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06.11.2014 16:16    |    Kruegerl    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Accord, Alles auf Rädern, Geschichte, Honda, Vtec

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Der Accord ist tot! Na ja, wobei... nicht ganz. Aber erst einmal der Reihe nach:

Nach acht Generationen möchte Honda nun das Modell 2015 komplett einstellen. Grund hierfür sei ein "rückläufiger Marktrend" innerhalb der Mittelklasse. Somit soll der letzte Accord im Februar 2015 vom Band rollen. Höchste Zeit daher, einmal etwas näher auf die Geschichte von Honda´s Einstieg in die Mittelklasse einzugehen.

 

1. Generation (SJ/SM/SV)

1976 - 1981

 

1. Generation1. Generation

 

Alles begann im Jahre 1976. Der Accord war Hondas zweiter Versuch (nach dem 1300 von 1969), in der Mittelklasse Fuß zu fassen. Und obwohl die coupéähnliche, dem VW Scirocco I ähnelnde „Hatchback“-Variante des Accord nicht unbedingt den Geschmack konservativer Interessenten traf, gelang der Versuch zumindest in Europa und Nordamerika mit überwältigendem Erfolg. Um den Erfolg des Accord zu sichern, ergänzte Honda 1977 diese neue Modellreihe der Mittelklasse um eine klassische viertürige Stufenheck-Limousine. Bei gleichem Radstand wie beim Schwestermodell, dem Hatchback, wuchs die Gesamtlänge um 22 cm, damit die zusätzlichen Türen und ein entsprechend großer Kofferraum geboten werden konnten.

 

Ursprünglich wurde der Accord mit einem 1,6-l-Motor ausgestattet. In Japan und den USA waren dies wegen der dortigen restriktiven Abgasgesetzgebung ausschließlich CVCC-Motoren, während in der übrigen Welt auf diese Technik verzichtet wurde. Ab 1978 vergrößerte Honda den Hubraum in Japan und ab 1979 auch in Nordamerika auf 1,8 l. Seit 1979 wurde außerhalb von Japan ebenfalls leicht vergrößerte 1,6-l-Motoren verbaut.

 

Der Accord konnte von Anfang an wahlweise mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder einer zweistufigen Automatic, der hauseigenen "Hondamatic" ausgestattet werden. Im Zuge der Motoren-Revision des Jahres 1979 erhielt die Hondamatic eine dritte Stufe. Die Motorisierungen erstreckten sich von 80-95PS.

 

2. Generation (SY/SZ/AC/AD)

1981 - 1985

 

2. Generation2. Generation

 

Die zweite Generation erschien 1981. Das Konzept des Accords blieb unverändert. Die Abmessungen wurden vergrößert und das Fahrzeug entsprechend komfortabler. Zeitgleich mit dem Fließheck-Modell erschien auch die Limousine.

 

Die Motoren wurden zunächst vom Vorgänger übernommen. In Japan standen von Anfang an zwei Motoren zur Auswahl: einer mit 1,6 l Hubraum und einer mit 1,8 l. In den USA und den arabischen Ländern gab es nur die Variante mit 1,8 l und sonst nur die 1,6 l-Maschine. In Japan und den USA wurden wegen der Abgasvorschriften die CVCC-Varianten der Motoren eingesetzt. Kombiniert wurden diese Motoren entweder mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe oder mit der dreistufigen Hondamatic.

 

Nachdem 1983 wegen geänderter Abgasnormen neue Motoren mit Dreiventil-Technik eingebaut wurden, nahm Honda dies zum Anlass, einige weitere Änderungen vorzunehmen. So erhielt der Accord unter anderem eine geglättete Frontpartie und das Automatikgetriebe eine vierte Stufe. Auf dem japanischen Markt wurde außerdem ein technisch identisches Modell mit luxuriöser Ausstattung, der Vigor, angeboten. Dies war Honda´s erster Versuch, auch in die damals hart umkämpfte Oberklasse vorzudringen. Die Motoren leisteten zwischen 80PS und 101PS bei 1830cm³ der Topmotorisierung.

 

3. Generation (BA/CA)

1985 - 1989

 

3. Generation3. Generation

 

Zum ersten Mal in der Firmengeschichte ging Honda im Zuge der Regionalisierung ihrer Modelle bei dieser Generation der Accord Limousine soweit, dass in Europa ein auf den ersten Blick anders gestaltetes Modell angeboten wurde als in den USA. Während die Frontpartie mit ihren feststehenden Scheinwerfern in Europa sich eher mit der Civic-Generation identifizierte, setzte man in den USA auf eine sehr sportliche Optik mit so genannten "Schlafaugen", welche dort an den sportlichen Prelude erinnerten. Allerdings liefen die neu entwickelten Motoren mit 1,6 l und 2,0 l Hubraum und 3-Ventil-Technik rauer als beim Vorgänger. Beide Motoren konnten mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder einer 4-stufigen Automatik kombiniert werden. Im Jahre 1987 erweiterte Honda in Europa die Motoren-Palette um einen 2,0 l DOHC-Motor, welcher in Japan von Anfang an angeboten worden war. Dieses Modell konnte allerdings nur mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe geordert werden. Ab 1987 wurde die europäische Modellvariante auch in Japan unter dem Namen Accord Typ CA angeboten. Ausschließlich in Japan erhältlich war auch in dieser Generation wieder eine luxuriöser ausgestattete Top-Version namens Vigor mit den US-Klappscheinwerfern.

 

3. Gen US-Modell3. Gen US-Modell

 

In Nordamerika wollte Honda auch nach dem Modellwechsel im Jahre 1986 ein Fließheck-Modell in der Tradition des Accord anbieten. Wie die Limousine, auf deren Plattform er entwickelt worden war, wurde auch der Accord Hatchback größer, komfortabler und stärker in der Motorisierung, denn er wurde ausschließlich mit dem 2,0-l-SOHC-Motor mit 3-Ventil-Technik der europäischen Accord-Version ausgeliefert – in Kanada allerdings nur mit der geringeren Leistungsstufe des Vergasermotors. Trotzdem galt das Hatchback-Modell hier – ebenso wie der Aerodeck in Europa – als die sportliche Variante der neuen Accord-Generation. Der Motor konnte entweder mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder einer vierstufigen Automatik geordert werden.

 

3. Gen "Hatchback"3. Gen "Hatchback"

 

Erstmalig bei dieser Baureihe versuchten sich die Japaner auch an einer Kombi-Variante: dem Accord Aerodeck. Seinen Namen verdankte das Fahrzeug der weit ins Dach gezogenen Heckklappe. Diese Karosserieform erinnert in ihrer Silhouette an den Hatchback der dritten Civic-Generation, wenngleich die Abmessungen des Aerodeck größer als die des Civic waren. Auch die große bis ins Dach gezogene Heckklappe war nicht neu. Der ebenfalls zur dritten Civic-Generation gehörende Shuttle besaß dieses Stilelement bereits. Topmotorisierung der 3. Baureihe stellte der leider ausschließlich in Japan vertriebene 2l-DOHC Motor mit knapp 160PS dar.

 

3. Gen "Aerodeck"3. Gen "Aerodeck"

 

4. Generation (CB/CC/CD)

1989 - 1993

 

4. Generation4. Generation

 

Der 4. Generation sah man bereits die designtechnischen Entwicklungen der 90er im Ansatz an. Alles wurde etwas runder und freundlicher. 1989 erfolgte in Japan beim Accord der Modellwechsel und ein Jahr später im übrigen Teil der Welt. Es entstand die vielleicht eleganteste und repräsentativste Limousine der gesamten Baureihe. Dieses Modell hat mehrere Designpreise gewonnen. Das Fahrzeug wuchs in Länge und Höhe und erhielt einen längeren Radstand. Die eher konservative Linie wurde auf diese Weise unterstrichen. Neue Motoren mit 1,8 l, 2,0 l und 2,2 l Hubraum in verschiedenen Leistungsstufen sorgten für angemessenen Vortrieb. Die vom Prelude bekannte Vierrad-Lenkung (4WS) war für dieses Modell ebenfalls lieferbar. Auf dem japanischen Markt existierte ein Schwestermodell mit gehobener Ausstattung, der Ascot. Topmodell der Accord-Reihe war in Japan der mit einem verlängertem Radstand und einem 5-Zylinder-Motor versehene Accord (Inspire).

 

4. Gen "Aerodeck"4. Gen "Aerodeck"

 

Exklusiv in den USA wurden auch ein Coupé auf Basis der Limousine als auch der bereits aus der vorherigen Generation bekannte "Aerodeck"-Kombi (In den USA "Accord Wagon") gebaut. In Europa allerdings waren diese Modelle recht selten anzutreffen.

 

5. Generation (CC/CD/CE/CF)

1993 - 1997

 

5. Generation5. Generation

 

Auch äußerlich ist der Accord nun endgültig in den 90ern angekommen. Doch auch technisch konnte die 5. Generation mit so einigen Neuigkeiten aufwarten. So konnte der Accord erstmals auch mit einem Dieselmotor aus dem Rover-Regal geordert werden. Zusätzlich gewann auch die VTEC-Technologie immer mehr an Bedeutung. Das 2,2l VTEC-Aggregat sorgte mit 190PS für ordentlichen Vortrieb, während in den USA sogar eine V6-Variante angeboten wurde. Die Einstiegsmotorisierung stellte immerhin ein 2l-Aggregat mit 115PS dar.

 

5. Gen5. Gen

 

6. Generation (CG/CH/CL)

1997 - 2002

 

6. Generation6. Generation

 

Getreu dem Motto „global denken - lokal handeln“ brachte Honda die sechste Generation der Accord Limousine wieder in unterschiedlichen Varianten auf die verschiedenen Märkte. Konsequenter Weise entwickelte man für die unterschiedlichen Märkte Modelle in den jeweiligen Design- und Entwicklungszentren des Unternehmens - aufbauend auf einer gemeinsamen, aber modifizierbaren Plattform. Zu unterscheiden sind die Varianten an der Gestaltung der hinteren Seitenfenster. In Japan erschien die Limousine 1997 zusammen mit dem Schwestermodell Honda Torneo. Sie besaß im Vergleich zu den anderen Versionen den kürzesten Radstand, die schmalste Spurbreite und auch die schmalste Karosserie. Dafür gab es einen Kombi, den Accord Wagon, der ausschließlich in Japan anboten wurde. Eine Besonderheit stellte das neue Coupe mit seinem eigenständigen Heck dar, welches entfernt an das Sportcoupé Prelude erinnerte.

 

6. Gen "Coupe"6. Gen "Coupe"

 

Ein Jahr später kam die nordamerikanische Limousine des Accord heraus. Sie besaß den größten Radstand, die größte Karosserie- und Spurbreite, denn hier wurde wieder ein V6-Motor eingebaut, der außer in der nordamerikanische Coupé-Version sonst nur noch in Australien und Neuseeland verwendet wurde. Diese „große“ Accord-Limousine wurde außerdem im außer-japanischen Asien mit 4-Zylinder-Motoren angeboten. Die europäische Accord-Limousine wurde auch in der arabischen Welt vertrieben. Allerdings beschränkte sich in dieser Region das Angebot auf ein Modell mit 1,8 und 2,0 l Hubraum und den Type R (Sportversion). Nur in Europa wurde ab 1999 eine der Limousine ähnlichen, fast identische, fünftürige Variante des Accord angeboten. Mit Ausnahme der 1,6 l Maschine arbeiten sämtliche Motoren mit der VTEC-Technologie. Außerdem gab es ein von Rover zugekauftes Turbo-Diesel-Aggregat.

 

7. Generation (CL/CM/CN)

2002 - 2006

 

7. Generation7. Generation

 

Für Japan und Europa gab es bei diesem Modellwechsel, der Ende 2002 stattfand, ein gemeinsames in Japan gefertigtes Modell. Im Frühjahr 2003 wurde nach der Limousine wieder ein Kombi auf den Markt gebracht, der auf den Namen Tourer hört. Es wurde je nach Konkurrenzsituation mit 2,0 l und 2,4 l Motoren ausgestattet. Außerdem gab es für bestimmte Märkte Allrad-Versionen und sportliche Varianten wie den „Euro R“ und auf dem nordamerikanischen Markt den Acura TSX.

 

 

Der Kunde konnte zwischen einem 2,0 l und einem 2,4 l i-VTEC Benzinmotor, mit einer Leistung von 114 kW bzw. 140 kW wählen. Alternativ stand ein i-CTDi-Dieselmodell mit 103 kW zur Verfügung. Der 2,2 l i-CTDi-Dieselmotor wurde auch im Honda CR-V, im Honda FR-V und dem Honda Civic der 8. Generation eingesetzt.

 

Sechs Airbags sowie ABS und VSA trugen zur Sicherheit im Accord bei. Der Accord wurde serienmäßig mit CD-Player und Klimaautomatik ausgerüstet. In Japan ergänzte diese Accord-Limousine in Verbindung mit dem V6-3,0-l-i-VTEC-Motor mit Zylinderabschaltung im Jahre 2003 den Honda Inspire, womit die Zugehörigkeit des „großen“ Accord zur Oberklasse des Automobilbaus dokumentiert werden soll. Bemerkenswert: Honda bot im Inspire erstmals Elemente des HiDS (wie IHCC, LKAS und CMBS) an. Außerdem wurden mit Hilfe von Active Noise Cancellation (ANC) Störgeräusche bekämpft. In den nur in Japan angebotenen „Accord Euro R“ wurden ähnlich ausgesuchte und aufbereitete Motoren wie in die Type-R-Varianten von Accord, Civic und Integra eingebaut.

 

7. Gen "Tourer"7. Gen "Tourer"

 

Japanische Käufer konnten zwischen Front- und Allradantrieb wählen, wobei das Allrad-Modell ausschließlich mit einem automatischen Getriebe lieferbar war. Ansonsten gab es manuelle Fünf- und Sechsgang-Getriebe. In Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland und Asien (außerhalb Japans) erfolgte der Modellwechsel der Accord-Limousine wie beim japanisch-europäischen Modell zum Jahresende 2002. Die größere der beiden Varianten wurde in den USA entwickelt und produziert. In Nordamerika gab es die Limousine mit dem 2,4 l i-VTEC-Motor oder dem bereits vom Vorgänger bekannten 3,0-l-V6-Motor mit VTEC-Technologie. Der V6-Motor wurde hier anfänglich nur mit einem fünfstufigen automatischen Getriebe ausgeliefert. Später kam ein manuelles Sechsgang-Getriebe hinzu. In den übrigen Ländern wurde meistens ein manuelles Fünfgang-Getriebe als Standard angeboten und optional die fünfstufige Automatik. In einigen asiatischen und südamerikanischen Staaten wurde als Einsteiger-Modell eine Limousine mit dem 2,0 l i-VTEC-Motor des Stream angeboten. Zwecks Erfüllung der gesetzlichen Auflagen bot Honda in Nordamerika den Accord ab dem Jahre 2004 mit einem V6-Hybrid-Antrieb an.

 

8. Generation

2008 - 2015

 

8. Generation8. Generation

 

Die achte Generation erschien im Sommer 2008 auf dem Markt.

Es handelt sich dabei wiederum um eine viertürige Limousine und einen fünftürigen Kombi („Tourer“); in Nordamerika wird zusätzlich eine zweitürige Coupé-Version angeboten. Das Design ähnelt dem des Vorgängermodells. In Japan wird die US-Version des Accord als Honda Inspire vermarktet, um eine Trennung vom kleineren Accord aus lokaler Herstellung zu erwirken.

Das Modell war erstmals im März 2008 auf dem Genfer Auto-Salon zu sehen und geht auf die Entwurfstudie „Accord Tourer Concept“ zurück, die bereits im September 2007 auf der IAA gezeigt worden war. Die Coupé-Version für den amerikanischen Markt wurde im gleichen Jahr auf der Automesse in Detroit vorgestellt .

 

Die achte Generation des Accord wurde in der Länge und Breite deutlich, in der Höhe geringfügig größer. Der Kombi ist bei gleicher Breite etwas länger und höher als das Vorgängermodell.

In Europa sind seit dem Verkaufsstart sowohl für die Limousine als auch für den Komb wahlweise drei Motoren erhältlich: zwei Ottomotoren und ein Dieselmotor. Das Motorenangebot entspricht dem beim Vorgängermodell, die Aggregate verfügen durch entsprechende Optimierungsmaßnahmen über mehr Leistung.

 

Die achte Generation wird in drei Ausstattungslinien angeboten: als Comfort (nur 2.0), Elegance (2.0, 2.2 i-DTEC) und Executive, die mit allen Motoren kombinierbar sind.

 

 

Während vielerorts damals der Honda Civic als "der Golf Japans" bezeichnet wurde, so könnte man die Accord-Baureihe wohl ruhigen Gewissens als den "Passat Japans" bezeichnen. 2015 soll diese Ära nun endgültig zu Ende gehen? - Nicht ganz. Ab 1993 wurde in den USA die vergrößerte Version unter identischem Namen gebaut. Dort wird sie es auch weiterhin und den Namen Accord tragen. Zumindest vorerst, denn wie lange der Bau des "großen" Accords noch geplant ist bzw. ob dort auch gar ein weiterer Nachfolger zur Entwicklung kommt oder wie in Europa und dem Rest der Welt der Accord zu Grabe getragen wird, ist ungewiss.


06.11.2014 18:36    |    Rockport1911

Der Accord hätte einfach nicht so vernachlässigt werden dürfen. Die europäische Version bietet einfach zu wenig Kaufanreize und das schlägt sich natürlich in den Verkaufszahlen nieder.

Die 6. und 7. Generation sagt mir am meisten zu.

 

Ich hätte da noch einen Kandidaten bei dem Honda alles versucht um ihn möglichst unattraktiv zu machen: Den Civic! :)


06.11.2014 18:47    |    Harhir

Es wird nur der Vertrieb von der Europaversion eingestellt. In USA bleibt das Auto weiter auf dem Markt. Hier verkauft er sich sehr gut. Es ist immer unter den 3-4 meisst gekauften Autos in USA.

http://www.goodcarbadcar.net/.../...g-cars-may-2014-sales-figures.html

Aber den Kombi gibt es in USA nicht. Es gab mal ein Zeitlang die Kombi Variante des Acura Schwestermodels. Aber der verkaufte sich nur zaeh, da die US Kaeufer keine Kombis moegen.

Ich haette mir gerne einen gebrauchten Acura TSX Kombi gekauft. Allerdings hat das Auto wie viele Japaner fuer grosse Leute vorne zu wenig Platz.


06.11.2014 20:46    |    100avantquattro

Ich entscheide mich für Generation 1!


07.11.2014 08:43    |    meehster

Bei dem Aerodeck der 3. Generation gerate ich noch immer ins Sabbern. Ich durfte ein Mal damit fahren (war der mit 122 PS), fährt bequemer als er aussieht.

 

In meinem Civic (Typ SL) lag seinerzeit ein Katalog bei, in dem alle zu seiner Zeit aktuellen Hondas drin waren. Da war auch der Accord 1 und der genau so alte Prelude drin.


07.11.2014 11:04    |    Cleandevil

So ein Uralt Accord aus Ende der 70er war 1990 mein Fahrschulauto.

Leider gibt es eher wenig Liebhaber, welche die alten Japaner erhalten und Pflegen. Schade eigentlich.


07.11.2014 13:20    |    British_Engineering

Die Accords der zweiten, vierten und sechsten Generation haben mir am besten gefallen, wobei auch der Ur-Accord schon seine Reize hat. Er verkörpert noch diese Orientierung am primär amerikanischen Geschmack, ohne zu schwülstig und überladen zu wirken.

 

Mit einem Accord der sechsten Generation bin ich mal als Taxi mitgefahren. Zumindest einer dieser Baureihe lief Mitte der 2000er Jahre in Frankfurt / Main als Taxe. Sehr angenehmes Auto mit toll gestaltetem Innenraum.

 

Den Accord der fünften Generation empfinde ich persönlich als ziemlich daneben. Die Formensprache passte gar nicht zu Honda und der Wagen war so krampfhaft dynamisch gezeichnet. Außerdem war das Platzangebot kleiner als beim Vorgänger, die Ausstattung teilweise reduziert und es fehlten nun auch die kleineren Motoren.

 

Ich denke, der Accord ist ein Stück weit seiner eigenen Größer-Stärker-Teurer-Ideologie zum Opfer gefallen. Er hätte lieber etwas kompakter und dafür wirklich in Hinblick auf Komfort ausgerichtet bleiben sollen.

 

Mach's gut, Accord.


07.11.2014 15:58    |    atiz

Totale Nostalgie hier. Mein Vater hatte einen Accord der ersten Generation, 1982 als günstiges Auslaufmodell (Hatchback, grün, 12.500,- DM) gekauft.

 

Nach einem Ausflug zu Mazda (1986, 626 2.0 GLX) musste es 1989 ein Accord der dritten Generation sein, ein schneeweisses Sondermodell (2.0 112 PS?) zu dem es sogar noch eine bunte Schallplatte (!) als Geschenk gab. Das war - nach meinem Geschmack - der schönste und fahraktivste Accord.

 

Mit Papas Accord der vierten Generation (1993?) hielt ich an einem Zebrastreifen an, um eine junge Mutti mit Kinderwagen passieren zu lassen. Das endete leider mit einem Linienbus im Kofferraum des Accord.

 

Damit war der Accord der fünften Generation an der Reihe. Nettes Auto, aber nicht mehr so begeisternd wie die Modelle davor. Das war dann wohl auch der Grund für den Marken-Wechsel zu Subaru.

 

Dem aktuellen Accord werde ich wohl keine Träne nachweinen, aber die alten Modelle (besonders die dritte Generation) bleiben mir in guter Erinnerung. Danke für den Bericht!

 

Ach ja: Wenn ich den nötigen Platz und Zeit hätte, würde ich vermutlich noch einen günstigen Prelude in die Garage stellen. Wird vermutlich nicht passieren. Schade.


08.11.2014 01:23    |    ElHeineken

Sehr ausführlich und interessant. Als ich noch 88er Prelude gefahren bin haben manche meiner Freunde gefragt ob ich eigentlich schon den Prelude Kombi (aka. Accord Gen.3 Aerodeck) kennen würde :-)


08.11.2014 14:04    |    Kruegerl

Zitat:

Mit Papas Accord der vierten Generation (1993?) hielt ich an einem Zebrastreifen an, um eine junge Mutti mit Kinderwagen passieren zu lassen. Das endete leider mit einem Linienbus im Kofferraum des Accord.

Tja, was lernt man daraus? Das alte Autos einfach viel zu unsicher heutzutage sind. Dank modernem Fußgängerschutz kannst du einfach über Mutti drüberbügeln und hast auch keinen Linienbus im Kofferraum. Ist doch so mit dem Fußgängerschutz, über den alle reden, oder? :D


08.11.2014 14:40    |    Ascender

Wundervoller Artikel. Bitte mehr. :)


09.11.2014 11:12    |    scion

Die 4. Gen finde ich sehr elegant, vor allem als Coupé

 

Über die 5 Zylinder-Modelle Vigor, Ascot und Inspire weiß man hierzulande auch viel zu wenig


09.11.2014 18:05    |    der_rem

Guter Artikel, danke...


09.11.2014 22:16    |    Martin 13

Ich hatte den CB3 Bj.90, nagelneu nach dem Wartburg 311 für ca. 31000 DM gekauft. Eigentlich das beste und zuverlässigste (für mich) nach der Wende gekaufte Auto. Das war aber noch ein echter Japaner. Danach wurde in England gebaut, die Qualität ging dann auch runter. Einen CRV würde ich nur aus Japan nehmen, genauso würde bei mir ein BMW X.. aus USA nicht in Frage kommen. Schade das der Accord hier verschwindet.


10.11.2014 18:04    |    Kruegerl

Also wenn ich die Wahl hätte: Entweder das Aerodeck aus der 3. Generation oder das Coupe aus der 6. :)


14.11.2014 14:53    |    HerrLehmann

Zitat:

Die 4. Gen finde ich sehr elegant, vor allem als Coupé

Dem schließe ich mich voll und ganz an.

 

Gefolgt vom Coupe der 6. Generation.

 

Schöner Blogartikel!


30.12.2014 12:05    |    Cleandevil

So ein Uralt Accord aus 1980 war mein Fahrschulauto 1990. :) Kann mich noch gut an die spritzigen 90 PS erinnern! :)

Es ist schade, das sich kaum jemand um die Erhaltung der alten Japaner kümmert.


22.02.2015 16:08    |    remanuel

Es ist unglaublich, dass eines der zuverlässigsten Autos so wenig Absatz findet, hingegen "Premiumprodukte" mit Werkstattgarantie gehen wie geschnitten Brot. Es soll ja welche geben, die zuverlässig sind, nur meine waren es nie, hatte wohl Pech gehabt.

Der Accord wurde zum zumverlässigsten Auto des JAHRZEHNTS gewählt, aber kaum 1300 Stück wurden im letzten Jahr in D verkauft. Bei den Motorschäden, aus der Gebrauchtwagengarantie berechnet, ist Honda, und somit auch der Accord, auf dem ersten Platz. Die gutlaufenden Premiumgurken tummeln sich auf den letzten 7 Plätzen. Kopfschülttel. Wenn jetzt erst noch eine Getriebewertung vorläge....

 

Mir tut es leid um den Accord. Meine war sicher nicht Liebe auf den ersten Blick, aber bislang absolut zuverlässig und zeigt kaum Alterserscheinungen. Ich werde ihn wohl noch seeehr lange in der Garage beherbergen.

 

re


29.06.2015 23:32    |    Trackback

Kommentiert auf: Schlawiner98:

 

Welcome Honda- The Power of Dreams

 

[...] Konzernbruder, allerdings eine gelungene Mischung aus Sportlichkeit und Elegenz.

 

Falls es dich interessiert: in meinem Blog habe ich den Accord bereits entsprechend gewürdigt.

[...]

 

Artikel lesen ...


07.08.2015 19:06    |    prinos

mein 2,0 l Akkord der 3. Generation war das beste Auto, das ich je hatte. 8 Jahre lang nicht einmal in der Werkstatt. Ich bereue es noch heute, dass ich ihn auf draengen meiner Frau (Weiber) verkauft habe.


15.08.2015 09:23    |    brauch

Ich fahre den Accord der siebten Generation 2,4ex seit 10 Jahren. Das beste, nach 3 Mercedes und 4 BMW, was ich bis heute in den Händen hatte. Der letzte war mir zu lang, zu breit, und zu lahm, ein Auto muss in eine Garage passen, sonst ist es für mich wertlos, so denken anscheinend noch mehr Honda Fan`s.


29.06.2016 12:17    |    CrossTec

Besonders der letzte Accord war ein Griff ins Klo; zu groß, zu breit, zu bullig (in einer Großstadt wie Berlin ein Alptraum), hässliches Design innen wie außen, unzeitgemäße und durchzugsschwache Benziner, dazu eine völlig veraltete Automatik. Kein Wunder, das den hier keiner wollte und eingestellt wurde.


29.06.2016 13:03    |    brauch

Ich hatte den Accord Bj-2004 als 2,4-ex mit Schaltgetriebe. Da ich Rentner bin mit 68, und die Ehefrau einen Civic

hat, habe ich den 12 Jahre alten Accord innerhalb von drei Wochen bei Mobiele.de für 6000 € verkauft.

 

Von allem was ich seit dem 18 Lebensjahr hatte war das mit Abstand das beste Auto.


29.06.2016 13:07    |    brauch

Ich hatte den Accord 2,4 ex Bj 2004 10 Jahre lang mit Schaltgetriebe. Das beste was ich in 50 Jahren je in den Händen hatte. Der Nachfolger, die Ami Kiste ab 2008, hätte ich nicht gekauft.


13.07.2017 21:00    |    checkyChan

Der Inspire hat i. d. R. 6 Zylinder und ist meinem i-Vtech ausgestattet, dem mit Zylinderabschaltung.


Deine Antwort auf "Der Accord ist tot - Lang lebe der Accord!"

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