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03.07.2015 21:54    |    Kruegerl    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Auto Bild, Automagazin, Autorevue, Heft, Magazin, Print, Printmagazin, Printmagazine im Test, Test

Auch wenn ich bereits der "Generation Internet" entstamme, so genieße ich meine Lektüre dennoch lieber auf greifbarem Papier anstatt auf leuchtenden Bildschirmen. Glücklicherweise ist die Auswahl an deutschsprachigen Printmagazinen für den Automobilbereich am Markt noch groß, in ihrem Inhalt sowie deren Aufmachung unterscheiden sich diese jedoch teilweise deutlich. Car Vison hat den Test gemacht und sich einige deutschsprachige Automagazine näher angesehen. Dabei war es wichtig, zumindest die letzten drei Ausgaben in die Wertung miteinzubeziehen. Bewertet wurde schließlich auch in drei Kategorien: Aufmachung, Inhalt sowie Internetauftritt. Starten wir daher gleich mit dem wohl bekanntesten, deutschen Magazin, der

 

Auto Bild

 

"Europas Nr. 1" erschien erstmals am 24. Februar 1984 und zählt mit einer Auflage von knapp 450.000 Stück zu einem festen Bestandteil des Axel Springer Verlages. Größter Pluspunkt der Auto Bild ist wohl deren Erscheinungsweise. Als Wochenmagazin präsentiert sich die Auto Bild im Vergleich recht aktuell und auch deren Aufmachung, sowohl in Design als auch in der Papierqualität richtet sich ganz klar an eine Wochenzeitschrift anstatt an das Image eines Hochglanzmagazines. Doch nicht nur positiv fällt die Auto Bild immer wieder in der Community auf. Von gekauften Testberichten und -wertungen über eine besondere Nähe zum VAG-Konzern bis hin zu "austauschbaren Artikeln" brodelt seit Jahren die Gerüchteküche und lässt so das bekannteste Automagazin Deutschlands immer wieder Aufhorchen.

Der Internetauftritt ist übersichtlich gestaltet und wird mehrmals täglich aktualisiert. Unter dem Namen "Autobild.TV" bietet das Magazin über die Website bzw. über Youtube auch ein Videoportal. Nicht zuletzt erscheint die Auto Bild in 34 Ländern. Zu den Ablegern bzw. Sonderheften zählen unter Anderem Auto Bild ALLRAD, Auto BILD KLASSIK, Auto Bild MOTOR SPORT oder Auto Bild SPORTS Cars.

 

 

 

Autorevue

 

Weiter geht es mit einem österreichischen Monatsmagazin - der Autorevue. Die "Nr. 1 in Österreich" darf sich zwar ein anderes Magazin nennen, dennoch war die Autorevue immer etwas besonderes für mich, lese ich sie doch seit meiner Kindheit. Gemeinsam mit ihr habe ich schon früh meine große Liebe zu Autos entdeckt. Nichts desto Trotz werden wir uns auch dieses Magazin objektiv im Vergleich näher ansehen.

Die Autorevue gehört zur wiener Verlagsgruppe NEWS und erschien erstmalig bereits im Dezember 1964. Eine lange Geschichte und Tradition also, auf welche das Magazin zurückblicken kann. Die Autorevue legt starken Wert auf die emotionale Seite der Automobil-Berichterstattung und auf ein hohes sprachliches Niveau. Längeren Reportagen, Portraits und Features werden deswegen verstärkt Platz im Heft eingeräumt. Seit Mitte 2012 wird außerdem das Thema Oldtimer stärker behandelt. Einmal im Jahr erscheint außerdem das Heft „Autorevue Premium“. Eine qualitativ besonders hochwertig gedruckte Ausgabe, mit Schwerpunkt auf langen Reisegeschichten, Autofotografie, Reportagen sowie Sport- und Luxuswagen.

Seit 2004 organisiert die Autorevue außerdem in Zusammenarbeit mit Ford Österreich und dem ÖAMTC den Racing Rookie. Bei dieser Veranstaltung wird ein Nachwuchsrennfahrer gesucht. Der Gewinner bekommt für eine Saison ein Werkscockpit von Ford. Niki Lauda hatte, zu seiner aktiven Zeit, eine regelmäßige Kolumne über die Formel 1 in der Autorevue. Nachdem er seine Karriere beendet hatte, wirkte er regelmäßig bei Fotoshootings oder Autotests mit. Zu den regelmäßigen Autoren gehörten außerdem Helmut Zwickl und Heinz Prüller. Zur Verdeutlichung des literarischen Anspruchs der Autorevue schreiben immer wieder deutschsprachige Autoren wie Alfred Komarek und Thomas Glavinic für das Heft. Helmut A. Gansterer schreibt unter dem Pseudonym „Philipp Waldeck“ eine monatliche Kolumne mit dem Namen „Waldecks Wanderbrief“. Zum Expertenkreis der Autorevue gehören der ehemalige Entwicklungschef von General Motors, Friedrich Indra sowie Jürgen Stockmar von Opel und Audi.

Erst vor wenigen Ausgaben wurde das Heft einem so genannten "Relaunch" unterzogen, welcher das Design und die Aufmachung dem aktuellen Zeitgeist entgegenkommen lassen soll. Der Internetauftritt hingegen kann wohl maximal als minimalistisch bezeichnet werden. Der verkauften Printauflage von knapp über 47.000 Stück tut dies jedoch keinen Abbruch.

 

 

Den zweiten Teil der Reihe wird ebenfalls wieder sowohl ein deutsches als auch ein österreichisches Magazin behandeln. In der Zwischenzeit wünschen wir viel Spaß beim Lesen und hoffen, eventuell den ein oder anderen sogar eine neue, interessante Klolektüre Abendlektüre näher gebracht zu haben.


03.07.2015 22:02    |    Seelze 01

Wer oder was ist Car Vision


03.07.2015 22:06    |    HalbesHaehnchen

Dieser Blog mit seinen 2 Autoren.


03.07.2015 22:36    |    nick_rs

Der Inbegriff von Kompetenz :D


04.07.2015 00:11    |    Fensterheber169

Ach Auto(VW(VAG))bild ist zwar schön aufgemacht aber inhaltlich oft recht schwach.


04.07.2015 04:14    |    Multimeter20580

Ich bin Jahrgang 1973, und ich erinnere mich, als wenn es gestern war - die erste AutoBild erschien am 24. Februar 1986, nicht am 24. Februar 1984. Oh ja, und sie war meine Bibel in den 80ern und 90ern.

 

Ich habe jedes Wort geglaubt, dass in ihr stand. Naja, aber man wird ja älter und weiser. Heute bin ich Jünger des Alf Cremers.

 

Rolli_HX


04.07.2015 10:25    |    electroman

Anhand der vielen Grammatik- und Rechtschreibfehler in diesem "Artikel" erkennt man sofort, dass der "Autor" der "Generation Internet" entstammt. Der richtige Gebrauch von Sprache und Ausdruck ist hier sicher noch ausbaufähig.

Ansonsten ist dies kein "Test" von Autozeitschriften, es ist vielmehr eine Darstellung der eigenen Meinung zu der jeweiligen Publikation, gemischt mit mit ein wenig ergoogeltem "Wissen". Das ist jetzt aber meine persönliche Meinung, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.

 

Gruß

electroman


04.07.2015 12:55    |    Celsi

@ Kritiker in den Kommentaren zu diesem Beitrag:

Ich bin eigentlich ganz Eurer Meinung, inhaltlich, aber ... na und ?! Behaupten sie, sie seien die AMS? Das ist ein privater Blog, keine Enzyklopaedia Automobilia. Lasst ihnen doch ihr Werk und schreibt was Sinnvolles oder gar nichts dazu, anstatt Haare in der Suppe zu suchen und Euch an Kleinigkeiten aufzugeilen, um Euer Selbstwertgefühl zu steigern.

Die Korinthenkackerei selbsternannter Rechtschreib-, Inhalts- und Moralwächter gibt's so echt nur bei MT, weil hier jeder alles schreiben darf, solange es nicht rechtswidrig ist.

In einem straffer moderierten Fachforum könnte sich keiner von Euch Stunkschürern halten, nicht nur, weil ihr schnell rausfliegen würdet, sondern die Community würde Euch schon lange vor diesem Punkt einfach ignorieren. Und das sage ich als Admin in einem und Mod in einem anderen solcher Foren.

 

Genug "gepredigt", zum Thema:

Ich oute mich mal gleich als AutoBILD Abonnent, das macht mich besser angreifbar für die Profilneurotiker und hält das Thema in Schwung.

Ich bin stolz darauf, noch nie in meinem Leben eine BILD gekauft zu haben, und obwohl die AutoBILD öfters ähnlich reisserisch-polemische Anwandlungen zeigt, stört es mich dort nicht so sehr. Vielleicht, weil mich interessiert, was dort geschrieben wird (ganz im Gegensatz zur BILD).

Das mit der VW-Lastigkeit habe ich auch schon oft gelesen, und es fällt ja auch auf, dass in den meisten Tests, in denen ein Auto des "VAG" Konzerns mitmischt, dieses auf Platz 1 landet. Weiterhin war ja da vor Jahren mal der Skandal, dass MERCEDES im Beisein der AB einen Test leicht getürkt hatte (ich weiß nicht mehr, worum es genau ging) und es Aufzeichnungen dazu gab, dass die AB das bewußt ignoriert und in der Test-Dokumentation nicht erwähnt hat. Ich halte das aber für Einzelfälle, denn an anderen Stellen geht die AB den VW Konzern teilweise sehr scharf an (z.B. Steuerkettenproblematik, Garantie- und Kulanzverhalten). Klar, das ist jetzt nicht die "Faust ins Gesicht", aber glücklich macht es einen vermeintlichen "Absprachepartner" VW-Konzern bestimmt nicht. Die AutoBILD könnte das auch einfach nicht tun oder es weniger harsch darstellen/formulieren. Die "Meinungssteuerungsmacht" dazu haben sie mit ihrem breiten Publikum durch alle Schichten. Stattdessen hauen Sie aber voll in die Kerbe ... warum, wenn VW sie davon abhalten könnte?

 

Übrigens, in der aktuellen Ausgabe macht der VW Touareg den vorletzten Platz (3) im Test, geschlagen vom VOLVO XC90 (2) und BMW X5 (1). Hat VW sein vermeintliches Schmiergeld nicht rechtzeitig gezahlt oder sind das doch alles nur Verschwörungstheorien?

 

Gruß,

Celsi


04.07.2015 13:06    |    Dynamix

Der Touareg ist kein Golf :D


04.07.2015 19:18    |    kaktus2014

Die AutoBlöd, also eigentlich VW-Bild ... Ein Lacher nach dem anderen drin :D


04.07.2015 19:36    |    Christian8P

Der Touareg ist auch das älteste Auto in diesem Trio. Spielt in der AB auch immer eine Rolle, wenn es um das Gewinnen von Vergleichstests geht.

Und das betrifft im Übrigen nicht nur Fahrzeuge aus dem VW-Konzern.


04.07.2015 22:30    |    Kruegerl

Zitat:

Anhand der vielen Grammatik- und Rechtschreibfehler in diesem "Artikel" erkennt man sofort, dass der "Autor" der "Generation Internet" entstammt...

Also JETZT bin ich aber mal gespannt... oder ist das gesamte Pulver zu diesem Thema mit der alleinigen "Feststellung" bereits verschossen? Wäre peinlich...

 

Und JA, ich habe auch noch einen anderen Job und JA, ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, den Artikel auf Punkt und Beistrich Lektur zu lesen. Es können sich dadurch durchaus noch einige Schreibfehler eingeschlichen haben. Diese allerdings unterwegs auf einem kleinen Smartphone zu korrigieren, ist mir einfach zu anstrengend.

 

Aber Hauptsache das eigene Ego wieder etwas gestreichelt. Und ganz ehrlich: Wer mit einer derart aus dem Lehrbuch abgekupferten, plumpen Rhetorik versucht, genau meinen Schreibstil zu kritisieren, den kann ich ohnehin nur schwer ernst nehmen.


04.07.2015 23:12    |    electroman

@Celsi Auch wenn es dir nicht gefällt: wir leben in einem freien Land, im dem jeder seine Meinung äußern darf. Und deine Wortwahl ist ja nun auch kein Aushängeschild für sozialverträgliche Kommunikation in einem Forum. Also genau konträr zu deiner eigenen Forderung. Und dann kann ich Korinthen k...en, wie es mir gefällt.

 

@Kruegerl

Bitte nimm das nicht persönlich, aber du hast es ja selbst geschrieben, dass du der "Generation Internet" entstammst. Und dort ist eben häufig zu sehen, dass nicht mehr viel (im klassichen Sinne) gelesen, sondern mehr überflogen wird. Und das sieht man dann eben auch in der Art, wie der Artikel geschrieben ist.

Aber zum eigentlichen Thema: Von einem "Test" verschiedener Autogazetten hätte ich mir z. B. erhofft, dass man Tests untereinander vergleicht und analysiert. Wie wird z. B. bei gleichen oder ähnlichen "Gegnern" die Punkteverteilung gehandhabt? Gibt es spezifische Eigenheiten, die sich als Testkriterium unterscheiden? Sind die Magazine im deutschsprachigen Ausland "neutraler", oder gibt es auch dort "Lieblingshersteller"? Haben die Tester irgendwelche Vorlieben, die sie besonders in die Bewertungen einfließen lassen? Wie umfangreich sind die angegebenen technischen Daten? Werden die Daten selbst ermittelt, oder nur beim Hersteller abgeschrieben? Welche Werbung ist wie stark in den einzelnen Publikationen vertreten? Wie sind die einzelnen Ausgaben miteinander verflochten ( z. B. Redaktion, Verlag, Herausgeber)? Hat es schon mal einen nachgewiesenen "Skandal" mit gefaketen Testergebnissen oder "frisierten" Autos gegeben? Wie oft werden welche Marken vorgestellt? Werden Tatsachen in den Tests verdreht oder nicht erwähnt? Wie sieht es aus mit der Kommunikation zwischen Leserschaft und Redaktion?

Es gibt viele Dinge, die man ermitteln kann. Vielleicht fließt ja etwas davon auch hier noch ein, das wäre dann auf jeden Fall interessanter als eine reine Faktenzusammenstellung.

 

edit: Du hast gerade noch was dazugeschrieben, während ich beim Schreiben war. Ich bin, aufgrund der Aufmachung "Car Vision" etc., davon ausgegangen, dass dies ein redaktioneller Blog von Motortalk ist. Darum auch meine höheren Ansprüche an die "professionelle Redaktion". Da du das aber privat machst, ist das natürlich eine andere Baustelle. Von daher: peace und "einBierzusammentrink".

 

Gruß

electroman


04.07.2015 23:40    |    Kruegerl

@electroman

Ich danke dir für deine nachträgliche, nun wirklich konstruktive Kritik. Der zweite Teil ist leider schon fertig und wird sich in Art und Weise doch noch stark am ersten Teil orientieren. Aber du hast mir tatsächlich nun wirklich gute Vorschläge und Tipps geboten, die ich zukünftig in ähnlicher Art und Weise gerne umsetzen würde. Natürlich ist das dann aber auch kein Projekt mehr, welches man einmal eben nach ein paar Wochen umsetzen kann, wie in diesem Fall, wobei hier, und da bin ich ehrlich, die meiste Zeit das Warten auf die nächsten Ausgaben in Anspruch genommen hat. Eine genaue Recherche nach deinen Gesichtspunkten bedeutet natürlich auch einiges mehr an Aufwand. Einen Aufwand, den ich zukünftig gerne zu Gunsten höherer Qualität in Kauf nehmen werde.


05.07.2015 01:02    |    Celsi

Zitat:

@ Celsi Auch wenn es dir nicht gefällt: wir leben in einem freien Land, im dem jeder seine Meinung äußern darf. Und deine Wortwahl ist ja nun auch kein Aushängeschild für sozialverträgliche Kommunikation in einem Forum. Also genau konträr zu deiner eigenen Forderung. Und dann kann ich Korinthen k...en, wie es mir gefällt.

Natürlich kannst Du das. Soviel Du willst. Ebenso wie ich. Mich hat gestört, wie jemand für seinen Freizeitblog zur Sau gemacht wurde - ich selber habe hier bei MT lange Zeit geblogt und fühlte mich mit angegriffen. Da das Ganze aber ja offenbar auf einem Mißverständnis basierte, muss ich da wohl nicht mehr weiter drauf rumreiten. Peace.


05.07.2015 14:00    |    Kruegerl

Keine Sorge, mein Fell ist dick genug. ;)

 

 

Aber schön, wieder von dir zu hören, celsi... alter Lackstreichler. :D


05.07.2015 20:47    |    Celsi

Ja, bin auch erfreut gewesen, als ich auf Deinen Blog gestoßen bin ;) Tauchte in der TT Sektion in der Seitenleiste auf.

Bin aber nicht lange hier - ich tu mir diesen ganzen Bullshit bei MT grad nur an, weil ich Input zum neuen TTS brauche und in meinem "echten" TT Forum erst 3 davon rumfahren - ich finde dort nix zu lesen :)

Die Saftorange gehört mir nicht mehr (schnüff), und der gelbe TTS kommt erst im September ... :(

Dann kriegt der über den Winter (Saisonfahrzeug) soviel Wachs auf den Neulack geschmiert, dass ich im Frühjahr die Türen nicht mehr auf kriege :)

 

Mach weiter so, ich finde Deinen (Euren) Blog cool!

 

VG

Thomas


06.07.2015 08:52    |    Dynamix

Meiner Meinung nach kann man den Großteil der deutschen Automedien total vergessen. Da ist es auch egal ob Print Online oder Youtube.

 

Ich persönlich lese gerne Zeitschriften wie die Träume Wagen, Chrom & Flammen oder auch mal die Street. Wenn was passendes dabei ist auch mal die Motor Klassik oder die Auto Bild Klassik, die sind nicht ganz so schlimm wie ihre großen Brüder. Liegt wohl daran das hier kein Auto mehr irgendeinen Test gewinnen muss ;)

 

Mein absolutes Lowlight in Sachen Inkompetenz deutscher Medien in Sachen Auto war ein Videotest der aktuellen Corvette wo man an jeder Ecke merkte das man sich richtig Mühe gegeben hat den Wagen runterzuputzen. Da wurden dann die alten Vorurteile von schlechter Verarbeitung, miesen Bremsen (angeblich starkes Fading), schlechtem Handling und veralteter Technik ausgegraben. Komischerweise haben nicht mal mehr die Autobild oder die AMS irgendwas an der Performance zu mäkeln gehabt, lobten die Corvette in diversen Tests sogar als sehr fahraktives und vergleichsweise günstiges und sparsames Auto. Die Sportauto (die ja zur AMS Gruppe gehört) hat mit Ihr im ersten Vergleichstest sogar Porsche und Jaguar verblasen.

 

Die AB hat in einem Praxistest beim Verbrauch angeblich sogar mal die 8 vorm Komma geschafft. Wie die in dem Video auf 15 Liter und mehr im Alltagsbetrieb gekommen sind weiß wohl auch nur der Bleifußtester ;) Vermutlich das Auto permanent im Trackmode gefahren und dann permanent "gib ihm" auf der Autobahn.

 

Am besten fand ich dann noch das Statement das der seit 2013 verbaute LT1 Small Block ja technisch noch auf einem Vorgängermotor aus den 30ern verhaftet wäre. WTF?! ES GAB IN DEN 30ERN KEINEN CHEVY V8, DER KAM ERST 1955 DU INKOMPETENTER BLINDER SCHREIBERLING DER DIE BEZEICHNUNG JOURNALIST NICHT VERDIENT!

 

Spätestens da sieht man wie wenig sich Tester zum Teil mit den Autos beschäftigen die Sie von den Herstellern bekommen. Wer allen ernstes den Ford Flathead aus dem Model A mit einem brandneuen Small Block in Verbindung bringt sollte sich nicht als kompetenter Tester auf Youtube präsentieren.

 

Das schlimmste an der Sache ist: Die Leute glauben den Quark auch noch weil der "kompetente" Onkel in dem Video das so gesagt hat. Ist ein bisschen wie mit Griechenland aber das würde hier zu weit führen ;)


06.07.2015 11:55    |    Guzzi97

@Dynamix : gleiches gilt für alle Fahrzeuge die nicht aus D bzw. dem VAG-Konzern

entsprungen sind.

Ich erinnere mich gerne an die ersten "Einzelstest" des 156er & 147er.

Hier noch, überaus positiv u.a (MotorKlang, tolle Rundinstrumente "mal was

anderes", dazu eine sehr einfach zu bediende Klima-Autom., etc.)

Dann, einige Wochen /Monate später, im Vergleichstest, wurden genau diese

als negativ dargestellt und logisch, Alfa wurde nur letzter.

Wahrscheinlich lags einfach daran, dass es unterschiedliche Tester waren.

Interessant auch, dass (156 / 147) mehrmals hintereinander "CAR-of-the-Year"

wurden.

 

Dennoch, in den dt. Fachzeitschriften belegten die "italiener" immer nur

hintere Ränge.

Auf meine Frage an die Redaktionen, wie das sein kann, dass ganz Europa

sie zu "Gewinnern" gewählt hat, aber AMS, etc. sie zu verlierern "abstempelt".

Kam die Antwort, dass der "deutsche" einfach andere Kriterien hat.

Leider bekam ich, auch nach etlichen Nachfragen nicht,die "deutschen"

Kriterien ausgehändigt.

 

Seit o.g. Zeit lese ich die "Fach"-Zeitschriften nur noch auf dem stillen Örtchen um

sie nach dem "Geschäft" ordentlich zu entsorgen ;)

 

Aber zurück zum Blog-Schreiber ;)

Als ich den Titel las, dachte ich auch, na endlich, jemand, der den Mut hat und

objektiv die versch. Zeitschriften nach Ihren "Test"-und Bewertungsmethoden

vergleicht.

Doch leider, liest es sich, wie eins dieser deutschen Fach-Zeitschriften,

subjektive Eindrücke, die nicht mal richtig begründet werden.

 

Schade.

 

Wäre der Artikel aus Papier, würde er er den o.g. Fach-Zeitschriften folgen.

 

Grüße und nix für ungut


06.07.2015 14:43    |    schipplock

das Ganze wirkt leider sehr aufgesetzt mittlerweile :). Und wieso verlinkt man freiwillig nach shell.at?! :(


06.07.2015 20:13    |    Kruegerl

Zitat:

Und wieso verlinkt man freiwillig nach shell.at?! :(

Dieses Banner befindet sich bereits seit der Geburtsstunde des Blog, also seit 2010, in der Seitenleiste.


06.07.2015 20:34    |    Kolbenkopp

Mische mich mal kurz von der Seite ein: eigentlich kannste aufhören (Scherz:)), das Highlight der deutschsprachigen Autopresse gleich als 2. erwähnt. Die Autorevue ist einfach genial und in Deutschland viel zu wenig bekannt. Dank und Respekt dafür.

 

Was die Frage nach den Tests- und Bewertungsmethoden angeht: das wär mal eine schöne Dimplomarbeit. Im Grunde ist es aber einfach. Die Verlage wollen Hefte (Werbung) verkaufen. Das geht nur wenn Leser da sind. Leser lesen ein Heft weil ihnen der Inhalt gefällt. Nicht alles was wahr ist gefällt einem. So einfach.

 

Überlegt mal was passieren würde wenn ein komplett neutraler Betrachter am Werk wäre. In jedem Heft wär' ein Mehrseiter über die aktuellen Steuerkettenopfer (BMW/VW), Die unverschähmten Kulzanregelungen. Darüber wie mies Garantien und Serienausstattung im Vergleich zu USA so sind. Im Premium-Mittelklasse Test würde der Audi fehlen (Federung undiskutabel schlecht, nur Frontantrieb => nicht klassenwürdig). Über SUV's würde gelacht und gelästert. Porsche würde als "ex-Sportwagenhersteller" bezeichnet. Ein Cayman würde gegen eine Exige kein Licht sehen. Und vielleicht würde sogar mal der Polo nen Test verlieren (weil zu teuer).

 

Sowas will aber keiner lesen. Schon gar nicht hier. Die Leute kaufen VAG, BMW oder Daimler. Weil die die Marken mögen und sich mit den Produkten identifizieren. Das ist wie mit dem Fussbalverein. Objektivität ist da eingentlich nicht gefragt. Es kauft doch keiner ein Heft in dem permanent drinsteht wie schlecht der Kram (zum Teil) wirklich abschneiden würde.

 

Die Leser sind bornierte Patrioten und das nicht nur in Deutschland. Wer Lust hat kann ja mal guggen wie bei den diversen "Autobilds" die gleichen Wagen abschneiden. Bei Autoplus in Frankreich gewinnt der 308 gegen den Golf 7. In England bei Autoexpress der Cooper S auf 1, Peugeot 208 GTI auf 2, Polo GTI auf 3. Und wenn man mit 2 Türen auskommt sei man blöd wenn den dreien nicht den Fiesta ST vorzieht.

 

Da hilft nur eins: selber fahren. Und Autorevue lesen. Da sind wenigstens Poeten am Werk.


06.07.2015 23:36    |    schipplock

Autorevue wenig bekannt? Gleich schmeiß ich mich in den Bach :).

 

Zitat:

Dieses Banner befindet sich bereits seit der Geburtsstunde des Blog, also seit 2010, in der Seitenleiste.

ok, wieso? :) Es wirkt "komisch".


07.07.2015 08:18    |    pico24229

ICh muss mich leider auch als AutoBild Leser outen... auch wenn die zum A.S.-Verlag gehören und teilweise echt reißerisch schreiben und ständig ein VW gewinnt... Also eigentlich der letzte Dreck!

 

Aber: Der Inhalt ist gut durchmischt, Gebrauchtwagen, News, empörte Leserbriefe, tests, unterhaltsame Aufreger-themen. Die anderen Zeitschriften sind weniger unterhaltsam. Auch das Layout finde ich sehr ansprechend.

 

Ich habe aber jetzt sogar eine Zeitschrift abonniert: Youngtimer von Motor Klassik mit Alf Cremers :) Da finde ich die Autos die mich wirklich interessieren, schöne Bilder, nette Texte. Einfach Super. Da bin ich bereit mein Geld zu lassen. Und im "Studenten-Abo" Unschlagbar-günstig!!!


07.07.2015 08:38    |    Dynamix

Die Youngtimer gönne ich mir auch ab und an mal wenn die Themen stimmen :)


07.07.2015 11:31    |    jennss

Die Idee vom Zeitschriften-Test finde ich gut. Man könnte aber noch ausführlicher auf die Tests, die Bewertungen, Berichte, Fotos etc. eingehen. Wichtig wäre auch noch die Preisleistungsbeurteilung. Zwei Autobild kosten übrigens etwa so viel wie 1 AMS, also über gleiche Zeit ungefähr gleich teuer. :)

j.


07.07.2015 13:45    |    pico24229

Zitat:

Die Youngtimer gönne ich mir auch ab und an mal wenn die Themen stimmen :)

meinst wohl letztens den Bericht über den typ mit mehreren Caprice ;) ;) ;)


07.07.2015 13:46    |    Dynamix

Letztens? Die Ausgabe war doch schon von 2013 oder nicht?! :D

 

Den "Typ" kenne ich by the way ;)


07.07.2015 13:47    |    pico24229

:D :D


07.07.2015 13:51    |    Dynamix

Versteh ich jetzt zwar nicht aber wumpe :D


11.07.2015 19:24    |    dodo32

Die Kommentare sind auf jeden Fall lesenswerter als der Artikel :D:D


Deine Antwort auf "Car Vision testet deutschsprachige Printmagazine - Teil 1"

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  • Kruegerl
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