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10.02.2012 11:54    |    Kruegerl    |    Kommentare (83)    |   Stichworte: Alles auf Rädern, Diesel, Neuzulassungen, Österreich, Statistik, Trend, Zulassungen

Er fließt in Strömen.Er fließt in Strömen.

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Blickt man zurück auf meine im Februar 2011 gestartete Umfrage war ganz klar ersichtlich, dass der Großteil der MT-Community weiterhin auf den bewährten und zuverlässigen Benzin-Antrieb setzt, wobei es sich bei den Teilnehmern wohl hauptsächlich um deutsche Autofahrer handeln dürfte.

 

Ganz anders jedoch sieht das Straßenbild bei uns in Österreich aus. "Die Österreicher sind dieseldeppat", merkte anno dazumal ein Leser meines Blogs treffend an. Schlendert man an den parkenden Autos in unseren Straßen vorbei, so reiht sich ein dieselbetriebenes Fahrzeug neben das andere. Steht man in Wien in der morgentlichen Berufskollonne im Stau, so dringt einem, besonders jetzt im Winter, ein eindeutiger Geruch durch die Lüftungsschlitze - der Geruch nach kaltgetretenen Dieselmotoren. Auch bei den Kleinwagen werden Dieselmotoren immer beliebter, so sieht man Polos, Golfs, Fabias und wie sie alle heißen nur noch selten mit Benzinantrieben, man hat sich an den berühmten "TDI"-Schriftzug am Heck der Fahrzeuge längst gewöhnt.

 

Untermauert werden diese Eindrücke von der Statistik Austria, welche unlängst die Statistiken der Neuzulassungen 2011 veröffentlichte. So waren 2011 54,7% aller neu zugelassenen PKW mit Dieselmotoren ausgestattet (194.721 Stück), nur noch 44,7% (159.027 Stück) hatten Benzinmotoren. In absoluten Zahlen sinken die Neuzulassungen von PKWs mit Benzinantrieben seit 2009 weiter und weiter. Das, obwohl die Preise für Diesel in Österreich immer weiter steigen und im Jahr 2011 an manchen Tagen sogar über dem Preis von Super Benzin lagen!

Auch 2012 wird dieser Trend wohl so weitergehen, besonders, wenn die Dieselpreise aktuell wieder weiter sinken. Ein einziger Puffer könnte die geplante Budgetsanierung darstellen, bei der sich auch der ökologisch umstrittene Diesel im Fadenkreuz befindet.

 

Herr und Frau Österreicher setzen den Diesel auch gerne für die tägliche, städtische Kurzstrecke ein. Nicht gerade Autobegeisterte mit Faszination für die Technik, welche das Automobil als reinen Gebrauchsgegenstand ansehen, ist dies sogar herzlich egal. Der Wagen fährt, also ist alles im grünen Bereich.

Die Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zeigen auch, dass ein völlig zugesetzter DPF oder ein gequälter Turbolader mit horrenden Werkstattkosten aufgrund falscher Behandlung als völlig normal angesehen werden. "Das Auto ist ja schließlich schon ein paar Jahre alt", heißt es dann oft.

 

Allgemein werden viele Faktoren beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf nicht bedacht. "Der Diesel ist billiger, deswegen haben wir uns für ihn entschieden", um wieder ein Zitat von einer Autofahrerin im Rahmen einer Nachbesprechung eines Fahrsicherheitstrainings einzustreuen.

 

Man darf gespannt sein, wie lange beim Großteil der Österreicher noch die stinkende, klebrige Flüssigkeit aus dem Zapfhahn läuft und wie weit neue Generationen von sparsamen und modernen Bezinmotoren sowie ausgereiftere und vorallem preisgünstige Hybrid- und Elektrotechnik an diesem Trend rütteln können.


11.02.2012 11:56    |    Kruegerl

Zitat:

Aus dem Text vom TE lese ich ziemlichen Hass gegenüber Diesel heraus, wo durchaus kein Grund besteht.

Meine Güte, nein! Welchen Grund hätte ich, Diesel regelrecht zu "hassen"?

Im Gegenteil, mich interessieren die Technik dahinter und seine Beliebtheit, deshalb auch der Blogbeitrag. Ich kann es nur einfach nicht leiden, wenn ich mir morgens den kalten Dieselgestank des Vorderen durch die Lüftung ziehe, da riechen Benzinabgase meiner persönlichen Meinung nach um einiges angenehmer und weniger penetrant.

 

Jeder der beiden Antriebe hat seine Vor- und Nachteile und jeder auch seinen Berechtigungsgrund. Würde ich auf dem Land wohnen und täglich 50km+ pendeln müssen, hätte ich mich mit großer Wahrscheinlichkeit wohl ebenfalls für einen Diesel entschieden, auch wenn mir Klang sowie Laufkultur eines Benzinmotors bei Weitem symphatischer sind.

 

Es ist somit nicht beabsichtigt, dass du aus meinem großteils doch sachlichen Text gar "Hass" gegenüber Diesel herausliest. :D

11.02.2012 13:32    |    JensKA68

Zitat:

...wenn ich mir morgens den kalten Dieselgestank des Vorderen durch die Lüftung ziehe, da riechen Benzinabgase meiner persönlichen Meinung nach um einiges angenehmer und weniger penetrant.

@Krügerl Schonmal was von "Umluft" gehört? Oder hat Marlene diese Taste net? ;)

 

PS. Deinen Kommentar von gestern hake ich mal ab, bin halt `n netter Kerl. ;)

 

M.f.G. Jens

11.02.2012 14:34    |    Kruegerl

Zitat:

@Krügerl Schonmal was von "Umluft" gehört? Oder hat Marlene diese Taste net? ;)

Doch, kann aber nicht permanent mit Umluft herumfahren. Ich hatte dadurch vergangenen Winter, jedoch noch mit meinem alten Swift, das Problem mit einem feuchten und gammeligen Innenraum. Das wird bei meinem Neuen zwar nicht mehr so stark das Problem sein und meistens schalte ich sowieso auf Umluft, wenn mir der Gestank zu starkt wird. Dann ist es aber meistens eh bereits zu spät und der Geruch zirkuliert im Innenraum herum.

Gut, aber ich denke, es gibt schlimmere Probleme auf dieser Welt. :D

 

 

Zitat:

PS. Deinen Kommentar von gestern hake ich mal ab, bin halt `n netter Kerl. ;)

Lassen wir doch die Streitereien überhaupt, die führen doch zu nichts. Wir haben in gewissen Dingen nun mal verschiedene Ansichtsweisen und Vorlieben, jedem das Seine. Nur gegenseitiges "Anpflaumen" bringt niemanden etwas und wenn ich dich von nun an auch wieder um etwas mehr Sachlichkeit bitten dürfte, ist die Sache zumindest von meiner Seite her erledigt. ;)

24.02.2012 05:23    |    Schuttwegraeumer

Nicht nur der dieselpreis ist niedriger, der Diesel verbraucht auch weniger Liter/100km.

Der Verbrauchsvorteil wird in der Stadt sogar noch viel größer.

Lediglich Kurzstrecken mag er weniger wie ein Benziner.

 

Hauptgrund für den hohen Dieselanteil ist die nicht gar so nachteilige Besteuerung der Diesel wie in Deutschland und es gibt hier keine Besteuerung nach Abgasklassen wenn man das 20% Plus bei Fahrzeugen ohne weisser HU Plakette (also mindestens vor 1988 oder so oder älter) weglässt.

Ich kann also mit einem Dieselauto aus den frühen 80ern auch in jede Stadt fahren.

 

Ich kann das gegeifere gegen die Diesel hier also nicht wirklich verstehen.

DE ist nicht das Maß der Dinge und bevor angefangen wurde mit Umweltzonen und stark unterschiedlicher Besteuerung rumzuspielen war Deutschland auch mehr ein Dieselland wie es heute ist.

25.02.2012 01:08    |    Provaider

Du verdrehst gerade die Tatsachen. Deutschland verbraucht immer weniger Ottokraftstoffe und immer mehr Dieselkraftstoffe. Wir können unseren bedarf an Dieselkraftstoffen gar nicht selber decken und kaufen im Osten Diesel zu. Früher war das nicht so.

Aktuell wird das auch so weiter bleiben weil mehr Dieselfahrzeuge zugelassen werden wie Benziner.

 

Den Verbrauch an Brennstoffen sollte man nicht in Volumetrischen Einheiten wie Liter messen, sondern in Energetischen Einheiten. Wenn man das vergleicht kommt zum Ergebnis das der Energetische Mehrverbrauch auf 100km gar nicht so hoch ist. Wir haben das gerade erst mit TSI und TDI durchgekaut, bei als 105PS Versionen im Golf6 mit Realen Durschnittsverbräuchen. Was kam raus, der Ottomotor verbraucht eine Energiemenge mehr die etwa 0,54l super bzw 0,48l Diesel entsprechen.

Das ist gar nicht so viel mehr wie man nach den Absoluten zahlen erst mal denkt.

 

In Deutschland wurde mit der Mineralölsteuer die sich heute Energiesteuer nennt, schon immer der Diesel begünstigt, was einfach die Folge davon war das man den Diesel los werden musste, da es ein "Abfallprodukt" aus der Ottokraftstoffproduktion war. Somit konnte man den Schwerverkehr auf Diesel locken. Die meisten Leute fahren erst Diesel seit es die TDI gibt.

Die KFZ Steuer fällt im Vergleich zu den Tankkosten gar nicht so sehr ins Gewicht.

 

Du sagt die Diesel sparen in der Stad besonders, aber kurzstecken ist nicht gut. Leider fährt man in der Stadt meist nur kurzstrecken und selten mehr wie 60Km/h. Diesel gehören auf die Autobahn, da können sie ihre Vorteile am besten ausspielen.

25.02.2012 09:47    |    Powergeri

die energetische Besteuerung wird kommen, soviel steht fest. Die schlauen Bürokraten in Brüssel hecken schon genug Gemeinheiten aus um uns das Leben teurer zu machen!

26.02.2012 23:22    |    Reifenfüller11226

27.02.2012 19:48    |    the_WarLord

Zitat:

Du sagt die Diesel sparen in der Stad besonders, aber kurzstecken ist nicht gut.

Für Benziner und Diesel nicht...

28.02.2012 15:06    |    Schuttwegraeumer

Also dass Diesel ein Abfallprodukt sei ist eineurbane Legende.

Dan wäre ja alles was man aus ERdöl herstellen kann ein Abfallprodukt.

Und Tatsache ist auch dass die Besteuerung in DE besonders dieselfeindlich ist.

Nur für Vielfahrer zahlt sich ein diesel überhaupt aus.

In AT ist diese Benachteiligung zwar auch da aber sie ist nicht sehr groß.

Entsprechend wählen hier viel mehr Leute einen Diesel wenn sie sich ein auto zusammenstellen das sie kaufen wollen.

Und entsprechend ist auch der dieselanteil bei den Gebrauchtwagen viel höher.

 

Dass es massiv Interessen gibt die Autofahrer unter Druck zu setzen damit sie ihr funktionierendes Auto verkaufen müssen (stark unter Wert da es ja die Norm XX nicht mehr erfüllt, kennen wir aus DE) und sich ein möglichst neues Auto kaufen müssen damit sie wenigstens ein paar Jahre sicher sein können.

Nur funktioniert diese Panikmache hier nicht so gut, wir haben halt keine großen Autohersteller die da stark in die Politik eingreifen.

Und die EURO Normen gelten bei uns genauso wie woanders auch.

Das heisst Neuzulassungen müssen hier den gleichen Normen genügen wie zum Beispiel in DE.

Den Rest erledigt die Fluktuation in Fuhrpark von Herrn und Frau ÖSterreicher.

Kein Auto wird ewig weiterlaufen.

 

Das mit den Feinstaubtagen ist ein Unfug sondergleichen.

Dabei wird die Luft immer besser seit Mitte der 80er.

Jede neue Abgasnorm verringert die Schadstoffbelastung weiter.

Ohne DPF darf man derzeit meines Wissens nix mehr nach dem Selbstzündeprinzip zulassen weil die Normen bereits so streng sind.

 

Einen Anlass für eine weitere Schikane wie Umweltzonen die schon in DE nichts bewirkt haben sehe ich absolut nicht, ist reine Enteignung der Bürger und dient nur der künstlichen Absoleszenz.

Ich sehe ein Recht der Bürger darauf dass er eine gewisse Investitionssicherheit hat.

Lange Zeit wurden Diesel als ökologisch hingestellt weil sie weniger verbraucht haben.

Dann plötzlich waren sie die Buhmänner.

Wie kommt ein Autofahrer dazu dass er erst ein modernes Auto kauft und nach wenigen Jahren ist das plötzlich eine Umweltsau und er soll mit mehr Steuern und Fahrverboten bestraft werden?

Nur weil die sadomasochistischen Deutschen das gerne haben wenn man ihnen was vorschreibt was sie neu zu kaufen haben muss das nicht jedes Land nachmachen.

 

Ausserdem, was wenn alles auf Benziner umstellt und der Feinstaub trotzdem nicht weniger wird?

Ich warte immer noch auf die Messwerte von Mainz als dort G.W.B. auf Besuch war und die ganze Stadt quasi im Kriegszustand war inklusive Ausgangsverbot für die Eingebohrenen.

Wie waren denn die Feinstaubwerte dort damals?

28.02.2012 18:35    |    Achsmanschette51801

Zitat:

Original geschreibt von Schuttwegraeumer

Und Tatsache ist auch dass die Besteuerung in DE besonders dieselfeindlich ist.

Das stimmt nicht. Diesel wird steuerlich gegenüber Benzin deutlich bevorzugt. Eigentlich ein Unding, den dreckigeren Sprit geringer zu besteuern als den saubereren.

Zum Glück gibt es aber noch sauberere Kraftstoffe, die geringer besteuert werden.

 

Zitat:

Original geschreibt von Schuttwegraeumer

Nur für Vielfahrer zahlt sich ein diesel überhaupt aus.

Nein. Bei mehr als Null Kilometern im Jahr lohnt sich ein Diesel so gut wie nie.

 

Auch ich würde garantiert nicht mit Sprit für unter 9 € 100 km weit kommen, wenn ich einen 200-PS-Diesel so fahren würde wie meinen 200-PS-Otto.

28.02.2012 21:08    |    Provaider

Wenn Diesel kein "Abfallprodukt" der Ottokraftstoffproduktion ist, dann erklär mir doch mal bitte warum man Sachen wie Steamcracker und Fluid Catalytic Cracking erfunden hat?

für alle die nicht wissen was das ist, damit kann man langkettige Kohlenwasserstoffe in kurzkettetige aufspalten. Im Diesel sind längere als im Benzin. Da man aber mehr Ottokraftstoff in der Vergangenheit benötigte, musste man die Cracker einsetzen.

 

Beim Streamcracking wird das Pyrolysebenzin gewonnen, der sogenannte BTX Schnitt kommt nachher in den Tank, weil das Blendkomponenten sind die hohen Oktanzahlen aufweisen.

Zitat:

Beim FCC wird das schwere Vakuumdestillat einer Raffinerie zu Gasen, Flüssiggasen, Benzinkomponenten, zwei Gasölfraktion (LCO: Light Cycle Oil, HCO: Heavy Cycle Oil) und einer Rückstandsfraktion (Slurry) gespalten. Der Prozess wurde während des 2. Weltkrieges von den USA entwickelt um die Produktion an Flugbenzin zu erhöhen. Alle relevanten Komponenten sind schwefel- und stickstoffhaltig, sowie olefinisch. Der hohe Olefingehalt ist für die Benzinkomponenten ein großer Vorteil (hohe Research-Oktanzahl)

Früher war das Problem das bei der Produktion zu wenig Ottokraftstoffe hergestellt wurde, dehalb wurden Cracker eingesetzt um mehr davon herstellen zu können. Nun wird aber verstärkt Dieselkraftstoff gefragt, das bedeutet man würde die Anlagen in diesem Umfang nicht mehr benötigen.

Da man aber auch andere Produkten aus den Crackern gewinnt die man gewinnbringend verkaufen kann wird halt der Ottokraftstoff im zweifel ins Ausland verkauft. Kurzkettige Kohlenwasserstoffe bringen mehr Gewinn wie die langkettigen. Den Diesel kaufen wir aus Russland zu, die haben dort weniger Cracker im Einsatz und produzieren deshalb Prozentual gesehen mehr Diesel aus dem Rohöl als bei uns.

 

Infos und Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Cracken

http://de.wikipedia.org/wiki/Steamcracken

http://de.wikipedia.org/wiki/Fluid_catalytic_cracking

http://de.wikipedia.org/wiki/Pyrolysebenzin

14.03.2012 20:59    |    Achsmanschette51569

Wenn die Steuer des Dieselkraftstoff das doppelte besteuert werden würde, würden sich alle Leute die sich in diesem Thema gemeldet haben in andere Themen wieder treffen, wo sie sich beschweren dass alles teuer wird. Denkt mal darüber nach, wird der Diesel teurerer, werden diese Kosten wiederum der Fracht angerechnet, so dann das Transportgut teurerer wird und wir alle dann zahlen, egal ob jemand einen Diesel fährt oder einen Benziner oder gar ein Gasfahrzeug. Jeder der hier auch dachte, dass es richtig ist dass LKWs mehr Autobahn Maut zahlen sollen, dachten hier genauso wenig dran, dass diese mehr Kosten am ende jeder Verbraucher wieder auf die gekauften Produkte zahlt. Ich bin selber 15 Jahre als Kraftfahrer beschäftigt gewesen und bei uns wurden diese kosten auch auf die Fracht dazu gerechnet.

 

Im Übrigem kann man manchmal gut sehen, das der LKW-Diesel etwas günstiger als der PKW-Diesel ist. Das hat den Grund, damit Transportfirmen etwas begünstigt werden. Aber soweit mir richtig bekannt ist, kann man den Zapfhahn wegen des Durchmessers des LKW-Diesel nicht in einem PKW-Diesel Tank einführen.

 

Ich habe jetzt vor einer Woche ein neuen Wagen als Diesel gekauft und habe es nicht bereut, mit meinem alten Benziner (Brava BJ:97) hätte ich in der Zwischenzeit schon nach tanken müssen. Ich fahre normal auch keine weiten Strecken, das ist mir aber egal, da der Wagen weniger verbraucht als mein alter Benziner und auch der Diesel weniger kostet.

 

Mein alter Benziner hatte diesen Verbrauch:

Kraftstoffverbrauch:

8,0 l/100 km (kombiniert)

11,0 l/100 km (innerorts)

7,0 l/100 km (außerorts)

 

Als Vergleich muss ich aber bei meinem neuen Diesel erstmals den selben Wagen mit Schaltgetriebe nehmen, da mein Benziner auch ein Schaltgetriebe ist/war.

 

Kraftstoffverbrauch:

5,6 l/100 km (kombiniert)

7,3 l/100 km (innerorts)

4,7 l/100 km (außerorts)

 

Und jetzt mal mein Verbrauch mit dem Automatikgetriebe, da ja mein Diesel einen Automatikgetriebe hat, der ja in der Regel immer etwas mehr verbraucht.

Kraftstoffverbrauch:

6,9 l/100 km (kombiniert)

9,5 l/100 km (innerorts)

5,4 l/100 km (außerorts)

 

Also liege ich hier immer noch im Verbrauch trotz Automatikgetriebe unter dem Verbrauch meines Bravas. Heute verbrauchte aber mein Wagen trotz Automatikgetriebe bei 110 km/h trotzdem nur 4,7 Liter. Ich fuhr aber diese Geschwindigkeit ruhig ohne groß schneller oder langsamer zu werden. Im Stadtgebiet lag ich jetzt auch zwischen 9,5 und 6,5 Liter. Daher kann man jetzt diese Werksangaben auch nicht zu 100% übernehmen.

 

Ich muss hier aber allerdings dazu sagen, das ich eine GdB von 100% mit Merkzeichen aG habe und hier KFZ-Steuer befreit bin.

 

Dieses ganze Getue was in letzter Zeit gegen dem Diesel läuft verstehe ich sowieso nicht, die meisten vergessen dabei ganz wieso man früher mehr zum Benziner gegriffen wurde. Der Hauptgrund war die Steuer, die zu DM-Zeit bei 1000 DM und mehr lag. Die Benziner lagen hier um die 200-300 DM. Natürlich war die Autoindustrie nicht ohne, da sich hier auch etwas in der neuen Technik geändert hat.

 

Wer hier als Vorbild voranschreiten möchte, sollte sich ein Auto kaufen, der nur mit Strom fährt. ;)

Und wer hier sich auf die Umwelt bezieht, sollte lieber ein Fahrrad fahren oder Öffentliche Verkehrsmittel verwenden. Denn selbst Strom Fahrzeuge fahren hier nicht Umweltbewusster, da zur Energie Gewinnung immer noch zu viel Rohstoffe benötigt werden oder die Atomenergie auch nicht ohne ist.

 

Gruß Gero

14.03.2012 22:24    |    Achsmanschette51801

Ich habe auch aG, allerdings haben wir unsere Autos - abgesehen vn meinem Youngtimerliebhaberstück - nicht steuerbefreien lassen. Alle drei Allttagskisten zusammen kosten ganze 227 € Steuern im Jahr. Da haben wir dann lieber die Option, daß jeder mit jedem Auto fahren darf.

 

Und: Gerade beim Volvo würde ich mit einem vergleichbaren Diesel - wenn es ihn denn überhaupt geben würde - höhere Spritkosten haben. Gute 30.000 km im Jahr allein damit sind ein klares Argument gegen den Diesel.

Und die beiden Daihatsus, die auch so viel unterwegs sind, sind als Benziner günstiger. Da lohnt es sich auch nicht, mit LPG zu fahren, da die Kisten von sich aus sehr sparsam sind.

14.03.2012 22:26    |    Achsmanschette51569

Ja dafür hat meine Frau meinen Brava, damit sie hier uneingeschränkt fahren kann. Mit meinem kann sie ja fahren wenn sie in meiner Angelegenheit unterwegs ist oder ich mit dabei bin. Der neue Wagen musste aber Automatik haben und ein Kofferraum der groß genug für mein Rollstuhl ist, daher fahre ich sowieso diesen Wagen hauptsächlich. Meine Frau fährt sowieso nicht gerne Automatik. Es ging auch bei dieser Anschaffung mehr um mich, damit ich wieder mobil bin. Denn sonst wären wir auch noch mit unserem Benziner gut weiter ausgekommen(nur 117Euro Steuer im Jahr).

 

Bei nur 227 Euro im Jahr würde ich hier auch nichts einschränken und selber zahlen.

 

Gruß Gero

14.03.2012 22:48    |    Achsmanschette51801

Beim Volvo würde die Steuerbefreiung vielleicht Sinn machen. Zum einen ist der der teuerste der Nichtbefreiten (135 € im Jahr, teurer wäre nur der befreite Youngtimer mit 287 €) und zum anderen fahre fast nur ich ihn und bin die Woche über damit weg. Mein Mann darf dann Cuore fahren. Die Cuores kosten 20 bzw. 67 € im Jahr.

14.03.2012 23:19    |    Achsmanschette51569

Habe jetzt mein Fahrzeugschein nicht vorliegen und daher bin ich mir nicht sicher ob die eigengegeben Schlüsselnummer von mir richtig war, aber laut Online-Rechner müsste ich für meinen Peugeot 307SW 2.0 135HDI 136PS an die 545Euro bezahlen.

Hier kann man sich seine KFZ-Steuer Online ausrechnen: http://www.ofd.niedersachsen.de/.../live.php?...

 

Da ich den Wagen erst letzte Woche am Donnerstag zugelassen habe und ich noch nicht beim Finanzamt war, ist mir noch nicht bekannt was für mein Wagen genau berechnet wird. Der Wagen hat aber eine Grüne Feinstaubplakette, da ein Partikelfilter vorhanden ist und der Wagen daher Euro4 hat.

 

Gruß Gero

14.03.2012 23:52    |    Achsmanschette51801

Daß der Wagen Euro 4 hat, war bei der Erstzulassung 2007 schon Vorschrift. Für Erstzulassungen in 2006 konnte man noch Ausnahmegenehmigungen bekommen (siehe mein Youngtimer Baujahr 1992 und Erstzulassung 2006, das war aber auch schon schwierig), ab 1.1.2007 waren Neuzulassungen nur noch mit Euro 4 möglich.

 

Es gibt übrigens auch Fahrzeuge mit Euro 4 ohne Partikelfilter, z.B. der Peugeot 307 meines Bekannten mit 136 PS. Mein neuerer Cuore hat sogar Euro 5 und auch keinen Partikelfilter. Eine grüne Plakette mit der 4 drauf würden übrigens alle unsere Autos bekommen: Der Mazda mit Euro 1, der rote Cuore mit Euro 2/D3, der Volvo mit Euro 3 und der grüne Cuore mit Euro 5. Sie ist aber in keinem angebracht. Warum auch? Ich darf dank aG auch ohne Plakette in diese Umweltzonen (heute erst gemacht :)) und ohne mich fährt mein Schatzi eh nie rein.

15.03.2012 00:08    |    Achsmanschette51569

Das mit den unterschiedlichen Zonen wie in Köln beispielsweise noch vorhanden sind ist sowieso Quatsch. In Sizilien und Tunesien hat es die letzten Tagen so stark gestürmt, dass sogar feiner Sand von Tunesien herüber kam. Hier musste sogar z.T. der Flughafen in Catania deswegen gesperrt werden und dann soll solch eine Umweltzone weniger Feinstaub abbekommen? Sagen wir es mal so, ich finde es schon richtig, dass man hier langsam schaut das Fahrzeuge weniger Ruß ausstoßen und um hier mehr bewirken zu können diese Umweltzonen eingerichtet worden sind, denn sonst würde ja keiner ein Diesel mit Euro 4/5 kaufen oder ein Partikelfilter nachrüsten lassen. Ich finde es hier Umwelt bezogen auch gut, dass man die Steuer daran ansetzt, sonst würde ja nichts passieren.

 

Allerdings bringt es nicht viel wenn nur Deutschland solch eine Regelung einführt und die übrige Welt noch genauso weiter macht wie bisher.

 

Das man mit aG auch eine Sondergenehmigung bezüglich der Zonen bekommt war mir nicht bekannt, aber egal ich wollte sowieso ein Diesel mit Euro 4 (Partikelfilter) mit einer Grünen Feinstaubplakette haben.

 

Gruß Gero

15.03.2012 00:19    |    GTI-2

*kurzer Wutausbruch über Umweltzonen gelöscht*

15.03.2012 00:44    |    Achsmanschette51801

Zitat:

Original geschreibt von cpedv

Das man mit aG auch eine Sondergenehmigung bezüglich der Zonen bekommt war mir nicht bekannt

Man braucht keine Plakette, wenn mindestens einer der folgenden Punkte gegeben ist: Zweirad, Dreirad, Versicherungskennzeichen, Kurzzeitkennzeichen, rote Kennzeichen, H-Zulassung oder jemand mit SBA mit Merkzeichen aG, Bl oder H, der während der Fahrt im Fahrzeug ist. Elektroautos afaik auch nicht, in diesem Punkt kann ich mich aber irren.

In Ausnahmefällen kann es eine Sondergenehmigung geben. Wenn einer der oben genannten Punkte erfüllt ist, braucht man sie nicht.

 

Daß ich die Umweltzonen für ausgemachten Schwachsinn halte, steht auf einem anderen Blatt.

15.03.2012 12:13    |    Achsmanschette51569

Heute war ich beim Finanzamt und habe den Antrag auf Steuerbefreiung gemacht.

Soweit ist alles in Ordnung.

Hierbei habe ich mir dann die Steuer von meinen neuen Wagen ausrechnen lassen und ich wäre hier auf 307 Euro KFZ-Steuer gekommen. Finde ist nicht viel für ein Diesel Fahrzeug und bin daher auch voll zufrieden. Heute war ich erneut über den Verbrauch positiv erfreut, da ich letzte Woche etwas getankt hatte und ich nach 7Tage immer noch 1/4 Tankfüllung voll habe. Mit meinem alten Wagen hätte ich für die gleiche Fahrzeiten/Strecken erneut tanken müssen.

 

Ich nehme auch den Anlass für Ausflüge mit meiner Familie war gelegentlich mal eine Autobahnstrecke zu fahren, damit der Partikelfilter frei bleibt. In Köln musst man aber auch viel Kraftfahrstraßen oder Autobahn nehmen von einem Stadtteil zum anderen zu kommen und ich wohne auch nicht in der Innenstadt, so dass ich hier sowieso immer über die Kraftfahrstraße zum Zentrum fahren muss.

 

Der Wagen hat auch durch sein Turbo-Diesel genug Leistung, so dass ich hier auch keine Motorleistung gegenüber einem Benziner vermisse.

 

In diesem Sinn kann ich nur sagen, dass ich die Ansicht von Leuten die gegen einen Diesel sind nicht teilen kann.

 

Gruß Gero

15.03.2012 13:02    |    Achsmanschette51801

Ich habe diese Woche meinen Volvo für 56 € vollgetankt und das reicht jetzt für gute 650 km. 700 km oder auch deutlich mehr würden locker gehen, wenn ich langsamer fahren würde. Aber daß ich die 300-km-Strecke in unter 2 Stunden fahren kann, ist mir diesen Expreßzuschlag wert.

 

Zeige mir einen Diesel mit 200 PS, der da von den Spritkosten her mithalten kann.

 

Dazu kommen beim Diesel die Nachteile des hüfigeren Schaltenmüssens, der rappelige Motorlauf - wenn einer unserer Dreizylinder so schlimm rappelt wie ein Vierzylinderdiesel, muß er in die Werkstatt ;)

 

Ich weiß nicht, für so etwas würde ich die höheren Spritkosten nicht ausgeben wollen. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

15.03.2012 16:03    |    Achsmanschette51569

Naja ich habe eine 6-Gang Automatik, daher habe ich das Problem mit dem Schalten nicht, macht er von ganz alleine und durch die 6Gänge läuft er auch sehr ruhig. Ich kann hier aber auch eine Sportwahl einschalten dann schaltet er auch viel später und fährt die einzelne Gänge länger aus(Sportlicher). Oder ich nehme die Tiptronik und kann dann ohne Kupplung auch Manuell schalten. Aber ich finde das automatische Schalten im normalem Modus sehr angenehm.

 

Wie viel ich voll getankt fahren kann, weiß ich noch nicht, denke aber auch dass je nachdem wie schnell ich fahre auch auf die 700-900km komme.

 

Gruß Gero

15.03.2012 16:26    |    the_WarLord

Zitat:

der rappelige Motorlauf - wenn einer unserer Dreizylinder so schlimm rappelt wie ein Vierzylinderdiesel, muß er in die Werkstatt ;)

Muss ich ne Lanze brechen. Die Dreizylinderdiesel mit Common Rail von VW sind sehr gut entkoppelt und laufen sehr ruhig. Auch die Vierzylinderdiesel mit Common Rail sind sehr ruhige Gesellen. Man hört den Diesel zwar noch von außen, aber innen ist's angenehm.

 

Alles unter sechs Zylindern in Reihe ist sowieso rapplig.

15.03.2012 21:17    |    snooopy365

Ich bin der Meinung das es selbst in Deutschland zuviele Dieselinfizierte gibt.

Dabei auch noch meist aus den falschen Gründen.

 

turbobenziner wurden bis vor wenigen Jahren kaum verkauft, daher waren diesel so "toll" weil sie gut ansprachen und auch ein bisschen Leistung hatten.

 

Wenn man allerdings dann Turbobenziner mit Turbodiesel vergleicht wird klar das hier immer noch Welten zwischen Benzin und Diesel liegen.

Diesel wurden in Deutschland nicht nur über die Steuer gefördert sondern sogar über die Abgasklassen.

Ein Benziner mit dem Schadstoffausstoß eines Diesels darf gar nicht zugelassen werden (einige neue Modelle mal ausgenommen).

Daher gab es in Japan und den USA kaum Dieselfahrzeuge.

 

Wenn man jetzt mal den Energiegehalt der Kraftstoffer vergleicht, müsste Diesel mit 7% mehr pro Liter besteuert werden als Benzin

 

Benzin wird bei 168Cent Gesamtpreis mit 93Cent besteuert. 154Cent Diesel mit 72Cent.

Also Steuerbefreit: 75Cent Benzin und 82Cent der Liter diesel. Also 125% Steuer... Diesel hat 7% mehr Energie müsste also mit 134% Besteuert werden, macht dann: 110Cent Steuern auf Diesel, + den Dieselpreis... 192Cent pro Liter Diesel.

 

Da läuft die Besteuerung momentan schon etwas sehr undurchschaubar.

Gehen wir mal weiter: E85 (15%Benzin 85% Ethanol), die Energiedichte ist 42% geringer als von Benzin.

Würde heißen: 72,5% kämen auf den Ethanolpreis.

Und schnell wäre man bei weiter steigenden Benzinpreisen soweit das voll versteuertes Bioethanol billiger pro km ist als Benzin, bei Diesel wäre es wohl sofort schon der Fall.

16.03.2012 00:06    |    Achsmanschette51569

Dir ist hoffentlich klar, wieso der Diesel nicht so hoch besteuert wird.;)

Du gehst von Diesel Konsumenten aus dem Privatbereich aus, was wahrscheinlich nur eine Stecknadel in einem Heuhaufen ausmacht. Ich bin früher im Innerdeutschem Fernverkehr unterwegs gewesen und das mit einem 40Tonner LKW der noch mit seinen 3Jahren sehr neu war. Hier hatte ich einen Tank von 750Liter darunter. Innerhalb von 2-3 Tagen bin ich an die 1500-2500km gefahren und musste alle 2-3 Tage für 600-700 Euro voll tanken. Der Verbrauch liegt bei solch einem neuen Fahrzeug zwischen 21-45 Liter auf 100km. Und ist stark von der Ladung und von der Strecke abhängig. Älter LKWs kamen hier sogar locker auf 60Liter/100km.

 

Nur zu ...., soll man den Diesel höher besteuern, dann trägst du aber dann beim nächsten kauf(Einkauf) auch deinen Teil dazu bei!

 

 

Zitat:

turbobenziner wurden bis vor wenigen Jahren kaum verkauft, daher waren diesel so "toll" weil sie gut ansprachen und auch ein bisschen Leistung hatten.

Hier Sprichst du wahrscheinlich von einer Zeit wo du noch Babyschuhe getragen hast und eigentlich keine Ahnung hast. Denn es ist richtig dass es den Turbo-Benziner schon länger gibt, aber hast du damals einen Turbo-Benziner mit einer 2.0Liter Maschine gekauft, konnte man einen Vertrag mit der nächsten Tankstelle abschließen oder einen Tankwagen hinten anhängen. Zudem gab es den Turbodiesel bei PKWs nicht immer und in dieser Zeit kaufte man sich sowieso lieber den Benziner, da dieser besser zog als ein Diesel.

 

Natürlich war der Diesel nicht so sauber, aber hier wurde in letzter Zeit auch was getan, denn es gibt nicht umsonst eine Grüne Plakette wenn man jetzt Euro4/5 hat. Und früher war auch sicherlich nicht der Turbo am Diesel der Kaufgrund, sondern da der Diesel immer vom Preis her niedriger war und dessen verbrauch. Die Einzigen und mich hier mit eingeschlossen die sich kein Diesel kauften hatten keine Lust eine solch hohe Steuer zu zahlen, denn der Diesel wurde zu DM-Zeiten sehr hoch besteuert. Und wenn sich hier in Sache Abgase was getan hat, ist es auch richtig dass man Steuermäßig entlastet wird, was beim Benziner nach dem einführen des Kat auch nicht anders war und sich bis heute auch nicht geändert hat.

 

Am Ende komm es immer darauf was unterm strich in der eigenen Tasche übrig bleibt, denn Geschenkt bekommt man von keinem was. Und ich verstehe auch nicht was solche Beiträge sollen, soll doch jeder Fahren was man möchte. Möchte jemand Ökologisch voran schreiten, sollte man keine Fahrzeuge nutzen/fahren und sich lieber mit einem Windrädchen in der Hand ans Straßenrand stellen.

 

Gruß Gero

16.03.2012 11:33    |    Achsmanschette51801

Bei mir in Deutschland sprechen wie gesagt die höheren Sprit-, Werkstatt- und Versicherungskosten sowie der deutlich schlechtere Komfort dagegen. Gegen die höheren Steuern kann ich mich mit aG befreien lassen.

16.03.2012 16:28    |    the_WarLord

Mit würde, hätte und solchen Wünschen kommt man nicht weiter. Der Status quo ist nunmal, dass Diesel vom Kraftstoff her geringer besteuert wird als Benzin.

16.03.2012 17:27    |    Achsmanschette51569

Zitat:

Der Status quo ist nunmal, dass Diesel vom Kraftstoff her geringer besteuert wird als Benzin.

Original geschrieben von the_WarLord

Wieso das so ist habe ich schon bereits erwähnt. ;)

 

Gruß Gero

16.03.2012 17:58    |    the_WarLord

Zitat:

Wieso das so ist habe ich schon bereits erwähnt. ;)

Ja und?

16.03.2012 21:48    |    Achsmanschette51569

Zitat:

Ja und?

Original von the_WarLord

Das sind immer die Leute die sagen... was habe ich mit der LKW-Maut zu tun....??! Und merken dann auch nicht dass sie am ende die Maut Finanzieren...;)

 

Naja egal, ich kapsle mich hier jetzt ab, wird mir etwas kleinhirnig dieses Thema.

 

Gruß Gero

17.03.2012 09:21    |    Mad_Max77

@ Gero,

 

ob der Diesel nun höher besteuert wird oder nicht, ist erstmal zweitrangig, allein durch die stark gestiegene Anzahl an PKWs mit Dieselmotor (wie du ja auch einen hast) steigt natürlich auch die Nachfrage nach Dieselkraftstoff und somit der Preis, also werden die Fracht/Transporte auch so teurer, ohne dass die Besteuerung erhöht wird.

Danke an alle PKW-Dieselfahrer dafür.

18.03.2012 09:51    |    Achsmanschette51569

Ach so und das geschieht beim Benzin nicht oder was???:confused::rolleyes:

18.03.2012 12:12    |    Mad_Max77

Nein, oder seit wann fahren LKWs und Busse mit Benzin? :confused:

18.03.2012 13:05    |    Achsmanschette51569

Mit dir Diskutieren ist sinnlos, du verdrehst die Sachlage so, wie es dir am besten in dem Kram passt.;)

 

Im Verhältnis zum Diesel gab es schon immer mehr Benzinbetriebe Fahrzeuge und daher wird hier auch viel Benzin genutzt. Bei diesem Verbrauch und der Anzahl der Benzinbetriebe Fahrzeuge wird ein Tankstellenbetreiber mehr Benzin verkaufen als Diesel. Und wie du hier zuvor sagtest, kann die Nachfrage den Preis bestimmen, was beim Benzin genauso sein kann/wird.

 

Gruß Gero

18.03.2012 15:03    |    Mad_Max77

Ich verdrehe hier gar nix. :cool:

Es ist nun mal eine Tatsache, dass der Absatz an Diesel in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen ist, während der Benzinabsatz rückläufig ist.

Und dadurch steigt natürlich auch der Dieselpreis.

 

Siehe auch hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,709503,00.html

25.03.2012 21:34    |    Kruegerl

Zitat:

In diesem Sinn kann ich nur sagen, dass ich die Ansicht von Leuten die gegen einen Diesel sind nicht teilen kann.

Ich sage es einmal so: Meine Zu- oder Abneigung gegenüber Diesel richtet sich immer danach, ob ich in entsprechendem Fahrzeug sitze, oder dahinter stehe. :D

 

Zitat:

Es ist nun mal eine Tatsache, dass der Absatz an Diesel in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen ist, während der Benzinabsatz rückläufig ist.

 

Und dadurch steigt natürlich auch der Dieselpreis.

Nur leider ist es aktuell eher ein Wunschtraum, dass im Gegensatz dazu der Benzinpreis aufgrund des geringeren Absatzes sinken würde. Im Gegenteil, er steigt freudig mit.

Was bei uns in Österreich noch mit Schlucken zu verkraften ist, ist bei euch in Deutschland schon der reinste Horror!

25.03.2012 21:35    |    viktor12v

ich kann mich nicht über den Spritpreis beklagen!

25.03.2012 21:39    |    Kruegerl

Viktor, ich nehm dir dein Feuerzeug weg! :mad:

 

 

:p

25.03.2012 21:44    |    viktor12v

dawischt mich aber nicht.

Literpreis derzeit 0,742 € :p

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