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28.01.2013 10:07    |    Kruegerl    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Diorama, Modell, Modellautos, Modellbau, Off-Topic, Sammeln

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Was kann man mit, meist garnicht einmal so günstigen, Modellautos eigentlich so alles anfangen? Die Kleinen können damit über den Spielteppich rutschen, die Großen sammeln sie in riesigen Vitrinen oder lassen einfach nur ihren "Liebling" als Modell im Büro verstauben.

Doch einem war dies nicht genug. Dieser jemand heißt Michael Paul Smith und reist mit seinen Modellautos quer durch Massachusetts. Was er dort macht? - Fotos.

 

Der geschickte Modellbauer hat sich auf das Bauen von Dioramen spezialisiert und sich eine Fotografiertechnik angeeignet, welche seine Dioramen "in freier Natur" und bei natürlichem Licht unglaublich lebensecht wirken lassen. Kombiniert er seine unzähligen bisher gebauten Dioramen, welche zusammen seine eigens entworfene, kleine Welt "Elgin Park" bilden mit ein paar seiner in über zwanzig Jahren angesammelten 300 Modellautos, so entstehen lebensechte Szenen, welche direkt aus der Realität aus der vergangenen Zeit des vorherigen Jahrtausends stammen könnten.

 

Sein Geheimnis: Ausschließlich natürliches Licht unter freiem Himmel und den Betrachtungswinkel so gewählt, dass Dioramaplatte und realer Hintergrund zu einem Ganzen verschmelzen. Auf eine Nachbearbeitung am PC wird in allen Fällen gänzlich verzichtet.

 

Seine Bilder bedeuten mehr, als sich einfach Modelle in die Vitrine zu stellen. Sie verbinden Sammelleidenschaft mit Modellbau und wahrer Kunst - seine Bilder sprechen Bände.

 

Wer, wie ich, von den oben gezeigten Bildern nicht genug bekommen kann, findet HIER! übrigens noch mehr.


21.01.2013 12:53    |    Kruegerl    |    Kommentare (280)    |   Stichworte: Alles auf Rädern, Asien, Audi, Autokonzern, Automarkt, BMW, Deutschland, Japan, KIA, Marketing, Mercedes, Vertrieb, VW, Zukunft

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

In Deutschland und auf Deutschlands berühmten Autobahnen lebt die Dekadenz. Deutschland lebt vom Image. In Deutschland lebt das alte Bedürfnis nach Prestige und Anerkennung für einen "fetten Wagen" noch hoch. Deutsche Ingenieurskunst ist die Spitze in der Automobilbranche. "Vorsprung durch Technik". "DAS AUTO". Hauptsache ein Stern vorne drauf, vier Ringe und mindestens sechs Zylinder.

 

So weit zu den Klischees, wären jetzt so ziemlich alle abgehakt, denke ich einmal. Doch eine Frage müssen sich deutsche Automobilkonzerne aktuell tatsächlich gefallen lassen: Sind deutsche Autos am Weltmarkt tatsächlich noch konkurrenzfähig? Was ist aus der deutschen Wertarbeit geworden? In wie fern haben Fabrikate anderer Nationen in den letzten Jahren aufgeholt bzw. gar überholt?

 

Deutsche Automobilkonzerne bauen nach wie vor gute Autos, keine Frage. Sie erfreuen sich in Europa und selbstverständlich besonders in Deutschland großer Beliebtheit. Doch gerade der Druck aus Asien, und im Speziellen aus Südkorea wächst immer mehr und so muss man durchaus überlegen, ob deutsche Konzerne am globalen Massenmarkt gegen derartige, teilweise innovative und aggressive, Vertriebsstrategien über kurz oder lang konkurrenzfähig sind.

 

KIA Motors hat vor Kurzem eine "7-Jahres-Flatrate" eingeführt, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als 7 Jahre kostenlose Services neben der bereits bekannten siebenjährigen Herstellergarantie. Dieses Angebot muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Neben sieben Jahren Garantie fallen sieben Jahre lang keine Servicekosten an! Darin inkludiert sind Arbeitszeit, Arbeitslohn, Betriebsflüssigkeiten sowie Materialkosten. Einzig und alleine für gängige Verschleissteile, wie Bremsbeläge fallen noch Kosten an. Und dies zu einem Neuwagenpreis mit top Ausstattung (Klimaautomatik, etc.) um knapp 13.000 Euro. Dieses Angebot testet KIA in Europa aktuell noch bis Ende März. Sollte es Anklang finden, so stehen die Chancen für eine permanente Einführung laut europäischer Führung gut.

 

Ein vergleichbarer Golf mit ähnlicher Ausstattung kostet über 20.000 Euro, bietet zwei Jahre Garantie und es fallen hierbei wie gewohnt die jährlichen, vollen Servicekosten an. Dabei bietet der Golf praktisch keinerlei Mehrwert oder -nutzen gegenüber eines vergleichbaren KIA ceed. Klingt altmodisch? - Ist es auch.

 

Deutsche Automobilmarken treten auf der Stelle, die Verarbeitungsqualität stagniert, während Fabrikate anderer Länder, selbst aus Frankreich, immer mehr aufholen, sowohl in Sachen Verarbeitungsqualität, als auch in Sachen Ausstattung und Service.

 

Die Verarbeitungsqualität, die vor zehn Jahren in einem deutschen "Premiumfahrzeug" Einzug hielt, findet man heute in jedem zweiten, japanischen Kleinwagen. Doch von einem können deutsche Fahrzeuge noch heute zehren: Von ihrem Markenimage. Doch wie lange sie dies in Zukunft noch weiter tun können, steht in den Sternen.

 

Eines steht jedoch fest: In einigen Jahren werden die Kaufkriterien Image und Prestige immer mehr in den Hintergrund treten, selbst in Ländern wie Deutschland oder Österreich. Seien es nun "Diskont-Autos" einer Marke Dacia oder "Flatrate-Autos" von KIA - VW, Audi & Co. können nicht mehr lange mit ihren altmodischen Strategien mithalten und müssen sich über kurz oder Lang am Weltmarkt neu positionieren.


20.01.2013 21:49    |    Kruegerl    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Bilder, Fail, kurios, Off-Topic, witzig

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Heute habe ich einmal etwas anderes für euch: Eine riesige Bildersammlung mit über 50 der kuriosesten und witzigsten Szenen aus dem Straßenverkehr rund um den Globus.

 

Bevor ihr nun jedoch damit beginnt, euch durch die Bilder zu wühlen, möchte ich kurz den Moment nutzen, um euch zu danken. Ich möchte mich sowohl bei meinen Stammlesern bedanken, die meinen Blog trotz recht langer Zeit der Inaktivität immer wieder besuchen und fleissig ihre Kommentare hinterlassen als auch bei allen neuen Gesichtern, die über Motor-Talk in meinen Blog stolpern. Leider ist es oft so im Leben, dass es viele Zeiten gibt, in denen man seinen Kopf wo anders hat, oder besser gesagt, wo anders haben muss.

 

Ihr seid jedoch die jenigen, die mich immer wieder dazu motivieren, meinen Blog auf´s Neue aus der Versenkung zu holen und zu entstauben. Gedankt wird mir dies schon nach wenigen Tagen mit einer regen Aktivität, wie zu den Glanzzeiten des Blogs. Dies zeigt mir, dass ich doch so einiges richtig zu machen scheine und es euch anscheinend hier bei mir gefällt.

 

Im Besonderen möchte ich mich auch für die zahlreichen PNs in den letzten Jahren bedanken, in denen meine "lockere Art zu schreiben" beziehungsweise meine rethorischen Fähigkeiten gelobt werden. Auch wenn ich derartige PNs aufgrund meiner Inaktivität in der letzten Zeit oft erst nach Monaten beantwortet habe, so weiß ich diese dennoch zu schätzen. Es erfüllt mich mit Stolz, dass meine Arbeit hier derart anerkannt wird... auch wenn die Geschmäcker zwischen mir und dem ein oder anderen Leser hier hin und wieder etwas verschieden sind. ^^

 

So, das war´s von meiner Seite - Jetzt aber ran an die Bilder!


18.01.2013 09:26    |    Kruegerl    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 4D (D2), A8, Alles auf Rädern, Audi, V6, Winter

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Verspätet aber doch war es so weit: Der Winter fiel auch im Osten Österreichs ein und hat diesen bis dato fest im Griff. Dies bedeutet wieder einmal brauner, glatter Schneematsch, so weit das Auge reicht, gesalzene Straßen und aufwirbelnder Streukies. Kurz gesagt: Umstände, die ich meinem noch nicht einmal zwei Jahre alten Swift immer noch nicht antun möchte. So habe ich heuer den Entschluss gefasst, anstatt wieder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, mir einen gebrauchten Zweitwagen für die ungemütliche Jahreszeit zuzulegen. Manche bezeichnen so ein Fahrzeug gerne auch liebevoll als "Winterschlampe". Von den 1000€-Saisons-Krücken schnell wieder abgekommen, habe ich mir überlegt, ob der neue Gebrauchte doch nicht auch noch etwas mehr bieten könnte, als einen reinen Winterersatz. Für mein eingeplantes Budget war dies auch problemlos möglich. Meine Neuanschaffung musste mich somit nicht nur durch den Winter bringen, sondern darüber hinaus auch weitere Vorteile gegenüber meinem Swift bieten, welche ich das gesamte Jahr ausnutzen könnte.

 

Als Modellbauer und -pilot viel mir daher ein ganz wichtiges Kriterum an oberster Stelle ein: Raum.

Ein fertig gebautes Modellflugzeug in meiner favorisierten Größenordnung sollte daher problemlos im Zweitwagen Platz finden, ohne es nach der Endmontage im heimischen Bastelkeller wieder in zig Baugruppen zerlegen zu müssen oder drei Helfer zu benötigen, um das Fluggerät bruchfrei im Auto zu verstauen und auf dem gleichen Wege daraus wieder zu befreien.

 

Meine ersten Überlegungen fielen daher auf einen Kombi. Schnell musste ich jedoch feststellen, dass mich kein einziges der betrachteten Modelle wirklich ansprach. Das Geld in der Tasche kamen abgesehen von der Aufgabe als Winterersatz und "etwas mehr Raum für´s Hobby" noch ganz andere Präferenzen hinzu. Unweigerlich verlangte ich plötzlich mehr. Emotion, eine Brise Luxus... und ein klein wenig Leistung dürfte ruhig auch noch vorhanden sein. Und außerdem: So ein Kombi ist doch sowieso so attraktiv, wie alkoholfreier Vodka.

 

Also musste eine Alternative her. Coupés in der angedachten Preisklasse waren zu klein, Kombis zu emotionslos. Irgendwie kam ich dann auf große Limousinen. In der Oberklasse.

Mercedes Benz S-Klasse, VW Phaeton, etc. Im Netz stolperte ich so über das ein oder andere interessante Angebot.

 

Fündig jedoch wurde ich schließlich am Hof eines Bekannten - es war Liebe auf den ersten Blick! - Ein weisser Audi A8 D2 QUATTRO, Bj. 99 mit dem "kleinen" 2.8 V6-Benzíner und 185.000 km auf der Uhr. Für mich der edelste und markanteste A8 der gesamten Serie. Ich mag das schlichte, edle und klare Design des D2. Er wirkt wuchtig, wie ein Panzer, auch ohne zig Lufteinlässe und Spoilerlippen.

 

Der Kofferaum ist für eine Limousine einfach r i e s i g, was wie geschaffen ist für mein Hobby. Der großzügig ausgelegte Innenraum versprüht sofort Wohnzimmer-Atmosphäre und bietet auch mehr als reichlich Platz, um im Bedarfsfall ein mobiles Büro einzurichten. Der V6 bietet auch genügend Spaßreserven für die alljährliche Urlaubsfahrt. Vermutlich nicht vergleichbar mit dem großen 4.2 V8, in Anbetracht dessen, was alleine schon der kleine V6 säuft, will ich mir jedoch garnicht ausmalen, was wohl der V8 für ein Loch in mein Budget saugen würde.

 

Aktuell schraube ich mich mit dem Quattro durch das Schneegestöber. Der "technische" Luxus bietet zwar kaum mehr, als er in meinem Swift vorhanden ist, dennoch entsteht im A8 ein ganz anderes Fahrgefühl und der großzügige Innenraum lädt zum Ausbreiten und Wohlfühlen ein. Leider verursachen diese Dimensionen jedoch auch kleinere Nachteile: Über fünf Meter langes Blech möchte entsprechend geparkt werden.

 

Wie sich der Audi A8 zukünftig, eventuell auch im Alltag, beweist, wird sich sich noch zeigen. Bis dahin kann ich es täglich kaum erwarten, das Neuland, welches der A8 für mich bietet, immer wieder auf´s Neue zu genießen.


14.01.2013 13:45    |    Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Archiv, autobahn88, NZ, Simota, Suzuki, Swift, Tuning

Liebe Motor-Talker!

 

Hurra, wir leben noch! Auch wenn am 21.12.2012 die Welt, wer hätte es gedacht, wieder nicht untergegangen ist, so war es dennoch bereits lange Zeit still um meinen Blog. Dies änderte jedoch nichts daran, dass das mobile Leben meinerseits hinter dem Vorhang munter weiterging und so möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal "Die wunderbare Welt des Kruegerl" von seiner dicken Staubschicht zu befreien und wiederzubeleben, fast so, als würde man einen alten, zugestaubten Oldtimer im hintersten Eck einer Scheune wiederentdecken.

 

Nun ja, was ist also alles geschehen zwischen April 2012 und Januar 2013, wird sich so mancher Stammleser, oder vermutlich bereits "ehemaliger" Stammleser, denken. Einerseits wäre hier natürlich immer noch das Projekt Swift, wobei sich der Projekttitel von "Marlene" mittlerweile zu "My white desire" gewandelt hat. Als erster Schritt flog einmal die mit Carbonfolie beklebte Plastik-Luftfilterbox wieder aus dem Motorraum. Daraufhin folgten zahlreiche Testkonfigurationen mit verschiedenen Systemen von komplett offen, bis geschlossen, wobei ich mich als perfekten Kompromiss zwischen Klang und Kaltluftzufuhr (wieder) für ein halboffenes System nach dem selben Aufbau entschieden habe. Diesmal jedoch sollte es um einiges hochwertiger wirken, als die vorherige "ATU-Lösung".

 

Herzstück des neuen Ansaugtraktes bildet daher mittlerweile eine (echte) Carbon-Filterröhre von SIMOTA, welche durch einen Saugrüssel, bestehend aus Teilen von "autobahn88" mit Luft versorgt wird. Beides Marken, welche in der japanischen Tuning-Szene ("JDM") keinesfalls unbekannt sind.

 

Im Innenraum hingegen hat sich das SPARCO-Fieber breitgemacht, welches sich an diversen Accessoirs, wie Schaltknüppel oder Handbremshebel erkennen lässt. Optisches Highlight stellt eine edle Lederbestuhlung nach Maßanfertigung dar, auf welcher Fahrer und geneigte Mitfahrer zukünftig platznehmen dürfen. Die roten SCHROTH-Gurte sind hier schon fast obligatorisch.

 

Dies waren jedoch vorerst einmal nur die Geschehnisse bzw. Umbauten, welche sich über die Sommermonate ereignet haben. Ich sage es einmal so... im Zuge der Suche nach einem geeigneten Winterfahrzeug, stellt der Swift mittlerweile nicht mehr das einzige Fahrzeug in meinem Fuhrpark dar.

 

Wie jedoch aus der ursprünglich angedachten "Winterschlampe" eine Oberklasse wurde, und wie sich diese langsam zu meinem neuen Liebling entwickelt, erfährt ihr erst morgen.


Blogautor(en)

  • Kruegerl
  • VincentVEGA_

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