, wie ich ihn von Anfang an am Besten in diesem Zustand erhalten könnte. Dies äußerte sich bei mir recht radikal, was meinem Blog schließlich die neueste Unterkategorie "Pflege" bescherte. Mit der Zeit musste ich jedoch feststellen, dass es ein ewiger Kampf sein wird. Natürlich kann man ein Auto immer pflegen und gut in Schuss halten, es ist jedoch nicht vermeidbar, dass mit der Zeit und den Jahren einfach die ersten Abnutzungserscheinungen an Sitzen oder kleinste Kratzer im Lack auftreten.

 

Den Höhepunkt erreichte "die wunderbare Welt des Kruegerl" schließlich im März 2011, als sie von der Redaktion zum damaligen "Blog des Monats" (heute: "Blogempfehlung") ernannt wurde.

 

Rege Aktivität gab es damals auch, als bei mir zahlreiche... nun ja, ich nenne sie einmal "postpubertäre Schübe", einsetzten. Der Aufschrei meiner Stammleser war groß, als ich plötzlich damit begonnen hatte, meinen neuen Wagen mit roten Plastik-"Riffelblech"-Matten auszulegen oder versucht habe, die neuen Sitze mit roten Sitzbezügen der Marke "ATU-Tuning" zu schützen.

 

Als ich dann jedoch einmal das "Gesamtkunstwerk" selbst begutachtete, wurde sogar ich weiss im Gesicht. Ich wollte meinen Swift unbedingt etwas individualisieren, erkannte aber erst später, dass der Weg, auf dem ich es versuchte, der falsche ist und den schönen, neuen Wagen total abwertete.

Als erstes flogen die peinlichen "Riffelblech"-Matten wieder raus, welche ich eigentlich selbst nie ganz ernst nehmen konnte. Danach wurde mir bewusst, dass ich eigentlich einen Plastik-Lenkradüberzug über mein Lederlenkrad (!) gestülpt hatte, fasste mir kurz an den Kopf, und schmiss ihn ebenfalls aus dem Auto (den Überzug, nicht den Kopf). Als nächstes fliegen die roten Sitzbezüge raus. Um meine Sitze zu schonen, kann ich temporär auch Müllsäcke drüberstülpen, wenn ich oder meine Beifahrer einmal schmutzig einsteigen müssen. Im Grunde befindet sich der Innenraum dann mehr oder weniger wieder im Werkszustand, von der werksseitigen Sonderausstattung einmal abgesehen. Im Endeffekt war das nichts anderes als rausgeschmissenes Geld, was ihr mir jedoch bereits in den damaligen Kommentaren versucht habt, zu vermitteln. Einzig und alleine die blaue Fußraum- sowie Deckenbeleuchtung bleibt drinnen, ääätsch!

 

Von nun an wird nach hochwertigeren Optionen gesucht, um das Fahrzeug zu individualisieren, was schließlich vor Kurzem mit dem Anbau eines REMUS Sportschalldämpfers begonnen hat. Auch hier gingen die Meinungen wiederum auseinander, wobei es diesmal im Kommentarbereich hauptsächlich um die Frage ging: "Leistungssteigerung durch neuen Endschalldämpfer - Ja oder Nein?".

Als nächster Schritt ist jedenfalls die Anschaffung (matt-)schwarzer 17"-Alufelgen in Planung, sofern das Budget heuer auch etwas teurere Marken-Felgen zulässt.

 

Eine garnicht einmal so unturbulente Geschichte also, die mein Blog seit seinem ersten Eintrag im März 2010 durchlebt hat. Ich freue mich jedenfalls bereits auf das zweijährige Jubiläum "der wunderbaren Welt des Kruegerl" und hoffe, ihr freut euch ebenfalls über neue Artikel rund um SUZUKI und alles, was Räder hat.


10.02.2012 11:54    |    Kruegerl    |    Kommentare (83)    |   Stichworte: Alles auf Rädern, Diesel, Neuzulassungen, Österreich, Statistik, Trend, Zulassungen

Er fließt in Strömen.Er fließt in Strömen.

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Blickt man zurück auf meine im Februar 2011 gestartete Umfrage war ganz klar ersichtlich, dass der Großteil der MT-Community weiterhin auf den bewährten und zuverlässigen Benzin-Antrieb setzt, wobei es sich bei den Teilnehmern wohl hauptsächlich um deutsche Autofahrer handeln dürfte.

 

Ganz anders jedoch sieht das Straßenbild bei uns in Österreich aus. "Die Österreicher sind dieseldeppat", merkte anno dazumal ein Leser meines Blogs treffend an. Schlendert man an den parkenden Autos in unseren Straßen vorbei, so reiht sich ein dieselbetriebenes Fahrzeug neben das andere. Steht man in Wien in der morgentlichen Berufskollonne im Stau, so dringt einem, besonders jetzt im Winter, ein eindeutiger Geruch durch die Lüftungsschlitze - der Geruch nach kaltgetretenen Dieselmotoren. Auch bei den Kleinwagen werden Dieselmotoren immer beliebter, so sieht man Polos, Golfs, Fabias und wie sie alle heißen nur noch selten mit Benzinantrieben, man hat sich an den berühmten "TDI"-Schriftzug am Heck der Fahrzeuge längst gewöhnt.

 

Untermauert werden diese Eindrücke von der Statistik Austria, welche unlängst die Statistiken der Neuzulassungen 2011 veröffentlichte. So waren 2011 54,7% aller neu zugelassenen PKW mit Dieselmotoren ausgestattet (194.721 Stück), nur noch 44,7% (159.027 Stück) hatten Benzinmotoren. In absoluten Zahlen sinken die Neuzulassungen von PKWs mit Benzinantrieben seit 2009 weiter und weiter. Das, obwohl die Preise für Diesel in Österreich immer weiter steigen und im Jahr 2011 an manchen Tagen sogar über dem Preis von Super Benzin lagen!

Auch 2012 wird dieser Trend wohl so weitergehen, besonders, wenn die Dieselpreise aktuell wieder weiter sinken. Ein einziger Puffer könnte die geplante Budgetsanierung darstellen, bei der sich auch der ökologisch umstrittene Diesel im Fadenkreuz befindet.

 

Herr und Frau Österreicher setzen den Diesel auch gerne für die tägliche, städtische Kurzstrecke ein. Nicht gerade Autobegeisterte mit Faszination für die Technik, welche das Automobil als reinen Gebrauchsgegenstand ansehen, ist dies sogar herzlich egal. Der Wagen fährt, also ist alles im grünen Bereich.

Die Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zeigen auch, dass ein völlig zugesetzter DPF oder ein gequälter Turbolader mit horrenden Werkstattkosten aufgrund falscher Behandlung als völlig normal angesehen werden. "Das Auto ist ja schließlich schon ein paar Jahre alt", heißt es dann oft.

 

Allgemein werden viele Faktoren beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf nicht bedacht. "Der Diesel ist billiger, deswegen haben wir uns für ihn entschieden", um wieder ein Zitat von einer Autofahrerin im Rahmen einer Nachbesprechung eines Fahrsicherheitstrainings einzustreuen.

 

Man darf gespannt sein, wie lange beim Großteil der Österreicher noch die stinkende, klebrige Flüssigkeit aus dem Zapfhahn läuft und wie weit neue Generationen von sparsamen und modernen Bezinmotoren sowie ausgereiftere und vorallem preisgünstige Hybrid- und Elektrotechnik an diesem Trend rütteln können.


06.02.2012 00:03    |    Kruegerl    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: Archiv, Auspuff, NZ, Remus, Sportschalldämpfer, Suzuki, Swift, Tuning

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange Zeit war es nun ruhig um meinen Blog, untätig ging es jedoch keinesfalls zur Sache.

Ich habe mir heute einen weiteren Traum erfüllt. Wer meine Blog-Beiträge aufmerksam liest, erkennt schnell, dass ich ein absoluter Fan von sportlichen Kleinwagen bin und auch bei meinem neuen Swift war die Vision von Anfang an klar. An diesem kalten, aber sonnigen Sonntag wurde daher die wohl bisher kostenaufwändigste Investition an meinem geliebten Schatz verewigt - ein REMUS Sportschalldämpfer.

 

Von Anfang an sollte es eine edle und hochwertige Lösung werden. Ich halte nichts von laut schreienden, rostenden Billig-Schalldämpfern "Made in China", wie man sie gerne unter 60PS-Micras und Polos findet. Ich war auf der Suche nach einer eher dezenten Lösung. Ein schöner, dumpfer Klang sollte es sein, bei Reisegeschwindigkeit dennoch nicht zu aufdringlich. Das Herz in rot-weiss-rot ließ daher praktisch nichts mehr anderes zu, als eine Lösung von REMUS - und zwar durch eine Bestellung direkt beim Werk.

 

Vergangenen Donnerstag wurde das Paket versendet und bereits 24 Stunden später stand der Zusteller vor meiner Haustür, mit einem Grinsen im Gesicht ebenso wie meinem, als ich das Päckchen mit dem markanten "REMUS"-Schriftstück entgegennahm.

 

Der heutige, kalte Sonntag war wie geschaffen dafür, es sich in der beheizten Garage eines Bekannten bequem an die Arbeit zu machen.

Der Serien-Schalldämpfer war recht flott demontiert, auch wenn die Ungarn die Schrauben wohl versucht hatten, für die Ewigkeit festzuziehen. Die meisten Sorgen bereitete uns jedoch der nötige Nachschnitt der Stoßstange. Ein falscher Schnitt und die Arbeit ist verdorben. Der geplante Dremel mit Trennscheibe war defekt, die Flex zu grob. Als letzte Möglichkeit blieb uns nur noch die Stichsäge. Also die Schablone fixiert, noch einmal tief durchgeatmet und den ersten Schnitt gewagt.

Wider Erwarten verlief der Ausschnitt jedoch absolut reibungslos - der Schnitt gelang perfekt. Nach ein wenig Nachfeilen war das Heck bereit für die Hochzeit mit dem neuen Sprachrohr des Autos. Nach weiteren 20 Minuten war die Sache erledigt und es erfolgte der erste Start mit dem neuen Schalldämpfer, gefolgt von Gänsehaut.

 

Nachdem alles auf seine Dichtheit überprüft wurde ging es 200km zum Einfahren (zuerst schön warm gefahren und dann voll Stoff!), währendessen sich das Klangbild noch einmal markant veränderte. Neben einem genialen Sound war die angegebene Leistungssteigerung sofort spürbar. Gerade aus dem Drehzahlkeller heraus nimmt der Swift viel besser Gas an, bestätigt mit einem kurzen Brummen und zieht dann um einiges flotter und gleichmäßiger das Drehzahlband nach oben. Das Fahrverhalten hat sich mit dieser kleinen Änderung spürbar verändert und lässt den Kleinwagen um einiges spritziger über die Landstraßen fegen.

 

Hinzu kommt, dass ein gemütliches Dahincruisen auf der Autobahn weiterhin ohne unnötige Nebengeräusche möglich ist. Einzig und alleine ein leises, tiefes Brummen aus dem Heck ist neu, welches darauf wartet, sich bei einem beherzten Tritt auf das Gaspedal in das Brüllen eines Wolfes zu verwandeln.


Blogautor(en)

  • Kruegerl
  • VincentVEGA_

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