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12.01.2012 12:02    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Sicherheit, Tramper

Tramper-GesteTramper-Geste

Ich stehe an einem Rasthof irgendwo in Deutschland auf den Weg nach Hause. Es ist Freitag früher Nachmittag und mein Auto muss mit Treibstoff versorgt werden. Nach einem kurzen Umweg über den Aborten bin ich sowohl körperlich, als auch um 70cent, erleichtert.

 

Ich habe Zeit, krame meinen Salat aus dem Auto und mache es mir bequem, erst mal was Essen, die 10min Pause nehm ich mir. Kurz vor dem Ende der Pause sehe ich dann einen jungen Mann auf dem Parkplatz umherstreunen. Keine 30, blonde kurze Haare, Allwetterjacke, einfache Jeans, Schuhe zum Wandern, voll bepackt mit Rucksack, Wasserflasche in der einen und einem Schild mit der Aufschrift „Görlitz“ in der anderen Hand. Ein Tramper.

 

Eine seltene Spezies auf deutschen Raststätten, wie ich finde. Er geht von Auto zu Auto, nur noch 3 Autos trennen uns. Beim ersten und zweiten kommt er nicht einmal zum stellen seiner Frage, es wird ihm regelrecht die Tür vor Nase zugeschlagen, fast panische Gesichter in den Fahrer der Autos. Das Auto vor mir, ein Tscheche, er versteht kein Wort.

 

Dann steht der Mann vor mir. Sehr sauberes Hochdeutsch, erklärt er wäre Student und könne es sich nicht leisten ein eigenes Auto zu besitzen, er will nach Görlitz, wenn möglich ohne das dafür Geld verlangt wird, er würde mit mir Reden oder die ganze Zeit schweigen, Musik wäre ihm egal, Zeitdruck bringt er natürlich auch nicht mit.

 

Ich bin erstaunt. So ziemlich alle Argumente die ich hätte entgegenbringen können wurden bereits bei seiner Begrüßung entkräftet. Ein unerklärlicher Gestank ging auch nicht von ihm aus, er war gepflegt, wenn auch sichtlich mitgenommen von Tag. Ich muss kurz überlegen, schau in meinen Rocco, Platz wäre da, schaue ihn noch mal misstrauisch an, versuche ein Ticken aus seinem Rucksack zu hören, höre nichts und willige ein.

 

Ich habe ihn zwar nur bis nach Bautzen mitgenommen, was ca.50km vor seinem eigentlichen Ziel liegt, aber über Facebook habe ich dann noch erfahren, dass er gut (durch einen Bekannten) angekommen ist. Was ich davon hatte? Einen Gesprächspartner in einer sonst langweiligen Fahrt.


02.12.2011 13:30    |    breakerxvii    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Alltag, III (13), Klemmschutz, Scirocco, Sicherheit, VW

Elektrische Fensterheber gibt es ja nun schon (fast) Serie in jedem Auto. Aber habt ihr mal probiert ob diese Technik auch über eine Blockiererkennung verfügt? Blockiererkennung? Wat willst du? Ick mein dat dein Fenster automatisch, nach dem Betätigen des Fensterhebers, bei einem Hindernis z.B. einen Kinderhals stoppt und wieder nach unten fährt. Ich weiß leider nicht wie diese Technik im realen Leben heißt also müsst ihr mit meinen komischen Bezeichnungen und Umschreibungen klar kommen.

 

Da ich für einen solch waghalsigen Versuch nun nicht gerade meinen Kopf hinhalten wollte und ich schon einen gewissen Gefallen an sämtlichen Gliedmaßen gefunden habe, kaufte ich zwei identische Packungen Kaugummi. Beide waren vor dem Test im besten Zustand, frisch gekauft, alle 12 Kaugummistreifen waren noch drin, nur die Verpackung selbst unterschied sich (das könnte ich nun dank unterschiedlicher Farbe in einem unterschiedlichen Gewicht widerspiegeln sodass ich für diesen Test wohl keinen Nobelpreis bekomme…).

 

Der Erste Test war mit der grünen Verpackung an der Seitenscheibe (Fahrerseite). Sobald die hochfahrende Scheibe einen Widerstand spürte, stoppte sie sofort und fuhr zurück in die Tür. Ich musste diesen Test schon mehrmals machen um überhaupt etwas zu sehen.

 

Anders hingegen beim Hub Dach. Das Resultat eines nicht vorhandenen Klemmschutztes seht ihr an der orangen Verpackung. Das Dach drückte erbarmungslos nach unten, ein Finger wäre sicherlich ab gewesen.


11.10.2011 19:12    |    breakerxvii    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: Alltag, Automatik, Automatische Funktionen, Light Assist, Regensensor, Sicherheit

Lichtschalter Scirocco IIILichtschalter Scirocco III

Knöpfe, Schalter, Button, versteckte Funktionen, Schalthebel… es gibt unzählig Dinge, die ich in meinem Auto nicht mehr – oder nur selten – anfasse. Ich mein, dass es eine Automatik gibt die mir das Schalten abnimmt, das ist ja nichts wirklich Neues mehr. Daran gewöhnen sich die Menschen mehr und mehr.

 

Doch wie sieht es mit anderen Knöpfen aus? Ein Beispiel gefällig? Das Automatische Abblenden der Innen- und Seitenspiegel. Das kann man über einen Knopf (am Innenspiegel) deaktivieren. Macht das Sinn? Nö! Warum sollte ich es auch abschalten? Die Funktion ist Klasse, gibt mir ein Fünkchen mehr Sicherheit und aktiviert stört es mich am Tage nicht, ich habe als nur Vorteile.

 

Nächstes Beispiel? Der Lichtschalter. Er hat so eine tolle Automatik-Funktion. Ich drehe den Schalter auf „Auto“ und das Auto schaltet automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht hin und her und hin und her. Was mache ich? Nichts. Ich rühre den Lichtschalter nicht einmal an, ignoriere ihn vollkommen und es funktioniert.

 

Aller guten Dinge sind 3: Das Fernlicht. Eine Automatik sorgt dafür, dass einmal aktiviert, es automatisch ohne mein Zutun zwischen Fern- und Abblendlicht für (m)eine optimale Sicht führt. Vielleicht nicht immer genauso schnell und vorrausschauend wie dies ein Mensch kann, aber hey, ich rühr keinen Finger mehr und kann mich auf das wesentliche des Autofahrens konzentrieren: Das Fahren.

 

Im Übrigen gehe ich jede Wette ein, dass die Leute das natürlich auch alles selbst können, ohne irgendwelche Helferlein. Doch ich frage euch, habt ihr es einmal getestet? Könnt ihr wirklich „mit“-reden oder sagt ihr aus Prinzip: ich kann alles auch allein machen? Den, seien wir mal ehrlich, das Fahren wird nicht sicherer wenn die Aufmerksamkeit (freilich im Millisekunden Bereich) für andere Dinge wie z.B. das Licht anschalten gewidmet wird.


14.04.2011 17:40    |    breakerxvii    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Alltag, Bus, Sicherheit

busbus

Bundesstraße im Kreise Leipzig, genaues Dorf unbekannt, das Navi führt mich einfach nur nach Hause. Bundesstraße typisch: 50 in den Käffern, 100 Außerhalb ab und zu mal eine 70er Zone. Ich kenne die Gegend nicht und halte mich relativ genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung.

 

Aus einer 70er Zone fährt ein Passat B5 (B3) hinter mir. Tiefergelegt, kein Emblem im Grill, er schämt sich wohl, sich nur einen Passat leisten zu können, in der Windschutzscheibe prangert ein Graffiti ähnlicher Schriftzug, der Schlampenstempel für vorn, wie ich gern zu sagen Pflege. Er sitzt mir schon relativ nah im Kofferraum, das Kennzeichen sehe ich aber noch.

 

Wir kommen in ein Dorf, vorher 70er Zone nach dem Dorfschild 50er Zone, langsames ausrollen war möglich. Das Dorf selbst ist überschaubar, breite Straßen und Gehwege, ich sehe ein „Freiwillig 30er Schild“ und ignoriere es. Auf der Gegenfahrbahn fährt ein Bus mit blinkenden Warnblinkern in eine Haltebucht, es scheint eine Schule zu geben, was auch das 30er Schild begründen lässt. In der Ferne steht ein Schülerlotse mit Warnweste.

 

Der Warnblinker bleibt auch in der Haltebucht aktiviert, ich bremse bis auf Schrittgeschwindigkeit herunter, keine Vollbremsung, der Passatfahrer hinter mir sichtlich genervt, gibt mir Lichthupe und überholt schließlich. Das nächste was meine Aufmerksamkeit abverlangt ist der scheinbare Schülerlotse, der sich als Polizist entpuppt.

 

Am Ende des Dorfes sehe ich dann, wie eine Polizeikontrolle den Passat aus dem Verkehr zieht, eine gewisse Art von Schadenfreude zuckt über meine Gesichtswinkel und fahre weiter.


07.03.2011 10:17    |    breakerxvii    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Sicherheit, Tschechien, Verkehrsschilder

Die Grenznähe zu Tschechien macht nicht nur das Tanken attraktiv, sondern auch mal ein kleiner Ausflug ins andere Land. Zugegeben, viel zu gucken gibt es in unserer Ecke nicht wirklich. Prag ist bei einer Entfernung von ~150km zwar ein schöner Tagesausflug wert, aber auf Dauer dann doch etwas zu langweilig. Vor allem, weil zumindest ich schon relativ oft da war.

 

Was bleibt dem Autofahrer also noch zu tun ausser Landschaften zu betrachten? Natürlich das was beim Auto fahren fast schon wichtiger ist: Die Schilder zu beachten. Nicht selten muss zumindest ich in Tschechien etwas schmunzeln.

 

Während die Bahnübergänge meist ohne Schranken dafür mit permanent blinkenden Lichtern ausgestattet sind, bei den man nicht weiß: „Ja was soll mir das blinken nun sagen? – Fahren wir mal auf gut Glück schnell rüber“ empfinde ich die Schilder „wie gemalt“.

 

Bestes Beispiel hierfür sind zum einen die Lokomotive vor Bahnübergängen oder die Warnhinweise für Kinder. Richtig skurril wird es dagegen bei dem Hauptstraßen-Schild. Bin ich es doch aus Deutschland gewohnt, das bei einer Abbiegenden Hauptstraße geblinkt wird, gibt es in Tschechien Schilder, die ähnlich ausschauen aber nur den Straßenverlauf anzeigen. Quasi eine Abbiegende grade aus führende Hauptstraße… oder so ähnlich :D.


03.03.2011 14:34    |    breakerxvii    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Alltag, Blitzer, Job, Punkte, Sicherheit

BlitzerBlitzer

A13 Dresden Richtung Berlin, ich biege auf den Berliner Ring ein. Die Geschwindigkeit wird von der freien Piste herunterreguliert, 130, 120, 100, 80, 60, doch da passiert es PENG. Ein roter Blitz, Shit!

 

Der Blick sofort auf den Tacho, um die 120 herum. Doch welche Zone? 130 und 120 kann ich ausschließen, doch welche sonst? In der 100er Zone? Es kommt das nächste Schild: 80

 

Ok fahren wir 80, ist das nun das erste 80er Schild oder gar schon das Wiederholungsschild? Gehen wir vom schlimmsten aus: 80er Zone. 120km/h, macht 40 drüber, viele Punkte und ein verdammtes Fahrverbot. Punkte? Och Nö, meine letzten Punkte sind von 2008, 3 an der Zahl, letztes Jahr sind sie verfallen, endgültig gelöscht werden sie aber erst im Sommer diesen Jahres. Das wäre doof, wenn sie nun dank der neuen Punkte die alten wieder reaktiviert werden würden… Über das Fahrverbot in der Probezeit bei einer Stelle im Außendienst, will ich gar nicht drüber nachdenken. Das wäre die Kündigung in Rekordzeit.

 

Die Alternative? 100er Zone ~20 drüber, egal passt noch.

 

Gestern dann der viel sagende Brief: „Runter vom Gas“ auf dem Umschlag, schnell ausgerissen, 14 drüber, 20€ ich mache einen Freudentanz und bezahle mit einem Grinsen diese Rechnung.

 

Im übrigen, ehe diverse Kommentare kommen, seit diesem Blitz halte ich mich regelrecht Paranoid behaftet an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, die 5min mehr oder weniger, macht den Kohl am Ende auch nicht fett.


08.02.2011 16:32    |    breakerxvii    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: Abzocke, Blitzer, Sicherheit

StarrekastenStarrekasten

Dank neuen Jobs – ich kann es gar nicht of genug schreiben, es fühlt sich irgendwie toll an :D – bin ich nun viel unterwegs. Mein „Bezirk“ soll in näherer Zukunft Sachsen, Thüringen, Brandenburg bis Meck-Pomm werden, also fast die gesamte ehemalige DDR.

 

Heute durfte ich von Bautzen nach Cottbus fahren. Die Strecke ca. 80km eine Tour, nichts weltbewegendes also. Keine zwei Stunden Fahrt, das schafft man ganz bequem in 1,5h.

 

Wer sich die Ländergrenzen anschaut, der sieht, Hoyerswerda, Senftenberg, Schwarze Pumpe und eben Cottbus liegen so zwischen Sachsen und Brandenburg. Ich erspare mir jetzt einmal jeden Kommentar zu Brandenburg. Doch was mir heute aufgefallen ist, ist echt nimmer schön.

 

7 Blitzer auf der gesamten Strecke bis zum Zielort. Wohl gemerkt, bei 80km Strecke. Übern Daumen aller 10km steht ein Blitzer! Natürlich könnte man meinen, die Blitzer sind alle berechtigt aufgestellt, an Gefahrenschwerpunkten, vor Schulen, Krankenhäusern, in der Innenstadt… Doch NICTS da.

 

Da stehen die Blitzer teilweise 300m nach Ortseingangsschild, Ok, das find ich ja FAST noch berechtigt, ein Blitzer in der 70er Zone außerorts an einer Kreuzung, darüber lässt sich bereits streiten, das diese Kreuzung bereits Kilometer zuvor einsehbar ist (Feld rechts und links, grade Strecke), doch als ich dann einen Blitzer außerorts am Wegerand gesehen hab (100er Zone) da verschlägt es mir die Sprache.

 

Zum letzten Blitzer, eine Waldstrecke ~7km nur geradeaus. Zum einfachen Überholen ist abwechselnd für beide Fahrtrichtungen eine mittlere Spur freigegeben. Um nun den Bogen zu dem Blitzer zu finden. Der Blitzer stand, als die Fahrbahn zweispurig war, also man LKWs überholen durfte.

 

Natürlich, keine Frage, man darf auch beim Überholvorgang nicht die 100km/h Marke überschreiten… aber wir reden hier von einem Überholvorgang, wo selbst LKWs auf der Landstraße mit 90km/h fahren.

 

Ich muss es nicht verstehen, ich bin zum Glück nicht in den Blitzer gefahren..


28.07.2010 08:10    |    breakerxvii    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Hier ist dein Schild, Lustiges, Schild, Sicherheit

StoppschildStoppschild

Durch Zufall hab ich es gefunden, einfach so im Web mal eine Signatur gefolgt, diese wiederum hat in ein Forum geleitet, es war ein Comment markiert, und am Ende des dritten Posts dieses Threads fand ich dann den Link zu der Seite hier-ist-dein-schild.de.

 

Diese "Geschichte" ist mehr als nur lesenswert, erschrekt bitte nicht vor der Länge :)

 

Hier ist dein Schild, das Original:

 

Doofe Leute sollten Schilder tragen müssen, auf denen "ich bin doof"

steht. Auf diese Weise würde man sich nicht auf sie verlassen, oder?

Du würdest sie nix fragen. Es wäre wie "Tschuldigung, ich... äh,

vergiss es. Hab das Schild nicht gesehen."

 

Das ist wie bevor ich mit meiner Frau mitten im Umzug war. Unser Haus

war voll mit Kartons, und der Umzugslaster stand in der Einfahrt. Mein

Nachbar kommt rüber und fragt "Hey, du ziehst um?" - "Nö. Wir packen

nur ein oder zweimal die Woche unsere Klamotten ein, um zu sehen, wie

viele Kartons wir brauchen. Hier ist dein Schild."

 

Vor ein paar Monaten war ich mit nem Freund angeln. Wir zogen sein

Boot an Land, ich hob meinen Fang aus dem Boot. Da kommt dieser Idiot

von der Anlegestelle und fragt "Hey, hast du all die Fische gefangen?"

- "Nö. Ich hab sie überredet aufzugeben. Hier ist Dein Schild."

 

Ich hab eine dieser Tier-Dokus im Fernsehen gesehen. Da war ein Typ,

der nen Haifisch-Biss-sicheren Anzug erfunden hat. Und es gibt nur

einen Weg, sowas zu testen. "OK, Jimmy, du hast den Anzug an, sieht

gut aus...sie wollen, dass du in dieses Becken mit Haifischen

springst, und du erzählst uns hinterher, ob es weh tut, wenn sie dich

beißen." - "OK, aber halte mein Schild fest! Ich will's nicht

verlieren."

 

Als ich das letzte Mal nen Plattfuß hatte, fuhr ich zu ner Tankstelle.

Der Wärter kommt raus, wirft nen Blick auf meine Karre und fragt

"Reifen platt?" Ich konnte nicht widerstehen. Ich sagte "Nö. Ich fuhr

so rum, als die anderen drei sich plötzlich aufpumpten. Hier ist dein

Schild."

 

Wir versuchten letztes Jahr, unser Auto zu verkaufen. Ein Typ kam

rüber zum Haus und fuhr die Karre ne dreiviertel Stunde. Wir kommen

zurück zu Haus, er steigt aus, bückt sich, greift an den Auspuff und

sagt "scheiße, ist das heiß!" Siehst du? Hätte er sein Schild

getragen, hätte ich ihn abhalten können.

 

Ich hab gelernt, nen Sattelschlepper zu fahren. Ich verschätzte mich

bei der Höhe einer Brücke, verkeilte den LKW und konnte ihn nicht

wieder los kriegen, egal was ich auch versuchte. Über Funk hab ich

Hilfe angefordert. Dann kam ein Polizist und fing an, einen Bericht zu

schreiben. Er stellte die üblichen Fragen... ok... kein Problem. Ich

war mir schon sicher, dass er kein Schild bräuchte... bis er fragte

"also... ihr LKW hat sich verkeilt?" Ich konnte mir nicht helfen! Ich

sah ihn an, blickte zurück zum Sattelschlepper, dann zurück zu ihm und

sagte "Nein, ich liefere eine Brücke. Hier ist dein Schild."

 

Ich musste den einen Abend lange arbeiten, als ein Kollege reinschaute

und sagte "Du bist immer noch hier?" Ich antwortete "Nö. Ich bin vor

10 Minuten abgehauen. Hier ist dein Schild."

 

Neulich war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Intelligenterweise telefonierte

ich dabei, fuhr freihändig und wollte den Gang wechseln. Ich rutsche mit

dem Fahrrad weg und blieb mit der Hand in der Leitplanke hängen. Ich lag

dann da so lustig auf der Straße 'rum mit nem stylischen Blutfleck neben

mir auf dem Boden. Ich wollte grad aufstehen, als ein älterer Mann neben

mir hielt: "Sind sie hingefallen?" Trotz Schmerzen konnte ich es mir

einfach nicht verkneifen: "Nein, ich liege hier um mich zu sonnen!"

Verdammt, warum hast du dein Schild nicht dabei?

Quelle: www.hier-ist-dein-schild.de


02.07.2010 09:28    |    breakerxvii    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Alltag, Motorrad, Sicherheit

motorraeder quelle: wikipedia.orgmotorraeder quelle: wikipedia.org

Ich bin tolerant. Hab weder was gegen Fahrradfahrer, verzeihe Sonntagsfahrern ihre Fehlfahrten, verfluche keine LKWs oder Traktoren für ihr langsames da sein und allgemein lasse ich meine Gefühle aus dem Spiel wenn ich Auto fahre... ABER manchmal werde ich absolut gereizt.

 

Sonntag, auf dem Weg von Lutherstadt Wittenberg nach Bautzen. Wir haben es ~30°C auf den Straßen sieht man das bekannte Hitzflimmern, die Klimaanlage kühlt, die Musik ist alles andere als chillig. Ich will zum Achtelfinale in Bautzen sein, muss mich daher etwas ranhalten, da ich später als geplant los gefahren bin. Nach ca. 1/3 des Weges habe ich dann eine große Truppe Biker vor mir.

 

„Streetfighter“ prangert als Aufnäher auf den Westen und Jacken. Es waren 7 Biker, unterschiedliche Maschinen doch einheitliche Fahrweise. Bundesstraße wurde mit ruhigen 80-90km/h gefahren, Innerorts auch wie es sich gehörte. Im allgemeinen konnte man ihnen also nichts vorwerfen, doch halt. Ich wollte ja nach Hause und Außerorts sind bekanntlich 100km/h erlaubt, bei denen 110km/h gefahren wird.

 

Doch, wie zum Henker will man als PKW an 7 Biker vorbei kommen? Bundesstraße ging es schlicht nicht. Ich hätte ins Lenkrad beißen können. Anhand der Kennzeichen konnte ich auch noch das Ziel näher definieren, wir hatten dieselbe Strecke vor uns. Durch eine günstige Ampel trennten sich 2 der Biker von der Gruppe und ich musste nur noch 5 überholen. Durch einen Zufall ergab sich auch dieser Umstand nach über 30km hinter den Bikern.

 

Leute, ich hätte die echt einzeln von der Straße geschubst, wenn ich das könnte. Gegenseitige Rücksichtnahme sollte auch mal von Bikern gewährleistet werden.


22.06.2010 09:01    |    breakerxvii    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Alltag, Hauptuntersuchung, Sicherheit, TÜV, vergessen

TÜV-PlaketteTÜV-Plakette

Der Mensch von heute muss hunderte Dinge im Kopf haben, den Arzttermin, die Geburtstage der Kinder (Frau, Eltern, Geschwister, Freunde...), Telefonnummern, Adressen, die Deadline von der Arbeit, Namen, die Spielzeit von Fußballspielen oder um auf das Auto zurück zu kommen, den TÜV Termin.

 

Wie uns bereits die StVZO müssen wir das ganze natürlich machen. Auch der Bußgeldkatalog schreibt uns vor, wie viel es kostet, wenn wir diesen Termin überziehen (und erwischt werden).

 

Hauptuntersuchung (TÜV) und Abgasuntersuchung (AU)

Frist überschritten umVerwarngeldBußgeldPunkte
2 bis 4 Monate25 ----
4 bis 8 Monate--401
mehr als 8 Monate--752

Nachuntersuchung vergessen

Frist überschritten umVerwarngeldBußgeldPunkte
2 bis 8 Monate15----
mehr als 8 Monate--401

Quelle: www.kfz-auskunft.de

 

Kann also schon mal richtig teuer werden... Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon einmal den Termin vergessen, wurdet ihr erst von eurer Werkstatt / Bekannten / Freund so nett darauf aufmerksam gemacht, das der Termin überfällig ist?


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Background

Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

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The Creator

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Nicht alles was man macht, macht Sinn. Nicht alles was Sinn macht, macht man.

 

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Auf dem Weg der Erleuchtung

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Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.