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Car Lovers

Das Auto - so spannend wie nie zuvor

26.10.2018 20:29    |    boov3r    |    Kommentare (51)

Lexus IS 300h Front
Lexus IS 300h Front

Weißer Lack, rotes Leder, 223 PS, 4,6 Liter.

 

Klingt nach einer schicken Corvette C3 oder C4 aus den 80'er Jahren, wie sie in 80'er und 90'er Jahren, als Traumauto von Stullenandi, über den wohl bekanntesten Kiez Deutschlands, der Hamburger Reeperbahn, gefahren ist. Man denkt an Hubraum, Spaß und bollernden, dumpfen V8 Sound...Eigentlich geht es aber um was ganz anderes.

 

 

Es geht um folgendes:

Ein weißer Micalack auf dem extrovertierten Äußeren. Feinstes, bestverarbeitetes, rotes Leder von japanischen Kühen, denen es wohl kaum irgendwo auf der Welt besser gehen kann auf den beheizten und klimatisierten Sitzen und den Türtafeln. 223 PS Systemleistung aus gleich zwei Herzen, einem 2,5 Liter Ottomotor mit 181 PS und einem Elektromotor mit 143 PS, welche beide, je nach Beanspruchung jeweils alleine oder mit gebündelten Kräften, auf die Hinterräder einwirken. Die 4,6 Liter entsprechen hier dem Verbrauch nach NEFZ, sind aber eine klare Ansage über das Sparpotenzial des Antriebs. Mal nur nebenbei: Die letzte Corvette mit weniger als 5 Liter Hubraum gab es in den fünfziger Jahren bei der C1.

Kurzum es geht um eine aufregende Probefahrt mit dem Lexus IS 300h. Dem Besten was man aus dem Hause Toyota in der Mittelklasse zu bieten hat.

 

Man darf mich nicht falsch verstehen, ich bin ein absoluter Fan der deutschen Premiumhersteller und deren Ingenieurleistung, sowie der Detailverliebtheit und Verarbeitung. Es bedarf also schon eines überzeugenden Gesamteindrucks um mich von dieser Zuneigung abzubringen.

Umso beachtlicher ist es, dass es genau dieses Auto fast auf Anhieb geschafft hat, und ich schwöre, hätte ich ein paar Euro mehr gespart, wäre ich garantiert schwach geworden!

 

Aber genug rumgeschwafelt. Ich liebe Autos, deren Klang, die Leistung und das Drehmoment und je mehr Hubraum, umso besser. Ein Hybridauto war für mich bislang nur ein unnützes Konzept, was bei einer zügigen Autobahnfahrt unnötiges Gewicht durch die Gegend schleppt und sowieso überhaupt keine Emotionen hervorrufen kann, weil damit ja sowieso nur die Flottenverbräuche geschönt werden und einem ein grünes Gewissen suggeriert wird.

 

So dachte ich, bis ich den Lexus IS 300h gefahren bin. Zugegeben, man muss sich drauf einlassen. Einen Hybrid effizient zu bewegen ist zu Anfang nicht leicht macht aber, wenn man es will, unheimlich viel Spaß. Dieses Auto schafft es trotz der sportlichen Optik und 223 PS Systemleistung einen zum Relaxen und Entspannen zu verleiten, auch wenn man es nicht will. Komfort und Wohlfühlen werden hier unglaublich groß geschrieben. Das Auto macht sehr viel Spaß, hat aber auch Nachteile. Das CVT Getriebe lässt den Motor, wenn man rasant beschleunigen will unheimlich hoch bei gleichbleibender Drehzahl arbeiten, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 200 km/h (laut Tacho 215 km/h) elektronisch begrenzt, die Bedienung des Navis ist für europäische Verhältnisse mit Hilfe einer Mausähnlichen Bedienung interessant, aber gewöhnungsbedürftig und manchmal auch etwas umständlich und die Platzverhältnisse sind nur mittelmäßig. Man geht halt eigene Wege und ist Teil einer Nische, die immer mehr an Bedeutung gewinnt und sich langsam aus dem Schatten der Aufmerksamkeit der breiten Masse hervortut.

 

Lexus ist mit knapp 600.000 verkauften Fahrzeugen, hinter den "großen Dreien" Audi, BMW und Mercedes, der viertgrößte Hersteller von Premiumfahrzeugen weltweit. Nur in Deutschland ist die Marke nach wie vor ein Exot.

 

Aber warum ist das so?

Ich denke es gibt hierfür viele Gründe. Man ist bei Lexus eben schon immer etwas anders gewesen. Das äußert sich schon alleine im mutigen, extrovertierten Äußeren der Modelle. Dieser Diabolo-Grill trifft halt nicht jeden Geschmack. Ich für meinen Teil muss sagen, dass es genau dieses etwas Andere ist, was es mir angetan hat. Man schwimmt halt nicht mit dem Einheitsbrei sondern geht eigene Wege und so hat man nicht nur ein exotisches, sondern auch durchaus dynamisches und aufregendes Auto, welches sich rein optisch vor keinem deutschen Konkurrenten verstecken muss.

Ähnlich verhält es sich im Innenraum. Man findet beste Materialien und eine wunderbare Ergonomie vor. Das Lenkrad hat für meinen Geschmack eine perfekte Größe und vor allem eine perfekte Griffstärke mit wunderbarer Haptik. Nichts ist in einem tollen Auto schlimmer, als ein unpassendes oder plump klobiges Lenkrad. Man muss auf nichts verzichten, was die Mittelklasse zu bieten hat und so gibt es ein beheiztes Lenkrad, ein Cockpit, welches den Spieltrieb bei jedem nur halbwegs technikbegeistertem Menschen weckt ohne infantil zu sein, einen adaptiven Tempomaten, ein riesiges Navigationsgerät, eine tolle Mark Levinson Anlage, ein Automatikgetriebe usw. Diese Aufzählung an Annehmlichkeiten könnte ich noch ewig fortsetzen...

 

 

Nun zurück zur eingangs gestellten Frage. Warum kann sich Lexus mit einem so aufregenden Auto nicht auf dem deutschen Markt durchsetzen?

Nun ja, es gibt keinen hierzulande so beliebten Diesel, sondern mittlerweile nur noch den Hybridantrieb als einzige Option. Dieser ist immer an ein stufenloses Getriebe gekoppelt, welches, zugegeben, sehr gewöhnungsbedürftig ist. Sobald man Gas gibt, wird die Motordrehzahl bis zum Optimum erhöht, um die maximale Kraft abzufordern und dort bleibt sie einfach stehen, während das Auto linear weiterbeschleunigt. Die maximale Kraft steht natürlich kurz vorm roten Bereich zur Verfügung, was den Nachteil hat, dass der Motor in diesem Bereich sehr laut und konstant hoch dreht. Ebenso bleibt aufgrund der sehr linearen Beschleunigung der Punch aus, den man erwartet wenn man 223 PS abruft. Aber man darf sich nicht täuschen lassen. die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und der Lexus kann durchaus beständig beschleunigen, ohne dem Fahrer diese Dynamik zu vermitteln. Schluss ist dann bei elektronisch abgeregelten 200 km/h. Das scheint für ein so dynamisches Fahrzeug in dieser Klasse, für die heutige Zeit sehr wenig. Da helfen auch die 215 km/h die der Tacho anzeigt nicht wirklich drüber hinweg.

Der meiner Meinung nach aber entschiedenste Nachteil ist, der Hybridantrieb. Mich hat er begeistert, aber muss sich darauf einlassen. Entgegen der durch die Optik geschürten Erwartung ist der IS kein Sportler sondern eher gemütlicher Cruiser. Das Auto animiert einem zum Relaxen und weckt gleichzeitig den Spieltrieb am Sprit sparen. Man ist immer in der Versuchung möglichst lange rein elektrisch und möglichst spritsparend zu fahren und die systembedingten Grenzen so weit wie auch nur irgendwie möglich auszudehnen. Und genau das ist, was mich so fesselt.

Ich war sogar so sehr gefesselt, dass ich drauf und dran war das Auto zu kaufen. Am sehr guten Angebot scheiterte es nicht. Eher an den Kompromissen, welche man als Familienvater eingehen muss, wenn es um optimale Platzausnutzung geht. Immer wieder habe ich gerechnet und überlegt und der Gedanke genau dieses Auto in der tollen F Sport Ausstattung zu kaufen geisterte mir ständig durch den Kopf. Bis vor kurzem...ich hatte gewissermaßen Glück und die Entscheidung wurde mir abgenommen, da jemand anderes jetzt das Vergnügen hat, dieses tolle Auto zu fahren.

 

Aber ich bin mir sicher, eine nächste gute Gelegenheit wird kommen.

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27.10.2018 11:59    |    Achsmanschette42

Die Kunst beim Hybrid ist es, so wenig wie möglich elektrisch zu fahren, da dies ineffizient ist.

 

Ich würde mir - würde ich in dieser Komfort-/Preis-/Leistungsklasse suchen - wohl aber auch genau den holen.

 

Beim Kleinwagen habe ich auch ganz bewusst zum Yaris Hybrid gegriffen, wobei Toyota hier in den unteren Ausstattungsvarianten einiges falsch macht (europäischer Standard).

 

Beim Lexus IS liest es sich aber doch vernünftig, wobei wir mit den genannten Extras dann wohl bei wie viel € liegen? Vermutlich laut Liste ähnlich teuer wie bei der Konkurrenz - vielleicht beim Leasing sogar teurer?

 

PS:

 

Diesel endlich gemäß Energiegehalt besteuern. Wobei´s jetzt auch zu spät ist...


27.10.2018 13:16    |    OO--II--OO

Von der Idee (Hybrid, würd ich gern in meinen nachrüsten können) her ja ganz ok, aber (in meinen Augen jedenfalls) sooo häßlich !

Die Häßlichkeiten von mehreren Autos in einem vereint (Front vor allem).

Und wie real die angegebenen 4,6 Liter Verbrauch sind, sieht man ja bei Spritmonitor :

https://www.spritmonitor.de/.../1322-IS300h.html?...

(wobei im Durchschnitt 6,4 l (5,1 - 8,5) ja soo schlecht jetzt auch wieder nicht sind ;-) )


27.10.2018 13:30    |    UHU1979

Ich gebe zu, dass ich den Lexus RC bei meiner letzten Fzg.-Entscheidung zu spät wahrgenommen habe, sonst hätte ich mir den mit angesehen.

Problematisch finde ich die technischen Daten (Papierwerte) beim 300h. Was das im Alltag wirklich bedeutet und wie er sich fährt, ist dann ja was anderes und muss man halt er"fahren". Vielleicht schreckt das aber einige potenzielle Kunden ab.

Der Hauptgrund für die geringen Zulassungszahlen ist wohl aber, dass Fzg. in der Klasse als Neuwagen eher gewerbliche Zulassungen sind. Und wenn Lexus bei den Fuhrparkmanagern nicht gelistet ist, gibt es halt keinen Absatz.


27.10.2018 13:35    |    boov3r

Über Preise spricht man nicht ;). Nur ein Scherz. Bei den Preisen versteckt man sich ebenso wenig, wie auch bei der Ausstattung und dem Premiumanspruch hinter der deutschen Konkurrenz.

 

Alles in allem bekommt man aber viel für sein Geld. Ich denke in dieser Klasse ist das Auto mit diesem Antrieb konkurrenzlos. Mir fällt zumindest kein weiterer Vollhybrid in der Mittelklasse ein.

 

Das mit dem Dieselthema ist durchaus interessant aber wieder eine ganz andere Baustelle.

 

Ist es denn nicht aber am effizientesten möglichst lange elektrisch zu fahren, weil im Kombinationsbeteieb das Auto sowieso immer geladen wird?


27.10.2018 17:15    |    Goify

Steile These: Die Deutschen kaufen den nicht, weil sie im Gegensatz zum Rest der Welt einen besseren Geschmack haben. Ich würde mir dieses Fahrzeug höchstens trotz des Designs kaufen, so wie ich mir auch einen elektischen Kona nur trotz des Designs kaufen würde.


27.10.2018 20:56    |    boov3r

Bei diesem Fahrzeug darf sich wirklich nicht von den Papierwerten täuschen lassen. Man muss es einfach ausprobieren und sich darauf einlassen. Entweder man lässt sich mitreißen oder sucht sich eine andere Alternative. Ich für meinen Teil finde es sehr spannend auch das Neue auszuprobieren.

 

Über Geschmack lässt sich immer streiten und man kann es auch nie allen recht machen. Aber die Formen dieses Autos sprechen in meinen Augen schon eine aufregende Sprache und haben einen sehr hohen Wiedererkennungswert.


28.10.2018 11:28    |    tartra

Ich bin ja in der Bundeshauptstadt verwöhnt, gleich um die Ecke ist ein Lexus Standort, ich finde die Wagen einfach richtig gut, sind halt echte Premiumwagen + japanische Machart ...

 

Kann mir aber vorstellen, die geringe Verbreitung liegt einfach an dem dünnen Händlernetz in DE und es reciht ebend nicht wenn ein Toyotahändler irgendwo eine kleine Lexus Ecke in seinen Räumen einrichtet ...

 

Sowas ähnliches hatte ich mal auf dem platten Land mit Alfa beobachtet. i.d.R sieht man Alfas recht selten, aber in einem Ort in MV gab es einen Großen Fiat/Alfa Händler und oh wunder im Umkreis von diesem Autohaus gab es eine deutlich höhere Alfa Dichte...

 

So auch in Berlin, 2-3 große Lexusstandorte = man sieht wenn man drauf achtet doch immer wieder mal einen Lexus...

 

Abe es stimmt natürlich auch, das ist eine Fahrzeugkategorie die wird neu eher ins Firmenleasing/Finanzierung gehen und da ist die heimische Konkurenz natürlich wesentlich besser aufgestellt und vernetzt...


28.10.2018 11:42    |    Dynamix

Den IS 300h finde ich persönlich gar nicht mal so uninteressant. Da ich mit dem Gedanken spiele mir als nächstes Auto einen Hybriden zu leisten würde ich mal ein paar in der Klasse probefahren um zu sehen welcher mir am Besten gefällt und der IS 300h steht definitiv auf meiner Probefahrtliste.


28.10.2018 15:03    |    Gany22

Ich muss Dynamix da zustimmen, der Lexus ist ein echt schönes Auto. Ich bin ihn ja Probe gefahren und war begeistert. Am Ende habe ich mich von der Familie und Freunden beeinflussen lassen, die alle Pro-BMW waren, dazu hab ich die umklappbare Rücksitzbank sehr vermisst (und auch schon einige male gebrauchen können). Ansonsten wirklich ein Hammer Auto, die Geräuschkulisse ist auf BMW 5er Niveau. Das Fahrwerk und das Gefühl war für mich eindeutig eine Klasse über dem BMW 3er. Dazu der Innenraum, wirklich tiptop hochwertig, nichts mit Softlack oder sowas.


29.10.2018 18:20    |    Videospieler

Ich finde den Wagen sehr interessant und das Design gefällt mir auch. In den USA gibt es den Wagen auch als IS 350 - mit V6 Motor und Wandlerautomatik. Ein Antrieb, mit dem mir der Wagen noch besser gefallen würde.


29.10.2018 18:30    |    Dynamix

Einen V6 gibt es doch in D in dem Auto auch noch. Den 350 mag es bei uns nicht geben, aber den 250 gibt es und das ist auch ein V6. Eigentlich ein Novum in einer Zeit wo man erst ab 300-400 PS darüber nachdenkt mehr als vier aufgeblasene Zylinder zu verbauen.

 

Da wirkt so ein 2,5 Liter V6 richtig aus der Zeit gefallen. Erinnert an die kleinen 6 Ender die BMW bis vor ein paar Jahren noch gebaut hat.


29.10.2018 18:50    |    thehoern

Das Einzige, was man bei dem IS 300h nicht machen sollte, ist ihn wie einen normalen Verbrenner zu fahren. Erst wenn man das gelernt hat, kommt einem danach jedes Auto wie eine Rappelkiste aus einer anderen Zeit vor.

Der 2,5 Liter Motor hat Ausgleichswellen, was ihn schwingungstechnisch auf das Niveau eines Sechszylinders hebt, außerdem arbeitet der Elektromotor gegenphasig zur Laufunruhe des Motors, was ihn noch einmal fast flüsterleise macht. Sollte mal volle Beschleunigung gefordert werden, macht das Getriebe (die Kraftweiche, die mit einem CVT überhaupt nicht gemeinsam hat) das einzig Richtige: Der Motor dreht im Bereich der maximalen Leistung. Bei einem Stufengetriebe muss der Bereich der maximalen Leistung immer wieder erklommen werden, im Idealfall liegt im nächsten Gang das maximale Drehmoment an, dann geht es weiter bis zur Maximaldrehzahl. Aber die maximale Leistung liegt dabei immer nur kurzzeitig an. Bedingt durch die Koppelung des E-Motors an die Antriebsachse kann der Lexus allerdings den Motor erst ab ca. 80 Km/h mit maximaler Leistung drehen lassen, da den Unterschied der Dritte(ja, er hat zwei E-Maschinen) Motor ausgleichen muss und dieser sonst überdrehen würde. Danach geht dann aber wirklich die Post ab, wer es braucht ist damit schneller auf 200 als jeder Vertreter-TDI und dann längst über alle Berge, wenn diese endlich mal ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht haben. Einen Mordradau machen die dabei übrigens ebenfalls.

 

Wenn man das alles verstanden hat, ist das Fahrzeug besonders im Stadtverkehr deutlich im Bereich der angegebenen 4,6 Liter zu fahren. 50% der Strecke in der Stadt ist man dabei ohne Kraftstoffverbrauch unterwegs mit Strom, den man ausschließlich beim Bremsen der Räder oder des Antriebsmotors (der läuft dadurch mit weiter geöffneter Drosselklappe und damit effizienter) gewonnen hat. Viel Spaß an alle Mutigen bei einer Probefahrt.


29.10.2018 19:28    |    vik365

Natürlich zu Recht!!

 

Jeder der in Deutschland lebt und arbeitet MUSS ein deutsches Auto fahren! Es muss jedem klar sein, dass unser Wohlstand und Zukunft von der deutsche Industrie abhängt! Nicht von japanischer, koreanischer usw.

 

Es ist schlimm genug, dass der ganze Unterhaltungselektronik Sektor bei uns, den Japaner und Koreaner gehört. Wir haben ihn schon längst abgegeben. Wir haben ganze Uhrenindustrie verloren usw.

 

Wenn immer mehr Menschen hier ausländische Autos kaufen werden, dann verlieren wir auch die Autoindustrie mit allen Zulieferer und dann wird es uns hier genauso gehen wie den Leuten in Afrika, die jetzt, wegen Arbeitslosigkeit und Zukunftslosigkeit in ihrem Land, zu uns laufen.

 

Deswegen liegt es auf der Hand - wer in Armut und Dreck leben will - kauft sich ein Lexus und Co, alle andere fahren deutsche Autos und ein Lexus kommt bei denen nicht in Frage. Egal wie gut oder schlecht er ist!


29.10.2018 19:54    |    Dynamix

Nö, jeder der in Deutschland lebt muss gar nichts. Deine Aussage ergäbe nur Sinn wenn Deutschland seine eigenen Produkte zum Großteil selber konsumieren/kaufen würde. Selbst wenn es so wäre, wären wir bitterarm. Unser gesamter Wohlstand basiert auf der Tatsache das wir massiv mehr Zeug verkaufen als importieren. Deutschland ist nicht umsonst seit Jahren unangefochtener Exportweltmeister.

 

Ich hoffe der Begriff Handelsbilanzüberschuss ist dir geläufig. Hoffe also lieber darauf das die bösen Ausländer weiterhin unsere überteuerten Fehlkonstruktionen kaufen anstatt den selben blöden Denkfehler wie die Briten mit Ihrem Brexit zu begehen. Die reden sich heute noch ein das im Falle eines harten Brexits die EU mehr leiden würde als Sie selbst und das sich die Wirtschaft am Ende von ganz alleine erholt. Klar, deshalb planen auch so viele Firmen (und daran hängen massiv Arbeitsplätze) Ihren Abgang aus UK, deshalb versucht die britische Regierung es immer noch mit Rosinenpickerei (weil die ganz genau wissen was passiert wenn Sie die Handelsvorteile einer EU nicht mehr genießen) und da UK massiv auf ausländische Importe angewiesen ist wird alles besser und günstiger sobald Sie erst einmal aus der EU raus sind......... NICHT!

 

Mal davon ab: Schon mal die Top 10 der Zulassungsstatistik in Deutschland gesehen? 8 davon sind deutsche Marken oder gehören zu deutschen Automobilkonzernen. Die Sorge das Deutschland untergeht wenn Deutsche keine deutschen Autos fahren ist völlig unbegründet. Aber hey, warum Fakten wenn es sich mit der eigenen Wahrheit soviel besser lebt ;)


29.10.2018 20:18    |    thehoern

Lexus verkauft jeden Monat weniger IS in Deutschland als die Deuten Uhren aus der Schweiz, nämlich 25.

Immerhin hat ein Deutscher Autohändler gut an dem Verkauf verdient und es wurden nahezu 10.0000 Euro deutsche Mehrwertsteuer dafür bezahlt. Die Auszubildenden in den japanischen Werkstätten möchtest du also auch entlassen. Bist du auch dafür, dass die Japaner keine Mercedes mehr kaufen? Mein Vertrauen in die deutsche Autoindustrie ist derzeit etwas angekratzt.

Sicher schreibst du deinen Text auf einem deutschen Gigasetsmartphone, die gibt es nämlich. Deine Armbanduhr ist sicher eine Junkers, dein Kühlschrank ein Liebherr und dein Staubsauger ein Miele, dein Fernseher ein Loewe, so wie bei mir.


29.10.2018 23:11    |    Bongo73

@Dynamix

Den IS 250 mit V6 gibt es leider schon länger nicht mehr. Es gibt (zumindest in Deutschland) nur noch den IS 300h und den IS 300 (der vor der kürzlichen Umbenennung noch IS 200t hieß), mit 2.0 l-Vierzylinder-Turbo und 245 PS.


30.10.2018 09:50    |    tartra

@vik365 ...

 

Auwai ... von was für einem arischen Stammtisch hat man dich den ausgeschlossen .... das tut ja schon weh beim lesen..


30.10.2018 13:16    |    Duftbaumdeuter83

Vor ein paar Monaten bin ich den 300h ebenfalls probegefahren. Die Optik ist gewöhungsbedürftig, kommt aber nicht überraschend. Der Innenraum ist perfekt verarbeitet. Gefühlt ist die Kiste mit Schaltern aber etwas überladen; ist aber Gewöhnungssache und nicht schlimm!

 

Zum Fahrverhalten: Es stimmt, er marschiert ganz gut; aber erst bei höheren Geschwindigkeiten. Im Stadtverkehr hängt dich bei der Ampel jeder Kleinwagen ab. Vom Stand weg geht bei dem Hybriden fast überhaupt nichts. Ist aber eben dem Antriebskonzept geschuldet. Der Verbrenner kann erst ab einer gewissen Geschwindigkeit nachhelfen. Darunter ist es einfach ... lahm! Daher auch die extrem miese 0-100 Zeit.

 

Schade. Die ERwartungen an einen "sportlichen" Hybriden wurden damit nicht erfüllt. Das vermeintliche Alleinsteillungsmerkmal "Sportlichkeit" und "Heckantrieb" sind somit nur Schall und Rauch.

 

In Wirklichkeit kann er (aus technischer Sicht) nichts besser als ein Ford Mondeo Hybrid.


30.10.2018 14:05    |    Dynamix

Wobei man dazu sagen muss das die schlechte Leistung untenrum dem Verbrennungsprinzip geschuldet ist. Toyota setzt beim Hybrid bewusst auf das Atkinson Prinzip da die fehlende Leistung im unteren Bereich durch den E Motor kaschiert wird. Dafür hat man den effizienteren Motor.


30.10.2018 14:13    |    Gany22

Richtig und mehr als nur in Ordnung, vor allem sind die 8 Sekunden jetzt durchaus nicht übel, wer sofort Gas gibt, hat durch den E-Motor wirklich gut Power zur Verfügung.


30.10.2018 15:07    |    tartra

Das kommt wohl wirklich auf die Ansprüche an, hier in der Bundeshauptstadt ist gefühlt jedes 2 Taxi ein Prius/Auris Hybrid... ich finde nicht das es Hindernisse beim Anfahren an Ampeln sind, ganz im Gegenteil, die sind recht zügig weg...


30.10.2018 15:12    |    Dynamix

Ich find untenrum gehts auch. Das reicht für den kurzen Ampelstart völlig aus. Gefühlt zäh wird es halt obenrum, also bei Autobahntempo aber Prius und Auris haben auch nicht gerade die stärksten Benziner drin. Wäre aber auch der Sparsamkeit wieder abträglich.

 

Manche Autofahrer müssen noch lernen das ernsthaft sparsam und üppige Leistung nicht zusammenpassen. Nein, auch nicht bei E-Autos. Die verbrauchen schließlich auch deutlich mehr wenn man ständig das Pedal bis zum Erdkern durchtritt.


30.10.2018 15:58    |    Internetbenutzer

@vik365

 

Selten soviel Müll auf so wenig Platz gelesen.

Wir leben nicht mehr in unserem deutschen Microkosmos. Es gibt wohl kaum noch arische äh, deutsche Autos.

Und das es der Industrie so schlecht geht, das haben sie wohl zu 100% selbst verbockt.

Wer Kundschaft verprellt, vorsätzlich belügt und dann auf Opfer macht...die Zeit wird es zeigen.

 

Zum Thema.

Hybrid ist tatsächlich eine Sache für sich.

Wenn man diesen richtig fahren kann, dann hat man Fahrspaß und ist definitv deutlich entspannter unterwegs.

Das kann bei unseren Verkehrsverhältnissen nicht ganz verkehrt sein.


30.10.2018 16:05    |    Dynamix

Mal davon ab das ohne Globalisierung und EU die deutsche Autoindustrie nie so groß geworden wäre. Ohne die Absatzmärkte und Zulieferer im Ausland sähe es ziemlich düster für unsere Autoindustrie aus.

 

Das so eine Krise unseren Herstellern nicht wirklich schade sieht man momentan beim Thema Diesel. Statt das die Leute den Hybridherstellern die Bude einrennen verteidigen die Leute den Diesel noch aufs Blut. Man hat es ja an VW gesehen. Trotz Abgasskandal und damit zusammenhängenden Geschichten fahren die Hersteller trotzdem einen Rekordgewinn nach dem anderen ein. Das passiert bestimmt nicht wenn alle plötzlich kollektiv zu anderen Herstellern rennen. Das sind die Kunden die weltweit unsere Autoindustrie am Leben erhalten ;)


30.10.2018 17:27    |    thehoern

Der IS300 h braucht von 0 auf 100 km/h etwa 1,8 sec. länger als ein Lamborghini Miura!! Was für eine lahme Ente!


30.10.2018 18:17    |    Duftbaumdeuter83

Naja, 40 Jahre Entwicklung und noch immer langsamer?!

 

Egal, ist ein blöder Vergleich, merkst selbst oder?

 

Gleiche Klasse wäre: Alfa Giulia 2.0, 6,6 sek; Cadillac ATS 2.0, 5,9 sek

 

IS300h: 8,3 sek!? Das schafft ein Golf mit dem 1,4er

 

Ist nicht so negativ wie es klingt ... nur etwas seltsam für mehr als 200PS und eine "Sportlimousine"


30.10.2018 19:41    |    thehoern

Nein, ich will damit nur sagen, dass wir alle mal auf dem Teppich bleiben sollten. Wenn früher ein Supersportwagen in 6,5 s von 0 auf 100 beschleunigt hat, kam uns das irrwitzig schnell vor. Heute reißen die die 3 Sekundenmarke. Das ist die gleiche Beschleunigung wie beim freien Fall.

Wer an der Ampel immer der erste sein muss, hat irgendwas im Leben falsch gemacht und sollte keinen Lexus kaufen.


30.10.2018 20:20    |    boov3r

Derzeit ist es beim IS so, dass man nur noch den Hybrid ordern kann. Aufgrund geringerer Nachfrage hat man sich, zumindest in Europa, von konventionellen Antriebskonzepten mit Benzinmotor (und Dieselmotor sowieso) getrennt. Eine sehr interessante Strategie, meiner Meinung nach.

 

Ich kann nur zustimmen, dass Hybrid fahren seinen ganz eigenen Reiz hat. Das Auto beherrscht die Kunst die Entschleunigung zum Fahrspaß zu machen und weckt einfach sehr geschickt den Spieltrieb im Fahrer.

 

Die Fahrleistungen scheinen auf den ersten Eindruck nicht spektakulär, sind aber durchaus sehr souverän und man hat eigentlich nie das Gefühl, dass einem Leistung fehlt. Was allerdings ausbleibt ist das Drehmoment, was über einen langen Zeitraum anliegt, so wie bei den derzeit so beliebten Turbomotoren. Aber auch das ist nur eine Frage der Gewöhnung.

 

Am Ende ist es eine Geschmacksfrage und bleibt jedem selbst überlassen sich dem Thema zu nähern. Genau das ist derzeit das Reizvolle in der Autowelt.


31.10.2018 08:23    |    Gany22

@thehoern

 

OH MEIN GOTT!!! Ich habe was im Leben falsch gemacht, ich will wenn es geht immer der erste sein. :D :D :D

Deswegen geht es auch nächstes Jahr mehr in Fahrsicherheitstrainings und auf die Rennstrecke. :)

 

Finde den Lexus aber auch unglaublich toll und bin immernoch am hadern mit mir selbst, ob das nicht das bessere Auto für mich gewesen wäre...

Wobei ich mit dem 335i mit 400PS auch unter 12 Litern liege beim Verbrauch, finde ich schwer in Ordnung, dafür das ich eigentlich fast immer 1/3 Stadt, 1/3 AB und 1/3 Landstraße auf meiner üblichen Strecke habe.


31.10.2018 08:34    |    Dynamix

Naja, Leistung und/oder Hubraum haben auch erst einmal nichts mit dem Verbrauch zutun. Die Leute glauben das zwar immer aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle.

 

Ich bin jetzt in meinem Leben schon einige Autos über längere Strecken gefahren und die alte Weisheit das der größte Verbrauchsfaktor am Lenkrad sitzt stimmt einfach ;) Wenn ich von den 400PS immer nur ein Drittel abrufe weil das Tempolimit oder die Laune nicht mehr hergeben dann kann man auch Autos mit riesigen Motoren sehr sparsam fahren, vorausgesetzt das Getriebe ist lang genug. Würde man die Leistung ständig abrufen stünde da sicherlich schnell eine 2 an allererster STelle :D

 

Meinen Mii fahre ich entspannt mit 3,x-4,x Litern, wenn ich Ihn prügele kann auch schon mal eine 7-8 vorne draufstehen. Gestern hatte ich als Ersatzauto einen Hyundai i10. Gleiche Gewichts-, Größen- und Leistungsklasse wie der Mii, nur eben mit einem brutal kurzen Getriebe gesegnet. Damit konntest du problemlos 50 im letzten Gang fahren und das mögen kleine Motoren normalerweise überhaupt nicht, spricht also dafür das die Drehzahl da schon in einem vergleichsweise hohen Bereich ist. Ab 90km/h war der von der Lautstärke schon ziemlich laut. Durchschnitt waren satte 8,5 Liter und ich bin damit nicht wirklich verschwenderischer gefahren als mit dem Mii.

 

Meinen Caprice kann ich auf langen Strecken dagegen mit realen 9 Litern glatt bewegen wenn man den Tempomat irgendwo zwischen 110 und 120 km/h reinhaut. Dank der langen Übersetzung dreht der Motor da ja kaum was, entsprechend wenig Leistung wird abgefordert und je weniger Leistung man abfordert desto weniger verbraucht man. Daher steckt in dem alten Spruch "Kraft kommt von Kraftstoff" auch viel wahres :)

 

Um mal wieder die Kurve zum Hybrid zu bekommen:

 

Der Hybrid setzt genau an dem Punkt an. Autos verbrauchen besonders in der Stadt soviel weil Sie ständig anfahren müssen. Da ein Anfangswiederstand überwunden werden muss wird Kraft benötigt. Das kostet viel Kraftstoff! Und hier kommt der Vorteil des E-Motors als Anfahrmotor voll zum tragen. Da der E-Motor keinen Kraftstoff benötigt kann der Verbrenner hier Pause machen und so wird er erst dann dazugeholt wenn er den kraftraubenden und ineffizienten Part schon gar nicht mehr stemmen muss. Deshalb sind Hybride im Stadtverkehr auch so vergleichsweise sparsam :)


31.10.2018 10:41    |    fraxx2001

Ich saß nicht drin, aber

- kein Kombi

- kein Diesel (generell kaum Motorenauswahl)

- unruhiges, wenig gediegenes Design

- Assistenzsysteme auf Stand von vor 5 Jahren

 

Meiner Meinung nach also absolut zu Recht ein Außenseiter und so sehe ich für Lexus auch keine Zukunft in Deutschland. Aber schon alleine keine Kombis anzubieten, heißt für mich, dass Lexus den deutschen Markt schon selbst aufgegeben hat.


31.10.2018 10:43    |    thehoern

Ein weitere Ansatz ist, den Verbrenner in einem günstigeren Lastbereich zu fahren. Ein normaler Ottomotor wird ständig durch die nur teilweise geöffnete Drosselklappe „abgewürgt“. Das kostet Kraft. Würde man die Drosselklappe weglassen, würde der Motor ständig mit maximaler Drehzahl laufen, dafür aber diese Kraft ohne Verluste (Drosselverluste) freisetzen.

 

Beim Toyotahybrid wird der Ottomotor bei Konstantfahrt durch den zweiten Elektromotor (es sind nämlich insgesamt drei Motoren) abgebremst, wodurch der Otto mit mehr Last und damit effektiver fährt. Ein Ottomotor ist am effizientesten, wenn er mit etwa 85% Last und niedrigen Drehzahlen fährt.

 

Die „Bremsenergie“ wird aber an den ersten Elektromotor weitergehen, der mit höherem Wirkungsgrad die Verlustenergie am Ottomotor mehr als ausgleicht. Dadurch kommt man auf einen Wirkungsgrad von ca. 40% und liegt damit auf Dieselniveau. So kann der Hybridantrieb auch außerhalb der Stadt die Verbrauchswerte senken. Bei Landstraßentempo dreht der Motor dann mit erholsamen 1600 U/min. Einen Diesel vermisst man dann wirklich nicht.


01.11.2018 22:49    |    Neuer-Motortalker

Warum Lexus in Deutschland schlecht geht?

 

1. Image: es ist halt wichtig was die Leute sagen bzw. man will die Nachbarn beeindrucken.

2. Toyota Hybridtechnik nicht verstehen (wollen)

3. Schlechtere Leasingkonditionen und somit höherer Gebrauchtwagenpreis im Vergleich zu ABM

4. Infotainmentsystem könnte tatsächlich besser sein (ich komme aber damit klar)

5. Teuer (der Deutsche will ja wenn schon Premium aus Japan, dann billig)

 

Das sind paar Gründe, die mir spontan eingefallen sind.

 

Ich hatte die Gelegenheit für eine Woche einen IS 300h zu fahren und kann es auch bestätigen, dass Fahrwerk u.a. besser als bei einem dreier BMW ist. Das Auto hatte 90 000 km drauf und hat sich in jeder Hinsicht wie neu angefüllt. Obwohl fast vollbeladen, 2 Erwachsene + 2 Kinder + vollen Kofferraum, habe ich mich nicht untermotorisiert gefüllt.

Das Thema mit 0-100 hatten wir schon mal und dem a_v_s muss ich widersprechen. An der Ampel konnte mich kein Kleinwagen stehen lassen. Ich glaube nicht, dass er den IS überhaupt gefahren ist. Den IS auf dem Niveau eines Golf 1.4 runterziehen ist nur Polemik.

 

Ich meinerseits, habe die beste Entscheidung meines Autolebens getroffen, indem ich einen GS kaufte.

Also, Außenseiter absolut zu Unrecht. Wer ohne umklappbare Sitze und ohne Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h leben kann, ist mit dem IS sehr gut beraten.


02.11.2018 11:56    |    Danteone

"Lexus ist mit knapp 600.000 verkauften Fahrzeugen, hinter den "großen Dreien" Audi, BMW und Mercedes, der viertgrößte Hersteller von Premiumfahrzeugen weltweit. Nur in Deutschland ist die Marke nach wie vor ein Exot."

 

Weil ich Premium erwarte, wenn ich Premium bezahle. Schaut man sich aber den Innenraum an, erwartet einen doch eher Ernüchterung. Jeder Ford ist mittlerweile schicker. Lexus möchte in einer Kategorie mitspielen, für die die Marke einfach noch nicht das Handwerkszeug mitbringt.


02.11.2018 12:25    |    Dynamix

Naja, das gleiche Gefühl beschleicht mich auch wenn man sich einen BMW ansieht. Da sind Audi und Mercedes deutlich voraus. Trotzdem kaufen die Leute das. Man wird in den Autos ja meist nur von außen gesehen ;)

 

Wenn ich 40.000€ für einen 3er zahlen soll und mich ein Innenraum erwartet der noch unterhalb des Niveau eines Polos liegt dann frage ich mich ernsthaft warum der Wagen so teuer ist. Die Konkurrenz bekommt es für die Preise doch besser hin und das mir jetzt keiner mit "der tolle Hinterradantrieb ist so kompliziert in der Entwicklung oder Produktion" dass ist Mumpitz.


02.11.2018 12:47    |    Neuer-Motortalker

"Weil ich Premium erwarte, wenn ich Premium bezahle. Schaut man sich aber den Innenraum an, erwartet einen doch eher Ernüchterung. Jeder Ford ist mittlerweile schicker. Lexus möchte in einer Kategorie mitspielen, für die die Marke einfach noch nicht das Handwerkszeug mitbringt"

 

Und voran hast du das festgestellt? Anhand der Fotos? Schon mal drin gesessen? Gefahren?

 

Weil bei dir offensichtlich einige Fakten vorbeigegangen sind - Lexus spielt schon seit dem ersten LS in der Premiumliga. Nichts gegen Ford, aber wenn dir ein Ford besser passt, nur zu... Alles eine Frage der Prioritäten.

 

Es mag dich überraschen, aber ich fahre genau aus diesem Grund einen Lexus - weil ich Premium wollte. Vorher war es ein BMW.


02.11.2018 19:27    |    tartra

Ich denke mal das ist reine Provokation, keiner der in halbwegs aktuellen Lexus fahrzeugen seinen Hintern bewegt hat und nüchtern war, wird behaupten, dass das ein DaciaInnenraum wär ....:D


02.11.2018 22:50    |    lytienvinh

@vik365

was für ein Schwachsinn! Allein VW/Audi machen 40% ihres Umsatzes in China aus und zusammen mit den anderen Deutschen Hersteller wird jedes 3. Auto in China verkauft. Nach Ihrer Logik sollten die Menschen in ihre eigenen Heimatländer nur die lokalen Fahrzeugmarken kaufen, ohne die Globalisierung wären mindestens die Hälfte aller Deutschen Hersteller weg vom Markt.

 

Dazu kommt noch das in Deutschland die Mehrheit der großen Autos (A6, 5er, C-Klasse, usw.) geleast werden und der Deutsche Staat, sie daher direkt/indirekt mit unseren Steuergelder subventioniert.

 

@Danteone

ich muss zugeben, dass der neue Ford Mondeo von innen schon schick ist.

Im Vergleich zu den anderen Premium Hersteller, finde ich das der IS300H in der Liga vorne mitspielt. Bin mal mit dem zur Probe gefahren.

BMW E90/F30: als langjähriger BMW Fahrer bin ich vom Innenraum enttäuscht. Die Materialien und Knöpfe die verbaut sind fühlen sich im Vergleich zu Lexus nicht hochwertig an.

 

Mein nächster Wagen wird entweder der IS300H oder die C-Klasse (W205), was mich an der C-Klasse so stört ist das hässliche Navi, der oben drausitzt. Den hätten sie entweder in das Armaturenbrett oder zum ausfahren einbauen sollen.

Und dann die runden Lüftungsschlitze (Propeller), die passen besser zu einem Cabrio.

Der Vorgänger war von innen viel schöner und harmonischer.

Wenn ich ein Mercedes fahre muss es auch Premium sein, von außen mit AMG Paket top, aber von innen überhaupt nicht mein Geschmack und da ärgere ich mich so sehr, weil ich es mit einem Mercedes liebe auf der Autobahn top speed zu fahren.


06.11.2018 14:28    |    Bert B.

ist schon interessant, was manche so meinen zu einem Auto, was sie wahrscheinlich noch nie live gesehen, geschweige denn gefahren haben. Und das beziehe ich nicht auf die Karosserie, sondern eher auf den Antrieb.

 

wir fahren seit 1,5 Jahren hybride Autos, erst einen Toyota Auris, jetzt einen kleinen Lexus CT200h. der hat zwar nur 136 PS nach Systemleistung, aber dafür isser kleiner und leichter als der IS300h.

Hybrid fahren entspannt sowas von, das muss man einfach selbst erfahren im Wortsinne. wir verbrauchen mit unserem im Schnitt keine 5 L bei normaler, entspannter Fahrweise.

 

eines ist ein Hybrid definitv nicht: ein Auto zum Rasen. die angemeckerte Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit ist technisch bedingt, da sonst der E-Motor üerdrehen würde und somit zerstört. Ein Lexus ist ein Gleiter, keine Rennmaschine.

 

und für Lexus war der europäische und speziell der deutsche Markt nur Spielfeld, die wahren Mengen dieser Autos fahren in den USA und in Asien.


Deine Antwort auf "Lexus IS 300h - der Außenseiter - zu Recht?"

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